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DE2209452A1 - Lichtsetzgeraet - Google Patents

Lichtsetzgeraet

Info

Publication number
DE2209452A1
DE2209452A1 DE2209452A DE2209452A DE2209452A1 DE 2209452 A1 DE2209452 A1 DE 2209452A1 DE 2209452 A DE2209452 A DE 2209452A DE 2209452 A DE2209452 A DE 2209452A DE 2209452 A1 DE2209452 A1 DE 2209452A1
Authority
DE
Germany
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characters
character
writing
selection
optical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2209452A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2209452C3 (de
DE2209452B2 (de
Inventor
Yukiyasu Nishikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE2209452A1 publication Critical patent/DE2209452A1/de
Publication of DE2209452B2 publication Critical patent/DE2209452B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2209452C3 publication Critical patent/DE2209452C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B17/00Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
    • B41B17/04Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount
    • B41B17/10Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount with a continuously-movable carrier
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B21/00Common details of photographic composing machines of the kinds covered in groups B41B17/00 and B41B19/00
    • B41B21/16Optical systems
    • B41B21/24Optical systems defining multiple optical paths

Landscapes

  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

12.476/7 30/ei
Firma ASAHI KOGAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA, Tokio / Japan
Lichtsetzgerät
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur photographischen Erzeugung von Schriftzeichen, insbesondere ein Lichtsetzgerät, mit einem ein Schriftzeichen-Muster tragenden Bauteil. Sie befasst sich insbesondere mit der Anordnung des das Schriftzeichen-Muster tragenden Bauteiles, eines Mechanismus zur Auswahl des entsprechenden Schriftzeichens und eines optischen Systems zur Darstellung der Schriftzeichen des Musters in einem automatischen, photographischen Setzgerät.
Automatische photographische Setzgeräte bzw. Lichtsetzgeräte sind in Europa und Amerika weit verbreitet, da die Setzeinrichtung derartiger Geräte hinsichtlich ihrer · Ausbildung
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aufgrund der verhältnismässig niedrigen Zahl der dort verwendeten Buchstaben bzw. Schriftzeichen relativ einfach ist. Obwohl in jüngerer Zeit automatische Lichtsetzgeräte auch in Japan zum Einsatz kamen, bestehen dort doch sehr viele Probleme hinsichtlich der Herstellung und Benutzung, da üblicherweise das das Schriftzeichen-Muster tragende Bauteil verhältnismässig gross und der zur Auswahl der Schriftzeichen dienende Mechanismus notwendigerweise infolge verschiedener Arten von Charakteristiken kompliziert ist, was auf die grosse Zahl von Schriftzeichen, die in japanischen oder ähnlichen Sprachen verwendet werden, zurückzuführen ist. Die Schriftzeichen oder Schriftzeichen-Muster befinden sich üblicherweise z. B. auf rotierbaren Scheiben oder Trommeln (diese Elemente werden nachstehend beide mit "Scheibe" bezeichnet). Befindet sich, jedoch eine grosse Zahl von Schriftzeichen auf einer einzigen Scheibe, so erhöht sich notwendigerweise die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe, welche einen grossen Durchmesser aufweist und es muss eine Blitzleuchte oder dgl. mit sehr kurzer Leuchtdauer verwendet werden. Es wurde bereits eine Gegenmassnahme zur Überwindung dieses Mangels vorgeschlagen, derzufolge der Durchmesser einer Scheibe dadurch reduziert wird, dass eine grosse Anzahl von Schriftzeichen getrennt auf einer Mehrzahl von Scheiben vorgesehen ist, die ihrerseits in dreidimensionaler Weise angeordnet sind. Es gibt hinsichtlich des zur Darstellung bei einer derartigen Anordnung verwend-
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"baren optischen Systems zwei Möglichkeiten. Sine Möglichkeit besteht darin, für jede Schriftseiehen-Scheibe ein optisches System zu verwenden. Bei der anderen Möglichkeit wird ein einziges optisches System benutzt, wobei eine spezielle Scheibe, die das gewünschte Schriftzeichen trägt, in eine entsprechende Position hinsichtlich des optischen Systems gebracht werden kann, um es vor dem Drucken darstellen zu können. Das erste Vorgehen erfordert jedoch eine grosse Zahl von optischen Elementen oder Bauteilen, deren Anordnung und Justierung kompliziert wird. Bei einem Vorgehen nach der zweiten Möglichkeit ist andererseits eine verhältnismässig lange Zeit zur Bewegung der die Schriftzeichen tragenden Scheiben erforderlich, wodurch die Druckgeschwindigkeit beachtlich vermindert wird, insbesondere im Falle einer Kopie, welche eine hohe Frequenz der genannten Bewegungen erfordert. Es wurden auch bereits verschiedene Verfahren zur Auswahl der Schriftzeichen vorgeschlagen. Eines von diesen ist ein Verfahren, bei welchem P Abschnitte des Schriftzeichen-Musters, d.h. einzelne Schriftzeichen, gleichzeitig beleuchtet und das gewünschte Schriftzeichen durch Betätigung beweglicher Spiegel, beispielsweise von Schriftzeichen-Auswahlspiegeln, ausgewählt wird, worauf es in das gewünschte Bild fokussiert wird. Bei diesem Verfahren sind Jedoch etwa P bis 2P Teile von beweglichen Spiegeln erforderlich, wodurch der zur Betätigung dienende Mechanismus notwendigerweise sehr kompliziert wird.
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Ziel der Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung der Eingangs erwähnten Art, insbesondere ein Lichtsetzgerät, zu schaffen, welches einerseits gestattet, mit verhältnismässig kleinen Scheiben auszukommen, andererseits Jedoch keinen allzu komplizierten optischen und mechanischen Aufbau erfordert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung nun vorgeschlagen, dass die Vorrichtung eine oder mehrere die Schriftzeichen tragende Scheiben, die rotierbar auf einer gemeinsamen, drehbaren Welle in etwa gleichmässigen Abständen montiert sind, aufweist, sowie jeweils an der Rückseite der zugehörigen Scheibe montierte optische Systeme, mittels derer die zur Beleuchtung der lichtdurchlässigen Schriftzeichen auf den Scheiben dienenden Lichtstrahlen zwischen ein Paar benachbarter Scheiben eingeleitet und nach dem Passieren der Schriftzeichen über den Zwischenraum zwischen dem Scheibenpaar einer nachfolgenden Stufe ausgeleitet werden.
Mit der Erfindung wird also eine Vorrichtung vorgeschlagen, welche es ermöglicht, die beim Stand der Technik auftretenden, vorerwähnten Nachteile auszuschalten. Es können bei der erfindungsgemässen Vorrichtung kleine, die Schriftzeichen bzw. das Schriftzeichen-Muster aufweisende Bauteile verwendet werden, wobei gleichzeitig der Mechanismus für die Auswahl der Schriftzeichen nur eine geringe Zahl der beweglichen Spiegel benötigt.
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Zweckmässigerweise besitzt das optische System zusätzlich eine Einrichtung zur Auswahl bestimmter Schriftzeichen, die einerseits eine Reihe von Objektiven, deren optische Achsen parallel zueinander nach Art einer X-Y-Matr-x angeordnet sind, umfasst, wobei jeder Schriftzeichen-!.* chtstrahl, der von den die Schriftzeichen tragenden Scheiben iioauatj, auf das Objektiv trifft, dessen optische Achse mit der des Schriftstrahles zusammenfällt, sowie andererseits eine Gruppe von die Schriftstrahlen auswählenden, jeweils im Weg des entsprechenden Strahles angeordneten Spiegeln, mittels derer der gewünschte Schriftstrahl aus einer Mehrzahl von Schriftstrahlen durch äusseren Signalen entsprechende Steuerung der Spiegel wählbar ist, wobei die ausgewählten Schriftstrahlen stets auf der gleichen optischen Achse liegen.
Schliesslich liegt es im Rahmen der Erfindung, dass das optische System gleichzeitig mehrere Schriftzeichen bzw. Schriftzeichen-^Muster beleuchtet, und dass der gewünschte Schriftstrahl optisch aus den Schriftzeichen auswählbar und als Bild auf ein lichtempfindliches Material fokussierbar ist, wobei das optische System gegebenenfalls mit einer optischen Einrichtung zur Formatwahl, zur Übertragung von Schriftzeichen, zur Umkehrung von Bildern oder zur Grössenveränderung eines Schriftzeichens od. dgl. kombiniert ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
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ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
Es zeigen:
Figur 1 perspektivisch ein die Schriftzeichen bzw.
das Schriftzeichen-Muster tragendes Bauteil gemäss der Erfindung;
Figur 2 beispielhaft einen Teil einer Schriftzeichenscheibe ;
Figur 3 perspektivisch den Aufbau eines Auswahlmechanismus für die Schriftzeichen;
Figur 4 in perspektivischer Ansicht die Ausbildung hinsichtlich einer einzigen Schriftzeichenscheibe - eines optischen Systems zur Einführung des zur Beleuchtung dienenden Lichtstrahles und eines optischen Systems zur Ableitung des jeweils entsprechenden Schriftstrahles;
Figur *5 schematisch und in Draufsicht die Schriftzeichen-Scheibe und das ihr benachbarte optische System, gesehen in Richtung der drehbaren Welle der Schriftzeichen-Scheibe;
Figur 6 schematisch in Seitenansicht die Schriftzeichen-Scheibe und das zugehörige optische System gemäss Figur 5;
Figuren 7a, 7b und 8a, 8b das Prinzip der Arbeitsweise des Schriftzeichen-Auswahlmechanismuses;
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Figuren 9a und 9b ensprechende optische Systeme, die zwischen dem Schriftzeichen und dem ersten Brennpunkt oder Fokussierungspunkt angeordnet sind und
Figur 10 ein Beispiel eines optischen Systems, wie es zwischen dem ersten und dem zweiten Fokussierungspunkt vorgesehen sein kann.
Die Vorrichtung nach der Erfindung weist eine Vielzahl von gleichen Elementen auf. Diese Elemente werden allgemein "beispielsweise als Elemente 1 bezeichnet. Sollen sie jedoch einzeln benannt werden, so wird beispielsweise die Bezeichnung 1-2, 1-21 usw. gewählt.
Wie Figur 1 zeigt, 1st eine Mehrzahl von Scheiben 1, auf denen Schriftzeichen bzw. Schriftzeichen-Muster vorhanden sind (diese Scheiben werden nachfolgend als "Schriftzeichen-Scheiben* bezeichnet) auf einer gemeinsamen, drehbaren Welle 2 mit etwa gleichem gegenseitigen Abstand befestigt. Lichtstrahlen zur Erleuchtung der Schriftzeichen 3 werden jeweils zwischen zwei benachbarte Schriftzeichen-Scheiben, beispielsweise zwischen die Scheiben 1-1 und 1-2, parallel zu den durch die beiden Scheiben bestimmten Ebenen eingeleitet. Diese Lichtstrahlen werden durch ein optisches Reflexionssystem in einer Richtung senkrecht zu den vorerwähnten Ebenen reflektiert und beleuchten die Schriftzeichen 3. Die Licht-
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strahlen, welche die Schriftzeichen bzw. die den Schriftzeichen entsprechendenden Öffnungen 3 passiert haben (diese Lichtstrahlen werden nachfolgend kurz "Schriftstrahlen11 genannt) werden erneut durch das reflektierende optische System in eine zu den von den Schriftzeichen-Scheiben bestimmten Ebenen parallele Richtung reflektiert, so dass die Schriftstrahlen aas dem Bereich der Schriftzeichen-Scheiben ' durch den Zwischenraum zwischen dem folgenden Schriftzeichen-Scheiben- Paar, z.B. zwischen den Scheiben 1-2 und 1-3» also dem Paar der nächsten Stufe, geleitet werden. Das reflektierende optische System ist derart angeordnet, dass die von den entsprechenden Schriftzeichen-Scheiben kommenden Schriftstrahlen hinsichtlich ihrer optischen Achsen parallel zueinander ausgerichtet sind und dass die Punkte, an denen die Strahlen mit der zu ihren optischen Achsen senkrechten Ebene sich schneiden«eine X-Y-Matrix bilden.
Diese Schriftstrahlen gelangen dann in einen die Schriftzeichen auswählenden Abschnitt einer Anordnung, wie sie. in Figur 3 gezeigt ist. In Figur 3 sind in einer gemeinsamen Ebene mehrere Objektive 6 vorgesehen, die Jeweils einem entsprechenden Schriftstrahl zugeordnet sind. Die Anordnung ist so getroffen, dass die optischen Achsen der Objektive 6 parallel zueinander verlaufen und die Objektive in gleichem Abstand von entsprechenden Schriftzeichen 3 angeordnet sind. Der Schriftstrahl, der das entsprechende Objektiv 6 durch-
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setzt hat, wird von einem Scheibenauswahlspiegel 7 reflektiert, der eine Gruppe von Schriftstrahl-Auswahlspiegeln bildet; dadurch wird nur eine Gruppe von Schriftstrahlen, die von der Schriftzeichen-Scheibe kommen, auf der das gewünschte Schriftzeichen bzw. Schriftzeichen-Muster sich befindet, ausgewählt. Die so ausgewählte Gruppe von Schriftstrahlen wird dann auf eine Reihe von Auswahlspiegeln 8 gelenkt, die eine weitere Gruppe von Schriftstrahl-Auswahlspiegeln bilden. Auf diese Weise wird nur der Schriftstrahl, der durch die Schriftzeichen-Reihe, in der sich das gewünschte Schriftzeichen befindet, gelaufen ist, ausgewählt und erreicht eine Projektionslinse 9.
Wie Figur 2 zeigt, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Schriftzeichen-Scheibe gemäss der Erfindung dargestellt ist, sind die Schriftzeichen auf einer Mehrzahl von konzentrischen Kreisen in regulären Winkelabständen derart angeordnet,? dass die Schriftzeichen bzw. -muster 3 radial fluchten. Die äussere Umfangsreihe weist Markierungen 4 zur Auslösung des Beleuchtungsimpulses bzw. Blitzes in gleichen Winkelabständen auf, wobei die Anzahl der Markierungen 4 der Zahl der Schriftzeichen in jeder Schriftzeichen-Kreislinie entspricht. Innerhalb der die Schriftzeichen tragenden Reihen sind Schriftzeichen-Ümwandlungskoden 5 vorgesehen.
Zum Zwecke der Erklärung sei hier angenommen, dasss der ,die
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Schriftzeichen bzw. das Schriftzeichenmuster tragende Bauteil aus vier Schriftzeichen-Scheiben besteht, von denen jede die Schriftzeichen bzw. das Schriftzeichenmuster auf vier konzentrischen Kreisen trägt. Wie aus den Figuren 4 bis 6, die im wesentlichen die Anordnung des optischen Systems gegenüber den Schriftzeichen-Scheiben zeigen, ersichtlich ist, lenkt das optische System 10-11 zur Einführung des Beleuchtungsstrahles (so wie wenn eine Lichtführung verwendet wird) den Beleuchtungsstrahl parallel zu der Ebene, die von der Schriftzeichen-Scheibe 1-1 bestimmt ist, ein. Der Strahl wird dann an einem Prisma 11-1 reflektiert. Jedes Prisma 11 hat im Querschnitt die Form eines rechtwinkeligen, gleichschenkeligen Dreiecks; die geneigte Ebene dient als Spiegelfläche und ist unter einem Winkel von 45° gegen-über der von den Schriftzeichen-Scheiben 1 bestimmten Ebene geneigt. Der Beleuchtungsstrahl, der auf das Prisma 11-1 trifft, wird von der geneigten Fläche um 90° abgelenkt, so dass er senkrecht zu der Ebene der Schriftzeichen-Scheibe 1-1 verläuft und das-Schriftzeichen bzw. die Schriftzeichen-Öffnungen 3-11 beleuchtet. Der Schriftstrahl, der das Schriftzeichen 3-11 passiert hat, wird von der rückwärtigen Fläche des nachfolgenden Prismas 11-2 reflektiert, so dass er zwischen den Schriftzeichen-Scheiben 1-1 und 1-2 parallel zu den Ebenen dieser Scheiben verläuft und auf einen Spiegel 12-1 reflektiert wird. Dieser Spiegel 12-1 ist unter einem Winkel von 45° zur Achse des Schriftstrahles angeordnet. Der auf diesen Spiegel 12-1 fal-
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lende Schriftstrahl wird nun wiederum in der zu der Scheibenebene parallelen Ebene um 90° abgelenkt, so dass der Strahl aus dem Bereich der Schriftzeichen-Scheiben heraus und zu dem Objektiv 6-11 gelangt, welches in der optischen Achse des Strahles angeordnet ist.. In ähnlicher Weise beleuchten die durch die Licht-Führungselemente 10-12, 10-13 und 10-14 geführten Lichtstrahlen die entsprechenden Schriftzeichen 3-12, 3-13 bzw. 3-14, nachdem der Lichstrahl von dem Prisma 11-1 reflektiert wurde. Die entsprechenden Schriftstrahlen werden dann nach dem Passieren der zugehörigen Schriftzeichen bzw. Schriftzeichen-Muster von dem Prisma 11-2 und dann wiederum durch den Spiegel 12-1 reflektiert und treffen auf die zugehörigen Objektive 6-12, 6-13 und 6-14. Die Schriftstrahlen, die durch die Licht-Führungselemente 10-21, 10-22, 10-23 und 10-24 der folgenden Stufe eingeleitet wurden, verlaufen in dem Bereich zwischen den Schriftzeichen-Scheiben 1-1 und 1-2 und werden von dem Prisma 11-2 reflektiert, so dass sie die Schriftzeichen 3-21, 3-22, 3-23 und 3-24 beleuchten. Die hierdurch entstehenden Schriftstrahlen werden dann von der Rückseite des Prismas 11-3 reflektiert, verlaufen zwischen den Schriftzeichen-Scheiben 1-2 und 1-3» werden dann von dem Spiegel 12-2 reflektiert und gelangen schliesslich zu den zugehörigen Objektiven 6-21, 6-22, 6-23 und 6-24. Der Strahlenverlauf bei den optischen System der folgenden Stufen ist der gleiche. Wenn die Lichtführungen 10, die Prismen 11 und die Spiegel 12 in einer allen Stufen gemeinsamen Anordnung
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gegenüber der drehbaren Welle vorgesehen sind, ist es möglich, sechzehn Schriftstrahlen derart anzuordnen, dass die optischen Achsen der Schriftstrahlen parallel zueinander verlaufen und die Punkte, an denen die sechzehn Strahlen die senkrecht zu den erwähnten Achsen verlaufende Ebene schneiden, eine X-Y-Matrix bilden. Da die Entfernungen zwischen den Schriftzeichen und den Punkten, an denen die sechzehn Lichtstrahlen die senkrecht zu ihrer optischen Achse verlaufende Ebene schneiden, gleich sind, können die Objektive 6 an diesen Punkten angeordnet werden, wobei die optische Achse der Objektive mit der Achse der entsprechenden Schriftstrahlen zusammenfällt, so dass auch die Objektive nach Art einer X-Y-Matrix angeordnet sind und eine gemeinsame Beziehung hinsichtlich der Stellung zwischen diesen Objektiven 6 und den entsprechenden Schriftzeichen 3 ergeben.
Nachfolgend soll nun anhand der Figuren 3, 7 und 8 beschrieben werden, wie der Schriftzeichen-Auswahlmechanismus arbeitet. Es sei dabei darauf hingewiesen, dass die Figuren 7a und 8a den Schriftzeichen-Auswahlmechanismus in Richtung entlang der optischen Achse der Objektive zeigen, während die Figuren 7b und 8b eine Seitenansicht des Mechanismus darstellen. Es ist ein Seheibenauswahlspiegel 7 für jede der vier Schriftzeichen-Scheiben vorgesehen. Die Anordnung ist so getroff fen, dass die reflektierende Fläche jedes Spiegels 7 unter einem Winkel von 45° zu der Ebene verläuft, in der die
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optischen Achsen der vier von jeder Schriftzeichen-Scheibe kommenden Schriftstrahlen liegen. Weiterhin sind die Spiegel so angeordnet, dass die optischen Achsen sämtlicher sechzehn Schriftstrahlen nach Reflexion an den Scheiben-Auswahlspiegeln 7 in einer gemeinsamen Ebene verlaufen. Die Reihen-Auswahlspiegel 8 für jeden der Schriftstrahlen von entsprechenden Schriftzeichen-Reihen sind an den Stellen angeordnet, auf die die von den Scheiben-Auswahlspiegeln reflektierten Schriftstrahlen fallen, d.h. es sind insgesamt vier Reihen-Auswahlspiegel 8 vorgesehen, so dass die vier optischen Achsen der Schriftstrahlen nach Reflexion durch die vier Reihen-Auswahlspiegel 8 in einer Linie zusammenfallen. Die Projsktionslinse 9 ist fest an der Stelle angeordnet, auf die die von den Reihen-Auswahlspiegeln 8 reflektierten Schriftstrahlen fallen. Die optische Achse der Projektionslinse 9 fällt mit der der von den Reihen-Auswahlspiegeln 8 reflektierten Schriftstrahlen zusammen.
Es soll nun anhand der Figur 7 beschrieben werden, wie nur der Schriftstrahl, der von dem Schriftzeichen 3-11 kommt, ausgewählt wird, dass er auf die Projektionsline 9 fällt. In diesem Falle muss weder die Gruppe aus den Scheiben-Auswahlspiegeln 7 noch die Gruppe aus den Reihen-Auswahlspiegeln 8 betätigt werden, da nur vier Schriftstrahlen von der Schriftzeichenscheibe 1-1 auf die Gruppe aus den Reihen-Auswahlspiegeln 8 fallen, nachdem sie von dem Scheiben-Auswahlspiegel.
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7-1 reflektiert wurden und nachdem nur der Schriftstrahl, der von dem Schriftzeichen 3-11 kommt, auf die Projektionslinse 9 fällt, welcher von dem Reihen-Auswahlspiegel 8-1 reflektiert wurde, während die Schriftstrahlen, die von den anderen Schriftzeichen-Scheiben 1-2, 1-3 und 1-4 kommen,von den zugehörigen Scheiben-Auswahlspiegeln 7-2, 7-3 und 7-4 zwar ebenfalls reflektiert werden, jedoch an einem Erreichen der Reihen-Auswahlspiegel 8 durch die rückwärtigen Flächen der Scheiben-Auswahlspiegel 7-1, 7-2 und 7-3 gehindert werden, die vor dem entsprechenden Lichtpfad stehen. Weiterhin werden die Schriftstrahlen, die von den Schriftzeichen 3-12, 3-13 und 3-14 kommen und auf die Gruppe aus den Reihen-Auswahlspiegeln 8 fallen, ebenfalls daran gehindert, die Projektionslinse 9 zu erreichen, und zwar durch die rückwärtigen Flächen der Reihen-Auswahlspiegel 8-1, 8-2 und 8-3» die in den entsprechenden Lichtpfaden liegen, wie es bei den Scheiben-Auswahlspiegeln der Fall ist.
• 8 ν
Jetzt soll unter Bezugnahme auf Figur/der Fall beschrieben werden, bei dem nur der von dem Schriftzeichen 3-22 kommende Lichtstrahl ausgewählt wird. Dies wird dadurch erreicht, dass der Scheiben-Auswahlspiegel 7-1 und der Reihen-Auswahlspiegel 8-1 aus dem Lichtweg bewegt werden. Diese Auswahlspiegel nehmen dann die in Figur 3 strichpunktiert angedeuteten Stellungen ein. Wenn sich diese Auswahlspiegel in der ausgelenkten Stellung befinden, können die Schriftstrahlen,
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die von der Schriftzeichen-Scheibe 1-1 kommen, nicht zu den Reihen-Auswahlspiegeln 8 gelenkt werden und es treffen nur vier von der Schriftzeichen-Scheibe 1-2 kommende Schriftstrahlen auf die Reihen-Auswahlspiegel 8. Dann wird nur der Schriftstrahl, der von dem Schriftzeichen 3-22 kommt von dem Reihen-Auswahlspiegel 8-2 ausgewählt, so dass er zu der Projektionslinse 9 gelangt. In ähnlicher Weise kann die Gruppe aus den Scheiben-Auswahlspiegeln 7 und die Gruppe aus den Reihen-Auswahlspiegeln 8 derart operativ gekoppelt sein, dass jeder der sechzehn Schriftstrahlen auswählbar ist und auf die Projektionslinse 9 gelangt. In keinem Falle ist es nötig, den Scheiben-Auswahlspiegel 7-4 oder den Reihen-Auswahlspiegel 8-4 zu betätigen. Diese Spiegel könnenfest gelagert sein; infolgedessen wird die Schriftzeichen-Auswahl lediglich durch Betätigung von sechs Spiegeln erreicht. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, verursacht der Umstand, dass die Länge des Lichtweges vom Objektiv 6 zur Projektionslinse 9 hinsichtlich der einzelnen Schriftstrahlen verschieden ist, keine Schwierigkeiten, sofern ein optisches System geeigneter Ausbildung, das weiter unten noch beschrieben werden wird, verwendet wird. Entgegen der oben beschriebenen Arbeitsweise der Auswahlspiegel des Schriftzeichen-Auswahlmechanismus kann die Auswahl der Schriftzeichen auch dadurch erreicht werden, dass normalerweise die Auswahlspiegel ausserhalb des entsprechenden Lichtweges sich befinden und nur der Auswahlspiegel, der im Lichtpfad des gewünschten Lichstrahles liegt, in die·
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erforderliche Stellung gebracht wird. Die Schriftzeichen-Auswahl kann auch dadurch bewerkstelligt werden, dass die Auswahlspiegel derart angeordnet werden, dass zuerst die Schriftzeichen-Reihen und dann die Schriftzeichen-Scheiben gewählt werden. .
Figur 9 zeigt den Lichtweg von dem Schriftzeichen bzw. der Schriftzeichen-Schablone.3 zum ersten Fokussierungspunkt 13» der sich in einer geraden Linie ergibt, auf welcher die vorerwähnten optischen Elemente gelegen sind. Figur 9a zeigt im einzelnen den Lichtweg von dem Schriftzeichen 3-11 zum ersten Fokussierungspunkt 13» der der kürzeste der sechzehn Schriftstrahlen ist, während Figur 9b den Lichtweg von dem Schriftzeichen 3-^4 zum ersten Fokussierungspunkt 13 darstellt, was dem längsten der sechzehn Schriftstrahlen entspricht. Wenn jedes der.Objektive 6, wie gezeigt, so gelegen ist, dass sein vorderer Brennpunkt mit der Stellung des zugehörigen Schriftzeichens 3 zusammenfällt, dessen Mitte auf der optischen Achse des Objektives liegt, so verlässt das von einem Punkt des Schriftzeichen-Musters 3 kommende Licht das Objektiv 6 in Form eines Strahles oder eines Bündels paralleler Lichtstrahlen. Bei einer derartigen Anordnung können die Schriftzeichen 3 stets als Bilder an der Stelle des rückwärtigen Brennpunktes der Projektionslinse 9 (diese Stellung entspricht dem erwähnten primären Fokussierungspunkt 13), und zwar unabhängig von der Länge des Lichtweges vom Objek-
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tiv 6 zur Projektionslinse 9. Au:? diese Weise kann das gewünschte Schriftzeichen, wo immer es sich auf den Scheiben auch befindet, stets auf das entsprechende Bild im primären Fokussierungspunkt 13 fokussiert werden, und zwar entsprechend einer solchen Anordnung, bei der die einzelne Schriftzeichen-Scheibe und die Schriftzeichen-Reihe, die das zu druckende Schriftzeichen enthalten, aufgrund der Information für das zu druckende Schriftzeichen ausgewählt werden, wobei die Information durch gewisse Mittel, beispielsweise ein Papierstreifen-Lesegerät, abgenommen wird, während die Schriftzeichen-Scheiben um die drehbare Welle gedreht werden. Vorher wurden die Schriftzeichen-Auswahlspiegel in die Wirkstellung gebracht. Der Schrift-zeichen-Umwandlungskode 5 und die Zeitmarke 4 werden photoelektrisch abgetastet, um so den Zeitpunkt zu bestimmten, an dem das gewünschte Schriftzeichen bzw. die dies'em Schriftzeichen entsprechende Schablone die optische Achse des Objektives passiert. Dann wird die Blitzleuchte synchron zu diesem Zeitpunkt gezündet.
Nun soll das optische System, welches zur Ausführung der wesentlichen Funktionen eines Lichtsetzgerätes bestimmt ist, beispielsweise der Formatwahl und der Veränderung der Vergrosserung, unter Bezugnahme auf das in Figur 10 gezeigte Ausführunßsbeiüpiel beschrieben werden»
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Eine Vergrösserungs-Umkehrlinse 14 ist fest derart angeordnet, dass ihr vorderer Brennpunkt mit dem ersten Fokussierungspunkt 13 und ihre optische Achse mit der der Projektionslinse 9 zusammenfällt. Eine bewegliche Linse 16 und ein beweglicher Spiegel 17, die zu einer Einheit zusammengefasst sind, können gemeinsam entlang der optischen Achse der Umkehrlinse 14 verschoben werden.
Der lichtempfindliche Film 18 wird so eingelegt, dass der rückwärtige Brennpunkt der beweglichen Linse 16, der s dem zweiten Fokussierungspunkt 19 entspricht, auf der die Emulsion tragenden Oberfläche des Filmes liegt. Mit dem entsprechendvorstehenden Ausführung» ausgebildeten optischen System kann das im ersten Fokussierungspunkt 13 fokussierte Scheinbild wirksam übertragen und als Bild auf den lichtempfindlichen Film fokussiert werden. Die Formatwahl wird durch Bewegung der beweglichen Linse 16 und des beweglichen Spiegels*17 entsprechend dem Signal für die Formatwahl oder die Anordnung des Schriftzeichens vorgenommen. Beispielsweise entspricht der zweite Fokussierungspunkt 19' der in Figur 10 gezeigt ist, der Stellung, bei der ein weiteres Schriftzeichen od. dgl. gedruckt werden soll.
Die Gesamtvergrösserung M des im zweiten Fokussierungspunkt 19 erzeugten Bildes erhält man aus dor Beziehung:
2 0 9 fl R.3 / η 5 3 1
.19- 2209*52
M =
1Z f4
wobei f^, fp, f und £ die Brennweiten des Objektives-6, der Projektionslinse 9, der Vergrösserungsximkehrlinse 14 und der beweglichen Linse 16 sind. Die vorstehende Gleichung lässt erkennen, dass eine Veränderung der Vergrösserung leicht dadurch erreicht werden kann, dass eine besimmte Linse aus verschiedenen Linsen unterschiedlicher Brennweite ausgewählt und diese Linse in die optische Achse gebracht wird. Umkehr- und Übertragungsfunktionen für das Bild können leicht zusätzlich erreicht werden, indem ein weiteres optischen System für die Bildumkehr oder ein optisches System zur Bildumwandlung, um ein transformiertes Schriftzeichen, beispielsweise ein flaches Schriftzeichen, zu erhalten, in die mit 15 in den Zeichnungen bezeichnete Stellung gebracht wird. Die Stellung 15 entspricht dabei dem Strahlabschnitt zwischen der Vergrösserungs-Umkehrlinse 14 und der beweglichen Linse 16.
Die Erfindung wurde vorstehend lediglich beispielsweise an einer Ausführungsform beschrieben, die ein Schriftzeichen tragendes Teil aufweist, welches vier Schriftzeichen-Scheiben mit jeweils vier Schriftzeichen-Reihen umfasst. Wenn
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das die Schriftzeichen tragende Bauteil η Schriftzeichen-Scheiben mit jeweils m Reihen von Schriftzeichen umfasst, so sind m χ η Objektive, η Scheiben-Auswahlspiegel und m Reihen-Auswahlspiegel erforderlich. Die Gesamtzahl der zur Auswahl der Schriftzeichen beweglich anzuordnenden Spiegel entspricht der Gesamtzahl der Schriftzahl-Auswahlspiegel abzüglich zwei, d.h.* die Gesamtzahl beträgt m + η - 2 .
Die Erfindung bringt eine Reihe von Vorteilen. Zuerst wird die Möglichkeit zur Aufnahme von Schriftzeichen verbessert und es kann eine Vielzahl von Schriftzeichen bzw. Schriftzeichen-Mustern auf verhältnismässig kleinem Raum gespeichert werden, da bei dem erfindungsgemässen Bauteil zur Aufnahme der Schriftzeichen die Anbringung dreidimensional ist gegenüber der üblichen Unterbringungsweise, bei der die Schriftzeichen auf einer drehbaren. Trommel oder Scheibe zweidimensional angebracht sind. Der kleinere, von dem Schriftzeichen-Muster in Anspruch genommene Raum bietet nicht nur die Möglichkeit, ein Gerät kleiner Abmessungen zu bauen, sondern beeinflusst auch die Zünddaüer einer Blitzleuchte sowie die Druckgeschwindigkeit und -Qualität vorteilhaft. Unter Druckqualität ist dabei die Qualität zu verstehen, die aufgrund des Verfliessens eines Bildes infolge der Bewegung des entsprechenden Schriftzeichens während der Zündzeit der Blitzleuchte beeinträchigt werden kann. Bei Verwendung einer Schriftzeichen-Scheibe mit derart kleinen
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Abmessungen, wie sie nach der Erfindung vorgesehen ist, kann die Umfangsgeschwindigkeit zoi einer testimmten Rotationsfrequenz gesenkt werden. Deshalb ist es möglich, eine konstante Druckqualität durch Verwendung einer Lampe zu abzielen, deren Zünddauer um ein solches Mass verlängert ist, wie es der Abnahme der Umfangsgeschwindigkeit entspricht. V/ird andererseits eine Blitzlampe mit der gleichen Zünddauer verwendet, so wird die Druckqualität um das Mass verbessert, welches der Abnahme der Umfangsgeschwindigkeit entspricht. Obwohl die Drehfrequenz bzw. Drehgeschwindigkeit der Schriftzeichen- Scheibe oft von dem Gesichtspunkt der Druckqualität her begrenzt wurde, kann die Drehgeschwindigkeit entsprechend
für
der Erfindung erhöht werden bis zu der/die gewünschte Druckqualität bei einem geläufigen Gerät kritischen Umfangsgeschwindigkeit. Die Zeitdauer, innerhalb der das zu druckende Schriftzeichen auf der optischen Achse des Objektives erscheint, wird hierdurch verkürzt und infolge-dessen auch die Druckgeschwindigkeit erhöht. Das Setzgerät nach der Erfindung kann leicht an eine verschiedene Gesamtzahl von aufzunehmenden Schriftzeichen angepasst werden, indem die Zahl der gleiche Teile umfassenden Stufen erhöht oder vermindert wird, da das die Schriftzeichen bzw. das Schriftzeichen-Muster tragende Bauteil, das diese umgebende optische System und der die Schriftzeichen auswählende Mechanismus jeweils aus identischen Teilen aufgebaut sind, die zu der gewünschton Zahl von Stufen aneinander gereiht sind. Das
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optische System für die Beleuchtung und das optische System für die Abnahme der Schriftstrahlen können jeweils nebeneinander angeordnet werden. Aus diesem Grunde können diese beiden optischen Systeme zu einer Baueinheit zusammengefasst v/erden. Wegen dieser Konstruktion kann der Teil des Gerätes bzw. der Vorrichtung, der von dem optischen System zur Beleuchtung und dem optischen System zur Herausleitung der Schriftstrahlen gebildet ist, aus dem Umfangsbereich jeder Schriftzeichen-Scheibe herausgezogen werden, ohne dass dies irgendwelche Veränderungen der gegenseitigen Lage der beiden optischen Systeme bewirkt, was einen leichten Austausch der Schriftzeichen-Scheiben ermöglicht.
Der Schriftzeichen-Auswahlmechanismus gemäss der Erfindung hat folgende Vorzüge. Bei Verwendung des erfindungsgemässen Mechanismus muss nur die kombinierte Betätigung von (m + η - 2) beweglichen Spiegeln über von aussen kommende Signale od. dgl. gesteuert werden, um zu. einem bestimmten Zeitpunkt das gewünschte eine Schriftzeichen von (m χ η) zur Verfügung stehenden Schriftzeichen bzw. Schriftzeichen-Schablonen auszuwählen, die auf den optischen Achsen der Objektivgruppe zur Verfügung stehen, und dieses ausgewählte Schriftzeichen zu drucken. Dies bedeutet, dass eine bemerkenswerte Verminderung der Anzahl der beweglichen Elemente im Vergleich zu den üblichen Verfahren möglich ist, bei denen im allgemeinen etwa 2 P bewegliche Elemente zur Auswahl von P Schriftzei-
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chen erforderlich sind. Eine derartige Verminderung -der Anzahl der beweglichen Elemente gestattet eine Verbesserung der Druckqualität, insbesondere hinsichtlich der Genauigkeit des Satzes der Zeichen. Wenn der bewegliche Spiegel so angeordnet ist, dass er in der von dem Spiegel gegebenen Ebene beweglich ist und der Winkel des Spiegels genau aufrechterhalten wird, so wird die Druckqualität in keiner ϊ/eise durch irgendeine Restbewegung des beweglichen Spiegels in seiner Bewegungsrichtung beeinflusst. Jede der Gruppen der Sciieiben-Auswahlspiegel und der Reihen-Auswahlspiegel schliesst einen Spiegel ein, der nicht betätigt zu werden bracht. Dieser Spiegel ist so ausgebildet, dass er mit ausreichender Genauigkeit fixiert ist, um als Justier-Richtmass dienen zu können, Mit diesem Standard als Basis kann daher die Justierung bei der Zusammenfügung und Wartung der beiden Gruppen der Scheiben-Auswahlspiegel und der Reihen-Auswahlspiegel leicht durchgeführt werden.
Werden das die Schriftzeichen aufweisende Bauteil und der Schriftzeichen-Auswahlmechanismus gemäss der Erfindung in Kombination benutzt, so wird durch eine Vergrösserung der Anzahl der Schriftzeichen-Scheiben und infolgedessen auch der auf ihnen untergebrachten Schriftzeichen in keiner Weise die Druckgeschwindigkeit vermindert, wie man dies bei einem üblichen Aufbau normalerweise beobachten kann. Da die Druckgeschwindigkeit bei Benutzung einer derartigen Kombination
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weitgehend von der Gesamtzeit abhängt, die zur Betätigung des Spiegels bei der Auswahl der Schriftzeichen erforderlich ist, und von der Zeitdauer, bis das gewünschte Schriftzeichen in der optischen Achse des entsprechenden Objektives erscheint, wird die Druckgeschwindigkeit auch dann keinesfalls beeinflusst, wenn die Zahl der Schriftzeichen-Scheiben zur Erhöhung der Anzahl der erzeugbaren Schriftzeichen vergrössert wird.
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Claims (2)

Patent-(Schutz-)Ansprüche
1.) Vorrichtung zur photographischen Erzeugung von Schriftzeichen, insbesondere Lichtsetzgerät, mit einem ein Schriftzeichen-Muster tragenden Bauteil, gekennzeichnet durch eine oder mehrere die Schriftzeichen (3) tragende Scheiben (1), die rotierbar auf einer genieinsamen, drehbaren Welle (2) in etwa gleichmässigen Abständen montiert sind, sowie durch jeweils an der Rückseite der zugehörigen Scheibe montierte optische Systeme (10, 11, 12, 6) mittels derer die zur Beleuchtung der lichtdurchlässigen Schriftzeichen auf den Scheiben dienenden Lichtstrahlen zwischen ein Paar benachbarter Scheiben (z.B. 1-1, 1-2) eingeleitet und nach dem Passieren der Schriftzeichen über den Zwischenraum zwischen dem Scheibenpaar (1-2, 1-3) einer nachfolgenden Stufe ausgeleitet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System zusätzlich eine Einrichtung (7, 8) zur Auswahl bestimmter Schriftzeichen (3) aufweist, die einerseits eine Reihe von Objektiven (6), deren optische Achsen parallel zueinander nach Art einer X-Y-Matrix angeordnet 3ind, umfasst, wobei jeder Schriftzeichcn-Lichtstrahl (Schriftatrahl), der von den die Schriftzeichen (3) tragenden £»oh;jLbon (I) könnt auf daj
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Objektiv trifft, dessen optische Achse mit der des Schriftstrahles zusammenfällt, sowie andererseits eine Gruppe von die Schriftstrahlen auswählenden, jeweils im Wege des entsprechenden Strahles angeordneten Spiegeln (7, 8), mittels derer der gewünschte Schriftstrahl aus einer Mehrzahl von Schriftstrahlen durch äusseren Signalen entsprechende Steuerung der Spiegel wählbar ist, wobei die ausgewählten Schriftstrahlen stets auf der gleichen optischen Achse, (9) liegen.
. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System (10, 11, 12) gleichzeitig mehrere Schriftzeichen (3) bzw. Schriftzeichen-Muster beleuchtet, und dass der gewünschte Schriftstrahl optisch aus den Schriftzeichen auswählbar und als Bild (19) auf ein lichtempindliches Material (18) fokussie^rbar ist, wobei das optische System gegebenenfalls mit einer optischen Einrichtung (14 bis 17) zur Veränderung der Vergrösserung, zur Umformung von Schriftzeichen, zur Umkehrung von Bildern oder zur Formatwahl od. dgl. kombiniert ist.
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DE2209452B2 DE2209452B2 (de) 1974-05-02
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GB (1) GB1389086A (de)
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IT948272B (it) 1973-05-30
JPS523575B1 (de) 1977-01-28
DE2209452C3 (de) 1974-12-19
DE2209452B2 (de) 1974-05-02
FR2145134A5 (de) 1973-02-16
US3791271A (en) 1974-02-12
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