DE2220019A1 - Beleuchtungssystem - Google Patents
BeleuchtungssystemInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q11/00—Arrangement of monitoring devices for devices provided for in groups B60Q1/00 - B60Q9/00
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DR. MÜLLER-BORG DI?L.-°HYS. DR MANITZ DIPL.-CHEM. DR. DEUFEL
dipl.-ING. FINSTERWALD 01"3I .-ING. GRÄMKOW
,,... , , . 2 i ΑΓΚ. 1972
ΐνΓαηο/ien, den fc
We/Gbd - G 2215
αENERAI MCTORS COftPORAIEIO-S"
Detroit, Mich. FSA
Beieuchtungs sys t em
Die Erfindung bezieht sich auf Beleuchtungssysteme und insbesondere
auf solche Beieuchtungssysteme, in ,welchem das Ausfallen
einer Lampe in einem von mehreren Lampenbereicnen durch eine Anzeigeeinrichtung
angezeigt wird.
Sin Beleuchtungssystem dieser Art, wie es dem Oberbegriff des
Hauptanspruches entspricht, ist aus der US Patentschrift
3 4C8 625 bekannt. ·
■.Yeiterhin ist au3 der US Patentschrift 3 143 729 ein Beleuchtungssystem
bekannt.
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Die beiden obengenannten bekannten Anordnungen beziehen sich auf eine Blinkeinrichtung für ein Motorfahrzeug. Die aus der US Patentschrift
3 408 625 bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß sie selbst dann ein beträchtliches Maß an Reserveenergie verbraucht,
wenn alle Lampen im Betrieb sind. Außerdem wird das' Warnsignal nur dann gegeben, wenn der Blinker abgeschaltet ist.
In der aus der US Patentschrift 3 143 729 bekannten Anordnung verursachen
die Primärwicklungen des i'ransformators einen erheblichen
Spannungsabfall in Reihe mit jedem der Lampenbereiche und der Energiequelle.
Ein weiterer Nachteil, welcher vielen bekannten Anordnungen zur
Anzeige des Aasfalls einer Lampe gemeinsam eigen ist, beruht in der i'atsache, daß jeder Lampenbereich jeweils durch eine spezielle
Detektorschaltung überw.acht wird, welche jedoch nicht leicht zur Anwendung in einem System anpaßbar ist, in welchem zusätzliche
Detektorschaltungen erforderlich sind oder zusätzliche Kanäle
erforderlich sind, um den Betriebszustand anderer Lampenbereiche zu liberwachen, und zwar in der Weise, daß eine gemeinsame Anzeigeeinrichtung
zur Anzeige eines Dehlers in einem beliebigen überwachten Lampenbereich verwendet werden könnte. Ίβηη ein Detektor
dazu vorgesehen wurde, um zwei oder mehrere Lampenbereiche zu
überwachen, ist es in ähnlicher Weise nicht zufriedenstellend gelöst, den Betriebszustand einer einzelnen Lampe zu überwachen.
Beide der zuletzt erwähnten Nachteile in bekannten Anordnungen im Stand der Technik führen natürlich zu beträchtlichen wirtschaftlichen Nachteilen in solchen Anwendungsfällen, in welchen es am
vorteilhaftesten ist, eine einzige Detektoreinheit zu verwenden-, welche so ausgebildet ist, daß sie in Verbindung mit ähnlichen
Detektoreinheiten den Betriebszustand von einer beliebigen Anzahl
von Lampen überwachen kann.
Zar Überwindung dieser Probleme zeichnet sich das erfindatigsgemäße
Beleucntungsaystem dadurch aus, daß ein Yollweggleienrichter
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vorgesehen ist, welcher auf die ersten und. zweiten Signale anspricht,
um nur dann ein "bestimmtes Steuersignal zu erzeugen, wenn die ersten und zweiten Signale ungleich sind, wobei sich
das Steuersignal von demjenigen unterscheidet, welches dann erzeugt wird, wenn die ersten und zweiten Signale gleich sind, und
daß ein Ausgangsverstärker vorgesehen ist, welcher auf das Steuersignal anspricht, um über eine Anzeigeeinrichtung eine Anzeige zu
liefern, daß eine Lampe ausgefallen ist, sobald der .Vollweggleichrichter
das bestimmte Steuersignal erzeugt.
Die Widerstände 20 und 22 weisen einen sehr geringen Widerstandswert
auf (es könnten die Impedanzen von direkten Drahtverbindungen
sein), was zu einem geringen Energieverbrauch führt. Die Differentialkomparatoren
34, die Stromquelle 36 und der Gleichrichter 38 arbeiten mit einem sehr geringen Energieverbrauch.
Die Erfindung schafft ein Beleuchtungssystem, welches zwei Lampenbereiche
und ein Detektornetzwerk zur Anzeige dafür umfaßt, wann eine Lampe in einem der Lampenbereiche ausgefallen ist,, wobei das
Detektornetzwerk ein Minimum an Energieverbrauch^, indem eine
Spannung überwacht wird, welche im wesentlichen dieselbe ist, wie sie von der Energiequelle geliefert wird.
Die Erfindung schafft auch eine Lampenausfall-Anzeigevorrichtung, um das Ausfallen einer Lampe anzuzeigen, wobei die Vorrichtung nur
dann,in Betrieb ist, wenn die Lampen erregt sind und wobei die
Vorrichtung in Modulbauweise ausgebildet ist, so daß verschiedene modulare Kanäle in Kaskade parallel angeordnet sein können, um
eine erhebliche Anzahl von Lampenbereichen zu überwachen, während nur eine einzige Anzeigeeinrichtung zur Anzeige einer Störung einer
Lampe in einem beliebigen der überwachten Lampenbereiehe vorgesehen
ist.
Außerdem schafft die Erfindung eine Lampenausfall-Anzeigevorrichtung
zur Anzeige eines Ausfalls einer Lampe in einem von zwei Lam-
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penbereiohen, an welchen ein Spannungsabfall auftritt, der im
wesentlichen gleich der Spannung einer angelegten Energiequelle ist, sowie zur Überwachung nur einer einzelnen Lampe, anstelle
von allen Lampen in zwei Lampenbereichen, und zwar mit einem Minimum an Angleichung.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung
beschrieben, in welcher die einzige Figur ein Schaltschema eines Beleuchtungssystems darstellt, in welchem die erfindungsgemäßen
Prinzipien verwirklicht sind.
Wie oben bereits ausgeführt wurde, ist das Beleuchtungssystem insbesondere in einem Fahrzeug vorteilhaft anwendbar.
Demgemäß ist in der Zeichnung ein Beleuchtungssystem 10 veranschaulicht,
in welchem eine geeignete Energiequelle wie eine Fahrzeugbatterie 12 verschiedene Lampen 14 bis 17 über einen normalerweise
geöffneten Lichtsohalter18 speist und über erste und zweite
Widerstände 20 und 22, welche jeweils mit zwei der Lampen 14 bis 17 in Reihe geschaltet sind. Die Lampen 14 bis 17 sind somit
in der Weise geschaltet, daß erste und zweite Lampenbereiche 24 und 26 gebildet werden, welche jeweils auf einem der vorderen Kotflügel
eines Fahrzeuges angeordnet sein können.
Die Spannungen an jedem der Lampenbereiche 24 und 26, welche an ersten und zweiten Verbindungen 28 und 30 auftreten, werden durch
ein erstes Detektornetzwerk 32 überwacht, welohes einen Differentialkomparator
34, ein Stromquellennetzwerk 36 und einen Vollweggleichrichter
38 umfaßt, der ein bestimmtes Steuersignal erzeugt, wenn eine der Lampen 14 bis 17 außer Betrieb ist. Ein Ausgangsverstärker
40 überwacht das Steuersignal und bewirkt die Erregung einer Lampe 42, wenn ein bestimmtes Steuersignal erzeugt wird. .
Das Beleuchtungssystem 10 umfaßt weiterhin ein zweites Detektornetzwerk
44, welches dem ersten Detektornetzwerk 32 ähnlich ist,
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welches jedoch die Betriebsweise einer weiteren Lampe 46 überwacht.
Die Lampe 46 könnte beispielsweise diejenige Lampe sein, die allgemein als "Ladekontrollampe" im Fahrzeug bezeichnet wird
und welche über einen Zündschalter 48 und einen. Widerstand 50 eingeschaltet
wird, wenn das Fahrzeug im.Betrieb ist. Sollte die Ladekontrollampe
46 außer Betrieb kommen, .erzeugt das zweite Detektornetzwerk
44 das bestimmte Steuersignal und bewirkt die Erregung der Anzeigelampe 42 über den Ausgangsverstärker 40.
Das Beleuchtungssystem 10 wird nun in Einzelheiten beschrieben.
Die V/iderstände 20 und 22 sind so ausgewählt,■daß sie im wesent-.
liehen denselben Widerstand aufweisen. In ähnlicher Weise sind die
Lampen 14' bis 17 jeweils derart ausgewählt, daß sie einen bestimmten
widerstand aufweisen, welcher sehr viel größer ist ala der Widerstand
der Widerstände 20 und 22, so daß der Strom durch jeden der Widerstände 20 und 22 der Anzahl der Lampen direkt proportional
ist, welche Strom ziehen. Wenn beispielsweise die Batterie 12 so ausgebildet ist, daß sie Energie bei einem kontinuierlichen Potential
von 12 Volt liefert und der Widerstand jeder der Lampen 14 bis 17 599 mal größer ist als der Widerstand von jedem der Widerstände
20 und 22, dann wird jede der Lampen i4 bis 17 einen bestimmten Strom durch die jeweiligen Widerstände 20 und 22 ziehen.
In der Praxis sind die Widerstände 20 und 22 daduroh festgelegt, daß die Drähte ausgewählt werden, welche die Lampenbereiohe 24 und
26 mit der Batterie 12 verbinden, um einen vorgegebenen geringen Widerstand zu haben, anstatt die einzelnen Widerstandselementβ auszusuchen.
Wenn demgemäß angenommen wird, daß der Strom, welcher duroh das erste
Detektornetzwerk 32 gezogen wird, vernachlässigbar ist, wenn er
mit dem Strom verglichen wird, der durch die Lampen 14 bis 17 aufgenommen wird, wobei diese Annahme sich in der Praxis als berechtigt
erwiesen hat, so folgt daraus, daß an jedem der Widerstände
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β B
20 und 22 ein "bestimmter Spannungsabfall erzeugt wird, und zwar
durch den Strom, welcher durch jede der lampen 14 bia 17 aufgenommen wird. In dem oben angeführten Beispiel erzeugt der durch
jede der Lampen 14 bis 17 aufgenommene Strom einen Spannungsabfall von 20 Millivolt am Widerstand, der mit der Lampe in Reihe
liegt. Daraus folgt, daß in der veranschaulichten Ausführungsform die Spannung an jeder der Verbindungen 28 und 30 11,96 Volt
beträgt, wenn alle Lampen H bis 17 in Betrieb sind. Sollte eine der Lampen in einem der beiden Lampenbereiche 24 oder 26 außer
Betrieb kommen, so hört sie auf, Strom zu ziehen, und die Spannung
an der entsprechenden Verbindung 28 oder 30 wächst auf 11,98 Volt an. Demgemäß ist das erste Detektornetzwerk: 32 ao ausgebildet,
daß es..die Spannung an den Verbindungen 28 und 30 überwacht
und daa bestimmte Steuersignal erzeugt, wenn die Überwachten Spannungen um 20 Millivolt ungleich sind.
Die Verbindungen 28 und 30 sind an die jeweiligen Anoden von ersten
und zweiten Dioden 52 und 54 im Differentialkomparator 34 geführt. Die Kathoden der Dioden 52 und 54 sind mit den Baaisklemmen
von ersten und zweiten PNP-Transistoren 56 und 58 verbunden,
deren jeweilige Emitterklemmen mit den Anoden von entsprechenden zweiten und ersten Dioden 54 und 52 verbunden sind. Die
Kollektorklemmen von ersten und zweiten Transistoren 56 und 58 sind mit einem Punkt einea Bezugapotentials verbunden, welches
daa Erdpotential ist, und zwar über1 erste und zweite Worspanxiungs«
widerstände 60 und 62 und eine Diode 64, welche die ersten und zweiten Detektornetzwerke 32 und 34 gegen fahrlässige Umpolung
der Baterie 12 schützt.
Der Strom duron die ersten und zweiten Dioden 52 und 54 wird
durch das Stromquellennetzwerk 36 auf einem im wesentlichen konstanten
Wert gehalten. Das Stromquellennetzwerk 36 umfaßt ein
Paar von Widerständen 66 und 68 und ein Paar von Dioden 70 und 72, welche zwischen der zweiten Verbindung 30 und der Anode der
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Polaritätaumkeiirdiode 64 eingeschaltet sind. Eine Zenerdiode 74
ist zwischen die Anode der Polari ta tsumkehrdiode 64 und die Ver·*
bindung 76 zwischen den Widerständen 66 und 68 angeordnet derart,
daß die Verbindung 76 auf einer konstanten Spannung gehalten ist.
Das Stromquellennetzwerk 36 umfaßt weiterhin ein Paar von NPN-Transistoren
78 und 80 sowie Widerständen 82 und 84* welche zwischen
den Emittern der Transistoren 78 und 80 und der Anode der Polaritätsumkehrdiode 64 eingeschaltet sind. Die Kollektoren der
Transistoren 78 und 80 sind mit den Kathoden der jeweiligen ersten
und zweiten Dioden 52 und 54 verbunden, um einen vorgegebenen Strom durch die ersten und zweiten Dioden 52 iind 54 zu führen.
Der vorgegebene Strompegel in einer bevorzugten Ausführungaform
liegt in der Größenordnung von 200 Mikroampere und ist demgemäß
ao gering, daß die Spannung an den Verbindungen 28 und 30 nicht beeinflußt wird. Der leitende Zuatand der Transistoren 78
und 80 wird durch die Spannung an den Dioden 70 und 72 aufgebaut, welche an einer Verbindung 86 auftritt, die mit den Basen der
Transistoren 78 und 80 verbunden ist. Da die Spannung an den Dioden 70 und 72 sich mit den Temperaturen ändert, liefern die Dioden
70 und 72 eine Temperaturkompensation für die Transistoren 56 und 58, indem der leitende Zustand der Transistoren 78 und 80
gesteuert wird, wie es nachfolgend erläutert wird.
Wenn der erste Detektor 32 im Betrieb ist, baut das Stromquellennetzwerk
36 den vorgegebenen Strom durch die ersten und zweiten Dioden 52 und 54 auf. Die ersten und zweiten Dioden 52 und 54 sind
somit im leitenden Zustand gehalten, in welchem die Spannung an jeder der Dioden 52 und 54 im wesentlichen konstant bleibt. Durch
Auswahl der Dioden 52 und 54» die so aufeinander abgestimmt sind,
daß sie im wesentlichen dieselben elektrischen Eigenschaften aufweisen,
sind die Spannungen, welche an die Emitter- oder Eingangsklemmen der Transistoren 56 und 58 geführt sind, gleioh, und die
Spannungen, welche an die Basen der Tranaistoren 56 und 58 geführt
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sind, sind ebenfalls gleich. Der Spannungsabfall an den ersten und zweiten Dioden 52 und 54>
welcner in der Größenordnung von 0,7 Volt liegen kann, hält somit die ersten und. zweiten Transistoren
56 und 58 in einem Zustand kontinuierlicher Leitung, wie es bei Verstärkern der Klasse A der Fall ist, und ihre Kollektoroder
Ausgangsklemmen führen Strom durch die Vorspannungswiderstände 60 und 62. Indem weiterhin die Dioden 52 und 54 in der
Weise angepaßt sind, daß sie dieselben jSigenschaxten aufweisen
wie die Emitter-Basis-Dioden der Transistoren 56 und 58, ist der Strom durch die Transistoren 56 und 58 im wesentlichen derselbe
wie der Strom durch die Dioden 52 und 54· Auf diese Weise sind die Arbeitspunkte der Transistoren 56 und 58 auf denselben Leitfähigkeitspegel
gelegt.
Die Ströme durch die Vorspannungswiderstände 60 und 62 erzeugen
erate und zweite Spannungssignale, welche durch den /ollwegdetektor
38 überwacht werden, der dritte und vierte PNP-Transistoren 88 und 90 aufweist. Die Basen der jeweiligen Tranaistoren 8b und
90 sind mit den Ko 11 eic torklemmen entsprechender Transistoren 56
und 58 verbunden, und die Emitterklemmen der Transistoren 88 und 90 sind mit den üollektorklemmen der entsprechenden Transistoren
58 und 56 verbunden. Somit ist dasaelbe Potential an die Basis- und die Emitterklemmen der dritten und vierten Transistoren 88 und
90 geführt, und zwar so lange wie die Spannungen an den Kollektorklemmen der ersten und zweiten Transistoren 56 und 58 gleich sind.
Die dritten und vierten Transistoren 88 und 90 sind somit im nicht leitenden Zustand gehalten, und ihre Kollektorklemmen, welche miteinander
verbunden sind, liefern ein Signal geringer Steuerspannung, und zwar so lange wie die Lampen 14 bis 17 im Betrieb Bind.
Das Steuersignal ist durch eine Isolationsdiode 92 an den Ausgangsverstärker 40 gekoppelt, um die Erregung der Anzeigelampe 42 zu
steuern, welche mit der Batterie 12 über eine Leitung 94 verbunden
ist.
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Während der Ausgangaverstärker 40 in.der veranschaulichten Ausführungsform
eine LampentreibersehaiTung zur Steuerung der Erregung
der Anzeigelampe 42 ist, kann der Ausgangsverstärker 40
stattdessen dazu verwendet werden, um die Erregung von verschiedenen
anderen Anzeigeeinrichtungen zu steuern. In der veranschaulichten
Auöführongsform umfaßt d-.sr Aus.gangsv erstärker. 40 mehrere
in Kaskade geschaltete NPN-Transistoren 96 Ms 98, und zwar in
einer sogenannten Darlingtonschaltung, weiterhin einen Kondensator
99 zum Schutz der Transistoren 96 bis 98 gegen Schaltstöße,
weiterhin einen Eingangswiderstand 100, durch welchen das Steuersignal
von der Isolationsdiode 92 zu den Transistoren 96 bis 98 übertragen wird und ein Verstärkungssteuernetzwerk 102, welches
aua einem veränderbaren Widerstand 104 und meiireren in Reihe ges-chalteten
Dioden 106 bis 108 besteht. Die Dioden 106 bis 108 sind in der Weise ausgewählt, daß sie den Emitter-Basis-Dioden
der Transistoren 96 bis 98 in der Weise angepaßt sind, daß sie im Ausgangsverstärker 40 eine Temperaturkompensation liefern.
Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Vorrichtung läßt sich in folgender Weise zusammenfassen: Wenn, alle Lampen 14 bis 17 erregt
sind, sina die Spannungen an den Verbindungen 28 und 30 gleich. Die ersten und zweiten Transistoren 56 und 58, deren elektrische
Eigenacnaften aufeinander abgestimmt sind, sind somit in einem
der Verstärkerklasae A entsprechenden leitenden Zustand, und ihre
Ausgangs- oder Kollektorklemmen sind auf derselben Spannung. Die
dritten und vierten Transistoren 88. und 90 sind durch diese Spannungsaignale
im nichtleitenden Zustand gehalten, und die Kollektoren der dritten und vierten Transistoren 88 und 90 liefern ein
Signal geringer Steuerspannung an den Verstärker 40. Daa auf diese
Weise gelieferte Steuersignal reicht nicht aus, um die Emitter-Basis-Strecken
der Transistoren 96 bis 98 im Ausgangsverstärker in Vorwärterichtung vorzuspannen, ao daß die Tranaistoren 96
bis 96 im nichtleitenden Zustand sind und die Anzeigeeinrichtung
42 ohne Erregung bleibt, solange alle Lampen 14 bis 17 in Betrieb sind.
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Sollte eine der Lampen 14 bis 17 außer Betrieb gesetzt sein, beispielsweise die Lampe 14, so wird die Spannung an demjenigen
Lampenbereich, weloner die außer Betrieb gesetzte Lampe enthält, von etwa 11,96 volt auf 11,98 volt angehoben. In diesem Beispiel
findet die Spannungszunähme an der Verbindung 28 atatt und bewirkt
j daß der zweite transistor 58 stärker leitend wird, da seine jimitterspannung ansteigt, während seine Basisspannung unverändert
bleibt. Die Erhöhung der Spannung an der Verbindung 2ö
bewirkt eine entsprechende Abnahme Im leitenden Zustand des er- ■
aten Transistors 56, da das darcn die erste Diode 52 an aeine Basis
geführte Potential von etwa 11,26 auf 11,28 Volt zunimmt, während das durcn die zweite Verbindung 30 an seinen Emitter geführte
Potential bei 11,96 Volt bleibt. Die resultierende Zunahme im Strom durcn den zweiten Transistor 58 und die Abnanme des
Stroms durch den eraten Transistor 56 bewirken eine entsprechende Spannungazunähme an dem zweiten \/orspannung3w.iderstand 62 und
eine Spannungaabnähme an dem eraten Vorapannungawiderstand 60.
Da der Kollektor dea zweiten Tranaistora 58 auf einem höheren Potential
liegt ala der Kollektor dea eraten Tranaistors 56, wird
der dritte Translator 88 in einen leitenden Zustand vorgeapannt, während der vierte Tranaistor 90 im nichtleitenden Zustand bleibt.
Sobald der Tranaistor 88 begonnen hat zu leiten, erreicht die Spannung auf seinem Kollektor einen bestimmten vorgegebenen Pegel,
und dieae beatimmte Steuerepannung ist ausreichend, wenn sie über
die Iaolationsdiode 92 und den Eingangawideratand 100 gekoppelt
wird, um die Tranaiatoren 96 bis 98 im Ausgangsνeratärker 40 in
einen leitenden Zuatand zu veraetzen, welche die Erregung der Anzeigelampe
42 bewirkt, um anzuzeigen, daß eine der Lampen 14 bis 17 ausgefallen ist.
Während die Anzeigelampe 42 nicht angibt, welche der Lampen 14
bis 17 auegefallen iat, ao dient sie doch dazu, dem Fahrzeugführer
anzuzeigen, dafl eine der Lampen des Fahrzeuges ausaer Betrieb
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ist, so daß er sich davon überzeugen kann, welche der Lampen
ausgefallen ist. Da die Anzeigelampe 42 erregt werden kann, sobald das bestimmte Steuersignal an den Bingangswiderstand 100
geführt ist, kann eine beliebige Anzahl von Detektornetzwerken vorgesehen sein, welche dem ersten Detektornetzwerk 32 ähnlich
sind, um eine bestimmte Steuersignalanzeige zu liefern, wenn verschiedene andere Bedingungen in dem Fahrzeug aufgetreten sind.
Diese Anpassungsfähigkeit des ersten Detektornetzwerkes 32 ist
in der Zeichnung dadurch veranschaulicht, daß das zuvor überwachte zweite Detektornetzwerk 44 vorgesehen ist, weicheren Betrieb
der Ladekontrollampe 46 überwacht« Das zweite Detektornetzwerk 44 ist in seiner Anordnung mit dem ersten Detektornetzwerk
32 identisch, mit der Ausnahme, daß der vierte !Transistor 90 nicht vorhanden ist, welcher in dem zweiten Detektornetzwerk 44
überflüssig ist, and es sind außerdem unterschiedliche Y/iderstandswerte
für die ersten und zweiten Vorspannungswiderstände 60 und 62 verwendet. Somit sind in dem zweiten Detektornetzwerk
44 dieselben Schaltungselemente mit denselben Bezugszahlen bezeichnet, wie sie für entsprechende Schaltelemente im ersten Detektornetzwerk
32 verwendet sind, wobei den Bezugszahlen jeweils
ein Apostroph zugefügt ist.
Das zweite Detektornetzwerk 44 ist so geschaltet, daß es die Spannung an jeder Seite des Widerstandes 50 überwacht. Somit beträgt
die an die Anode der zweiten Diode 54' geführte Spannung im wesentlichen 12 YoIt, wenn die Batterie 12 eine 12-Volt-Batterie
ist, und die Spannung an der Anode der ersten Diode 52* beträgt
etwa 11,98 Volt. Dieser Spannungsunterschied besitzt die
Tendenz, den ersten Transistor 56' stärker in den leitenden Zustand
zu bringen als den zweiten Transistor 58*. Aus diesem Grunde sind die Vorspannungawiderstände 601 und 62' so eingestellt,
daß die Kollektorapanrrangen der ersten und zweiten Transistoren
56' und 58' gleich sind, wenn, die Lampe 46 in Betrieb ist. Demge-
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- Mi -
maß sind die Basis- und die Emitterspannungen des dritten Transistors
88' gleich, und das Steuersignal auf seinem Kollektor ist auf einem geringen Potential, so daß ausgeschlossen ist, daß
das zweite Detektornetzwerk 44 die Anzeigelampe 42 erregt, wenn
die lampe 46 im Betrieb ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Vorspannungswiderstände 60 und 62 im ersten Detektornetzwerk 32
in ähnlicher Weise auch so eingestellt sein könnten, daß ein Spannungsunterschied kompensiert würde, welcher dadurch bewirkt
würde, daß einer der Lampenbereiche 24 oder 26 mehr Lampen enthielte als der andere der Lampenbereiche 24 oder 26.
Sollte die Lampe 46 außer Betrieb gesetzt werden, so hört sie
auf, Strom aufzunehmen, und es wird im wesentlichen das gesamte Potential der Batterie 12 an die Anode der ersten Diode 52f und
an die Anode der zweiten Diode 54' geführt. Dies bewirkt einen Anstieg der Spannung, welche an die Basis des ersten Transistors
56' geführt ist, so daß dessen Leitfähigkeit vermindert wird und ein Anstieg in der Leitfähigkeit des zweiten Transistors 58' bewirkt
wird. Demgemäß wird die Spannung an der Basis, des Transi-
verminderi; erhöht
stors 88f «**#·*, während seine Smitterspannung a wird.
Dadurch wird der 'Transistor 88' einges iiialtet und verursacht die
Erzeugung der bestimmten Steuersignalspannung auf seinem Kollektor.
Dieses bestimmte Steuersignal wird von dem Kollektor des dritten Transistors 88' über eine zweite Isolationsdiode 110 an
den Ausgangsverstärker 40 gekoppelt, wo es die Erregung der Anzeigelampe
42 in der oben beschriebenen Weise bewirkt. Die einzige Anzeigelampe 42 kann somit dazu verwendet werden, eine Anzeige dafür
zu liefern, daß eine beliebige Anzahl von Lampen ausgefallen sind, wobei die Anzahl der Lampen lediglich durch die verwendeten
Detektornetzwerke begrenzt sind.
- Patentansprüche -
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Claims (3)
- Patentansprüche.^/Beleuchtungssystem mit einem ersten Lampe n"b er eich, welcher mit einer Energiequelle und einer ersten Impedanz in Reihe geschaltet ist, und mit einem zweiten Lampenbereich, welcher mit einer Energiequelle und einer zweiten Impedanz in Reihe geschaltet ist, wobei jeder Lampenbereich eine "bestimmt© Anzahl von parallel geschalteten Lampen aufweist, welche im wesentlichen ähnliche Impedanzen besitzen, wobei das Verhältnis der Impedanz des ersten Lampenbereiches zu 'der Impedanz der ersten Impedanz im wesentlichen dasselbe ist wie das Verhältnis der Impedanz des zweiten Lampenbereiches zu der Impedanz der zweiten Impedanz, wobei die Einrichtung weiterhin eine Anzeigeeinrichtung umfaßt, um anzuzeigen, wann eine Lampe in einem der Lampenbereiche ausgefallen ist, wobei ein Differentialkomparator zur Überwachung der Spannung an jedem der Lampenbereiche und zur Erzeugung erster und zweiter Signale in Reaktion auf die überwachten Spannungen vorhanden ist, wobei die ersten und zweiten Signale im wesentlichen gleich sind, wenn die überwachten Spannungen gleich sind und ungleich aind, wenn die überwachten Spannungen ungleich sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vollweggleichrichter (38) vorgesehen ist, welcher auf die ersten und zweiten Signale anspricht, um nur dann ein bestimmtes Steuersignal zu erzeugen^ wenn die ersten und zweiten Signale ungleich sind, wobei sich das Steuersignal von demjenigen unterscheidet, welches dann erzeugt wird, wenn die ersten und zweiten Signale gleich sind, und daß ein Ausgangsverstärker (40) vorgesehen ist, welcher auf das Steuersignal anspricht, um über eine Anzeigeeinrichtung (42) eine Anzeige zu liefern, daß eine Lampe (14, 15, 16 oder 17) ausgefallen ist, sobald der Vollweggleichrichter (38) das bestimmte Steuersignal erzeugt.209845/0901
- 2. Beleuchtungsayatem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialkomparator erate (52) und zweite (54) im wesentlichen aufeinander abgestimmte Dioden aufweist, deren Anoden jeweils so geschaltet sind, daß· sie, die Spannung an den jeweiligen ersten (H, 15) und zweiten (16, 17) Lampenbereicnen abtasten, daß erste (56) und zweite (58) im wesentlichen aneinander angepaßte Verstärker vorgesehen sind, von den3ja jeder eine Steuerklemme und Eingangs- und Ausgangsklemmen aufweist, zwischen denen ein Pfad eines gesteuerten Stromes festgelegt ist, daß die Steuerklemmen des jeweils ersten (56) und zweiten (58) Verstärkers mit den Kathoden der jeweils ersten (52) und zweiten (54) Dioden verbunden-sind, daß die gihgangaklemmen des jeweils ersten (56) und zweiten (58) Verstärkers mit den Anoden der jeweils zweiten (54) und ersten (52) Dioden verbunden sind, daß erste (60) und zweite (62) Vorspannungsimpedanzen vorhanden sind, welche in Reihe mit den Ausgangsklemmen der jeweiligen Verstärker (56, 58) geschaltet sind, daß weiterhin eine Einrichtung (20, 78, 82; 22, 80, 84) vorhanden ist, um eine vorgegebene last in Reihe mit jeder der Dioden (52, 54) darzustellen, wodurch an jeder der Dioden (52, 54) eine vorgegebene Potentialdifferenz aufgebaut ist, und daß die Vorsρannungsimpedanzen (60, 62) so gewählt sind, daß sie den Betrieb der Verstärker (56, 58) bewirken, so daß im wesentlichen gleiche Potentiale an ihren Ausgangsklemmen auftreten, wenn, alle Lampen (14, 15, 16, 17) im Betrieb sind und ungleiche Potentiale an ihren Ausga^ngsklemmen erscheinen, wenn eine lampe (14, 15, 1b, 17) ausgefallen ist.
- 3. Beieuchtungasystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände der Lampen (14, 15, 16, 17) in jedem Lampenbereich im wesentlichen gleich sind und erheblich größer sind als die Widerstände der Reihenimpedanzen (20, 22).209845/0901Α» Beleuchtungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor dritte (88) und vierte (90) gesteuerte Verstärker aufweist, von denen jeder Steuer-, Eingangs- und Ausgangsklemmen "besitzt, daß die S teuer klemmen der dritten (88) und vierten (90) Verstärker den Potentialen auf den Ausgangsklemmen des jeweils ersten (56) und zweiten (58) Verstärkers ausgesetzt sind, daß die Eingangsklemmen der dritten (88) und vierten (90) Verstärker den Potentialen auf den Ausgangsklemmen des jeweils zweiten (58) und ersten (56) Verstärkers ausgesetzt sind, daß die Ausgangsklemmen der dritten (88) und vierten (90) Verstärker, so geschaltet sind, daß sie eine gemeinsame Klemme bilden, an welcher das Steuersignal erzeugt wird, daß gleiche Potentiale auf den Ausgangsklemmen der ersten (56) und zweiten (58) Verstärker den dritten (88) und vierten (90) Verstärker in einen ersten leitenden Zustand versetzen, in welchem sie ein erstes Steuersignal auf der gemeinsamen Klemme erzeugen und ungleiche Potentiale an den Ausgangsklemmen der ersten (56) und der zweiten (58) Verstärker erzeugen, welche den dritten (88) und vierten (90) Verstärker in einen verschiedenen leitenden Zustand versetzen, in welchem sie das bestimmte Steuersignal auf der gemeinsamen Klemme erzeugen.209845/0901Leerseite
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