DE2215355A1 - Verfahren zum abscheiden epitaktischer halbleiterschichten aus der fluessigen phase - Google Patents
Verfahren zum abscheiden epitaktischer halbleiterschichten aus der fluessigen phaseInfo
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Description
Dipl.-lng. H. Sauerland · Dr.-lng. R. König · Dipl.-lng. K. Bergen
Patentanwälte · 4ooa Düsseldorf · Cecilienallea 7b . Telefon 43 27
28«, März 1972 Unsere Akte: 27 311 . Be/Fu*; .
RCA Corporation, 30 Rockefeiler Plaza,
New York, NeiYei 10020 (V,St,iA.)
»Verfahren zum Abscheiden epitaktisoher Harbleitersohiohten
aus der, flüssigen Phase"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
zum Abscheiden epitaktisoher Halbleiterschichten aus der
flüssigen Phase.
Eine Technik, die sich bei der Herstellung bestimmter Typen
von Halbleiterbauteilen, insbesondere solchen, die aus Halbleitermaterialien der Gruppe IH-V und ihren Legierungen
hergestellt sind, wie lichtaussendenden Bauteilen und
bestimmten elektronischen Bauteilen, als brauchbar erwiesen hat, wird in der englischen Fachsprache als "liquid phase
epitaxy" bezeichnet. Man versteht darunter ein·Verfahren
zum Abscheiden einer epitaktisohen Schicht eines Einkristall-Halbleiters auf einem Substrat, wobei eine Oberfläche
des Substrats, mit einer Lösung aus einem Halbleitermaterial in einem geschmolzenen Metallösungsmittel in Berührung
gebracht und die Lösung so abgekühlt wird, daß ein Teil des Halbleitermaterials der Lösung gefällt wird und
sich auf dem Substrat als epitaktische Schicht abscheidet^
Der Rest der Lösung wird vom Substrat entfernt»! Die Lösung
kann auch einen Leitfähigkeitsmodifizierer enthalten, der
sich mit dem Halbleitermaterial abscheidet und zu einer epitaktischen Schicht eines gewünschten Leitfähigkeitstyps
führt. Es können zwei oder mehrere epitaktische Schichten
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nacheinander abgeschieden werden, um ein Halbleiterbauteil
einer gewünschten Konstruktion zu schaffen, einschließlich eines solchen mit einem PN-Übergang zwischen benachbarten
epitaktischen Schichten entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps 0
Die Vorrichtung, mit der das epitaktische Aufwachsen aus der flüssigen Phase durchgeführt wird, kann ein Ofenschiffchen
aus hitzebeständigem Material aufweisen, das an seiner Oberseite mit mehreren, mit Abstand voneinander
angeordneten Ausnehmungen versehen ist und einen Schieber aus hitzebeständigem Material aufweist, der in einer sich
im Bereich der Böden der Ausnehmungen erstreckenden Führung
verschiebbar ist. Für den Betrieb dieser Vorrichtung wird eine Lösung in eine Ausnehmung gebraoht und ein Substrat
in eine Vertiefung des Schiebers gelegt. Der Schieber wird sodann in die Position bewegt, in der das Substrat
sich am Boden der Ausnehmung befindet, so daß die Oberfläche des Substrats mit der Lösung in Berührung gebracht wird.
Sobald die epitaktische Schicht auf dem Substrat abgeschieden ist, wird der Schieber wiederum bewegt, um das Substrat
von der Ausnehmung zu entfernen. Um mehrere epitaktische Schichten auf dem Substrat abzuscheiden, werden
in getrennten Ausnehmungen verschiedene Lösungen vorgesehen und das Substrat nacheinander in den Bereich jeder
Ausnehmung gebracht, um die einzelnen Schichten darauf abzuscheiden.
Bei der Anwendung der Flüssigphasen-Epitaxie besteht ein
Problem darin, eine exakt gesättigte Abseheidelösung für die Temperatur zu erhalten, bei der das Abscheiden stattfindet. Wenn die Lösung mit Halbleitermaterial übersättigt
ist, enthält sie feste Halbleiterteilchen, die oft zu einer schlechten Kristallqualität der abgeschiedenen
Epitaxialschicht führen. Wenn die Lösung ungesättigt
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ist, löst sich das Substrat in unkontrollierbarer Weise'
in der Lösung, sobald es mit dieser in Berührung gebracht wirdo Dieser Vorgang führt zu nachteilig unebenen Schichten.
Das Einhalten des exakten Sättigungsgrades der Lösung
bei Abscheidetemperatur durch iJberwachen des Gehaltes an
Ingredienzien, die ursprüa,glich zum Herstellen der Lösung
verwendet wurden, ist äußerst schwierig, da bereits kleine Temperaturschwankungen die Löslichkeit der Schmelze verändern«
Diese Sohwierigkeiten machen sich in erhöhtem Maße bemerkbar, wenn nacheinander mehrere Epitaxialschichten
aus einer Vielzahl von Lösungen abgeschieden werden, da jede Sohicht bei einer anderen Temperatur erzeugt wird«
Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren geschaffen, mit dem die aufgezeigten Nachteile vermieden werden, und
das insbesondere die Herstellung auch mehrerer einwand·=·
freier Epitaxialschichten übereinander ermöglichte Dazu wird erfindungsgemäß eine einkristalline Epitaxialschicht auf
einem Substrat dadurch abgeschieden, daß eine Lösung des Halbleitermaterials in einer Metallschmelze hergestellt
wird, wobei ein Halbleiterstück mit der Lösung so in Kontakt gebracht wird, daß die Lösung sich mit Halbleiterma«
terial sättigte Das Stück wird sodann aus der Lösung ent-»
fernt und eine Oberfläche des Substrats mit dieser in Berührung gebracht«, Die Lösung wird dann abgekühlt, um die
Epitaxialschicht auf dem Substrat abzuscheiden«
Anhand der Zeichnung, in der eine geeignete Vorrichtung
zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens beispielhaft dargestellt ist, wird die Erfindung näher erläutert0
Eine zum Durchführen des erfindungsgemäßön Verfahrens geeignete Vorrichtung ist als. Ganzes mit 10 bezeichnet Die
Vorrichtung 10 besteht aus einem Ofenschiffchen 12 aus
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inaktivem Material, beispielsweise aus Graphit, Das Schiffchen 12 weist an seiner Oberseite drei mit Abstand
voneinander angeordnete Ausnehmungen 14, 16 und 18 auf0
Vom einen zum anderen Ende des Schiffchens 12 erstreckt
sich eine an den Böden der Ausnehmungen 14, 16 und 18
verlaufende Führung 20, in der ein Schieber 22 aus hitzebeständigem Material, wie Graphit, beweglich untergebracht
ist, so daß die Oberseite des Schiebers 22 die Bodenfläche der Ausnehmungen 14, 16 und 18 bildet. Der Schieber 22 besitzt
an seiner Oberseite zwei mit Abstand voneinander angeordnete Vertiefungen 24 und 26, und zwar vorzugsweise
in der Nähe eines Schieberendes. Der Abstand zwischen den Vertiefungen 24 und 26 entspricht dem Abstand zweier benachbarter
Ausnehmungen«, Die Vertiefung 24 dient der Aufnahme eines Halbleiterstückes 28, während die Vertiefung
26 für die Aufnahme eines flachen Substrats 30 vorgesehen ist, auf das eine oder mehrere Epitaxialschichten aufgebracht
werden sollene Die Vertiefung 26 ist groß genug, um eine flache Lage des Substrats 30 zu gewährleisten.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zunächst eine erste Charge in die Ausnehmung 14 gebracht, während
die Ausnehmung 16 eine zweite Charge erhält. Beide Chargen bestehen aus einer Misohung von für die Epitaxialschicht
vorgesehenem Halbleitermaterial, einem metallischen Lösungsmittel für das Halbleitermaterial und, sofern
die Epitaxialschicht einen bestimmten Leitfähigkeitstyp
aufweisen soll, einem Leitfähigkeitsmodifizierer,, Um beispielsweise
Epitaxialschichten aus Gallium-Arsenid abzuscheiden, wird als Halbleitermaterial Gallium-ArsenidT als
Metallösungsmittel Gallium und als Leitfähigkeitsmodifizierer
entweder Tellur oder Zinn für eine N-leitende Schicht oder Zink, Germanium oder Magnesium für eine P-leitende
Schicht verwendet. Das Verhältnis der Ingredienzien
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in jeder Charge wird so gewählt, daß die Lösung mit Halbleitermaterial
ungesättigt ist, wenn das Metallösungsmittel zum Auflösen des Halbleitermaterials geschmolzen wird0 Die
Ingredienzien der Charge würden in der Mischung bei Raumtemperatur als feste Granulate vorliegen. Das Stück 28,
das aus dem Halbleitermaterial besteht, das auch in den Chargen vorhanden ist, wird in die Vertiefung 24 eingebracht,
während das Substrat 30, das aus einem geeigneten Material für das epitaktische Abscheiden besteht, in die.
Vertiefung 26 gelegt wird.
Das beladene Schiffchen 12 wird sodann in einen nicht dargestellten Ofen gebracht, der von hochreinem-Wasserstoff
durchströmt wird. Sodann wird die Heizung des Ofens eingeschaltet,
um den Inhalt des Schiffchens 12 auf eine oberhalb
der Schmelzpunkte der Ingredienzien der Chargen liegende Temperatur zu erhitzen, beispielsweise auf eine Temperatur
zwischen 8000C und 9500C für GaAlAs oder GaAs* Diese
Temperatur wird solange aufrechterhalten, bis sichergestellt ist, daß die Ingredienzien der Chargen völlig geschmolzen
und homogenisiert sind. Auf diese Weise entsteht aus der ersten Charge eine erste Lösung 32 aus Halbleitermaterial
und Leitfähigkeitsmodifizierer in geschmolzenem Metallösungsmittel, während die zweite Charge in
eine zweite Lösung 34 aus Halbleitermaterial und dem Leitfähigkeitsmodifizierer in einem geschmolzenen Metallösungsmittel
überführt wird.
Der Schieber 22 wird sodann.in Richtung des Pfeiles 36
bewegt, bis das Halbleiterstück 28 sich in der Ausnehmung 14 befindete Dadurch kommt das Stück 28 mit der ersten
Lösung 32 in Berührung. Da dieäe Lösung 32 an Halbleitermaterial ungesättigt ist, löst sich in der Metallschmelze
ein Teil des Halbleiterstückes 28 auf, bis die erste Lösung exakt gesättigt ist. Der Schieber 22 wird
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sodann nochmals in Richtung des Pfeiles 36,bewegt, bis
das Stück 28 sich in der Ausnehmung 16 befindete Damit wird das Stück 28 mit der zweiten Lösung 34 in Berührung
gebracht. Da die zweite Lösung 34 ebenfalls an Halbleitermaterial
ungesättigt ist, löst sich auch hier ein Teil des Halbleiterstückes 28 in der Metallschmelze auf, bis
die zweite Lösung ebenfalls exakt mit Halbleitermaterial gesättigt ist.
Da die das Substrat 30 enthaltende Vertiefung 26 von der das Stück 28 aufnehmenden Vertiefung 24 den gleichen Abstand
aufweist, der auch zwischen benachbarten Ausnehmungen besteht, wird gleichzeitig mit dem Bewegen des Stückes 28
aus der ersten Vertiefung 14 in die zweite Vertiefung 16
das Substrat 30 in die erste Vertiefung 14 bewegt. Damit
wird die Oberfläche des Substrats 30 mit der ersten Lösung 32 in Berührung gebracht, die nunmehr absolut genau gesättigt
ist, Spdann wird die Heizung des Ofens abgeschaltet, um das Schiffchen 12 und seinen Inhalt abzukühlen,, Das Abkühlen
der genau gesättigten ersten Lösung 32 führt dazu, daß ein Teil des Halbleitermaterials aus der Lösung 32 gefällt und
auf der Oberfläche des Substrats 30 unter Bildung einer ersten Epitaxialschicht abgeschieden wird. Während des Abscheidens
des Halbleitermaterials wird ein Teil der Leitfähigkeitsmodifizierer
der ersten Lösung 32 in das Gitter der ersten Epitaxialschicht eingebaut, so daß eine Schicht
gewünschter Leitfähigkeit entsteht.
Das Abkühlen der ersten Lösung 32 zum Zwecke des Äbscheidens
der Epitaxialschicht auf dem Substrat 30 führt gleichzeitig zum Abkühlen der zweiten ^ösung 34. Da diese Lösung 34
ebenfalls genau gesättigt"ist, führt ihr Abkühlen dazu, daß ein Teil des in ihr enthaltenen Halbleitermaterials
gefällt und auf dem Stück 28 wieder abgeschieden wird. Dadurch wird der gewünschte Sättigungsgrad der zweiten Lösung
209 8 83ΛΠ98
34 genau eingehalten, obwohl die Temperatur der Lösung erniedrigt
wurde. Der Schieber 23 wird nun nochmals in Richtung
des Teiles 36 bewegt, um das Substrat 30 mit der ersten Epitaxialschicht aus dem Bereich der ersten Ausnehmung
14 in den der zweiten Ausnehmung 16 zu bringen.
Dadurch wird die Oberfläche der ersten Epitaxialschicht mit der zweiten Lösung 34 in Berührung gebracht, die bei
der nunmehr herrschenden Temperatur aufgrund der vorstehenden 'Ausführungen noch exakt mit Halbleitermaterial
gesättigt ist. Ein weiteres Abkühlen des Schiffchens 12
und seines Inhalts führt dazu, daß ein Teil des Halbleitermaterials aus der zweiten Lösung 34 gefällt und auf
der ersten Epitaxialschicht unter Bildung einer zweiten Epitaxialschicht abgeschieden wird. Gleichzeitig wird
im Gitter der zweiten Epitaxialschicht ein Teil des Leitfähigkeitsmodifizierers
der zweiten Lösung 34 eingelagert, so daß die zweite Epitaxialschicht ebenfalls den gewünschten Leitfähigkeitstyp besitzt. Der Schieber 22 wird dann
nochmals in Richtung des Pfeiles 36 bewegt, um das mit den beiden Epitaxialschichten versehene Substrat 30 von der
Ausnehmung 16 in die(leere Ausnehmung 18 zu befördern, wo
es dem Schieber entnommen werden kann«,
Obgleich das erfindungsgemäße Verfahren vorstehend am Beispiel
des Nacheinander-Abscheidens zweier Epitaxialschichten beschrieben wurde, eignet es sich selbstverständlich
in gleicher Weise auch zum Abscheiden entweder nur einer einzigen oder einer Vielzahl von Epitaxialschichtene Zum
Herstellen einer einzelnen Epitaxialschicht wird nur eine Lösung benötigt, wobei das Halbleiterstück 28 zunächst
mit dieser Lösung in Berührung gebracht wird, um die genaue Sättigung zu erreichen, urö. das Substrat danach
mit der so gesättigten Lösung zum Zwecke des Abscheidens ■ der Epitaxialschicht in Berührung gebracht wird. Um mehr als
zwei Schichten auf dem Substrat abzuscheiden, wird
2098837 098?
das Schiffchen 12 mit zusätzlichen Ausnehmungen versehen, so daß für jede Lösung, aus der eine Epitaxialschicht abgeschieden
wird, eine gesonderte Ausnehmung vorhanden ist. Während ,dann der' Schieber 22 bewegt wird, um das Substrat
30 von einer Ausnehmung zur anderen zu befördern und nacheinander die Schichten auf dem Substrat aufzubringen,
läuft das Halbleiterstück 28 dem Substrat voraus, so daß jede Lösung exakt gesättigt und auf diesem Sättigungegrad
gehalten wird, bis das Substrat 30 mit ihr in Berührung kommt, ' ... '
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung dient also das Halbleiterstück
28 als Quelle für das Halbleitermaterial, das für jede Lösung zur exakten Sättigung an Halbleitermaterial
benötigt wird, und weiterhin dazu, die Lösung auf dem exakten Sättigungsgrad zu halten» bis das Substrat mit dieser in
Berührung kommt, selbst wenn sich die Temperatur der Lösung ändert. Das Substrat 30 wird mit jeder Lösung sofort nach
Entfernen des Stückes 28 in Berührung gebracht, so daß damit gewährleistet ist, daß das Abscheiden der Epitaxialschicht
auf dem Substrat aus einer genau gesättigten Lösung geschieht. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird somit erreicht,
daß jede abgeschiedene Epitaxialschicht ausgezeichnete Kristallqualität und beste Planareigenschaften besitzt.
Darüber hinaus erübrigt sich bei diesem Verfahren die Notwendigkeit einer kritischen Kontrolle des Anteils an Halbleitermaterial
in der ursprünglichen Charge für jede Lösung, solange der Anteil geringer als für die Sättigung
der Lösung erforderlich ist, da das Stück 28 auch zu jeder Lösung den genau richtigen Betrag an Halbleitermaterial
für ihre axakte Sättigung hinzufügt.
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Claims (1)
- RCA Corporation, 30 Rockefeller Plaza, New York. N.Y* 1002G (V.St.A»)Patentansprüche; .1, Verfahren zum Abscheiden einer Epitaxialschicht aus einkristajfclinem Halbleitermaterial auf einem Substrat, d a durch gekennzeichnet , daß nach Herstellen einer Lösung aus In einem geschmolzenem metallischen Lösungsmittel gelöstem Halbleitermaterial ein Halbleiterstück aus entsprechendem Material mit der Lösung zu , deren Sättigung in Berührung gebracht wird, daß das Halbleiterstück sodann aus der Lösung entfernt und das Substrat mit dieser in Berührung gebracht wird, und daß schließlich die Lösung so weit abgekühlt wird, daß sich auf dem Substrat eine aus dem Halbleitermaterial bestehende Epitaxialschicht abscheidet.2,! Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die ursprünglich hergestellte Lösung an Halbleitermaterial ungesättigt istv3. Verfahren zum aufeinanderfolgenden Abscheiden zweier Ipitaxialschichten aus Halbleitereinkristallen auf einem ' , Substrat, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste und zweite Lösung aus in einer Metallschmelze aufgelöstem Halbleitermaterial hergestellt werden, daß sodann ein Halbleiterstück mit der ersten Lösung bis zu deren Sättigung an Halbleitermaterial in Verbindung gebracht wird, daß das Halbleiterstück aus der gesättigten ersten Lösung entfernt und der zweiten Lösung bis zu deren Sättigung an Halbleitermaterial zugeführt wird, daß gleichzeitig mit209383/0982dem Entfernen des Halbleiterstücks aus der gesättigten ersten Lösung eine Oberfläche des Substrats mit dieser in Berührung gebracht wird, wonach die erste Lösung soweit abgekühlt wird, daß sich auf dem Substrat eine erste Epitaxialschicht aus Halbleitermaterial bildet, daß sodann das Halbleiterstück aus der_gesättigten zweiten Lösung entfernt und gleichzeitig damit die freie Oberfläche der ersten Epitaxialschicht mit der zweiten gesättigten Lösung in Verbindung gebracht wird, und'daß . schließlich auch die zweite Lösung genügend abgekühlt wird, damit sich eine zweite Epitaxialschicht aus Halbleitermaterial auf der ersten Epitaxialschicht bildet«,4. Verfahren nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet , daß gleichzeitig mit der dem Abscheiden der ersten Epitaxialschicht dienenden Abkühlung der ersten Lösung die zweite Lösung um den gleichen Betrag abgekühlt wird, so daß ein Teil des in der zweiten Lösung enthaltenen Halbleitermaterials sich auf dem Halbleiterstück abscheidet und die zweite Lösung an Halbleitermaterial exakt gesättigt bleibt,5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis kt zum aufeinanderfolgenden Abscheiden einer Vielzahl von Epitaxialschichten aus Halbleitereinkristallen auf einem Substrat, dadurch gekennzeichnet , daß in jeder Ausnehmung eines mit einer Vielzahl von im Abstand zueinander angeordneten Ausnehmungen versehenen Ofenschiffchens eine getrennte Lösung eines in einer Metallschmelze gelösten Halbleitermaterials erzeugt wird, daß sodann ein Halbleiterstück nacheinander mit jeder Lösung in Berührung gebracht wirdj so daß aufeinanderfolgend jede Lösung exakt mit Halbleitermaterial gesättigt wird, daß das Substrat nacheinander mit jeder gesättigten209883/098?Lösung in Berührung gebracht wird, und daß während des Verweilens des Substrats in der jeweiligen, gesättigten Lösung diese abgekühlt wird, um aus der Lösung eine Epitaxialschicht aus Halbleitermaterial auf dem Substrat abzuscheiden.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Substrat in jede gesättigte Lösung zum gleichen'Zeitpunkt eingebracht wird, zu dem das Halbleiterstück aus dieser entfernt wird,7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Lösungen ursprünglich ungesättigt an Halbleitermaterial sind,8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet , " daß das Abkühlen des Schiffchens und seines Inhalts erst dann• begonnen wird, nachdem das Substrat* der ersten Lösung zugeführt ist, und daß während des Verweilens des Substrats in einer Lösung das Halbleiterstück sich in der nächsten Lösung befindet, um diese auf genauen Sättigungsbedingungen zu halten,9ο Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß das Halbleiterstück und das Substrat mittels eines beweglieh im Schiffchen entlang den Böden der Ausnehmungen geführten Schiebers in bestimmtem Abstand voneinander gehalten werden, und daß das Halbleiterstück und das Substrat durch Bewegen des Schiebers nacheinander den Lösungen zugeführt werden, wobei das Halbleiterstück dem Substrat vorläuft.'209883/0982Leerseite
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