DE2219262A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von zum Wellenreiten geeigneten Wellen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von zum Wellenreiten geeigneten WellenInfo
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Description
; HUEKTSN !·.
j .
Offshore Technology Corporation - . oee ϊβ9Τ
California . ■ -. 19* April 197a
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von
Wellenreiten geeigneten Wellen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung iron zum"
Wellenreiten geeignetes Meilen in einem eine Uferbank aufweisenden Gewässer, Saide ein© Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
Eine solche Vorrichtung ist bekannt» Si© besteht aus einem
Tank, der mit Wasser gefüllt wird, und bei plötzlicher Ent= leerung einen Wassersehwall auf ©ine Uferbank richtet und dadurch eine einzelne größe Welle erzeugte (Siehe USÄ=Patent
3 473 332O" S1Ur die Füllung des Tanks ist ein entsprechend
großer Energieaufwand notwendig und verhältnismäßig'viel
Zeit erforderlich. Will man in einem verhältnismäßig schnell©»
Rhythmus Wellen erzeugen, so ist eine entsprechende Anzahl solcher Tanks notwendig«
Es ist ferner bekannt^ Meilen durch im Wasser ossiliierend
bewegte Platten oder dergleichen zu erzeugen«' Es handelt sieh hierbei um mit einer bestimmten Frequenz arbeitend® Geräte s
die zur Erzeugung eines leichten bis mäßigen Wellengangs in
einem Badebasin oder dergleichen dienen„ Für die Erzeugung von
zum Wellenreiten geeigneten Wellen sind diese Geräte nicht eingerichtet.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens 9 das
bei sparsamem Energieverbrauch und mit geringem technischen Aufwand die Erzeugung solcher Wellen In verhältnismäßig kurzen
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Abstählen ermöglich^ sowie einer hierfür geeigneten Vor-
ErfiLnäimgsgemäß wird eis Aufgabe dadurch gelöst* daß man in
anfelefc. bekannter Weiss ein© Platte im Wasser oszillierend
■3gt.s wobei man zy/ilisoh aufeinanderfolgend eine Anzahl von
I«a mit «Jeweils groBersr- Wellenlänge als die vorhergehende
erzeugt und die Wellenlängen so viählt, daß die Wellen eines
I-yKlus die Uferbank etwa gleichzeitig erreishen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
mehrers nebeneinander angeordnete wellenerzeugende Platten verwendet werden* Diese wellenerzeugende Platten können
phasertirersetst betätigt werösru
J Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht erj
find'or.gsgemäß aus einer in einer Entfernung seeseitig von
ein"!" l'ferbank quer zu? Elohtung äer zu erzeugenden Wellen angei
ordnat'51.1, stwa senkrecht Ins Wasser eintauchenden und in
Wellendichtung mit. wechselnclsr- Geschwindigkeit hin und herbe- j
wegwaren Plaöt-3. Zweckmäßig 1st die Platte an einer ihrer
waagrashten Kanten an einam Tragelement angelenkt und an einem
von dieser Kante entfernten Punkt mit dam Plattenantrieb ver-
Kaeli der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der
Plättenantrieb aus einers abwechselnd in beiden Richtungen durch
eine 3;otorgetriebene Pumpe beaufschlagbaren Hydraulikzylinder
mit einem vorgeschalteten* die Zuflußgeschwindigkeit des
Arfceitsmediums bestimmenden Regelventil,
Dieses Regelvsntil kann signalgasteuer-t sein, Hierbei kann
als Signalgeber für das Regelventil eins durch einen Motor angetriebene
Nockenscheibe vorgesehen S3iri.
? Q '3 3 λ S / Π 7 (j ^
„ "5 _
seeseitlg Es ist ferner zweckmäßig, daß vor der Platte Strömungs-
! hindernisse angeordnet sind.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen die
ί
Platten klappenabgedecktejsich bei der Rückbewegung öffnende
Durchlässe auf.
Die Vorrichtung kann mehrere Platten mit jeweils zugeordnetem j
. Hydraulikzylinder und vorgesohaltetem Regelventil aufweisen.
In einer Vorrichtung mit mehreren Platten können diese parallel versetzt nebeneinander angeordnet oder auch konvergierend
auf einen Punkt der Uferbank gerichtet sein.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es ' zeigt;
; Fig. 1 die Anordnung der Vorrichtung zur Wellenerzeugung in einem Gewässer mit einer Uferbank;
Fig. 2 Draufsicht auf eine Vorrichtung mit drei konvergierend angeordneten Platten und die durch diese erzeugte
Wellenform;
Fig. J die Vorrichtung nach Fig. 1, teilweise im Schnitt;
i
i
! Fig. 4 das Schema einer anderen Anordnung einer Vorrichtung
i
! Fig. 4 das Schema einer anderen Anordnung einer Vorrichtung
: mit drei Platten und die von diesen erzeugte Wellenform;
Fig. 5 bis 8 die durch die Vorrichtung erzeugten Wellen-
! formen;
Fig. 9 die durch Vereinigung der erzeugten Einzelwellen
resultierende Welle; „o Λ t
Fig. 10 das Antriebsschema der Vorrichtung;
Fig. 11 das Schema einer Vorrichtung für die Betätigung des Regelventils;
Fig. 12 eine durch Aufschüttung erzeugte bogenförmige Uferbank und die hierfür vorgesehene Anordnung dreier
Wellenerzeuger;
eine Variante der Vorrichtung nach Fig.
In Fig. 1 ist der Boden des natürlichen oder künstlichen Gewässers
mit 20 bezeichnet. Der Boden hebt sich bei 22 und formt eine Uferbank 24. Der Boden steigt weiter leicht an zum Strand
25 und Ufer 26.
Zur Durchführung des Verfahrens in einem Gewässer, in dem die
natürlichen Wellen mit der Uferbank nicht derart zusammenwirken, daß zum Wellenreiten geeignete Wellen erzeugt werden, ist es
notwendig, einen Fundamentsockel 2δ vorzusehen. Ein Wellenerzeuger in Form einer Platte 30 ist mit Hilfe des Scharniers
am Tragelement 34 angelenkt, das seinerseits im Gewässerboden
verankert ist. Die Platte JO ist in etwa parallel zur Uferbank
22 in einiger Entfernung von dieser und im Bereich des Fundamentsockels 28 angeordnet. Ein Zylinder 36 eines hydraulischen
Antriebs 38 ist in einer' Halterung 40 auf dem Fundamentsockel 28 kippbar gelagert. Die Kolbenstange 42 des Zylinders 36 ist
über einen Drehzapfen 39 mit dem oberen Teil der Platte 30 verbunden. Die Platte wird durch die Hin- und Herbewegung der
Kolbenstange 42 entsprechend bewegt.
Durch die Hin- und Herbewegung der Platte 30 werden zur Uferbank wandernde Wellen erzeugt. Es werden in periodischer Wiederholung
eine Anzahl Wellen unterschiedlicher Wellenlänge erzeugt.
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Vorzugsweise werden 4 bis 10 Wellen unterschiedlicher Länge
in einem Zyklus erzeugt, wobei die Wellenlänge jeder Welle größer ist als die der vorhergehenden im Zyklus. Alle Wellen
eines Zyklus holen einander ein und vereinigen sich über der Sandbank zu einer zum Wellenreiten geeigneten Welle von ausreichender
Höhe und Energie, die sich von der Uferbank 24 zum Ufer bewegt.
Bekanntlich ist in tiefem Wasser die Geschwindigkeit einer oszillatorischen Welle proportional der Wellenlänge. Das heißt,
daß sich eine längere Welle schneller fortpflanzt als eine kurze Welle. Aus tiefem Wasser kommende Wellen werden beim
Eintritt in flaches Wasser durch den Boden des Meeres, Behälters,
Sees oder dergleichen beeinflußt und verlangsamt,werden
steiler und unstabil. In einer oszillatorischen Welle bewegen
sich die Wusserteilchen im allgemeinen auf Kreisbahnen,
deren Durchmesser exponential mit der Tiefe abnimmt, Durch eine ins Wasser ragende Platte erzeugte Wellen pflegen sich in einer
Richtung senkrecht zur Plattenebene fortzupflanzen, es sei denn, daß sie durch äußere Faktoren beeinflußt werden.
In der offenen See gibt es Wellen unterschiedlicher Länge und Höhe. Die Wellen werden durch eine Reihe unterschiedlicher
Störungen erzeugt, was üblich als kabbelige See bezeichnet wird. Wenn die Wellen in Küstennähe Flachwasser erreichen,
tritt eine Refranktion oder Beugung ein und sie erreichen den Strand in einer Richtung senkrecht zur Uferlinie. Unter dem
Einfluß des Plachwassers verwandeln sich die Wellen aus oszillatorischen in translatorische und eine bedeutende Wassermenge
kann an den Strand schlagen. Die Höhe und Frequenz der Welle, die Wassertiefe, der Steigungswinkel des Bodens und
seine Charakteristik bestimmen die Form der ans Ufer schlagenden
Welle.
... 20 gÜH 6/0 7~93~ '
Für das Wellenreiten wird ein Strühbecher einem Sturz- oder
Schwallbrecher vorgezogen und zwar ein solcher, bei dem der Sturz des Wellenkamms progresiv über die Front der Welle erfolgt.
Es kann beobachtet werden, daß die Wellen einer kabbeligen See
sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen wobei die längeren Wellen die kürzeren einholen und verstärken um sich
dann wieder in die Einzelwellen aufzulösen. Wenn jedoch die Vereinigung an einer Stelle stattfindet, an der der Boden flach
wird, kann die Welle unstabil und zu einem Brecher werden, der als Sturzsee weiter an den Strand rollt.
! Bei dem dargestellten Beispiel hat jeder Wellenzyklus eine
Dauer von 22 und einer halben Sekunde. In seiner Wiederholung
j simuliert der Zyklus die natürlichen in der See auftretenden Verhältnisse. Die Platte J50 taucht tief ins Wasser ein und hat
eine Höhe von etwa 2 bis 8 Metern. Es sind allerdings auch andere Ausführungsformen möglich.
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel sieht
die Erzeugung von vier Wellen für jeden Zyklus vor, wobei die einzelnen Wellen jedes Zyklus jeweils größer sind als die vorhergehende.
Der Zeitpunkt der Vereinigung der vier Wellen des Zyklus auf der Uferbank wird als t-0 angenommen. Eine vier-Sekunden-Welle
44 wird zum Zeitpunkt t-75,8 Sekunden erzeugt; eine viereinhalb Sekundenrl/i?/Ae 45 zum Zeitpunkt t-71,8 ; eine
fünf SekundenrK/e//e 46 um t-67,3 undjeine acht Sekundenrl^e//e. 47
zum Zeitpunkt t-62,3 . Die vereinigten so erzeugten Wellen bilden die zum Wellenreiten geeignete Welle 48 der Fig. 9.
In den Figuren 5 bis 8 sind vier Wellen unterschiedlicher Länge
dargestellt, die sich zu der in Figur 9 dargestellten höheren
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zum Wellenreiten geeigneten Welle vereinigen. Mehrere Zyklen von Wellen mit steigender Wellenlänge können sich gleichzeitig
in Richtung der Sandbank bewegen. In dem dargestellten Beispiel ist der Zyklus der vier Wellen zum Zeitpunkt t-54,3 Sekunden
vollendet und es kann ein neuer Zyklus gleichartiger Wellen erzeugt werden.
In Figur 2 finden zusätzlich zur Platte JO zwei weitere Platten
50 und 52 Verwendung. Die Platten sind bogenförmig angeordnet.
Die Platte 50 ist links und die Platte 52 rechts von der Platte
30, jedoch beide in einem Abstand von dieser angeordnet. Die
Platten 50 und 52 bilden hierbei jeweils einen Winkel mit der
Platte 30. Die Platte 50 wirc^^ffe Kolbenstange 54 des
hydraulischen AntriebsJ56 und die Platte 52 durch die Kolbenstange
58 des hydraulischen Antriebs 60 hin- und herbewegt.
Die hydraulischen Antriebe 56 und 60 sind in gleicher Weise
wie der Antrieb J58 auf einem Fundamentsοekel angeordnet.
In dieser Ausführungsform werden die Platten 30, 50 und 52 in
Phase bewegt und die durch die Platten JO, 50 und 52 erzeugten !
Wellen vereinigen sich über der Uferbank. Durch die Anordnung der Platten J>§, 50 und 52 in einem Bogen wird die seitliche
Ausbreitung der Wellen verhindert.
Durch entsprechende Winkelsteilung der Platten kann es erreicht
werden, daß die durch die Platte 50 erzeugten Wellen
sich links und die durch die Platte 52 erzeugten Wellen sich
rechts an die von der Platte 30 erzeugten Wellen anschließen.
Es ist jedoch auch möglich, daß sich die durch die Platte 50
erzeugten Wellen mit der linken und die mit der Platte 52 erzeugten
mit der rechten Hälfte der durch diefPlatte j50 erzeugten
.. .8 209846/0793 ■
über der Uferbank vereinigen. In allen Fällen entsteht der visuelle Eindruck, daß die Wellen aus verschiedenen Richtungen
auf den Strand zulaufen.
Falls erwünscht können die Platten ^O, 50 und 52 mit geringer
Phasenverschiebung bewegt v/erden, wodurch erreicht wird, daß die Welle die Uferbank unter einem Winkel erreicht. Das
ist für Zwecke des Wellenreitens erwünscht.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist aus Figur 4 ersichtlich. Hier sind die Platten 62 und 64 parallel zur Platte 30 angeordnet.
Die Platte 62 wird durch die Kolbenstange des hydraulischen Antriebs 66 und die Platte 64 durch die Kolbenstange
54 des hydraulischen Antriebs 68 hin- und herbewegt.
Diese Antriebe bewegen ihre jeweiligen Platten mit Phasenverschiebung.
Durch eine solche Phasenverschiebung resultiert eine Wellenfront,die aus einer von 90° abweichenden Richtung
auf die Uferbank zukommt. Die resultierende vereinigte Welle ist ebenfalls zum Wellenreiten geeignet.
Es ist natürlich auch möglich, durch geeignete Anordnung der wellenerzeugenden Platten zum Wellenreiten geeignete Wellen
zu erzeugen, die der Form einer gekrümmten Uferbank angepasst s ind.
Wenn die Vorrichtung in einem Becken, einer Bucht, einem Fluß, See, Meeresarm oder einem Meeresteil verwendet werden soll,
wo keine geeignete Uferbank vorhanden ist, kann eine solche künstlich hergestellt oder eine für die Erzeugung einer zum
Wellenreiten geeigneten Welle unzureichende Uferbank eines solchen Gewässers so verändert werden, daß der Boden bei 22
einen die Uferbank 24 bildenden Anstieg aufweist und daß ein
... 9 209846/0793
flacher Anstieg des Bodens von der Uferbank zur Stranlinie 25 ' vorhanden ist, sodaß die Welle nicht wieder in ihre Komponenten '
zerfällt wie das in tiefem Wasser der Pail wäre. Ein solcher ]
leicht ansteigender Boden mit Uferbank bildet eine geeignete Bodenformation für die Erzeugung von zum Wellenreiten :
geeigneten Wellen mit Hilfe der Vorrichtung. In Figur 12 ist eine konvex gekrümmte Uferbank 24 dargestellt. Durch eine
solche Form der Uferbank wird das Zentrum der Wellen in ihrem Weg über der Uferbank durch den Einfluss der Reibung des
V/assers auf dieser Bank abgebremst. Auf diese Weise wird eine j konvergierende Welle erzeugt und dadurch ihre Höhe vergrößert.
Die Steuerung der Antriebe j58, 56 und 60 zur Veränderung der
Dauer und Periode der Bewegung der wellenerzeugenden Platten ;
kann auf jede beliebige an sich bekannte Weise erfolgen. Eine Art der Steuerung ist schematisch in Figur 10 dargestellt.· Ein
Regelventil 70 wird durch die von einem Elektromotor 7^ angetriebene
Pumpe 72 mit einer Flüssigkeit beaufschlagt. Die Flüssigkeit wird dem Behäler 1J6 von der Pumpe über das Rohr 78
entnommen und unter Druck von dieser Pumpe 72ctem Regelventil
70 über das Rohr 80 zugeleitet.
Verschiedene Vorrichtungen, wie z.B. Tonbänder, Magnetscheiben
oder Trommeln, motorgetriebene Nockenscheiben usw. können zur Steuerung der Erzeugung der Wellen verwandt werden. Ein Signalgeber
zum Zwecke einer solchen Steuerung besteht aus dem Signalgeber 82, der z.B. von Schwenkarmtyp oder durch eine
Nockenscheibe gesteuert sein kann, um die Amplitude und Frequenz der hydraulischen Antriebs zu bestimmen. Die im Signalgeber
82 erzeugten Signale werden durch den Verstärker 84 verstärkt. Eine Form des Signalgebers ist in Figur 11 dargestellt
und besteht aus einer Nockenscheibe 86 die vom Elektromotor 88 mit gleichmäßiger Geschwindigkeit angetrieben wird.
.. "209846/0793' ~~"
Es ist zu beachten, daß die Nockenscheibe mit einer Anzahl
von Nocken versehen ist, deren Abstände von Fall zu Pail zunehmen.
Eine elektrische Abtastvorrichtung ist durch die Nockenscheibe so gesteuert, daß die Bewegung der Kolbenstangen
durch das Regelventil im Laufe einer vollen Umdrehung der Nockenscheibe stufenweise zunehmend verlangsamt v/ird.
Nach Figur 10 arbeitet das Regelventil in der Weise, daß die Arbeitsflüssigkeit in die rechte Kammer des Zylinders J>6 über
die Rohrleitung 90 zugeführt und gleichzeitig aus der linken
abgeleitet Kammer des Zylinders über die Leitung 92 und so die Platte 30
zur Erzeugung einer Welle bewegt wird. Das Regelventil 70 regelt
den Fluß der verbrauchten Flüssigkeit zum Behälter "J6 über
das Rohr 94. Nach Vollendung einer v/ellenbildenden Bewegung
leitet das Regelventil Flüssigkeit in die linke Kammer des Zylinders 36 über das Rohr 92 und die Flüssigkeit in der
rechten Zylinderkammer v/ird über das Rohr 90 abgeleitet. Die
verbrauchte Flüssigkeit fließt dann über das Ventil 70 zum Behälter.
Jeder der beiden anderen hydraulischen Antriebe 56 und βθ ist
in der gleichen Weise gesteuert, wie das in Bezug auf den hydraulischen Antrieb J>Q beschrieben wurde. Zur Vereinfachung
der Zeichnung sind lediglich die Si^rial-
erzeuger 96 und 98 dargestellt, deren einer der Steuerung des
Antriebs 56 und der andere der des Antriebs 60 dient. Strom
wird dem Signalgeber 82 über die Hauptleitungen 100 und 102 ; über die Leitungen 104 und I06 zugeführt. Dem Signalgeber 96
wird Strom von den Hauptleitungen 100 und 102 über die
Leitungen 104 und 108, sowie die Leitungen 112, 114 und I06 ί
zugeführt. Die Stromzuführung zum Signalgeber 98 von den Hauptleitungen
104 und I08 geschieht über die Leitungen II8, 120,
...11
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und ΙΟβ.
Wie aus Figur 3 ersichtlich ist zwischen der Platte 30 und der
V/and 124 des Fundamentsockels 28 eine senkrechte perforierte
V/and 124 angeordnet. Der Raum zwischen den Wänden 122 und 124 enthält
.ein nichtschwimrnendes Material 126, z.B. Späne aus
nichtrostendem Stahl. Der Zweck dieses Materials 126 ist die
Zerstreuung der Wellenenergie hinter den Klappen während deren Rückbewegung. Der Fundamentsockel kann eine Neigung haben und
es können auch andere Materialien, wie z.B. Bruchgestein oder dergleichen für die Zerstreuung der Wellenenergie hinter den
Platten benutzt werden. In Figur 13 ist ein solcher zur Uferbank
24 geneigter Fundamentsockel 128 gezeigt. Eine Plattform IJO wird durch den Fundamentsockel 128 und Pfeiler I32 getragen.
Auf der Platform ist ein Träger 134 angeordnet. Der
obere Teil der Platte 30 ±sz einen Drehzapfen I36 mit dem
Träger verbunden. Die Kolbenstange 42 ist mit der Platte durch den Drehzapfen I38 verbunden, der zwischen der oberen und der
unteren Kante der Platte angeordnet ist. Stahlspäne 126 füllen den Raum zwischen dem Fundamentsockel und den Pfeilern I32.
Nach einer weiteren, in den Zeichnungen nicht dargestellten ;
Ausführungsform kann die bei der Rückbewegung der Platte er- ·
zeugte Wellenenergie dadurch vermindert werden, daß die Platte mit schlitzförmigen Durchlässen ausgeführt ist, die jalousieartig
durch angelenkte Platten abgedeckt sind, dergestalt, daß sich :
die Durchlässe beim Vorbewegen der Platte schließen und bei der \
Rückbewegung öffnen. . ;
Durch eine solche Vorrichtung können zum Wellenreiten geeignete j
Wellen leicht in einfacher und wenig aufwendiger Weise erzeugt j
werden. Die Herstellung der Platten ist einfach, Sie können in i einfacher Weise leicht gesteuert werden. Jeder Wellenzyklus
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enthält verhältnismäßig kleine Wellen und somit ist lediglich ein Minimum an Energie für deren Erzeugung erforderlich.
Im tiefen Wasser in dem die Wellen erzeugt werden, wird eine minimale Wassermenge bewegt. Sowohl die Größe der Wellen, als
auch deren Winkel zur Uferbank ist durch geeignete Aufstellung und Betätigung der wellenerzeugenden Elemente bestimmt,
Die Erzeugung von Sprühbrechern zum Wellenreiten kann in natürlichen Gewässern wie Seen und Flüssen, aber auch in
künstlichen Wasserbehältern, Tanks, Becken und dergleichen vorgenommen werden» Der Boden dieser Gewässer, Behälter oder
dergleichen muß eine zur Erzeugung von zum Wellenreiten ge- ! eigneten Wellen geeignete Gestalt haben. Ferner bestimmen, wie
bereits gesagt, der Steigungswinkel zum Strand und die Wassertiefe über der Uferbank die Art des erzeugten Brechers,
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Claims (12)
- HLLENTJM «. LUYKEN *xPois..ic.-iw.:!la67Rubenistr. 30Offshore Technology Corporation occ 1697California Y/Rt19. 4. 1972Patentansprüche1 y/Verfahren zur Erzeugung von zum Wellenreiten geeigneten Wellen in einem eine Uferbank aufweisenden Gewässer, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise eine Platte (30, 52, 54, 62, 64) im Wasser oscillierend bewegt, wobei man zyklisch aufeinanderfolgend eine Anzahl von Wellen mit jeweils größerer' Wellenlänge als die vorhergehende erzeugt und die Wellenj längen so wählt, daß die Wellen eines Zyklus die Uferbank ; etwa gleichzeitig erreichen.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere nebeneinander angeordnete wellenerzeugende Platten (50, 52, 54, 62,64) verwendet werden.
- J5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wellenerzeugenden Platten (30,52,54,62,64) phasenversetzt betätigt werden.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer in einer Entfernung seeseitig von einer Uferbank (24) quer zur Richtung der zu erzeugenden Wellen angeordneten etwa senk- " recht ins Wasser eintauchen den und in Wellenriohtung mit wechselnder Geschwindigkeit hin und herbewegbaren Platte (30) besteht.209846/0793
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (30) an einer ihrer waagrechten Kanten an einem Tragelement (34,134) angelenkt und an einem von dieser Kante entfernten Punkt (39*138) mit dem Plattenantrieb verbunden ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenantrieb aus einem abwechselnd in beiden Rich-^ tungen durch eine motorgetriebene Pumpe (72) beaufschlagbaren Hydraulikzylinder (38,56,60,66,68) mit einem vorgeschalteten, die Zuflußgeschwindigkeit des Arbeitsmediums bestimmenden Regelventil (70) besteht.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil (70) signalgesteuert ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch "J, dadurch gekennzeichnet, daß als Signalgeber für das Regelventil (70) eine durch einen Motor (88) angetriebene Nockenscheibe (86) vorgesehen ist. ;
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 4-8, dadurch gekennzeichnet, daß j seeseitig vor der Platte Strömungshindernisse (122,126) j angeordnet sind. j
- 10.Vorrichtung nach Anspruch 4-9 » dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (30,52,54,62,64) klappenabgedeckte, sich bei der Rückbewegung öffnende Durchlässe aufweisen.
- 11.Vorrichtung nach Anspruch 4-10, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Platten (30,52,54,62,64) mit jeweils zugeordnetem Hydraulikzylinder (38,56,60,66,68) und vorge-• schaltetem Regelventil (70) aufweist.
- 12.Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daßdie Platten (30,62,64) parallel versetzt nebeneinander ange-. ordnet sind."" 2 0 9 84 67Ö79322Ϊ9262ISVorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (30,52,5^) konvergierend auf einen Punkt der Uferbank gerichtet sind.209846/0793
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