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DE221842C - - Google Patents

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Publication number
DE221842C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
borehole
drilling machine
rock drilling
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT221842D
Other languages
English (en)
Publication of DE221842C publication Critical patent/DE221842C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 221842 KLASSE 5 b. GRUPPE
EDUARD SULZER in WINTERTHUR, Schweiz.
Hartkörper zusammenhaltenden Bindemittel besteht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1908 ab.
Für Stollen- und Tunnelbohrung sind bisher hauptsächlich zwei Arten von Gesteinbohrmaschinen zur Anwendung gekommen, nämlich erstens die langsam öder schnell laufenden Drehbohrmaschinen, die je nach ihrem Druck das Gestein in größeren oder kleineren Splittern losbrechen, und zweitens die Stoßbohrmaschinen, deren Bohrer als Meißel ausgebildet sind. Zur ersten Gattung gehören
to auch die bekannten Schleifbohrmaschinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gesteinbohrmaschine der letzteren Art, bei der der Bohrer aus kleinen Hartkörpern und einem die Hartkörper zusammenhaltenden Bindemittel besteht, das mit der Abnutzung der Arbeitsfläche des Bohrwerkzeuges vom Gestein mit abgeschliffen wird. Solche Bohrer haben den Nachteil, daß sich während der Bohrarbeit einzelne Hartkörperchen aus der Masse loslösen können. Gibt man den Bohrern im wesentlichen zylindrische Gestalt, so setzen sich die losgelösten Hartkörper am Umfang des Bohrers zwischen diesem und der Wandung des Bohrloches fest und stören dadurch, da sie nicht zerbohrt werden, die Bohrarbeit, indem sie das Anliegen der vollen Umfangsfläche des Bohrers an der Bohrlochwandung hindern, einen Druck auf den Bohrer ausüben und unter Umständen einen Bruch des letzteren verursachen.
Es ist deshalb wichtig, daß den losgelösten Hartkörperchen bei ihrer Wegführung durch das Spülwasser möglichst wenig Gelegenheit gegeben wird, sich auf dem Umfang des Bohrers festzusetzen, während andererseits die wirksamen Kanten der Stirnfläche in ihrer Wirkung nicht beeinträchtigt werden dürfen.
Deshalb werden gemäß der Erfindung solche Bohrer verwendet, bei denen die auf die Bohrlochsohle wirkenden Kanten der Stirnfläche des Bohrers mindestens ebenso lang sind wie die die zylindrischen Flächen des Bohrloches erzeugenden Stirnflächenkanten, so daß einerseits die Bohrwirkung erhöht und andererseits, der Weg der sich lösenden Hartkörper über den Umfang des Bohrers zwischen diesem und den erzeugten zylindrischen Flächen auf ein Mindestmaß zurückgeführt wird. Der Grenzfall würde der sein, daß die Stirnfläche des Bohrers an den zylindrischen Flächen des Bohrloches nur in einzelnen Punkten anliegt. Dies wird erreicht, wenn man beispielsweise die Begrenzungslinien der Stirnfläche als Kreisbögen ausbildet, die die Bohrlochwände nur in einem Punkt berühren.
Bei dem Gegenstand der Erfindung ist der Bohrkörper ferner in der Richtung der Längsachse auf seiner ganzen Arbeitslänge in zwei oder mehrere Teile geteilt. Infolge dieser Anordnung kann das in den Bohrer eintretende Spülwasser die losgelösten Hartkörper direkt abführen, ohne daß diese die Arbeitsfläche des Bohrers passieren müssen, und zwar ist diese Wirkung während der ganzen Arbeitsdauer bis zum völligen Verbrauch des Bohrers gewährleistet, der hierdurch unabhängig von seiner
Abnutzung bis zum völligen Verbrauch betriebsfähig bleibt. <
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt eine Gesamtanordnung der Maschine in einer Seitenansicht. Fig. 2 ist eine Rückansicht. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen Bohrer in größerem Maßstabe.
α ist das Bohrwerkzeug, b ein Zylinder, der
■10 die Vorschubvorrichtung enthält, c ein Motor beliebiger Art mit hoher Umlaufszahl, d die zentral angeordnete Spülleitung, die dem Bohrwerkzeug das Wasser zuführt und, wie Fig. 4 zeigt, beispielsweise mit zwei Kanälen aus dem Kopfstück austritt. Die Bohrmaschine ist an einer Spannsäule e befestigt. Die Kraft des Motors, der elektrisch, mit Druckluft, einer Druckflüssigkeit oder in anderer beliebiger Weise betrieben werden kann, wird durch entsprechende bekannte Mittel auf das Gestänge übertragen. Der Bohrer selbst wird im Gestänge gehalten und kann leicht ausgewechselt werden. Das Spülwasser gelangt in bekannter Weise durch das hohle Gestänge zur Arbeitsfläche des Bohrers und fließt mit dem sich lösenden Gestein und den abgelösten Hartkörpern ab. Mit Hilfe, der Drehzapfen f f und g g kann die Maschine unter beliebigen Winkeln gegen die Säule eingestellt werden.
Die als Bolzen ausgebildeten Körper a des Bohrers sind in ein Kopfstück h eingesetzt, das seinerseits vom Gestänge i gehalten Wird (Fig. 3)-
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, laufen bei der Arbeit des Bohrers in dem durch den Pfeil bezeichneten Drehungssinn die Begrenzungslinien k und k1 der Bohrkörper voraus, während die Körper α an der Stirnfläche die zylindrischen Begrenzungswände des Bohrloches theoretisch nur in Punkten, praktisch dagegen etwa in den kleinen Linien I und I1 berühren. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die auf der Sohle des Bohrloches wirksamen Begrenzungslinien k und k1 erheblich größer sind als die die zylindrischen Flächen des Bohrloches am Umfang und am Kern erzeugenden Begrenzungslinien / und Z1 der Stirnflächen. Infolgedessen wird die Bohrwirkung erhöht, und die sich lösenden Gesteinteilchen und Haitkörper haben nur den geringen Weg I oder I1 über den Umfang des Bohrers zwischen diesem und den erzeugten zylindrischen Flächen zurückzulegen, wodurch die für die Bohrarbeit störenden Widerstände erheblich vermindert werden.
Für die Hartkörper des Bohrwerkzeuges kann jeder Stoff von großer Härte, wie beispielsweise Korund, !Carborundum, Titanit, kieselsäurehaltige Mineralien usw., verwendet werden. Auch kann das Bohrwerkzeug, statt künstlich hergestellt, aus natürlichen Blöcken, die aus kleinen Hartkörpern zusammengesetzt sind, geformt werden. Das Bindemittel kann keramisch, metallisch oder sonstwie beschaffen

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Gesteinbohrmaschine, insbesondere für Stollen- und Tunnelbohrung, deren schabend wirkendes Bohrwerkzeug aus kleinen Hartkörpern und einem die Hartkörper zusammenhaltenden Bindemittel besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Stirnfläche des Bohrers sitzenden, schabend auf die Bohrlochsohle Wirkenden Kanten mindestens die gleiche Länge besitzen wie die die zylindrische Fläche des Bohrloches erzeugenden.
2. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungslinien der Stirnfläche des Bohrers Kreisbögen sind, deren Mittelpunkt exzentrisch zur Bohrlochachse liegt.
3. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisbögen die Bohrlochwandung tangieren.
4. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkörper in der Richtung der Längsachse auf seiner ganzen Arbeitslänge in zwei oder mehrere Teile geteilt ist, zum Zwecke, bis zum völligen Verbrauch der Arbeitslänge des Bohrers von diesem sich lösende Hartkörper abführen zu können, ohne daß dieselben die Arbeitsfläche des Bohrers passieren müssen.
5. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung des Bohrers vollständig durchgeführt und die einzelnen Teile unabhängig voneinander in ein gemeinsames Kopfstück eingesetzt. sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT221842D Active DE221842C (de)

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