DE2221668A1 - Selbstklemmende stiftschraube - Google Patents
Selbstklemmende stiftschraubeInfo
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Description
DR. ING. A. VAN DER WERTH DR. FRANZ LEDERER
21 HAMBURG 90 β MÜNCHEN 80
München/ 3. Mai 1972 22G
Penn Engineering & Manufacturing Corporation Doyleston, Penna. 18 901, USA
Selbstklemmende Stiftschraube
Die Erfindung betrifft eine selbstklemmende Schraube, die
in ein dünnes Blech eingeschraubt bzw. eingebettet werden soll, und stellt desweiteren eine Abwandlung der Stiftschraube
der US-PS 3 127 919 und der US-Design-PS D-219 953 dar.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung der
Stiftschrauben dieser Patente.
Wie in der US-PS 127 919 ausgeführt ist, eignet sich diese Stiftschraubenart besonders zur Verwendung in Verbindung mit
verhältnismäßig weichen Blechen oder Platten,, wie Kaltwalzstahl und Aluminiumlegierungen, und verhältnismäßig harten
Werkstoffen, wie rostfreiem Stahl, die in dünner Blechform, d.h. mit etwa 1,6 mm (1/16 Zoll) Dicke, vorliegen.
Darüber hinaus führt diese Stiftschraubenart bei Einbettung in das Blech zu einer Verbindung zwischen Stiftschraube und
Blech, bei der die Oberseite der Stiftschraube mit der Oberseite des Blechs fluchtet und außerdem mit einem hohen Dreh-
und Ausdrückwiderstand festgeklemmt ist.
Zwar ist der hohe Dreh- und Ausdrückwiderstand wichtig, jedoch
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ist es in kommerzieller Hinsicht auch wünschenswert, daß der eingebettete Kopf der Stiftschraube und das diesen umgebende
Blech ein attraktives und glattes Erscheinungsbild bieten. Die Praxis hat gezeigt, daß die Abnehmer einen Kopf bevorzugen,
der nach seiner Einbettung, gesehen in der Oberseite der Platte kreisförmig oder nahezu kreisförmig ist. Allerdings
würde ein vollständig kreisförmiger Kopf in bestimmten Anwendungsfällen keinen ausreichenden Drehwiderstand bieten.
Desweiteren ziehen die Abnehmer eine glatte, durchlaufende Fläche im Stoßbereich zwischen Stiftschraubenkopf und Blech
vor.
Es wurde festgestellt, daß nach Einschraubung einer gemäß Fig. 1-7 der US-PS 3 127 919 hergestellten Stiftschraube in
ein Blech dieses radial und auswärts gerichtet von jedem Ansatz gesehen dazu tendiert, zusammengedrückt zu werden und
nach oben zu fließen, wenn bzw. da die Ringfläche des Ansatzes das Blech daran hindert, nach unten in die unterschnittenen
Nuten der Stiftschraube zu fließen. Dieses nach oben Fließen des Materials führt zu einer ringförmigen Anhäufung von kleinen,
warzenartigen Gebilden, die, sofern sie der Funktion der Stiftschraube nicht hinderlich im Wege stehen, von einigen
Abnehmern in ästhetischer Hinsicht als unschön beurteilt werden.
Während die Ausführungsform gemäß Figur 8 der US-PS 3 127 919
keine Ansätze aufweist, ist in diesem Fall der Drehwiderstand geringer als in dem Fall, wo Ansätze vorhanden sind. Desweiteren
wurde festgestellt, daß ein fester Kopf, (d.h. ein Kopf ohne Ansätze) infolge seiner Dicke dazu tendiert, Plattenwerkstoff
rund um die Ringfläche des Kopfs· zu ziehen, wodurch ein kleiner, ringförmiger und etwa V-förmiger Spalt zwischen der
Oberseite des Kopfs und der Oberseite des Blechs entsteht.
Zur Vermeidung der Entstehung der warzenartigen Gebilde und
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zur Aufrechterhaltung der Vorteile des aus den Ansätzen resultierenden
Drehwiderstands endeten die Ansätze in geringer Entfernung vom Außendurchmesser des Kopfs, wodurch eine überhängende Plattform gemäß Darstellung in der US-Design-PS
D-219 953 geschaffen wurde; es wurde jedoch festgestellt, daß
zur Erreichung einer kommerziell brauchbaren Stiftschraube die überhängende Plattform eine solche Dicke besitzen müßte,
daß, wenn sie in das Blech eingedrückt war,' das Blech dazu tendierte, nach unten zu fließen und wiederum einen kleinen,
ringförmigen und V-fÖrmigen Spalt zwischen der Plattform und dem Blech hervorzurufen. Dieser Spalt könnte durch dünnere
Ausbildung der (die Ansätze überhängenden) Plattform fast beseitigt werden; jedoch würde die Werkzeugstandzeit bedeutend
herabgesetzt wegen des starken Anwachsens des Drucks an den Rändern des Gesenks bei einer Vielzahl kleiner Aussparungen
im Gesenk (entsprechend den am Kopf gebildeten Ansätzen).
Zur Vermeidung der Bildung warzenartiger Gebilde bei der
Stiftschraube der US-PS 3 127 919 und zur Vermeidung des Herunterziehens von Material rund um den Kopf bei der Stiftschraube der US-Design-PS D-219 953 wurden die Köpfe dieser
Stiftschrauben so verändert, daß sie zwei nichtkreisförmige Teile bilden. Die beiden nichtkreisförmigen Teile befinden
sich vorzugsweise in einer gegeneinander verdrehten Lage.
Die vorstehenden und anderen Aufgaben der Erfindung, die Prinzipien
der Erfindung und die besten Ausführungsformen zur Anwendung
dieser Prinzipien werden in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiter verdeutlicht,
Es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Stiftschraube in Seitensicht nach Einbau in eine im Querschnitt dargestellte
Platte, -
Figur 2 eine Teilperspektive der Stiftschraube der Figur 1 von unten unter Weglassung des Schafts, ..
309825/0-270 ■ " .= .
Figur 3 eine Ansicht von unten auf die Stiftschraube der
Figur 1 unter Weglassung der Platte, Figur 4 eine Ansicht von oben auf die Stiftschraube der
Figur 1 unter Weglassung der Platte, Figur 5 eine der Figur 1 entsprechende Teilansicht einer
anderen Ausführungsform der Stiftschraube und
Figur 6 eine Ansicht von unten auf die Stiftschraube der Figur 5.
Figur 1 zeigt eine seIbstkleimende Stiftschraube 10 mit einem
Kopf 12 und einem zugehörigen, mit der Schraube einstückig ausgeführten Schaft 14; der obere Teil des Schafts 14 ist zur
Aufnahme eines Befestigungsmittel mit Gewindegängen 16 versehen. Der Schaft 14 besitzt im Bereich zwischen den Gewindegängen
16 und dem Kopf 12 zwei kreisförmige, unterschnittene Nuten oder Aussparungen 17 und 18, die durch einen Kamm 19
voneinander getrennt sind, wobei die Nut 17 desweiteren auch von den Gewindegängen 16 durch einen Kamm 28 getrennt ist.
Die Nuten bzw. Aussparungen 17 und 18 nehmen gemäß der Darstellung in Figur 1 weggeräumtes Material auf, das in die
Nuten fließt, wenn die Stiftschraube 10 in ein dünnes Blech oder eine Platte 21 eingeschraubt wird, um die Schraube an der
Platte 21 dauerhaft festzulegen.
Der Kopf besitzt in Übereinstimmung mit der Erfindung zwei flache, pfannkuchen- oder fladenartige, nichtkreisförmige
Teile 22 und 23. Zur besseren Unterscheidung der Teile 22 und 23 werden im folgenden das untere Teil 22 als "Flansch" und
das obere Teil 23 als "Plattform" bezeichnet. Bei der bevorzugten Ausführungsform besitzt die Plattform 23 eine im allgemeinen
elliptische Form und überragt·den Flansch 22, der ebenfalls eine elliptische Form besitzt, aber um 90° zur
Plattform 23 gedreht ist, d.h. die kleine Achse des Flanschs
bedeckt die große Achse der Plattform 23 und fällt mit dieser
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zusammen, wie am deutlichsten in Figur 3 dargestellt ist.
Ausgehend vom Flansch 22 ist eine mit diesem einstückig ausgeführte
und abgeschrägte Wand 30 vorgesehen, die mit der oberen Fläche des Kamms 19 eine V-Form bildet, die ihrerseits
die Nut 18 bestimmt.
Gemäß der Darstellung besitzen der Flansch 22 und die Plattform 23 durchgehende, kreisförmige Umfangsflächen 24 und
Somit besitzt der Flansch 22 zwischen der abgeschrägten Wand 30 und der kreisförmigen Umfangsflache 24 (des Flanschs
22) sozusagen zwei halbmondförmige Flächen 31 und 32 (Figur 2), die symmetrisch zur (und auf gegenüberliegenden Seiten der)
großen Achse der Plattform 23 angeordnet sind.
Wenn der Schaft 14 der Stiftschraube 10 durch eine passende
Bohrung in der Platte 21 hindurchgeführt wird, wobei die Platte 21 von einem geeigneten Auflager(nicht·dargestellt)
getragen wird und der Kopf 12 mittels eines geeigneten Werkzeugs (nicht dargestellt) in die Platte 21 eingeschraubt wird,
senkt sich der Kopf 12 ein und versperrt sich selbst eben mit der Oberseite des Blechs gemäß der Darstellung in Figur 1,
und infolge der nichtkreisförmigen Gestaltungen des Flanschs und der Plattform 23 steigt der Widerstand der Stiftschraube
gegen Drehkräfte übex denjenigen an, der bestehen würde, wenn der Flansch und die Plattform kreisförmig und konzentrisch
wären. .
Aus den Figuren 2 und 3 ist desweiteren ersichtlich, daß die
beiden halbmondförmigen Flächen 31 und·32 des Flanschs 22
nach dessen Einbettung in die Platte 21 ebenfalls dazu beitragen, auf· die Stiftschraube einwirkenden Drehkräfte.n zu.
widerstehen.
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Wie ersichtlich ist, verläuft die Umfangsfläche 26 der Plattform
23 in einem rechten Winkel zur ebenen Oberseite der Plattform 23, was ebenfalls dazu beiträgt, Drehkräften zu
widerstehen. Auch die ebene Unterseite der Plattform 23 verläuft parallel zu deren Oberseite. Die ümfangsflache 24 des
Flanschs 22 verläuft in einem rechten Winkel zur ebenen Unter-Seite
der Plattform 23, wobei sie mit dieser eine Schulter bildet, die ebenfalls dazu beiträgt, Drehkräften zu widerstehen.
Schließlich verläuft die Ümfangsflache 24 auch noch
in einem rechten Winkel zur ebenen Unterseite des Flanschs
Während die bevorzugte Gestalt des Flanschs 22 zwar als "im " wesentlichen elliptisch" beschrieben wurde, soll dies auch
eine verlängerte, gekrümmte Gestalt einschließen, wie sie durch Überlappung zweier kreisförmiger Gestalten gebildet
wird, deren Zentren in einem kleinen Abstand voneinander angeordnet sind und deren äußere Umfange durch Tangenten der
beiden Kreise (an einander gegenüberliegenden Seiten) miteinander verbunden sind.
Die untere oder erste Nut 17 wird durch eine Wand definiert, die etwa halbkreisförmig mit C-förmigem Querschnitt gemäß
Darstellung in Figur 1 ist, ein größeres Volumen besitzt als die obere oder zweite Nut 18 und das durch den Kopf 12 entfernte
Material des Blechs aufnimmt mit Ausnahme dessen, das/ von der oberen Nut 18 aufnehmbar ist. Gemäß Figur 1 erstreckt
sich ein herabhängender Bördelansatz 40 (dessen Größe von der Dicke der Platte 21 abhängt) unterhalb der Unterseite der
Platte 21; der Bördelansatz 40 des Blechs ist in eine passende öffnung eines Auflagers (nicht dargestellt) aufgenommen
und von dieser definiert.
Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Variante der Erfindung, bei der die Stiftschraube 60 mit einem Kopf 62 ausgestattet ist,
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der eine im wesentlichen elliptische Plattform 64 und einen im wesentlichen kreisförmigen Flansch 66 besitzt, der seinerseits
über Abschnitts- oder Segmentseiten 67 und 68 verfügt. Die ebene Unterseite 70 des Flanschs 66 bildet somit zwei
symmetrische Bogensegmente 71 und 72 an gegenüberliegenden Seiten der längeren Achse der elliptischen Plattform 64.
Bei der Ausführungsform der Figuren 5 und 6 ist die obere Nut
bzw. Aussparung 78 von der ebenen Unterseite 70 und einer konischen Fläche 79 gebildet. (Die untere Nut bzw. Aussparung
80 besitzt eine halbkreis- oder C-förmige Gestalt gemäß der
Darstellung.) Da die obere Aussparung zwischen der Unterseite und der konischen Fläche 79 beim Ausführungsbeispiel der
Figur 5 gebildet ist, d.h. da keine der beim Ausführungsbeispiel der Figur 1 dargestellten Wand 30 entsprechende abgeschrägte
Wand verwendet wird, eignet sich bei derselben Dicke der Plattform und des Flanschs bei beiden Ausführungsformen ·
die Ausführungsform der Figur 5 besser für dünnere Platten.
Beispielsweise erweist sich bei einer Plattformdicke zwischen 0,35 mm (0,014 Zoll) und 0,40 mm (0,016 Zoll) bei beiden Ausführungsbeispielen
die-in Figur 1 dargestellte Gestaltung als für eine Platte von 1,65 mm (0,065 Zoll) Dicke zufriedenstellend,
während die in Figur 5 dargestellte Gestaltung für eine Platte von 1,27 mm (0,050 Zoll) Dicke zufriedenstellend ist.
Ein weiterer sich aus den dargestellten, veränderten Stiftschraübenköpfen
ergebender Vorteil besteht darin, daß die Bördelansätze 40 (Figur 1) und 82 (Figur 5) einheitlicher '
sind als im Fall der in der US-PS 3 127 919 (Figur 6) dargestellten
Gestaltung. D.h. jede Zacke der Stiftschraube der US-PS 3 127 919 führt zu einer entsprechenden Ansammlung verschobenen
Materials des Blechs., Bei der vorliegenden Erfindung führt die halbmondförmige Fläche des in den Figuren 1 bis 4
dargestellten Ausführungsbeispiels zu einem herabhhängenden Bördelansatz, der sich im wesentlichen einheitlich verformt
mm Q —
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und den halbmondförmigen Flächen 31 und 32 entspricht (Figur 2). Auch bei der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform
können die Segmente 71 und 72 als zwei lange/ flache und dünne Rippen angesehen werden, die an ihren Enden kreisförmig
gestaltet sind, um so einen einheitlicheren ringförmigen Bördelansatz, ohne die ansammlungsartige bekannte Eigenschaft,
zu verschieben.
Wie beim ersten Ausführungsbeispiel wird der Schaft 83 (teilweise in Figur 5 dargestellt) durch eine passende Bohrung in
der Platte 81 eingeführt/ die von einem geeigneten Auflager (nicht dargestellt) getragen ist, und wird der Kopf 62 eben
in die Platte 81 eingeschraubt, wobei zugleich ein herabhängender Bördeiansatz 82 gebildet wird.
Das bevorzugte Verfahren zur Herstellung der hier beschriebenen selbstklemmenden Stiftschrauben besteht im Kaltstauchen,
d.h. Kaltschmieden, eines zylindrischen Rohlings (nicht dargestellt) aus geeignetem Werkstoff. Die Kaltstauchung wird
in einem Gesenk (nicht dargestellt) ausgeführt, das eine der Kontur des im wesentlichen elliptischen Flansche 22 oder des
länglichen Flansche 66 entsprechend ausgeformte Höhlung aufweist. Das vor dem Flansch befindliche Material des Rohlings
schlägt auf einem Auflager (nicht dargestellt) an, um die Längsbewegung des Rohlings zu begrenzen, wobei aber die radial auswärts
gerichtete Bewegung des Materials vor dem Rohling frei
möglich ist* So wird, da der Rohling zunächst zylindrisch ist, das vor dem Flansch befindliche Material zu einer im wesentlichen
elliptisch geformten Plattform gestaucht, wobei die große Achse der Plattform mit der kleinen Achse des im wesentlichen
elliptischen Flanschs oder des verlängerten Flanschs zusammenfällt, um gestauchte Vorformlinge zu bilden. Anschliessend
werden die Gewindegänge und Nuten bzw. Aussparungen auf die kaltgestauchten Vorformlinge aufgerollt.
- 9 3 0 9 8 / h I 0 ? 7 0
Bei einer anderen nicht dargestellten Veränderung im Rahmen
der Erfindung könnte eine, kreisförmige Plattform und ein
kreisförmiger Flansch vorgesehen sein, wobei aber Plattform und Flansch zueinander nicht konzentrisch wären*
kreisförmiger Flansch vorgesehen sein, wobei aber Plattform und Flansch zueinander nicht konzentrisch wären*
3098 2 5/0270 ".10 "
Claims (3)
1.!Verbindung eines Blechs mit einer Stiftschraube, wobei
— das Blech eine erste und eine zweite Oberfläche und eine durch diese hindurchgeführte Bohrung und die Stiftschraube
einen Kopf und einen Schaft aufweisen, der Schaft durch die Bohrung hindurchgeführt ist, einen Gewindeabschnitt
im Abstand vom Kopf und eine erste und eine zweite unterschnittene
Nut zwischen dem Gewindeabschnitt und dem Kopf aufweist, die erste Nut näher an den Gewindegängen liegt
als die zweite Nut, der Kopf eben mit der ersten Oberfläche fluchtend in das Blech eingeschraubt ist, ein Teil des
Materials des Blechs in der Nachbarschaft der Stiftschraube von deren Kopf zum Einfließen in die zweite Nut und in Richtung
auf die erste Nut gezwungen .ist und das Volumen der ersten Nut größer als das der zweiten Nut ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf (12, 62) eine nichtkreisförmige Plattform (23, 64) mit einer Ringfläche (26) und einen
unterschnittenen, nichtkreisförmigen Flansch (22, 66) zwischen der zweiten Nut (18, 78) und der Plattform (23, 6 4)
und der Flansch (22, 66) eine Ringfläche (24) von der Plattform (23, 64) aus radial und einwärts gerichtet und von dem
Gewindeabschnitt (16) aus radial und auswärts gerichtet aufweisen, wodurch beim Einschrauben des Kopfs (12, 62) in das
Blech (21, 81) durch die. Plattform (23, 64) und den Flansch (22, 66) ein Teil des Materials des Blechs (21, 81) in die
Nachbarschaft der Stiftschraube (10, 60) und in die Nut, J,L8,
78) verschiebbar ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (23, 64) und der Flansch (22, 66) längliche
und in dex' Ebene des Kopfs (12,, 62) gesehen, gegeneinander
verdrehte Formen aufweisen, wobei der Kopf (12, 62) unter rechten Winkeln und quer zur Längsachse der Stiftschraube (10,
60) angeordnet ist.
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3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Plattform (23) und der Flansch (22) im wesentlichen elliptische und gegeneinander um 90°■verdrehte Formen aufweisen.
4. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Plattform (23·, 64) . und der Flansch £2, 66) parallele
und ebene Flächen aufweisen, die in das Blech (21, 81) eingebettet sind.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringflächen (24, 26) der Plattform (23, 64) und des Flanschs (22, 66) geglättete und durchlaufende Flächen sind, die im
wesentlichen unter rechten Winkeln-zu den ebenen Flächen
verlaufen.
6. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flansch (22) zwei halbmondförmige Flächen (31, 32) definiert, die im wesentlichen zur großen Achse der Plattform (23)
symmetrisch sind.
7. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flansch (66) zwei bogenförmige Teile (71, 72) definiert, die zur großen Achse der Plattform (64) symmetrisch sind.
8. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Plattform (23) und der Flansch (22) längliche, elliptische und in der Ebene des Kopfs (12) gesehen um 90 gegeneinander
• verdrehte Formen aufweisen, wobei der Kopf (12) unter rechten
Winkeln und quer zur Längsachse der Stiftschraube (10) angeordnet ist, daß die Plattform (23) und der Flansch (22)
parallele und ebene Flächen aufweisen, die in das Blech (21)
eingebettet sind, daß Ringflächen (24, 26) der Plattform (23)
und des Flanschs (22) geglättete und durchlaufende Flächen
sind, die im wesentlichen unter rechten Winkeln zu den ebenen
Flächen verlaufen, und ά&Β der Flansch (22) zwei
. 3Ο9ίί?&/027Ο
förmige Flächen (31, 32) definiert, die zur großen Achse
der Plattform (23) symmetrisch sind.
9. Verbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flansch (66) anstelle der halbmondförmigen Flächen (31, 32) zwei bogenförmige Teile (71, 72) definiert, die im
wesentlichen zur großen Achse der Plattform (64) symmetrisch sind.
10. Selbstklemmende Stiftschraube mit einem Kopf und einem Schaft, wobei der Schaft einen Gewindeabschnitt im Abstand
vom Kopf und eine erste und eine zweite unterschnittene Nut zwischen dem Gewindeabschnitt und dem Kopf.aufweist, die
erste Nut näher an den Gewindegängen liegt als die zweite Nut und das Volumen der ersten Nut größer als das der zweiten
Nut ist/ dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (12, 6 2) eine nichtkreisförmige Plattform (23, 64) mit einer Ringfläche
(26) und einen unterschnittenen, nichtkreisförmigen Flansch (22, 66) zwischen der zweiten Nut (18, 78) und der
Plattform (23, 64) und der Flansch (22, 66) eine Ringfläche (24) von der Plattform (23, 64) aus radial und einwärts
gerichtet und von dem Gewindeabschnitt (16) aus radial und auswärts gerichtet aufweisen, wodurch beim Einschrauben
des Kopfs (12, 62) in das Blech (21, 81) durch die Plattform (23, 64) und den Flansch (22, 66) ein Teil dos
Materials des Blechs (21, 81) in die Nachbarschaft der Stiftschraube (10, 60)und in die Nut (18, 78) verschiebbar ist.
11. Stiftschraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Plattform (23, 64) und der Flansch (22, 66) längliche und in der Ebene des Kopfs (12, 62) g'esehen gegeneinander
verdrehte Formen aufweisen, wobei der Kopf (12, 62) unter rechten Winkeln und quer zur Längsachse der Stiftschraube
(10, 60) angeordnet ist.
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12. Stiftschraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattform (23) und der Plansch (22) im wesentlichen
elliptische und gegeneinander um 90 verdrehte Formen aufweisen.- ' '
13. Stiftschraube nach Anspruch 10, d adur ch gekenn ζ e i chne t,
daß die Plattform (23, 64) und der Flansch (22, 66) parallele und ebene Flächen aufweisen, die in das Blech
(21, 81) eingebettet sind.
14. Stiftschraube nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringflächen (24, 26) der Plattform (23, 64) und des Flanschs (22, 66) geglättete und durchkufende Flächen
sind, die im wesentlichen unter rechten Winkeln zu den ebenen Flächen verlaufen. ,
15. Stiftschraube nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flansch (22) zwei halbmondförmige'Flächen (31,32)
•definiert, die im wesentlichen zur großen Achse der Plattform
(23) symmetrisch sind.
16. Stiftschraube nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flansch (66) zwei bogenförmige Teile (71, 72) definiert, die zur großen Achse der Plattform (64) symmetrisch
sind.
17. Stiftschraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattform (23) und der Flansch (22) längliche, elliptische und in der Ebene des Kopfs (12) gesehen um
90 gegeneinander verdrehte Formen aufweisen,, wobei der
Kopf (12) unter rechten Winkeln und* quer zur Längsachse der Stiftschraube (10) angeordnet ist, daß die Plattform
(23) und der Flansch (22) .parallele und ebene FIa-.
chen aufweisen, die in das Blech (21) eingebettet sind, daß Ringflächen (24, 26) der Plattform (23) und des
Flanschs (22) geglättete und durchlaufende Flächen sind,
3038 25/027 0 ' / _ 14 _
die im wesentlichen unter rechten Winkeln zu den ebenen
Flächen verlaufen, und daß der Flansch (22) zwei halbmondförmige Flächen (31, 32) aufweist, die zur großen
Achse der Plattform (23) symmetrisch sind.
18. Stiftschraube nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
der Flansch (66) anstelle der halbmondförmigen Flächen (31, 32) zwei bogenförmige Teile (71, 72) definiert, die
im wesentlichen zur großen Achse der Plattform (64) symmetrisch sind.
19. Stiftschraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattform (23, 64) im wesentlichen elliptisch ist und der Flansch (66) eine Kreissegmentgestalt (71, 72)
besitzt.
20. Stiftschraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattform und der Flansch kreisförmig, aber nicht zueinander konzentrisch sind.
21. Stiftschraube mit einem Kopf und einem mit Gewinde versehenen Schaft, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf eine
kreisförmige Plattform mit einer Ringfläche und einen
unterschnittenen, kreisförmigen Flansch zwischen der zweiten Nut und der Plattform und der Flansch eine Ringfläche
von der Plattform aus radial und einwärts gerichtet und von dem Gewindeabschnitt aus radial und auswärts gerichtet
aufweisen, wobei die Plattform und der Flansch nicht konzentrisch zueinander sind, wodurch beim Einschrauben
des Kopfs in das Blech durch die Plattform und den Flansch ein Teil des Materials des Blechs in die Nachbarschaft der
Stiftschraube verschiebbar ist.
22. Verfahren zur Herstellung einer selbstklemmenden Stiftschraube,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Flansch am einen Ende eines zylindrischen Rohlings in eine elliptische Form
kaltgestaucht wird, der Rohling gegen ein Auflager gehalten wird, um seine Längsbewegung zu verhindern, während es
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dem vor dem Flansch befindlichen Metall ermöglicht wird,
zwischen dem Kaltformgesenk und dem Auflager .zu.fließen,
und um eine Plattform mit einer im wesentlichen elliptischen Gestalt zu bilden, die um 90° zur elliptischen Gestalt des,
Flanschs verdreht ist, und daß anschließend Gewindegänge und ]
den.
den.
und Nuten in den Schaft der Stiftschraube eingerollt wer-
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