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DE2219883A1 - Temperaturregler fuer ventile oder dergleichen - Google Patents

Temperaturregler fuer ventile oder dergleichen

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Publication number
DE2219883A1
DE2219883A1 DE19722219883 DE2219883A DE2219883A1 DE 2219883 A1 DE2219883 A1 DE 2219883A1 DE 19722219883 DE19722219883 DE 19722219883 DE 2219883 A DE2219883 A DE 2219883A DE 2219883 A1 DE2219883 A1 DE 2219883A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closing
piston
opening
temperature controller
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722219883
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Seiffert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUMEISTER KOSMOS ARMATUREN
Original Assignee
BAUMEISTER KOSMOS ARMATUREN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BAUMEISTER KOSMOS ARMATUREN filed Critical BAUMEISTER KOSMOS ARMATUREN
Priority to DE19722219883 priority Critical patent/DE2219883A1/de
Publication of DE2219883A1 publication Critical patent/DE2219883A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/121Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element
    • G05D23/122Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element using a plurality of sensing elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Te.rpera-urregler für Ventile oder dergleichen Unser Zeichen: 243 pg 721 Die Erfindung betrifft einen Temperaturregler für Ventile oder dergleichen mit einem Temperaturfühlers der mit einer Ausdehnungsflüssigkeit gefüllt ist und über eine Leitung mit dem Arbeitsbalg des zu regelnden Ventils in Verbindung steht. Die Erfindung betrifft hierbei in erster Linie ein sogenanntes Schließventil, bei welchem das Schließglied des Ventils, z. B. ein Ventilteller, in der Weise beeinflußt werden soll, daß bei steigender Temperatur am Fühler der Schließkörper des Ventils eine Schließbewegung vollführt. Bei dieser Art von Ventilen ist eine Öffnungsfeder vorgesehen, welche das Schließorgan entgegen der beschriebenen Regelwirkung des Fühlers und des Arbeitsbalges in die Öffnungsstellung zu führen trachtet, so daß sich im Fühlersystem ein sich aus Federkraft und Kolbenfläche des Arbeitsbalges ergebender Druck aufbaut, wobei in der jeweiligen Stellung Federdruck und Kolbendruck einander das Gleichgewicht halten und bei ansteigender Fühlertemperatur der Kolbendruck derart ansteigt, daß die Bewegungswiderstände des Schließorgans und der übrigen Teile überwunden werden, um den neuen Gleichgewichtszustand zu erreichen.
  • Diese bekannten Temperaturregler für Schließventile haben den Nachteil, daß be UndichXierden des Fühlersystems der Druck im System fehlt und infolgedessen die Öffnungsfeder das Schließglied i die Ofrnungslage bringt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, hiergegen eine Sicherung zu schaffen um zu erreichen, daß bei Undichtwerden des Flüssigkeitssystems das Schließglied in die Schließlage geführt wird.
  • Man hat zur Lösung dieser Aufgabe bereits vorgeschlagen, in Wirkrichtung des Schließbalges und auf der dem Ventil abgelenen Seite dieses Balges einen weiteren Balg vorzusehen, der einen größeren Kolbendurchmesser aufweist als der Schließbalg und im gleichen Gehäuse wie dieser vorgesehen ist, daS demgemäß stufenförmig erweitert sein muß (OS 2 031 633). Die Größe dieses Kolbens ist dabei so bemessen, daß durch ihn eine Feder gespannt wird, die so stark ist, daß sie bei Undichtwerden des Fühlersystems das Schließglied entgegen der Wirkung seiner Öffnungsfeder in die Schließlage drückt.
  • Diese ausführung hat folgende Nachteile: Zum einen wird ein entsprechend großer Hubraum für den Sicherungskolben erforderlich, so daß also das gesamte Fühlersystem und insbesondere der Fühler selbst entsprechend groß ausgelegt werden müssen. Zum anderen steht das Fühlersystem unter dem verhaltnismäßig hohen Druck der Sicherungsfeder, so daß dieses auch in dieser Hinsicht entsprechend stark ausgelegt werden muß. Zum dritten ist es erforderlich, den Sicherungskolben und die Sicherungsfeder mit vergroßertem Durchmesser vom Schließglied aus gesehen hinter dem Schließbalg und axial zu ihm anzuordnen, was zwar durchaus möglich ist und sogar zweckmäßig sein kann, jedoch eine andere Anordnung, die in anderen Fällen erforderlich oder wünschenswert sein mag, d möglich macht. Außerdem wirkt sich diese Anordnung im Hinblick auf die Größe des Sicherungskolbens nachteilig aus.
  • Die Erfindung geht deshalb einen grundsätzlich anderen Weg zur Lösung der Aufgabe. Sie geht nämlich nicht mehr von einem Temperaturregler für Schließventile sondern im Gegensatz dazu von einem solchen für Öffnungsventile aus, bei welchem also der Temperaturfühler auf einen Öffnungsbalg einwirkt, der bei ansteigender Fühlertemperatur das Ventil aus seiner geschlossenen Lage in eine Öffnungslage überführt, wobei das Schließglied dieser bekannten Ventilart über eine Schließfeder in die Schließstellung geführt wird und gleichzeitig für das Entstehen des erforderlichen Druckes im Fühlersystem sorgt.
  • Gemäß der Erfindung soll ein solches Öffnungsventil in ein schließventil umgewandelt werden, wobei die Sicherungsfunktion durch die Schließfeder des bekannten Öffnungsventils sichergestellt sein soll.
  • Dies gelingt gemäß der Erfindung durch einen vom gleichen Temperaturfühler beaufschlagten Schließbalg, der kraftschlüssig auf das Schließglied in Schließrichtung einwirkt sowie durch eine seiner Vorschub-, d. h. seiner Schließbewegung entgegenwirkende Spannfeder. Sorgt man nun weiterhin dafür, daß bei steigendem Druck im Eühlersystem die Kraft der Spannfeder kleiner ist als die Kraft der Schließfeder, vermehrt um die Kraft des Schließbalges und vermindert un die Kraft des Öffnungsbalges, so erreicht man, daß dieses bekannte und ohne Sicherung arbeitende Öffnungsventll nunmehr als Schließventil mit Sicherungswirkung dient, die Rahmenaufgabe der Schaffung einer Sicherung also zuverlässig gelöst ist, weil bei Undichtheiten im Fühlersystem die x Schließfeder für einen zuverlässigen Verschluß sorgt.. Hierbei wird sie durch die Spannfeder keineswegs behindert, da nach der Erfindung der Schließbalg nur kraftschlüssig an der Spindel des Schließgliedes anliegt, die also der Schließbewegung unter dem einfluß der Schlleßfeder ohne weiteres folgen kann, sobald. Undichtheiten im System herrschen, da der entgegenwirkende Druck auf den Schließbalg fehlt. Aus diesem Grunde braucht die Schließfeder auch nur schwach bemessen zu werden, während andererseits auch die Spannfeder lediglich so zu'bemessen ist, daß durch sie ein Druck im Fühlersystem aufgebaut wird, der genügend hoch ist, um den Öffnungskolben entgegen der Wirkung der Schließfeder wirksam werden zu lassen, sobald die Fühlerflüssigkeit sich ausdehnt.
  • Hieraus ergibt sich auch, daß - wie bereits vorstehend erwähnt -die Spannfeder eine nur geringe Kraft aufwenden muß, die sich nach der Kraft der Schließfeder richtet, wobei naturgemäß das Verhältnis der Kolbendurchmesser zwischen Öffnungs- und x des Ventils Schließkolben zu berücksichtigen ist.
  • Ein weiterer Vorteil gegenüber der bekannten Ausführung besteht darin, daß nach der Erfindung ein Öffnungskolben mit einem Schließkolben kombiniert werden, so daß beide entgegengesetzte Bewegungsrichtung aufweisen: Wenn also die Fühlerflüssigkeit sich ausdehnt, so arbeitet der Schließkolben und drückt hierbei den Öffnungskolben zusammen, so daß die Flüssigkeit aus dem Öffnungskolben über die Verbindungsleitungen in den Schließkolben ein tritt und umgekehrt, d. h. also, so daß ein Pendeln der Flüssig keit zwischen den beiden Kolbensystemen erfolgt, durch welches die Flüssigkeit im Fühler selbst nicht beeinträchtigt wird. Das Ausdehnungsvolumen wird also gemäß der Erfindung in noch besserer Weise nutzbar in Regelbewegung umgesetzt, als bei den bisher bekannten, nicht gesicherten Ventilen. Bei der bekannten Ausführung dagegen werden beide Kolben entweder zusammengedrückt oder ausgedehnt, so daß das Ausdehnungsvolumen nur zum geringeren Teil in Regelbewegung umgesetzt werden kann.
  • Während vorstehend mit der Erfindung der durch die bekannte Ausführung eines Sicherungsventis gegebene Lösungsweg grundsätzlich verlassen wurde, bei welchem der zweite Arbeitsbalg von sich aus das Schließen des Ventils vornehmen soll und die Erfindung darin gesehen wird, daß die Schließwirkung eines Schließventiis bei fehlendem Druck im Fühlersystem durch. die Verwendung eines Öffnungsventils mit einer unmittelbar auf das Schließglied wirkenden Schließfeder ersetzt wird, um auf diese Weise das Öff-1 nungsventil, von welchem die Erfindung ausgeht, in seiner Wirkung umzukehren und zu einem Schließventil zu machen, ergibt sich aus den vorstehenden Betrachtungen, daß durch geeignete Auswahl der beiden auch gemäß der Erfindung verwandten Kolben nicht nur - wie vorstehend entwickelt - ein Schließventil mit Sicherv1rg erstellt werden kann, sondern in gleicher Weise auch ein Öffnungsventil mit Sicherung: Gemäß der Erfindung müssen notwendigerweise die beiden Kolben unterschiedliche Durchmesser aufweisen, weil sie sonst mit gleichen Kräften gegeneinander wirken würden und dem Fühlersystem keine Möglichkeit zur Ausdehnung gegeben wäre. Wenn dagegen gemäß der Erfindung der eine Kolben größer als der andere gewählt wird, so hat die Ausdehnungsflüssigkeit die Möglichkeit, bei ihrer Ausdehnung jeweils in den größeren Kolben überzutreten.
  • Nimmt man nun im Sinne des im Rahmen der Erfindung beschriebenen ersten Lösungsweges den Fall eines Schließventils an, so wird der vorstehend als Sicherungskolben bezeichnete Kolben den größeren Durchmesser aufweisen müssen und praktisch als Arbeitskolben dienen, während der Öffnungskolben einen demgegenüber kleineren Durchmesser aufweist.
  • Wird dagegen ein zweiter Lösungsweg zur Schaffung eines Öffnungsventils ni4v Scherung beschritten, so werden diese Verhältnisse umgekehrt: Der Schließkolben muß der. kleineren, der Öffnungskolben den gröberen Durchmesser aufweisend der letztere wird damit zum eigentlichen Arbeitskolben, der erstere zum Sicherungskolben.
  • Die Erfindung soll an einigen Beispieles für ein Schließventil mit Sicherung erläutert werden. Hierbei zeigen Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Temperaturreglers und eines Schließventils gemaß der Erfindung wobei die beiden Kolben an entgegengesetzten Seiten des Ventilgehäuses angeordnet sind, Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform in gleicher Darstellung, wobei die Kolben auf der gleichen Seite des Ventilgehäu ses angeordnet sind, Fig. 3 eine gegenüber der Fig. 2 abgewandelte Ausführungsform mit einer anderen, konstruktiven Ausbildung.
  • In den Figuren ist ein Ventilgehäuse 5 mit einem Ventilsitz 6 und einem Ventilteller 7 dargestellt, der mit einer Spindel 8 verbunden ist und unter dem Druck einer Schließfeder 9 zunächst in Schließlage gebracht wird. Die Schließfeder 9 stützt sich dabei einerseits am Ventilteller 7, andererseits an einer gehäusefesten Scheibe 10 ab.
  • Ein mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllter Thermostat 11 ist, iber eine Leitung 12 mit einem Öffnungskolben 13 verbunden, der in einem Gehäuse 14untergebracht und durch nne Öffnungsbalg 15 abgedichtet ist, wobei das Gehäuse 14 an den Ventilkörper 5 angeflanscht ist. Der Kolben 13 wirkt aut eine Hilfsspindel 16 ein, die bei Ausdehnen der Flüssigkeit im FüLler 10 den-Ventilteller 7 von Sitz O abhebt.
  • Soweit, wie bisher beschrieben, stellt dieses Ventil ein übliches Öffnungsventil ohne Sicherung gegen Undichtwerden des Fühlersystems dar, von welchem die Erfindung ausgeht, um aus ihm ein Schließventil mit Sicherung zu schaffen.
  • Dies geschieht durch Anordnen eines Schließzylinders 17 mit Schließkolben 18, der kraftschlüssig an der Spindel 8 anliegt und über eine Spannfeder 19 vom Spindelende abgehoben zu werden trachtet, Die Spannfeder legt sich dabei mit ihrem einen Ende gegen den Kolben 18, mit ihrem anderen gegen die Scheibe 10, die demgemäß lediglich die Differenzkräfte zwischen den beiden Federn aufzunehmen hat und entsprechend leicht gehalten werden kann, da sie ausschließlich dazu dient, beiden Federn einen Festpunkt zu geben. Die Lage dieses Festpunktes, die Länge und die Stärke der Federn beeinflußt dabei die Öffnungs- bzw. Schließcharakteristik des Ventils, wobei in Abwandlung dieser Ausführungsform auch Mittel vorgesehen sein können, um diese Lage zu verändern und hierbei es ebenso möglich ist, anstelle zweier Federn eine durchgehende Feder vorzusehen und diese lediglich an einem festen oder in seiner Lage veränderbaren Punkt zwischen seinen beiden runden gehäusefest zu halten.
  • Es versteht sich, daß der Schließzylinder 17 über eine Leitung 20 ebenfalls an das Fühlersystem angeschlossen ist.
  • Bei dieser Ausführung als Sch2.ießventil muß einerseits die Fläche desSchließkolbens 18 größer sein als die des Öffnungskol bens 12, damit der Schließkolben seine Funktion erfüllen kann.
  • Zum anderen muß die Kraft der Feder 19 derart auf die Fläche des Öffnungskolbens 12 abgestimmt sein, daß damit die rat der Feder 9 überwunden wird, da sonst das Ventil bei kaltem Fühlersystem nicht in die Öffnungslage gelangen kann.
  • Umgekehrt kann der Öffnungskolben 12 größer ausgelegt werden als der Schließkolben 18, so daß dann die Schließfeder 9 den Ventilteller 7 bei kaltem Zustand auf den Sitz 6 drückt und der Öffnungskolben über die Hilfsspindel 16 den Ventilteller 7 von seinem Sitz 6 abhebt.
  • In beiden Ausführungsfällen schließt das Ventil, sobald der Druck im Fühlersystem, z. B. durch Undichtigkeiten, absinkt.
  • In Figur 2 sind die entsprechenden Teile mit den entsprechenden Bezugszeichen versehen. Der Öffnungskolben 13 ist hier unmittelbar an der Spindel 8 vorgesehen und bildet mit ihr ein Teil. Er wird abgedichtet über einen Doppelbalg 15'. Der Schließkolben 18 mit seinem Zylinder 17 liegt - vom Ventilteller 7 aus gesehen -hinter dem Öffnungskolben 13 und dem Öffnungszylinder 14, die Spannfeder 19 stützt sich gehäusefest gegen eine Platte 10' ab, während die Schließfeder 9 sich gegen den Zylinderflansch 10' des Öffnungszylinders 14 abstützt.
  • Diese Ausführungsform hat gegenüber derjenigen nach Figur 1 den Vorteil, daß das gesamte Fühlersystem auf nur einer Gehäuseseite liegt und sich demgemäß einfacher auswechseln läßt sowie besser zugängig ist.
  • Gemäß Figur 3 ist die Spindel 8 besonders ausgebildet und weist einen fersterartigen Teil 20 auf, in welchem der Öffnungszylinder 14 angeordnet ist, der über eine Schraube 21 gehäusefest gehalten ist. Hier findet wiederum die Hilfsspindel 16'gemäß der Ausführung nach Figur 1 Verwendung, wenn auch in abgewandelter Form, wobei der Öffnungskolben 13 über einen einfachen Balg 15 gegenüber seinem Gehäuse 14 abgedichtet ist, so daß sich insoweit gegenüber der Ausführung nach Figur 2 bei gleicher Lage der Zylinder eine einfachere Ausführungsform ergibt. Allerdings ist hierbei noch eine O-Ring-Dichtung 22 an- der Haltescheibe 10 für die Spannfeder 9 erforderlich.
  • Ansprüche

Claims (6)

  1. Ansprüche 1 .) Temperaturregler für Ventile oder dergleichen 1it einem mit einer Ausdehnungsflüssigkeit gefüllten Temperaturfühler und mit einen mit diesem über eine Leitung verbundenen Öffnungskolben sowie mit einer entgegen dessen Reglerbewegung auf das Schließglied wirkenden Schließfeder, g e k e n n z e ' c h n e t durch einen vom gleichen Temperaturfühler (11) beaufschlagten Schließkolben (18), der kraftschlüssig auf das Schließglied (7) in Schließrichtung einwirkt, und eine seiner Vorschub- (Schließ-) Bewegung entgegenwirkende Spannfeder (19), wobei die eine Kolbenfläche größer ist als die andere, so daß bei steigendem Druck im Fühlersystem die Kraft der Spannfeder (19) kleiner ist als die Kraft der Schließfeder (9), vermehrt um die Kraft des Schließkolbens (i&) und vermindert um die Kraft des Öffnungskolbens (13).
  2. 2. Temperaturregler nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß beide Federn (9, 19) die Spindel umgeben.
  3. 3. Temperaturregler nach Anspruch 2, g e k e n n z e i c h n e t durch ein gehäusefestes Stützorgan (Scheibe 10, 10', 10''), an welches sich beide etwa gleichen Winkeldurc'ninesser aufweisende Federn (9, 19) mit ihren einander zugewandten Enden abstützen.
  4. 4. Temperaturregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die mit dem Temperaturfühler (11) verbundenen Zylinder (14, 17) auf entgegengesetzten Seiten des Ventilgehäuses (r) angeordnet sind, und der eine Kolben-(Öffnungskolben 13) in an sich bekannter Weise über eine Hilfsspindel (16) auf das Schließglied (7) einwirkt.
  5. 5. Temperaturregler nach einer der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die mit dem Temperaturfühler (11) verbundenen Zylinder (t4, 17) in an sich bekannter Weise auf der gleichen Gehäuseseite und gleichachsig zur Spindel (8) angeordnet sind.
  6. 6. Temperaturregler nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Üffnungszylinder (14) dem Schließglied (7) benachbart ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2952433A1 (de) * 1979-12-27 1981-07-02 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe Mehrwegeventil zum verteilen eines mediums auf zwei oder mehr wege
EP0361076A1 (de) * 1988-09-27 1990-04-04 E.G.O. Italiana S.p.A. Temperaturgesteuertes Ventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2952433A1 (de) * 1979-12-27 1981-07-02 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe Mehrwegeventil zum verteilen eines mediums auf zwei oder mehr wege
EP0361076A1 (de) * 1988-09-27 1990-04-04 E.G.O. Italiana S.p.A. Temperaturgesteuertes Ventil

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