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DE2216640A1 - Schneidmuehle - Google Patents

Schneidmuehle

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Publication number
DE2216640A1
DE2216640A1 DE19722216640 DE2216640A DE2216640A1 DE 2216640 A1 DE2216640 A1 DE 2216640A1 DE 19722216640 DE19722216640 DE 19722216640 DE 2216640 A DE2216640 A DE 2216640A DE 2216640 A1 DE2216640 A1 DE 2216640A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
knife
cutting
cutting mill
rotor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722216640
Other languages
English (en)
Other versions
DE2216640C3 (de
DE2216640B2 (de
Inventor
Fritz Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alpine AG
Original Assignee
Alpine AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alpine AG filed Critical Alpine AG
Priority to DE19722216640 priority Critical patent/DE2216640C3/de
Priority claimed from DE19722216640 external-priority patent/DE2216640C3/de
Publication of DE2216640A1 publication Critical patent/DE2216640A1/de
Publication of DE2216640B2 publication Critical patent/DE2216640B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2216640C3 publication Critical patent/DE2216640C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • B02C18/18Knives; Mountings thereof
    • B02C18/186Axially elongated knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Beschreibung Die Erfindung bezieht sich auf eine vorzugsweise zum Zerkleinern von Kunststoff oder dergleichen dienende Schneidmühle mit waagrecht gelagertem Rotor, dessen Messer mit fest im Mühlengehäuse angeordneten Statormessern zusassenarbeiten. Sie betrifft eine vorteilhafte Ausbildung des Rotors in Fore eines geschlossenen Walzenläufers, der es durch Begrenzung der'Spandicke ermöglicht, auch große Aufgabestücke ohne Überlastung der Mühle zu zerkleinern.
  • Die Zerkleinerung großer kompakter Teile aus Kunststoff oder Werkstoffen mit ähnlichen Eigenschaften verursacht bei den bekannten Schneidmühlen meist erhebliche Schwierigkeiten. Vorallem treten beim Durchschneiden dieser Teile sehr große Schnittkräfte auf, die zur Zerstörung der in üblicher Bauart ausgeführten Maschinen fuhren können; zumindest aber werden die Mühlen zum Blockieren gebracht, d.h. eine normale Betriebsweise ist nicht möglich. Zwar wäre der Einsatz von Muhlen in besonders schwerer Ausführung denkbar, doch diese sind im Vergleich zu der mit ihnen erzielbaren Durchsatzmenge bezüglich Aufwand und Kosten zu unwirtschaftlich.
  • Auch stellt der als geschlossener Walzenläufer bekanntgewordene Schneidmühlenrotor keine befriedigende Lösung dar. Bei diesem rundum geschlossenen, kreiszylindrischen Rotor ist kurz vor jedem Schneidmesser eine als Spanngut bezeichnete Ausnehmung im Rotorumfang angeordnet, durch die erreicht wird.
  • daß nur ein Bruchteil des zu zerkleinernden Kunststoffbrockens vor die Messerschneiden des Rotors gelangt und ohne uberlastung der Maschine abgeschnitten werden kann. Auf diese Weise wird der Brocken ringsherum gleichssm abgeknabbert, während die gebildeten Späne zwischen den Messern von Rotor und Stator weiterzerkleinert werden, bis sie als Feingut den Mahlraum durch das im Stator cingesetzte Sieb verlassen.
  • Nachteilig an dieser Rotorausführung ist, daß die erzielbare Durchsatzmenge verhältnismäßig klein bleibt und die Maschine unangenehm laut ist wegen der im Einlaufschacht oberhalb des Rotors herumfliegenden Gutteile. Außerdem setzt die Wahl des Einzugswinkels zwischen Mühlengehäuse und Rotor sehr sorgfältige und umfangreiche Untersuchungen voraus. Da ein annehmbares Verhältnis zwischen ldinkeilen und Herausfliegen der Gutbrocken gefunden werden muß.
  • Nach der erkenntnis des Erfinders treten nänilich die größten Schwierigkeiten dann aur, wenn ein Brocken zufällig mit einer größeren Fläche dem Rotor aufliegt: Dabei wird durch das in eingriff kommende Rotormesser zunachst ein Span von dem Brocken abgeschält und in der Spannut aufgenommen (Fig. 1).
  • Sobald diese aber vollständig mit Material angefüllt ist, muß der Gutbrocken entgegengesetzt zur.Rotordrehung aus dem Einzugswinkel heraus gequetscht werden. (Fig. 2), da die Mühle sonst stehenbleibt und im ungünstigsten Fall so gar zerstört werden kann. Um dieses Herausquetschen im richtigen Zeitpunkt zu gewährleisten muß der Einzugswinkel nach Größe, Form und Anordnung sehr sorgfaltig bestimmt werden. Trotzdem geht bei dem Hersusquetschen viel Energie durch Reibung und plastische Verformung des Gutbrockens auf Kosten der Mühlenleistung verloren.
  • Es ware zwar eine Ausbildung des Rotors denkbar, bei der der abgeschälte Span durch eine Öffnung irgendwohin abgeführt wird, so daß ein vollständiges Anfallen der Spannut verhindert wird. Derartige Ausbildungen sind bekannt, wie z.B. bei der Lebensmittelreibe, bei der der abgeschälte Span durch den dünnen Tronnelmantel in das Trommelinnere tritt. Ebenso tritt beim Hackrotor für Holz der Span durch einen Schlit im Scheibenrotor durch die Scheibe hindurch. Beide Bauformen sind jedoch bei der Schneidmühle nicht möglich, da diese Maschine wegen der zu erwartenden großen Schnittkräfte eine sehr massive und starre Bauart verlangt.
  • Der Erfinder hat nun eine vorteilhafte Ausbildung eines Schneidmühlenrotors in Form eines geschlossenen Walzenläufers gefunden, die auch bei dem für die Zerkleinerung von großen, kompakten Brocken aus Kunststoff oder dergleichen aus Festigkeitsgründen erforderlichen, massiven Rotor einen freien Abfluß des abgeschälten Spans ermöglicht, ohne daß eine Überlastung oder Beschädigung der tsahle zu befürchten ist. Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Rotor sind an seinem Umfang in an sich bekannter Weise Messer mit achsparallelen Schneiden und etwa tangential zum Umfang verlaufendem Messer blatt angeordnet. Unterhalb dieser Messer verläuft etwa tangential zum Rotorumfang ein sich radial erstreckender Kanal, mit dessen Hilfe es möglich wird, einen abgeschälten Span sofort aus der Schneidenzone unter dem Messer vorbei zu entfernen. Der Span tritt dann in Bewegungsrichtung des Rotors gesehen hinter dem Messer aus und kann nun in bekannter Weise zwischen Rotor-und Statormessern weiterzerkleinert werden. Die den Kanal überbrückenden Rotornesser sind beiderseits dieses Kanals am Rotor befestigt.
  • Aus Gründen der festigkeit ist es von Vorteil, die Messer über die Lange des Rotors in mehrere Teilstücke aufzuteilen, und diese dann so anzuordnen, daß die axial nebeneinanderliegenden Teilstücke in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind, vorzugsweise um eine halbe Messerteilung.
  • Der Rotor mit versetzt angeordneten dessen ist zur Vereinfachung ßeiner Fertigung zweckmißig aus einzelnen Scheiben aufgebaut, die eine Dicke entsprechend der vorgesehenen Kanalbreite aufweisen. Diese Scheiben sind in bekannter Weise entweder auf einer durchgehenden Welle aufgereiht oder als kompakter Block zwischen mit Flanschen versehenen Wellenstummeln zusssmengeschraubt, wobei benachbarte Scheiben jeweils um eine halbe Messerteilung in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind. Diese Ausführung ermöglicht die gemeinsame Bearbeitung der Scheiben, die dabei in bekannter Weise zu einem Paket zusainmengefaßt werden, in das die Nuten für Kanäle und Messer befestigung durchgehend eingestochen werden.
  • Vorteilhaft kann es auch sein, die einzelnen Scheiben bei der Montage zusätzlich miteinander zu verkleben, um dadurch eine höhere Steifigkeit des Rotors zu erzielen.
  • Die kurzen Messer können verhältnismäßig dünn ausgebildet sein, so daß der Kanal unter ihnen, dessen Größe aus konstruktiven Gründen beschränkt ist, für die Gutabfuhr einen geringeren Widerstand bildet, und so ein Verstopfen wirkungsvoll verhindert werden kann. Aus des gleichen Grund ist es auch vor teilhatt, wenn der Kanal in der Weise ausgebildet ist, daß sich seine Querschnittsfläche in Bewegungsrichtung der abgeschälten Span, d.h. entgegengesetzt zur Drehrichtung des Rotors stetig erweitert.
  • Die Dicke des Spans wird im wesentlichen durch den Überstand der Messer schneide über das vor ihr liegende Teilstück der Mantelfläche des Rotors bestimmt. Um Schnittkroft und Kanaltiefe klein halten zu können, sollte der Span möglichst dünn sein; um jedoch keine unnötige Erhöhung des spezifischen Energiebedarfs zu erhalten, darf er nicht dünner sein, als das fertige Granulat bei dem jeweils eingesetzten Sieb an sich sein würde. Es hat sich daher als vorteilhaft erwiesen, die Spandicke auf mindestens 40 %, vorsugsweise auf etwa 50 bis 70 % der Sieblochweite einzustellen, wobei gegebenenfalis eine Stauchung des Spans berücksichtigt werden muß. Beispielsweise entspricht der häufig verwendeten Sieblochweite von 9 mm eine Spandicke von etwa 3 bis 4 mm. imine Möglichkeit zur Erzeugung des Schneidenüberstandes besteht darin, daß die Messerschneiden in der zylindrischen Mantelfiäche des Rotors liegen, und vor jeder Schneide eine flaehe, keilförmige Vertiefung entsprechend der gewünschten Spandicke aus dem Rotor herausgearbeitet ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform sind die Messerschneiden um das Maß der gewünschten Spandicke radial nach außen über die zylindrische Mantelfläche des Rotors hinaus verschoben. Diese zwar konstruktiv schwierigere Ausführung ist bevorzugt einzusetzen, ds sie auch die Zerkleinerung von Gutbrocken gestattet, die größer sind als die durch die Schneidenlänge des einzelnen Messers bestimmte Kanalbreite.
  • Die Befestigung der messer am Rotor kann auf verschiedene Art vorgenommen sein. Salben der naheliegenden Ausführung, bei der die beiderseits über die Kanalbreite hinausgehenden Messer an den seitlichen Auflageflächen festgeschraubt sind, sieht eine besonders vorteilhafte Ausführung Messer vor, die beiderseits kurze, gegenüber der Messerblattdicke abgesetzte Vorsprünge aufweisen, an denen sie mittels Spannpratzen auf dem Rotor festgehalten werden. Der besondere Vorteil liegt darin, daß die Messer als Schleißteile möglichst einfach und klein werden, und daß die Biegelänge der Messer auf diese Weise den kleinstmöglichen Wert erhalten, so daß diese verhältnismäßig dünn ausgeführt werden können.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Messer stellt ihr Nachschleifen ein besonderes Problem dar. Zu beachten ist dabei, daß die neue Messer schneide wieder in die ursprünglich vorgesehene Lage zu bringen ist, damit die Spandicke unverandert bleibt, daß die radiale Kanalweite nicht stark geändert wird, um Verstopfen zu vermeiden, und daß schließlich die Festigkeit der Messer nicht zu klein wird. Um bei der aus diesen Gründen beschränkten Nschschleifbarkeit der Messer eine maximale Lebensdauer herausholen zu können, werden die Messer zweckmäßig in bekannter Weise zweischneidig zum Umwenden ausgebildet. Die geringste Einbuße bei der Mesaerblattbreite ergibt sich, wenn zur Beseitigung einer bestimmten Rundung einer stumpf gewordenen Schneide deren Span- und Freifläche in gleichem Maße nachgeschliffen werden. Die rsdiale Versetzung der Schneide durch das Nachschleifen kann zweckmäßig durch Beilagen unter den Messern ausgeglichen werden. Da bei der Zerkleinerung großer Gutbrocken auch große Spalte zwischen Stator- und Rotormessern erforderlich und zulässig sind, beispielsweise 1,0 + 0,25 mm, können Beilagebleche mit 0,5 mm Dicke vervendet werden.
  • Der vesentlichste Vorteil der erfindungsgemäßen Rotorausführung liegt darin, daß durch den damit erzielten ungehinderten Abfluß der Späne Schnittkräfte und spezifischer Energieverbrauch der Mühle kleiner sind als bei der bekannten Form des geschlossenen Walzenläufers. Dazu kommt noch1 daß die Gestaltung des Einzugswinkels weniger kritisch ist, da die Gutbrocken jetzt nicht mehr nach oben herausgequetscht werden müssen. Damit wird auch eine Verminderung des durch die herausgequetschten und mit hoher Geschwindigkeit auf die Wände des Einfallschachtes aufprallenden Gutbrocken verursachten Lärms erreicht.
  • Nebenbei ergibt sich noch bei tZ}en, bei denen Luft zur Kühlung durch den Mahlraum gesaugt wird, eine weitere Lärmminderung, da diese Luft durch die Kanäle unter den Messern hindurchfließen kann, so daß der starke Lärm, der bei den bekannten geschlossenen Walzenläufern durch den plötzlichen Luftabschluß bei jedem Messerdurchgang entsteht, hier vermieden wird.
  • In den Zeichnungen wird die erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • Fig. 1 und 2 zeigen die Arbeitsweise eines bekannten Spannutenrotors bei mit großer Fläche aufliegendem Gutbrocken, Fig. 3 und 4 je einen achssenkrechten Teilquerschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Walzenläufer, Fig. 5 eine Teilansicht eines Läufers nach Fig. 3 oder 4 mit versetzt angeordneten Messern, Fig. 6 einen Axialschnitt durch ein Messer mit Befestigung durch Spannpratzen, Fig. 7 einen achssenkrechten Schnitt durch ein Messer im Neuzustand Fig. 8 einen achssenkrechten Schnitt durch ein Messer in abgeschliffenem Zustand, Fig. 9 einen Axialschnitt durch einen Walzenläufer mit ungerader Messerzahl.
  • Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Schneidmühle arbeiten die im Rotor 1 eingesetzten Schneidmesser 2 mit den im Gehäuse 3 festsitzenden Statormessern 4 gemaß Drehrichtung 5 zusssmen. Der Mahlraum 6 wird nach unten hin durch das im Gehäuse 3 eingesetzte Sieb 7 begrenzt. Vor jedem Messer 2 ist eine Spannut 8 in dem sonst geschlossenen Rotor angeordnet, die dazu dient, den von einem Gutbrocken 9 abgeschälten Span 10 aufzunehmen und der weiteren Zerkleinerung zuzuleiten. Nachteilig an dieser Ausführung ist jedoch, daß sich die Spannut bei einem mit größerer Fläche nin Rotor aufliegenden Gutbrocken noch vor dem vollständigen Durchschneiden des Brocken ganz mit Material 11 anfüllt und danit die pfähle zum Blockieren bringt, wenn der Gntbrocken 9 nicht in Richtung des Pfeils 12 ausweichen kann.
  • Diesen Nachteil weist der erfindungsgemäß ausgebildete Rotor 13 nach Fig. 3 bzw. 14 nach Fig. 4 nicht auf. Hier ist unterhalb des etwa tangential zum Rotorumfang verlaufenden Messerblattes 15 ein sich radial erstreckender Kanal 16 angeordnet, der sich entgegen der Dreiwichtung 5 des Rotors stetig erveitert und damit einen ungehinderten Abfluß des abgeschälten Spans ermöglicht. Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei der die Messerschneide 17 um das Maß der gewünschten Spandicke radial nach außen über die zylindrische Manteilfläche des Rotors hinaus verschoben ist. Bei der Ausführung nach Fig. 4 liegt die Messerschneide 17 in der zylindrischen Mantelfläche. Vor jeder Schneide ist eine flache, keilförmige Vertiefung 18 entsprechend der gewünschten Spandicke aus dem Rotor herausgearbeitet.
  • Fig. 5 zeigt eine Teilansicht eines nach Fig. 3 ausgebildeten Rotors 13, bei dem die Messer 15 über seine Länge in einzelne Teilstücke 19 aufgeteilt sind, vorbei axial nebeneinanderliegende Teilstücke um jeweils eine halbe Messerteilung in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind. Der Rotor selbst ist dabei aus einzelnen Scheiben 20 aufgebaut, die eine einfache und rationelle Fertigung erlauben.
  • Die Art der Messerbefestigung ist aus Fig. 6 ersichtlich. Die Messer 19 weisen an beiden Seiten kurze, gegenGber der Messerblattdicke abgesetzte Vorsprünge 21 auf, an denen sie mit Hilfe von Spannpratzen 22, 23 und Schrauben 24 auf dem Rotor restgehalten werden. Der Abstand der Rotormesser 19 von den Statormessern 4 wird durch entsprechende Beilagen 25 unter den Rotormessern genau eingestellt.
  • Fig. 7 zeigt den achssenkrechten Querschnitt eines Rotormessers 19 im Neuzustand, Fig. 8 den im nachgeschliffenen Zustand, wobei sowohl die Spanflache 26 als auch die Freifläche 27 nachgeschliffen worden-sind. Als Ausgleich für den Abschliff wurde die Beilage 28 unter den Messer eingesetzt.
  • In Fig. 9 ist der konstruktive Aufbau des gesamten Walzenläufers dargestellt.
  • Auf einer durchgehenden Welle 29 sind die die Kanäle 16 aufweisenden Scheiben 20 aufgereiht; den Abschluß bilden beiderseits die Vollscheiben 30. Das Scheibenpaket wird mit den Muttern 31 zusa:mnengehalten, welche wiederum durch die mit den Volischeiben 30 verschraubten Blechscheiben 32 gegen Verdrehen gesichert' sind. Am Umfang des Walzenlãufers sind die die kanäle 16 überbrükkenden Messer 19 mit Hilfe der Spannpratzen 22 und 23 in versetzter Anordnung befestigt.

Claims (9)

  1. betreffend
    Schneidmuhle Patentansprüche: 1. SchneidmAhlenrotor in Form eines Walzenläufers zur Zerkleinerung groBer, kompakter Brocken aus Kunststoff oder dergleichen, g e k e n n z e i c h -n e t durch einen sich radial erstreckenden Kanal (16) unterhalb eines jeden der in an sich bekannter Weise mit achsparallelen Schneiden und etwa tangential zum Rotorumfang verlaufendem Messerblatt angeordneten Messer (15, 19).
  2. 2. Schneidmühlenrotor nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Messer (15) über die Länge des Rotors in mehrere Teilstücke (19) aufgeteilt, und die axial nebeneinanderliegenden Teilstücke in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind.
  3. 3. Schneidmühlenrotor nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Rotor aus einzelnen Scheiben (20) mit einer der Breite des Kanals (16) entsprechenden Dicke aufgebaut ist.
  4. 4. Schneidmühlenrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, g e k e n n -1 e i c h n e t durch Kanale (16) mit entgegengesetzt zur Drehrichtung (5) des Rotors stetig zunehmender Querschnittsfläche.
  5. 5. Schneidmühlenrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -e e n n z e i c h n e t , daß die Spandicke auf mindestens 40 %, vor zugsweise auf etwa 50 bis 70 ; der Lochweite des Siebes (7) festgelegt ist.
  6. 6. Schneidmühlenrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Messerschneiden (17) in der zylindrischen Mantelfläche des Rotors liegen, und vor jeder Schneide eine die Spandicke bestimmende flache Ausnehmung (18) angeordnet ist.
  7. 7. Schneidmühlenrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Messerschneiden (17) um das fb3ß der Spandicke radial nach außen über die zylindrische Mantelfläche des Rotors hinaus verschoben sind.
  8. 8. Schneidmuhlenrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die beiderseits mit kurzen, gegenüber der Messerblattdicke abgesetzten Vorsprüngen (21) versehenen Messer (19) mittels Spannpratzen (22, 23) auf dem Rotor festgehalten werden.
  9. 9. Schneidmählenrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß bei stumpfgewordenen Messern Spanfläche (26) und Freifläche (27) der Schneiden (17) in gleichem Maß nachgeschlirfen sind, und die radiale Versetzung der Schneiden durch Beilagen (28) unter den Messern ausgeglichen ist.
DE19722216640 1972-04-07 Schneidmühlenrotor Expired DE2216640C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19722216640 DE2216640C3 (de) 1972-04-07 Schneidmühlenrotor

Applications Claiming Priority (1)

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DE19722216640 DE2216640C3 (de) 1972-04-07 Schneidmühlenrotor

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2216640A1 true DE2216640A1 (de) 1973-10-11
DE2216640B2 DE2216640B2 (de) 1977-03-03
DE2216640C3 DE2216640C3 (de) 1977-10-20

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DE2216640B2 (de) 1977-03-03

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