DE2214704A1 - Unterkleidungsstück - Google Patents
UnterkleidungsstückInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B9/00—Undergarments
- A41B9/10—Petticoats
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- Sheet Holders (AREA)
Description
3353 Bad Gandersheim, 24. März 1972
Postfach 129
Hohenhöfen 5
Telefon: (05382) 2842
Telegramm-Adresse: Siedpatent Badgandersheim
Unsere Akten-Nr. 2714/2
Berlei (U0K.) Limited
Patentgesuch vom 24. März 1972
Berlei (U.K.) Limited
Berlei Rouse, Bath Road Slough, Buckinghamshire
Großbritannien
Unterkleidungsstück
Die Erfindung bezieht sich auf ein auf der Taille sitzendes Unterkleidungsstück, insbesondere Unterrock.
Umfangsmäßig ist die Taille der Durchschnittsperson beträchtlich kleiner als der Rest ihres Rumpfes. Der Hüftumfang
des Durchschnittsmanns ist etwa 15 bis 20 cm größer als sein Taillenumfang, und bei der Durchschnittsfrau ist
der Unterschied eher großer, z.B. etwa 25 cm. Infolgedessen haben auf der Taille sitzende Unterkleidungsstücke,
die nicht mit einer Einrichtung zum Trennen in der Taillengegend versehen sind, z.B. mit einem Schlitz, der durch
Reißverschluß, Knöpfe oder Haken und Ösen schließbar ist, den Nachteil, daß die Taillengegend des Kleidungsstücks
einen bedeutend größeren Umfang haben muß, als für einen guten Sitz erforderlich wäre, damit das Kleidungsstück beim
An- und Ausziehen über Hüfte oder Schultern gestreift werden kann. Eine gewisse Stoffmenge in der Taillengegend ist
209842/0106 Rö/Hn.
daher nur deswegen erforderlich, damit das Kleidungsstück an- oder ausgezogen werden kann, und das Kleidungsstück
hat dadurch den Nachteil, daß es um die Taille herum bauschig ist» Wenn unter einem in der Taillengegend eng
sitzenden Kleid ein üblicher auf der Taille sitzender Unterrock mit elastischem Bund getragen wird, gibt dieser
dem Kleid in der Taillengegend ein unschönes, bauschiges Aussehen und verdirbt seine glatten Linien.
Es ist bekannt, in der Taille eines Rocks einen einzigen Schlitz vorzusehen und ihn, wie oben angeführt,
mit einer Schließeinrichtung, z.B. mit einem Reißverschluß, mit Knöpfen, Haken und Ösen zu versehen, so daß der Rock
bei geöffneter Schließeinrichtung über die Schultern oder Hüften gezogen werden kann. Eine solche Anordnung macht
es unnötig, in der Taillengegend überschüssigen Stoff vorzusehen. Eine ähnliche Technik könnte zwar auch bei
auf der Taille sitzenden Unterröcken angewandt werden, hätte aber eine Anzahl Nachteile. Bestimmte Schließmittel,
z.B0 Reißverschlüsse oder Knöpfe, können sich durch ein
eng anliegendes Kleid abzeichnen und machen so das besondere Problem, das sie eigentlich lösen sollten, noch schwieriger.
Außerdem können die Kosten derartiger Schließmittel sowie die Kosten der mit ihrer Anbringung verbundenen Schneiderarbeit
eine starke Erhöhung des Preises eines Unterrocks verursachen, der wegen seiner einfachen Konstruktion an
sich viel billiger ist als die meisten Röcke. Außerdem ist diese Technik in der Praxis nicht anwendbar bei den bekannten
üblichen Unterröcken mit einfachem Elastikbund, da dabei der Elastikbund unterbrochen werden müßte. Auch würde
der große Vorteil eines Unterrocks mit einfachem Elastikbund, nämlich daß er in wenigen Sekunden an- und ausgezogen
werden kann, aufgehoben durch die Notwendigkeit, umständliche und lästige Schließmittel zu betätigen.
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22U704
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein auf der Taille sitzendes Unterkleidungsstück zu schaffen, bei dem
die durch überschüssigen Stoff verursachte Bauschigkeit in der Taille wegfällt oder zumindest auf ein Minimum verringert
wird und das an- und ausgezogen werden kann ohne die Notwendigkeit, Schließmittel zu betätigen.
Dies wird nach der Erfindung erreicht durch wenigstens einen im wesentlichen senkrechten Schlitz, der die Taillengegend
des Kleidungsstücks trennt und ihr Überziehen über die Hüfte ermöglicht, und durch eine wenigstens am oberen
Ende des Schlitzes angebrachte elastische Verbindung, die den Schlitz in die geschlossene Stellung zieht. Lediglich
durch Anbringung wenigstens eines derartigen Schlitzes ist es also möglich, einen bei dem normalen Sitz des Unterkleidungsstücks
sich ergebenden überschüssigen Stoff und damit die beschriebene nachteilige Bauschigkeit weitestgehend
zu vermeiden und zugleich mit einem derartigen guten Sitz um die Taille ein einfaches An- und Ausziehen zu ermöglichen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist der Schlitz
oder jeder Schlitz durch jeweils einen an jeder Seite des Schlitzes mit dem Kleidungsstück verbundenen elastischen
Streifen verbunden. Es kann aber auch in weiterer Ausbildung der Erfindung ein durch den Schlitz oder die Schlitze unterbrochener
Schlauch um den oberen Rand des Kleidungsstücks herum verlaufend gebildet sein und in diesem Schlauch ein
geschlossenes Band aus elastischem Material angeordnet sein, das dann seinerseits den Schlitz in die geschlossene Stellung
zieht, sobald das Unterkleidungsstück die gewollte Lage einnimmt O
Zweckmäßig ist bei einem solchen Unterkleidungsstück ein Paar dieser Schlitze aneinander gegenüberliegenden Stellen
in der Taillengegend vorgesehen.
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Eine besonders einfache Ausführungsform mit einfacher Fertigung wird in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch
erreicht, daß der Schlitz oder jeder Schlitz eine Fortsetzung eines im wesentlichen senkrechten Saumes nach oben
ist. Der Schlitz bildet daher in einfacher Weise die Fortsetzung eines solchen Saumes zur Taille hin·
Die Erfindung ist insbesondere bei Unterröcken, jedoch mit den gleichen Vorteilen auch bei anderen auf der Taille
sitzenden Unterkleidungsstücken anwendbar, Z0B. bei
Schlüpfern oder Höschen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Der dargestellte Unterrock 10 weist einen vorderen Teil 12 und einen hinteren Teil 14 auf. Beide Teile 12 und
14 sind durch seitliche Säume 16 und 18 zusammengenähte
Der Unterrock 10 weist ferner am unteren Rand eine Zierkante 20 auf. Die oberen Enden des Vorderteils 12 und des
Hinterteils 14 sind nach innen umgeschlagen und zusammengenäht und bilden zwei getrennte Schlauchabschnitte 22 und
24, in denen ein geschlossenes Elastikband 26 angeordnet ist.
Anders als bei einem üblichen Unterrock sind hier der Vorderteil 12 und der Hinterteil 14 mit dem Säumen 16
und 18 nur längs eines Teils ihrer aneinanderliegenden Kanten zusammengenäht. In der Taillengegend sind der Rumpfteil
des Unterrocks und der Bandschlauch bei 28 und 30 auf beiden Seiten voneinander getrennt. An diesen getrennten
Stellen sind die Kanten von Vorder·* und Hinterteil nicht
miteinander verbunden, sondern einfach umgelegt und gesäumt. Wiederum anders als bei einem üblichen Unterrock kann
infolgedessen die Taillengegend des Unterrocks passend auf das Taillenmaß der betreffenden Trägerin zugeschnitten
werden, da beim An- und Ausziehen die getrennten Stellen auseinandergehen, wenn das Elastikband 26 gereckt wird
und so über die Hüften gezogen werden kann. In der Zeichnung
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sind die getrennten Stellen 28 und 30 in der auseinandergezogenen
Stellung dargestellt, die sie einnehmen, wenn das Elastikband 26 gereckt ist. Wenn der Unterrock auf
der vorgesehenen Stelle sitzt, schließen sich die getrennten
Stellen, und der Unterrock wird dann von der Trägerin als gut sitzend und bequem empfunden. Anders als übliche
auf der Taille sitzende Unterröcke mit Elastikbund hat der beschriebene Unterrock einen guten Sitz und ist in der
Taillengegend nicht bauschig. Er erreicht diese Vorteile ohne Rückgriff auf zeitraubende Befestigungsmittel und ist
somit leicht und schnell an- und auszi.i ί ar.
Bei einer anderen, einfacheren Ausführungsform der Erfindung weist der Unterrock keinen Bandschlauch und kein
geschlossenes Elastikband auf. Der Unterrock hat ein Tail—
lenband, und die Taillengegend des Unterrocks und des Taillenbandes weist, wie bei der dargestelltes, Ausführungsform, zwei oder mehr getrennte Stellen auf, wobei das obere
Ende jeder Trennstelle von jeweils einem kurzen Streifen eines elastischen Materials überbrückt wird« Die Streifen
sind so dehnbar, daß der Unterrock über die Hüften gezogen werden kann, und sie ziehen sich zusammen, wenn, der Unterrock
an der vorgesehenen Stelle sitzt, so daß der Unterrock bequem auf der Taille der Trägerin sitzt»
Die Erfindung ist zwar besonders auf auf der Taille sitzende Unterröcke anwendbar, sie kann aber auch bei anderen
auf der Taille sitzenden Unterkleidungsstücken, wie Schlüpfern und Höschen angewandt werden.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich, wird durch die Erfindung ein auf der Taille sitzendes Kleidungsstück
geschaffen, das die jränschenswerte Kombination von
Bequemlichkeit, gutem Sitz um die Taille und Leichtigkeit des An- und Ausziehens aufweist«
anwalt·
Dipl.'lng, Horst Rose
Dip».»Ing. Peter Kos β I
209842/0106
Claims (2)
- DIPL-ING. HORST RUSE DIPL-ING. PETER KOSEL3353 Bed Ganderahelm, 24. Mär Z 1972Postfach 129Hohenhöfen 5Telefon: (05382) 2842Telegramm-Adresse: Siedpatent BadgandershelmUnsere Akten-Nr. 2714/2Berlei (U.K.) Limited
Patentgesuch vom 24. März 1972Patentansprüchehj Auf der Taille sitzendes Unterkleidungsstück, insbesondere Unterrock, gekennzeichnet durch wenigstens einen im wesentlichen senkrechten Schlitz (28,30), der die Taillengegend des Kleidungsstücks (10) trennt und ihr Überziehen über die Hüfte ermöglicht, und durch eine wenigstens aüfflSncLe des Schlitzes angebrachte elastische Verbindung, die den Schlitz in die geschlossene Stellung zieht· - 2. Unterkleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz oder jeder Schlitz durch jeweils einen an jeder Seite des Schlitzes mit dem Kleidungsstück verbundenen elastischen Streifen verbunden ist.3· Unterkleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch geeinkennzeichnet, daßrdureh den Schlitz oder die Schlitze (28, 30) unterbrochener Schlauch (22,24) um den oberen Rand des Kleidungsstücks herum verlaufend gebildet ist und in diesem Schlauch ein geschlossenes Band (26) aus elastischem Material angeordnet ist.4· Unterkleidungsstück nach den Ansprüchen 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar dieser Schlitze (28,30) an einander gegenüberliegenden Stellen in der Taillengegend vorgesehen ist.BoVHn,Bankkonto:Norddeutsch« Landesbank, Filiale Bad Qandershelm, Kto.-Nr.22.118.970 ■ Postscheckkonto: HannoverMMS«o 209842/010622H704 -^~
75· Unterkleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz oder jeder Schlitz eine Fortsetzung eines im wesentlichen senkrechten Saumes (16,18) nach oben ist·Patentanwälte Dipl.-Ing. Horst Rose Dipi.-Ing. Peter Kosel209842/0106Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB807971 | 1971-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2214704A1 true DE2214704A1 (de) | 1972-10-12 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722214704 Pending DE2214704A1 (de) | 1971-03-29 | 1972-03-25 | Unterkleidungsstück |
Country Status (5)
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|---|---|
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| DE (1) | DE2214704A1 (de) |
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| NL (1) | NL7203705A (de) |
-
1971
- 1971-03-29 GB GB1343898D patent/GB1343898A/en not_active Expired
-
1972
- 1972-03-20 NL NL7203705A patent/NL7203705A/xx unknown
- 1972-03-23 BE BE781166A patent/BE781166A/xx unknown
- 1972-03-25 DE DE19722214704 patent/DE2214704A1/de active Pending
- 1972-03-29 FR FR7211112A patent/FR2132211A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1343898A (de) | 1974-01-16 |
| BE781166A (fr) | 1972-07-17 |
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| FR2132211A1 (de) | 1972-11-17 |
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