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DE222144C - - Google Patents

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Publication number
DE222144C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
steam
heat accumulator
slide
bowl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT222144D
Other languages
English (en)
Publication of DE222144C publication Critical patent/DE222144C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00Steam accumulators
    • F01K1/02Steam accumulators for storing steam otherwise than in a liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222144 KLASSE 14 h. GRUPPE
WALTER SCHWARZ in DORTMUND.
Bei allen Wärmespeichern, welche dazu dienen, periodisch zuströmende Abdampfmengen . von intermittierend arbeitenden Dampfmaschinen in einen geregelten, konstanten Dampfstrom umzuwandeln, indem ein vorhandener Wasservorrat durch den Abdampf geheizt wird, welche Beheizung zur Dampferzeugung bei rückgehender Abdampfzufuhr dient, ist die Aufgabe zu lösen ,ohne Erzeugung eines Gegendruckes
ίο auf die Maschine den Dampf zu dem geeigneten Momente, also bei voller Einströmung, in intensivster Weise mit dem Wasservorrat oder einem Teile desselben in Verbindung zu bringen. Beim Erfindungsgegenstand wird diese Aufgäbe dadurch gelöst, daß der steigende Dampfdruck im Wärmespeicher ein Ausströmen zunehmender Wassermengen aus einer oberhalb oder oben im Wärmespeicher angeordneten Wasserschale durch Verstellung eines Schiebers,
2.0 Klappe oder Kolbenschiebers herbeigeführt wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel in Längs- und Querschnitt.
Der Wärmespeicher besteht aus einem äußeren Mantel a, welcher in seinem unteren Teile b mit der erforderlichen Wassermenge anzufüllen ist, einer von dem Dampfraum α abgeschlossenen oberen Wasserschale c, einem inneren Berieselungseinbau bzw. Wasserzirkulations- bzw. Wasserzerstäubungs- oder Wasserzerteilungs-Konstruktion d und einer außen liegenden Pumpe e. Die Wasserkammer c erhält eine mit Schlitzen versehene Büchse f, welche einen ausbalancierten Schieber kolben g führt. Bei eintretendem Dampfdruck, welcher je nach Einstellung der Ausbalanciervorrichtung in beliebigen Grenzen variiert oder eingestellt werden kann, hebt sich dieser Kolben.
Der Vorgang ist folgender:
Die außen liegende Pumpvorrichtung, welche durch eine Saugleitung mit dem unteren Wasserraum des Wärmespeichers b und durch eine Druckleitung mit der oberen Wasserschale c in Verbindung steht, wird in Betrieb gesetzt und pumpt das Wasser des unteren Raumes in die obere Schale. Bei eintretendem Dampf in α wächst nun ein Druck im Wärmespeicher, welcher den Schieberkolben g hebt, wodurch je nach der Höhe des Druckes bzw. des dadurch entstandenen Hubes des Schieberkolbens die in der Büchse f befindlichen Schlitze in zunehmenden Querschnitten frei werden, wodurch das in der oberen Schale durch die konstante Arbeit der Pumpe sich angesammelte Wasser in großen Mengen plötzlich in den Wärmespeicher bzw. Berieselungseinbau fällt und hier der auftretenden Dampfmenge eine erhebliche Wassermenge entgegenführt, ohne daß die Pumparbeit in irgendeiner Weise gesteigert oder deren Kraftaufwand beeinflußt ist. Der Kolbenschieber kann mit kleinen Schlitzen, welche zu dem Schlitze der Büchse f versetzt sind, versehen sein, so daß, sobald der Kolben eine bestimmte Höhe erreicht hat, diese Schlitze frei werden und Dampf in die obere Wasserschale c zum Ausgleich des Druckes im System eintreten kann. Einfacher noch kann wie dargestellt ein Verbindungsrohr h von geringem Querschnitt angebracht werden, wel-

Claims (4)

ches zum Druckausgleich Dampf aus dem Wärmespeicher in die Schale c überführt. Zweckmäßig schaltet man zur Erzielung einer guten Wasserverteilung auf die Berieselung über der oberen Lage einen Rohrboden i ein, wo das Wasser durch die öffnungen überfällt, damit die ganze Fläche des Wärmespeichers gleichmäßig von dem Wasser bestrichen wird. Auch würde man zur Erzielung ίο dieser gleichmäßigen Verteilung zwischen der Berieselung noch kurze Rohrboden bzw. Siebbleche einbauen können, um die gute Verteilung des Wassers zu gewährleisten und damit bei einströmendem Dampf zu sichern, daß die große Wassermenge eine gute Flächen verteilung findet. Diese Wassermenge sammelt sich im Unterteil b des Wärmespeichers, so daß hier ein guter Wasser vorrat entsteht, welcher gut geheizt und sich in diesem Zustande so lange hält, bis der Dampfdruck sinkt, alsdann setzt die Verdampfung ein. Der untere Teil des Wassers wird von der Zentrifugalpumpe entnommen, welche das Wasser in einem kontinuierlichen Strom in die obere Schale c fördert. Durch Einschaltung eines Drosselorganes k in die Druckleitung der Zentrifugalpumpe und Betätigung von Hand oder automatisch kann die Wasserzirkulation für die obere Schale so eingestellt werden, wie es dem Betriebe am besten angepaßt ist. Ein anderes Mittel für die periodische öffnung der oberen Schale c ist die Einschaltung von Kolbenschiebern, Lippenventilen oder federgeführten Klappen in den Dampfstrom vor der Ausbreitung des Dampfes im Wärmespeicher, wobei der durch den Druck bewegte Schieber durch geeignete Übersetzung auf mechanischem oder elektrischem Wege einen Schieber, Klappe oder Ventil der Wasserschale c beeinflußt. Ρλ τ ent-Ansprüche:
1. Regelungsvorrichtung für Wärmespeicher von unterbrochen arbeitenden Dampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch den steigenden oder fallenden Druck des Dampfes in dem Wärmespeicher der Zufluß des kreisenden Wassers in den Wärmespeicher selbsttätig geregelt wird, derart, daß bei steigender, in den Speicher gelangender Dampf menge auch die Zuflußgeschwindigkeit der den Wärmeaustausch bewirkenden kreisenden Wassermenge vergrößert wird und umgekehrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steigende Dampfdruck ein Ausströmen zunehmender Wassermengen durch Verstellung eines Schiebers, Klappe oder Kolbenschiebers aus einer oberhalb oder oben im Wärmespeicher angeordneten Wasserschale (c) herbeiführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Dampfzuströmungsleitung oder im Dampfstromwege im Wärmespeicher Schieber oder Lippenventile angebracht werden, welche mechanisch oder elektrisch Schieber öffnen und schließen behufs Regelung des Einströmens der Wassermassen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Füllung der Wasserschale durch eine Hebevorrichtung oder Pumpe in kontinuierlichem Strome geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistung der Pumpe durch einen Schieber (k) so eingestellt wird, daß die Pause zur Füllung der Schale (c) ungefähr ausreicht bzw. die Leistung der Pumpe dementsprechend variiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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