DE2213962A1 - Funkfeld in einem richtfunksystem - Google Patents
Funkfeld in einem richtfunksystemInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT München-, den 2 2. MRZ 1972
Berlin.und München · Witteisbacherplatz 2
. 72/6538
Funkfeld in einem Richtfunksystein .
Die Erfindung betrifft ein Funkfeld in einer Richtfunkstrecke, bei dem sowohl in der Sendestelle als auch in der
Empfangsstelle mehrere benachbarte hochfrequente Kanäle über eine Kettenschaltung von aus Zirkulatoren und Bandpässen
bestehenden Kanalweichengliedern zu einem gemeinsamen hochfrequenten Bündel zusammengefaßt sind.
Bekanntlich sind bei der Übertragung von Nachricht ensignar·'
len im Frequenzbereich der Mikrowellen Frequenzschemata vorgeschrieben, nach denen hochfrequente Bündel in einzelne
Kanäle unterteilt sind. Beim Aufbau der Übertragungsstrecken
kommt es. nun darauf an, daß das gesamte hochfrequente Bündel über ein fiickfeld mit jeweils nur einer Sendeantenne
und einer Empfangsantenne übertragen wird. Zur
Speisung der Antenne werden dabei sendeseitig die einzelnen
Frequenskanäle über Weichenschaltungen zusammengefaßt und der Sendeantenne zugeführt, während empfangsseitig die
einzelnen Kanäle über beispielsweise ähnlich aufgebaute Weichenschaltungen wieder getrennt werden. Wenn nun die
einzelnen Kanäle ohne besondere Maßnahmen in. der--Jeweiligen
Weichenschaltung vereinigt werden bzw. voneinander getrennt
,werden, dann unterscheidet sich das Laufzeitverhalten der
einzelnen Kanäle derart, daß zum Laufzeitausgleich voneinander erheblich unterschiedliche Typen von Laufzeitentzerrern
verv/endet -werden müssen. Um diese Schwierigkeiten wenigstens teilweise zu beheben, ist durch die
deutsche Patentschrift 1 260 562 bereits ein Funkfeld in
einer Richtfunkstrecke bekannt geworden, bei dem darauf geachtet wird, daß die Anschaltung der einzelnen Kanäle
an die sendeseitige und die Empfangsseitige Weiche derart
unterschiedlich hinsichtlich der Reihenfolge gewählt ist,
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daß, für den einzelnen Kanal betrachtet, die Anzahl von Totalreflexionen und die Anzahl der hinsichtlich Laufzeitverzerrungen
mitbestimmenden Filterflanken auf dem Übertragungsweg vom Sender zum Empfänger gleich der Anzahl .
von Totalreflexionen und der Anzahl vcm wirksamen Filterflanken in jedem anderen Kanal werden, und daß für jeden
einzelnen Kanal ein Entzerrernetzwerk vorgesehen ist.
Bei dieser speziellen Ausgestaltung eines Funksystems sind zwar die Laufzeitverzerrungen der in der Frequenzlage
mittleren Kanäle untereinander gleich, jedoch ist für die Eckkanäle das Laufzeitverhalten nur näherungsweise
I.
gleich. Es wird dies insbesondere dann als störend empfunden, wenn es darauf ankommt, für alle Kanäle identische
Laufzeitentzerrer in der Zwischenfreqüenzebene einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den vorstehend
erwähnten Schwierigkeiten abzuhelfen und den Aufbau einer Richtfunkübertragungsstrecke in einem Funkfeld anzugeben,
bei dem zum einen vollständige und einheitliche, die Laufzeitentzerrer mitenthaltende Baugruppen verwendet werden
können, ohne daß hierfür ein nachträglicher Abgleich auf der Richtfunkstrecke erforderlich ist, auch dann nicht,
wenn derartige Baugruppen ausgetauscht werden müssen.
Ausgehend von einem Funkfeld in einer Richtfunkstrecke, bei dem sowohl in der Sendestelle als auch in der Empfangssteile
mehrere benachbarte hochfrequente Kanäle über eine Kettenschaltung von aus Zirkulatoren und Bandpässen bestehenden
Kanalweichengliedern zu einem gemeinsamen hochfrequenten Bündel zusammengefaßt sind, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß vom sende- bzw. empfangsseitigen Antennenanschluß aus betrachtet, die Reihenfolge der einzelnen,
den jeweiligen Hochfrequenzkanälen zugeordneten Kanalweichenglieder auf der Sendeseite umgekehrt gewählt ist
zu der auf der Empfangsseite, daß das Kanalweichenglied
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für die höchste. Kanalfrequenz dem Antennenanschluß benachbart und. das Kanalweichenglied für die tiefste Kanalfrequenz vom Antennenanschluß am weitesten entfernt bzw.
umgekehrt angeordnet ist, daß der Umlaufsinn des von dem
Antennenanschluß am weitesten entfernten Zirkulators entgegengesetzt
gewählt ist zum Umlaufsinn der übrigen Zirkulatoren, und daß an den am weitesten vom Antennenan-· :
schluß entfernt angeordneten Zirkulator ein Resonator angeschlossen
ist, der im Frequenzbereich des tiefsten bzw. höchsten Frequenzkanals spiegelsymmetrisch zu dessen Bandmittenfrequenz
das Laufzeitverhalten nachbildet, das von dem iriyder Frequenzlage jeweils benachbarten Kanalwei'chenglied
verursacht wird. , · ;
Nachstehend wird die Erfindung anhand" eines.Ausführungs-'
beispiels noch näher erläutert. -··.--.-
Es zeigen in der Zeichnung:
Fi'g.1 den Aufbau eines bekannten Funkfeldes;'
' Fig.2 den Aufbau eines erfindungsgemäßen Funkfeldes.
Zum besseren Verständnis des erfindungsgemäßen Funkfeld.es
ist in Fig.1 ein unter anderem möglicher Aufbau eines
Funkfeldes dargestellt, wie es durch die einleitend bereits erwähnte deutsche Patentschrift 1 260 562 prinzipiell
bereits bekannt geworden ist.· Bei diesem Funkfeld werden die von einer Modulationseinrichtung kommenden, den Senderanschlüssen
SA1 bis SA3 entsprechenden Kanäle 1,. 2
und 3 mit den Bandmittenfrequenzen f., f« und f, zu einem
hochfrequenten Bündel zusammengefaßt, das am Antennenanschluß 10 der Send-eantenne 15 zugeführt wird. Die Zusammenfassung
erfolgt dabei über einzelne. Kanalweichenglieder I, II und III, die für sich aus einem Bandpaß und eines? Zir-
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"
kulator bestehen. Z.weckmäßig ist dem Bandpaß jeweils noch
eine Richtungsleitung RL vorgeschaltet. Demzufolge enthält
also das Kanalweichenglied I den auf die Kanalfrequenz f ^
des Kanals 1 abgestimmten Bandpaß BP1, dessen Ausgang dem
Zirkulator Z1 zugeführt wird. In genau der gleichen Weise sind auch die übrigen Kanalweichenglieder II und III aufgebaut,
so daß also der Bandpaß BP2 auf die Frequenz f?
des Kanals 2 und der Bandpaß BP3 auf die Frequenz f., des
Kanals 3 abgestimmt ist. Der Umlaufsinn der einzelnen Zirkulatoren
Z1 bis Z3 ist durch die mit der Bezugsziffer 12 bezeichneten Pfeile kenntlich gemacht und derart gewählt,
daß der einzelne Kanal jeweils an den Ausgängen der nachgeschalteten Bandpässe total reflektiert wird. Am freien
Anschluß des von der Antenne am weitesten entfernten Zirkulators ist ein Absorber A angeschlossen.
In ähnlicher Weise ist die Empfangsstation aufgebaut, bei der die Bezugszeichen der der Sendestation entsprechenden
Baugruppen mit einer Apostrophierung versehen sind. Durch die auf der Empfangsseite vorgenommene Trennung der Kanäle.
steht somit am Ausgang des Kanalweichengliedes I' der Kanal 1 und entsprechend an den Ausgängen der übrigen Kanalweichenglieder
die Kanäle 2 und 3 zur Verfügung. Von dort aus wird in die Zwischenfrequenz in den jeweiligen
Empfängern EE1 bis EE3 umgesetzt. '
Damit die Durchiaßdämpfung zwischen dem jeweiligen Senderausgang
SA und dem zugehörigen Empfängereingang EE so klein wie möglich bleibt, werden die Laufzeitverzerrungen
Δ 2f erst nach der Umsetzung der hochfrequenten Kanäle
bis 3 in der Zwischenfrequenzebene ausgeglichen. Zur besseren
Übersicht sind in Fig.1 die von den einzelnen Weichengliedern verursachten Beiträge der Laufzeitverzerrung ΔΈ
sowie ihre Summe Aty für jeden hochfrequenten Kanal in
Abhängigkeit von der Frequenz f mit dargestellt. Als Summenkurven ergeben sich für die Eckkanäle,' d.h. also für
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den innerhalb eines hochfrequenten Bündels jeweils frequenztiefsten
und. frequenzhöchsten Kanal 1 bzw. 3 unsymmetrische Laufzeitverzerrungen, für den mittleren Kanal 2
hingegen eine symmetrische Laufzeitverzerrung. Zur ein- \
fächeren Darstellung ist in Pig.1 bzw. später in Pig.2 "
lediglich eine Anordnung mit nur drei Kanälen gezeichnet. Selbstverständlich können in genau der gleichen Weise eine
größere Anzahl einzelner Kanäle sendeseitig zusammengefaßt
und empfangsseitig aufgetrennt werden. Pur diesen Pail gelten dann für alle mittleren Kanäle die inPig.i·
für deja Kanal 2 gezeichneten Verhältnisse. .
Wie einleitend, bereits erwähnt, wird diese unsymmetrische
Laufzeitverzerrung in den Eckkanälen insbesondere dann als störend, empfunden, wenn die gesamten, die Entzerrer- "
netzwerke mitenthaltenden Baugruppen ausgetauscht werden sollen, was bei der Anordnung nach Pig.1 zur Polge hat,
daß in diesem Fall die Laufzeitentzerrer auf der ■Übertragungsstrecke
mit abgeglichen werden müssen.. ' .
Durch den in Pig.2 dargestellten Aufbau eines Punkfeldes
werden diese Schwierigkeiten in verhältnismäßig einfacher Weise vermieden. Der Aufbau der einzelnen Baugruppen ist
dabei weitgehend genauso gewählt, wie bei dem in Pig.I dargestellten
Beispiel, weshalb wirkungsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind, so .daß insoweit
die zum Ausführungsbeispiel nach Pig.1 gegebene Beschreibung auch für das Ausführungsbeispiel nach Pig.2 Gültigkeit
hat. Erfindungsgemäß ist dabei darau,f zu achten, daß,
vom sende- bzw. empfangsseitigen Antennenanschluß TQ, 10' aus betrachtet, die Reihenfolge der einzelnen, den jeweiligen Hochfrequenzkanälen zugeordneten Kanalweichenglieder
der auf der Sendeseite umgekehrt gewählt ist, zu der auf/Empfangsseite
gewählten Reihenfolge. Weiterhin muß dafür gesorgt sein, daß das Kanalweichenglied; im Ausführungsbeispiel
das Kanalweichenglied III, für die höchste Kanalfreqiienz f-,
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d.h. also den Kanal 3» dem Antennenanschluß 10 benachbart und das Kanalweichenglied für die tiefste Kanalfrequenz,
nämlich den Kanal 1, mit der Frequenz f1, vom Antennenanschluß
10 am weitesten entfernt angeordnet ist. Diese spezielle Ausgestaltung ist in Fig.2 dargestellt. Die gleichen
Verhältnisse lassen sich erreichen, wenn man für die Eckkanäle eine umgekehrte Anordnung verwendet, was dann zwingend
bedingt, daß auch auf der Empfangsseite die entsprechende Anordnung umgekehrt gewählt werden muß. Wie Fig.2
ferner zu entnehmen, sind für die Zirkulatoren Z2 und Z3 bzw. empfangsseitig für die Zirkulatoren Z1' und Z2' die
Umlaufsinne in genau der gleichen Richtung wie beim Ausführungsbeispiel
nach Fig.1 gewählt, wie dies durch die Umlaufpfeile 12 bzw. 12' im einzelnen verdeutlicht ist. Wesentlich
für die Anordnung nach Fig.2 ist nun weiterhin, daß die die Eckkanäle übertragenden Zirkulatoren Z1
bzw. Z3' einen Umlaufsinn aufweisen, der entgegengesetzt ist zum Umlaufsinn der übrigen Zirkulatoren. Dies ist
durch die mit '11 bzw. 11' bezeichneten Umlaufpfeile kenntlich gemacht. An den Zirkulator Z1 ist nun ein Resonator
RO an den Arm angeschlossen, der, in Umlaufrichtung betrachtet, dem zum Bandpaß BP-1 führenden Anschlußarm
benachbart ist. In genau der gleichen Weise ist empfangsseitig dem Zirkulator Z3' ein Resonator R4' zugeordnet,
der jedoch so geschaltet ist, daß er in Umlaufrichtung des
Zirkulators Z31 betrachtet, dem zum Bandpaß BP3' führenden
Arm vorgeschaltet ist. Die gleiche Wirkungsweise läßt sich dann erreichen, wenn die Anschlüsse für Bandpaß und Resonator
und zugleich die UmIaufrichtung der Zirkulatoren Z1
und Z31 vertauscht werden. Für die Resonatoren RO und R41
eignet sich an sich jeder Mikrowellenresonator, so daß im einzelnen nicht näher darauf eingegangen werden muß.
Vorteilhaft verwendet man für die Resonatoren RO und R4* jeweils einen Resonator, der zumindest ähnlich ausgebildet
ist, wie der mit dem Zirkulator Z1 bzw. Z31 verbundene Resonator der Bandpässe BP1 bzw. BP3'. Bei der Abstimmung
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der Resonatoren-RO und R4' ist lediglich darauf zu achten,·
daß er im Frequenzbereich des tiefsten bzw. höchsten Frequenzkanals
1 bzw. 3 spiegelsymmetriseh zu dessen Bandmittenfrequenz
f.. bzw. f- das Laufzeitverhalten nachbildet,, das
von dem in der Frequenzlage jeweils benachbarten Kanalweichenglied
II bzw. II' verursacht wird. Dies läßt sich erreichen, indem nämlich die Resonanzfrequenz des Resonators
RO auf eine Frequenz abgestimmt wird, die unterhalb der Frequenz f.. liegt und ungefähr den gleichen Frequenzabstand hat von der Frequenz f+ Wie die oberhalb f^ liegende Kanalfrequenz fp· Entsprechendes gilt für den Resonator
R41, dessen Resonanzfrequenz somit höher sein muß, als die Frequenz f, des Kanals 3 und deren Abstand ungefähr dem Frequenzabstand zwischen den Kanälen 2 und 3
entspricht. .
Die Wirkung dieser speziellen Zusammenschaltung ist in
Fig.2 am Ausgang der empfangsseitigen Aufteilungsschaltung
mitgezeichnet, wobei wiederum die Laufzeitbeiträge Als der
einzelnen das Laufzeitverhalten bestimmenden Elemente in Abhängigkeit von der Frequenz f aufgetragen ist. Wie. den
Kurven zu entnehmen ist, haben die einzelnen Bandpässe BP1,
BP2 und BP3 ein Laufzeitverhalten, das einen etwa parabelförmigen Verlauf hat. In- der gleichen Weise wirken auch
die Bandpässe BP1f bis BP3'. Durch die spezielle Abstimmung
ist nun das Laufzeitverhalten der Resonatoren RO bzw. R4f gegensinnig gerichtet zum Laufzeitbeitrag der
Bandpässe BP2 bzw. BP21. Als Summenkurve A"& ergibt sich
somit für sämtliche Kanäle ein identischer Kurvenverlauf. Dies gilt auch für solche Weichen, bei denen mehr als drei
Kanäle zu einem gemeinsamen hochfrequenten Bündel zusammengefaßt werden. ·
3 Patentansprüche .
2 Figuren
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Claims (2)
1. Punkfeld in einer Richtfunkstrecke, bei dem sowohl in der Sendestelle als auch in der Empfangsstelle mehrere
"benachbarte-hochfrequente Kanäle über eine Kettenschaltung
von aus Zirkulatoren und Bandpässen bestehenden Kanalweichengliedern zu einem gemeinsamen hochfrequenten
Bündel zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß vom sende- bzw. empfangsseitigen
Antennenanschluß (10,10') aus betrachtet, die Reihenfolge der einzelnen, den jeweiligen Hochfrequenzkanälen ( 1 ,2,3) zugeordneten Kanalweichenglieder auf
der;Sendeseite (III,II,I) umgekehrt gewählt ist zu
• der auf der Empfangsseite (I1,II',III'), daß das Kanalweichenglied
(III) für die höchste' Kanalfrequenz (3) dem Antennenanschluß (10) benachbart und das Kanalweichenglied
(i) für die tiefste Kanalfrequenz (Ί) vom Antennenanschluß· ('1O) am weitesten entfernt bzw. umgekehrt
angeordnet ist, daß der Umlaufsinn (11,11·) des
von'dem Antennenanschluß (10,10') am weitesten entfernten
Zirkulators (Z1,Z3') entgegengesetzt gewählt ist zum Umlaufsinn (12,12') der übrigen Zirkulatoren (Z2,Z3;
Z1',Z2'), und daß an den am weitesten vom Antennenanschluß entfernt angeordneten Zirkulator (Z1,Z3') ein
Resonator (RO,R4') angeschlossen ist, der im Frequenzbereich des tiefsten bzw. höchsten Prequenzkanals (1
bzw. 3) spiegelsymmetrisch.zu dessen Bandmittenfrequenz (f.. bzw. f~) das Laufzeitverhalten nachbildet, das
von dem in der Frequenzlage jeweils benachbarten Kanalweichenglied (II,II') verursacht wird.
2. Punkfeld nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß die an die jeweiligen Zirkulatoren (Z1 bzw. Z3') angeschlossenen Resonatoren (RO
bzw. R4r) einen ähnlichen, insbesondere den gleichen Aufbau
haben wie die den Zirkulatoren (ZI bzw. Z3') zuge-
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wandten Endkreise der dort angeschalteten Bandpässe
(BP1 bzw, BP5f). :·
Abänderung eines !Funkfeldes nach Anspruch· 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche Zirkulatoren (Z1,Z2,Z3,Z1',Z2',Z3f) den gleichen
Umlauf sinn- (12,12*) haben, und daß an dem vom .
Antennenanschluß (10,TO1) am weitesten entfernten Zirkulator (Z1,Z3·) die Anschlüsse für Bandpaß (BP1,BP3')
und Resonator (RO,R41) vertauscht sind.
VPA 9/641/2017 309839/0713
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