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DE2213076A1 - Isoxazolo(3,4-b)pyridin-5-carbonsäuren, deren Ester und Salze - Google Patents

Isoxazolo(3,4-b)pyridin-5-carbonsäuren, deren Ester und Salze

Info

Publication number
DE2213076A1
DE2213076A1 DE19722213076 DE2213076A DE2213076A1 DE 2213076 A1 DE2213076 A1 DE 2213076A1 DE 19722213076 DE19722213076 DE 19722213076 DE 2213076 A DE2213076 A DE 2213076A DE 2213076 A1 DE2213076 A1 DE 2213076A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrogen
methyl
lower alkyl
ethyl
compound according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722213076
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dr. 8500 Nürnberg; Hoehn Hans Dr. 8401 Tegernheim Denzel
Original Assignee
Chemische Fabrik von Heyden GmbH, 8000 München
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Fabrik von Heyden GmbH, 8000 München filed Critical Chemische Fabrik von Heyden GmbH, 8000 München
Publication of DE2213076A1 publication Critical patent/DE2213076A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D498/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D498/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms in which the condensed system contains two hetero rings
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D261/00Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings
    • C07D261/02Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D261/06Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D261/10Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D261/14Nitrogen atoms

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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

D R. E YS E N B AC H
PATENTAN WyfaAnJ* PULLA CH/MÜNCHEN ΔΔ \ OU /Ό
• Zeichen : Sq-22/H-59,-'P Datum : 17. März 1972
Beschreibung
zur
Patentanmeldung
Isoxazolo(3,4-b)pyridin-5-carbonsäuren, deren Ester und Salze
Anmelderin: Chemische Fabrik von Heyden GmbH, München
Priorität: 29. März 1971, U.S.A. Nr. 129,199
Die Erfindung betrifft neue Isoxazolo(3,4-b)pyridin-5-carbonsäuren und -carbonsäureester.; sowie doe Säureadditionssalze · der Verbindungen, Herstellungsverfahren für diese Verbindungen und therapeutische Mittel mit einem Gehalt an solchen Verbindungen, welche eine das zentrale Nervensystem beruhigende Wirkung ausüben und zusätzlich auf die intrazellulare Konzentration von Adenosin-3', S'-cyclomonophosphat erhöhende Wirkung auszuüben vermögen.
Die neuen Verbindungen besitzen die folgende allgemeine Formel I
COOR
worin R und R jeweils Wasserstoff oder Niedrigalkyl, R2 und R3 jeweils Wasserstoff, Niedrigalkyl, Phenyl, mit 1 oder 2 Substituenten substituiertes Phenyl der Formel R. ,Rj--Phenyl, bei dem R4 und R5 jeweils Wasserstoff, Halogen oder Trifluormethyl
209843/1172
sind, Phenyl-niedrigalkylen, Di-niedrigalkylamino-niedrigalkylen bedeutet oder
R2 und R3 zusammen mit dem sie tragenden Stickstoffatom auch
eines der nachfolgend genannten heterocyclischen Radikale bilden ' können: Rg,R7-Aziridinyl; Rg,R7-Pyrrolidino; Rg,R_-Pyridino;
Rg,R7-Pyridazinyl oder Rg,R7-Pyrazinyl, deren Substituenten Rg
und R7 jeweils Wasserstoff, Niedrigalkyl oder Hydroxyniedrigalkyl
sowie die Säureadditionssalze dieser Verbindungen.
Die basische, stickstoffhaltige Gruppe -N-R_ ist also nicht nur
I *
R3
eine acyclische Aminogruppe, sondern sie kann auch einen heterocyclischen Ring mit 3 oder 5 oder auch 6 Gliedern bilden, bei dem auch ein zusätzliches Stickstoffatom anwesend sein kann.
Die für Formel I genannten Symbole haben auch für die gesamte übrige Beschreibung die gleiche Bedeutung, welche nachstehend noch genauer erläutert sei.
R und R sind also wie gesagt jedes für sich entweder Wasserstoff oder Niedrigalkyl. Die basische stickstoffhaltige Gruppe -N-R9
R3
kann eine acyclische Aminogruppe sein, bei der R3 und R3 jedes für sich Wasserstoff, Niedrigalkyl, Phenyl, substituiertes Phenyl (d.h., der Phenylring enthält einen oder zwei einfache Substituenten wie z.B. Halogen oder Trifluormethyl), Phenyl-niedrigalkylen oder Di-niedrigalkylamino-niedrigalkylen (vorzugsweise befindet sich nur einer dieser Substituenten am Phenylring). Diese basische Gruppe kann aber auch ein 3-, 5- oder 6-gliedriges heterocyclisches Ringsystem darstellen, in welchem auch ein zusätzliches Stickstoffatom anwesend sein kann, also insbesondere Aziridinyl, Pyrrolidino, Piperidino, Pyrazolyl, Pyrimidinyl, Pyridazinyl oder Piperazinyl, wobei jedes dieser Radikale auch noch einen Substituenten tragen kann, wie eine Hydroxy-nxedrigalkylgruppe oder eine bzw. zwei Niedrigalky!gruppen. Mit anderen Worten, R2 und R3
209843/1172
können jede für sich folgende Bedeutungen besitzen: Wasserstoff; R.,Rc-Phenyl (worin R- und Rc jeweils Wasserstoff, Halogen oder
4 D 4 D
Trifluormethyl sind); Phenyl-niedrigalkylen oder Di-niedrigalkylamino-niedrigalkylen. R2 und R3 können aber auch zusammen mit dem sie tragenden Stickstoffatom einen der bereits erwähnten heterocyclischen Ring? bedeuten oder deren mit R_ monosubstituierte oder
mit R/- und R_ disubstituierte Derivate (worin R, und Rn die Sub-0 7 6 7
stituenten Niedrigalkyl oder Hydroxyniedrigalkyl anstelle von Wasserstoff sein können.
Die bei den vorstehend erläuterten Radikalen erwähnten Niedrigalkyl- oder Niedrigalkylengruppen sind geradkettige oder verzweigtkettige Kohlenwasserstoffgruppen mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, t-Butyl und dergleichen. Hiervon sind die vier niedrigsten Glieder bevorzugt. Benzyl und Phenäthyl sind bevorzugte Phenyl-niedrigalkylengruppen. Alle vier Halogene können herangezogen sein, jedoch ist Chlor bevorzugt.
Zur Herstellung der neuen Verbindungen gemäß Formel I dienen Ausgangsmaterialien der Formel II
Q-Niedrigalkyl
(H) COOR
oder der Formel III
COOR · (HI)
Worin X ChIe^ oder Brom ist.
2 0 9 P: L 3 / 1 1 7 2
Man erhält hieraus die Produkte der Formel I, indem man die Verbindungen der Formel II oder III mit den geeigneten primären oder sekundären Aminen der Formel IV
H-N-R0 (IV)
umsetzt. Diese Umsetzung wird durch Behandlung der Reaktionspartner bei Zimmertemperatur oder auch bei einer darüber erhöhten Temperatur erzielt. In einigen Fällen ist es zweckmäßig, für diese Umsetzung einen Autoklaven zu benutzen.
Die als Ausgangsmaterial herangezogenen neuen Verbindungen der Formel II v/erden über die nachfolgend beschriebenen Reaktionsstufen gewonnen. Dabei besitzen die in den Strukturformeln angegebenen Symbole die gleichen Bedeutungen wie sie bereits definiert sind.
Man bringt hierzu ein 5-Aminoisoxazol der Formel V
Ei
(hergestellt durch Reaktion von 3-Iminobutyronitril mit Hydroxylamin nach der in Ann. Chem. 624, 22 (1959) beschriebenen Vorschrift) mit einem Alkoxymethylenmalonsäureester der Formel VI
COO-alkyl {VI)
Alkyl-O-CH=C
COO-alkyl
durch Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 12O°C zur Reaktion. Die dabei entstehende Verbindung der Formel VII
209843/ 1172
COO-alkyl
wird in einem inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Diphenylather, bei etwa 23O°C bis 26O°C cyclisiert, während man den dabei gebildeten Alkohol abdestilliert, wobei eine solche Verbindung der Formel II entsteht, welche in der 4-Stellung eine Hydroxygruppe enthält. Diese Verbindung wird dann durch Behandlung mit einem * Alkylhalogenid in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise Dimethylformamid in Gegenwart eines Alkalimetallcarbonate alkyliert, wodurch man eine Verbindung der !Formel II erhält.
Man kann auch anstelle des Alkylierens der vorstehend erwähnten 4-Hydroxyverbindung diese 4-Hydroxyverbindung für einige Stunden mit einem Phosphorhalogenid, wie beispielsweise Phosphoroxychlorid, am Rückfluß zum Sieden bringen, wobei man ein Zwischenprodukt der Formel III erhält.
Man kann auch anstelle· des Cyclisierens der Malonsäureäthylesterverbindung der Formel VII in einem inerten organischen Lösungsmittel bei etwa 230 C bis 260 C diese Cyclisierung auch derart ausführen, daß man das Ausgangsmaterial mit Phosphoroxychlorid behandelt, wobei man ebenfalls eine Verbindung der Formel III erhält.'
Die Verbindungen der Formel I bilden Salze, welche auch zum Gegenstand dieser Erfindung gehören. Zu diesen Salzen gehören Säureadditionssalze, insbesondere Additionssalze mit nichttoxischen, physiologisch verträglichen Vertretern. Die Herstellung der Salze aus den basischen Verbindungen der Formel I erfolgt durch Umsetzen mit den jeweils gewünschten anorganischen oder organischen Säuren unter Bildung von Säureadditionssalzen, wie z.B. Halogenwasserstoffanlagerungsprodukten (insbesondere Chlorwasserstoff und Bromwasserstoff addukte) , Sulfate, Nitrate, Phosphate, Oxalate, Tartrate, Malate, Citrate, Picrate, Acetate, Ascorbate, Succinate, Arylsalfonate wie benzolsulfonate, Toluolsulfonate, Alkansulfonate wie
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Methansulfonate, Cyclohexansulfamate und dergleichen. Die Säureadditionssalze sind häufig für die Reindarstellung der Produkte bequeme Mittel, d.h., man erzeugt eine Ausfällung des Salzes in einem geeigneten Medium, welches das Salz nicht löst, und man neur tralisiert dann nach der Abtrennung dieses Salz mit einer Base, wie beispielsweise Bariumhydroxid oder Natriumhydroxid, um auf diese Weise die freie Base der Formel I zu gewinnen. Dann können andere Salze aus dieser gereinigten freien Base durch Umsetzen mit einer Äquivalentmenge der endgültig gewünschten Säure hergestellt werden..
Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen beruhigen das zentrale Nervensystem und können als Tranquilizer oder ataraktische Mittel zur Beseitigung von Angst- und Spannungszuständen Verwendung finden, beispielsweise bei Mäusen, Katzen, Ratten, Hunden und anderen Säugetierarten, und zwar in gleicher WeisefChlordiazepoxid. Für diesen Anwendungszweck kann eine Verbindung oder auch ein Gemisch von Verbindungen der Formel I, oder nichttoxische, physiologisch verträgliche Säureadditionssalze derselben, oral oder parenteral in einer der üblichen Dosierungsformen beigebracht werden, also z.B. als Tabletten, Kapseln, Injektionen oder dergleichen. Eine Einzeldosis oder vorzugsweise zwei bis vier unterteilte Tagesdosierungen, zubereitet auf der Basis von etwa 1 bis 50 mg pro Kilogramm pro Tag, vorzugsweise etwa 2 bis 15 mg pro Kilogramm pro Tag, entspricht im allgemeinen den Bedürfnissen. Die Darreichungsformen können wie üblich formuliert werden als eine orale oder parenterale Dosierungsform, und zwar durch Herstellen eines Gemisches von etwa 10 bis 250 mg pro Dosierungseinheit mit üblichen Trägerstoffen, Excipientien, Bindemitteln, Konservierungsmitteln, Stabilisatoren, Geschmacksstoffen oder dergleichen, wie sie von der pharmazeutischen Praxis angewendet werden.
Die neuen Verbindungen wirken erhöhend auf die intrazellulare Konzentration von Adenosin-31,5'-cyclomonophosphat und sie können deshalb auch zur Bekämpfung der Symptome von Asthma benutzt werden, wenn man sie in einer Darreichungsmenge von etwa 1 bis 100 lag/kg/Tag, vorzugsweise etwa 10 bis 50 mg/kg/Tag in einer Einzeldosis oder in 2 bis 4 täglichen Teildosierungen in einer üblichen oralen oder parenteralen Dos ie rungs form, wie :;io bereits beschrieben wurden,
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1 4-n-Butylamino-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo (3,4-b) pyridin
a) (3-Methyl-5-isoxazolyl)aminomethylenmalonsäurediäthy!ester
112,5 g 3-Methyl-5-aminoisoxazol (1,14 Mol) und 248 g Äthoxymethylenmalonsäurediäthy lester (1,14 Mol) werden für 45 Minuten unter Rühren bei einer Temperatur von 130 C erhitzt. Nach Ablauf dieser Zeit wird Äthanol unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand verfestigt sich bei Kühlen und wird aus Äthanol umkristallisiert, Ausbeute: 245 g (80 % der Th.), Schmelzpunkt 134 bis 136°C.
b) 5-Äthoxycarbonyl-4-hydroxy-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin
50 g (3-Methyl-5-isoxazolyl)aminomethylenmalonsäurediäthylester (0,19 Mol) werden einer Menge von 250 ml heftig am Rückfluß kochendem Diphenyläther schnell hinzugesetzt. Nach 7 Minuten kühlt man das Reaktionsgemisch schnell ab. Das Lösungsmittel wird imt&kuum abdestilliert, worauf der ölige Rückstand nach -Hinzufügen von 100 ml Methanol auskristallisiert. Nach Umkristallisieren aus Methanol erhält man 20 g (48 % der Th.) an 5-Äthoxycarbonyl-4-hydroxy-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin vom Schmelzp. 150 bis 152°C.
c) 4-Äthoxy-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin
Mol) 22,2 g 5-Äthoxycarbi^pyl-4-hydroxy-3-methylisoxazolo-3,4-b)pyridin (0,1/ löst man in 150 ml Äthanol und 28 g Kaliumcarbonat (0,2 Mol) und fügt 31 g Äthyljodid hinzu. Das Gemisch wird erhitzt und während 6 Stunden gerührt. Danach wird die heiße Lösung abfiltriert und das Lösungsmittel abgedampft. Der ölige Rückstand ergibt eine Kristallisation mit Methanol, und zwar 18,2 g 4-Äthoxy-5-Kthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin. Ausbeute: 73 % der Th., Schmelzp.: 62°C.
d) 4-n-Butylamino-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin
Man löst 25 g 4-Äthoxy-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)-pyridin (0,113 Mol) in 100 ml Benzol und kocht nach Hinzufügen von
2 0 9 f. k 3 / 1 1 '' 2
8 g n-Butylamin (0,23 Mol) während 12 Stunden am Rückfluß. Das Lösungsmittel wird dann abdestilliert und der Rückstand, 4-Butylamino-S-äthoxycarbonyl-S-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin, wird aus Ligroin umkristallisiert. Schmelzp.: 60°C, Ausbeute: 23,5 g (85 % der Th.).
Das Hydrochlorid des ^n-Butylamino-S-äthoxycarbonyl-S-methylisoxazolo(3,4-b)pryridin wird durch Hinzufügen einer alkoholischen Lösung von Chlorwasserstoff zu einer Lösung des vorstehend beschriebenen Produktes erhalten.
Beispiele 2 bis 6
Zunächst kocht man während 4 Stunden bei einer Temperatur von 120 bis 130 C 50 g 5-Äthoxycarbonyl-4-hydroxy-3-methylisoxazolo(3,4-b)-pyridin (0,225 Mol) in 200 ml Phosphorsäureoxychlorid am Rückfluß. Nach dieser Zeit entfernt man das überschüssige Phosphorsäureoxychlorid im Vakuum und neutralisiert den Rückstand sorgfältig mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung. Hieraus extrahiert man das 4-Chlor-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin dreimalig mit je 100 ml Chloroform. Die organische Schicht wird jeweils abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet, dann zur Trockne eingedampft und aus Äthanol umkristallisiert. Man erhält eine Ausbeute von 36 g (66 % der.Th.) vom Schmelzp. 92 bis 94°C.
Danach tropft man eine Lösung von 24 g 4-Chlor-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin (0,1 Mol) in 100 ml Tetrahydrofuran langsam in eine Menge von 100 ml einer Lösung, welche 0,1 Mol des für die Reaktion herangezogenen Amins enthält. Nach Vereinigung der Reaktionspartner wird 'das Gemisch während 2 Stunden unter fortwährendem Rühren am Rückfluß gekocht. Nach Abkühlen auf Zimmertemperatur und Hinzufügen von 200 ml Äther bildet sich jeweils eine weiße Ausscheidung, welche abfiltriert wird. Das Filtrat wird dann zur Trockne eingedampft und der Rückstand, nämlich das jeweilige 4-substituierte S-Äthoxycarbonyl-S-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin wird dann umkristallisiert.
2 0 G R h 3 / 1 1 7 2
Auf diese Weise erhält man bei Verwendung der in der nachstehenden Tabelle angegebenen Amine Produkte der jeweils angegebenen Schmelzpunkte mit den in der Tabelle ebenfalls angegebenen Ausbeuten:
H3C
—r^vN COOR
Beispiel
-CH,
6 -(CH2J3-N'
~C2H5 139°
C2H5
-C2H,
138-140°
92-93°
259<
CH.
-C3H5 154-156°
Ausbeute
70
59
33
89
68
Beispiel 7
4-Anilino-5-carboxy-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin
Man behandelt unter Rühren während 10 Stunden bei einer Temperatur von 40°C 5 g (0,0168 Mol) 4-Anilino-5-äthoxycarbonyl-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin,hergestellt durch eine der in Beispiel Ib
209843/1172
angegebenen Verfahrensweise unter Verwendung von Anilin anstelle
von Butylamin mit 2 g Kaliumhydroxyd (0,035 Mol) in 3O ml Äthanol. Das Lösungsmittel wird durch Abdestillieren entfernt und der Rückstand in 10 ml Wasser aufgelöst. Das 4-Anilino-5-carfc>oxy-3-methylisoxazolo(3,4-b)pyridin scheidet sich nach Ansäuern der Lösung mit Essigsäure aus. Durch Umkristallisieren aus Essigsäure erhält man
eine Ausbeute von 4 g (83 % der Th.) vom Schmelzpunkt 261°C.
In der nachfolgenden Tabelle sind eine Reihe weiterer auf diesem
Wege herstellbarer Produkte angeführt, welche man erhält, wenn man in Verfahrensstufe a des Beispiels 1 anstelle des dort verwendeten* 3-Methyl-5-aminoisoxazols ein anderartig 3-substituiertes Analoges oder 5-Aminoisoxazol verwendet und in Verfahrensstufe d des Beispiels 1 anstelle des Butylamins das entsprechende Amin verwendet:
Rl Ii I
V
N
λ 3
/R2
N^ Z
""^J- COOR -NH2
R U /C2H5
-N
^C2H5
C2H5 .R1 -N^ 3
"^- CH3
^ C5H11
Beispiele C2H5 H -NH-C6H5
8 H
CH3
C2H5
9 CH3 CH3
CH3
10
11
CH3
12
209843/ 1172
Beispiele
Ι
-N.
14
CH.
-N
15
CH.
CH.
-N N
16
C2H5
CH.
-N
17
C2H5
CH.
NC2H4OH
18
-NHCH.
19
C2H5
(C2Il5)
20
C2H5
21
22
C2H5
C2H5
-N -N
CH3
-CH3 CH.
\l
2098A3/ 1 1 '72

Claims (1)

  1. Chemische Fabrik von Heyden GmbH Zeichen : Sq-22/H-59-P
    Datum·. : 17. März 1972
    Patentansprüche
    1. Neue Isoxazolo(3,4-b)pyridin-5-carbonsäuren und -carbonsäureester, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel I
    COOR
    worin R und R jeweils Wasserstoff oder Niedrigalkyl, R2 und R3 jeweils Wasserstoff, Niedrigalkyl, Phenyl, mit ein oder zwei einfachen Substituenten substituiertes Phenyl der Formel
    R. ,R^-Phenyl, bei der R. und R1- jeweils Viasserstoff, Halogen oder Trifluormethyl ist, Phenyl-niedrigalkylen, Di-alkylamino-niedrigalkylen bedeutet oder
    R2 und R.J zusammen mit dem sie tragenden Stickstoffatom auch eines der nachstehend genannten heterocyclischen Radikale bilden, nämlich:
    Rg,R7-Aziridinyl; Rg^.,-Pyrrolidino; Rg,R„-Piperidino; R6,R„-Pyrazolyl; Rß ,R-^-Pyrimidinyl; Rg,R7~Pyridazinyl oder Rß ,R7~Piperazinyl, bei denen die Substituenten Rfi und R_ jeweils Wasserstoff, Niedrigalkyl oder Hydroxyniedrigalkyl sind, sowie die Säureadditionssalze solcher Verbindungen.
    2. Verbindung nach Anspruch 1, bei der die Reste R, R , R„ und R_ jeweils Niedrigalkyl sind.
    3. Verbindung nach Anspruch 1, bei welcher der Rest R_ Wasserstoff ist und die Reste R, R1 und R3 jeweils Niedrigalkyl sind.
    4. Verbindung nach Anspruch 3, bei welcher der Rest R Äthyl, der Rest R1 Methyl und der Rest R_ Butyl ist.
    209843/1172
    -. 13 -
    5. Säureadditionssalz von Verbindungen gemäß Anspruch 4.
    6. Verbindung nach Anspruch 1, bei der die Reste R und R2 jeweils Wasserstoff sind und der Rest R- Methyl sowie der Rest R- Phenyl ist.
    7. Verbindung nach Anspruch 1, bei welcher die Symbole für die Reste folgende Bedeutungen besitzen: R ist Äthyl, R ist Methyl, R3 ist Wasserstoff und R2 ist (Trifluormethyl) jihenyl.
    8. Verbindung nach Anspruch 1, bei der die Symbole folgende Bedeutungen besitzen: R ist Äthyl, R1 ist Methyl, R2 ist Dichlorphenyl und R3 ist Wasserstoff.
    9. Verbindung nach Anspruch 1, bei der die Symbole folgende Bedeutungen besitzen: R ist Äthyl, R1 ist Methyl, R ist Di(niedrigalkyl)amino(niedrigalkylen) und R_ ist Wasserstoff.
    10. Verbindung nach Anspruch 1, bei welcher der R2~Rest Dimethylaminopropyl ist.
    11. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der in Anspruch angegebenen allgemeinen Formel I und deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel III
    C00R (in)
    worin X Niedrigalkoxy, Chlor oder Brom ist und R sowie R1 die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen^mit einem Amin der Formel IV
    H-N-R9
    . (IV)
    R3
    2098A3/1172
    worin R2 und R3 die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, umsetzt, und, falls gewünscht, das Produkt dieser Umsetzung mit einer anorganischen oder organischen Säure zur Ausbildung des Säureadditionssalzes zur Reaktion bringt.
    12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R_ Wasserstoff ist und R, R1, R3 jeweils Niedrigalkyle sind.
    14. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R Äthyl, R- Methyl, R_ Butyl und R_ Wasserstoff ist.
    15. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R und R_ jeweisQ. Wasserstoff sind, R Methyl und R_ Phenyl ist.
    16. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R Äthyl ist, R1 Methyl ist, R3 Wasserstoff ist und R3 (Trifluormethyl) ftfienyl ist.
    17. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R Äthyl ist, R Methyl ist, R2 Dichlorphenyl ist und R3 Wasserstoff ist.
    18. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R Äthyl ist, R Methyl ist, R2 Di(niedrigalkyl)amino(niedrigalkylen) ist und R_ Wasserstoff ist.
    19. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem R3 Dimethylaminopropyl ist, R Äthyl ist, R1 Methyl ist und R3 Wasserstoff ist.
    209843/1172
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