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DE2214259A1 - FM-Stereodemodulator - Google Patents

FM-Stereodemodulator

Info

Publication number
DE2214259A1
DE2214259A1 DE19722214259 DE2214259A DE2214259A1 DE 2214259 A1 DE2214259 A1 DE 2214259A1 DE 19722214259 DE19722214259 DE 19722214259 DE 2214259 A DE2214259 A DE 2214259A DE 2214259 A1 DE2214259 A1 DE 2214259A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
frequency
divider
phase
inputs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722214259
Other languages
English (en)
Inventor
Jeffrey Neil Chicago; Padgett William Jacob Berwyn; IH. Denenberg (V.StA.). H03f3-26
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomas International Corp
Original Assignee
Thomas International Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas International Corp filed Critical Thomas International Corp
Publication of DE2214259A1 publication Critical patent/DE2214259A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/86Arrangements characterised by the broadcast information itself
    • H04H20/88Stereophonic broadcast systems
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/22Homodyne or synchrodyne circuits
    • H03D1/2209Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders
    • H03D1/2236Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders using a phase locked loop
    • HELECTRICITY
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    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
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    • HELECTRICITY
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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stereo-Broadcasting Methods (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen.FM-Stereodemodulator mit einer Quelle eines Signalgemischs, das eine Bezugskomponente und eine mit einer Information modulierte Komponente aufweist.
Typische FM-StereomultiplexdemodulatQren führen einen 38 kHz-Träger zur synchronen Demodulation eines Zweiseiten·'* band-Tei!kanals mit unterdrücktem Träger dadurch wieder ein, dass ein empfangenes Signalgemisch gefiltert wird, um ein 19 kHz-Pilotsignal wiederzugewinnen. Das wiedergewonnene Pilotsignal wird dann auf einen Frequenzverdoppler gekoppelt* um einen Zusatzträger zu erhalten. Derartige Demodulatoren sind für integrierte Schaltkreise ungeeignet, da sie Ind.uk-* tivitäten benötigen. .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgetnäss durch einen Phasendetektor zur Erzeugung eines Steuersignals an einem Ausgang, dessen Größe von der Phasendifferenz zwischen Signalen an zwei Eingängen abhängt, eine Bezugssignalquelle, die an die Signalgemischquelle angeschlossen ist, um die Bezugskomponente auf einen der beiden Eingänge des Phasendetektors zu koppeln, einen gesteuerten Oszillator zur Erzeugung eines Schwingungssignals miteiner Frequenz, die ein Vielfaches der Frequenz der Bezugskomponente ist, wobei die Grosse des Steuersignals des Phasendetektors die Phase des Schwingungssignals steuert, einen Teiler zur Frequenzteilung des Schwingungssignals, um ein geteiltes Signal und ein Zusatzsignal zu erzeugen, eine Schleife, die an den Teiler angeschlossen ist, um das geteilte Signal auf den anderen der beiden Eingänge des Phasendetektors zu koppeln und eine phasenstarre Schleife zu bilden, die den Phasendetektor, den gesteuerten Oszillator und den Teiler umfasst, und durch einen Detektor, dessen Eingänge mit der Signalgemischquelle und dem Teiler zur Demodulation der mit der Information modulierten Komponente unter Verwendung des Zusatzsignals verbunden sind.
Durch die Erfindung wird ein Stereodemodulator für ein Signalgemisch geschaffen» das eine Bezugskomponente, z.B. ein 19 kHz-Pilotsignal, und eine mit einer Information modulierte Komponente, z.B. einen 38 kHz-Zweiseitenband-Teilkanal mit unterdrücktem Träger aufweist, wobei eine phasenstarre Schleife zur Wiedergewinnung eines Zusatz-
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trägers zur synchronen Demodulation verwendet wird. Übliche phasenstarre Schleifen verwenden einen spannungsgesteuerten Oszillator mit einer mittleren Frequenz gleich oder nahezu gleich der erwarteten Eingangsfrequenz. Es ist jedoch schwierig und teuer, einen spannungsgesteuerten Oszillator herzustellen, der eine symmetrische Ausgangswellenform erzeugt, die zur synchronen Demodulation notwendig ist.
Bei dem erfindungsgemässen Stereodemodulator werden diese Nachteile der bekannten phasenstarren Schleifen durch Verwendung eines spannungsgesteuerten Oszillators vermieden, der eine Ausgangsfrequenz aufweist, die ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz ist, auf die eingerastet werden soll. Das Ausgangssignal des Oszillators wird auf einen Frequenzteiler gekoppelt, der ein symmetrisches Ausgangssignal erzeugt, das verwendet wird, um auf eine Eingangsfrequenz einzurasten und um einen Zusatzträger zu erzeugen. Deshalb ist der Aufbau des Oszillators selbst nicht kritisch und der Oszillator soll sogar eine asymmetrische Wellenform erzeugen.
Weitere Vorteile gegenüber den bekannten Demodulatoren ergeben sich dadurch, dass bestimmte Schaltkreise verwendet werden können, die in Kombination mit dem erfindungsgeraässen Stereodemodulator neu sind. Ein einfach aufgebautes Hochpassfilter, das nur aus passiven RC-Bauteilen besteht,, ist zwischen einer Signalgemischquelle und dem Phasendetektor für das Pilotsignal angeordnet. Es wurde festgestellt, dass die Beseitigung der niederfrequenten Komponenten des Signalgemischs jedes Zittern in der Phasenlage in dem spannungsgesteuerten Oszillator verhindert · Bei
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einem Gleichtaktdetektor, der das Vorhandensein des Pilotsignals feststellt, sind Exklusiv-Oder-Glieder verwendet, um eine Bezugswellenform zu erzeugen, die gegenüber der Phase des Pilotsignals eindeutig ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild des Stereodemodulators gemäss der Erfindung,
Fig. 2A-2F Spannungswellenformen, die in der Schaltung der Fig. 1 auftreten, und
Fig. 3 ein Schaltbild des in Fig. 1 in Blockform dargestellten spannungsgesteuerten Oszillators.
Fig. 1 zeigt einen Stereodemodulator für ein zusammengesetztes FM-Stereomultiplexsignal. Ein solches Signal kann als Zeitbereich-Multiplexsignal oder als zusammengesetztes Signal im Frequenzbereich beschrieben werden, das einen L+R-Hauptkanal, einen L-R-Unterkanal und ein Pilotsignal mit verminderter Amplitude bei der halben Unterkanalfrequenz hat, um die Demodulation zu erleichtern. Der Unterkanal ist ein Zweiseitenbandsignal mit unterdrücktem Träger, das ursprünglich auf eine 38 kHz-Sinuswelle moduliert wurde. Eine vierte Komponente, die als SCA- oder Speicher-(storecast)-Komponente bekannt ist, kann eben- . falls in bestimmten Fällen vorhanden sein und besteht aus einem dritten FM-modulierten Audiosignal auf einem zweiten Hilfsträger.
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Das zusammengesetzte Signal tritt an einem Eingangsanschluss 10 irgendeines üblichen FM-Stereoempfängers auf. Ein Hochpassfilter 12 verbindet den Anschluss 10 mit einem Kanal zur Wiedergewinnung des 38 kHz-Trägers zum Zwecke der Wiedereinführung des Trägers. Das Filter 12 ist ein RC-Netzwerk, das aus nur passiven Bauteilen aufgebaut ist und so ausgebildet ist, dass es eine sehr geringe Phasenverschiebung bei 19 kHz hat, um einen Phasenfehler in dem wiedergewonnenen Träger zu vermeiden., Das Filter 12 wird verwendet, um ein Zittern der Phasenlage in dem Kanal zu vermeiden, wenn niederfrequente Audiosignale vorhanden sind. Es wurde festgestellt, dass ein einfaches einstufiges Netzwerk ausreicht, das aus einem Kondensator 16 in Reihe zwischen dem Anschluss 10 und einem Phasendetektor* 14 und einem Nebenschlusswiderstand 17 in Reihe zwischen dem Kondensator 16 und einer Bezugspotentialquelle bzw. Masse 20 besteht.
Der Phasendetektor 14 bildet einen Teil einer phasenstarren Schleife. Das Pilotsignal, das das Filter 12 durchlaufen hat, wird auf einen Bezugseingang 22 gekoppelt. Zum Phasenvergleich sind zwei Eingänge 24 und 25 mit einer Quelle eines örtlich erzeugten, geteilten Signals verbunden, das mit dem Pilotsignal phasenstarr gekoppelt werden soll. Wenn die Schleife phasenstärr ist, sind die Signale an den Eingängen 24, 25 gegenüber dem Signal am Bezugseingang 22 um 90° verschoben, so dass an einem Ausgang 27 eine Bezugsgleichspannung erzeugt wird. In Abhängigkeit von einer Phasendifferenz bzw. -verschiebung von diesen 90 wird eine Spannung am Ausgang 27 erzeugt, die einen mittleren Gleichspannungspegel proportional der Phasen-
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differenz bzw. -verschiebung von diesen 90 aufweist. Der Phasendetektor i4 kann irgendeine Multiplizierschaltung sein, die als integrierter Schaltkreis aufgebaut ist, der zwei entgegengesetzt symmetrische Rechteckwellen als Schaltsignal (an den Eingängen 24,25) und irgendeine willkürliche Wellenform (am Eingang 22) zum Phasenvergleich benötigt.
Der Ausgang des Phasendetektors i4 ist mit einem Tiefpassfilter 30 verbunden, das aus einem einfachen einstufigen RC-Netzwerk besteht. Solch ein einstufiger Aufbau stellt sicher, dass die Phasenverschiebung, die durch das Filter selbst verursacht wird, stets geringer als oder gleich 90° ist, um zur Stabilisation der Schleife beizutragen. Das Filter 30 sorgt für die notwendige Selektivität der Schleife, wenn die RC-Zeitkonstante etwa 30 Mikrosekunden beträgt.
Der Ausgang des Filters 30 ist mit einem Gleichspannungsverstärker 32 verbunden, der nur notwendig ist, wenn die Übertragungsverstärkungen des Phasendetektors 14 und des Oszillators 37 zu niedrig sind. Der Verstärker sollte nur eine geringe Phasenverschiebung in die Schleife einführen, um eine Instabilität zu verhindern. Ein Normfunktionsverstärker üblicher Art ist hierfür ausreichend. Da ein Funktionsverstärker für seine eigene Stabilität eine Kompensation erfordert, führt eine gewisse zusätzliche Phasenverschiebung ein, die die Wahl des Schleifenfilters 30 noch kritischer macht.
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Das Gleichspannungsausgangssignal des Verstärkers 32 steuert den spannungsgesteuerten Oszillator 3^» der eine mittlere Frequenz hat, die ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz des Pilotsignals ist und die vorzugsweise das Vierfache der 19 kHz-Pilotfrequenz, also 76 kHz, be- , trägt« Der Verstärker 3k kann ein beliebig geformtes Ausgangssignal auf einer Ausgangsleitung 35 haben und darin eine asymmetrische Rechteckwelle (Fig. 2A) enthalten. Ein besonderer Oszillator 3^* der für die phasenstarre Schleife geeignet ist, ist im einzelnen in Fig. dargestellt. '
Der in Fig. 3 dargestellte Oszillator bestellt aus einem emittergekoppelten astabilen Multivibrator mit einer freien Basis zur Frequenzsteuerung. Ein Spannungsteiler, bestehend aus einem 2,7 Kiloohm-Widerstand ho in Reihe mit einem 1 Kiloohm-Widerstand *H ist zwischen Masse und den Eingang IN, der zu dem Gleichspannungsverstärker 32 führt, geschaltet. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen ko und *M ist mit der Basis eines NPN-Transistors hh verbunden, dessen Kollektor direkt mit der Basis eines zweiten NPN-Transistors H6 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors kk ist über einen 6,8 Kiloohm-Widerstand US mit einer Quelle einer positiven Gleichspannung +v -von z.B. 6 V verbunden. Der Emitter des Transistors hk ist über einen 5*6 Kiloohm-Wideretand 50 mit einer Quelle einer negativen Gleich-
V
spannung -v von z.B.-6 verbunden. Der Kollektor eines Transistors ^6 ist über einen 56O Ohm-Widerstand 52 und einen zweiten 56O Ohm-Widerstand 53 mit +v verbunden. Der
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Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 52 und53 ist direkt an die Basis eines PNP-Transistors 55 angeschlossen, dessen Emitter direkt mit +v verbunden ist. Der Emitter des Transistors k6 ist über einen 5»6 Kiloohm-Widerstand 57 mit -v verbunden und die Emitter der Transistoren kk und k6 sind über einen 0,002 Mikrofarad-Kondensator 60 miteinander verbunden. Der Kollektor des Transistors 55 ist über einen 1 Kiloohm-Widerstand 62 und einen weiteren 1 Kiloöhm-Widerstand 63 mit -v verbunden. Die Ausgangsleitung 35 ist mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 62 und 63 Terbunden. Bestimmte Transistoren und andere Bauteile in Fig. 3 können in Form eines integrierten Schaltkreises ausgebildet werden.
Im Betrieb hat der Oszillator 3^ eine mittlere Frequenz, die hauptsächlich durch die RC-Zeitkonstante in dem Emitterkreis des Transistors hk bestimmt wird. Die Steuerspannung (Gleichspannung) am Eingang TN bestimmt die Schaltpegel der Transistoren und steuert dadurch die Frequenz des Multivibrators. Die Steuerspannung, die auf die freie Basis gegeben wird, ändert die Symmetrie der Ausgangswellenform auf der Leitung 35· Dies beeinträchtigt jedoch nicht die Arbeitsweise des Stereodemodulators, da die symmetrische Wellenform, die für eine synchrone Demodulation erforderlich ist, nicht direkt von dem Oszillator, sondern von einer mit diesem verbundenen Teilerstufe'erhalten wird.
Zurückkehrend zu Fig. 1 wird das 76 kHz-Ausgangssignal des Oszillators ^k auf einen binären Frequenzteiler gegeben, der aus einer ersten durch Zwei teilenden Stufe
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und einer zweiten durch Zwei teilenden Stufe 72 besteht« Die binäre Stufe 70 hat zwei Ausgangsleitungen 74 und 75» von denen auf jeder eine symmetrische 38 kHz-Wellenform auftritt, die gegenüber der auf der anderen Ausgangsleitung um 18O° verschoben ist. Die Wellenform, auf der Leitung 75 ist in Fig. 2B gezeigt. Die binäre Stufe 72-hat zwei Ausgangsleitungen 24 und 25» von denen auf jeder eine symmetrische 90 kHz-Wellenform auftritt, die gegenüber der auf der anderen Ausgangsleitung um ISO verschoben ist. Die Wellenform auf der Leitung 24 ist in Fig. 2C gezeigt und die Wellenform auf der Leitung 25 in Fig. 2E. Die binären Frequenzteilerstufen 70 und 72 können jeweils in Form dualer JK-Flip-Flops ausgebildet sein.
Die Ausgangsleitungen 24, 25 der letzten binären Teilerstufe 72 werden auf den Phasendetektor 14 gegeben, um die phasenstarre Schleife zu schliessen, die den Phasendetektor 14, das Filter 30, den Gleichspannungsverstärker 32, den Oszillator 34 und die Frequenzteilerstufen 70 und 72 umfasst. Die phasenstarre Schleife verbindet das Ausgangssignal des Oszillators 34 phasenstarr mit dem Pilotsignal, so dass die Ausgangssignale auf den Leitungen 74, 75 des Teilers 70 38 kHz-Signale sind, die auf das Pilotsignal eingerastet sind. Die 38 kHz-Signale werden zur Wiedereinführung des Trägers verwendet und hierzu auf einen Audiodetektor 80 gegeben,, der ebenfalls einen mit dem Eingangsanschluss 10 verbundenen Eingang aufweist. Der Detektor 80 kann aus einem üblichen Synchrondemodulator bestehen. Da das Ausgangssignal des Teilers 70 unabhängig von der Asymmetrie oder Änderung in der Symmetrie
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des Ausgangssignals des Oszillators stets eine symmetrische Wellenform hat, ist eine genaue synchrone Demodulation möglich, die die ursprünglichen Modulationsgrössen in Form von linken und rechten Audiokanälen erfasst. Der Audiodetektor 80 kann in Form eines integrierten Schaltkreises ausgebildet sein.
Die Stereodemodulatoranordnung der Fig. 1 hat eine Detektoranordnung zur Kontrolle der gleichphasigen Komponente, um anzuzeigen, dass das Signal am Eingang 22 gegenüber den
Signalen auf den Eingängen 24 und 25 um 90 phasenverschoben ist, und um eine automatische Stereokontrolle und -anzeige zu bewirken. Das zusammengesetzte Eingangssignal 10 wird auf ein RC-Hochpassfilter 84 gekoppelt, das zweckmässigerweise aus zwei Stufen besteht und dessen Ausgang
mit einem zweiten, dem Phasendetektor 14 ähnlichen Phasendetektor 90 verbunden ist. Um das Vorhandensein des 19 kHz-Pilotsignals festzustellen, hat der Phasendetektor $0 zwei Eingänge 92, 93» auf die eine örtlich/4rzeugte zusätzliche
Wellenform gegeben wird, die in der Phase gegenüber den
geteilten Signalen an den Eingängen 24, 25 um 90 phasenverschoben und damit exakt mit dem Pilotsignal am Eingang 10 in Phase ist, wenn das Pilotsignal vorhanden ist. Ein
einziger Wellenformgenerator zur Erzeugung dieser örtlich erzeugten zusätzlichen Wellenform verwendet die Frequenzteilerstufen 70, 72 und zwei Exklusiv-Oder-Glieder 96 und 97.
Das Exklusiv-Oder-Glied 96 hat zwei Eingänge, auf die die 38 kHz-Wellenform auf der Leitung 75 (Fig. 2C) und die
19 kHz-Wellenform auf der Leitung 24 (Fig. 2C) gegeben
wird. Das sich ergebende Ausgangssignal auf der Leitung
92, das den üblichen Regeln bei Exklusiv-Oder-Gliedern
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folgt, ist in Fig. 2D gezeigt. Das Exklusiv-Oder-Glied 97hat einen Eingang, auf den ebenfalls die 38 kHz-Wellenform (Fig. 2B) gegeben wird. Auf den anderen Eingang wird die um 18O verschobene 19 kHz-Wellenform (Fig. 2E) auf der Leitung 25 gegeben. Die sich ergebende ·
ist Ausgangswellenform auf der Leitung 93 in Fig. 2F gezeigt.
Aus dem Vergleich der Figuren 2D und 2F folgt, dass die sich ergebenden Wellenformen auf den Leitungen 92 und 93 um 180° verschoben sind und eine Frequenz von 19 kHz haben. Ausserdem sind diese Wellenformen unzweideutig um 9P° gegenüber den Wellenformen in Fig. 2C und 2E verschoben und stimmen daher in der Phase mit dem Pilotsignal überein. Da die Eingangssignale des Phasendetektors 90 phasengleich sind, ist das Ausgangssignal auf einer Leitung 100 ein Signal, das einen mittleren Gleichspannungspegel proportional der Grosse des 19 kHz-Pilotsignals hat, das in dem zusammengesetzten Signal vorhanden ist«
Durch Anwendung der Exklusiv-Oder-Verknüpfung sind die 19 kHz-Hechteckwellen der Fig. 2D und 2F exakt um 90° gegenüber der örtlich erzeugten 19 kHz-Rechteckwelle verschoben, die in der phasenstarre Schleife in der Phase festgelegt wird, und sind somit nicht um 270 phasenverschoben, wodurch eine Mehrdeutigkeit von I80 verursacht würde. Wenn ein dritter Frequenzteiler angeschaltet wird, um bei den Null-Durchgängen entgegengesetzt zu den NuIl- ©urchgängen zu triggern, die den Teiler 72 triggern, wird manchmal eine um 9O° verschobene 19 kHz-Wellenform erzeugt. Die Triggerung könnte jedoch auch ebenso bei der nächsten Periode der 38 kHz-Wellenform (Fig. 2B) auftreten,
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so dass die sich ergebende 19 kHz-Wellenform eines solchen dritten Frequenzteilers gegenüber dem gewünschten Punkt um 180° phasenverschoben wäre. Die Exklusiv-Oder-Verknüpfung verhindert das Auftreten einer solchen Mehrdeutigkeit.
Die Ausgangsleitung 100 des Phasendetektors 90 ist mit einem RC-Tiefpassfilter 102 ähnlich dem Schleifenfilter 30 verbunden, um ein Gleichspannungssignal zu erzeugen, das für übliche Schalt- und/oder Anzeigezwecke verwendbar ist. Zum Beispiel kann dieses Stereoanzeigesignal auf einen Gleichspannungsverstärker und Schmidt-Trigger 104 gegeben werden, um ein Schaltsignal nur dann zu erzeugen, wenn das Pilotsignal einen vorbestimmten Pegel hat, der für einen angemessenen Stereoempfang ausreicht. In Abhängigkeit von dem Schaltsignal betätigt eine übliche Torschaltung 106 eine Stereoanzeigelampe 108. Die Torschaltung 10-6 kann auch eine automatische Stereo-Mono-Umschaltung der Demodulatoranordnung (nicht gezeigt) steuern. Eine automatische Verstärkungssteuerung der phasenstarren Schleife kann durch Verwendung des Gleichspannungssignals des Filters 102 erreicht werden. Es können auch andere bekannte Anwendungsfälle für die Anzeige des demodulierten Stereosignals vorgesehen werden.
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Claims (11)

-13- . . Patentansprüche
1. FM-Stereodemodulator-mit einer Quelle eines Signalgemischs, das eine Bezugskomponente und eine mit einer Information modulierte Komponente aufweist, gekennzeichnet durch einen Phasendetektor (i4) zur Erzeugung eines Steuersignals an einem Ausgang, dessen Grosse von der Phasendifferenz zwischen Signalen an zwei Eingängen abhängt, eine Bezugssignalquelle (20), die an die Signalgemischquelle (10) angeschlossen ist, um die Bezugskomponente auf einen der beiden Eingänge des Phasendetektors zu koppeln, einen gesteuerten Oszillator (3k) zur Erzeugung eines Schwingungssignals mit einer Frequenz, die ein Vielfaches der Frequenz der Bezugskomponente ist, wobei die Grosse des Steuersignals des Phasendetektors ( 1^·) die Phase des Schwingungssignals steuert, einen Teiler (70,72) zur Frequenzteilung des Schwingungssignals, um ein geteiltes Signal und ein Zusatzsignal zu erzeugen, eine Schleife, die an den Teiler angeschlossen ist, um das geteilte Signal auf den anderen der beiden Eingänge des Phasendetektors (i4) zu koppeln und eine phasenstarre Schleife zu bilden, die den Phasendetektor (14), den gesteuerten Oszillator (3^) und den Teiler (70,72) umfasst, und durch einen Detektor (80), dessen Eingänge mit der Signalgemischquelle (IO) und dem Teiler (70,72) zur Demodulation der mit der Information modulierten Komponente unter Verwendung des Zusatzsignals verbunden sind.
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2. Stereodemodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Information modulierte Komponente ein Signal mit unterdrücktem Träger und die Bezugskomponente ein Pilotsignal mit einer Pilotfrequenz gleich einem Teil der Frequenz des unterdrückten Trägers ist, und dass der Teiler (70,72) mehrere Teilerstufen aufweist, wobei das geteilte Signal von der letzten Teilerstufe und das Zusatzsignal von einer anderen Teilerstufe erzeugt wird.
3. Stereodemodulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pilotfrequenz gleich der halben Frequenz des unterdrückten Trägers ist, dass der gesteuerte Oszillator das Schwingungssignal mit einer Frequenz erzeugt, die ein geradzahliges Vielfaches der Frequenz des unterdrückten Trägers ist, und dass jede Teilerstufe (70,72) durch Zwei teilt, wobei das Zusatzsignal von der der letzten Teilerstufe vorhergehenden Teilerstufe erzeugt wird.
4ο Stereodemodulator nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass der gesteuerte Oszillator (34) das Schwingungssignal mit der zweifachen -Frequenz des unterdrückten Trägers erzeugt, dass der Teiler zwei binäre, durch Zwei teilende Stufen (70,72) aufweist, wobei das Zusatzsignal mit der i/2-fachen Frequenz der Frequenz des Sehwingungssignals von der ersten binären Stufe und das geteilte Signal mit der 1/4-fachen Frequenz des Schwingungssignals von der zweiten binären Stufe erzeugtwird.
5· Stereodemodulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gesteuerte Oszillator (34) eine asymme-
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trische Wellenform erzeugt, die das Schwingungssignal bildet, und dass das Zusatzsignal eine symmetrische Wellenform zur synchronen Demodulation des modulierten Signals mit unterdrücktem Träger in dem Detektor ist. . -■"""·
6. Stereodemoiilator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugssignalquelle ein Hochpassfilter (i4) für den Durchgang der Frequenzen aufweist, die der Frequenz der Bezugskomponente entsprechen, und dass das Hochpassfilter aus passiven Bauteilen besteht.
7· Stereodemödulator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochpassfilter ( 1-4) aus einem RC-Netzwerk mit einem Kondensator (16) in Reihe zwischen der Signalquelle (10) und einem Eingang (22) des Phasendetektors (i4) und mit einem Widerstand (I7) als Nebenschluss zu dem Kondensator (. 16) zu der Bezugssignalquelle (20') besteht.
8. Stereodemödulator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kontrolleinrichtung, die an die Signalquelle (1Ö) angeschlossen ist, um das Vorhandensein der Bezugskomponente in dem Signalgemisch festzustellen.
9. Stereodemödulator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinrichtung einen zweiten Phasendetektor (90) zur Erzeugung' eines Signals an einem Ausgang aufweist, das das Vorhandensein der Bezugskomponente anzeigt, wenn von zwei Eingängen auf den einen das Signalgemisch und auf den anderen eine örtliche Bezugskomponente in Phase mit der Bezugskomponentendes
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Signalgemischs gekoppelt wird, und dadurch, dass Exklusiv-Oder-Glieder (96»97) mit einem mit dem anderen Eingang verbundenen Ausgang und zwei Eingängen und eine Torschaltung vorhanden sind, die die beiden Eingänge der Exklusiv-Oder-Glieder mit dem Teiler verbindet»
10. Stereodemodulator nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass der Teiler mehrere in Kaskade geschaltete Teilerstufen aufweist, dass die Torschaltung die beiden Eingänge mit verschiedenen Teilerstufen verbindet, damit die Exklusiv-Oder-Glieder eine eindeutige Bezugskomponente mit einer 90 Phasenverschiebung gegenüber dem von der letzten Teilerstufe erzeugten Signal erzeugen.
11. Stereodemodulator nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinrichtung ein Tiefpassfilter (1O2) aufweist, das an den Ausgang des zweiten Phasendetektors (90) angeschlossen ist, um ein Gleichspannungssignal proportional der Grosse der Bezugskomponente zu erzeugen.
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Leerseite
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FR (2) FR2130642A1 (de)
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