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DE2221673A1 - Verfahren zum herstellen eines halbleiterbauelementes - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines halbleiterbauelementes

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Publication number
DE2221673A1
DE2221673A1 DE19722221673 DE2221673A DE2221673A1 DE 2221673 A1 DE2221673 A1 DE 2221673A1 DE 19722221673 DE19722221673 DE 19722221673 DE 2221673 A DE2221673 A DE 2221673A DE 2221673 A1 DE2221673 A1 DE 2221673A1
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DE
Germany
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insulating
face
adhesive
film
cover plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722221673
Other languages
English (en)
Other versions
DE2221673C3 (de
DE2221673B2 (de
Inventor
Heinz Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority claimed from DE19722221673 external-priority patent/DE2221673C3/de
Priority to DE19722221673 priority Critical patent/DE2221673C3/de
Priority to FR7243020A priority patent/FR2182791B1/fr
Priority to CH1808372A priority patent/CH548669A/de
Priority to AT1062072A priority patent/AT339374B/de
Priority to ES410341A priority patent/ES410341A1/es
Priority to GB435973A priority patent/GB1362942A/en
Priority to IT23478/73A priority patent/IT984159B/it
Priority to JP48048622A priority patent/JPS4956587A/ja
Priority to CA170,224A priority patent/CA989523A/en
Priority to NL7306175A priority patent/NL7306175A/xx
Priority to BE130692A priority patent/BE799037A/xx
Publication of DE2221673A1 publication Critical patent/DE2221673A1/de
Publication of DE2221673B2 publication Critical patent/DE2221673B2/de
Publication of DE2221673C3 publication Critical patent/DE2221673C3/de
Application granted granted Critical
Priority to JP1981137504U priority patent/JPS5778648U/ja
Expired legal-status Critical Current

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    • H10W76/138

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  • Die Bonding (AREA)

Description

Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes mit einem ein Halbleiterelement einschließendem scheibenförmigen Gehäuse, bestehend aus zwei zwei Stirnflächen aufweisenden Isolierstoff ringen, zwei Deckelplatten und zwei über den Rand der Isolierstoffringe hinausragenden ringförmigen Metallscheibenj durch Verbinden einer der Stirnflächen jedes Isolierstoffringes mit einer der Deckelplatten und Verbinden der anderen Stirnseite mit einer der Metallscheiben, durch Einlegen des Halbleiterelementes in einen durch einen der Isolierstoffringe und eine" der Deckelplatten gebildeten Hohlraum und durch mechanisches Verbinden der.Metallscheiben am äußeren Rand.
Ein solches Verfahren ist bereits beschrieben worden. Bei diesem Verfahren werden die Deckelplatten mit einer Stirnseite der aus Keramik bestehenden Isolierstoffringe verlötet. Hit der anderen Stirnseite der Isolierstoffringe werden die ringförmigen Metallscheiben verlötet. Diese Teile bilden ein erstes Gehäuseteil. iJach dem Verlöten wird ein Halbleiterelement in einen durch einen der Isolierstoffringe und einer Deckelplatte gebildeten Hohlraum eingelegt. Anschließend wird ein zweites, aus dem anderen Isolierstoffring und einer Deckelplatte bestehendes Gehäuseteil auf das erste Gehäuseteil aufgelegt. Beide Gehäuseteile werden durch Schweißen, löten oder z. B. Unibördeln der ringförmigen Metallscheiben miteinander verbunden.
Mit einem solchen Verfahren läßt sich erreichen, daß die beim
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Verlöten der Isolierstoffringe und der Deckelplatten entstehenden Gase oder Dämpfe keinen schädlichen Einfluß auf das Halbleiterelement haben können. Las Verlöten der aus Keramik bestehenden Isolierstoffringe mit den Deckelplatten setzt jedoch eine relativ hohe mechanische Festigkeit der Isolierstoffringe voraus und erfordert ein Metallisieren der : zu verlötenden Stirnflächen der Isolierstoffringe. Ein solches Verfahren ist jedoch relativ umständlich und teuer.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, den Aufwand für ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes gemäß der eingangs erwähnten Gatt-ung herabzusetzen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwischen die eine Stirnseite der Isolierstoffringe und eine Deckelplatte eine ringförmige Folie eingelegt wird, die einen bei Zimmertemperatur festen, aushärtbaren Kleber enthält, und daß der Isolierstoffring, die Folie und die Deckelplatte bei einer Temperatur, bei der der Kleber flüssig wird, aneinandergepreßt werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann auch zwischen die ringförmige Metallscheibe und die andere Stirnseite eine Folie eingelegt werden. Die Folie kann aus einer mit einem Epoxydkleber getränkten Glasfasergewebe bestehen. Vorteilhafterweise wird die Klebefolie auf eine Temperatur von 2000C erhitzt.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Figuren 1 und 2 näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 die Einzelteile einer Gehäusehälfte eines scheibenförmigen Halbleiterbauelementes vor dem Zusammensetzen und
Figur 2 ein fertiges scheibenförmiges Halbleiterbauelement.
In Figur 1 ist ein Isolierstoffring mit 1 bezeichnet. Dieser VPA 9/110/2026 ^ - 3 -
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Isolierstoffring besteht ζ. B. aus Keramik oder einem sonstigen harten Isolierstoff. Der Isolierstoffring 1 weist eine obere Stirnfläche 4 und eine untere Stirnfläche 5 auf. Auf die obere Stirnfläche 4 wird eine Folie 6 aufgelegt, die z. B. aus einem mit einem Epoxydkleber getränkten Glasfasergewebe besteht. Die Folie 6 kann auch aus einem anderen Material bestehen, zur einfachen Handhabung der Polie sollte sie jedoch einen Kleber aufweisen, der bei Zimmertemperatur fest ist. Auf die Folie 6 wird eine napfförmige Deckelplatte 2 aufgesetzt. Diese Deckelplatte besteht z. B. aus versilbertem Kupfer.
Die Deckelplatte 2 wird an die Stirnfläche 4 des Isolierstoff ringes 1 angepreßt, wobei die Teile auf eine Temperatur von z. B. 200° erhitzt werden. Bei dieser Temperatur schmilzt der in der Folie 6 enthaltene Kleber und benetzt sowohl die Stirnfläche 4 als auch den über der Stirnfläche 4 liegenden Teil der Deckelplatte 2. Die Deckelplatte 2 und der Isolierstoffring X werden vorzugsweise bis zur Aushärtung des Klebers aufeinandergepreßt. Das Aushärten erfolgt zweckmäßigerweise bei der gleichen Temperatur, also z. B. 2000C. Zur besseren Haftung v/erden die zu verklebenden Flächen z. B. durch Schleifen oder Sandstrahlen aufgerauht.
Gleichzeitig oder anschließend wird mit der unteren Stirnseite 5 des Isolierstoffringes 1 eine ringförmige Metallscheibe 5 verbunden. Zu diesem Zweck wird zwischen die untere Stirnseite 5 des Isolierstoffringes 1 und die ringförmige Metallscheibe 3 eine Folie 7 gelegt, deren Zusammensetzung der der Folie 6 entspricht. Die ringförmige Metallscheibe 3 besteht zweckmäßigerweise aus einem Metall, dessen Ausdehnungskoeffizient dem des Isolierstoffringes 1 wenigstens etwa entspricht. Sie kann z. B. aus Vacon oder Kovar bestehen. Die genannten Teile bilden eine erste Gehäusehälfte. Auch hier werden die zu verklebenden Flächen zweckmäßigerweise aufgerauht.
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In Figur 2 ist ein vollständiges scheibenförmiges Halbleiterbauelement gezeigt, das aus z\ie± nach dein in Verbindung mit Figur 1 beschriebenen Verfahren zusammengesetzten Gehäusehälften besteht. Gleiche Teile sind hier mit gleichen Bezugszeichen wie in Figur 1 versehen. Das Halbleiterbauelement nach Figur 2 v/eist eine zweite Gehäusehälfte auf, deren Abmessungen denen der ersten Gehäusehälfte identisch sein kennen. Sie weist einen Isolierstoffring 8 eine Deckelplatte 9 und' eine ringförmige Metallscheibe 10 auf. In einen durch den Isolierstoffring 8 und Deckelplatte 9 gebildeten Hohlraum 11 wird ein Halbleiterelement eingelegt, das aus einem z. B. aus Silicium bestehenden Halbleiterkörper 12, einer z. B. aus Gold bestehenden Elektrode 13 und einer z. B. aus Molybdän bestehenden Elektrode 14 besteht. Auf die Elektroden 13 wird eine aus Strom und 7/ärme gut leitenden Material, z. B. Kupfer bestehende Anschlußelektrode 18 aufgelegt. Nach Einlegen der Kontaktelektrode 18 wird die obere Gehäusehälfte aufgelegt. Anschließend werden die ringförmigen Metallscheiben 3 und 10 am äußeren Rand z. B. mittels zweier ringförmiger Schweißelektroden 15 und 16 miteinander verschweißt. Dazu kann mindestens eine der ringförmigen Metallscheiben am Rand eine ringförmige Einprägung aufweisen, die als Schweißwulst dient.
Dieses Verfahren hat gegenüber dem bisher bekannten Verfahren den Vorteil, daß es wesentlich weniger aufwendig ist. Gleichzeitig wird vermieden, daß beim Aushärten des Klebers auftretende Dämpfe oder Gase vom Halbleiterkörper ferngehalten werden. Eine Beeinflussung des Halbleiterkörpers, die z. B. zu einer Verschlechterung der Sperrkennlinien führen kann, wird damit vermieden.
Die beiden Gehäusehälften müssen nicht unbedingt verschweißt werden, sie können z. B. auch durch Umbördeln des äußeren Randes der ringförmigen Metallscheiben 3 und 10 miteinander verbunden werden. Die Deckelplatten müssen nicht unbedingt napf-
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förmig ausgebildet sein, sie können 2. B. auch ein 2. B. aus Kupfer bestehendes massives Mittelstück aufweisen, das mit dem mit den Isolierstoffscheiben verklebten Rand der Deckelplatten bündig abschließt oder über diesen Rand hinausragt. Die Erfindung läßt sich auch bei Thyristoren mit scheibenförmigem Gehäuse verwenden. Ein Ende der Steuerelektrodenzuführung kann zwischen die ringförmigen Metallscheiben gelegt und wird beim Verbinden dieser Scheiben gleichzeitig mit diesen kontaktiert. Die Scheiben bilden dann den Steueranschluß.
5 Patentansprüche
2 Figuren
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Claims (5)

  1. ( 1.J Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbaueleraentes mit einem ein Halbleiterelement einschließenden scheibenförmigen Gehäuse, bestehend aus zwei zwei Stirnflächen aufweisenden Isolierstoffringen und zwei über den Rand der Isolierstoffringe hinausragenden ringförmigen Iietallscheiben, durch Verbinden einer der Stirnflächen jedes Isolierstoffringes nit einer der Deckelplatten und Verbinden der anderen Stirnseite mit einer der Lletallscheibeii, durch Einlegen des Halbleiterelementes in einen durch einen der Isolierstoffringe und einer der Deckelplatten gebildeten Hohlraum und durch mechanisches Verbinden der Metallscheiben am äußeren Rand, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwischen die eine Stirnseite (4) der Isolierstoffringe (1) und eine Deckelplatte (2) eine ringförmige Folie (6) eingelegt wird, die einen bei 'Zimmertemperatur festen, aushärtebaren Kleber enthält, und daß der Isolierstoffring, die Folie und die Deckelplatte bei einer Temperatur, bei der der Kleber flüssig wird, aneinandergepreßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß auch zwischen die ringförmige IJetallscheibe (3) und die andere Stirnseite (5) eine Polie (7) eingelegt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzei chnet , daß eine Polie eingelegt wird, die aus einem mit einem Spoxydkleber getränkten Glasfasergewebe besteht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Klebefolie auf eine Temperatur von 2000C erhitzt wird.
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  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, daß die ■ su verklebenden Flächen aufgerauht werden.
    VPA 9/110/2026
    309846/067 /♦
    Leerseite
DE19722221673 1972-05-03 1972-05-03 Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes Expired DE2221673C3 (de)

Priority Applications (12)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722221673 DE2221673C3 (de) 1972-05-03 Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes
FR7243020A FR2182791B1 (de) 1972-05-03 1972-12-04
CH1808372A CH548669A (de) 1972-05-03 1972-12-12 Verfahren zum herstellen eines halbleiterbauelementes.
AT1062072A AT339374B (de) 1972-05-03 1972-12-13 Verfahren zum herstellen eines halbleiterbauelementes
ES410341A ES410341A1 (es) 1972-05-03 1973-01-04 Procedimiento para la fabricacion de un elemento semicon- ductor de construccion.
GB435973A GB1362942A (en) 1972-05-03 1973-01-29 Semiconductor components
IT23478/73A IT984159B (it) 1972-05-03 1973-04-27 Procedimento per fabbricare un componente a semiconduttor
JP48048622A JPS4956587A (de) 1972-05-03 1973-05-02
CA170,224A CA989523A (en) 1972-05-03 1973-05-02 Process for the manufacture of semiconductor structural elements
NL7306175A NL7306175A (de) 1972-05-03 1973-05-03
BE130692A BE799037A (fr) 1972-05-03 1973-05-03 Procede de fabrication d'un element constructif semi-conducteur,
JP1981137504U JPS5778648U (de) 1972-05-03 1981-09-16

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DE2221673B2 DE2221673B2 (de) 1977-04-14
DE2221673C3 DE2221673C3 (de) 1977-12-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0169356A1 (de) * 1984-06-09 1986-01-29 SEMIKRON Elektronik GmbH Wechsellastbeständiges, schaltbares Halbleiterbauelement

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BE799037A (fr) 1973-11-05
CA989523A (en) 1976-05-18
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JPS4956587A (de) 1974-06-01
GB1362942A (en) 1974-08-07
FR2182791B1 (de) 1977-12-30
NL7306175A (de) 1973-11-06
CH548669A (de) 1974-04-30
DE2221673B2 (de) 1977-04-14

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee