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DE2220044A1 - Tragkette - Google Patents

Tragkette

Info

Publication number
DE2220044A1
DE2220044A1 DE19722220044 DE2220044A DE2220044A1 DE 2220044 A1 DE2220044 A1 DE 2220044A1 DE 19722220044 DE19722220044 DE 19722220044 DE 2220044 A DE2220044 A DE 2220044A DE 2220044 A1 DE2220044 A1 DE 2220044A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
links
chain links
support
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722220044
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722220044 priority Critical patent/DE2220044A1/de
Publication of DE2220044A1 publication Critical patent/DE2220044A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/16Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

  • T r a ,a; k e t t e Die Erfindung betrifft eine Tragkette für flexible Versorgungsleitungen, die aüs einzelnen aneinandergereihten Kettengliedern besteht und'allseits biegsam ist.
  • Bekannt sind Tragketten für Versorgungsleituhgen, insbesondere für Stromkabel, die aus aneinandergereihten Gliedern bestehen, bis zu einem bestimmten Radius biegsam und die Führungen oder Bohrungen zur Aufnahme der Versorgungsleitungen aufweisen.
  • Hierbei ist es zumeist nur erforderlich, die gebündelten und auf einem vorbestimmten Wege hin und her zu leitenden Versorgungsleitungen weggebunden zu führen und ein Knicken dieser Versorgungsleitungen zu vermeiden. Die einseitig gelenk rtig beweglich aneinandergereihten Glieder dieser Tragketten lassen sich dabei gemäß ihrer Aufgabe nicht zur entgegengesetzjten Seit oder seitlich biegen und wirken in diesen Richten en nach Art eines Stabes.
  • Es sind weiter Tragketten fiir Versorgungsleitungen bek t, die ebenfalls'aus einzelnen Gliedern bestehen, wobei hier allerdings die Glieder nicht direkt miteinander verbunden 6 nd, sondern zwischen den Tragkettengliedern Seile oder anders gleichwirkende Verbindungselemente angeordnet sind und den Glieder abstand bei gestreckter Tragkette fixieren. Die Versor ngsleitungen hängen dabei frei an den Gliedern der Tragkette.
  • Entsprechend ihrer Aufgabe dienen diese Tragketten nur etwa dazu, freihängende Versorgungsleitungen aufzunehmen und eventuell vor einer unzulässigen Belastung durch ihr Eigengewicht zu schützen.
  • Ebenfalls sind Tragketten, vor allem im Werkzeugmaschinenbau bekannt, die aus gelenkartig miteinander verbundenen Gliedern bestehend, auf Trommeln oder frei aufrollbar sind und die die Versogungsleitungen be eenrai1. vorbestimmtem Je 0 hin und her führen, wobei die Rettenglieder aus Taschen bestehen, die durch Bolzen miteinander verbunden sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es dagegen; eine ragkette fUr Versorgungsleitungen zu finden, die allseits biegsam ist, die in ihrer Länge unveränderlich und nicht verwindbar ist und die die Versorgungsleitungen weitgehend vor äußeren Einflüssen schützt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kettenglieder aus Rohrstücken bestehen, in deren Inneren die Versorgungsleitungen geführt werden, daß jedes Rohrstück mindestens eine Änderung seines Durchmessers aufweist, die so bemessen ist, daß die Kettenglieder eine bestimmte Länge ineinandersteckbar sind und daß die ineinandergesteckten Kettenglieder dergestalt miteinander verbunden sind, daß jeweils zwei benachbarte Kettenglieder gelenkartig beweglich sind, wobei die Gelenke vorzugsweise rechtwinklig versetzt zueinander angeordnet sind.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist Jedes Rohrstück in seinem Durchmesser zweimal geändert, wobei beide Durchmesseränderungen teilkugelförmig ausgebildet sind und wobei diese Teilkugeln so bemessen sind, daß der Außendurchmesser dereinen Teilkugel geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der anderen Teilkugel. Hierbei wird vorzugsweise die zuerst gefertigte Teilkugel mit kleinem Durchmesser Jeden Kettengliedes vor dem Formen der Teilkugel mit großem Durchmesser des anschließenden Kettengliedes in dieses Kettenglied eingesteckt, wobei durch daß nachfolgende Formen der größeren Teilkugel die Kettenglieder in Kettenlängsrichtung kraftschlüssig miteinander verbunden werden.
  • Zur Sicherung gegen Verdrehen kann die Gelenkverbindung der Ketten nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung aus jeweils radial gegenüberliegend angeordneten, die Kettenglieder verbindenden Nieten oder Stiften bestehen.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der erfindung ist es ebenfalls denkbar, daß die Gelenkverbindung der Kettenglieder durch jeweils zwei radial gegenüberliegend angeordnete gleichgerichtete Sicken in den Kettengliedern im Bereich ihres Überlappens gegen Verdrehen gesichert ist, wobei diese Sicken so bemessen und angeordnet sind, daß die Sicken des umfassenden Kettengliedes in die Sicken des ein gesteckten Kettengliedes eingreifen.
  • Ebenfalls ist es nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung möglich, die Sicherung gegen Verdrehen der Kette dadurch zu gestalten, daß Jeweils zwei radial gegenüberliegend angeordnete entgegengesetzt gerichtete Sicken im Bereich des Überlappens an den Kettengliedern angeordnet sind, in denen je eine Kugel angeordnet ist.
  • Ein weiteres Merkmal der erfindung besteht darin, daß das umfassende Ende Jeden Kettengliedes von seinem Gelenkpunkt bis zu dem diesem benachbarten Stirnende des Kettenglie des so bemessen ist, daß der geforderte Mindestradius der Tiagkette durch Anlage dieser Stirnenden der Kettenglieder euf den Umfang der jeweils benachbarten in diese eingesteckten Kettenglieder begrenzt ist.
  • Es wird hierdurch eine Tragkette gebildet, bei der die Versorgungsleitungen im Inneren der durch die aus den Rohr stücken gebildeten Kettengliedern geführt werden und so weitgegend vor äußeren Einflüssen geschützt sind. Die Tragt fette mit den Versorgungsleitungen ist freizügig und allseits beweglich und bis zu dem bestimmbaren, nicht unterschre tbaren Mindestradius biegsam.
  • Sie ist in ihrer Länge unveränderlich und nicht verdrillbar.
  • Es wird hierdurch eine größtmögliche Schonung der Versorgüngsleitungen gewährleistet.
  • Bei Zugrundelegung-eines Ausführungsbeispiel der-erfindungsgemäßen Tragkette für Schutzgasschweißmaschinen ergeben sich hier vollkommen neue und wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten dieter Maschinen. Bei den bisher bekannten Ausführungen bestand der große stand Nachteil darin, daß im Montagewesen Schutzgasschweißmaschinen nur bedingt verwendet werden konnten, da auf Baustellen z.B. im Stahlgeriistbau ein Knicken und Verdrehen der gebündelten Versorgungsleitungen nicht zu vermeiden war, wodurch vor allem die Zufuhr des Schutzgases häufig durch bloses Aufliegen der Versorgungsleiter auf Kanten unterbrochen wurde. Weiter war ein häufiges Auswdchseln der gesamten Versorgungsleitungen notwendig, wenn Knickt stellen die Zufuhr des Schweißmaterials unterbrachen oder behinderten.
  • Durch die erfindungsgemäße Tragkette werden diese Nacht ile vermieden. Die Tragkette kann dem geforderten Innendurcmesser entsprechend in ihrer Stärke jeder Forderung angepaßt werden Durch die Begrenzung des Mindestradius ist ein Verknickten der Versorgungsleitungen nicht mehr möglich. Ebenfalls kann die Funktion der Versorgungsleitungen nicht durch Belastung z.B.
  • treten auf die Versorgungsleitung unterbrochen werden. L lurch entsprechende Wahl des verwendeten Materials und der ^lar dstärken wird die Kette leicht und freizügig einsetzbar.
  • Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der e ruf in dungsgemäßen Tragkette erläutert.
  • Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Tragkette gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Tragkette gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Tragkette gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In Figur 1 ist eine aus den Kettengliedern 1 bestehende Tragkette dargestellt, deren Gelenkverbindung durch die Stifte 2 hergestellt wird. Die Kettenglieder 1 bestehen dabei aus Rohrstücken und weisen eine Anderung ihres Durchmessers auf, in die das benachbarte Kettenglied eingesteckt und dort mittel der Stifte 2 gelenkig verbunden ist. Bs kann hierbei so wohl der kleine als auch der große Durchmesser der Kett nglieder 1 der Ausgangsdurchmesser des Rohres sein, aus em die Kettenglieder 1 hergestellt werden. Die Rohrstücke werden dann entsprechend dem gewählten erstellungsverfahren aufgeweitet oder verJüngt. Die Verbindung mit de benachbarten Kettenglied 1 wird dabei in dem Ausführung -beispiel gemäß der Figur 1 durch die Stifte oder Niete hergestellt, die radial gegenüberliegend angeordnet si Um eine allseitige Bewegungsmöglichkeit der Kette zue0 halten, sind diese Verbindungen jeweils vorzugsweise 90 versetzt zueinander angeordnet. Der kleinste Biegeradius der Kette wird durch die Größe des Überstandes des umfassenden Endes Jeden Kettengliedes von der Gelenkverbindung bis zum benachbarten Stirnende bestimmt. Hierdurch ist ein fester, nicht überschreitbarer Anschlag der Kettenglieder 1 und damit eine sichere Begrenzung des Mindestradius gegeben.
  • Figur 2 zeigt eine Tragkette gemäß der Erfindung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, bei dem ebenfalls die Kettenglieder 3 aus Rohrstücken bestehen. Diese Rohrstücke sind hier jedoch zu zwei hintereinander angeordneten Teilkugel aufgeweitet oder verJüngt, wobei das Verbindungsstück der Teilkugeln in dem Ausführungsbeispiel ebenfalls ausgerundet ist. Es ist Jedoch auch denkbar und gemäß der Erfindung verwendbar, dieses Verbindungsstück gerade und rohrförmig auszuführen. Die Teilkugel weisen verschiedene, Jedoch in Beziehung zueinander stehende Durchmesser auf. Um ein Zusammenwirken und kraftschlüssiges Verbinden der Kettenglieder 3 zu erreichen ist es zweckmäßig, den Außendurchmesser der kleineren Teilkugel geringfügig kleiner als den Innendurchmesser der größeren Teilkugel zu gestalten. Nach einem denkbaren Herstellungaverfahren der erfindungsgemäßen Tragkette wird zweckmäßigerweiseR zuerst die kleinere Teilkugel geformt, diese dann in das noch gerade oder aufgeweitete, das nächste Kettenglied 3 bildende Rohrstück gesteckt und dann die größere Teilkugel dergestalt geformt, daß diese die kleinere Teilkugel so umfaßt, daß ein leichtes Bewegen in diesem so gebildeten Kettengelenk nicht behindert wird, jedoch andererseits in Kettenlängsrichtung eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt ist.
  • Um die so gebildete Tragkette gegen Verdrillen zu sichern, ist es denkbar, die Kettenglieder 3 nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel dergestalt miteinander zu verbinden, daß gleich der Tragkette nach dem Ausführungsbeispiel gem. Figur 1 Stifte oder Nieten die Verdrillsicherung bilden. Es ist jedoch ebenfalls denkbar, gemäß dem Ausführungsbeispiel in Figur 2 in den Teilkugeln jeweils vorzugsweise zwei runde oder längliche Sicken 3a anzuordnen, die radial gegenüberliegend angeordnet sind.
  • Diese Sicken 3a werden dabei so ausgebildet, daß ihre Ausbuchtung sowohl bei der kleinen als auch bei der grosien Teilkugel gegen die Achse der Tragkette weisen. zweiter sind diese Sicken 3a so ausgebildet und angeordnet, daß die Sicken 3a in der größeren Teilkugel in die Sicken 3a der kleineren Teilkugel eingreifen und so einem Verdrillen entgegenwirken.
  • Gemäß einem weiteren, in Figur 3 dargestellten Ausführungbeispiel ist es ebenfalls denkbar, die Sicken 3b in der großen und der kleinen Teilkugel ebenfalls rund Jedoch entgegengesetzt gerichtet anzuordnen, wobei dann eine in diese Sicken 3b eingelegte Kugel 4 die Kettenglieder 3 gegen Verdrillen sichert.

Claims (7)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1.) Tragkette für flexible Versorgungsleitungen, die aus einzelnen aneinandergereihten Kettengliedern besteht und allseits biegsam ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Kettenglieder (1 u. 3) aus llohrstücken bestehen, in deren Inneren die Versorgungsleitungen geführt werden, daß jedes Rohrstück mindestens eine änderung seines Durchmessers aufweist.die so bemessen ist, daß die Kettenglieder (1 u. 3) ein bestimmtes Maß ineinandersteckbar sind und daß die ineinandergesteckten Kettenglieder (1 u. 3) dergestalt miteinander verbunden sind, daß jeweils zwei benachbarte Kettenglieder (1 u. 3) begrenzt gelenkig beweglich sind, wobei die Gelenke vorzugsweise rechtwinklig versetzt zueinander angeordnet sind.
2.) Tragkette nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Rohrstück in seinem Durchmesser zweimal geändert ist, daß beide Durchmesseränderungen teilkugelförmig sind und daß diese Teilkugeln so bemessen sind, daß der Außendurchmesser der einen Teilkugel geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der anderen Te ilkuge 1.
3.) Tragkette nach einem oder beiden der Ansprüche 1 1. 2, gekennzeichnet dadurch, daß die zuerst gefertigte Teilkugel mit kleinem Durchmesser Jeden Kettengliedes (3) vor dem Formen der Teilkugel mit größerem Durchmesser des anschließenden Kettengliedes (3) in dieses Kettenglied (3) eingesteckt wird und daß durch das nacfolgende Formen der größeren Teilkugel die Kette glied er (3) in Kettenlängsrichtung kraftschlüssig verbund es sind.
4.) Tragkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Gelenkverbind ng sue jeweils radial gegenüberliegend angeordneten, dte Kettenglieder verbindenden Nieten oder Stiften (2) besteht.
5.) Tragkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Gelenkverbindung; durch jeweils zwei radial gegenüberliegend angeordnbte gleichgerichtete sicken (3a) in den Kettengliedern 3 im Bereich ihres iJberlappens gebildet wird die so messen sind, daß die Sicken (3a) des umfassenden Kettengliedes (3) in die Sicken des eingesteckten Kettengliedes (3) eingreifen.
6.) Tragkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Gelenkverbindung durch jeweils zwei radial gegenüberliegend angeordnete entgegengesetzt gerichtete teilkugelförmige Sicken (3b) im Bereich des tberlappens der Kette gegen Verdrehen gesichert ist, in denen äe eine Kugel (4) angeordnet ist.
7.) Tragkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß das umfassende inde jeden Kettengliedes (1 u. 3) von seinem Gelenkpunkt bis zu dem diesem benachbarten Stirnende des Kettengliedes (1 bzw.3) so bemessen ist, daß der geforderte Mindestradius der Tragkette durch Anlage dieser Stirnenden der Kettenglieder (1u. 3) auf den Umfang der jeweils benachbarten in diese gesteckten Kettenglieder ( 1 bzw. 3) begrenzt ist.
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