DE2222156A1 - Farbfernsehwiedergabeeinrichtung - Google Patents
FarbfernsehwiedergabeeinrichtungInfo
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Description
RCA 65633
7386-72/Dr.v.B/Ro.
7386-72/Dr.v.B/Ro.
RCA Corporation, Hew York/ N.Y., V.St.A.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Farbfernsehwiedergabeeinrichtung
mit einer Farbfernsehbildröhre, welche eine Frontplatte, auf der ein Leuchtschirm mit Gruppen aus drei verschiedenen
Farbleuchtstoffelementen angeordnet ist, einer Strahlerzeugungssystemanordnung,
die drei in einer horizontalen, zum Leuchtschirm im wesentlichen senkrecht verlaufenden Ebene liegende
und zum Leuchtschirm hin konvergierende Elektronenstrahlbündel liefert, und eine Lochmaske, deren Löcher bezüglich der
Gruppen aus den Farbleuchtstoff elementen ausgerichtet sind,,
enthält und mit einem die Bildröhre zwischen der Strahlerzeu^-
gungssystemanordnung und der Lochmaske umgebenden Ablenkspulensatz, der Horizontal- und Vertikalablenkwicklungen zum Ablenken
der Elektronenstrahlbündel unter Bildung eines Rasters auf dem
Leuchtschirm enthält.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Farbfernsehwiedergabeeinrichtung
bei der mehrere Elektronenstrahlbündel an allen Punkten eines abgetasteten Rasters ohne Verwendung einer dyna-
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mischen Konvergenzeinrichtung im wesentlichen zur Konvergenz gebracht werden.
Die meisten derzeit gebräuchlichen Farbfernsehempfänger arbeiten mit einer Kathodenstrahlröhre, die eine Strahlerzeugungssystemanordnung
enthält, welche am einen Fnde der Röhre angeordnet ist und mehrere Elektronenstrahlbündel liefert, die
auf einen Bild- oder Leuchtschirm gerichtet sind, der-sich am
anderen Ende der Röhre befindet und eine Vielzahl von verschiedenen Farbleuchtstoffelementen enthält. Zwischen dem Leuchtschirm
und der Strahlerzeugungsanordnung ist eine Lochmaske oder irgendeine Farbwahlvorrichtung wie ein Lochgitter oder
Fokussiergitter angeordnet, um die Elektronenstrahlbündel so abzuschirmen, daß jedes Bündel nur auf die zugehörigen Farbleuchtstoff
elemente auftrifft. Die Elektronenstrahlbündel werden durch einen Ablenkspulensatz abgelenkt, der die Außenseite
der Kathodenstrahlröhre umgibt und ein Magnetfeld liefert, das die Elektronenstrahlbündel in Form eines Abtastrasters horizontal
und vertikal über den Leuchtschirm ablenkt. Diese Hauptbestandteile einer Farbfernsehwiedergabeeinrichtung v/erden gewöhnlich
durch zusätzliche Einrichtungen für eine dynamische .Konvergenzkorrektur ergänzt. Die Elektronenstrahlbündel müssen
nämlich an allen Punkten des abgetasteten Rasters konvergieren, da Konvergenzfehler störende Farbsäume an den Rändern der verschiedenen
Bildteile der Fernsehszene zur Folge haben. Als Maß für die Konvergenzfehler kann man den Abstand der sich im Idealfall
genau deckenden roten, grünen und blauen Linien eines Musters aus sich kreuzenden Linien verwenden, das durch ein entsprechendes
Testsignal auf dem Bildschirm des Empfängers erzeugt werden kann.
Es ist allgemein üblich, die Elektronenstrahlbündel mit
Hilfe von Permanentmagneten, die in bestimmter Lage bezüglich der Elektronenstrahlbündel um den Hals der Röhre verteilt sind,
in der Mitte des Rasters statisch zur Konvergenz zu bringen. Die so eingestellte Konvergenz bleibt jedoch bei der Ablenkung
der Elektronenstrahlbündel aus der Mitte des Rasters nicht er-
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halten, da der Leuchtschirm verhältnismäßig flach ist und der
Abstand zwischen dem Leuchtschirm und dem Ablenkzentrum des
Ablenkspulensatzes mit zunehmender Ablenkung der Elektronenstrahlbündel
von der Bildschirmmitte zunimmt. Außerdem verur- . Sachen Abbildungsfehler des Ablenkspulensatzes, wie Bildfeldkrümmung,
Astigmatismus und Koma, zusätzliche Konvergenzfehler.
Es ist daher allgemein üblich, eine Einrichtung vorzusehen, die die Elektronenstrahlbündel bei ihrer Rasterablenkung dynamisch
zur Konvergenz zu bringen. Bei Bildröhren, deren Elektronenstrahlerzeugungssysteme
eine Dreieck- oder Deltaanordnung bilden und an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind, wird gewöhnlich eine elektromagnetische Konvergenzeinrichtung
verwendet, die außerhalb der Röhre angeordnete Elektromagnete und innerhalb des Röhrenhalses angeordnete magnetische
Polschuhe zur Verschiebung der Elektronenstrahlbündel
in radialen Richtungen enthält. Die Elektromagnete werden mit zeilen- und rasterfrequenten Schwingungen gespeist, die bei der
Ablenkung der Elektronenstrahlbündel die erforderlichen zeitlich veränderlichen Konvergenzfelder erzeugen. Außerdem ist es
manchmal erforderlich, Schwingungen der Zeilen- und Rasterfrequenz unter Erzeugung einer mit einer rasterfrequenten
Schwingung modulierten zeilenfrequenten Schwingung zu kombinieren und die resultierende Schwingung den Konvergenz-Elektromagneten
oder den Wicklungen des Ablenkspulensatzes zuzuführen um eine einwandfreie Konvergenz der Elektronenstrahlbündel in
den Ecken des Rasters zu gewährleisten.
Es sind auch Farbfernsehempfänger mit einer Bildröhre bekannt, deren ElektronenstrahlerZeugungsanordnung drei coplanare
oder in einer gewöhnlich waagerechten Linie nebeneinander liegende Elektronenstrahlbündel liefert. Auch hier müssen die
Elektronenstrahlbündel zur Konvergenz gebracht werden. Es ist
bekannt, daß man die Bündel in horizontaler Richtung dynamisch zur Konvergenz bringen kann, indem man einer elektromagnetischen
oder elektrostatischen Xonvergenzeinrichtung zeilen- oder rasterfrequente Schwingungen zuführt. Es ist auch eine Einrichtung
bekannt, bei der die Elektronenstrahlbündel mit Hilfe
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des Ablenkspulensatzes zur Konvergenz gebracht werden. Xienn jedoch
der Ablenkspulensatz für diesen Zweck ausgelegt wird, müssen andere Abbildungsfehler des Ablenkspulensatzes, wie der
Komafehler, korrigiert werden. Der Aufwand für die dynamische
Korrektur des Komafehlers hebt aber den Vorteil praktisch auf, der durch die Einsparung der dynamischen Horizontalkonvergenzeinrichtung
erzielt werden kann.
Fs ist weiterhin bekannt, daß die störenden Einflüsse von Koma- und Konvergenzfehler dadurch verringert werden können,
daß man den Abstand zwischen den nebeneinander liegenden "lektronenstrahlbündeln
in der Ablenkebene des Ablenkspulensatzes herabsetzt. Dies kann durch Verringerung des Abstandes zwischen
den benachbarten bündelformenden Elementen der Elektronenstrahlbündelerzeugungsanordnung
erreicht werden. Mit abnehmendem Abstand der nebeneinander liegenden Elektronenstrahlbündel in der
Äblenkebene muß jedoch auch die Transmission der Lochmaske für die Elektronenstrahlbündel herabgesetzt werden, um die Schirmtoleranz
zwischen den fluoreszierenden Flecken und den auf den Leuchtschirm aufgebrachten Leuchtstoffelementen einzuhalten.
Mit abnehmender Maskentransmission sinkt jedoch auch die Lichtstärke der Bildröhre. Hieraus folgt, daß das Endergebnis unannehmbar
ist, wenn das Bild die unter normalen Betrachtungsbedingungen zu fordernde Helligkeit nicht aufweist, auch wenn
durch in einer Ebene nebeneinander liegende Elektronenstrahlbündel mit relativ geringen Abständen eine einwandfreie Konvergenz
und ein tragbarer Komafehler erreicht werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, eine Farbfernsehwiedergabeeinrichtung anzugeben,
die ohne Einrichtungen zur dynamischen Konvergenz und Komakorrektur auskommt, trotzdem jedoch ein Bild mit einer für
kommerzielle Maßstäbe ausreichenden Helligkeit liefert.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Farbfernsehwiedergabeeinrichtung
gelöst, welche eine Farbfernsehbildröhre mit einer Elektronenstrahlerzeugungsanordnung, die
drei in einer Linie nebeneinander liegende Elektronenstrahlbündel
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liefert, eine die Bündel abschirmende Lochmaske, und eine Vielzahl
von verschiedenen Farbleuchtstoffelementen, die auf einem
Bild- oder Leuchtschirm angeordnet sind, enthält. Die Elektronenstrahler zeugungsanordnung ist so ausgelegt, daß sich in einer
Ablenkebene eines Ablenkspulensatzes ein vorgegebener maximaler Abstand zwischen benachbarten Elektronenstrahlbündeln ergibt.
Der Ablenkspulensatz umgibt das Äußere der Bildröhre und gestattet es, die Elektronenstrahlbündel rasterartig über den
Leuchtschirm abzulenken. Die Ablenkwicklungen des Ablenkspulensatzes sind so bemessen, daß sie einen negativen horizontalen
isotropen Astigmatismus und einen positiven vertikalen isotropen Astigmatismus erzeugen. ■
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht der Leuchtschirm der Bildröhre aus sich wiederholenden Gruppen von drei
benachbarten verschiedenen Farbleuchtstoffstreifen. Die für diesen
Leuchtschirm verwendete Lochmaske hat eine Vielzahl von schlitz- oder langlochförmigen Öffnungen, die kollinear zu den
Leuchtstoffstreifen verlaufen und die Anregung der jeweiligen Leuchtstoffstreifen durch eine relativ große Anzahl von Elektronen
erlauben, so daß sich eine hohe Lichtstärke ergibt.
Die Elektronenstrahlerzeugungsanordnung enthält vorzugsweise mindestens eine gemeinsame bündelformende Elektrode mit
drei Öffnungen zur Ausrichtung der drei Bündel.
Bei einer anderen Ausführungsform enthält die Elektronenstrahlerzeugungsanordnung
magnetische Abschirmelemente, die den T-7eg der beiden äußeren Elektronenstrahlbündel umgeben und diese
gegen einen Teil des Ablenkfeldes abschirmen.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Draufsicht auf eine Farbfernsehwiedergabeeinrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine Darstellung des resultierenden magnetischen
Ablenkfeldes, das durch den Ablenkspulensatz der in Fig. 1
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— D —
dargestellten Einrichtung erzeugt wird;
Fig. 3a und 3b die Konvergenz der Elektronenstrahlbündel
der Einrichtung gemäß Fig. 1 unter dem Einfluß des in Fig. 2 dargestellten Ablenkfeldes;
Fig. 4 die Windungsverteilung eihes toroidgevzickelten
Ablenkspulensatzes für die Einrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 5 eine Elektronenstrahlerzeugungsanordnung für die
Einrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 6 eine Lochmaske und Leuchtschirmanordnung, wie sie
bei der Bildröhre der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung Verwendung
finden können.
Fig. 1 zeigt eine Farbfernsehwiedergabeeinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in Draufsicht und im
Längsschnitt. Die Einrichtung enthält eine Farbfernsehbildröhre 10 mit einem evakuierten Glaskolben 11. Der vordere Teil des
Kolbens 11 bildet einen Bildschirm und eine Frontplatte, auf deren Innenseite eine Vielzahl von roten, grünen und blauen
Leuchtstoffelementen 13, 13a und 13b aufgebracht ist. Bei den Leuchtstoffelementen ist in der Röhre eine Lochmaske 14 angeordnet,
die eine Vielzahl von Löchern 15 aufweist. Die Löcher 15 sind bezüglich der Leuchtstoffelemente so ausgerichtet, daß
die verschiedenen Farbleuchtstoffelemente nur jeweils von den zugehörigen Elektronenstrahlbündeln getroffen werden können.
Im anderen Ende des Kolbens 11 befindet sich eine Elektronenstrahler zeugungsanordnung 16, die drei coplanare, nebeneinander
liegende Elektronenstrahlbündel liefert. Die Elektronenstrahler zeugungsanordnung 16 ist so konstruiert, daß die beiden äußeren
Elektronenstrahlbündel mit den mittleren Elektronenstrahlbündel an einem Punkt in der Mitte des Leuchtschirmes konvergieren.
Die Elektronenstrahlerzeugungsanordnung wird in Verbindung
mit Fig. 5 weiter unten noch genauer erläutert v/erden.
Ein sich erweiternder Teil des Glaskolbens 11 ist von einem Ablenkspulensatz 17 umgeben, der von nicht dargestellten Ablenkstromquellen
gespeist wird und ein Magnetfeld erzeugt, durch
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das die Elektronenstrahlbündel unter Bildung eines Rasters über
den Leuchtschirm abgelenkt werden. Der Ablenkspulensatz 17 wird
noch in Verbindung mit den Fig. 3 und 4 erläutert.
Hinter dem Ablenkspulensatz 17 ist auf dem Hals des Glaskolbens 11 eine Einrichtung zur Einstellung der statischen Konvergenz
angeordnet. Die statische Konvergenzeinrichtung 18 enthält Magnete, deren Lagen so verstellbar sind, daß etwaige
Richtungsfehler der Elektronenstrahlbündel kompensieren und die
nicht abgelenkten Elektronenstrahlbündel in einem Punkt in der Mitte des Leüchtschirms zur Konvergenz gebracht werden können.
Eine Einrichtung zur Einstellung der statischen Konvergenz für ein Strahlerzeugungssystem, das drei in einer Ebene liegende
Elektronenstrahlbündel liefert, ist an anderer Stelle beschrieben. Hinter der Konvergenzeinrichtung 18 befindet Sich eine
Einrichtung 19 zur Einstellung der Farbreinheit, die in üblicher Weise aufgebaut sein kann und bewirkt, daß die Elektronenstrahlbündel jeweils auf die zugehörigen Farbleuchtstoffelemente auftreffen.
Wie noch in Verbindung mit der Beschreibung der Teile der
in Fig. 1 dargestellten Einrichtung erläutert werden wird, wirken der Äblenkspulensatz 17 und die Elektronenstrahlerzeugungsanordnung
16 so zusammen, daß an allen Punkten des abgetasteten Rasters eine annehmbare Konvergenz der drei Elektronenstrahlbündel
gewährleistet ist, ohne daß hierfür zusätzliche Einrichtungen für die dynamische Konvergenz der Bündel oder für die
Korrektur von Koraafehlern erforderlich wären.
Fig. 2 zeigt das vorherrschende magnetische Ablenkfeld,
das durch den in Fig. 1 dargestellten Äblenkspulensatz 17 erzeugt
wird. Das Horizontal- und Vertikalablenkfeld ändert sich zwar ungleichförmig von Punkt zu Punkt entlang der Längsachse
der Röhre, der resultierende Effekt des Feldes laßt sich jedoch
aus Fig. 2 entnehmen. Das Ablenkfeld, das die Elektronenstrahlbündel in horizontaler Richtung ablenkt und durch zwei Eorizontalablenkspulen
erzeugt wird, ist durch die im wesentlichen vertikal verlaufenden, ausgezogen gezeichneten Flußlinien 21
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dargestellt. Man beachte, daß dieses Magnetfeld kissenförirdg ist
und daß die Flußlinien bei Betrachtuna von der Mitte der Figur
aus konvex sind. Dieses horizontale Ablenkfeld erzeugt in den Elektronenstrahlbündeln einen negativen horizontalen isotropen
Astigmatismus.
In Fig. 2 sind außerdem gestrichelt Flußlinien 22 dargestellt, die das Magnetfeld zum Ablenken der Elektronenstrahlbündel in senkrechter Richtung darstellen. Dieses Feld wird
durch zwei Vertikalablenkspulen des Ablenkspulensatzes 17 erzeugt.
Man beachte, daß das Vertikalablenkfeld im wesentlichen tonnenförmig ist, d.h. die Flußlinien sind bei Betrachtung von
der Mitte der Figur aus konkav. Das vertikale Ablenkfeld erzeugt einen positiven vertikalen isotropen Astigmatismus der Elektronenstrahlbündel.
Warum diese speziellen Ablertkfeider erzeugt
werden, wird in Verbindung mit Fig. 3 erläutert.
Fig. 3 zeigt die Konvergenz der Elektronenstrahlbündel der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung unter dem Einfluß des
in Fig. 2 dargestellten Ablenkfeldes. In Fig. 3a ist die relative Lage des Grün-, Rot- und Blau-Bündels 20a, 20b bzw. 20c
in der Ablenkebene C (Fig. 1) des Ablenkspulensatzes bei Betrachtung vom bildschirmseitigen Ende der Bildröhre aus dargestellt.
Fig. 3b zeigt in übertriebener Form die Konvergenzverhältnisse der Elektronenstrahlbündel in den Ecken des abgetasteten
Rasters und längs der vertikalen und horizontalen Ablenkachse 25 bzw. 26. Es sei darauf hingewiesen, daß jedes
Elektronenstrahlbündel mehrere Leuchtstoffelemente einer speziellen
Farbe gleichzeitig beaufschlagt. Die Leuchtstoffelemente
sind selbstverständlich voneinander getrennt, dies ist jedoch in Fig. 3b, die die Konvergenz der ganzen Bündel in verschiedenen
Bereichen der Frontplatte zeigt, nicht dargestellt.
In der Mitte des Rasters konvergieren das Grün-, Rotund Blau-Bündel. Diese Mittenkonvergenz ist durch die Ausrichtung
der Elektronenstrahlbündel infolge des Aufbaus des Strahlerzeugungssystems und durch die Wirkung der statischen Konvergenzeinrichtung
18 (Fig. 1) gewährleistet. Längs der horizontalen
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Ablenkachse 26 sind das Grün-, Rot- und Blau-Bündel unterkonvergiert
dargestellt, d.h. die Bündel sind längs der Horizontalachse voneinander getrennt und ihre Reihenfolge ist die gleiche
wie die der in Fig. 3a dargestellten Bündel in der Ablenkebene» Diese Verhältnisse gelten für beide Seiten des Rasters längs
der Horizontalachse. Die Unterkonvergenz der"Bündel nimmt selbstverständlich
von dem dargestellten Extremwert am Rand zur· Mitte des Rasters hin ab, wo die Bündel ja genau konvergieren. Die
Unterkonvergenz der horizontalen Bündel hat ihre Ursache in dem in Fig. 2 dargestellten speziellen Horizontalablenkfeld.
An den Enden der vertikalen Achse 25 in Fig. 3b sind das Rot-, Grün- und Blau-Bündel überkonvergiert dargestellt, d.h.
daß sich das Blau-Bündel und das Grün-Bündel an irgendeiner
Stelle gekreuzt haben und diese Bündel an der die Leuchtstoffelemente enthaltenden Frontplatte auf den zu ihrer Orientierung
±i der Ablenkebene des Ablenkspulensatzes entgegengesetzten Seiten
liegen. Diese Überkonvergenz der Bündel längs der Vertikalachse nimmt mit den Abstand zur Mitte des Rasters, wo die Bündel
konvergieren, ab. Sie hat ihre Ursache in dem in Fig. 2 dargestellten speziellen Vertikalablenkfeld. Die beschriebenen
Konvergenzverhältnisse der Bündel haben ihre Ursache darin, daß der Ablenkspulensatz so ausgelegt ist, daß er einen gewissen
negativen horizontalen isotropen Astigmatismus und einen gewissen positiven vertikalen isotropen Astigmatismus aufweist. Wenn auch
bei dem dargestellten Beispiel längs der vertikalen Achse eine Überkonvergenz der Bündel und längs 'der horizontalen Achse eine
Unterkonvergenz der Bündel dargestellt ist, kann man selbstverständlich eine annehmbare Konvergenz im Raster als Ganzes auch
init anderen Konvergenzfehlern längs der Achsen erreichen.
Es hat sich herausgestellt, daß man die Elektronenstrahlbündel durch entsprechende Bemessung des Astigmatismus der Ablenkspulen
in den Ecken des Rasters und auch an allen anderen Punkten des Rasters im wesentlichen zur Konvergenz bringen kann,
wie es beispielsweise in Fig. 3b dargestellt ist. Bei der Konvergenz der Blektronenstrahlbündel in der oberen rechten Ecke
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-lO-des Rasters gemäß Fig. 3b sind der Blau-Strahl und der Grün-Strahl
An vertikaler Richtung etwas bezüglich des Rot-Strahls versetzt. In der oberen linken Ecke sind der Blau-Strahl und
der Grün-Strahl vom Rot-Strahl in der entgegengesetzten Richtung wie in der rechten oberen Ecke versetzt. Die sich dadurch auf
das Raster ergebende Wirkung wird als Trapezverzerrung bezeichnet/ d.h. daß die Raster nicht rechteckig sondern etwas trapezförmig
sind. Bisher hat man versucht, Linienfokus-Ablenkspulensätze herzustellen, die im Idealfall eine Konvergenz der Elektronenstrahlbündel
längs der Ablenkachsen bewirken, dabei trat jedoch im allgemeinen ein Trapezfehler unannehmbarer Größe in
den Ecken auf und für die Konvergenzverhältnisse in den Ecken waren außerdem eine horizontale Trennung sowie eine verhältnismäßig
große vertikale Trennung der Bündel typisch.
Ein idealer Linienfokus-Ablenkspulensatz hat negativen horizontalen isotropen Astigmatismus und positiven vertikalen .
isotropen Astigmatismus. Dieser Typ von Astigmatismus ist erforderlich um die Konvergenz der drei in einer horizontalen
Linie liegenden Bündel längs der horizontalen und vertikalen Ablenkachse aufrechtzuerhalten. Die Konvergenzverhältnisse auf
den Achsen sollten sich an sich auch bis in die Ecken des Rasters erstrecken und im Idealfall eine Konvergenz der Bündel
an allen Punkten des Rasters ergeben. In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß dieser ideale Linienfokuszustand nur mit
Bildröhren realisiert v/erden kann, deren Bildschirmdiagonale eine Länge von etwa 36 cm oder weniger hat. Bei Bildröhren mit
größeren Bildschirmdiagonalen läßt sich ein solcher Linienfokuszustand nicht realisieren und es tritt ein Trapezfehler auf,
wie er in Verbindung mit Fig. 3b erläutert worden ist. Wenn ein solcher Trapezfehler vorhanden ist, müssen der positive und der
negative Astigmatismus durch geeignete Wahl der Windungsverteilung in den Wicklungen so zwischen die Vertikal- und Horizontalablenkspulen
aufgeteilt werden, daß an allen Punkten des Rasters wenigstens annähernd Konvergenz eintritt.
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Mit "annähernder Konvergenz" sollen hier Konvergenzverhältnisse bezeichnet werden, die für kommerzielle Maßstäbe annehmbar
sind. Es ist allgemein üblich, daß Fernsehgerätehersteller in den Datenblättern für einen speziellen E'ernsehernpfängertyp
die für die Konvergenzfehler einzuhaltenden Grenzen angeben. Selbstverständlich sollen die Konvergenzfehler immer
so klein wie möglich gehalten werden, infolge der Herstellungstoleranzen ist es jedoch in der Praxis unmöglich,, die. Konver-.
genzfehler zu Null zu machen. Gemäß der Spezifikationen eines bestimmten Herstellers sollen die Konvergenzfehler der Elektronenstrahlbündel
in einem Abstand von 12,5 mm von den Rändern des Rasters bei einer Bildröhre mit einer Diagonale von 38 cm
kleiner als 1,25 mm sein. Diese Toleranzgrenze nimmt mit zunehmenden
Bildschirmabmessungen zu und beträgt dann bei einer Bildschirmdiagonale von 63,5 cm etwa 1,57 mm.
Wegen der Herstellungstoleranzen, insbesondere der Exemplarstreuung bei der Farbfernsehbildröhre und dem Ablenkspulensatz,
schwankt die Verteilung der Konvergenzfehler von Empfänger zu Empfänger. Eei vielen Empfängern sind die Konvergenzfehler
wesentlich kleiner als der zulässige Grenzwert von 1,25 mm. Andererseits treten bei manchen Empfängern, die
mit Bauteilen aus der gleichen Serie hergestellt worden sind, größere Konvergenzfehler auf. Bei durch den Handel tatsächlich
vertriebenen Empfängern sind sogar Konvergenzfehler über 3,2 mm festgestellt worden. Der Begriff "im wesentlichen konvergent"
soll hier Konvergenzfehler von höchstens 3,2 mm bedeuten. Die Konvergenzfehler der Bündel können anhand der Trennung der sich
im Idealfall deckenden roten, blauen und grünen Linien eines
Gitters aus sich kreuzenden Linien beobachtet werden, das bei der Speisung des Empfängers mit einem entsprechenden Testsignal
auf dem Bildschirm erscheint. Es ist zwar möglich, daß infolge
von Herstellungstoleranzen bei den Ablenkspulensätzen und Bildröhren in Kombination mit einer nicht optimalen Montage Konvergenzfehler
bis zu 3,2 mm auftreten, dies ist jedoch ein Ausnahmefall und zeigt, daß die Lehren der Erfindung nicht
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richtig beachtet, worden sind.
Der auch an anderer Stelle noch eingehend beschriebene Ablenkspulensatz erzeugt ein Ablenkfeld, das die Elektronenstrahlbündel
an allen Punkten des Rasters dadurch im wesentlichen konvergent macht, daß den Horizontal- und Vertikalablenkwicklungen
ein gewisser Astigmatismus zugeteilt wird.
Fig. 4 zeigt die Mndungsverteilung bei einen Toroidablenkspulensatz
der eine Konvergenz der in Fig. 3b dargestellten Art bewirkt. Der Ablenkspulensatz enthält Leiter 31, die
zwei Vertikalablenkspulen bilden und Leiter 32, die zwei Horizontalablenkspulen bilden, und die toroidartig um einen
Ferritkern 30 gewickelt sind. Die verbindenden, den Strom zurückleitenden Leiterteile verlaufen längs der Außenseite des
Ferritkerns 30.
Fig. 5 zeigt eine Elektronenstrahlerzeugungsanordnung 16, die bei der Einrichtung gemäß Fig. 1 verwendet werden kann.
Die Anordnung 16 hat drei getrennte Kathoden 35a, 35b und 35c zum Erzeugen der drei Elektronenstrahlbündel. Die von den Kathoden
emittierten Elektronen werden durch die übrigen Elektroden beschleunigt, gebündelt und fokussiert, nämlich durch eine
Gl-Elektrode 36, eine G2-Elektrode 37, eine G3-Elektrode 38
und eine G4-Elektrode 39. Die Kathoden und die anderen Elektroden sind über nicht dargestellte Glasperlen und Haiterungsstreifen
in der vorgesehenen Lage in Bezug aufeinander gehaltert. Die drei Elektronenstrahlen, die von der Anordnung 16 erzeugt
werden, konvergieren in der Mitte der Frontplatte 12 wenn das durch den Ablenkspulensatz erzeugte Ablenkfeld den Wert Null
hat. Für diese Konvergenz sind die Ausrichtung und Abstände der verschiedenen Elektroden, insbesondere der G3- und G4-Elektroden
in Bezug aufeinander wesentlich. Es sei bemerkt, daß die auf die Kathoden folgenden Elektroden alle drei Öffnungen
aufweisen und allen drei Elektronenstrahlbtindeln gemeinsam sind. Eine solche "monolithische" Konstruktion erleichtert den Aufbau
einer Präzision-Strahlerzeugungssystemanordnung, die die Elektronenstrahlen
mit der gewünschten Ausrichtung, insbesondere in
3098 29/07
der Vertikalrichtung, liefert, eriiebXicht. Die Abstände der öfff
nungen in. der <33~ und der G4-»Elektrode in Bezug aufeinander bewirken,
daß die beiden aufienlJLegenden FlektronenstrahlMindel
in der Mitte des Leuchtschirms konvergieren. Kleine Fehler in
der Ausrichtung der ,Elektronenstra-hlbündel und damit in der
Konvergenz in der Bildschirmniitte werden durch, entsprechende
Einstellung der oben erwähnten statischen Konvergenzeinrichtung
konvergiert. ' '-'■ ' · ' P''
Bei größeren Farbbildröhren,, z.B. bei Röhren mit einer
Bildschirmdiagonale von 38 cm und darüber kann eiiie Komakorrektur
wünschenswert sein um zu erreichen, daß die durch die beiden
außenliegenden Elektronenstrahlbündel geschriebenen Raster die
gleiche Größe haben, wie das durch den mittleren Strahlauf dem
Bildschirm geschriebene Bündel. Bei einem AMeftkSpulensatz kann
ein Komafehler auftreten und wenn ein solcher Fehler vorhanden
ist, tritt er umso störender in Erscheinung, }e großer der Bildschirm
ist. 2ur Korrektur des Asymmetrie--" oder Kömafeh'lers ■■■
können die Austrittsöffnungen der G4-Elektrode mit iitt wesentlichen ringförmigen Abschirmungen 4Ö und '41· aus einem Material'
hoher magnetischer Permeabilität, wie einer I<Tickel-J5ise'n^Iie"i
gierung, umgeben werden. Diese'Abschirmungen halten im Effekt'
einen Teil des magnetischen Äbienkfeldes von den beiden äußeren
Eiektronenstrahlbündeln fern und vefgleichme-Bigen 'dadurch die
VJirkung des Äbienkfeldes auf die drei F.lektronenstrahlbündel,'
so daß drei, gleich große Raster erzeugt werden. Eine Strahl-erzeugüngssystemanordnung
dieser Art ist auch an aMeirer'Stelle
noch genauer erläutert.
Es hat sich herausgestellt, daß die Abstände zwischen den,
benachbarten Erlektronenstrahlbündeln einer selbstkonvergieren-,
den FarbfernsehXYiedergabeeinrichtung gemäß Der Erfindung so^g:-.
fältig festgelegt werden, müssen» Der minimale Abstand!; zwischen
benachbarten Eiektronenstrahlbündeln. wird düKchdiei.untere
Grenze der Lichtstärke der·Bildröhre bestimmt,,, bei, der Äe.
Bildhelligkeit nach ausreichend ist». Bei ¥erriHfer.ting ;der .
gegenseitigen Abstände:-,der' Elektronenstrahlbündal maß; J
Massentransmission herabgesetzt werden, tm die Farbreinheit
aufrechtzuerhalten. Als Folge davon--nimmt die Lichtstärke der
Bildröhre ab. Die untere Grenze des Abstände» zwischen benachbarten
Elektronenstrahlbündeln, bei der eine vorgegebene Bildröhre
gerade noch eine ausreichende Bildhelligkeit ergibt, kann in bekannter Weise errechnet oder empirisch"ermittelt werden.
Andererseits existiert gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung auch eine Grenze für den maximalen Abstand zwischen ' ■
benachbarten Elektronenstrahlbündeln. Diese Grenze-wird erreicht,
wenn die Elektronenstrahlbündel durch den Ablenksptilensatz
nicht mehr mit ausreichender Konvergenz an allen Punkten
des Rasters abgelenkt werden können.
In Fig. 1 ist der Abstand zwischen benachbarten Elektronenstrahlbündeln
in der Ablenkebene C des Ablenkspulensatzes mit dem Buchstaben S bezeichnet. S wird in der der Strahlerzeugungssystemanordnung
abgewandten Ablenkebene gemessen, der Abstand S wurde in der Praxis jedoch dadurch bestimmt, daß man eine StrahlerzeugungsSystemanordnung
verwendet, bei der sich der gewünschte Abstand in einer Ebene einstellt, die auf halben Fege längs der
Längsabmessung des Ablenkspulensatzes liegt. Die Abhängigkeit
des Abstandes S vom Abstand der öffnungen der Strahlerzeugungselektroden
der Strahlerzeugungssystemanordnung kann trigonometrisch bestimmt werden, indem man zuerst den Abstand zwischen
den öffnungen und den Abstand der Ablenkspule-n.satzmi.tte von
den öffnungen längs des Weges zum Bildschirm an dem die Elektronenstrahlbündel konvergieren, mißt. Die Ablenkebene C ist im .
allgemeinen eine Ebene, die auf der Hälfte der Längsachse des
Ablenkspulensatzes liegt und senkrecht zu dieser verläuft. Der Ablenkspulensatz ist außen am Pildröhrenkolben mit einem verhältnismäßig
kleinen Abstand zwischen der Innenfläche, des Ablenkspulensatzes
und dem Glaskolben montiert. Dieser Abstand liegt im allgemeinen in der Größenordnung von 6,4 mm und darunter.
Es wurde festgestellt, daß ein Ablenkspulensatz der beschriebenen Art zur Einstellung der optimalen Konvergenz der Elektronenstrahlbündel
in Richtungen senkrecht zur Längsachse der Bild- .
röhre verschoben werden kann. Zuerst wird die statische Konver-
genzeinrichtung - so ein j ust ier t,.. daß die Elektronen- trahlbündel
in der Mitte des Rasters, konvergieren. Anschließend wird der
Ablenkspulensatz quer zur Bildröhre bewegt, bis man die beste Konvergenz im Raster als Ganzes erhält. Der Ablenkspülensatz
wird in der so ermittelten Lage dann, z.B. durch eine entsprechende
Halterung., fixiert. ·
Bei der beschriebenen Einrichtung kann ein Ablenkspulensatz,
bei dem die Leiterverteilung in den Ablenkwicklungen so gewählt ist, daß sich ein negativer horizontaler isotroper
Astigmatismus und ein positiver vertikaler isotroper Astigmatismus ergeben, die drei Elektronenstrahlen in einem zufriedenstellenden
Grade konvergent halten, solange der Abstand S nicht größer als etwa 5 mm ist. Zufriedenstellend arbeitende Farbfernsehwiedergabeeinrichtungen
gemäß der Erfindung konnten unter Verwendung von Bildröhren mit Bildschirmdiagonalen von 38 und
43 cm und einem Abstand S von etwa 4 mm (0,158") realisiert werden.
Mit dieser Kombination ergibt sich in Verbindung mit einer
Schlitz- oder Langlochmaske auch eine ausreichende Lichtstärke. Es wurde festgestellt, daß die Einflüsse des Komafehlers, d.h.
die Unterschiede in den Abmessungen der Raster der verschiedenen Farben proportional zum Quadrat des Abstandes S zunehmen. Dies
ist einer der Gründe dafür, daß S nicht zu groß gemacht werden darf nur um die Lichtstärke der Röhre zu erhöhen. Wenn der Abstand
S nicht größer als etwa 5 mm (0,200") ist und die BiIdschirmcfegonale
nicht größer als 36 cm ist, braucht der Koma- fehler nicht korrigiert zu werden. Bei Verwendung von Bildröhren
mit größeren Bildschirmabmessungen nehmen die Einflüsse
des Komafehlers entsprechend zu und es ist dann zweckmäßig, Komakorrekturabschirmungen zu verwenden, wie sie in Verbindung
mit Fig. 5 erläutert wurden. Anstelle des bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendeten Toroidablenkspulensatz können
selbstverständlich auch entsprechend bemessene Ablenkspulensätze mit Sattelspulen verwendet werden. Eö ist bekannt, daß der
Komafehler von Sattelspulen durch die Verteilung der sattelförmigen
Wicklungen am Eingangsteil an den mittleren Teil der Ablenkspulen beeinflußt werden kann. Der Astigmatismus von
309829/.Q7QS
Sattelspulen läßt sich in entsprechender Weise durch die Windungsverteilung
im mittleren und Austrittsteil der Ablenkspulen beeinflussen. Wegen der Beeinflußbarkeit des Komafehlers bei
Sattelspulen können dann die in Verbindung mit Fig. 5 beschriebenen Komakorrekturabschirmungen unter Umständen entfallen.
Bei nanchen Ausführungsformen der Erfindung kann es wünschenswert sein, die Konvergenzfehler der Elektronenstraiilbündel
oder die Einflüsse des Komafehlers dadurch zu verringern,
daß man den Abstand S zwischen benachbarten Elektronenstrahlbündeln bis zu einem Punkt herabsetzt, bei der das abgegebene
Licht im Falle einer Röhre mit einem Punktrasterleuchtschirm, und einer punkt- oder kreisförmige öffnungen aufweisenden Lochmaske
nicht mehr ausreichen würde. In diesem Falle kann der abgegebene Lichtstrom dann durch Verwendung einer Leuchtstoffelemen
t- und Lochmaskenanordnung der in Fig. 6 dargestellten Art erhöht werden.
Die in Fig. 6 dargestellte Lochmasken- und Streifenrasterleuchtschirmanordnung
kann mit Vorteil in der Bildröhre gemäß Fig. 1 verwendet werden. Bei der Anordnung gemäß Fig. 6 fallen
die drei Elektronenstrahlbündel 20a, 20b und 20c durch langloch- oder schlitzförmige öffnungen 15 der Lochmaske 14 auf entsprechende
grün, rot und blau lumineszierende, streifenförmige Leuchtstoff elemente des Leuchtschirms 12. Eine Kombination dieser Art,
bei der die langlochförmigen öffnungen collinear oder parallel
zu den vertikalen, streifenförmigen Leuchtstoffelementen verlaufen,
eignet sich besonders gut für eine Strahlerzeugungssystemanordnung
des in Fig. 5 beschriebenen Typs, der in einer Ebene liegende Elektronenstrahlbündel liefert, da die vertikale
Ausrichtung der Bündel nicht kritisch ist. Die Leuchtstoffelemente
bilden ja auf dem Bildschirm einen ununterbrochenen vertikalen Streifen und die Vertikaltoleranz der Bündel braucht
dementsprechend nicht besonders eingestellt zu werden, da die Bündel in Vertikalrichtung immer auf dem Leuchtstoff der gewünschten
Farbe auftreffen. Durch die langlochförmigen öffnungen
15 der Lochmaske 14 kann also ein größerer Teil der jeweiligen Bündel fallen als bei kreisförmigen öffnungen, die einem Punkt-
309829/070!»
rasterleuchtschirm zugeordnet sind. Durch die höhere Transmission der die langlochförmigen Öffnungen enthaltenden Maske
in Verbindung mit den vertikal verlaufenden Leuchtstoffelementen
gemäß Fig. 6 wird also die Lichtleistung der Röhre erhöht und man kann daher mit einem verhältnismäßig kleinen Abstand S
der Elektronenstrahlbündel arbeiten und bei der Ablenkung der Bündel durch den oben beschriebenen Ablenkspulensatz die Konvergenz
der Bündel im wesentlichen aufrechterhalten. Im Gegensatz zu einer Delta-Strahlerzeugungssystemanordnung' ist bei der
Linien-Strahlerzeungssystemanbrdnuncj die bei der Einrichtung
gemäß der Erfindung verwendet wird, keine dynamische Konvergenz
erforderlich und es tritt dementsprechend auch kein "Degruppierungsfehler,
also eine Vergrößerung1 der Abstände der drei Elektronenstrahlbundel bei der Ablenkung aus der Rastermitte,·
auf. Die Optik für das Aufkopieren der Leuchtstoffelemente Wird
dadurch nicht unerheblich vereinfacht. ' ■
Die beschriebene Einrichtung hat den Vorteil, daß keine
dynamische Korrektur von Konvergenzfehlern und Komaeffekten
erforderlich ist. Da die Konvergenzfehler und die Einflüsse' des Koma fehler s» mit zunehmender Bildschirmgröße zunehmen, eignet sich die Erfindung besonders für Farbferrtsehbildröhren mit
in einer Ebene verlaufenden IHlektronenstrahlhündeln und Bildschirmdiagonalen
von 58 und 63 cm. unter Umständen kann es dabei
jedoch wünschenswert sein, die Selbstkonvergenz durch eine vereinfachte dynamische Konvergenzeinrichtung zu unterstützen.
Dabei kann man elektrostatische öder elektromagnetische Konvexgenzeinrichtungen
verwenden, die im Halsbereich der Bildröhre angeordnet sind und entweder nur mit zeiienfrequenten öder
nur mit rasterfrequenten Signalen gespeist werden. Wenn nan beispielsweise
bei einer Strahlerzeügüngssystemariordnung mit in
einer Ebene liegenden Elektronenstrahlen der oben beschriebenen
Art lediglich mit einer horizontalen dynamischen Konvergenzkorrektur arbeitet, ist auch bei Bildröhren mit größeren BiIdschirmdurchmessern
an allen Punkten des Rasters eine zuffiedehsteilende
Strahlkonvergenz gewährleistet.
Claims (3)
- - 18 Pa tentansprüche\Λ Far'jfernsehwiedergabeeinrichtung mit einer Farbfernsehbildröhre, v;elche eine Frontplatte, auf der ein Leuchtschirm mit Gruppen aus drei verschiedenen Farbleuchtstoffelementen angeordnet ist, eine Strahlerzeugungssystemanordnting, die drei in einer horizontalen und zum Bildschirm im wesentlichen senkrechten Ebene liegende und zum Leuchtschirm hin konvergierende Elektronenstrahlbündel liefert, und eine Lochmaske, deren Löcher bezüglich der Gruppen aus den Farbleuchtstoffelementen ausgerichtet sind, enthält und mit einem die Bildröhre zwischen der Strahlerzeugungssystemanordnung und der Lochmaske umgebenden Äblenkspulensatz, der Horizontal- und Vertikalablenkwicklungen zum Ablenken der Elektronenstrahlbündel unter Bildung eines Rasters aus dem Leuchtschirm enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspulen des Ablenkspulensatzes (17) eine solche Windungsverteilung haben, daß sich ein positiver vertikaler isotroper Astigmatismus sowie ein negativer horizontaler isotroper Astigmatismus ergeben und die Elektronenstrahlbündel längs der vertikalen Achse (25) des Rasters überkonvergiert und längs der horizontalen Achse (26) des Rasters unterkonvergiert werden, und daß die Strahlerzeugungssystemanordnung (16) so ausgelegt ist, daß der Abstand (S) zwischen zwei benachbarten Elektronenstrahlbündein in einer Ebene (C), die in der Mitte zwischen den Enden des Ablenkspulensatzes (17) liegt, höchstens 5,1 mm beträgt.
- 2.) Farbfernsehwiedergabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerzeugungssystemanordnung (16) mindestens eine gemeinsame bündelformende Elektrode (z.B. Gl in Fig. 5) mit drei öffnungen für die Elektronenstrahlbündel enthält.
- 3.) Farbfernsehwiedergabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerzeugungssysternanordnung Abschirmelemente (40, 41) enthält, die den Weg der beiden äußeren Elektronenstrahlbündel umgeben und3 09 823/070Sdiese beiden Bündel gegen einen Teil des Ablenkfeldes abschirmen .4.) Farbfernsehwiedergabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerzeugungssystemanordnung (16).so bemessen ist, daß der Abstand (S) zwischen benachbarten Elektronenstrahlbündeln (20a, 20b, 20c) in der Ablenkebene (C) im wesentlichen 4 mm beträgt. u, 5.) Farbfernsehwiedergabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtstoffelemente (13, 13a, 13b) die Form benachbarter, in senkrechter Richtung verlaufender Streifen haben und daß die Lochmaske (14) eine Vielzahl langloch- oder schlitzförmiger Öffnungen (15) aufweist, die parallel zu den streifenförmigen Leuchtstoffelementen verlaufen und bezüglich der Leuchtstoffelementgruppen ausgerichtet sind.6.) Farbfernsehwiedergabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbleuchtstoff elemente die Form von Triaden oder Tripein haben, deren Richtung im wesentlichen senkrecht zu der die Elektronenstrahlbündel enthaltenden Ebene verlaufen und daß die Lochmaske eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, die sich mit den Leuchtstoffelementgruppen decken.3 0 9 8 2 9/0706
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US21778072A | 1972-01-14 | 1972-01-14 | |
| US21778072 | 1972-01-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2222156A1 true DE2222156A1 (de) | 1973-07-19 |
| DE2222156B2 DE2222156B2 (de) | 1975-08-14 |
| DE2222156C3 DE2222156C3 (de) | 1976-03-25 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2521491A1 (de) * | 1974-05-20 | 1975-12-04 | Rca Corp | Mit vereinfachter konvergenz arbeitende farbbildwiedergabeeinrichtung |
| DE2907192A1 (de) * | 1978-02-24 | 1979-08-30 | Rca Corp | Farbbildroehre mit verbessertem strahlerzeugungssystem |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2521491A1 (de) * | 1974-05-20 | 1975-12-04 | Rca Corp | Mit vereinfachter konvergenz arbeitende farbbildwiedergabeeinrichtung |
| DE2907192A1 (de) * | 1978-02-24 | 1979-08-30 | Rca Corp | Farbbildroehre mit verbessertem strahlerzeugungssystem |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: RCA LICENSING CORP., PRINCETON, N.J., US |
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| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
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