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DE2221544A1 - Verfahren zur verlustminderung in elektrischen einpolantrieben und auf diesem verfahren beruhende einpolantriebe - Google Patents

Verfahren zur verlustminderung in elektrischen einpolantrieben und auf diesem verfahren beruhende einpolantriebe

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DE2221544A1
DE2221544A1 DE19722221544 DE2221544A DE2221544A1 DE 2221544 A1 DE2221544 A1 DE 2221544A1 DE 19722221544 DE19722221544 DE 19722221544 DE 2221544 A DE2221544 A DE 2221544A DE 2221544 A1 DE2221544 A1 DE 2221544A1
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DE
Germany
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pole
working current
machine
machines
current conductors
Prior art date
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Application number
DE19722221544
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English (en)
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DE2221544C3 (de
DE2221544B2 (de
Inventor
Boris Ewdokimowitsch Korotenko
Witalij Borisowitsch Korotenko
Pawel Kornejewitsch Schtepa
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KH AWTOMOBILNO DOROSCHNYJ I
Original Assignee
KH AWTOMOBILNO DOROSCHNYJ I
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Publication of DE2221544B2 publication Critical patent/DE2221544B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2221544C3 publication Critical patent/DE2221544C3/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K31/00Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
    • H02K31/04Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors with at least one liquid-contact collector
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/12Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the acyclic type
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K51/00Dynamo-electric gears, i.e. dynamo-electric means for transmitting mechanical power from a driving shaft to a driven shaft and comprising structurally interrelated motor and generator parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUR VERLUSTMINDERUNG IN ELEKTRISCHEN EINPOLANTRIEBEN UND AUF DIESEM VERFAHREN BERUHENDE EINPOLANTRIEBE Die Erfindung gehört zum Gebiet der elektrischen Antriebe unter Verwendung des Generator-Motor-Systems stoßfreien Geschwindigkeitsregelung in weiten Bereichen und betrifft insbesondere ein Verfahren zur Verlustminderung Ln elektrischen Einpolantrieben sowie die auf Grund dieses Verfahrens entwickelten Einpolantriebe.
  • Die Erfindung kann man in Maschinen verwerten, wo ein kompaktes Aggregat verlangt wird, das auch unter Belastung eine stoßfreie Änderung der Übersetzungszahl der Wellen gewährleistet u. zw. in Kraftwagen, Traktoren, Diesellokomotiven, Erd- und Straßenbaumaschinen, Werkzeugmaschinen, Walzwerken sowie in anderen technologischen und Transportmaschinen.
  • Unter den verschiedenen Einrichtungen zur Regelung der tbersetzungszahl der Wellen hat sich ia der Steuerung der elektrische Antrieb am besten bewährt, da er ein automatisches Regeln der Übersetzung zwischen dem Antriebsmotor und dem Arbeitsorgan entsprechend den verädnderlichen Betriebsbedingungen der maschine ermöglicht. Darum hat dieser Antrieb vor allem in solchen Maschinen eine weitgehende Anwendung gefunden, wo die leistungsabgabe Hunderte und Tausende Kilowatt beträgt.
  • Die Abmessungen, das Gewicht und die Gestehungskosten der Maschinen, aus welchen dieser elektrische Antrieb besteht, beschranken jedoch die Möglichkeit seiner Anwendung in schwächeren Getrieben, insbesondere in Kraftwagen und Traktoren, wo gegenwärtig gestufte Zahnradgetriebe, die sowohl im Handbetrieb als auch in der automatischen Steuerung äußerst unbequem sind, verwendet werden.
  • Elektrische Antriebe stellen eine Verblndung zweier elektrischer Maschinen, meistens Gleichstromkollektormaschinan, dar, die zu einem Generator-Motor-System gekuppelt sind Um dietibersetzungszahl zwischen der ersten, vom Primarmotor angetriebenen Maschine und der zweiten, das Arbeitsorgan drehenden Maschine zu andern, wirkt man zumächet auf den Errgerstrom der ersten und dann der zweiten Maschine ein.
  • Die Gleichstromkollektormaschinen haben jedoch außer ihren großen Abmessungen und ihrem hohen Gewicht noch den Nachteil, daß ihre Kollektoreinheit stark versclilsißbar ist, die unter schweren Bedingungen arbeitet, da man das Magnetfeld der Maschine bei hohen Stromwerten im Ankerkreis regeln muß.
  • Die Anwendung in Generator-Motor-Systemen kompakter,billiger und zuverlässigeer Wechselstrommaschinen fordert den Einsatz komplizierter und kostspieliger Frequenzwandler, die gewöhnlich in einem weiten Frequenzbereich keine sinusförmige Spannungskurve sichern, sondern die letztere enthält viele Oberwellen, was sich ungünstig auf die Arbeit der Motoren auswirkt.
  • Bekannt sind Vorschläge, für elektrische Antriebe Finpolmaschinen mit metallflüssigen Kontakten zu verwenden.
  • Die Einpolmaschinen sind allen anderen elektrischen Maschinen in den wichtigsten Kennwerten prinzipiell bedeutend überlegen.
  • u. zw. an Abmessungen-, Gewicht, Technologiegpoechtheit, Herstellungskosten, Überlastbarkeit und Steuerleistung, was bei geringem AustrittsTrag"heitsmoment die Forderungen an die Spsteme der automatischen Steuerung wesentlich vereinfacht.
  • Solche Einpolmaschinen haben keine kollektoreinheit, im Kraftsromkreis sind keine Apparate, wie z.B. Frequenzwandler , erforderlich.
  • Der grundaatzliche Nachteil der Einpolmaschinen- ihre niedrige Spannung - ist fur die Einpolantriebe nicht wesentlich, da in diesem Falle beide in einem Aggregat koaxial, mit ihren Aus führungsschienen zueinander zusammengebauten Einpolmaschinen sehr kurze Arbeitsstromleiter im Kraftstromkreis haben Aus der geringen Menge der Buntmetalle in den Einpolmaschinen folgt, daß deren Gesamt bedarf fur einen elektrischen Einpolantrieb vielfach kleiner ist, als für Elektroantriebe unter Anwendung anderer Typen elektrischer Slaschinen.
  • Die Steuerung des elektrischen Einpulantriebs gleicht vollstandig der Steuerung elektrischer Antriebe mit Gleichstromkollektormaschinen d. h. der Steuerung durch Einwirkung auf die Erregerströme beider Einpolmaschinen des Antriebs.
  • Die Schattung solcher kompakter Aggregate gestaltet sich jedoch schwierig wegen der Nachteile der metallflüssigenkontakte, die durch erhebliche elektrische und hydraulische Verluste bedingt ist, welche das Nutzdrehmoment und die Schnelläufigkeit der Binpolmaschinen beschränken Die elektrischen Verluste werden durch den hohen elektrischen Widerstand der metallflüssigen Kontakte hervorgerufen, der den Widerstand aller übrigen Leiter des Arbeitsstroms im Krartstromkreis wesentlich übersteigt ; die hydraulischen Verluste entstehen infolge der hohen Turbulenz des flüssigen Metalls in den Kontakten.
  • Bekannt; sind Konstruktionen großer Einpolmaschinen /10000 kW6, in welchen zur Verminderung des elektrischen und hydraulischen Widerstands die Kontakt zone mit einem Magnetfeld überlagert wird.
  • Dabei entsteht aber ein starker Anstieg der Verluste durch die zwischen den kontaktflächen der Ringe zirkulierenden Wirbelströms.
  • Die Moglichkeit einer Herabsetzung des elektrischen ;;Ti.derstandes der metallflüssigen Kontakte durch breitere Kontaktringe ist sehr beschränkt, weil das zu einem Anstiog der hydraulischen und der Wirbelstromverluste führt, deren Große der dritten Potenz der Ringbreite proportional ist.
  • Folglich ist die Herabsetzung der elektrischen und hydraulischen Verluste in metallflüssigen Kontakten elektrischer Einpolmaschinen zu einem aktuellen Problem geworden.
  • Außerdem hat eine elektrische Einpolaaschine als Motor ein sehr geringes Anfahrmoment, da bei unbeweglichen Kontakttringen über den die Verteilung des flüssigen Metalls @ Gesamtumfang im Spalt zwischen den Ringen überaus erschwert ist.
  • Zweck der Erfindung ist eine bedeutende Herabsetzung der elektrischen und hydraulischen Verluste in den metallflüssigen Kontakten einpoliger Maschinen, die zu einem Generator-Motor-System verbunden sind, Sb daß sie einen elektrischen Einpolantrieb bilden.
  • Da diese Verluste der dritten Potenz der relativen Drehgeschwindigkeit der Kontaktringe proportional sind, so erscheint..es am zwechmäßigsten, die Herabsetzung der Verluste in den metallflüssigen Kontakten durch Verminderung dieser relativen Geschwindigkeit zu suchen. Zur Lösung gehört also die Verminderung der relativen Drehgeschwindigkeit der Kontaktringe, ohne die Schnelläufigkeit der Maschinen des elektrischen Einpolantriebs herabzusetzen.
  • Die Bufgabe wird dadurch gelost daß im Verfahren zur Verminderung der Verluste in einem elektrischen Einpolantrieb, bestehend aus zwei koaxial angeordneten und zu einem Generator-Motor-System verbundenen Einpolmaschinen mit mstallflüssigen Kontakten, von denen Jede im Kraftstromkreis zwei Arbeitsstromleiter hat, erfindungsgemäß einer der Arbeitsstromleiter der ersten Einpolmaschine und einer der Arbeitsstromleiter der zweiten Maschine gemeinsam und zwangsläufig mit gleicher Ge-(gedreht werden schwindig t, wahrend die beiden anderen Arbeitsstromleiter in der gleichen Richtung gedreht werden, wobei die Drehgeschwindlgkeiten der Arbeitsstromleiter der ersten Maschine verschieden sind.
  • Zweckmsßigerweise wird im elektrischen Einpolantrieb einer der erwähnten Arbeitsstromleiter der ersten Maschine mit einem der Arbeitsstromleiter der zweiten Maschine des elektrischen Einpolantriebs verbunden und an einen Antrieb angeschlossen' der diesen beiden Arbeitsstromleitern eine Drehung ermöglicht, unabhang"ig von der Drehbewegung der Wellen, welche mit den anderen Leitern der entsprechenden Einpolmaschinen verbunden sind.
  • Man kann auch die Reaktoren dieser Einpolmaschinen miteinander verbinden und an den unabhängigen Außenleiter anschließen, und die Anker mit den Wellen der entsprechenden laschinen verbinden.
  • Eine andere Konstruktionsvariante des elektrischen Sinpolantriebs ist dessen Ausfuehrung mit verbundenen Ankern.
  • Möglich ist auch die Verbindung des Ankers der einen Baschine mit dem Reaktor der anderen.
  • Der Einpolantrieb nach der zweiten und dritten Ausführungsvariante hat ein Gehäuse, das die Drehung vom Außenantrieb an die miteinander verbundenen Leiter übermittelt.
  • Da in den vorgeschlagenen Einpolantrieben beide Arbeitestromleiter In jeder Einpolmaschine sich in der gleichen Richtung drehen, ist ihre relative Geschwindigkeit kleiner als ihre absolute Geschwindigkeit ; die Gleitgeschwindigkeit der Kontaktflächen der metallflussigen Kontakte wurde auch geringer als in Einpolantrieben mit unbeweglichen Arbeitsstromleitern. Die Verminderung der Gleitgeschwindigkeit der Kontaktflächen in den metallflussigen Kontakten verursacht eine schroffe Abnahme der elektrischen und hydraulischen Verluste. So werden beispielsweise bei einer zweifachen Herabsetzung der relativen Geschwindigkeit die Verluste in den metallflüssigen Kontakten achtfach vermindert.
  • Infolgedessen kann man die Abmessungen des elektrischen Einpolaatriebs durch Steigerung seiner Schnelläufigkeit wesentlich verkle inern.
  • Bei dieser Ausfuehrung des elektrischen Einpolantriebs sind außerdem sämtliche Kontakte bei jeder Betriebsart mit flussigem Metal ausgefüllt, wodurch ein hohes Älilaufmoment an der Ausgangswelle des Antriebs gewährleistet wird.
  • Die Gleitgeschwindigkeit aller Verschleißflächen der metallflüssigen Kontakte verringert sich ungefähr um die hälfte, wodurch die Lebensdauer des elektrischen Einpolantriebs entsprechend verlängert wird.
  • Dank der Drehung der Außenfläche des Gehäuses des elektrischen Einpolantriebs ist dessen Wärmeabgabe nach außen sehr hoch, was eine Gewichtsverminderung und eine Erhöhung des Wirkungsgrads des elektrischen Einpolantriebs ebenfalls begünstigt.
  • Es wurde experimentell nachgewiesen, daß man mit Hilfe der erfindungsmäßigen elektrischen Enpolantriee ein Triebwerk zur Änderung der Übersetzung zwischen Wellen von sehr geringem Maß und Gewicht erhalten kann, so daß sich dieses Aggregat dort anwenden laßt, wo hohe Anforderungen betreffs Kompaktheit und Geweicht z. B. in Kraftwagen, Diesellokomotven, Erd- und Straßenbaumaschinen u0 dgl. gestellt werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Beispielen mit Bezugnaiime auf die usiliegenden Zeichnungen erlautert. Es zeigt Fig. 1. - einen elektrischen Einpolantrisb mit erfindungsgemäß verbundenen Reaktoren ; Fig. 2. - einen elektrischen Einpolantrieb mi terfindungsgemaß verbundenen Ankern; Fig. 3. - einen elektrischen Einpolantrieb, in dem der Anker einer Einpolmachine mit dem Reaktor der anderen erfindungsgemaß verbunden ist.
  • Die erfindungsgemäßen Einpolantriebe bestehen aus zwei koaxial angeordneten Einpolmaschinen mit metallfl'ussigen Kontakten, verbunden zuemem Generator-Motor-System. Jede Maschine des Antriebs hat zwei Arbeitsstromleiter, die entsprechend den Anker und den Reaktor darstellen.
  • Im elektrischen Einpolantrieb nach Fig. 1. sind die Anker 1 und 2 der ersten und zweiten Einpolmaschine durch Isoliereinlagen 5 und 6 mit den Ein- und Ausgangswellen 3 und 4 entsprechend der ersten und zweiten Einpolmaschine starr verbunden.
  • Am Anker 1 der ersten Einpolmaschine sind innere Kontaktringe 7 und 8, und am Anker 2 der zweiten Sinpolmaschine innere Kontaktringe 9 und 10 befestigt. Die äußeren Kontaktringe 11 und 12, welche entsprechend die inneren Kontaktringe 7 und 10 umfassen, sind in den Reaktoren 13 und 14 der ersten und zweiten Maschine ausgeführt. Die Reaktoren 13 und 14 stellen ublicherweise ferromagnetische Hohlzylinder dar, koaxial mit den Ankern 1 und 2 angeordnet, und durch einen stromleitenden Äußenzylinder 15 miteinander verbunden. Innerhalb des letzteren befindet sich der innere leitende Zylinder 16, der vom Zylinder 15 durch eine EInlage 17 isoliert ist. An der Innenfläche des Zylinders 16 sind kreisformige Nuten vorhanden, die Außenkontaktringe 18 und 19 bilden, welche die inner Kontaktringe 8 und 9 umfassen. Auf diese Art sind sämtliche Außenkontaktringe paarweise elektrisch miteinander verbunden: die Ringe 11 und 12 - durch den leitenden Außenzylinder 15 und die Ringe 18 und 19 - durch den leitenden Innenzylinder 16. Außerdem sind alle Au5enkontaktringe 11, 12, 18, 19 daak der starren Verbindung zwischen den Reaktoren 19 und 14 miteinander befestigt. Die Reaktoren 13 und 14 sind in den Magnetleitern 20 und 21 entsprechond der ersten und zweiten Einpolmaschine angeordnet und befestigt, in welchen auch die Erregerwicklungen 22 und 23 untergebracht sind. Die Magnetleiter 20 und 21 der ersten und zweiten Einpolmaschine sind miteinander durch den diamagnetischen Zylinder 24 befestigt und haben Buchsen 25 und 26, entsprechend angeordnet in Lagern 27 und 28 koaxial mit den Bin- und Ausgangswellen 3 und 4. Dabei dient die Buchse 25 des Magnetleiters 20 der ersten Einpolmaschine zu dessen Verbindung mit dem Außenantrieb, unabhängig von den Wellen 3 und 4, verbunden mit den Ankern 1 und 2 und angeordnet in den Lagern 29 und 30, deren Außenhülsen entsprechend in den Magnet leitern 20 und 21 befestigt sein können. Das sichert die gleichzeitige gemeinsame Drehung aller Außenkontaktringe 11, 12, 18, 19 beider Einpolmaschinen und damit die Füllung der Kontaktzone mit dem flüssigen Metall bei beliebiger Betriebsart des elektrischen Einpolantriebs.
  • Der elektrische Einpolantrieb nach Fig. 1. wird von einem Außenantrieb gedreht, der gleichzeitig die Welle 3 und die Buchse 25 antreibt, wobei die Buchse 25 sich in der gleichen Richtung, wie die Welle 3 jedoch mit einer geringeren Geschwindigkeit dreht.
  • Mit der Buchse 25 sind zwei Arbeitsstromleiter verbunden und drehen sich gemeinsam, je einer von der ersten und der zweiten Einpolmaschine. Im elektrischen Einpolantrieb nach Fig. 1 sind diese Leiter als die Reaktoren 13 und 14 dargestellt.
  • Bei gleichzeitiger Drehung der Buchse 25 und der Eingzngswelle 3 wird daher in jedem metallflüssigem Kontakt mindestens ein Kontaktring 7, 8, 10, 11, 18, 19 gedreht; demnach wird in allen metallflüssigen Kontakten des elektrischen Einpolantriebs der Gesamtumfang des Kontaktspaltes mit flüssigem Metall ausgefüllt, sogar bei unbeweglicher r Ausgangswelle 4 des elektrischen Einpolantriebs. Das gewährleistet ein hohes Anlaufmoment an der Ausgangswelle 4 des Einpolantriebs.
  • Da die Eingangswelle 3 und die Buchse 25 vom Außenantrieb mit verschiedenen Geschwindigkeiten gedreht werden, so ergibt sich zwischen den Arbeitssytromleitern der ersten Maschine - dem Reaktor 13 und dem Anker 1 eine relative Geschwindigkeiyt wodurch in dieser Maschine eine elektromotorische Kraft /EMK/ entsteht, deren Wert durch die bekannte Abhängigkeit ausgedrückt wird : wo: e1 - die hlE der ersten Einpolmaschine : C1 - die Konstruktionkonstante dieser Maschine ; 1 - der Magnetfluß dieser Maschine ; n1 - die Drehgeschwindigkeit der Welle 3, mit der einer der Arbeitsstromleiter der ersten Maschine, im torliegenden Fall der Anker 1 befestigt istg n0 - die Drehgeschwindigkeit der Buchse 25, mit welcher sich der zweite Arbeitsstromleiter der ersten Maschine, hier der Reaktor 13 - dreht.
  • Da nun sämtliche Arbeitsstromleiter des erfindungsgemäßen Einpoiantriebs durch metallflüssige Kontakte zu einem gemeinsamen elektrischen Stromring zusammengefaßt sind, ist die EMK der zweiten Maschine e2 praktisch gleich der EMK der ersten Maschine e1 und ihr entgegengesetzt gerichtet d. h. e1 =-e20 Der Wert der EME der zweiten Maschine e2 wird nach der gleichen Abnängigkeit wie die EME der ersten Maschine e1 bestimmt d. h.
  • wo: c2 - die Konstruktionskonstante der zweiten Muschine : - der Magnetfluß dieser Maschine : n2 - die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 4 des elektrischen Einpolantriebs, mit der einer der Arbeitsstromleiter der zweiten Maschine, hier deren Anker 2, befestigt ist.
  • Wie bereits erwähnt, übermittelt der Außenantrieb die Bewiegung der Eingangswelle 3 und der Buchse 15 mit verschiedenen Geschwindigkeiten Bezeichnen wir das vom Außenantrieb vorgegebene Verhåltnis zwischen der Geschwindigkeit der Buchse 25 und der Welle 3 mit in d. h.
  • das Verhältnis der Konstruktionskonstanten der ersten und zweiten Maschine wird durch K, d. h.
  • bezeichnet. Die durch den elektrischen Einpolantrieb regelbare Ubersetzung zwischen dessen Eingangswelle 3 und der Ausgangswelle 4 wird mit i bezeichnet d. h.
  • Durch Zusammenstellung der obenangeführten $Abhängigkeiten und nach entsprechenden algebraischen Umgestaltungen erhält man: Aus der erhaltenen Gleichung folgt;, daß sich durch entsprechende Wahl der Ubersetzung i0 zwischen der Welle 3 und der Buchse 25 und deren Verwirklichung im Außenantrieb des Einpolantriebs sowie durch Änderungen des Verhältnisses der Konstruktionskonstanten der beiden Einpolmaschinen des erfindungsgemäßen Antriebs, nämlich - der Größe K. die Möglichkeit bietet, den erforderlichen Bereich einer zügigen Anderung der Ubersetzung zwischen der Eingangswelle 3 und der Ausgangswelle 4 der vorgelegten Einpolantriebe durch Einwirkung auf die Magnetflüsse beider Maschinen festzusetzen.
  • Beispiel: Mögen beide Maschinen des elektrischen Einpolan~ triebs gleich sein; dann wird K = 1o Der Außenantrieb dreht die Buchse 25 zweimal langsamer als die Eingangswelle 3, d. h, io = 2 Die angeführte Gleichung wird folgenderweise aussehen: Aus dieser Gleichung folgt, daß sogar bei unveranderlichem Wert von #2 = # max = const., nur durch Einwirkung auf den Magnetfluß der ersten Maschine der erfindungsgemäße Antrieb eine Regelung der Ubersetzung zwischen der Eirgangswelle 3 und der Ausgangswelle 4 in einem Bereich von 0 bis 1 ermoglicht. Ist eine Erweiterung des Regelbereicheserforderlich, so muß man auf den Magnetfluß #2 der zweiten Maschine einwirken.
  • Im elektrischen Einpolantrieb nach Fig. 2 sind die Anker 1 und 2 beider Maschinen durch den inneren Leitzylinder, der aus zwei Teilen 31 und 32 besteht, miteinander verbunden und haben entsprechend die inneren Kontaktringe 7 und 10. Die inneren Kontaktringe 8 und 9 sind an den Stirnflåchen von Leitzylinder 33 ausgeführt, der durch eine Isoliereinlage 34 mit beiden Teilen 31 und 32 des inneren Leitzylinders starr verbunden ist. Der letztere ist durch eine Isoliereinlage 35 mit Halbachsen 36 und 37 verbunden, in welchen sich eine Spannvorrichtung 38 befindet die die genannten Teile in eine gemeinsame Baugruppe zusammen-Xaßt. Die Halbachsen 36 und 37 sitzen in Lagern 29 und 30, deren Außengehäuse sich in den Magnetleitern 20 und 21 befinden, die mit der Ein- und der Ausgangswellen 3 und 4 entsprechend verbunden sind. Beide Wellen 3 und 4 sitzen in den Lagern 39 und 40, während in den Lagern 27 und 28 koaxial mit den Wellen 3 und 4 die Buchsen 25 und 26 sitzen, welche mit dem Mantel 41 des Antriebs starr verbunden sind Der Mantel 41 ist durch einen Zwischenteil 42 mit dem Leitzylinder 33 verbunden und gewahrleistet die Verbindung der Anker 1 und 2 beider Maschinen mit dem Außenantrieb durch die Buchse 25, unabhängig von den Wellen 3 und 4, die mit den Magnetleitern 20 und 21 verbunden sind In den Magnetleitern 20 und 21 befinden sich die mit ihnen verbundenen Reaktoren 13 und 14 sowie die Erregerwicklungen 22 und 23. In den Reaktoren 13 und 14 sind samtliche Außenkontaktringe 11, 12, 18, 19 ausgeftihrt, die entsprechend die inneren Kontaktringe 7, 10, 8, 9 umfassen. Die letzteren sind miteinander paarweise elektrisch verbunde: die Ring 7 und 10 - durch die Anker 1 und 2 und den sie verbindenden inneren Leitzylinder, welcher aus den beiden Teilen 31 und 32 besteht; die Ringe 8 und 9 - durch den Loitzylinder 33.
  • Die Befestigung der Anker 1 und 2 beider Maschinen und deren Verbindung mit dem Außenantrieb durch den Mantel 41 und die Buchse 25 ermöglicht ihre gemeinsame Drehung in der gleichen Richtung mit der Welle 3, jedoch mit geringerer Geschwindigkeit.
  • Der Unterschied zwischen diesem elektrischen Einpolantrieb und dem elektrischen Einpolantrieb nach Fig. 1 @ besteht darin, daß hier die Anker 1 und 2 beider Maschinen verbunden sind und sich gemeinsam mit der gleichen Geschwindigkeit drchen, während die Eingangswelle 3 durch den Magnetleiter 20 den Reaktor 13 dreht und die Ausgangswelle 4 mit dem magnetleiter 21 befestigt ist und erhält somit ein Drehmoment vom Reaktor 14.
  • Im Hinblick darauf, daß im Einpolantrieb nach Fig. 2 ebenso, wie im Einpolantrieb nach ig. 1 zwei Arbeitsstromlsiter, je einer von jeder Maschine, miteinander befestigt sind und vom Außenantrieb gedreht werden; von den miteinander nichtverbundenen Arbeitsstromleitem beider Maschinen des Antriebs einer mit der Eingangswelle und der andere mit der Ausgangswelle des Einpolantriebs verbunden ist, sämtliche Arbeitsstromleiter beider Maschinen durch metallflüssige Kontakte in einen gemeinsamen elektrischen Ring verbunden sind, gelten alle obenangeführten Berechnungen, die die Arbeit des elektrischen Einpolantriebs nach Fig. 1 erläutern auch für den elektrischen Einpolantrieb nach Fig. 2.
  • Der elektrische Einpolantrisb nach Fig. 3 ist folgenderweise ausgeführt. Beide Einpolmaschinen sind wie im Antrieb nach Fig. 2 im Llantel 41 eingeschlossen, der ebenfalls von der Seite der Eingangswelle 3 mit der Buchse 25 endet, die im Lager 27 sitzt, koaxial mit dieser Welle, welche mit dem magnetleiter 20 der ersten Einpolmaschine starr verbunden ist und mit Hilfe des Lagers 39 zentriert wird. Von der anderen Seite ist der Mantel 41 am magnetleiter 21 der zweiten Einpolmaschine, beispielsweise durch einen Flansch befestigt. Dieser Magnetleiter ist seinerseits mit der Buchse 26 verbunden, die koaxial mit der Ausgangswelle 4 im Lager 28 angeordnet ist. Die Magnetleiter 20 und 21 enthalten die mit ihnen befestigten Reaktoren 13 und 14 sowie die Erregerwicklungen 22 und 23.
  • Die Reaktoren 13 und 14 haben die Kontaktringe 11, 12, 18 und 19 - die Anker 1 und 2 haben die Kontaktringe 7, 8, 9 und 10.
  • Der Reaktor 14 der zweiten Maschine ist zur gemeinsamen Drehung z. B. durch den Zwischenteil 42, für welchen eine ge2ahnte Scheibe benutzt wird, mit dem Anker 1 der ersten Maschine mechanisch verbunden9 der durch die Isoliersinlage 5 mit der Zwischenwelle 43 verbunden ist, welche mit Hilfe der Lager 29 und 44 zentriert wird. Der Anker 2 der zweiten Maschine ist mit der Ausgangswelle 4 durch die Isoliereinlage 6 verbunden.
  • Die Ausgangswelle 4 wird mit Hilfe der Lager 30 zentriert; die Außengehäuse der Lager 29 und 30 können entsprechend in den Magnetleitern 20 und 21 befestigt werden.
  • Im Gegensatz zu den beiden vorhererwahn"ten Ausführungen ist in diesem elektrischen Einpolantrieb der Anker 1 der ersten Maschine mit dem Reaktor 14 und dem Magnetleiter 21 der zweiten Maschine verbunden; sie drehen sich gemeinsam vom Außenantrieb durch die Buchse 25, während die Eingangswelle 3 des elektrischen Einpolantriebs durch den Magnetleiter 20 mit dem Reaktor 13 der ersten Maschine verbunden ist. Die Ausgangswelle 4 ist mit dem Anker 2 der zweiten Maschine befestigt und dreht sich gemeinsam mit ihm.
  • Diese Unterschiede rindern nicht die Gultigkeitsbedingungen der bei der Beschreibung der Arbeit und Regelung des elektrischen Einpolantriebs nach Fig. 1 obenangeführten Berechnugen. Darum sind sie zur Erläuterung sowohl des Arbeitsprinzips als auch der Regelung des elektrischen Einpolantriebs nach Fig. 3 ebenfalls anwendbar.
  • Da sich sämtliche äußere und innere Kontaktringe in den beschriebenen elektrischen Einpolantrieben in der gleichen Richtung drehen, so wird die relative Geschwindigkeit der sich mit der Welle drehenden Ringe geringer sein, als ihre absolute Geschwindigkeit. Darum werden die hydraulischen Verluste in den Kontakten, welche der dritten Potenz der relativen Geschwandigkeit proportional sind, sehr verringert. Drehen sich beispielsweise zwei miteinander verbundene Leiter der beiden Maschienen halb so schnell wie die Antriebswelle so werden die hydraulischen Verluste achtfach und darüber herabgesetzt. Außerdem ist in den beschriebenen elektrischen Einpolantrieben das Gesamtvolumen des flüssigen Metalls in den Kontakten der Wirkung der Fliehkräfte ausgesetzt. Darum emulgiert das Metall praktisch nicht, sein Durchgangswiderstand ist gering und er wird aus dem Kontaktraum an die Wandflächen des unbeweglichen Kontaktringes nicht hinausgeschleudert, und darum sind die elektrischen Kontaktwiderstandsverluste gering.-

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E erfahren zur Verlustminderung in elektrischen Einpolantrieben, bestehend aus zwei koaxial angeordneten und zu einem Generator-Motor-System miteinander verbundenen Einpolmaschinen mit metallflüssigen Kontakten, wobei jede Maschine im Kraftstromkreis zwei Arbeitsstromleiter enthält, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß einer der Arbeitstromleiter der ersten Banpolmaschine und einer der Arbeitsstromleiter der zweiten Einpolmaschine gemeinsam und zwangsläufig mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht werden während sich die zwei anderen Arbeitsstromleiter der Einpolmaschinen in der gleichen Richtung drehen, wobei die Drehgeschwindigkeiten der Arbeitsstromleiter der ersten Einpolmaschine verschieden sind.
  2. 2. Elektrischer Einpolantrieb nach Anspruch 1, t) dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß einer der Arbeitsstromleiter der ersten Einpolmaschine mit einem der Arbeitsstromleiter der zweiten Einpolmaschine und beide mit einem Antrieb verbunden sande der diesen Arbeitsstromleitern die Moglichkeit einer Drehung unabhängig von der Drehung der Wellen (3 und 4) vermittelt9 welche mit den anderen Arbeitsstromleitern der entsprechenden Einpolmaschinen verbunden sind.
  3. 3. Elektrischer Einpolantrieb nach Anspruch 2., dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß als Arbeitsstromleiter in den Einpolmaschinen die Anker (1, 2) und Reaktoren (13, 14? verwendet werden.
  4. 4, Elektrischer Einpolantrieb nach beliebigen Anspruch 2, 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß als miteinander verbundene Arbeitsstromleiter der Einpolmaschinen deren Reaktoren (13 und 14) verwendet werden.
  5. 5. I,lektrischer Einpolantrieb nach beliebigem Anspruch 2, 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß als miteinander verbundene Arbeitsstromleiter der Einpolmaschinen deren Anker (1 und 2) verwendet werden.
  6. 6. n-lektrischer Einpolantrieb nach beliebigem Anspruch 2, 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als miteinander verbundene Arbeitsstromleiter der Anker (1) der ersten Einpolmaschine und der Reaktor (14) der zweiten Einpolmaschine verwendet werden.
  7. 7. Elektrischer Einpolantrieb nach beliebigem Anspruch 2, 5, 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß er in einem Mantel (41) eingeschlossen ist, der die Drehung vom Antrieb an die miteinander verbundenen Arbeitsstromleiter der Einpolmaschinen überträgt.
DE2221544A 1972-04-05 1972-05-03 Unipolargetriebe Expired DE2221544C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00241675A US3831049A (en) 1972-04-05 1972-04-06 Method and apparatus for reducing losses in transmission systems employing electric unipolar machines with liquid-metal contacts
DE2221544A DE2221544C3 (de) 1972-04-05 1972-05-03 Unipolargetriebe

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1556972 1972-04-05
US00241675A US3831049A (en) 1972-04-05 1972-04-06 Method and apparatus for reducing losses in transmission systems employing electric unipolar machines with liquid-metal contacts
FR7213919A FR2181179A5 (de) 1972-04-05 1972-04-20
DE2221544A DE2221544C3 (de) 1972-04-05 1972-05-03 Unipolargetriebe

Publications (3)

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