DE2212874A1 - Wicklungsanordnung fuer dynamoelektrische Maschine - Google Patents
Wicklungsanordnung fuer dynamoelektrische MaschineInfo
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Description
Ί1 ο kl ungo=a no rdnung I i i r dynamo e L ο k I r i a oh ο Ma s chine
DLe Erfindung bezieht sich '-allgemein auf !f/i ο kl ungs anordnungen
für mehrphasige dynamoelektrische Maschinen mit mehreren parallelen Zweigen und insbesondere auf eine zweipolige dynamoelektrische
Maschine mit 45 Nuten, 3 Phasen sowie 3 parallelen Zweigen pro Phase.
bin herkömmlicher turbinengebriebener, mehrphasiger Generator
mit großen Abmessungen umfifit ein stationäres Ankerelement;
und ein damit zusammenarbeitendes, rotierendes FeIdeLement.
KLn derartiger Genera bor t'ann eine dreiphasige elektrische Leistung bei einer Frequenz von 60 Hz erzeugen,
wobei da:-; J'olde Lernen t mit 3600 Umdrehung en pro Min. umLäuft,
wenn es ;;loh urn
<tine zweipol Lgo Konnfcruk ti on !rinde"! b. In
dem Generator Ist das Ankwe 1 emont oder der Korn aurs magnetisierbarer
Material herges t,r;l 11 und norma Lerv/ei se mit einer
Larigger: treckten, z/l ui'ifi-ri"i>riii \.'ja-.u -ö|' {."nun,"· Vfifsehen. 'iiefic
führt durch den Kern hindurch und steht rnib einer Anzahl
im V/inkel mit Abstand angeordneter '//icklungsnuben in Verbindung,
in denen eine zusammengesetzte dreiphasige Ankerwicklung
gebragen ist. Die Ankerwicklung umfaßt drei einzelne Phasen, die zur Speisung der Last häufig im 3bern geschaltet
sind. Auch das Fel'lelement ist aus magnetisierbarer
Material hergencellt und int normalerweise ein langgestreckter,
zylindrischer-^o bor und trägt eine Feldwicklung.
Das Feldelemenb ist in der Ankeröfxnung angeordnet und induziert
bei Rotabion in den entsprechenden Phasen der Ankerwicklung
Phasenspannungen.
Üblicherweise enthalt jede Phase der Ankerwicklung eine .mzahl
von Zonenbreiten die jeweils mit zahlreichen, in Reihe geschalteten Spulen versehen sind, die jeweils zwei Spulenseiten
besitzen. Die Spulenseiten sind in den Wicklungsnuten des Ankerelementes verbeilbo DLe Ankerwicklung ist in
zwei 'Schichten angeordnet, so daß jede Wicklungsnut zwei der Spulenseiten aufnimmt, die in dem Ober- und Unterteil
der Nut angeordnet sind. Jede der Spulensei ten weisb eine isolierende Hülle auf, d±^. entaprechende Leiter umgibt, um
die ^pulenseite gegenüber der benachbarten Soulenseite und ■
dem Ankerelement elektrisch zu isolieren.
In direkt gekühlten Maschinen nimmt jede Wicklungsnub auch eine Einrichtung zur Kühlung der zwei enthaltenen Spulenseiten
auf. Eine derarbige Kühleinrichtung weist üblicherweise eine Führungsanordnung auf, durch die eine Strömung von
Luft oder einem anderen Gas oder eine Flüssigkeitsströmung hindurohgedrückt wird; infolgedessen muß jede der Nuten
zwei Spulenseiten und desgleichen die Kühleinrichtung hierfür aufnehmen. Dabei umfaßt jede der Spulenseiten die Spulenleiter
und die sie umgebende Ioolierhüllte,,
Bei der derzeitigen Entwicklung von Mehrphasengeneratoren
besteht ein immer steigendes Bedürfnis an größeren Nenn-Ltiiu
bungen. Dadurch führt Abv Kampf um Flaum im Anker zwi-
2098 AO/0786 bad orks.nal
sehen dessen magnetischem Material und den darin befindlichen
Wicklungsnuten und unter den verschiedenen in jeder Wicklungsnut angeordneten Elementen zu Konstruktionsproblemen
von immer steigender Komplexität.
Um eine maximale Ausgangsleistung von einem Mehrphasengenerator mit gegebenen physikalischen Abmessungen zu erhalten,
ist in dem US-Patent 2 778 963 beschrieben worden, jede Phase ier Ankerwicklung mit drei parallelen Zweigen zu versehen,
die in einem Paar in Reihe geschalteter Abschnitte angeordnet sind, die sich auf entsprechende Weise in einem
Paar entgegengesetzt gepolter Zonenbreiten befinden. Dabei sind die Spulenseiten der drei parallelen Zweige in einer
vorbestimmten Folge in den Hüten in den Zonenbreiten angeordnet,
um einen minimalen Spannungs- und Phasenunterschied
(Unsymmetrie) unter den drei einzelnen Zweigen der Phase zu erhalten.
Verbesserungen des oben erwähnten US-Patentes 2 778 963 sind
in dem US-Patent 3 152 273 beschrieben,, Dort wird ein Wickelschema
angegeben, das für dynamoelektrische Maschinen mit drei parallel geschalteten Zweigen pro Phase geeignet ist,
wobei die Spulenseiten in einer vorbestimmten und verbesserten Folge in der Hüten in zwei Zonenbreiten angeordnet sind,
um so eine minimale Spannunga- und Phasenunsymmetrie unter
den einzelnen der drei parallelen Zweige in der Phase zu erhalten. Gleichzeitig wird für Einfachheit der mechanischen
Konstruktion und Anordnung der Spulen mit den drei Zweigen der Phase gesorgt. Speziell ist dort eine Vicklungsanordnung
für einen 72 Nuten aufweisenden Generator mit sehr kleinen Werten der Spamium-üunsymmetrie und vollständigem
h'ehlen der Phasenunsymme trie switch en den Zweigen beschriebyn,
wodurch ö'i.^r kl ein ο T er to der "rel^tiv^n Erwärmung"
gegeben sind, die ein Ma.V. i':ir Eignung einer -Vicklun-r mit
mehreren parallelen Zweigen isto
Di'j ob'.n erv/ähnUn U.'-J-P-i ^nte °. 778 96'i- uni 3 V>2 273 wr-r-
209B40/0 7 86
den duroh diese Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung
aufgenommen·
» ■ ■ ■
In einigen öenerjatorkonetruktionen werden gewieee wirteohaftliche und technische Torteile dadurch ereielt, daß
die Ansahl der Ankernuten verkleinert wird. Diee gilt insbeeondere für direkt gekühlte Generatoren mit βehr großen
Nennleistungen. Wenn es wünschenswert ist, die Ankerstabkräfte zu verkleinern, indem viele parallele Zweige verwendet werden, ist es im allgemeinen nooh schwieriger, geeignete Wicklungsanordnungen zu finden, die die Unsymmetrie
Bwieohen den parallelen Zweigen verkleinern, da sich die
Anzahl dieser Zweige vergrößert und die Anzahl der Nuten verkleinert. Es eel darauf hingewiesen, daß die ^utenzahl
in einer dreiphasigen Wicklung mit drei parallel geschalteten Zweigen pro Phase durch 9 teilbar sein muß. Beispielsweise gibt die herabsetzung der Nutenzahl von dem 72 Nuten
aufweisenden Wickelschema, das in dem oben erwähnten US-Pattnt 3 152 273 beschrieben ist, die Möglichkeit für 63,
54» 45 .......etc. Nuten. Bisher sind Bestrebungen, die
Nutenzahl auf 45 herabzusetzen, ohne wesentliche Kreie-Btröme unter den drei Zweigen hervorzurufen, nicht erfolgreich gewesen.
Es 1st deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, verbesserte Wicklungsanordnungen für eine zweipolige dynamoelektrische Maschine mit 45 Nuten, 3 Phasen sowie 3 parallelen Zweigen pro Phase zu schaffen, die annehmbar kleine Kreisströme zwischen den parallelen Zweigen aufweisen.
Diese Aufgabe wird, kurz gesagt, dadurch gelöst, daß eine Mehrphasenwicklung mit drei parallelen Zweigen pro Phase
geschaffen wird, wobei die Zonenbreite mit der größeren Anzahl von Spulen 4 Spulen von dem ersten Zweig und 2 Spulen
von jedem der übrigen 2 Zweige enthält. Dabei sind die Spulenselten in einer derartigen Weise angeordnet, daß die
Unsymmetrie auf ein Minimum herabgesetzt ist.
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Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen anhand der folgenden Beschreibung und der beigefügten
Zeichnungen anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher be- · schrieben. . "
Fig. 1 ist eine diagrammatische Darstellung eines Teiles
einer dynamoelektrischen Maschine, die mit einer Ankerwicklung versehen ist. In dieser Figur ist nur eine Phase der
dreiphasigen Ankerwicklung dargestellt.
Fig. 2 ist eine kombinierte schematische Darstellung der
Zonenbreitenanordnung in der Ankerwicklung und eines Vektordiagramms
der Phasenspannungskomponenten, die in den verschiedenen Spulen der Ankerwicklung induziert werden,
Pig. 3 und 4 sind den Fig. 1 bzw. 2 ähnlich, zeigen aber eine modifizierte Wicklungsanordnung gemäß der-vorliegenden
Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Wioklung 1Ö1 zeichnerisch dargestellt»
um in den feststehenden Ankerkern 102 einer dynamoelektrischen Maschine eingesetzt zu werden. Die Wicklung ist eine
Zweietagen-Schleifenwicklung, von der zwei Spulenselten
innerhalb einer Hut, wie z.B. der Nut 103 im Kern, angeordnet sein können. Die Wicklung ist aus Windungen oder Spulen
104 aufgebaut, die jeweils eine obere Spulenseite 105 im Oberteil einer Nut und eine untere Spulenseite 106 aufweiten,
die in der Unterseite einer Nut angeordnet ist, die im Falle einer verdrillten Wioklung (corded winding) gegenüber
der oberen Spulenaeite um einen Bruchteil der gesamten
Polttilung verschoben ist. Die Heilung der Spulen kann als
Bruch ausgedrückt werdan, in dem der Zähler die Anzahl der
Nuten zwisphen oberen und unteren 3pulenseiten einer Windung
ist, während der Nenner die Anzahl der Nuten zwischen den Polen %at.
lig. 1 zeigt nur die Phase A der Wicklung 101. Für den Fach-
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mann ist jedoch klar, daß die anderen zwei Phasen B u. G
identisch sind, außer daß sie um 120 elektrische Grade naoh
jeder Seite der Phase A verschoben sind.'Die Lage der oberen Spulenseiten ist durch Bezeichnung der Nutenzahl angegeben,
in der jede Spuienseite angeordnet ist. In Fig. 1 umfaßt die Phase A der Wicklung eine positive Phasenzone
A1 mit 8 Spulen, wobei die oberen Spulenseiten 107 in den
NutZÄhlen 1-8 angeordnet sind, und eine negative Phase A" mit 7 Spulen, deren obere Spulenseiteri 108 in den Nuten
24-30 angeordnet 3ind. Die Nutzahlen von jeder der entsprechenden Spulenseiten aind in der oberen Zahlenreihe angegeben. Die unteren Spulenseiten aind in Nuten angeordnet, die
gegenüber den oberen Spulenseiten um eine Anzahl von Nuten
auf dem Umfang verschoben sind, die gleioh dem gewählten Nutensohritt (Spulenweite) ist, die gemäß der Generatorkonstruktioh
variiert, aber normalerweise im Falle einer Wicklung mit Schrittverkürzung (corded pitch winding) klei-i
ner als 180 elektrische Grad ist. Wie bereits erwähnt wurde, würde die Phaae B identisch sein, außer daß aie in der
Nut Nr, 16 anstatt der Nut Nr. 1 beginnt, und die Phase Ö !"
würde in der Nut Nr. 31 beginnen.
Ee ist gemäß der vorliegenden Erfindung wichtig, darauf
hlnsuwelsen., daß die eine Zonenbreite A1 eine größere An-■ahl
Spulen aufweist, während die andere Zonenbreite Afl
eine kleinere Anzahl von Spulen besitzt.
Jede Phase in der vorliegenden Wicklung ist ferner in 3 parallelgesohaltete Zweige unterteilt, die willkürlich als
Zweigzahlen 1,2 und 3 bezeichnet aind. Die Zweigzahlen aind auf den entsprechenden Spulenseiten in der zweiten Zahlenreihe
angegeben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung der Spulenseiten
unter den zwei Zonenbreiten so gewählt, daß eine niedergradige Unsymmetrie bezüglioh der Spannungsphase und
-größe zwisohen den Spannungen besteht, die in den ersten,
2 0 9 8 A 0 / 0 7 8 6 ommk
■weiten und dritten parallelfesohalteten Zweigen erzeugt
werden· Die Zweigfolge Von rechte nach link· in Fig* I in
der Zonenbreite A1 mit der größeren Spulenzahl 1st 1, 3, 3»
3» 2, 2, 1, 3 und in der Zonentoreite A11 let die Folg·
2, 2, T, 1, 3, 1, 2.
Fig. 2 ist ein Vektordiagramm für alle 3. Phasen der Wioklung
und zeigt die Zweigfolgen in den positiven und negativen
Zonenbreiten jeder Phase· Die Spulenfplgen in den Phasen B und C sind mit denjenigen in Phase A identisch·
Ee sei bemerkt, daß sich graflere und kleinere Zonenbreiten
um eine Spule herum abwechseln, d.h; A1 - β Windungen,
C" - 7 Windungen, B' - θ Windungen, AM - 7 Windungen,
0· - 8 Windungen und B!· - 7 Windungen.
FIg* 3 und Fig. 4 zeigen ein anderes Ausführungebeispiel
der Erfindung unter Verwendung der gleichen Prinzipien der
Erfindung, wie sie in den Fig. 1 und Z dargestellt let, um
eine Unsymmetrie zwischen den Zweigen eu verkleinern. Fig«
zeigt die Phase A einer Wioklung 109 für eine zweipolige
dynamoelektrische Maschine mit 45 Nuten und 3 parallelgeeehaltet
en Zweigen pro Phase. Wie in dem vorstehenden Ausführungen beispiel hat die Wicklung eine positive Zonenbreite A* mit
oberen Spulenseiten, die durch die Bezugszahl 110 bezeichnet sind, und eine negative Zonenbreite A'1 mit oberen Spulenselten,
die durch die Bezugszahl 111 bezeichnet sind· Die Zonenbreite A' enthält 8 oder eine größere Anzahl Spulen,
während die Zonenbreite A'' 7 oder eine kleinere Anzahl Spulen enthält» i>ie ^olge unter den Zweigen in der Wicklungsanordnung
109 ist von rechts nach links 1, 3, 3, 1» 2, 3, 2, 3 für die größere Zonenbreite A1 und 2, 2, 3, 1, 1, 2, 1 in
der kleineren Zonenbreite A1'.
Fig. 4 ist ein Vektordiagramm und zeigt alle 3 Phasen der Wicklung 109» wobei die Spulenfolgen für die positiven und
negativen Zonenbreiten der Phasen A, B und C angegeben sind.
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Die folgende Tabelle I gibt für einen Vergleich eine Zusammenstellung
der Anordnungen von Spulenseiten-Zweigfolgen in der Phase A der Wicklung ΙΟΙ und 109·
| Tabelle | Zweigzahl | I | 2 | 101 | f | 2 3 4 8 |
Wicklung | 2 | 109 |
| Nutzahlen in Zonenbreite A1 für Oberstäbe |
5 6 |
28 | J- | 5 7 |
1 | ||||
| Nutzahlen in Zonenbreite A'' für Oberstäbe |
Wicklung | 24 25 30 |
4 1 |
1 4 |
24 25 29 |
2 3 6 8 |
|||
| Spulenzahl in A1 Spulenzahl in A1' |
± | 2 3 |
27 28 30 |
2 3 |
26 | ||||
| 1 7 |
2 3 |
4 1 |
|||||||
| 26 27 29 |
|||||||||
| 2 3 |
Es sind die IJutzahlen der oberen Spulenseiten für die positiven
und negativen Zonenbreiten angegeben, während die zwei unteren Zeilen ron Tabelle I anzeigen, daß in beiden Wickelschemen
die gleiche Methode angewendet worden ist, um eine Unsymmetrie zu verkleinern. Das bedeutet, daß die Zonenbreite
A1 mit der größeren Anzahl Spulen in beiden Fällen zwei
Windungen von jedem der Zweige 1 und 2, aber 4 Windungen des Zweiges 3 enthält. Entsprechend enthält die andere Zonenbreite
mit der kleineren Spulenzahl in beiden Wicklungsschemen 3 Windungen von jedem der Zweige 1 und 2, aber nur
1 Windung von dem Zweig 3. Aus der vorstehenden Tabelle wird deutlich, daß die Bezeicnnung der Zweige mit 1, 2 und
3 rein willkürlich ist und daß auch andere Bezeichnungen gegeben werden können. Die willkürlich gewählten numerischen
Bezeichnungen könnten auch umgekehrt werden.
Um das Leistungsvermögen der zwei Wicklungen 101 und 109 zu beurteilen, sei als Grundlage bemerkt, daß die Einheitsspannung von irgendeinem einer Anzahl paralleler Zweige *n
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einer Phase das Verhältnis bildet zwischen der Leerlaufspannung, die in dem einen Zweig erzeugt ist, und der Nennspannung
der Phase, und daß dieses Verhältnis ein Maß für die Größe der Spannungsunsymmetrie zwischen dem einen Zweig
und dar Phase ist„ In ähnlicher Weise ist die Phasenwinkelverschiebung
zwischen der in dem einen Zweig erzeugten Leerlaufspannung und der Nennspannung der Phase ein Maß für den
Phasenwinkel der Spannungsunsymmetrie zwischen dem einen Zweig und ofer Phase. Ferner wird die "relative Erwärmung"
in der Ankerwicklung gebildet durch die Wirkwiderstandsverluste (I R) darin infolge des Laststromes (und der Kreisströme
auf Grund der Unsymmetrie in den Spannungen und Reaktanzen unter den vielen Zweigen) dividiert durch die Wirk-Widerstandsverluste
(I R) infolge des gleich geteilten Laststromes alleine.
In dieser Weise sind die Fähigkeiten der Phase A der entsprechenden
Wicklungen 101 und 109 in der folgenden Tabelle II zusammengestellt.
Tabelle II
Zweig 12 3 12 3
Spannungsgröße 0.997 0.9976 1.0027 1.0018 0.9995 0.998
(pro Einheit)
Spannungs- + 0.1082+0.0244 -0.1321 +0.0800 +0.0605 -0.140
phasenwinkel
(Grad)
(Grad)
Bezüglich der Leistungsfähigkeit, die durch die oben definierte relative Erwärmung in der Wicklung gemessen wird,
sei bemerkt, daß die relative Erwärmung von der Spulens'eite
un-1 desgleichen von anderen Konstruktionsfakfcoren abhängig
iab, 7/ift z.B. dom Nennfluß pro Pol und pro Nut, Für eine be~
fj r;j rrm'i'i konstruktion i'3b 'iic.· relative lirvrirmung in dem Zweig
mit, f)!ir :fcöL, bc;n .erwärmung: f!ir i i. ~>
.-'' jntsnnjchenden Wioklun-
20984n-'ü786
- ίο -
gen 101 und 109 in der folgenden Tabelle III zusammengestellt.
Die Spulenweite in einer 45 Nuten aufweisenden Maschine mit 2 Polen ist 45/2 oder 22,5.
Wicklung Wicklung 101 " 109
15/22.5 1.058 1.067
16/22.5 1.103 1.111
17/22.5 1.05° 1.153
18/22.5 1.071 1.138
19/22.5 I0O27 1.089
20/22.5 I0O45 1.074
21/22.5 1.087 1.113
Aus der vorstehenden Erläuterung wird für die Wicklung 101 ersichtlich, daß die relative Erwärmung am kleinsten ist,
wenn die Spulenweite 19/22.5 beträgt. Die obigen 'Yerte für
die Spannungsunsymmetrie und relative Erwärmung eignen sich
nicht für einen einfachen Vergleich mit anderen Wicklungsanordnungen, wie sie z.B. in den US-Patenten 2 778 963 und
3 152 273 angegeben sind, die eine größere Nutenzahl aufweisen und somit eine umfangreichere G-eiegenheit zur Einstellung
der Spulenfolgen geben, um eine Unsymmetrie zu erzeugen. Mr einen Generator mit einer relativ kleinen Nutenzahl,
die im vorliegenden Fall 45 beträgt, ist es weitausvschwieriger,
Werte der oben angegebenen Art zu erzielen, denn je kleiner die Anzahl der Ankernuten ist, desto unwahrscheinlicher
ist es, daß die Windungen einer Zonenbreite in mehr als 1 Zweig pro Pol so unterteilt werden können, daß Zweige
ohne wesentliche Kreisströme parallel geschaltet werden können.
4 0/0786
Claims (1)
- .PatentansprücheDynamoelektrische Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine dreiphasige Wicklung(l01, 109) und ein Kern mit 45 Nuten vorgesehen ist, jede Phase der Wicklung 3 parallelgeschaltete Zweige aufweist, die in2 in Reihe geschalteten Abschnitten angeordnet sind, die in entsprechender Weise in einer größeren Zonenbreite von 8 Windungen und einer entgegengesetzt gepolten, kleineren Zonenbreite von 7 Windungen liegen, der eine der Zweige 4 Windungen in der größeren Zonenbreite und eine Windung in der kleineren Zonenbreite aufweist, die alle in Reihe geschaltet sind, und die anderen zwei der Zweige jeweils 2 Windungen in der größeren Zonenbreite und3 Windungen in der kleineren Zonenbreite aufweisen, die ebenfalls alle in Reihe geschaltet sind, wobei die Windungsfolgen der Zweige derart angeordnet sind, daß die Unsymmetrie zwischen den Zweigen auf ein Minimum herabgesetzt ist.2· Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1 , d a durch gekennzeichnet, daß die Zweige in jeder Phase mit 1, 2 und 3 bezeichnet sind und die Zweigfolge in der größeren Zonenbreite 1, 3, 3, 3, 2, 2,1, 3 und die Zweigfolge in der kleineren Zonenbreite 2,2, 1, 1, 3, 1, 2 ist.3. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1 , d a durch gekennzeichnet, daß die Zweige mit 1, 2 und 3 bezeichnet sind und die ^weigfolge in der größeren Zonenbreite 1, 3, 3, 1, 2, .3, 2, 3 und die Zweigfolge in der kleineren Zonenbreite 2, 2, 3» 1»"1f 2, 1 ist.209840/0786
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