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DE2216011A1 - Drahtwalzgeruest mit fliegend gelagerten walzen - Google Patents

Drahtwalzgeruest mit fliegend gelagerten walzen

Info

Publication number
DE2216011A1
DE2216011A1 DE19722216011 DE2216011A DE2216011A1 DE 2216011 A1 DE2216011 A1 DE 2216011A1 DE 19722216011 DE19722216011 DE 19722216011 DE 2216011 A DE2216011 A DE 2216011A DE 2216011 A1 DE2216011 A1 DE 2216011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pinion
gear
wedges
gears
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722216011
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Stachelhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DE19722216011 priority Critical patent/DE2216011A1/de
Publication of DE2216011A1 publication Critical patent/DE2216011A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/005Cantilevered roll stands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/02Shape or construction of rolls
    • B21B27/03Sleeved rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/07Adaptation of roll neck bearings
    • B21B31/078Sealing devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/30Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal by wedges or their equivalent

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Drahtwalzgerüst mit fliegend gelagerten Walzen Die Errindung betrifft ein Drahtwalzgerust mit fliegend gelagerten Walzen, bei dem die Walzenstützwellen zwischen den Lagern Ritzel aufweisen, die von den Zahnrädern eines seitlich der Ritzel angeordneten Kammwalsengetriebes angetrieben werden, und bei dex die Walzen symmetrisch zueinander anstellbar sind.
  • Bei bekannten Walzgerüsten dieser Art (vgl. Iron and Steel Eng., Dez. 1969, Seite 65) sind die Walzenwellen in Laschen gelagert, die um die Kammwalzenachaen schwenkbar sind. Dies schwenkbare Anordnung der Lagergehäuse bietet sich deshalb an, Weil hierdurch die Ritzel der Walzenstützwellen bei vertikaler Anstellung kreisbogenförmig um die Kammwalzen geführt werden, so daß der Zahneingriff nicht verändert wird. Andererseits ergeben sich hieraus Schwierigkeiten mit der Anstellung. Die bei dem bekannten Walzen gerüst verwen dete Keilanstellung hat beispielsweise den Nachteil, daß der Walzdruck über eine ballige Druckplatte ar die Keilfläche geleitet wird, was mit einem erhöhten Verschleiß der Keilfläche verbunden ist.
  • Dieser Nachteil wird bei einer anderen bekannten Gerüstbauart (vgl. DT-OS 1 427 974) durch Verwendung liner Exzenteranstellung vermieden. Jedoch ist auch diese Anstellung nicht befriedigend, weil durch die Exzenterbuchsen zusätzliche Lose (Walzdruckübertragungsflächen) geschaffen werden, die eine Vergrößerung des Walzensprungs bedeuten, Außerdem ergibt die Bewegung der Walsenstützwellen während der Walzeneinstellung eine bogenförmige Bewegung der Ritzel gegenüber den Zahnrädern des Kammwalzengetriebes, welche die Zahnräder bei größerem Anstellweg außer Eingriff bringt.
  • Hierdurch sind bei den zunehmend gesteigerten Walzgeschwindigkeiten nur verhältnismäßig kleine Anstellwege möglich.
  • Aus Gründen der optimalen Walzenausnutzung ist es jedoch erstrebenswert, wenn die Walzen eines Gerüstes bis zu 8 % des Durohmessers nachgeschliffen werden können. Bei den üblichen Walzen durchmessern von etwa 150 mm ergibt das für jede Walze einen Anstellweg von 6 mm, was mit einer Exzenteranstellung kaum noch zu bewältigen ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher, die Walzenanstellung unter Verwendung von Anstellkeilen derart zu verbessern, daß die eingangs genannten Verschleißerscheinungen vermieden werden, und daß auoh bei Walzgeschwindigkeiten bis 70 m/seo Anstellwege für eine Walze bis zu + 3 - ohne Verschlechterung des Zahneingriffs ermöglicht werden.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Walzenstützwellen während der Walzeneinstellung geradlinig zueinander und die Ritzel tangential zu den Zahnrädern des Kammwalzengetriebes bewegt werden. Bei einem derart ausgebildeten Walzgerüst mit synchronisierter oberer und unterer Keilanstellung, wobei die Einbaugehäuse durch Kraftmittel gegen die Keile andrückbar sind, kann die Synchronisation nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch vereinfacht und verbessert werden, daß die Keile entlang der Verschiebefläche mit Zähnen versehen sind, die mit im Gehäuse gelagerten Zahnradsegmenten zusammenwirken, wobei das angetriebene Zahnradsegment mit dem zweiten Zahnradsegment über angesetzte Kurbelarme und eine Laschenstange derart miteinander verbunden sind, daß die Keile jeweils in gleicher Richtung bewegt werden.
  • Diese Synchronisationseinrichtung erfüllt den gleichen Zweck, wie die beim bekannten Gerüst verwendete Synchronisation über Schneckenradmutter und Schneckenwelle. Sie ist jedoch gegenüber dieser erheblich einfacher in der Herstellung und Wartung.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungebeispiel der Erfindung dargestellt, deren Einzelheiten in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden sollen. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht auf das Walzgerüst unter Weglassung der Schutzhaube und der Armaturen, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Walzgerüst und das Kammwalzengetriebe gemäß Linie II - II in Fig. 3 und Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Walzgerüst und Hauptgetriebe gemäß Linie III - III in Fig. 1.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Drahtwalzgerüst besteht aus einem Rahmen 1 mit Einbaugehäusen 2 und darin fliegend gelagerten Walzen 3. Dieses Drahtwalzgerüst bildet mit mehreren, X-förmig hintereinander angeordneten anderen Drahtwalzgerüsten eine Drahtfertigstaffel, wobei alle Gerüste an einem Getriebekasten 15 angeflanacht sind. Die getriebliche Verbindung geschieht über ein Zahnrad 13, das aur einer Welle 12 sitzt, die aus dem Getriebekasten 15 herausragt, und Uber Zwischenräder 14 mit einem nicht dargestellten Motor verbunden ist.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich, bestehen die Walzen 3 hierbei aus kalibrierten Hartmetallringen, die mittels konischer Ringe 6 und Gewindebüchsen 5 auf dem frei tragenden Teil der Walzenstützwellen 4 befestigt sind. Die StUtzwellen 4 sind in den Einbaugehäusen 2 in Lagern 7 und8 drehbar festgelegt. Zwischen den Lagerstellen bei 7 und 8 befinden sich auf den Sttitzwellen 4 Ritzel 9, die von Zahnrädern 10 eines seitlich der Ritzel angeordneten Kammwalzengetriebes 11 angetrieben werden, wobei das obere Zahnrad auf der aus dem Getriebekasten 15 herausragenden Welle 12 sitzt.
  • Die Einbaugehäuse 2 sind zueinander mittels einer Anstellvorrichtung derart anstellbar, daß die Walzenstützwellen 4 geradlinig zueinander und die Ritzel 9 tangential zu den Zahnrädern 10 verschiedlich sind. Der Anstellweg ist hierbei so bemessen, daß die Walzringe 3 bei Verschleiß oft nachgeschliffen und bis zu einer Durchmesserverkleinerung von 8 % eingesetzt werden können. Trotz des relativ großen Anstellweges von + 3 mm ergibt sich eine derart kleine Vergrößerung des Achsabstandes :wischen den Zahnrädern 10 und den Ritzeln 9, daß auch bei höchsten Walzgeschwindigkeiten noch ein einwandfreier Zahneingriff gewährleistet ist.
  • Die Anstellung der Walzen erfolgt über Keile 16 und 28, die jewells zwischen Einbaugehäuse 2 @@d dem Querhaupt 19 des Walzgerüstrahmens 1 liegen und in Längsrichtung der Kelle 16 und 28 verschiebbar sind. Die Einbaugehäuse 2 werden von Haken 18 hinterfaßt und mittels Spannzylinder 17 über die Keile 16 und 28 gegen das obere und untere Querhaupt 19 gepreßt. Zur Verschiebung der Kelle 16 und 28 sind entlang der Verschiebefläche Zähne 20 vorgesehen, die mit den Zähnen 21 eines im Querhaupt 19 gelagerten Zahnradsegmentes 22 zusammenwirken. Die Verdrehung des Zahnradsegmentes 22 erfolgt über einen starren Hebel 23 und eine mit diesem verbundene Spindel 24, die in einer Gewindebüchse 25 gerührt ist. Diese Gewindebüchse 25 ist in einer mit dem Walzgerüstrahmen 1 verbundenen Platte 27 axial unverschiebbar gelagert und läßt sich über einen Vierkantansatz 26 verdrehen.
  • Dieser Anstellmechanismus befindet sioh nur an dem oberen Keil 16.
  • Um den unteren Keil 28 gleichzeitig mit dem oberen Keil 16 und um jeweils die gleichen Beträge verschieben zu können, ist das untere Zahnradsegment 29 über einen seitlich angesetzten Kurbelarm 30 mit dem aur der gleichen Seite befindlichen Kurbelarm 31 des oberen Zahnradsegmentes 26 durch eine Laschenstange 32 verbunden. Der untere Kurbelarm 30 befindet sich hierbei auf der anderen Seite der Drehachse 33 des Zahnradsegmentes 29 wie der obere Kurbel arm 30 im Verhältnis zu der Drehachse 34 seines Zahnradsegmentes 22, damit die Keile 16 und 28 jeweils in gleicher Richtung bewegt werden. Um die durch die Torsion der Drehachsen 33 und 34 bedingte kleine Verzögerung des Anstellen. des unteren Keiles 28 möglichst gering zu halten, ist die Laschenstange 32 möglichst dicht an den Einbaugehäusen 2 vorbei durch eine entsprechende Aussparung in der Wange 35 des Walzgerüstrahmens 1 geführt.
  • Zum Schutz der an der Vorderseite des Walzgerüstrahmens 1 vorstehenden Flächen der Anstellkeile 16 und 28 ist eine Schutzhaube 36 vorgesehen, die dichtend an der Vorderseite anliegt und gleichzeitig durch eine die Walzenstützwellen 4 umschließende Schutzplatte 37 mittels elastischer Dichtringe 38 den Innenraum des Walzgerüstrahmens 1 nach außen abschließt. Die pichtringe 38 laufen hierbei in Nutringen 39, die guP der Walzenstützwelle 4 sitzen, und sind zu den Innenflächen 40 der Nutringe 39 um den Betrag des Anstellweges der Stützwalzen 4 verschiebbar.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Drahtwalzgerüst mit fliegend gelagerten Walzen, bei dem die Walzenstützwellen zwischen den Lagern Ritzel aufweisen, die von den Zahnrädern eines seitlich der Ritzel angeordneten Kammwalzengetriebes angetrieben werden, und bei dem die Walzen symmetrisch zueinander anstellbar sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i o h n e t, daß die Walzenstützwellen (4) während der Walzeneinstellung geradlinig zueinander und die Ritzel (9) tangential zu den Zahnrädern (10) des Kammwalzengetriebes (11) bewegt werden.
2. Drahtwalzgerüst nach Anspruch 1, mit synchronisierter oberer und unterer Keilanstellung, wobei die Einbaugehäuse durch Kraftmittel gegen die Keile andrückbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (16, 28) entlang der Verschiebefläche mit Zähnen (20) versehen sind, die mit im Gehäuse (1) gelagerten Zahnradsegmenten (22> 29) zusammenwirken, wobei das angetriebene Zahnradsegment (22) mit dem zweiten Zahnradsegment (29) über angesetzte Kurbelarm (30 und 31) und eine Laschenstange (32) derart miteinander verbunden sind, daß die Keile (16, 28) jeweile in gleicher Richtung bewegt werden.
3. Drahtwalzgerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das treibende Zahnradsegment (22) mittels eines weiteren Lenkers (23) über eine mit diesem verbundene, im Gehäuse (1) sich abstützende Spindel (24) drehbar ist.
4. Drahtwalzgerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenlager (7, 8) und das Kammwalzengetriebe (11) in einem gemeinsamen Gehäuse (1) angeordnet sind.
L e e r s e i t e
DE19722216011 1972-04-01 1972-04-01 Drahtwalzgeruest mit fliegend gelagerten walzen Pending DE2216011A1 (de)

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Publications (1)

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DE2216011A1 true DE2216011A1 (de) 1973-10-04

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DE (1) DE2216011A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4392370A (en) 1979-10-23 1983-07-12 Strandell Per Olof Two-high rolling stand for bar and/or wire rolling mill
DE3412586A1 (de) * 1983-04-05 1984-10-11 Sacilor S.A., Hayange Vorrichtung zum kalibrieren von rundem walzgut
EP0180326A3 (de) * 1984-10-02 1987-05-20 MORGAN CONSTRUCTION COMPANY (a Massachusetts corporation) Walzgerüst

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4392370A (en) 1979-10-23 1983-07-12 Strandell Per Olof Two-high rolling stand for bar and/or wire rolling mill
DE3412586A1 (de) * 1983-04-05 1984-10-11 Sacilor S.A., Hayange Vorrichtung zum kalibrieren von rundem walzgut
EP0180326A3 (de) * 1984-10-02 1987-05-20 MORGAN CONSTRUCTION COMPANY (a Massachusetts corporation) Walzgerüst

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