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DE221338C - - Google Patents

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Publication number
DE221338C
DE221338C DENDAT221338D DE221338DA DE221338C DE 221338 C DE221338 C DE 221338C DE NDAT221338 D DENDAT221338 D DE NDAT221338D DE 221338D A DE221338D A DE 221338DA DE 221338 C DE221338 C DE 221338C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preheater
water
pump
feed
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT221338D
Other languages
English (en)
Publication of DE221338C publication Critical patent/DE221338C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 221338 KLASSE 13 h. GRUPPE
LUCIEN NEU in PARIS.
Vorwärmer für Dampfkesselspeisewasser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1908 ab.
Es sind bereits Vorwärmer für Dampfkesselspeisewasser bekannt, bei welchen der Druck im Vorwärmer ein wenig höher gehalten wird, als der Wasserverdampfung bei der höchsten Temperatur entspricht, welche das Wasser im Vorwärmer erreichen kann, also etwa gleich 1,5 kg bei iio° Temperatur des Wassers. Das vorgewärmte Wasser wird dann aus dem Vorwärmet durch eine Pumpe in den Kessel gefördert. In dieser Weise wird der Vorwärmer, wie groß auch der Druck im Dampfkessel sein möge, stets nur einem Überdruck von 0,5 kg unterworfen. Dieser Überdruck ist ausreichend, um die Bildung von Dampfblasen im Vorwärmer zu verhindern, und da er sehr gering ist, so sind sowohl die Konstruktion der Vorwärmevorrichtung als auch ihre Unterhaltung mit geringen Kosten verknüpft. Außerdem wird infolge der · Möglichkeit, dünnwandige
Rohre zu verwenden, eine vorzügliche Überleitung der in den Gasen enthaltenen Wärmeeinheiten auf das Wasser ermöglicht.
Für den Betrieb von Niederdruckvorwärmern dieser Art bediente man sich aber bisher zweier Pumpen, von denen die eine das Kaltwasser saugt und in den Vorwärmer drückt, während die andere das vorgewärmte Wasser in den Kessel weiter fördert. Hierbei ist weder die Leitung zwischen der ersten Pumpe und dem Vorwärmer, noch der Vorwärmer selbst, noch die Leitung zwischen letzterem und der zweiten Pumpe mit einem Entlastungsventil versehen. Wenn nun bei einer solchen Anlage zur Zuführung des Wassers in den Vorwärmer eine KoI-benpumpe verwendet wird, so kann man das Verhältnis der Abmessungen für beide Pumpen nicht nach Belieben kleiner, gleich oder größer als die Zahl Eins wählen. Um eine Anlage dieser Art betriebsfähig zu machen, müssen im Gegenteil beide Pumpen in bezug auf Leistung und Druck genau geregelt sein, wobei auch die Spannungsverluste und Wasserluste auf dem die beiden Pumpen verbindenden Weg zu berücksichtigen sind. Außerdem muß diese Regelung so getroffen sein, daß sie den augenblicklichen Schwankungen der Verdampfung und des Kesseldruckes Rechnung trägt. Wenn z. B. die in die Kessel fördernde Pumpe versagt, während die den Vorwärmer versorgende Pumpe weiter arbeitet, so entsteht in der die beiden Pumpen verbindenden Rohrleitung ein Überdruck, der zu einem Rohrbruch führen kann. Die Gefahr wird noch erhöht, wenn in dieser Rohrleitung durch Entweichen von Dampf aus dem Innern des Vorwärmers Überdruck entsteht. Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines in jeder Beziehung betriebsfähigen Niederdruckvorwärmers, bei welchem die vorgenannten Übelstände beseitigt sind.
Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die Kaltwassereintrittsstelle des Vorwärmers entweder durch eine Rohrleitung mit einem mit der Außenluft in ungehinderter Verbindung stehenden, und so hoch angeordneten Speisebehälter verbunden ist, daß der Druck im Vorwärmer nur ein wenig höher als die Wasserdampfspannung, welche der vom Wasser erreichten Höchsttemperatur entspricht, gehalten wird, oder auch die vorbezeichnete Speisung in den Vorwärmer unter dem beabsichtigten niedrigen Druck mittels einer ventil-

Claims (5)

losen Zentrifugalpumpe oder auch durch eine Kolbenpumpe, in deren Druckleitung ein Entlastungsventil eingeschaltet ist, erfolgt. Will man z. B. den Überdruck im Vorwärmer auf 0,5 kg halten, so ist gemäß der Erfindung entweder in einer Höhe von ungefähr 5 m über dem Vorwärmer ein Speisebehälter anzuordnen, welcher in ungehinderter Verbindung mit der Außenluft steht und durch eine einfache Rohrleitung mit der Kaltwassereintrittsstelle des Vorwärmers verbunden ist, oder es ist die Speisung des Vorwärmers durch eine Zentrifugalpumpe zu bewirken, die das Wasser bei besagtem Druck in den Vorwärmer treibt und einer Höchstleistung fähig ist, welche mindestens dem Höchstverbrauch des Kessels gleich ist, damit der Vorwärmer stets gefüllt bleibt, oder endlich es ist zur Speisung des Vorwärmers eine Kolbenpumpe anzuordnen, in deren Druckleitung ein Entlastungsventil eingeschaltet ist, welches für den gewünschten niedrigen Druck im Vorwärmer eingestellt ist, wobei diese Pumpe zweckmäßig mit der Kesselspeisepumpe gekuppelt ist. Im weiteren kann gemäß der Erfindung ohne erheblichen Kraftaufwand ein rascher Umlauf des Wassers im Vorwärmer zum beschleunigten Austausch der Wärme zwischen den Heizgasen und dem Wasser dadurch herbeigeführt werden, daß von der Austrittsstelle des Wassers aus dem Vorwärmer zur Eintrittsstelle eine Umlaufsleitung abgezweigt ist, in welche eine Hilfspumpe, vorzugsweise eine Zentrifugalpumpe, eingeschaltet ist. Zum gleichen Zweck kann auch die Speisepumpe des Vorwärmers Verwendung finden, welche dann so eingerichtet ist, daß sie bedeutend mehr Wasser, als der Kessel verbraucht, liefert, wobei von der Austrittsstelle des Wassers aus dem Vorwärmer ein Rohr abzweigt, das an die Saugleitung der Vorwärmerspeisepumpe anschließt. In dieses Umlaufsrohr ist ein Entlastungsventil eingeschaltet, das sich nur bei einem Druck öffnet, der etwas geringer als die Spannung im 4-5 Druckrohr der Vorwärmerspeisepumpe ist. Auf diese Weise kreist im Umlaufsrohr eine Wassermenge, welche dem Unterschied zwischen der von der Vorwärmerspeisepumpe geförderten und der von der zweiten Speisepumpe in den Kessel gedrückten Wassermenge gleich ist. Die Vorwärmerspeisepumpe und das Entlastungsventil sind bei dieser Einrichtung tiefer als der Speisewasserbehälter angeordnet, um so die Bildung von Dampf in der Saugleitung und das Versagen der Pumpe zu verhindern. Pa τ 15 ν τ - A ν s ρ κ ü c 111::
1. Vorwärmer für Dampfkesselspeisewasser, bei welchem das Wasser unter Druck dem Vorwärmer zugeführt und aus diesem durch eine Pumpe in den Kessel gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltwassereintrittsstelle des Vorwärmers durch eine Rohrleitung mit einem mit der Außenluft in ungehinderter Verbindung stehenden und so hoch angeordneten Speisebehälter verbunden ist, daß der Druck im Vorwärmer nur ein wenig höher als die Wasserdampfspannung, welche der vom Wasser im Vorwärmer erreichten Höchsttemperatur entspricht, gehalten wird.
2. Vorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung des Vorwärmers eine Zentrifugalpumpe dient, die das Wasser bei dem beabsichtigten niedrigen Druck in den Vorwärmer treibt und einer Höchstleistung fähig ist, welche mindestens dem Höchstverbrauch des Kessels gleich ist.
3. Vorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung des Vor-.wärmers eine Kolbenpumpe dient, in deren Druckleitung ein Entlastungsventil eingeschaltet ist, welches für den gewünschten niedrigen Druck im Vorwärmer eingestellt ist, wobei diese Pumpe gegebenenfalls mit der Kesselspeisepumpe gekuppelt ist.
4. Vorwärmer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von der Austrittsstelle des Wassers aus dem Vorwärmer zur Eintrittsstelle eine Umlaufsleitung mit eingeschalteter Hilfspumpe abgezweigt ist.
5. Vorwärmer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortfall einer Hilfspumpe die Speisepumpe des Vorwärmers so eingerichtet ist, daß sie bedeutend mehr Wasser, als der Kessel verbraucht, liefert, und daß von der Austrittsstelle des Wassers aus dem Vorwärmer zur Saugseite der Vorwärmerspeisepumpe eine Umlaufsleitung abgezweigt ist, in welche ein nach der Spannung im Vorwärmer eingestelltes Entlastungsventil eingeschaltet ist.
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