DE2221622A1 - Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand fuer elektrostatische Aufladungen - Google Patents
Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand fuer elektrostatische AufladungenInfo
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-
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH ■ GERD MÜLLER · D. GROSSE 22 I98
- bh -28Λ.1972
- E 1 -
AVCO Corp., Greenwich, Conn.06830 /USA ^, ~/·λ «1 r» ^ ο
Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand ;■
für elektrostatische Aufladungen
Gegenstand dieser Erfindung ist eine Vorrichtung .zur Ableitung
elektrostatischer Aufladungen« Zu dieser für gewöhnlich als Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für elektrostatische
Aufladungen gekennzeichneten Vorrichtung gehört ein Widerstands
element als Kern einer zusammengesetzten Struktur, die
auch kriechstromfestes Material aus Kunstharzplastik in sich
einschließt.
Bei einem isoliertem elektrischem Leiter wird der Aufbau von elektrostatischen Aufladungen grundsätzlich dadurch verhindert,
daß auf diesen elektrische leitenden und isolierten Körper ein ein elektrisch leitender Stab oder Draht mit einer scharfen
Spitze aufgesetzt wird, wobei sich - auch das ist typisch - die Ladung an der Spitze konzentriert. Wegen der hohen Lad\ingsdichte
an der scharfen Spitze wird die umgebende Luft ionisiert, und die Ladung oder elektrostatische Aufladung kann entweichen.
Xn den meisten Anwendungsfällen ist es im allgemeinen erforderlich,
daß zur Verhinderung von Funkenbildungen oder Lichtbogen-Überschlägen, der durch den Ableitungswiderstand oder durch den
Entladewiderstand für elektrostatische Aufladungen fließend· Strom begrenzt wird. Dies wird dadurch erzielt, daß der Widerstandsleiter
für einen hohen Widerstand ausgelegt wird, der mehrere Millionen Ohm betragen kann.
Der Ableitungswideretand oder Ent lad ewider stand für
tische Aufladungen muß auf dera v©3a ihm gosoMltetom, Kdffpor go
richtet® Blitzschlag© amsfealtosa ktasa©Ba„ trail - ©r i?®n olek cma
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die vom ES§y-p®r ans la UiQ ^aagotoQaado Atos>sp3hil\.:p©
Ziel dieser Erfindung 1st s©Eaife dio
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Widerstandes oder Entladewiderstandes für elektrostatische Aufladungen, der die Einschränkungen und Nachteile socher
bisher bekannter und früherer Vorrichtungen nicht aufweist.
Ein anderes Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung eines sehr dauerhaften und zuverlässigen Ableitungswiderstandes
oder Entladewiderstandes für elektrostatische Aufladungen, insbesondere aber eines Ableitungswiderstandes oder Entladewiderstandes
für elektrostatische Aufladungen, der wiederholten Blitzeinschlägen oder Lichtbogenüberschlägen erfolgreich
Widers t ehen kann.
Wiederum andere Ziele dieser Erfindung sind die Schaffung eines Ableitungswiderstandes oder Entladewiderstandes für elektrostatische
Aufladungen, der..·.
1.) eine Selbstheilungseigenschaft aufweist.
2.) gegenüber atmosphärischer Erosion sowie gegenüber den schädlichen Einflüssen aus der Atmosphäre widerstandsfähig
ist.
3.) im Inneren ein Widerstandsnetz aufweist, das derart mit einer im wesentlichen nichtleitenden Oberfläche
versehen ist, daß eine Verwendung in einer verbesserten Blitzschutztechnik möglich ist.
h,) aus einer kriechstrorafesten Masse hergestellt ist, so
daß eine im wesentlichen nichtleitende Oberfläche auch bei höheren Temperaturen erhalten bleibt, bei denen
nichtkriechstromfeste Materialien oder Stoffe verkohlen
C
5«) schließlich ©im als Faseraband ausgeführtes Wideretandsoiy^MLIt
j Glas dac Eindringen von Blitzen oder
besteht ein Ableitung·-
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widerstand oder Entladewiderstand für elektrostatische Aufladungen
aus einem elektrisch leitenden Widerstandselement, das im wesentlichen in einer kriechstromfesten Kunstharzmasse eingebettet
ist-. Zum Widerstand gehört eine elektrische Anschlußvorrichtung, über die das Widerstandselement mit dem Körper,
der vom Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für elektrostatische
Aufladungen geschützt werden soll, verbunden wird. Darüber hinaus ist auch noch eine Entladungsvorrichtung vorgesehen.
In Übereinstimmung mit dieser Erfindung ist das Widerstandselement
als ein faserförmiges Tau oder ein faserförmiges Band
aus elektrisch leitendem Material hergestellt. Die zu einem Ende dieses Taues oder Bandes gehörenden Endkanten können bis
in die Atmosphäre oder bis ins Freie hinausgeführt sein, wobei jede herausgeführte Faserkante als eine Entladungsvorrichtung
wirksam wird und die statische Aufladung an die Atmosphäre weiterleitet·
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Diese Erfindung wird nachstehend nun anhand des in Zeichnung;
dargestellten Ausführungsbeispieles (der in Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele) näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt in:-
Fig. 1 Einen Querschnitt durch den* Ableitungswiderstand oder den Entladewiderstand für elektrostatische
Aufladungen, der zufolge dieser Erfindung aufgebaut ist·
Fig. 2 Eine in die Linie 2-2 von Fig. 1 gelegte Endansicht,
die die statischen Ableitungsvorrichtungen im Detail wiedergibt·
Fig. 3 Eine Darstellung des Ableitungswiderstandes oder
Entladewiderstandes für elektrostatische Aufladungen, die. die Arbeitsweise erkennen läßt·
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht der Äbleitungswiderstand
oder der Entladewiderstand 10 für elektrostatische Aufladungen aus einem elektrischen Widerstandselement 13t das in eine Kunst·
stoffmasse 11 eingebettet ist. Über eine elektrische Kopplungsvorrichtung
20 ist der Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand
10 für elektrostatische Aufladung mit einem Metallkörper 12 verbunden. Dieser Körper 12 steht beispielsweise für das
Element, dessen elektrostatische Aufladung abgeleitet werden soll.
Ale elektrische Kopplungsvorrichtung 20 wird vorzugsweise ein
elektrisch leitendes Klebemittel verwendet, beispielsweise ein Klebemittel, das unter der Bezeichnung C^ von der National Carbon
Company verkauft wird. Zwei andere Quellen, aus denen leitende Klebemittel bezogen werden können, sind beispielsweise
Chromerics und Emerson Cummings. Bei einem leitenden Klebemit tel handelt es sich im wesentlichen um ein Klebemittel, dea
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Kohlenstoff, Silber oder sonstige leitende Stoffe zugesetzt worden sind. Alternativ kann die elektrische Kopplungsvorrichtung
derart ausgeführt sein, daß in den Körper 12 eine Gewindebohrung eingearbeitet wird, wobei das Ende der Ablei·»
tungswiderstandes oder Entladewiderstandes 10 mit einem entsprechend komplementären Gewinde versehen wird.
Bei dem Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand 10 für elektrostatische Aufladungen handelt es sich um eine zusammengesetzte
Konstruktion, bei der ein elektrisches Widerstandselement 13 in eine elektrisch nichtleitende Kunststoffmasse
eingebettet ist. Das mit Fig. 1 wiedergegebene Widerstandselement 13 besteht aus einem Faserntau oder einem Faserband, das
sich entweder aus durchgehenden Kohlenstofffasern oder aus · Kohlenstoff-Stapelfasern zusammensetzt. Zu diesem Tau oder diesem
Band gehört eine extrem große Anzahl von ungefähr 10 Fasern mit einem extrem hohen Widerstand, damit ein Eindringen
von Blitzen oder Lichtbogenüberschlägen über irgendeine der Fasern, die sich zufälliger Weise nahe oder an der Oberfläche
des Ableitungswiderstandes oder Entladewiderstandes befinden mag, verhindert wird. · ■
Vorzugsweise wird der Widerstandsstrang oder das Widerstandsband in einer weit verbreitet gehandhabten Weise aus Zellulose-Werkstoff
oder aus PAN hergestellt, wobei PAN ein Akronym für Polyacylatonitril ist. Das spezifische Widerstandsmaterial
ist nicht kritisch, wenn auch der Widerstand je Längeneinheit der Faser kritisch ist.
Der Widerstand je Zoll einer jeden Faser sollte größer sein als 10 Ohm. Damit aber sind zur Herstellung eines Ableitungswiderstandes
oder Entladewiderstandes für statische Aufladungen rund 100.000 Fasern mit einem Durchmesser von ungefähr
14 Mikron erforderlich. Ableitwiderstände oder Entladewidar-
etände für elektrostatische Aufladung haben für gewöhnlich
•in· Läng· von 8-10 Zoll, und dies bei einem Längenwider
stand von insgesamt 5 x 10 0hm- bis 100 χ 10 Ohm·
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Eine für die Verwendung dieses faserförmigen Taues oder faserförmigen
Bandes wichtige Überlegung ist die, daß zur Weiterleitung der elektrostatischen Aufladung das elektrische Widerstandselement
13 aus einer großen Anzahlen Strombahnen oder Strorapfaden
besteht, die zueinander parallel angeordnet sind. Theoretisch ist beispielsweise die Anzahl der zueinander parallelen
Strombahnen oder Strompfaden gleich der Anzahl der Fasern. Darüber hinaus gibt es zudem auch noch eine Anzahl von bestimmten
Zwischenverbindungen zwischen den parallel zueinander angeordneten Pasern, so daß dann, wenn eine Reihe der von der Länge
einer Faser gebildeten Strompfade oder Strombahnen unterbrochen worden ist, diese Unterbrechung über einen Parallelpfad umgangen werden kann, und zwar über ein Paar von Zwischenverbindungen.
Strombahnen oder Strompfaden gleich der Anzahl der Fasern. Darüber hinaus gibt es zudem auch noch eine Anzahl von bestimmten
Zwischenverbindungen zwischen den parallel zueinander angeordneten Pasern, so daß dann, wenn eine Reihe der von der Länge
einer Faser gebildeten Strompfade oder Strombahnen unterbrochen worden ist, diese Unterbrechung über einen Parallelpfad umgangen werden kann, und zwar über ein Paar von Zwischenverbindungen.
Wie nachstehend noch zu erkennen sein wird, besteht eine wichtige Überlegung darin, daß der elektrische Widerstand oder das
elektrische Widerstandselement 13 im wesentlichen in eine nichtleitende und vorzugsweise "kriechstromfeste" Kunststoffmasse
eingebettet ist. In seiner Anwendung auf die Kunstharzmasse 11 wird der Begriff "kriechetromfest" in diesem Zusammenhange so
definiert, daß darunter ein Material zu verstehen ist, das bei einer Wärmeentwicklung, die bei Funken-oder Lichtbogenüberschlägen aufkommen könnten, keine kohlenstoffhaltigen oder sonstige elektrisch leitende Strombahnen oder Strompfade bildet. Typische Materialien oder Stoffe für kriechstromfeste Massen sind Homo- oder Kopolymere des Polyforraaldehyds, beispielsweise Delrin
und Celcon. Ebenfalls als kriechstromfeste Materialien oder
Stoffe geeignet sind ein Expoxyd-Urethan8 das vom Anmelder als System 8021 auf den Markt gebracht wird, desgleichen aber auch die Fluoro-Karbone, die als Teflon und KeI-F bekannt sind.
definiert, daß darunter ein Material zu verstehen ist, das bei einer Wärmeentwicklung, die bei Funken-oder Lichtbogenüberschlägen aufkommen könnten, keine kohlenstoffhaltigen oder sonstige elektrisch leitende Strombahnen oder Strompfade bildet. Typische Materialien oder Stoffe für kriechstromfeste Massen sind Homo- oder Kopolymere des Polyforraaldehyds, beispielsweise Delrin
und Celcon. Ebenfalls als kriechstromfeste Materialien oder
Stoffe geeignet sind ein Expoxyd-Urethan8 das vom Anmelder als System 8021 auf den Markt gebracht wird, desgleichen aber auch die Fluoro-Karbone, die als Teflon und KeI-F bekannt sind.
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Weil bei der bevorzugten Ausführung des Erfindungsgegenstandes
Fasern Verwendung finden, -erscheinen, wie dies mit der
allgemeinen Hinweis zahl 15 in Fig» 1 gekennzeichnet ist,, einige
dieser Fasern auf der Oberfläche des Kunststoffes· Dadurch
wird die Arbeitsweise oder das Funktionieren des Ableitungswiderstandes
oder Entladewiderstandes für elektrostatische Aufladung
nicht wesentlich beeinträchtigt, weil dieses Durchdringen der Oberfläche im wesentlichen wegen des hohen Faserwiderstandes
und wegen des hohen GesamtwiderStandes isoliert werden.
Es kann.genau festgestellt werden, daß die Oberfläche des Ableitungswiderstandes
oder Entladungswiderstandes für elektrostatische
Aufladungen im wesentlichen aus dem kriechstromfesten
Kunststoffmaterial besteht, ausgenommen davon ist das Entladungsende
17» wo die Enden der Fasern absichtlich freiliegen*
Zum Ableitungswidörstand oder Entladewiderstand 10 für elektrostatische
Aufladungen gehört eine AbIeitungsvorrichtung für
statische Aufladungen, die in diesem Fall aus.dem Entladungsende
17 besteht» Zur Konzentrierung der statischen Elektrizität
hat das Ende I7 in konventioneller Weise ©ine Konusform
mit scharfer Spitze. Durch diese Ausführung soll auch die Ionisierung
der umgebenden Luft vereinfacht werden, so daß xlie statische
Elektrizität vom Widerstand 10 aus in die Atmosphäre entweichen kann«
Fig» 1 und Fig. 2 zeigen nun, daß die zum faserförmigen Widerstands
element 13 gehörenden Enden l6 an der Oberfläche des konischen
Entladungsende 17 frei liegen und der Atmosphäre ausgesetzt
sind. Ein jedes dieser Enden bildet von sich aus einen elektrisch hochbeanspruchten Bereich, so daß ein ,jedes dieser
Enden zwischen dem Ableitungswiderstand oder dem Entladewiderstand
für elektrostatische Aufladungen, also dem Widerstand 10,
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und der Atmosphäre als ein Kopplungselement oder Verbindungselement
wirksam wird. Ein Jedes dieser Enden wirkt dabei als ein Ersatz für die Spitze einer Metallkappe, dem konventionellen
Entladungsende·
Am Entladungsende 17 sind die Fasern - diese sind im wesentlichen
parallel zur Oberfläche des Ableitungswiderstandes oder
Entladewiderstandes 10 für elektrostatische Aufladungen orientiert - wegen der konischen Oberfläche dieses Entladungsendes
17 in einem Winkel angeordnet. Sollte das Entladungsende 17
einer Erosion oder einem Verschleiß unterworfen werden, immer sind die Pasernenden 16 frei an der Oberfläche.
Fig. 3 zeigt nun den Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand
10 für elektrostatische Aufladungen in seinem funktionsmäßigen
Aufbau. Dazu gehört neben dem Ableitungswiderstand
oder dem Entladewiderstand für elektrostatische Aufladungen ein Mantel 23, der fest mit der zylindrischen Oberfläche des
Ableitungswiderstandes oder Entladewiderstandes 10 verbunden ist. Von diesem Mantel 23 wird die Funktion des Ableitungswiderstandes
oder Entladewiderstandes für elektrostatische Aufladungen
in keiner Weise beeinträchtigt, weil der vorerwähnte Widerstand,und vielmehr dessen Widerstandselement 13» von der
Plastikmasse 11 isoliert wird. Der Metallmantel 23 schützt den Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für elektrostatische
Aufladungen im Fallen eines Blitzeinschlages oder Lichtbogenüberschlages
auf den Körper 12.
In diesem Zusammenhang sei nachmals kurz auf Fig. 1 verwiesen. Im Falle eines Blitzeinschlages oder Lichtbogenüberschlages
auf den Körper 12 neigt der Stromfluß oder der Fluß der Elektrizität
dazu längs eines ionisierten Mantels an der Oberfläche des Ableitungswiderstandes oder Entladewiderstandes 10 für
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elektrostatische Aufladungen zu fließen. Der Blitzstrahl würde, wenn er dies könnte, in den Widerstand eindringen und dann
über das Widerstandselement fließen. Das aber würde zur einer
Zerstörung des Ableitungswiderstandes.oder Entladewiderstandes
für elektrostatische Aufladungen führen. Dies aber ist bei den bisher bekannten Ausführungen der Fall, dies kann aber nicht
bei dem Ableitungswiderstand für statische Aufladungen, der
Gegenstand dieser Erfindung ist, geschehen. Die den Ableitungswiderstand
oder Entladewiderstand für elektrostatische Aufladungen umgebende Luft hat einen geringeren Widerstand als der
Widerstand der Fasern, der bei 10 Ohm/Zoll liegt, beträgt. Charakteristisch ist deshalb, daß die den Ableitungswiderstand
umgebende Luft in einen ionisierten Mantel umgesetzt wird, so daß der Blitzstrom oder der Überschlagsstrom über diesen Mantel
in die Atmosphäre abgeleitet wird*
In der Vergangenheit sind die Ableitungswiderstände oder die Entladewiderstände für elektrostatische Aufladungen derart
konstruiert worden, daß deren Widerstandselement auf der Oberfläche
angeordnet waren· Wurde versucht, das Widerstandselement
zu isolieren, dann wurde es von einer Keramikmasse oder von einer kriechstromangälligen Masse umgeben« Durch den starken
Stromfluß ringsum den Ableitungswiderstand kam es zu einem
Zerbrechen der Keramikmasse oder zu einem Verbrennen der kriechstromanfälligen
Masse. In jedem Fall aber mußte der Ableitungswiderstand oder der Entladewiderstand für elektrostatische Aufladungen
ersetzt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 wird vom Blitz oder vom Lichtbogen
die Luft zwischen dem Körper 12 und ringsum den Metallmantel 23 ionisiert. Weil nun aber dieser Metallmantel 23 den
größten Teil der Oberfläche des Ableitungswiderstandes schützt
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und bedeckt, wird der .größte Teil des Blitzstromes oder Überschlags
stromes ringsum diesen Metallmantel abgeleitet. Wegen
seiner ausgezeichneten Leitungseigenschaften kann dies der Metallmantel
ohne Schaden aushalten, die freiliegenden Oberflächenbereiche
des Ableitungswiderstandes 10 für elektrostatische Aufladungen werden weniger beansprucht; sollte es dennoch
zu einem Verbrennen der Oberflächen kommen, so bilden sich aus der kriechstromfesten Masse keine leitenden Rückstände. Durch
den Metallmantel wird lediglich die Zuverlässigkeit des Ableitungswider
Standes oder Entladewiderstandes für elektrostatische Aufladungen bei Blitzeinschlägen oder Lichtbogenüberschlii-
gen erhöht; er braucht nicht unbedingt vorhanden zu sein.
Die verschiedensten Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sind mit der zuvor gegebenen Beschreibung klar herausgestellt
worden. Für Fachleute auf diesem Gebiete dürften noch andere und eigens nicht herausgestellte Eigenschaften und Vorteile
auffallend sein, gleicherweise aber auch mögliche Änderungen und Modifikationen am bevorzugten Ausführungsbeispiel, die
alle erzielt werden können, ohne daß dabei vom Geiste und Umfang der Erfindung und den beiliegenden Patentansprüchen abgewichen
zu werden braucht.
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Claims (1)
- 22 198 - bh -28Λ. 1972- a ar -AVCO Corp,, Greenwich, Conn» Ο683Ο /USA PatentansprüchetI, ) Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für" elektrostatische Aufladungen. Dieser Widerstand dadurch gekennzeichnet, daßer aus einem länglichen Widerstandselement mit einer Reihe von zueinander parallelen Widerstandsleitern besteht, desgleichen aber auch aus Oberflächenwiderstandsleitern, und in einer kriechetromfesten Kunststoffmasse oder Kunststoff matrix eingebettet ist·20984670926PATENTANWALrE F .W . H E M M E R IC H · G E R D M LI L L t" R · D . Ci R O SSE 22 198- bh - ■28.4.19722. Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für statische Aufladung. Dieser Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßsich das Widerstandselement aus einem Tau oder einem Band von 10 Längsfasern oder Faserleitern zusammensetzt; schließlich eine jede dieser Fasern oder ein jeder dieser Fasernleiter einen Widerstand von ungefähr 101:LOhm/Zoll hat.3. Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für elektrostatische Aufladungen. Dieser Widerstand nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daßein Ende des vorerwähnten Widerstandstaues oder Widorstandsbandes zur Atmosphäre hin frei hinausgeführt ist.k, Ableitungswiderstand oder Entladewiderstand für elektro statische Aufladungen. Dieser Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdas vorerwähnte eine Ende eine konische Form hat.- Ende -2098 /ι B/0926
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|---|---|---|---|
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