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DE2212582A1 - Vorrichtung zur UEberpruefung von Zuendanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur UEberpruefung von Zuendanlagen

Info

Publication number
DE2212582A1
DE2212582A1 DE19722212582 DE2212582A DE2212582A1 DE 2212582 A1 DE2212582 A1 DE 2212582A1 DE 19722212582 DE19722212582 DE 19722212582 DE 2212582 A DE2212582 A DE 2212582A DE 2212582 A1 DE2212582 A1 DE 2212582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
voltage
stage
characteristic
sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722212582
Other languages
English (en)
Inventor
Lai Stanley Hom
Liebermann Leonard Norman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Advanced Test Products Inc
Original Assignee
TIF Instruments Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TIF Instruments Inc filed Critical TIF Instruments Inc
Publication of DE2212582A1 publication Critical patent/DE2212582A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P17/00Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines
    • F02P17/12Testing characteristics of the spark, ignition voltage or current
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P17/00Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines
    • F02P2017/003Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines using an inductive sensor, e.g. trigger tongs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P17/00Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines
    • F02P2017/006Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines using a capacitive sensor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

. PAT E NTA N WA Lit
Dipl.-lng. EID ENEIER
Dipl.-Chem. Dr. RUFF Dipl.-lng. J. BE 11
!^12582
7 STUTTGART 1 Neckarstraße 50 Telefon 22 7O 51
13* 3. 72- JB/S
.Anmelder: TIP Instruments, Inc. Miami / Florida / USA 3655 N.W. 74th Street
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Vorrichtung zur Überprüfung von Zündanlagen
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen und Verfahren zur Messung des Betriebszustands von Zündanlagen von Brennkraftmaschinen.
Bisher war es üblich, bei der Messung und Diagnose des . Betriebszustands einer Zündanlage ein Oszilloskop zu verwenden, welches die visuelle Überprüfung der tatsächlichen Spannungswelle ermöglichte, die jeder'Zündkerze zugeführt wurde. Eine vollständige Zündwelle dauert ungefähr 1 ms, so daß für eine geeignete Darstellung dieser Wellenform ein hochqualitatives Oszilloskop verwendet werden muß. Um eine Prüfung der Wellenform in den im allgemeinen feuergefährlichen Werkstätten zu ermöglichen, muß eine Hochspan-
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nungsbildröhre verwendet werden, mit der Folge, daß teure Sicherheitsvorrichtungen notwendig sind, um . die Gefahren, die dem Personal durch elektrische Stromstöße und Röntgenstrahlen drohen zu "vermeiden.
Im allgemeinen werden verschiedene, einzelne Abschnitte oder Kennlinien der Wellenform auf der Bildröhre des Oszilloskops untersucht, nämlich die zur Zündung der Zündkerze notwendige Zündspannung -, die Funkenentladungs- und die Oszillationskennlinie; die Oszillationskennlinie ist der Dämpfungsgrad, der durch unerwünschte Widerstände, durch unerwünschte Kapazitäten oder durch niederohmige Erdverbindungen erzeugt wird. Diese Überprüfuijgerijwerden durch Untersuchung der verschiedenen Abschnitte der in Pig. 1 gezeigten Funkenwelle durchgeführt, wozu eine erhebliche Schulung des Bedienungspersonals notwendig ist. Selbst wenn man diese Schulung voraussetzt, müssen hinsichtlich der Art, in der die Wellenform auf dem Oszilloskop wiedergegeben wird, Kompromisse in Kauf genommen werden. Es ist zumindest schwierig, auf der Aufzeichnungsspur, die Spitzenspannung genau festzustellen, und · es ist völlig unmöglich, die mittlere Spitzenspannung abzulesen, die ein besseres Maß für die Zündspannungskennlinie des Systems ist. Die besondere Funkenentladungskennlinie,oder die man auf dem Oszilloskop sehen kann, ist die ansteigende\ abfallende, etwa horizontale Linie im Funkenentladungsbereich, die lediglich ein qualitatives, nicht jedoch ein quantitives Maß für den Zündbetrieb darstellt. Spulen- oder Kondensatorleckströme, die im Bereich 'C der in Fig. 1 gezeigten Welle festgestellt werden, können nur sehr grob und durch Abschätzung der Anzahl der Wellen ermittelt werden. Dieses Verfahren zur Messung des Dämpfungsgrades der Wellenform ist zwar sehr ungenau, das Oszilloskop erlaubt jedoch keine genauere Messung.
bei Zusätzlich.» zu diesen Nachteilen, die man Verwendung eines Oszilloskops in Kauf nehmen muß, erfordert der notwendige ohmsche Kontakt dieses Oszilloskopes mit einer Zündkerze
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und der Spule, daß die Zündkabel abgetrennt werden; dieses Verfahren ist bei einem heißen Motor nur sehr mühsam durchzuführen, insbesondere wenn die Kab'el nicht leicht zu- r gänglich sind. Außerdem tritt beim lösen der Zündkabel oft ein Bruch der inneren Leitungsader ein. Zusätzlich haben Oszilloskopen den Nachteil, daß sie sehr groß sind und im allgemeinen einen festinstallierten Anschluß erfordern. All diese genannten Nachteile machen es insbesondere unmöglich, 'die Zündanlage' auf der Straße zu überprüfen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Überprüfung Ton Zündanlagen und zur Diagnose besonderer Fehler zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Einrichtungen nicht aufweist.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung gelöst durch, eine bistabile Auswahlstufe, die auf Zeichen anspricht, die einem ersten und einem zweiten Schalter eingang zugeführt werden und die Auswahlstufe in ihren Zustand SEIiECf oder NONSELECT schaltet, durch einen mit dem ersten Sehalt-- eingang verbundenen Sühler, der an eine beliebige Zündkerze herangeführt werden kann und Signale aufnimmt, die der Zündspannungswelle der Zündkerze entsprechen und die bistabile Auswahlstufe in ihren Zustand SELECT schalten, durch einen Schalter, der mit dem zweiten Schalt -eingang verbunden ist und die Auswahlstufe in ihren Zustand NONSELEGT schaltet, bevor die nächstfolgende Zündspannungswelle den Zündkerzen zugeführt wird, durch wenigstens eine Prüf stufe, die bei der Schaltung der Auswahlstufe in den Zustand SELECT eingeschaltet wird und die Kennlinie der Zündspannungswelle der Zündkerze mißt , und die:«" ein Ausgangsmeßgerät umfaßt, dessen Zeitkonstante wesentlich größer als die Zeit zwischen' zwei aufeinanderfolgenden Zündspannungswellen ist und die den Mittelwert dieser Kennlinien anzeigt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist den Vorteil auf, daß sie mit niedriger Spannung arbeitet und ein einfaches Anzeigegerät umfaßt, welches direkt den Betriebszustand
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anzeigt. Alle Probleme, die bei der Ablesung des Oszilloskops auftraten, treten hier nicht mehr auf. Vorteilhafterweise ■ wird direkt der Mittelwert angezeigt. Ii^einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Verbindung zwischen dem Instrument und den Zündkabeln durch einen nichtohmschen Fühler hergestellt, der es überflüssig macht, die Zündkabel für die Untersuchung zu lösen. Weiterhin ist auch kein ohmscher Erdanschluß notwendig, da ein Quasi-Irdanschluß in dem Gerät vorhanden ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist sehr billig herzustellen, leicht zu transportieren, und m sie erfordert keine Schulung der Bedienungsperson.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Überprüfung von Zündanlagen kann drei Kennlinien oder Abschnitte der Ztindspannungs· welle analysieren: dieSpitzenspannung - die Funkenentladung und die Oszillationskennlinie, die alle drei in Pig. 1 dargestellt sind. Die Spitzenspannung ( Bereich A ) ist die Spannung, die zur Auslösung eines Funkens zwischen den Elektroden der Zündkerze notwendig ist. Falls diese Spannung sehr hoch ist, wird die Zündanlage wegen, der erforderlichen
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größeren Ausgangsleistung ungebührlicn&T Ungewöhnlich hohe Zündspannungen bezeichnet man auch als n hard sparking11 , die einen schlechten Betrieb des Motors hervorrufen. Diese Hohe Zündspannung kann durch abgenutzte oder ausgehöhlte Elektroden, durch einen Überzug von öl oder anderem Material auf der Elektrode oder durch einen zu großen Elektroden- . abstand verursacht werden. Sie kann auch durch einen zusätzlichen Elektrodenabstand verursacht werden, der mit dem Elektrodenabstand der Zündkerze in Reihe liegt, e.B. durch einen Bruch in dem Kabel oder durch einen unerwünschten Abstand zwischen den Verteilerkontakten·
Die Funkenentladungscharakteristik B In Flg. 1 1st der Abschnitt der Welle, während dem die Zündkerze tatsächlich . zündet und ein Funke zwischen ihren Elektroden aufrechterhalten wird. Ein intensiver oder "heißer" Funke ist für eine vollständige Verbrennung notwendig. Sin weicher Funke
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kann durch gewisse Fehler in der Zündanlage hervorgerufen werden, z.B. durch einen hohen Kabelwiderstand oder, durch einen niederohmigen Nebenschluß an Erde. Palis eine schwache Funkenintensität "bei allen Zylindern gefunden wird, ist dies im allgemeinen ein Anzeichen für einen Fehler der Spule, des Spuleinkabels oder des Rotors. Man hat festgestellt, daß die Entladungsspannung keine befriedigende Anzeige für die Funkenintensität darstellt, da sie primär durch den Zustand · der Zündkerzenelektroden, und nicht durch andere Charakteristiken der Zündung bestimmt ist. Die Neigung der Entladungskennlinie ist nur ein grobes Maß für die Funkenintensität, da sie jedoch nicht linear ist, ist sie nur schwer abzulesen. . · '
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Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde,1 daß die Zeitdauer der Entladung als Maß für die Funkenintensität verwendet werden bann. Die in der Spule gespeicherte Energie wechselt nicht von einem Impuls bis zum nächsten; somit ist die Entladungszeit ein direktes Maß für die Energie, die bei fester Zündspannung in dem Funken verbraucht wird1. Die Zündspannung ist im wesentlichen unabhängig von den meisten Faktoren, die den Betriebszustand des Systems nachteilig beeinflussen könnten. Sie ist unabhängig von den unterschiedlichen Elektrodenabständen, da der Widerstand dieses Abstands im Vergleich zu dem internen Widerstand, der. Sj^SL+ana klein ist. Die äußeren Quellen der Vernichtung"} Verlust- * wege zur Erde oder Spulenleckströme verkürzen die Dauer des · Funkens, nicht jedoch die Spannung bei der er eintritt. Der einzige Faktor, der die Zündspannung beeinflußt, ist tatsächlich die Kompression des Motors, und falls diese zu schwach ist, nimmt die Zündspannung ab-und die Zund-* . · zeit nimmt zu,da in der Spule die gleiche Energiemenge' verbraucht werden muß. Somit werden undichte Ventileyoder Dichtungen in einem beliebigen Zylinder durch eine Zunahme der Zünddauer angezeigt.
ff
Der Oszillationsbereich. 0 der Figur T ist ein Maß für den
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leckstrom zum Erdanschluß, und er ist ein empfindliches. Anzeichen für die Schwierigkeiten, von denen man erwarten; kann, daß sie sich zu ernsthaften Problemen entwickeln. Dieser Oszillationsbereich wird durch Leckströme in der Verteilerkappe, durch Staub, durch einen undichten Rotor.i-oder durch einen Bruch in der Spule, durch einen Kurzschluß in der Wicklung der Spule oder durch einen Kurzschluß in dem Kondensator beeinflußt, wodurch ein schnellerer Spannungsabfall verursacht wird;
Bei der herkömmlichen Prüfung mit Oszilloskopen erhielt man eine grobe Andeutung des Dämpfungsgrades, indem man einfach die Anzahl der Neigungen in der Aufzeichnungsspur zählte. Gemäß der Erfindung ist eine Schwellwertschaltung zwischen dem Eingare und dem Ausgangsmeßgerät geschaltet, die das Ausgangsmeßgerät proportional zu der Anzahl der Oszillationen einschaltet. Die Ablesung beruht nicht auf einer visuellen Interpretation der Aufzeichnungsspur,das Meßgerät zeigt vielmehr einen Wert an, welcher der mittleren VeSLustcharkteristik direkt proportional ist.
Jede der beschriebenen Untersuchungen offenbart gewisse !Datsachen der Zündanlage; alle drei zusammen ergeben ein vollständiges Bild. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden alle Signale, mit Ausnahme der Signale der zu prüfenden Zündkerze, durch eine bistabile Auswahlstufe ausgeschaltet. Das !st bei Vorrichtungen zur Überprüfung von Motoren mit nur einem Zylinder nicht notwendig. Da viele Verteilerkontakte abgenutzt sind, ist da8 Signal, welches die Zündkerze empfängt, verzerrt und mit Rauschen behaftet. Deshalb wird mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung das zu überprüfende Signal an dem Ausgangskabel der Zündspule abgenommen, welches für •Prüfzwecke besonders geeignet ist. Da dieses Signal allen Zündkerzen zugeführt wird,wird ein Signal von der besonderen, zu untersuchenden Zündkerze dazu verwendet, eine bistabile
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Auswählstufe einzuschalten, die nur den Abschnitt der Spulenspannungswelle . durchläßt, welcher der zu untersuchenden Zündkerze zugeführt wird. Alternativ kann eine bistabile Auswahlstufe direkt von der . .Prüf welle geschaltet werden, die an. dem Zündkerzenkabel abgegriffen wird, falls die Signale nicht zu sehr verzerrt sind, und vorzugsweise werden diese Signale mit' einem nicht-ohmscheh Fühler abgenommen, der sie· bei Berührung der Kabelisolierung aufnimmt,so daß alle Probleme vermieden werden, die bei der. Abnahme der Zündkabel auftreten können.
Die-nVerwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung .erlaubt eine genaue Messung besonderer Wellencharakteristiken, die man mit einem ©szilloskop nicht erreichen kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist weiterhin den Vorteil auf, daß sie zusätzlich den Mittelwert dieser Kennlinie bildet, der ein besseres Maß für den Betrieb der besonderen Zündkerze darstellt, als eine Anzeige aufeinanderfolgender einzelner Spuren auf einem Oszilloskop.tDas Oszilloskop zeigt die aufeinander-f olgenden Kerzenzündungen in der Reihenfolge der Zündungen. Diese Reihenfolge ist jedoch nicht die Reihenfolge der Zylinder. Der Mechaniker muß diese Daten interpretiern, um festzstellen , welcher Zylinder oder welche Zündkerze fehlerhaft arbeitet, was eine weitere Schwierigkeit darstellt. Beijder erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt der Wähler direkt und eindeu tig auf den Zylinder, der gerade geprüft wird.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den Ansprüchen und der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigen.:
Fig. 1 eine schematische D arstellung der Wellen-
form eines Zündfunkens, in der die Kennlinien der Spitzenspannung, der Funkenentladung und der Oszillation dargestellt sind,
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, "
Fig.3 eine perspektivische Ansicht .eines Gerätes, das, die in Fig.2 gezeigte Prüfvorrichtung enthält,
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Meßgerätes und
Fig. 5 eiri Blockdiagramm eines anderen erfindungsgemäßen Meßgerätes.
Die Fig. 2 veranschaulicht den grundlegenden Betrieb der Prüfvorrichtung. Es werden zwei Fühler 10 und 11 verwendet, die mit der Zündspule bzw. einem Zündkerzenanschluß verbunden werden. Der Fühler 10 besteht vorteilhafterweise aus einer Krokodilsklemme, die während der gesamten Prüfung an dem Spulenanschluß angeklemmt bleiben kann. Beide Fühler sind vorteilhafterweise über abgeschirmte Kabel mit der PrüfJ-vorrichtung oder dem Meßgerät verbunden.
Der Fühler 11 ist vorzugsweise ein nicht-ohmscher Fühler, der die Zündkerzensignale elektrostatisch aufnimmt, sodaß es nicht notwendig ist, den Fühler zur Prüfung abzunehmen und
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an dem neuen Zylinder anzuschließen.Wegen der direkten viöuellen Korrelation ζ wischen.der Ablesung und der kon-.taktierten Zündkerze ist es nicht notwendig, die Zylinder-• Zündfolge zu kennen oder einem Gewirr von Leitungen von dem Verteiler zu den Zylindern zu folgen, wie es bei Verwendung bestimmter anderer Prüfgeräte notvjendig ist. Der . · elektrostatische Fühler 11 kann einfaeh ein kurzer, z.B. 0,6 cm langer Draht se.in,der von dem abgeschirmten Teil des Kabels vorsteht] er* ist zur optimalen Aufnahme und zur Erzielung eines günstigen Zeichen-Rauschen'-Verhältnisses zu einem Haken gebogen. Der Fühler 10 kann, wenn es zweckmäßig ist, ebenfalls ein elektrostatischer Fühler sein.
Der Fühler 10 ist mit der Spule verbunden und nimmt deren Spannung auf, da die Wellenform, die zur Zündkerze gelangt, im allgemeinen aufgrund einer Abnutzung des Kontaktes oder dergleichen etwas verzerrt ist. Die Spannung des Fühlers 10 wird direkt der Prüfstufe 12 zugeführt, die irgendeine Schaltung sein kann, welche einen spezifizierten Parameter der Wellenform der Fig.1 kompative prüfen kann.
Um die Teststufe 12 so zu aktivieren, daß sie lediglich den Wert des geprüften Parameters einer besouA-sren Zündkerze anzeigt, wird die zu untersuchende Kerze dazu verwendet, über den Fühler 11 eine bistabile Auswahlstufe anzusteuern.
Die bistabile Auswahlstufe 13, die anhand der Fig. 5 im Detail beschrieben werden wird, betätigt die Prüfstufe 12 dann, wenn sie von der Vorderflanke der Zündungswelle der untersuchten Zündkerze angesteuert wird.' Nachdem die Prüfstufe hinreichend wiel Zeit hatte, die zu prüfende Wellenform-Charakteristik zu messen, und bevor der Fühler 10 die nächste Zündungs-Wellenform empfängt, setzt die Auswahlstufe 13 die Prüfstufe 12 außer Strom, so daß deren Anzeige nicht von der nächstfolgenden Wellenform beeinflußt wird.
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Erst wenn die nächste Welle des Zündungszyklus zu der besonderen, geprüften Zündkerze gelangt, aktiviert die Auswahlstufe 13 wieder die Teststufe 12.
Die "bistabile Auswahlstufe 13 kann auf zwei Arten arbeiten: sie kann einen inneren Zeitgeber zur Bestimmung des schwächsten aktivierenden Versorgungsimpulses der Prüfstufe enthalten, oder sie kann ein Rückkopplungszeichen von der Prüfstufe verwenden, durch das 'sie abgeschaltet wird. Das Ausgangszeichen der Prüfstufe wird einem Meßgerät 14 zugeführt, dessen Zeitkonstante so groß gewählt ist, daß es den Mittelwert der von der Prüfstufe gemessenen Kennlinie der Welle anzeigt.Palis es erwünscht ist, können, wie es im folgenden beschrieben wird, mehrere Prüfstufen 12 über Vielfachschalter so angeschlossen sein, daß irgendeine von ihnen wahlweise in den Kreis des Meßgerätes eingeschaltet werden kann. Auf diese Weise kann das Meßgerät 14 so gesteuert werden, daß es den Mittelwert der Wellenform einer bestimmten Zündkerze anzeigen kann.
Die Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Prüfvorrichtung, welche die Schaltung der Fig. 2 verwendet.Das Gehäuse 15 des Gerätes kann aus Metall, aus Kunststoff oder aus einem anderen, auf herkömmliche Art hergestelltem Material bestehen. Es weist vorteilhafterweise ein transparentes Fenster auf, durch das man das Meßgerät 14 sehen kann.Die gestrichelten Erd-Symbole der Fig. 2 Stella η Quasi-Erdanschlüsse dar, die durch den Griff 16 des Gehäuses gebildet werden, so daß es überflüssig ist, die Prüfvorrichtung durch ohmschen Kontakt mit dem zu überprüfenden Motor zusätzlich zu erden. Als ein Quasi-Erdanschluß wird ein solcher Anschluß definiert, der eine ohmsche oder eine kapazitive Verbindung mit der Bedienungsperson der Prüfvorrichtung herstellen kann. Ein Quasi-Erdanschluß1 kann aus einem leitenden Abschnitt, z.B. aus Metall des Gehäuses 15 bestehen, der vorzugsweise so angeordnet ist,daß die Bedienungsperson ihn ergreift, oder er kann unter Verwendung der Kapazität der Schaltung oder eines von diesem
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vorstehenden elektrischen Abschnitts, der einen kapazitiven Anschluß darstellt, gebildet werden.Solch ein vorstehender Abschnitt kann z.B. ein Metallstreifen sein, welcher nahe der inneren Oberfläche des Griffs 16 eines nichtleitenden Gehäuses angeordnet ist.
Gemäß einer "bevorzugten Äusführungsform der Erfindung sind Prüf stuf en 12 zur Messung der jeweiligen Charakteristik der Zündwelle vorgesehen, die in den Abschnitten A, B und G der Fig.! 1 dargestellt sind, nämlich der Spitzenspannung, der Funkenentladung und der Oszillation. Die Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung* in der die Prüfstufe ein Spitzenspannungsmeßgerät ist, das zur Messung der. mittleren Zündspannung der untersuchten Zündkerze dient; (es wird daran erinnert, daß die Zündspannung als die
Spannung definiert wurde, die zur Einleitung des ZÜndfunkens erforderlich ist.) . '
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Die in Fig. 4 dargestellte Schaltung umfaßt zusätzlich · eine bistabile Auswahlstufe 17 > welche die Meßstufe nur dann aktiviert, wenn sie sich in dem Zustand SEIiEGlD befinr det und welche eine Registrierung des Eingangszeiehens auf dem Ausgangsmeßgerät verhindert, wenn sie sich in ihrem Zustand NOIiSEIiECT befindet . Diese Auswahlstufe wird in Verbindung mit Fig. 5 im einzelnen beschrieben werden. "
Wenn die Schaltung von der Auswahlstufe 17 eingeschaltet wird, speichert sie in einem Kondensator 18 die Spitzenspannung einer vorbestimmten Polarität, die der Anordnung der Dioden 20 und 21 entspricht, und diese Spitzenspannung wird in dem Kondensator festgehalten und auf dem Ausgangsmeßgerät so lange angezeigt, bis die bistabile Stufe if die Energieversorgung unterbricht; dieSpannung fälij-t zwischen den Arbeits - zyklen der Stufe 17 über einen Widerstand ab. Durch Auswahl geeigneter Schaltelemente- , deren Werte.· . auf die Geschwindigkeit des zu untersuchenden Motors "und
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durch Auswahl der Zeitkonstanten der Zündwellen dahingehend, daß die träge Zeitkonstante des Ausgangsmeßgeräts ein Vielfaches der Zeit zwischen den Zündwellen beträgt, zeigt das Ausgangsmeßgerät direkt die mittlere Spitzenspannung an, ( oder , was gleichwertig ist, eine ihr proportionale.Ablenkung des Meßzeigers ).
Die Schaltungen, die bei der Prüfung der Länge der Zündcharakteristik und der Oszillationscharakteristik verwendet werden, werden in Verbindung mit Figur 5 beschrieben, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, welches, auf drei regelbare Arten, die drei Charakteristiken der Zündwelle messen kann, welche gemäß der Erfindung- die Arbeitsweise des Zündsyst ems anzeigen, nämlich die Spitzenspannung, die !Funkenintensität und die Oszillationscharakteristik. In einer zusätzlichen Betriebsart gibt das Meßgerät eine direkte Messung der Motorgeschwindigkeit pro Minute an, die zur Eichung des Instrumentes für die Ausführung der folgenden Prüfung verwendet wird.
Die Schaltungsanordnung der Pig. 5 verwendet zwei Fühler 31 und 32, mit deren Hilfe Signale von dem Zündsystem abgeleitet werden. Der Fühler 31 ist vorzugsweise ein elektrostatischer Fühler, wie er oben in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben wurde, der vollständig abgeschirmt ist, mit Ausnahme eines kleinen, isolierten metallenen Leiters an seiner Spitze. Der nicht abgeschirmte- Leiter sollte klein genug sein, um den Empfang von Streusignalen von anderen Zündkerzen oder Rauschquellen des Zündsystems zu minimalisieren.
Der Fühler 32 ist vorzugsweise ebenfalls ein elektrostatischer Fühler, der als isolierte Klammer ausgebildet ist, die mechanisch direkt an dem Ausgangskabel der Spule befestigt werden kann, ohne mit dieser in ohmschen Kontakt zu kommen. Die Klammer ist in Anpassung an das Kabel so geformt, daß sie dessen Isolation nicht beschädigt. Es ist deshalb zur Durchführung der Prüfung nicht notwendig, die
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Zündkabel durcheinander zu bringen.
Der Fühler 31 ist als Schalteingang einer bistabilen Auswahlstufe 33 geschaltet, die gesteuerte Gleichrichter (S.CR.) 34 und 35 und einen Unijunction-Transistor 36' umfaßt. Vor dem Einschalten wird der S.C.R. 34 abgeschaltet und der S.C.R. 35 eingeschaltet, was dem Zustand NON-SELECT (nicht gewählt) der bistabilen Kippstufe 35 ent- . spricht. Wenn eine mit dem Fühler 31 verbundene Zündkerze zündet, nimmt der Fühler einen negativen Impuls auf, welcher dem 1ISpitzenspannungsIt-Impuls der Fig. 1 entspricht. Die Kathode des gesteuerten Gleichrichters 34 nimmt einen im Vergleich zu ihrem Steuereingang hohen negativen Wert an, so daß der Gleichrichter eingeschaltet wird. In dem Zustand NONSEIEOT (nicht gewählt) hat die linke Seite (in Fig. 5) des Kondensators 37, der zwischen den Anoden der Gleichrichter 34 und 35 liegt, normalerweise ein Potential von + 9 Volt, der Versorgungsspannung, währenddie rechte Seite.des Kondensators 37 über den Gleichrichter 35 an Erde liegt. Wenn die Stufe 33 in ihrem Zustand SELECT (gewählt) geschaltet wird, wird deshalb die linke Seite des Konden«' sators augenblicklich an Erde gelegt, wobei der Anode des S.C.R. 35 ein negatives Potential zugeführt wird, das diesen abschaltet. Der S.euereingang des S.C.R. 35 dient als zweiter Schalteingang der bistabilen Auswahlstufe 33» und eine Sehaltspannung an diesem Eingang schaltet die Stufe in ihren Zustand NONSELECT (nicht gewählt). Da verschiedene Quellen von Steuerspannungen bei den verschiedenen Betriebsarten des Instruments verwendet werden, werden diese in den folgenden Paragraphen beschrieben, welche die besonderen Betriebsarten behandeln. Die Spannung, die an dem Fühler 32 erscheint, und der Spulenspannung pro-, portional ist, wird einem Gruppenschalter 38 zugeführt,!der mehrere Stellungen hat und dessen drei Gruppen die Bezugszeichen 38 A, 38 B und 38 C tragen. Die jeweiligen Posi-r tionen des Schalters 38 schließen das Instrument so an, i daß es in jeder seiner verschiedenen Betriebsarten arbeitet,
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daß es z.B. die Umdrehungen des Motors pro Minute , die Zündspannung, die Funkenintensität oder den Ieckstrom mißt.
In dieser Betriebsart wird das Signal von dem Fühler 32 über einen Kontakt (a) des Schalters 38 an Erde gelegt. Die bistabile Auswahlstufe 33 , die bei dieser Betriebsart über den Fühler 31 angeschlossen sein kann und auf eine beliebige Zündkerze tanspricht, wird als Zeitschaltung zur Erzeugung von Standärd-Zeitimpulsen verwendet, deren Frequenz und damit deren Anzahl von dem Ausgangsmeßgerät 39 angezeigt wird und die Motorgeschwindigkeit angibt, wie im folgenden erklärt wird.
Der Zündfunke der Zündkerze, an der der Fühler 31 angeschlossen ist, schaltet die bistabile Kippstufe 33 in ihren Zustand SELECT , in welchem der Gleichrichter 34 ein- und der Gleichrichter 35 ausgeschaltet wird. Daraufhin wird anfänglich die rechte Seite des Kondensators augenblicklich an -9 Volt gelegtj von wo aus sie exponentiell auf +9 · Volt ansteigt , und die Zeitkonstante dieses Anstiegs ist im wesentlichen das Produkt aus der Kapazi tat des Kondensators 37 und dem Widerstand 41. Die Zeitkonstante T.. des Zweiges, welcher den Kondensator 37 und den Widerstand 41 enthält, ist kleiner als die Zeitkonstante T2 des Zweiges, welcher den Kondensator 40 und den Widerstand 42 enthält, damit gewährleistet ist, daß die Diode 43 bei dem Spannungsanstieg in Sperrichtung vorgespannt ist. Folglich steuert T^ die dem Kondensator 44 zugeführte Spannung, während T2 unabhängig die Spannung an Emitter des Unijunction-Transistors 36 bestimmt. Solange diese Emitterspannung kleiner als eine gewisse Spannung ist, die von den Kennlinien des besonderen Transistors und der Spannung zwischen der Basis 2 und der Basis 1 bestimmt ist, bleibt der Unijunction-Transistor 36 abgeschaltet. Sobald die Emitterspannung über diesen Wert ansteigt, schaltet der Unijunction-Transistor 36 ein'und entlädt den Kondensator 4o schnell über den kleinen Wider-
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stand von dem Emitter zur Basis 1 und dem Widerstand 45, der vorzugsweise einige hundert Ohm "beträgt. Diese Entla-■dung, die im Vergleich zum Spannungsanstieg am Emitter sehr schnell vor sich geht, wird solange fortgesetzt, bis die Emitter spannung unter den Abschaltwert fällt, beijdem der Unijunction-Transistor 36 abgeschaltet wird. Wenn er abgeschaltet ist, erscheint eine positive Spannungsimpuls-Kennlinie der Vorrichtung an dem Anschluß der Basis 1 des Unijunction-Transistors 36, wodurch der S.C.R. 35 eingeschaltet wird. Während dieser Zeit ist die Spannung an dem Kondensator 37 umgepolt worden, So daß durch Abschalten des S.C.R. 35 der Anode des S.C.R.'34 ein negativer Impuls zugeführt wird, der diesen abschaltet und dadurch die bistabile Stufe 33 in ihren Zustand HOIiSEIiECT zurückführt.
Die dem Kondensator 44 zuführte Spannung nähert sich einem linearen Spannungsanstieg ("ramp")f so daß der Strom durch die Widerstände 46 und 47 und damit die Spannung, die von ihrem gemeinsamen Knoten (node) der Basis des Transistors 48 zugeführt wird, sich dem oben genannten linearen Spannungsanstieg nähert, während die Stufe 33 sich in ihrem·Zustand SELECT befindet. Diese Sapnnung wird verstärkt und dem Ausgangsmeßgerät 39 zugeführt.
Die träge Zeitkonstante des Ausgangsmeßgeräts 39 ist, im Verhältnis zu der Frequenz der Impulse, die ihm bei der für die Prüfung gewünschten Motorgeschwindigkeit zugeführt v/erden, so groß, daßdas Meßgerät 39 essentiell den konstanten Wert anzeigt, der von dem Bruchteil eines jeden Zyklus bestimmt wird, während dem die Auswahlstufe 33 in ihrem Zu-r:. stand SELECT verharrt. Das Meßgerät kann direkt in Werten der Motorgeschwindigkeit geeicht werden. Vorzugsweise wird eine Geschwindigkeit von 5oo Umdrehungen pro Minute (RPM) zur"Überprüfung der Zündanlage verwendet, und diese Geschwindigkeit kann bestimmtwerden, indem das Gerät in seine "RPM"-Betriebsart geschaltet wird, wie oben beschrieben wurde, und indem die Motorgeschwindigkeit verändert wird, bis der gewünschte Wert auf dem Ausgangsmeßgerät erscheint. Alle folgenden Prüfungen hängen von der Pulsfolgefrequenz ab. Folglich muß die Geschwindigkeit bei 5oo RPM gehalten werden.
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Alternativ kann der Anzeigewert des Meßgeräts mit einem Widerstand so eingestellt'werden, daß für die folgenden Ablesungen eine Geschwindigkeit von 5oo .RPM simuliert wird, sodaß die Notwendigkeit der Motorverstellung entfällt.
Zur Messung der Zündspannung, die nach den obigen Ausführungen den Betriebszustand der Zündkerze anzeigen kann» wird der Gruppenschalter 38 so eingestellt, daß seine Kontakte "b" in den Schaltungskreis des Meßgeräts eingeschal- * tet werden. In dieser Betriebsart schaltet das Signal, das von der gewählten Zündkerze demS.C.R. zugeführt wird»die Auswahlstufe 33 sofort in ihren Zustand SELECT; gleichzeitig wird die über den Fühler 32 erhaltene Spannung, die der Spulenspannung, die im wesentlichen der Zündkerzenspannung folgt, dem Kondensator 49 zugeführt, s ο daß dieser auf dem negativen Spitzenspannungswert des zugeführten Impulses aufgeladen wird. Wenn die Rückflanke des Impulses zu der Diode 5o gelangt, wird diese in Sperrichtung vorgespannt, so daß der Kondensator 49 einen festen Anteil der Spitzenoder Zündspannung erhält, Diese Spannung wird dem hochohmigen Steuereingaiig eines Feldeffekt-Transistors 51 zugeführt. Zwischen zwei Zündwellen wird die Spannung des Kondensators 49 über einen Widerstand 49a abgebaut; die RC-Zeitkonstante der Entladung muß hinreichend klein sein, damit der Kondensator zwischen zwei Wellen vollständig entladen wird, was zu einer genauen Messung notwendig ist. Das Ausgangszeichen des Feldeffekt-Transistors 51 wird voii dem Transistor 48 verstärkt und dem Ausgangsmeßgerät 3$ züge- . führt. Der Wert dieserSpannung ist deshalb der Spitizen-oder Zündspannung, die in dem Kondensator 49 gespeichert ist, ungefähr proportional. Das ist auch erwünscht, damit man eine Anzeige erhält, die mit denen der anderen Puls-Betriebsarten kompatibel ist, denn, je höher die Zündspannung ist, desto schwächer ist der Betrieb des Systems und umso geringer ist folglich die gewünschte Anzeige.
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Es ist klar, daß der Kondensator 49 nacheinander auf die Spitzenspannungen aufgeladen wird, die für jede Zündkerze notwendig sind, während lediglich die besondere Zündkerze im Bereich des Fühlers 31 überwacht werden soll. Dies wird jedoch durch die bistabile Auswahlstufe 33 verhindert, die von der besonderen, überwachten Zündkerze in ihren Zustand SELECT geschaltet wird, und dem Feldeffekt-Transistor 51 wird lediglich während der Welle Energie zugeführt, die der Zündkerze entspricht, die gerade geprüft wird. Lediglich während dieses Zyklus wird über den Kondensator 44 eine · Spannung zugeführt, so daß zwischen der Quelle und der Senke des Feldeffekt-Transistors 51 eine Spannung besteht. Bei allen anderen Wellen, die den anderen Zündkerzen entsprechen wird der Basis des Transistors 48 kein Ausgangszeichen zugeführt, obwohl alle Zündspannungen an dem Steuereingang des Fesdeffekt-Transistors 51 erscheinen.
Wie bei der RPM-Messung-Betriebsart kehrt die bistabile Stufe 33, nachdem sie eingeschaltet worden is;fc, nach einer bestimmten Zeit, die durch die Zeitkpnstante Tg bestimmt ist, in ihren Zustand HONSEEEOTf diese Zeit muß kurzer sein als die Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Zündspannungen bei dieser Prüf geschwindigkeit.
Um festzustellen, daß eine angemessene Energie zur Verfügung steht und bei der !Funkenentladung verbraucht wird, wird bei dieser Betriebsart die Zeit gemessen, die für die Entladung ■ erforderlich ist. Wenn der Auswahlschalter 38 so eingestellt ist, daß seine Anschlüsse "c" in dem Prüfkreis liegen, dann · schaltet die Yorderflanke der von der Zündkerze abgegebenen Welle, die auf dem Fühler 1 Erscheint, die bistabile Stufe in ihren Zustand SELECT, wie es oben beschrieben wurde.'Der anfänglich negative Impuls von der Spule; der über den Fühler 22 dem Anschluß "c" des Gruppenschalters 38 zugeführt wird, bewirkt keine Änderung des Zustandsjäes S.C.R. 35, aber am
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Ende der Entladung zündet der dem Anschluß "c" zugeführte positive Impuls den S.C.R. 35, wodurch, die "bistabile Aus-', wahlstufe 33 in ihren Zustand NONSELECT zurückgeführt wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die Zeitkonstante T2 s0 gewählt werden sollte, daß dieser Abschaltimpuls jeweils eintritt, "bevor durch den Betrieb des Unijunction-Transistors 36 abgeschaltet werden könnte.
Da in der Periode, die der Zeitkonstanten T1 entspricht, während welcher die Auswahlstufe 33 in ihrem Zustand SELECT verharrt, die dem Kondensator"44* zugeführte Spannung in Form einer Sägezahnfunktion (ramp function) ansteigt, wirdv ein "ramp."-Strom' und damit an der Basis des Transistorverstärkers 48 während dieser Zeit eine "ramp"--Spannung erzeugt. Dieser Anstieg betonijdie Anzeige eines defekten Funken oder eine kurze Zeitkonstante dadurch, daß dem Meßgerät 39 weniger als die proportionale Leistung zugeführt wird. Die dem Ausgangsmeßgerät zugeführte mittlere Energie pro Zyklus hängt von der mittleren Zündzeit und, wie oben beschrieben wurde, von der Funkenintensität ab. Da das Ausgangsmeßgerät 39 auf die mittlere Energie anspricht, kann es, aufgrund seiner ballistischen Eigenschaften, so geeicht werden, daß die mittlere Funkenintensität direkt abgelesen wird.
Qszillations-Betriebsart x
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, oszilliert die Zündschaltung nach Beendigung der Entladung mit ihrer natürlichen Frequenz, und diese Oszillationen nehmen mit einer Geschwindigkeit ab, die durch den ,dem System eigenen Widerstand und durch beliebige Streuwiderstände bestimmt ist, die durch Metallteile, Strukturfehler oder andere Fehler des Systems, das korrigiert werden soll, hervorgerufen werden. Je größer der Effekt dieser Streuwiderstände ist, desto schneller nehmen die Schwingungen ab. Folglich ist die Dämpfungögeschwindigkeit ein Maß für die in dem System vorhandenen Leck- oder
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Verlustströme. Diese werden durch eine Verlust-Prüfung festgestellt, bei der der Schalter 38 so geschaltet wird, daß seine Anschlüsse "d" in dem Prüfkreis liegen. Bei dieser Betriebsart wird jedes Mal dann, wenn die zu prüfende Zündkerze zündet, wodurch die Auswahlstufe 33 in ihre Betriebsart SELECT geschaltet wird, der Feldeffekt-Transistor 51 über den Widerstand 53.bis zur Abschnürung vorgespannt, so daß er nur auf positive Spannungen an seinem Steuereingang anspringt. Folglich bewirken nur positive Impulse, die stark genug sind, den Feldeffekt-Transistor 51 bei diesem Vorspannungszustand anzuschalten, daß der Basis des Transistors 48 und damit dem Ausgangsmeßgerät 39 Signale zugeführt werden. Diese Impulse werden von der Spannung der Spule über den Fühler 32 und die Anschlüsse "d" des Gruppenschalters 38A hergeleitet. Je kleiner der zerstörende Verlustwiderstand ist, desto größer ist die Fläche unter den posotiven Abschnitten der Wellenform; umso größer ist folglich die mittlere Energie, die dem Ausgangsmeßgerät pro Zyklus zugeführt wird. Die Auswahlstufe 33 wird,.wie oben beschrieben, durch den Ausgangsimpuls der Basis 1 des Unijunction-Transistors 36 in ihren Zustand NONSELECT zurückgeführt, so daß alle Signale, die nicht von der Zündkerze stammen, die gerade geprüft wird, ausgelöscht werden.
Man kann auch sagen, daß bei dem Oszillationsprüfungsbetrieb das Meßgerät auf das zeitliche Integral der positiven Spannung anspricht, wasjzu einer viel genaueren Anzeige führt, als die einfache Zählung der Schwingungen, die man bisher mit der Oszilloskop-Aufzeichnung erhalten hat.
Das in Fig. 3 gezeigte Meßgerät zeigt klar und deutlich das Ergebnis jeder Prüfung an; die Nadel bewegt sich zur Anzeige1 eines guten Betriebszustands nach rechts und zur Anzeige eines schlechten Betriebszustands nach links. Auf der Skala ist ein Bereich für den annehmbaren Betriebszustand markiert. In dem Gehäuse der Prüfvorrichtung kann zweckmäßigerweise ein von Hand bedienbarer Schalter vorgesehen sein, !mit dem der Prüfschaltung Energie zugeführt wird. Durch geeignete
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Einstellung der veränderlichen Widerstände 46, 47, 52,53, 63 und 64 kann die Ausgangs spannung, die dem Meßgerät 14 "bei jeder Prüfung zugeführt wird,so eingestellt werden, daß die Skala die Ergebnisse aller Prüfvorrichtungen genau anzeigt, ohne daß weitere Einstellungen'notwendig sind.
Änderungen, Verbesserungen oder andere Ausführungen des beschriebenen Ausführungsbeispiels fallen in den Schutzbereich der Erfindung.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    j Vorrichtung z\ir Prüfung von Zündanlagen mit Zündkerzen, denen zur Auslösung von JFunkenentladungen nacheinander Spannungswellen zugeführt werden, die jeweils eine Spitzenspannungs-jeine'Puhkenentladungs- und eine Oszillationskennlinie aufweisen, gekennzeichnet durch v· eine bistabile Auswahlstufe (13, 17, 33), die dann, wenn einem ersten oder einem zweiten Schalt-ereingang Signale zugeführt werden, in den Zustand SELECI (gewählt) oder in den Zustand NONSELECT kippt, durch einen mit dem ersten Schalt -eingang verbundenen Fühler (11, 31), der an irgendeine der Zündkerzen herangeführt werden kann und dann Signale liefert, welche die Zündspannun'gswelle der gewählten Zündkerze repräsentieren und die bistabile Auswahlstufe (13, 17, 33) in"ihren Zustand SELECT kippen, durch einen Schalter (38), der mit dem zweiten Schalt -eingang verbunden ist, über den die Auswahlstufe (13, 17, 33) in ihren Zustand NONSELECT schaltet, bevor die nächstfolgende Zündspannungswelle den Zündkerzen zugeführt wird, durch wenigstens eine Prüfstufe (12), die, wenn die Auswahlstufe (13, 17, 33) in den Zustand SELECT geschaltet wird, eine der Zünd- ι wellenkennlinien mißt, die der ausgewählten Zündkerze, zugeführt wird, und durch ein Ausgangsmeßgerät (14), dessen Zeitkonstante wesentlich größer als die Zeit zwischen zv/ei den ausgewählten Zündkerzenjzugeführte Zündwelleri ist und das den Mittelwert einer solchen Kennlinie anzeigt, so daß der Mittelwert der Kennlinie einer Zündkerze durch Heranführen des Fühlers (11,31) an diese bestimmt werden kann. ·
    2. Yorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
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    daß der Fühler (11, 31) ein elektrostatischer Fühler ist, der aus einem abgeschirmten Kabel gebildet ist, von dem ein kurzes Stück des unabgeschirmten Leiters vorsteht.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es in einem Gehäuse (15) untergebracht ist, das einen Griff (16) aufweist, der einen Quasi-Erdanschluß des Instruments bildet, wenn die Bedienungsperson es in der Hand hält.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstufe (12)zur Messung der Spitzenspannungskennlinie der Zündwelle einen Kondensator (49) umfaßt, der auf eine der Spitzenspannung proportionale Spannung aufgeladen wird und einen Verstärker (48), welcher dem Ausgangsmeßgerät (14,39) ein dieser Spannung entsprechendes Signal zuführt und der von der Auswahlstufe (13, 17, 33) eingeschaltet wird, wenn diese in ihren Zustand SELECiD geschaltet wird, so daß das Ausgangsmeßgerät,( 14, 39) den Mittelwert der Spitzenspannung anzeigt, die der gewählten Zündkerze zugeführt wird.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Prüfstufe (12) zur Messung der Funkenentladungskennlinie der Zündspannungswelle eine Zeitgeberstufe umfaßt, die auf die Zündspannungswelle anspricht und Zeitzeichen liefert, welche den Zeitablauf zwischen der,Spitzenspannungskennlinie und dem Ende der Fimkenentladungskennlinie dieser Welle darstellt und mit der Auswahlstufe (33) so verbunden ist, daß sie nur dann eingeschaltet wirdj. wenn äie Auswahlstufe (33) in ihren Zustand SELECT geschaltet wird, so daß das Ausgangsmeßgerät die mittlere Funkenentladungsseit dieser Zündkerze anzeigt.
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    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstufe (12) zur Messung der Oszillatorkennlinie der Zündspannungswelle eine Schwellwertschaltung umfaßt, die auf die Auslenkung der Zündwelle in einer vorbestimmten Richtung anspricht und das Ausgangsmeßgerät proportional zum zeitlichen Integral dieser Auslenkung einschaltet.
    7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, gekennzeichnet durch einen zweiten Fühler (11, 32,), welcher die Zündspannungswelle von der Zündspule ableitet undjder Prüfstufe (12) zuführt und der einen nicht abgeschirmten metallischen Abschnitt mit einer Fläche aufweist, die groß genug ist, die Signale von der benachbarten Signalquelle elektrostatisch abzunehmen, dessen Fläche
    en. jedoch so klein ist, daß keine Interferenz-Omit Signalen anderer Signalquellen der zu prüfenden Zündanlage auftreten.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstufe (12) zur Messung der Spitzenspannungskennlinie der Zündwelle einen Kondensator (49) umfaßt, der auf eine Spannung aufgeladen wird, welche der von dem zweiten Fühler herangeführten Spitzenspannung proportional ist, und daß die Prüfstufe (12) einen Verstärker (48) umfaßt, welcher dem Ausgangsmeßgerät (39) ein Signal zuführt, das dieser Spannung proportional ist, und der von der Auswahlstufe (33) eingeschaltet wird, wenn diese in ihren Zustand SELECT geschaltet wird, so daß das Ausgangsmeßgerät (39) die mittlere Spitzenspannung der ausgewählten Zündkerze· anzeigt, und dadurch gekennzeichnet, daß die Schältstufe eine Verzögerungsstufe umfaßt, die dazu dient, die Auswahlstufe (33) eine bestimmte Zeit nach ihrer Einschaltung in den Zustand SELECT in den Zustand WONSELECT zurückzuschalte B.·
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    9. Vorrichtung nach, einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstufe (12) zur Messung der mittleren Funkenentladungskennlinie der Zündwelle der ausgewählten Zündkerze eine Zeitgeberschaltung umfaßt, die vorbestimmte Zeitzeichen erzeugt ., welche 'die Zeit zwischen der Spitzenspannungskennlinie und dem Ende der Funkenentladungskennlinie repräsentieren, und daß die Prüfshife (12) eine zweite Schaltstufe umfaßt, die mit dem zweiten Fühler (32) verbuid. en ist und Signale erzeugt, die das Ende der Funkenentladungskennlinie jeder Zündspannungswelle anzeigen und dem zweiten Schalterein-. gang der Auswahlstufe (33) zugeführt werden, um diese in ihren Zustand NOHSELECT -zu schalten.
    1ο. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, daurch gekennzeichnet, daß die Prüfstufe (12) zur Messung der Oszillationskennlinie einer solchen Zündwelle eine Schwellwertschaltung umfaßt, die zwischen dem zweiten Fühler1(32) und dem Ausgangsmeßgerät (39) liegt und auf Auslenkungen der Zündwelle in einer vorbestimmten Richtung anspricht und das Ausgangsmeßgerät (39) proportional zum zeitlichen Integral dieser Auslenkungen einschaltet, und daß diese Schwellwerteinrichtung von der Auswahlstufe (33) eingeschaltet wird, wenn diese in ihren Zustand SELECT geschaltet wird.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (15) mit einem Griff (16), der einen Quasi-Erdanschluß des Instruments bildet, wenn die Bedienungsperson es in'die Hand nimmt.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ei"n Gehäuse (15) mit einem Griff:_(i6), der ei nen Quasii-Erdanschluß,des Instruments bildet, wenn die Bedienungsperson es in die Hand nimmt.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 1o, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (15) mit einem Griff (16), das einen Quasi-
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    Erdanschluß des Instruments bildet, wenn die Bedienungsperson es in die Hand nimmt.
    1"4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 13, gekennzeichnet durch eine zweite Prüfstufe zur Messung der mittleren Funkenentladungskennlinie und durch eine Schaltvorrichtung zur Einschaltung .der zweiten Prüf stufe, die eine Zeitgeberschaltung umfaßt, die auf die Zündspannungswelle anspricht und dem Ausgangsmeßgerät (39) Sigalve zuführt, die der zwischen der Spitzenspannungskennlinie und dem Ende der Funkenentladungskennlinie verstrichenen Zeit entsprechen, und durch Schaltmittel, die mit dem zweiten Fühler "(32) verbunden sind und Signale
    liefern, welche das Ende der Funkenentladungskennlinie >
    jeder Zündspannungswelle anzeigenjund dem zweiten Schalteingang der Auswahlstufe (33) zugeführt werden, um diese in ihren Zustand WONSELECT„zu schalten.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 14, gekennzeichnet durch eine dritte Prüfstufe, die von dem Schalter
    (38) eingeschaltet werden kann und dann die Oszillatorkennlinie der Zündspannungswelle mißt und die· eine Schwellwertschaltung umfaßt, die zwischen" dem zweiten Fühler (32) und dem "Ausgangsmeßgerät (39) liegt, die auf Auslenkungen der Zündspannungswelle' in einer vorbestimmten Richtung anspricht, die das Ausgangsmeßgerät
    (39) proportional zum zeitlichen Integral.dieser Auslenkungen einschaltet und die ihrerseits von der Auswahlstufe (33) eingeschaltet wird, wenn diese in ihren Zustand SELECT geschaltet wird.
    16. Vorrichtung zur Überprüfung einer Zündanlage mit ' ' wenigstens einer Zündkerze, der zur Auslösung von Funkenentladungen Zündspannungswellen zugeführt werden, dia jeweils eine Spitzenspannungs-, eine Funkenentladungsund eine Oszillatorkennlinie aufweisen, gekennzeichnet durch einen Fühler, der Signale herleitet, die der Zünd-
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    spannungswelle entsprechen, durch eine'erste und eine zweite Prüfstufe, die zur Messung einer .Kennlinie der 'Zündspannungswelle .dienen, durch Schalter*, die wahlweise den Fühler mit einer der Prüf stuf en verbinden, und durch ein Ausgangsmeßgerät, das mit Hilfe des Schaltens an die ausgewählte Prüfstufe angeschlossen werderjkann, wobei die erste Prüfstufe zur Messung der Spitzenspannungskennlinie einen Kondensator umfaßt, der auf eine Spannung aufgeladen wird, die der Spitzenspannung proportional
    ist, und einen Verstärker, der dem Ausgangsmeßgerät ein dieser Spannung entsprechendes Signal zuführt, so daß das Ausgangsmeßgerät die mittlere Spitzenspannung anzeigt, und wobei die zweite Prüfstufe zur Messung der Funkenentladungskennlinie der Zündspannungswelle eine Zeitgeberschaltung umfaßt, die dem Ausgangsmeßgerät Signale zuführt, die der Dauer der Funkenentladungskennlinie proportional sind.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine dritte, mit dem Schalter einschaltbare Prüfstufe, welehe zur Messung der Oszillatorkennlinie eine Schwellwertschaltung umfaßt, die auf Auslenkungen der Zündwelle in eine vorbestimmte Richtung das Ausgangsmeßgerät proportional zum zeitlichen Integral dieser Auslenkungen einschaltet.
    18. Vorrichtung zur Messung der mittleren iunkenentladungskennlinie einer Zündspannungswelle, die einer Zündkerze einer Brennkraftmaschine zugeführt wird, gekennzeichnet durch einen Fühler, der Signale fühlt, die die Zündwelle repräsentieren, durch Zeitgeberschaltung*i,die mit dem Fühler verbunden sind und Signale abgeben, die der Dauer dieser Funkenentladung entsprechen und durch ein Ausgangsmeßgerät, dessen Zeitkonstante wesentlich größer ist als die Abstände zwischen zwei Zündspannungswellen und das einen Wert anzeigt, welcher dem Mittel der Zeitzeichen proportional ist und ein Maß für den Betriebszustand der Zündanlage bildet.
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    19. Vorrichtung zur Prüfung des Betriebszustands einer Zündanlage einer Brennkraftmaschine, deren Zündkerzen Zündspannungswellen zugeführt werden, die eine Spitzenspannungs- und eine Funkenentladungskennlinie aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß sie rechtzeitig die Länge der Funkenentladungskennlinie mißt, die den Betriebszustand der Zündanlage anzeigt.
    20. Vorrichtung zur Überprüfung von Zündanlagen mit Zündkerzen, denen zur Auslösung von 3?unkenentladungen nacheinander Spannungswellen zugeführt werden, die 'jeweils
    . eine Spitzenspannungs-, eine Funkenentladungs- und eine Oszillationskennlinie aufweisen, gekennzeichnet durch eine Prüfstufe, die wenigstens eine dieser Kennlinien mißt, durch ein Ausgangsmeßgerät, welches diesen Meßwert anzeigt, durch einen elektrostatischen Fühler, der der Prüfschaltung solche Wellen zuführt und aus einem abgeschirmten Kabel besteht, von dem ein kurzes, nicht abgeschirmtes Leitstück vorsteht, mit dessen Hilfe sdche Wellen ohne ohmschen Kontakt von der Zündanlage abgenommen werden können, und durch ein Gehäuse für diese Vorrichtung und das Ausgangsijießgerät, üessen Griff einen Quasi-Erdanschluß für das Instrument bildetj wenn die Bedienungsperson das Instrument in die Hand nimmt.
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