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DE220995C - - Google Patents

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Publication number
DE220995C
DE220995C DENDAT220995D DE220995DA DE220995C DE 220995 C DE220995 C DE 220995C DE NDAT220995 D DENDAT220995 D DE NDAT220995D DE 220995D A DE220995D A DE 220995DA DE 220995 C DE220995 C DE 220995C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
tube boiler
steam
chamber
heating tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT220995D
Other languages
English (en)
Publication of DE220995C publication Critical patent/DE220995C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B11/00Steam boilers of combined fire-tube type and water-tube type, i.e. steam boilers of fire-tube type having auxiliary water tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220995 KLASSE 13 a. GRUPPE
LUDWIG GÜMBEL in BREMEN.
Dampferzeuger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen aus einem Kammer-Wasserröhrenkessel, einem Heizröhrenkessel und einem Dampfsammler zusammengesetzten Dampferzeuger, bei welchem der Wasserröhrenkessel in bekannter Weise mit seiner vorderen Kammer an den Heizröhrenkessel und mit seiner hinteren Kammer unmittelbar an den Dampfsammler angeschlossen ist. Die Erfindung besteht darin, daß die
ίο Röhren des Wasserröhrenkessels nach der unmittelbar an den Dampfsammler angeschlossenen hinteren Wasserkammer ansteigen und die Zuführung des Speisewassers in den Heizröhrenkessel erfolgt, so daß ein Wasserumlauf aus dem Heizröhrenkessel durch den Wasserröhrenkessel zum Dampfsammler und durch dessen Fallrohre zurück zum Heizröhrenkessel herbeigeführt wird.
Auf diese Weise wird das auch bei Dampfkesseln bereits bekannte Gegenstromprinzip in vollkommenerer Weise als bei bekannten gleichartigen Kesseln durchgeführt, da die heißesten Feuergase mit dem heißesten, bereits zum Dampfsammler aufsteigenden Wasser, die bereits abgekühlten Heizgase dagegen mit dem dem Heizröhrenkessel zugeführten kältesten Wasser in Wärmeaustausch kommen. Zugleich wirkt hier der Heizröhrenkessel, in dem das Speisewasser seine festen Bestandteile bereits ausfallen läßt, als Reiniger für den gegen Schmutzteile sehr empfindlichen Wasseröhrenkessel.
Der Wasserspiegel soll nicht höher als bis gerade über der oberen Heizröhrenreihe stehen und die Fallrohre nicht ausfüllen, da der Dampfsammler lediglich zur Trennung des Dampfes von dem aus der Wasserkammer austretenden Dampfwassergemisch und die Fallrohre lediglich zur Zurückleitung des sich im Dampfsammler abscheidenden Wassers nach dem Heizröhrenkessel dienen sollen.
Die Wirkung des neuen Kessels kann noch dadurch unterstützt werden, daß man die an sich bekannten, etwa in Rosthöhe angeordneten seitlichen Rohrwände teils an den Heizröhrenkessel, teils an den Dampfsammler anschließt und ihre Wasserkästen in gleicher Richtung wie die Röhren des Wasserröhrenkessels ansteigen läßt, so daß hier eine dem Wasserumlauf im Hauptkessel gleichgerichtete Bewegung des Wassers erzielt wird, indem das kalte Wasser aus dem Heizröhrenkessel durch den einen Teil der Rohrwand nach dem seitlichen, steigend verlegten Wasserkasten herabfällt und das heiße Wasser durch den zweiten Teil der Rohrwand zum Dampfsammler aufsteigt.
Fig. ι stellt eine beispielsweise Ausführung der neuen Erfindung in senkrechtem Längsschnitt und Fig. 2 in Seitenansicht dar. Fig. 3 zeigt zur Hälfte einen Querschnitt nach A-B, zur Hälfte einen Querschnitt nach C-D von Fig. i. Fig. 4 zeigt zur Hälfte einen Querschnitt nach E-F, zur Hälfte einen Querschnitt
nach G-H von Fig. i. Fig. 5 zeigt eine dem Dampferzeuger angepaßte Überhitzeranordnung. Fig. 6 zeigt den Zusammenbau mehrerer Dampferzeuger im Umriß und in kleinerem Maßstäbe.
Der neue Dampferzeuger besteht aus dem Wasserröhrenkessel α mit der vorderen Kammer b und der hinteren Kammer c, dem Heizröhrenkessel d und dem Dampfsammler β mit Fallrohren f zum Heizröhrenkessel. Die vordere Wasserkammer b ist gemäß der Erfindung an den Heizröhrenkessel d, die hintere Wasserkammer c unmittelbar an den Dampfsammler β angeschlossen, und die Röhren des Wasserröhrenkessels α steigen nach der hinteren Wasserkammer c an.
In ungefährer Höhe des Rostes g ist ein Hilfswasserkasten h angeordnet, der in gleicher Richtung wie die Röhren des Wasserröhrenkesseis ansteigt, und dessen Rohrwände i und k vorn mit dem Heizröhrenkessel d, hinten mit dem Dampfsammler e verbunden sind.
Der Überhitzer I (Fig. 5) ist an der hinteren Wasserkammer c drehbar in hohlen Gelenkzapfen m angeordnet, durch welche die Dampf zu- und -abführung erfolgt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aus einem Kammer - Wasserröhrenkessel, einem Heizröhrenkessel und einem Dampfsammler zusammengesetzter Dampferzeuger, bei welchem der Wasserröhrenkessel mit seiner vorderen Kammer an den Heizröhrenkessel und mit seiner hinteren Kammer unmittelbar an den Dampfsammler angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren des Wasserröhrenkessels (a) nach der unmittelbar an den Dampfsammler (e) angeschlossenen hinteren Wasserkammer (c) aufsteigen und die Zuführung des Speisewassers in den Heizröhrenkessel (d) erfolgt, so daß ein Wasserumlauf aus dem Heizröhrenkessel durch den Wasserröhrenkessel zum Dampfsammler und durch dessen Fallrohre (f) zurück zum Heizröhrenkessel herbeigeführt wird.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch 1 mit etwa in Rosthöhe angeordneten seitlichen Rohrwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrwände .(i, k) teils an den Heizröhrenkessel (d), teils an den Dampfsammler (e) angeschlossen sind und ihre unteren Wasserkästen (h) in der gleichen Richtung wie die Röhren des Wasserröhrenkessels (a) ansteigen, so daß der Wasserumlauf in den Rohrwänden dem im Hauptkessel gleichgerichtet ist.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Überhitzer (I) vor einer Durchbrechung der hinteren Wasserkammer (c) an dieser drehbar in hohlen Gelenkzapfen' (m) gelagert ist, durch welche der Dampfein- und -austritt erfolgt, so daß der Überhitzer ohne Lösung der Dampfzu- und -ableitungsrohre aus der Kammerdurchbrechung entfernt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220995D Active DE220995C (de)

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