DE2208724A1 - Turbomaschine, insbesondere Axial kompressor - Google Patents
Turbomaschine, insbesondere Axial kompressorInfo
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Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. VV. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNH1ARDT
München Hamburg ZZkJQ 12k
telefon= 395314 2000 HAMBURG 50, 22'Pebruar
TELEGRAMME: KARPATENT KONIGSTRASSE 28
W. 25 181/72 8/Ja
Societe Nationale d'Etude et de Construction
de Hoteurs deviation, Paris (Frankreich)
Turbomaschine, insbesondere Axialkompressor.
Die Erfindung "bezieht sich allgemein auf Turbomaschinen
und insbesondere auf ixialkornpressorenf wie diejenigen,
die in Gasturbinengruppen oder in lurbostrahltriebwerken
von Luftfahrzeugen verwendet werden«
Ea ist bekannt,, daß, wenn einem in einer Mediumströ-
^Wlff ivi 11."Oi"-!T(YhITfVH P-WPi"!. "hftifftii ^l .αΛ«ί>"!pp f^in^Tü piii.c^l
eines Gleitflugzeugesp eine schwingende Bewegung erteilt
wird, dadurch sein -Auftrieb erhöht und/oder sein Widerstand vermindert werden kann. Dieser Effekt des Schwingens
eines Profils, der mit Katsmayr-Effekt bezeichnet
wird, ist an die stromab des Profils erfolgende Verschiebung von Wirbeln geknüpft, die an seiner Hinterkante auftreten.
Die optimaler Werte der Amplitude und der Frequenz der Schwingungen können durch Experimente und insbesondere
auo den Ergebnissen γόη Versuchen im Windkanal be-
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stimmt werden, die in der Zeitschrift "L1Aeronautique et
1'Astronautique" (Verlag "Air et Cosmos", Paris XVII, rue
Alphonse-de-Neuville 13) Nr. 23 (970-7), Seiten 23 bis 37,
veröffentlicht und kommentiert sind. Diese optimalen Werte sind von Parametern, wie der Geschwindigkeit der
Strömung und ihres mittleren Einfalls, abhängig.
Gemäß der Erfindung wird einem Gitter von Profilen,
welches eine Turbomaschinenstufe bildet, eine schwingende j
Bewegung erteilt, wobei der Katzmayr-Effekt nicht dazu
ausgenutzt wird, einen Auftrieb zu erhöhen oder einen Widerstand zu vermindern, sondern die Leistung der Maschinenstufe
zu verbessern. Die Verbesserung ist umso bedeutsamer, je mehr die Amplitude und die Frequenz der
Schwingungen sich den optimalen Werten nähern, welche Punktionen der Arbeitsparameter der Stufe sind und die
durch Versuche bestimmt werden können.
Beispielsweise sind die optimalen Werte der Amplitude und der Frequenz der Schwingungen der Schaufeln einer
Kompressorstufe von der Drehgeschwindigkeit (oder genauer dem als reduzierte Geschwindigkeit bezeichneten Arbeitsparameter N/V^) und von der aerodynamischen Belastung
der Stufe (beispielsweise von dem Parameter P2/P1, d.h. dem Verhältnis der Drücke stromab und stromauf der Stufe)
abhängig. Durch Versuche können diese optimalen Werte alo
Punktion dieser beiden Parameter bestimmt werden»
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden daher
den Schaufeln einer Kompressorstufe Schwingungen mit
einer Amplitude und einer Frequenz erteilt, die als Funktion dieser beiden Parameter derart variieren gelassen
werden, daß sie in unmittelbarer Nähe ihrer optimalen
Werte gehalten werden. Gemäß anderen einfacheren Ausführungsformen kann lediglich die Frequenz variieren gelassen
werden, während eine zwischen ihren äußersten optimalen Werten liegende mittlere Amplitude aufrechterhalten wird,
oder umgekehrt. Gemäß noch anderen Au3führungsformen
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können die Amplitude und/oder die Frequenz als Funktion
von lediglich einem der "beiden oben genannten Parameter
variieren gelassen werden.
Die Erfindung weist einen besonderen Vorteil im Pail
von Kompressoren oderner Turbostrahltriebwerke auf, bei welchen die Grenzen der Betriebssicherheit bei geringer
Geschwindigkeit ungenügend sind, line schwingende Bewegung
der Schaufeln der Kopfstufe ermöglicht tatsächlich, das Abreißen des Turbostrahltrieberks zu verhindern.
Die auf den Gebieten der Materialien und der Technologie erzielten Fortschritte, welche jetzt Kompressorräder
mit änderbarer Steigung herausteilen gestatten, machen die Verwirklichung eines Mechanismus relativ leicht,
welcher imstande ist, den Schaufeln des Kompressorrotors $
eine schwingende Bewegung zu erteilen.
Es können auch Statorschaufeln, beispielsweise diejenigen eines Eingangsleitrades schwingen gelassen werden.
Dadurch, daß der Statorbeschaufelung einer Kompressorstufe eine schwingende Bewegung erteilt wird, wird nicht
nur die Leistung dieser Beschaufelung, sondern auch diejenige
der nachfolgenden Rotorbeschaufelung erhöhte Es ist offensichtlich, daß die Eotorschaufein und die Statorschaufeln
auch gleichzeitig schwingen gelassen v^erden können. Man kann auch die Schaufeln einer oder mehrerer
Stufen schwingen lassene
Die Anwendung der Erfindung auf das Kopfgebläse eines
Kompressors eines Luftfahrzeug-Turbostrahltriebwerks führt zu einem Leistungsgewinn sowie zu einer größeren
Stabilität des gesamten Turbostrahltriebwerks und zu einer
Erhöhung der Belastung oder Ladung des Gebläses. Diese Ladungserhöhung kann sogar ermöglichen, die Anzahl der
Stufen des Gebläses auf eine einzige zu vermindern. Diese
Vorteile gleichen die G evd-Chts erhöhung, die durch die
Mechanismen hervorgerufen wird, welche für diese Anwendung der Erfindung erforderlich sind, weitestgehend aus.
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Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung "beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist ein Prinzipschema einer Vorrichtung, welche gestattet, den Rotorschaufeln einer Kompressorstufe
eine schwingende Bewegung zu erteilen, deren Amplitude und Frequenz Funktionen der reduzierten Geschwindigkeit und der
aerodynamischen Belastung sind.
Fig.2 ist eine axiale Halbschnittansicht eines Teils
eines Kompressorrotors, und sie zeigt eine Vorrichtung, die den Schaufeln einer Stufe
eine schwingende Bewegung erteilt. Fig. 3 ist eine Schnittansicht nach der Linie III-III
der Fig. 2„
Fig, 4 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, die
Fig, 4 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, die
eine andere Ausführungsform wiedergibt.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht nach der Linie V-V der Fig. 4.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Rad eines Axialkouipressora
bezeichnet, das um seine Achse X-X1 in Drehung versetzt
wird. Das Rad iot teilweise im Axialschnitt dargestellt. Es trägt die Rotorbeschaufelung einer Komperasorstufe,
die eine Mehrzahl von Schaufeln 2 aufweist", deren jede mittels eines Kugellagers 3 um eine mit Bezug auf das Had
radial vorlaufende Achse Y-Y' schwenkbar angeordnet ist.
Eine allgemein mit 4 bezeichnete Steuervorrichtung, die weiter unten näher erläutert wird, gestattet, sämtliche
Schaufeln 2 um ihre entsprechenden Achsen Y-Y'
gleichzeitig nach beiden Seiten einer mittleren Stellung ' zu verschwenken, die mit Hilfe üblicher Mittel bestimmt
worden iat, um das gewünschte Arbeiten des Kompressors zu erhalten. Die Amplitude und die Frequenz der den Schaufeln
2 von der Steuervorrichtung 4 erteilten schwingenden Schwenkbewegung sind Funktionen der Parameter Ν/"/1? und
P2/P1, welche durch vorhergehende Versuche bestimmt worden
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sind, um optimale leistungswerte des Kompressors zu erhalten.
Jede Schaufel 2 ist mit einem Zapfen 2a versehen, der an seinem Ende ein Zahnrad 5 trägt, und die Zahnräder 5
sämtlicher Schaufeln 2 kämmen mit einer Zahnung 6a eines
Kranzes 6, der sich um die .Achse X-X1 drehen kann, wobei
er in einem Lageransatz 1a des Rades 1 gleitet. Dieser Kranz 6 ist auf seiner der Zahnung 6a gegenüberliegenden
Seite mit einer weiteren Zahnung 6b versehen, die mit einem
Zahnrad 7a an einer radialen Y/elle 7 kämmt, welche von
einem Lager 1b des Rades abgestützt ist und ein weiteres Zahnrad 7b aufweist. Dieses Zahnrad 7b kämmt seinerseits
i-Bit einem Zahnrad 8a auf der Welle eines Motors 8, der
gleichachsig zu dem Rad 1 angeordnet und mit diesem verbunden
ist. Der Motor 8 wird von der Steuervorrichtung 4 derart betätigt, daß er dem Zahnrad 8a eine schwingende
Drehbewegung erteilt, die Über clas Zahnrad 7b auf die
Welle 7 übertragen wird, deren Zahnrad 7a den Zahnkranz 6
abwechsö3.nd in der oinon und der anderen Richtung um -die
Achse X-X1 verschwenkt,, Die Schwenkbewegung des Zahnkranzes
6 wird gleichzeitig auf sämtliche Schaufeln 2 über die Zahnräder 5 übertragen, die ihrerseits auf die Schaufeln
eine schwingende Schwenkbewegung um ihre betreffenden Achsen Y-Y1 übertragen«
Die Steuervorrichtung 4 weist einun Regler 9 auf, der·
über zwei Leitungen 10 und 11 /snplitudfcnsignale bzw. PrequonKsißnalo
empfängt, die von einem Rechner 12 verarbeitet
sind, der über eine Leitung 15 das Signal Έ/~·/~Τ und
über eine Leitung 14 das Signal P2/P1 empfängt, wobei das
Signal P2/P1 von einem weiteren Rechner 15 verarbeitet
ist, dor über Leitungen 16 und 17 Signale der Drücke P1 bzw*
P2 empfängt, welche von Sonden 16a Lkw. 17a festgestellt
werden, die atr-ornauf b/AVo stromab der Schaufeln 2 angeordnet
sind. Der Regler 9 läßt den Motor 8 abwechselnd in der einon und der anderen Richtung derart drehen, daß
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die Amplitude und die Frequenz der Schwingungen der Schaufeln 2 durch die über die Leitungen 10 und 11 empfangenen
Signale bestimmt aind0
. Eine solche Steuervorrichtung kann von den Fachleuten verwirklicht werden, l>ie Signale N/Vt und P2/P1 werden
in der Technik des Regeins von Turbomaschinen laufend angewendet.
Die Verwirklichung eines Rechners, wie des Rechners 12, der Auagangssignale zu liefern vermag, die aus
Versuchen empirisch erhaltene Funktionen der Signale N/Vt
und P2/P1 sind, liegt im Bereich der Kenntnisse des Fachmanns. Wenn der Motor 8 beispielsweise ein Elektromotor
ist, ist es leicht, einen Regler, wie den Regler 9, zu verwirklichen, der den Motor abwechselnd in der einen und
der anderen Richtung erregt, um dem Zahnrad 8a eine schwingende Drehbewegung zu erteilen, deren Frequenze und Amplitude
durch die von dem Rechner 12 gelieferten Signale bestimmt sind.
Bei der in Fig. 2 und 3 wiedergegebenen Ausführungsform sind die Schaufeln 2 in dem Rad 1 mit Hilfe von drei
Sätzen von Kugellagern 3 nach Art von Kompressorschaufeln mit änderbarer Steigung derart angeordnet, daß jede Schaufel
2 um ihre Achse Y-Y1 wie im Fall der Ausführungsform
gemäß Figo 1 schwenkbar ist. Das Rad 1 ist von einer
Hohlwelle 18 abgestützt„ Das Ende des Zapfens 2a jeder
Schaufel 2 ist mit einer Zähnung 19 versehen, die mit einer Zahnung 20a an einer Stange 20 kämmt, die in Bohrungen
21 und 21a des Rades 1 verschiebbar gelagert ist0
Die beiden Enden der Stange 20 liegen an komplementären ringförmigen Nockenflächen 22 bzw. 22a an, die an zwei
Platten 23 bzw. 23a ausgebildet sind, welche mit einer gleichachsig zu der Hohlwelle 18 verlaufenden Welle 24
verbunden sind. Diese Welle 24 wird von einer Antriebsvorrichtung 25 in Drehung versetzt, die von einem feststehenden
Teil 26 des Kompressors Eibgestützt ist.
Die Antriebsvorrichtung 25 kann von beliebiger Art,
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beispielsweise von mechanischer, hydraulischer oder elektrischer Art, sein, und sie wird von einer aicM
dargestellten Einrichtung derart gesteuert, daß sis ίΐΐ©
Y/elle 24 mit einer regelbaren Drehgeschwindigkeit as.«
treibt. Wenn die DrehgeschwindigkeitoJm der Welle 24 ?os
der Drehgeschwindigkeit LJn der Hohlwelle 18 verschieden
ist, verschieben sich die Enden jeder Stange 20 längs der Nockenflächen 22 bzwo 22a, welche derart ausgebildet sind,
daß sie jeder Stange 20 während dieser Verschiebung eine schwingende Translationsbewegung erteilen, deren. Frequenz
der Differenz der Drehgeschwindigkeit und proportion
Cdi 111
nal ist. Die Bewegung jeder Stange 20 wird über ihre
Zahnung 20a und die Zahnung 19 an dem Schaufelsapfen 2a
auf die zugehörige Schaufel 2 übertragen» ao daß diese
eine schwingende Schwenkbewegung um ihre Achse Y-Y' erfährt.
Diese Ausführung gestattet, wenn den komplementären Nockenflächen 22 und 22a eine zweckentsprechende Ausbildung
gegeben wird, die Schaufeln miteinander in Phase schwingen zulassen.
Da die Frequenz der Schwingungen der Differenz der
Drehgeschwindigkeiten uj& und u^ proportional ist, ist es
durch Steuern der Antriebsvorrichtung 25 nach einem Verfahren, das dem oben, in Verbindung mit -^ig* 1 beschriebe»
nen analog ist, möglich, diese Frequenz als Funktion der A *r*1-!. η A +· c· r\ i"i **·*-. v^/-ν4* λ ι·* f\ λ<* !"λ^υ1."^.^«? πΛ^γ· γ?** t*ez.fr pa"? Vi
Bei der in Fig. 4 und 5 wiedergegebenen Ausführungsform,
bei welcher die Elemente, die eine gleiche Aufgabe wie diejenigen der Aueführungsform gemäß Fig, 2 und 3 ausführen,
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist jede
Schaufel 2 in dem Rad 1 wieder mit Hilfe von drei Sätzen
von Kugellagern 3 angeordnet. In dem Fuß 27 jeder Schaufel
2 irrt eine radiale Gewindebohrung 28 ausgebildet, in
welche das Gewindeende 29a einer Stange 29 eingeschraubt
int, die in einer Bohrung 1c verschiebbar ist, welche in
dem Rad 1 in radialer Ausrichtung mit der Gewindebohrung
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28 ausgebildet ist. Die Stange 29 ist an ihrem anderen Ende rechtwinklig umgebogen, um einen sich parallel zur
Achse X-X1 des Kompressors erstreckenden Finger 29b zu
bilden« Das Ende dieses Fingers 29b ist mit einem Kugellager
30 versehen, das in einer ringförmigen Nut 31 aufgenommen ist, die in einer mit der Welle 24 verbundenen
Platte 32 ausgebildet ist.
Die ringförmige Nut 31 verläuft exzentrisch mit Bezug auf die Achse X-X1, so daß, wenn die Welle 24 von
der Antriebsvorrichtung 25 mit einer Geschwindigkeit in Drehung versetzt wird, die von der Drehgeschwindigkeit
D der V/eile 18 verschieden ist, jede der Stangen 29 in
a
ihrer Bohrung 1c in άβηι Rad 1 in einer Translationsbewegung
mit einer Amplitude, die gleich der Exzentrizität e der ringförmigen Hut 31 ist (Fig. 5), und mit einer
Frequenz schwingt, die der Differenz üj -Ljm proportional
ist. Das Gewinde in der -"ohrung 28 der Schaufel 2 und
das Gewinde 29a der Stange 29 haben eine sehr große Steigung, um eine umkehrbare Schraubverbindung zu bilden,
welche die Translationsschwingungen der Stange 29 in
Schwenkschwingungen der Schaufel 2 umwandelt. Die Frequenz dieser Schwingungen ist der Differenz ujo - uj
noch proportional, und ihre Amplitude ist*der Exzentrizität
e der ringförmigen Nut 31 proportional.
An den beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispielen sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Abwandlungen
möglich. Insbesondere könnte die Exzentrizität e der ringförmigen Nut131 regelbar sein, was ermöglichen
würde, auch die Amplitude der Schwingungen der Schaufeln zu regeln,.
Obwohl die beschriebenen Ausführungsfonnen sich auf
einen Axialkompressor beziehen, wird der Rahmen der Erfindung
nicht verlassen, wenn den Schaufeln einer oder mehrerer Stufen einer Turbomaschine anderer Art, beispielsweise
einer Turbine, eine schwingende Bewegung erteilt wird ο
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Claims (7)
1. Turbomaschine, insbesondere Axialkompressor, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung, welche jeder der Schaufeln eines eine Stufe der Turbomaschine bildenden
Schaufelgitters zwangsläufig Schwingungen um eine radiale Schwenkachse zwecks Verbesserung der Leistung der Stu&fe
erteilt»
2. Turbomaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine "Vorrichtung, welche die Frequenz oder die Amplitude
'der Schwingungen oder ihre Frequenz und ihre Amplitude als Funktion eines oder mehrerer Arbeitsparameter der Maschinenstufe,
wie ihrer Drehgeschwindigkeit und der Drükke stromauf und stromab der Stufe, regelt»
3. Kompressor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche die Frequenz oder die Amplitude
der Schwingungen oder ihre Frequenz und ihre Amplitude als funktion von wenigstens zwei Parametern regelt, welche
die Drehgeschwindigkeit des Kompressors bzw· die -aerodynamische
Belastung der Stufe darstellen»
4. Kompressor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Drehgeschwindigkeit des Kompressors darstellende Parameter die reduzierte Geschwindigkeit Έ/~/Έ ist«
5o Kompressor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der die aerodynamische Belastung der Stufe
darstellende Parameter das Verhältnis P2/P1 der Drücke stromab und stromauf der Stufe isto
6. Kompressor nach einem der Ansprüche 3 bis 5» dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung eine Einrichtung aufweist, welche die Frequenz oder die Amplitude
der Schwingungen oder ihre Frequens und ihre Amplitude in der Nähe voiyoptimalen Werten hält, die durch Versuche als
Funktion des oder der Parameter bestimmt sind.
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7. Turbomaschine oder Kompressor nach einem der Ansprüche
1 bis 6 mit einem Schaufelgitter, welches eine Stufe des Rotors der Turbomaschine bzw· des Kompressors
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung jeder
der Schaufeln um ihre Schwenkachse mit der auf den Rotor bezogenen Winkelstellung eines Steuerorgans verknüpft ist,
welches koaxial zu dem Rotor derart in Drehung versetzt .· wird, daß die Schaufeln mit einer Frequenz schwingen, die
der Differenz der Drehgeschwindigkeit dieses Organs und der Drehgeschwindigkeit des Rotors proportional ist.
209839/0731
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|---|---|---|---|
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| FR2942645B1 (fr) * | 2009-02-27 | 2011-04-01 | Snecma | Aubes de soufflante a calage cyclique applique par une piste de guidage. |
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