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DE2212448A1 - Luftbefeuchtungsanlage - Google Patents

Luftbefeuchtungsanlage

Info

Publication number
DE2212448A1
DE2212448A1 DE19722212448 DE2212448A DE2212448A1 DE 2212448 A1 DE2212448 A1 DE 2212448A1 DE 19722212448 DE19722212448 DE 19722212448 DE 2212448 A DE2212448 A DE 2212448A DE 2212448 A1 DE2212448 A1 DE 2212448A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
heating element
water level
air
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722212448
Other languages
English (en)
Inventor
Henning Leif Andersen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722212448 priority Critical patent/DE2212448A1/de
Publication of DE2212448A1 publication Critical patent/DE2212448A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/025Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using electrical heating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description

  • Luftbefeuchtungsanlage.
  • Die Erfindung betrifft eine Luftbefeuchtungsanlage zum Anschluß an ein Luftgebläse, z. B. zur Verwendung zusammen mit dem Gebläse eines Heißluftofens, im wesentlichen bestehend aus einem Wasserbehälter mit einem ein- und ausschaltbaren Heizelement, Wasserstandsmessern zur Feststellung der zulässigen Wasserstandsgrenzwerte im Wasserbehälter, Organen zum Öffnen bzw. Schließen der Wasserzuleitung zum Wasserbehälter, einer Wasserleitung, Kontrollelementen für die Luft strömung vom Luftgebläse, Feuchtigkeitsfühler für die relative Feuchtigkeit der Umgebungsluft sowie einer Energiequelle zur Betätigung der diversen Meß-, Schalt- und Heizorgane der Anlage.
  • Es sind Luftbefeuchtungsanlagen dieser und ähnlicher Art bekannt, die durch Wasserzerstäubung unter Druck mittels einer Zerstäubungsdüse einen Wassernebel erzeugen, wenn über entsprechende Feuchtigkeitsfühler festgestellt wird6 daß die Luft zu trocken ist. Bei Anlagen üblicher Größte und Anordnung ist jedoch die öffnung der Zerstäubungsdüsen sehr klein; da das zu zerstäubende Wasser oftmals verunreinigt und/oder stark kalkhaltig ist, arbeiten diese Anlagen nur zufriedenstellend, wenn sie häufig und sorgfältig gewartet und die Zerstäubungsdüsen bei Bedarf ausgewechselt oder gereinigt werden. Eine solche fachgemäße Wartung ist aber normalerweise bei Anwendung derartiger Luftbefeuchtungsanlagen in Privathaushalten, wo sie beispielsweise zur Befeuchtung der aus einem Heißluftofen gelieferten, relativ trockenen Luft eingesetzt werden, nicht regelmäßig durchführbar.
  • Um die Schwierigkeiten, die durch ein Verstopfen der Zerstäubungsdüsen infolge Kalkablagerungen entstehen, zu vermeiden, ist es auch bekannt, Luftbefeuchtungsanlagen zu verwenden, bei denen ein verhältnismäßig dicker Wasserstrahl, d. h. ein durch eine weite Öffnung austretender Strahl intermittierend gegen eine hochtourig umlaufende Scheibe gerichtet wird. Der intermittierende Betrieb ist erforderlich, wenn man zu große Wassermengen, die infolge der weiten Austrittsöffnung verursacht werden, vermeiden will, jedoch sind damit gewisse Sicherheitsprobleme verbunden. Die Wasserzerstäubung ergibt keine sehr feinen Tropfen. Damit fällt eine Verwendung für geringeren Befeuchtungsbedarf aus; Anlagen dieser Art werden also ohnehin nur im Großbedarf verwendet, beispielsweise in Drukkereien oder in Textilfabriken.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Luftbefeuchtungsanlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der eine Unterbrechung der Funktionsfähigkeit und damit ein Ausbleiben der Luftbefeuchtung verhindert wird und bei der die Gefahr ae Überlastung der einzelnen Bestandteile der Anlage, eines Übermaßes an Wasser und einer Abgabe zu großer Wassertropfen so gering açi .glich gehalten wird.
  • Diese Aufgabe wird von der Erfindung dadurch gelost, daß das Heizelement in Abhängigkeit der Feuchtigkeitsfühler bei zu trockener Luft, der Wasserstandsmesser bei zulässigem Wasserstand and der Kontrollelemente flr die Luftströmung einschaltbar ist.
  • Mit anderen Worten bedeutet dies, daß das Heizelement nur einschaltet, wenn entsprechende Meßwerte über zu trockene Luft, den zulässigen Wasserstand sowie die Luftströmungsverhältnisse vorliegen. Durch die Forderung, daß die Wasserzuleitung beendet sein muß, bevor das Heizelement einem schaltet wird, ist sichergestellt, daß genügend Wasser vorsanden ist, da die Wasserzuleltung nicht unterbrochen werden kann, wenn die Wasserstandsmesser versagen. Es wäre also möglich, daß die Wasserstandsme9er den zulässigen Wasserstand angeben; ist diese Messung bzw. die Übermittlung des Meßwertes jedoch falsch, dann wird die Wasserzuleitung nicht unterbrochen und das Heizelement auch nicht eingeschaltet werden können. - -Auch aus einem weiteren Grund ist es wichtig, die Wasserzuleitung vor Einschalten des Heizelementes zu unterbrechen, da sonst nämlich zerstäubtes Wasser auf den Wasserstandsmessern eine zumindest zeitweise falsche Angabe über den zulässigen Wasserstand verursachen könnte. - Die Kontrollelemente für die Luftströmung müssen natürlich Meßwerte übermitteln, da die Anlage sonst nicht funktionieren würde, weil andernfalls keine befeuchtete Luft zur Verbrauchsstelle gebracht werden könnte. Diese Messung der Luftströmung ist aber aus zwei weiteren Gründen bedeutungsvoll: einmal könnte es bei fehlender Luftströmung und eingeschaltetem Heizelement zu einer starken und unerwünschten, rückwärtsgerichteten Dampfbildung kommen, die eventuell zu Beschädigungen vqn Geräten und Installationen führen würde. Zum anderen läuft man, da aus Gründen der Raumersparnis ein großes Heizelement in einem relativ Reinen Wasserbehälter verwendet wird, Gefahr) daß ein stop eises Kochen des Wassers mit nachfolgender teilweiser Überhitzung des Heizelementes eintritt, falls die Luft strömung ausbleibt und dem Wasser damit nicht mehr genügend Wärme entzogen wird, also die Kühlung aussetzt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorteilhaft vorgesehen, daß das Heizelement nur bei positiver Wasseranzeige der beiden Wasserstandsmesser einschaltet, wodurch eine weitere Sicherung gegen eine Überlastung des Heizelementes gegeben ist. Es ist ja immerhin denkbar, daß die Anzeige über den unteren Wasserstand falsch ist, beispielsweise infolge mechanischer oder elektrischer Trägheit, eines Kurzschlusses oder anderer bekannter Ursachen. Wenn das Heizelement jedoch nur bei positiver Wasseranzeige beider Wasserstandsmesser einschalten kann, so erreicht man dadurch, daß ein erneutes Einschalten des Heizelementes, nachdem dieses zuvor beispielsweise nach dem Erreichen genügender Luftfeuchtigkeit ausgeschaltet war, nur dann möglich ist, wenn der Wasserbehälter wieder bis zu der oberen Wassermarke gefüllt ist. Mit anderen Worten bedeutet dieses, daß beide Wasserstandsmesser eine ausreichende Wassermenge signalisiert haben müssen.
  • In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung kann die Wasserzuleitung bei einem Wasserstand unterhalb einer oberen Wasserstandsmarke und bei ausgeschaltetem Heizelement und/oder bei einer hinreichenden Lurtfeuchtigkeitsanzeige der Feuchtigkeitsfühler öffnen. Dadurch erzielt man eine weitere Sicherheit gegen ein Durchschlagen des Heizelementes und stellt gleichzeitig ein schnelles Wiederingangsetzen sicher, ohne daß der Wasserbehälter beispielsweise manuell nachgefüllt werden muß.
  • Weiterhin kann zweckmäßig das Heizelement bei Erreichen des unteren Wasserstandsmessers unabhängig vom Meßwert der Feuchtigkeitsfühler auschalten. Dies ist eine zusätzliche Sicherung gegen ein Durchschlagen des Heizelementes für den Fall, daß zwar der unter Wasserstandsmesser erreicht ist, die Feuchtigkeitsfühler aber immer noch keine genügende Luftfeuchtigkeit angeben.
  • Da bekanntlich Steuer- und Regelanlagen, die nicht regelmäßig fachmännisch beaufsichtigt und gewartet werden, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer einmal versagen, ist nach einem besonders zweckmäßigen Gedanken der Erfindung vorgesehen, daß das Heizelement mit im Wasserbehälter nahe am Heizelement angeordneten Thermoelementen wirkverbunden ist und nur bei einer Temperatur einschaltet, die nicht wesentlich höher ist als die Siedetemperatur des Wassers im Wasserbehälter. Sollten also alle weiteren Meßorgane der Anlage versagen und der Wasserbehälter durch verkochen ganz oder teilweise entleert sein, so registrieren die Thermoelemente, sobald das Heizelement ganz oder teilweise trocken liegt, einen fast momentanen TemperattStranstieg etwa von der Siedetemperatur des Wassers auf eine erheblich höhere Temperatur und verursachen ein umgehendes Ausschalten des Heizelementes.
  • Um die Wasserzuleitung möglichst genau zu steuern und zu vermeiden, daß zuviel Wasser einläuft oder das Wasser auf ein übermäßig hoch erhitztes Heizelement geleitet wird, kann nach einem vorzugsweisen Merkmal der Erfindung die Luftbefeuchtungsanlage so ausgebildet sein, daß die Wasserzuleitung ein von einem von den Wasserstandsmesssern gesteuertes Magnetventil umfaßt, dessen Steuerkreis mit beiden Wasserstandsmessern reihengeschaltet ist, sowie einen Leiter, der beim Ausschalten der Stromversorgung zum Heizelement eingeschaltet istß und vorzugsweise einen Leiter, der vom Thermoelement des Wasserbehälters bei Temperaturen einschaltbar ist, die nicht wesentlich höher als die Siedetemperatur des Wassers liegen.
  • Um überprüfung, Wartung und Reparatur der erfindungsgemäßen Luftbefeuchtungsanlage zu vereinfachen, sind zweckmäßig die Energiequellen, die Fühler- und Steuerleitungen sowie die Schaltorgane wenigstens zum überwiegenden Teil in einem gemeinsamen Uberwachungs- , Steuer- und Schaltaggregat angeordnet.
  • Bei MeR- und Steuerungsfehlern, die nicht auf ein fehlerhaftes Funktionieren der außerhalb dieses Aggregates vorgesehenen Teile der Anlage zurückzuführen sind, wobei letztere auch von -verhältnismäßig fachunkundigen Personen leicht festzustellen und zu beseitigen sind, kann man dann die Anlage in einfacher Weise durch einen Austausch des verwendeten Schaltkastens wieder funktionsfähig machen, während man den fehlerhaften Schaltkasten zur Inspektion und gegebenenfalls Reperatur weggibt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an des in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert: In einem von einer Rohrwandung 2 abgegrenzten Lüftungskanal 1 erzeugt ein nicht näher dargestelltes Gebläse einen durch die Pfeile 3 und 4 angedeuteten Luftstrom.
  • In dem Lüftungskanal 1 befindet sich ein Wasserbehälter 5 mit Wasser 6, wobei im dargestellten Beispiel das Wasser eine obere Wasserstandsmarke 7 erreicht hat. In der Nähe des Wasserbehälterbodens ist ein von einer wasserdichten Schutzhülle 9 umgebenes Heizelement 8 angeordnet, das über Leitungen 10, 11 (Phasenleitung 10 und Nulleitung 11) mit elektrischem Strom versorgt wird. Die beiden Leitungen führen zu einem Schaltkasten 12, der sich außerhalb des Lüftungskanals 1 befindet.
  • Der Schaltkasten ist mit einem ;letzanschluß 14, 15 (Nullleiter 14, Phasenleiter 15) versehen und über die Leitung 13 geerdet. Eine weitere Erdung ist in Form einer Leitung 16 zwischen Schaltkasten 12 und Wasserbehälter 5 vorgesehen.
  • Oberhalb des Heizelementes 8, 9 ist ein Thermoelement 17 angeordnet, das über eine Leitung 18 mit dem Schaltkasten 12 verbunden ist und sicherstellt, daß das Wasser im Wasserbehälter 5 nicht völlig verkochen kann, was zu einer Zerstörung des Heizelementes, des Wasserbehälters etc. führen würde.
  • Die Wasserzuleitung, durch einen Pfeil 20 angedeutet, erfolgt in einer Wasserleitung 19, die mittels eines fiagnetventiles 21 mit einer Magnetspule 22 geöffnet und geschlossen werden kann. Das Öffnen und Schließen des Magnetventiles wird durch Steuerleitungen 23, 24 gesteuert, die zum Schaltkasten 12 führen.
  • Zur Anzeige der höchsten und niedrigsten Wasserstandsgrenzwerte sind Wasserstandsmesser 25, 26 in Form von Elektrofühlern vorgesehen, die über Leitungen 27, 28 mit dem Schaltkasten 12 verbunden sind.
  • In dem Raum, der hinsichtlich der Luftfeuchtigkeit geregelt werden soll, ist ein Feuchtigkeitsfühler 29 angeordnet, der über Leitungen 30, 31 mit dem Schaltkasten 12 verbunden ist.
  • Es bedarf keiner besonderen Ausführungen und ist in der Elektwoteehr k 9-ìir-eicllend bekannt, wie die Verbindung der verschiedenen Leitungen in dem Schaltkasten 12 zu erfolgen hat, um die Funktionsfähigkeit der Anlage zu gewährleisten.
  • Geht man von dem in der Zeichnung dargestellten Zustand des Erreichens der oberen Wasserstandsmarke 7 aus, so tritt der obere Wasserstandsmesser 25 in Tätigkeit und gibt seinen Meßwert über die Leitung 27 an den Schaltkasten 12. Gleichzeitig wird von dem unteren Wasserstandsmesser 26 ein entsprechender Meßwert über die Leitung 28 zum Schaltkasten vermittelt, während das Thermoelement 17 über die Leitung 18 signalisiert, daß das Wasser im Wasserbehälter 5 nicht verkocht ist bzw. ob das Heizelement 8 , 9 eingeschaltet ist. Von dem Schaltkasten 12 geht nu.< r ezn e-.tsprechender Impuls zur Magnetspule 22 zwecks Schließens des Magnetventils 21. Nunmehr wird im Schaltkasten 12 registriert, daß das Heizelement 8, 9 eingeschaltet werden kann, da von den Wasserstandsmessern 25, 26 der zulässige Wasserstand gemeldet und die Wasserleitung 19 geschlossen ist. Das Heizelement 8, 9 wird automatisch eingeschaltet, soweit von dem Feuchtigkeitsfühler 29 ein entprechender Meßwert über zu trockene Luft einläuft.
  • So lange über die Feuchtigkeitsfühler 29 ein zu geringer Feuchtigkeitsgehalt der Luft angezeigt und die Luftströmung 3, 4 aufrechterhalten wird, bleibt das Heizelement 8, 9 eingeschaltet und die Wasserleitung 19 unterbrochen. Ändert sich der Meßwert des Feuchtigkeitsfühlers 29 nicht bis zu einem Äusschalten des Heizelementes, so verdunstet das Wasser 6 allrnählich, bis der Wasserspiegel den Wasserstandsmesser 26 erreicht. In diesem Augenblick erreicht über die Leitung 28 den Schaltkasten der Meßwert, daß die Wassermenge jetzt zu gering ist, wodurch das Heizelement 8, 9 abgeschaltet, d. h.
  • seine Stromversorgung unterbrochen wird. Nach Unterbrechung der Stromzuführung zu dem Heizelement 8, 9 wird das Magnetventil 21 wieder geöffnet und in dieser Lage gehalten, bis das Wasser 6 erneut die obere Wasserstandsmarke 7 erreicht.
  • Nimmt man nun in Abweichung von dem eben beschriebenen Ausführungsbeispiel an, daß der Feuchtigkeitsfühler 29 nach einer gewissen Zeit eine ausreichende Luftfeuchtigkeit signalisiert, so wird dann das Heizelement 8, 9 ausgeschaltet und nach Feststellung dieses Ausschaltvorganges das Magnetventil 21 geöffnet.
  • Falls die Feuchtigkeitsfühler 29 laufend zu trockene Luft anzeigen und der Wasserstandsmesser 26 aus irgendeinem Grunde versagt, so daß keine Anzeige eines zu niedrigen Wasserstandes erfolgt, so verdunstet das Heizelement 8, 9 laufend Wasser, bis ein Teil der Schutzhülle 9 des Heizelementes 8 trocken liegt. In diesem Augenblick steigt die Temperatur in der Umgebung des Thermoelementes 17, die bis dahin nur geringfügig höher als die Siedetemperatur des Wassers sein konnte, plötzlich erheblich an. Dieser Anstieg wird über die Leitung 18 an den Schaltkasten 12 signalisiert, der ein Ausschalten des Heizelementes 8, 9 bewirkt. Es kann nun untersucht werden, weshalb der Wasserstandsmesser 26 versagte. Weiter kann ein etwa gefundener Fehler ausgebessert werden, z. B. durch Entfernung von Kalkablagerungen an der Elektrode, die man in Essig oder Zitronensäure eintauchen kann. Eine solche Reparatur ist einfach und ungefährlich und kann auch von relativ ungeübten Personen durchgeführt werden.
  • Der Schaltkasten 12 kann mit solchen Steckkontakten versehen sein, daß die Verbindung mit der Stromversorgung und den Meßorganen absolut vertauschsicher ist und keine Fehlverbindungen vorgenommen werden können. Der Austausch eines fehlerhaften Schaltkastens gegen einen neuen ist daher äußerst einfach und sicher zu bewerkstelligen.
  • Der Schaltkasten 12 wird in seinem Inneren vorteilhaft aus gedruckten Leitungsnetzen und elektronischen Schaltorganen oder mechanisch beweglichen Teilen aufgebaut sein, die gegebenenfalls luftdicht und gegen Feuchtigkeit abgedichtet in eine Kunststoffmasse eingegossen sind. So sind zwar Reparaturen im Inneren des Kastens praktisch unmöglich, jedoch erreicht man eine bedeutend höhere Betriebssicherheit, ein geringeres Gewicht und einen derart niedrigen Herstellungspreis; daß ein vollständiger Austausch gegen einen Ersatzschaltkasten nicht allzusehr ins Gewicht fällt. Ein schadhafter Schaltkasten wird an den Hersteller zurückgesandt, wobei dann keine Reparatur zu erfolgen braucht, sondern nur festgestellt werden soll, welche Fehlerquellen vorhanden gewesen sind, die die Funktionsfähigkeit des Schaltkastens störten, so daß daraus Erkenntnisse für den weiteren Gebrauch der Anlage gezogen werden können.
  • Im ganzen erzielt man also eine betriebsichere Anlage die eine neue, wirkungsvolle Kombination bekannter, in billiger Weise in Massenherstellung zu produzierender Organe und Elemente umfaßte die nunmehr in wesentlich besserer Anordnung gegenüber den bekannten Befeuchtungsanlagen einzusetzen sind.

Claims (7)

Patentansprüche:
1.Luftbefeuchtungsanlage zum Anschluß an ein Lurtgebläse, z.B. zur Verwendung zusammen mit dem Gebläse eines Keißluftofens, im wesentlichen bestehend aus einem Wasserbehälter mit einem ein- und ausschaltbaren Heizelement, Wasserstandsmessern zur Feststellung der zulässigen Wasserstandsgrenzwerte im Wasserbehälter, Organen zum Öffnen bzw. Schließen der Wasserzuleitung zum Wasserbehälter, einer Wasserleitung, Kontrollelementen für'die Luftströmung vom Luftgebläse, Feuchtigkeitsfühler für die relative Feuchtigkeit der Umgebungsluft sowie einer Energiequelle zur Betätigung der diversen Meß-, Schalt- und Heizorgane der Anlage, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (8, 9) in Abhängigkeit der Feuchtigkeitsfühler (29) bei zu trockener Luft, der Wasserstandsmesser (25, 26) bei zulässigem Wasserstand und der Kontrollelemente für die Luftströmung (3, 4) einschaltbar ist.
2. Luftbefeuchtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (8, 9) nur bei positiver Wasseranzeige der beiden Wasserstandsmesser (25, 26) einschaltet.
3. Luftbefeuchtungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzuleitung (20) bei einem Wasserstand unterhalb einer oberen Wasserstandsmarke (7) und bei ausgeßchaltetem Heizelement (8, 9) und/oder bei einer hinreichenden Luftfeuchtigkeitsanzeige der Feuchtigkeitsfühler (29) öffnet.
4. Luftbefeuchtungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (8, 9) bei Erreichen des unteren Wasserstandsmessers (26) unabhängig von dem Meßwert der Feuchtigkeitsfühler -(29) ausschaltet.
5. Luftbefeuchtungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daR das Heizelement (8, 9) mit im Wasserbehälter (5) nahe am Heizelement (8, 9) angeordneten Thermoelementen (17) wirkverbunden ist und bei einer Temperatur einschaltet, die nicht wesentlich höher ist als die Siedetemperatur des Wassers (6) im Wasserbehälter.
6. Luftbefeuchtungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzuleitung ein von einem von den Wasserstandsmessern (25, 26) gesteuertes Magnetventil (21) umfaßt, dessen Steuerkreis (22, 24) mit beiden Wasserstandsmessern (25, 26) reihengeschaltet ist, sowie einen Leiter, der beim Ausschalten der Stromversorgung zum Heizelement (8, 9) eingeschaltet ist, und vorzugsweise einen Leiter, der vom Thermoelement (17) des Wasserbehälters (5) bei Temperaturen einschaltbar ist, die nicht wesentlich höher sind als die Siedetemperatur des Wassers (6).
7. Luftbefeuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequellen (14, 15), die Fühler- und Steuerleitungen sowie die Schaltorgane (10, 11, 13, 16, 23, 24, 27, 28, 30, 31) wenigstens zum überwiegenden Teil in einem gemeinsamen Überwachungs-, Steuer- und Schaltaggregat (12) angeordnet sind. Leerseite
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USH229H (en) 1984-07-20 1987-03-03 Environmental test chamber
US4678892A (en) * 1985-10-07 1987-07-07 Sioux Steam Cleaner Corporation Combination cleaner safety circuit
US4764661A (en) * 1984-05-04 1988-08-16 Kauko Rautio Air humidifier

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