DE2208365B2 - Schnelladeverfahren und Schaltung zum Laden einer Akkumulatorenbatterie - Google Patents
Schnelladeverfahren und Schaltung zum Laden einer AkkumulatorenbatterieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schneliadeverfahren zum Laden einer Akkumulatorenbatterie unter Anwendung
folgender Schritte: Anlegen eines hohen Ladestromes während eines ersten festen Zeitraumes; Unterbrechen
der Hochstrom-Ladung; und Überwachung der Batteriespannung während der Unterbrechung; die Erfindung
betrifft ferner eine Batterie-Ladeschaltung zur Anwendung dieses Verfahrens.
Die Erfindung baut sich teilweise auf Verfahren und Ladeschaltungen auf, die aus der US-PS 35 17 293,
US-PS 36 14 583, US-PS 36 09 502 und US-PS 36 09 503 bekannt sind.
Bekanntlich läßt sich die Ruhespannung einer Batterie bei Unterbrechung eines diese zuvor durchfließenden
hohen Ladestromes ausgezeichnet als Indikator für den Ladezustand der Batterie einsetzen. Dies gilt
insbesondere, wenn das Laden der Batterie nach dem Verfahren und mit der Vorrichtung erfolgt, die in der
US-PS 35 17 293 beschrieben sind. Im Verlaufe des Ladevorganges steigt die Batterie-Klemmenspannung
jedesmal etwas weniger an, wenn der hohe Ladestrom unterbrochen wird.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, den Endzeitpunkt für die Hochstrom-Ladung der
Batterie durch genaue Überwachung der Batterie-Ruhespannung zu bestimmen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei dem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß der hohe Ladestrom wieder angelegt wird, wenn die Betriebsspannung mindestens bis auf einen vorbestimm-
ten Spannungswert innerhalb eines zweiten festen Zeitraums absinkt; daß die Schritte so lange wiederholt
werden, bis die Batteriespannung bei abgeschaltetem hohem Ladestrom während des zweiten festen Zeitraumes
nicht mehr auf den vorbestimmte·) Spannungswert absinkt und daß danach das weitere Anlegen des hohen
Ladestromes gesperrt wird.
Diese Aufgabe wird ferner durch eine Batterie-Ladeschaltung
mit einer Quelle für Ladestromimpulse, mit einem erster Strompfad zwischen der Quelle und der zu
ladenden Akkumulatorenbatterie, in dem sich ein steuerbarer Schalter mit einem Hochwiderstands-Schaltzustand
und einem Niedrigwiderstands-Schaltzustand zum Durchlassen eines die nominale Ein-Stunden-Kapazität
der Zellen der zu ladenden Batterie übersteigenden Ladestromes befindet, und mit einem
den steuerbaren Schalter überbrückenden Dauerlade-Stiompfad,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung mit Einrichtungen zur Überwachung des
Grades der Batteriespannungs-Änderung bei Abschaltung
des hohen Ladestromes, und mit von den Überwachungs-Einrichtungen abhängigen Einrichtungen,
welche den Betrieb des steuerbaren Schalters in der Weise steuern, daß dieser seinen Hochwiderstands-Schaltzustand
beibehält, nachdem der Grad der Batteriespannungs-Änderung kleiner als der vorbestimmte
Wert geworden ist, vorhanden ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Alisführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein kombiniertes Block- und Schaltschcma einer Batterie-Ladeschaltung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens;
F i g. 2 ein Diagramm mit verschiedenen Kennlinien der Akkumulatorenbatterie-Klemmenspannung bei Unterbrechung
eines hohen Ladestromes;
F i g. 3 ein Diagramm mit festen Zeiträumen, in deren Verlauf der hohe Ladestrom angelegt wird bzw. die
Ruhespannung der Akkumulatorenbatterie abgetastet wird; und
F i g. 4 ein Diagramm mit Übertragungs-Kennlinien eines Differenz-Verstärkers, wie er in der Schaltung von
F i g. 1 verwendet wird.
Im erfindungsgemäßen Schnelladeverfahren zum
Laden einer Akkumulatorenbatterie werden über einen steuerbaren Schalter 2 Ladeimpulse von hohem Strom
einer Akkumulatorenbatterie 1 zugeführt; der steuerbare Schalter 2 befindet sich zwischen einer Ladestrom-Impulsquelle
3 und der Batterie !.Zur Überwachung der Ruhespannung der Batterie 1 ist diese durch eine
Steuerschaltung 4 überbrückt; diese Steuerschaltung 4 steuert außerdem die Betriebsweise des Schalters 2.
Bestimmte Anwendungsbereiche fordern relativ leichte Batterie-Ladegeräte; in einem solchen Fall kann
zur Ladeschaltung ferner ein Wechselrichter 5 und ein Transformator 6 zur Umwandlung des Ausganges der
Impulsquelle 3 in eine hochfrequente Wechselstromquelle gehören, wie aus der US-PS 36 09 502 bekannt ist.
In jedem Falle steuert ciie Steuerschaltung 4 den steuerbaren Schalter 2 in der Weise, daß ein hoher
Ladestrom während eines ersten festen Zeitraumes zur Batterie gelangt und anschließend unterbrochen wird,
um die Batterie-Ruhespannung zu überwachen. Unter Batterie-Ruhespannung versieht man die Klemmensnannune
der Batterie während des Zeitraumes, in dem kein Ladestrom fließt Der Batterie kann jedoch ein
Dauerladestrom zugeführt werden, dessen Wert annähernd lOOstel vom hohen Ladestrom beträgt; dennoch
kann man trotz der Anwesenheit eines solchen r. Dauerladestromes die Batterie-Klemmenspannung immer
noch als Batterie-Ruhespannung betrachten. Wird demgemäß nachfolgend von der Überwachung oder
Abtastung der Ruhespannung gesprochen, so kann es sich entweder um die Batterie-Klemmenspannung bei
ίο fließendem Dauerladestrom, oder um die Batterie-Klemmenspannung
ohne jeglichen Ladestromfluß handeln.
Während eines zweiten festen Zeitraumes vergleicht die Steuerschaltung 4 die Batterie-Ruhespannung mit
r> einer Referenzspannung. Sinkt die Batterie-Ruhespannung
gegenüber der Referenzspannung auf einen vorbestimmten Wert ab, dann veranlaßt die Steuerschaltung
4 den steuerbaren Schalter 2, wieder einen hohen Ladestrom anzulegen. Diese Schritte wiederho-
2<) fen sich, bis die Batterie-Ruhespannung oberhalb des
vorbestimmten Wertes verbleibt, während sie im Verlaufe der Unterbrechung des hohen Ladestromes
während des zweiten festen Zeitraumes überwacht wird. Sinkt die Batterie-Ruhespannung nicht während des
-'"> zweiten festen Zeitraumes auf den vorbestimmten Wert
ab, so unterbindet die Steuerschaltung 4 ab sofort den Betrieb des steuerbaren Schalters 2, so daß der Batterie
1 kein hoher Ladestrom mehr zugeführt werden kann.
Der steuerbare Schalter 2 aus der Ladeschaltung von
ν Fig. 1 beinhaltet einen Thyristor 10, dessen Ar.ode an
die eine Seite der Impulsquelle 3, und dessen Kathode über den Wechselrichter 5, Transformator 6, und zwei
Gleichrichter 7 und 8, welche an entgegengesetzten Enden der Sekundärwicklung des Transformators 6
ι■> angeschlossen sind, zur Batterie 1 führt und über diese
wiederum mit der anderen Seite der Impiilsquelle 3
verbunden ist. Ferner umfaßt der steuerbare Schalter 2 einen sättigbaren Transformator 11 mit drei Wicklungen,
nämlich einer Torwicklung 12, einer Serienwick-
•to lung 13 und einer Steuerwicklung 14. Die Torwicklung
12 liegt zwischen der Steuerelektrode und der Kathode des Thyristors 10, und zwar unter Zwischenschaltung
eines stromLegreiizenden Widerstandes 15. Die Serienwicklung
13 liegt zwischen Anode und Kathode des
ir> Thyristors 10, ebenfalls unter Einschaltung eines
strombegrenzenden Widerstandes 16. Die Steuerwicklung 14 ist in nachfolgend beschriebener Weise an die
Steuerschaltung 4 angeschlossen. Ein Kondensator 17 und ein Widerstand 18 liegen jeweils zwischen der
r>» Steuerelektrode und der Kathode des Thyristors 10.
Zur Steuerschaltung 4 gehört eine die Batterie 1 überbrückende erste Steuerschaltung mit einem Widerstand
20, einer Z-Diode 21 und einer Z-Diode 22 in Serienschaltung. Ein Kondensator 23 überbrückt die
V\ beiden Z-Dioden 21 und 22. Außerdem gehört zur
Steuerschaltung 4 eine zweite die Batterie 1 überbrükkende Spannungsteilcrschaltung mit einer Z-Diode 24
und einem Widerstand 25 in Serienschaltung. Die beiden in Serie liegenden Z-Dioden 21 und 22 sind mit einer
mi weiteren Spannungsteilerschaltung überbrückt, welche
aus einem Potentiometer 26 sowie einem Thermistor 27 in Serienschaltung besteht. An der Verbindungsstelle
zwischen Widerstand 20 und Z-Diode 21 erscheint eine erste Referenzspannung, und eine zweite Referenzspan-
^ nung mit niedrigerem Wert erscheint zwischen den
beiden Z-Dioden 21 und 22. Diese Referenzspannungen werden zur Versorgung der restlichen Steuerschaltung
4 mit BetriebssDannune benutzt. Die Z-Diode 24 ist zum
Zwecke der Temperaturkompensation in thermischem Kontakt mit dem Thermistor 27.
Die restliche Steuerschaltung 4 besteht aus einem Differenzverstärker und bipolaren Detektor 30, einer
Schwellwert-Stellschaltung 31, einem Transistor-Schallkreis
32, zwei Feldeffekt-Transistoren 33 und 34 mit ihren Steuerschaltungen, und aus einem strombegrenzenden
Widerstand 35, der zwischen dem Ausgang des Transistor-Schaltkreises 32 und der Steuerwicklung 14
des sättigbaren Transformators 11 liegt. Die beiden Eingangssignale des Differenzverstärkers und bipolaren
Detektors 30 sind eine Referenzspannung vom Schleifer des Potentiometers 26, und eine an der Verbindungsstelle
zwischen Z-Diode 24 und Widerstand 25 anliegende Spannung, welche die Batterie-Klemmenspannung
repräsentiert. Dip zwischen Z-Diode 24 und Widerstand 25 anliegende Spannung gelangt über ein Hochfrequenz-Filternetzwerk,
bestehend aus einem Widerstand 36 und einem mit Masse verbundenen Kondensator 37,
an den einen Eingang des Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30. Gemäß Fig. 1 ist auch die
negative Klemme der Batterie 1 an diese Masse angeschlossen. Der Differenzverstärker und bipolare
Detektor 30 besiizt außer seinen beiden Eingängen und seinem Ausgang einen an Masse angeschlossenen
Anschluß 38 sowie einen oberhalb der Z-Diode 21 an die Quellspannung angeschlossenen Anschluß 39. Der
Ausgang des Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30 ist mit dem Eingang der Schwellwert-Stellschaltung
31 verbunden, die über einen Anschluß 40 an die niedrigere Schwellspannung zwischen den Z-Dioden 21
und 22 angeschlossen ist. Ferner besitzt die Schwellwert-Stellschaltung 31 zwei durch einen Kondensator
23 überbrückte Anschlüsse 41 und 42, und einen Schwellwerl-Stelianschluß 44, der mit dem drain-Element
des Feldcffekt-Transistors 34 verbunden ist. Der Ausgang der Schwellwert-Stellschaltung 31 ist über eine
Diode 45 an den Transistor-Schaltkreis 32 angeschlossen;
an der Verbindungsstelle zwischen dieser Diode 45 und dem Transistor-Schaltkreis 32 steht außerdem über
eine Diode 46 und den Feldeffekt-Transistor 33 mit der /weiten Queüspannung zwischen den Z-Dioden 21 und
22 in Verbindung. Vorteilhafterweise können der Differenzverstärker und bipolare Detektor 30, die
Schwellwert-Stellschaltung 31, der Transistor-Schaltkreis 32 sowie die Dioden 45 und 46 in einem
integrierten Schaltkreis zusammengefaßt sein.
Zur Steuerschaltung für den Feldeffekt-Transistor 34
gehört ein zwischen dessen Steuerelektrode und einem Ausgangs-Anschluß 51 des Transistor-Schaltkreises 32
liegender Kondensator 50, und ferner ein Widerstand 52 sowie eine parallel zu diesem liegende Serienschaltung
aus einem Widerstand 53 und einer Diode 54, über die das Steuerelement des Feldeffekt-Transistors 34 mit
Masse verbunden ist.
Die Steuerschaltung für den Feldeffekt-Transistor 33 umfaßt ferner einen Kondensator 55, einen Widerstand
56 und einen Widerstand 58, die alle mit der Steuerelektrode des Feldeffekt-Transistor? 33 verbunden
sind und andererseits mit Quellelementen bzw. einem Ausgangsanschluß 51 des Transistor-Schaltkreises
32 bzw. mit Masse verbunden sind. Die in Serien liegende Kombination aus Kondensator 55 und
Widerstand 56 ist durch einen im Ruhezustand offenen Schalter 57 überbrückt.
Zum Transistor-Schaltkreis 32 gehört ein Transistor 61 sowie ein weiterer Transistor 60, der den
Betriebsstrom für den Transistor 61 einstellt. Beide Transistoren 60 und 61 sind NPN-Typcn. Transistor 60
ist mit seinem Kollektor über einen Widerstand 62 an die erste Spannungsquelle oberhalb der Z-Diode 21, und
über eine Serienschaltung aus einer Diode 64 und einem ι Widerstand 65 mit seinem Emitter an die Quellspannung
zwischen den beiden Z-Dioden 21 und 22 angeschlossen. Während Kollektor und Basis dieses Transistors 60
durch einen Widerstand 63 überbrückt sind. Die Basis des Transistors 61 liegt am Verbindungspunkt zwischen
in Diode 64 und Widerstand 65, während der Emitter
dieses Transistors an der Quellspannung zwischen den Z-Dioden 21 und 22 liegt. Mit seinem Kollektor ist der
Transistor 61 über einen Widerstand 66 an die Quellspannung oberhalb der Z-Diode 21 angeschlossen.
i") Am Kollektor von Transistor 61 befindet sich auch der
Ausgangsanschluß 51 des Transistor-Schaltkreises 32.
Im Betrieb liefert die Ladestrom-Impulsquelle 3,
beispielsweise ein Vier-Weg-Gleichrichter zur Gleichrichtung einer HO V-Spannungsquelle mit 60 Hz Netz-
>o frequenz Gleichstromimpulse. Die positiven Stromphasen
der Impulsquelle 3 fließen über Widerstand 16 zur Serienwicklung 13 des sättigbaren Transformators 11.
Dieser Strom sättigt sehr schnell den sättigbaren Transformator 11, so daß die Torwicklung 12 nicht die
-1) zur Durchschaltung des Thyristors 10 erforderliche
Zündspannung zwischen Steuerelektrode und Kathode des Thyristors erzeugen kann. Somit verbleibt als
einziger Strompfad für den aus der Impulsquelle 3 zum Wechselrichter 5 fließenden Strom die Serienschaltung
i» aus Widerstand 16 und der Serienwicklung 13.
Gemäß Fig. 1 kann als zusätzlicher Strompfad ein Dauerlade-Strompfad um den Thyristor 10 herumgelegt
sein, und zwar in Form einer Serienschaltung aus Anzeigelampe 70 und Strombegrenzungs-Widerstand
Der Wechselrichter 5 wandelt die Gleichstromimpulse in eine hochfrequente Wechselspannung um. Handelt
es sich beim Wechselrichter 5 um einen Typ, wie er aus der US-PS 36 09 502 bekannt ist, so ist die hochfrequen-
4(1 te Wechselspannung im wesentlichen rechteckförmig.
Diese Wechselspannung wird über einen Transformator 6 auf die als Doppelweg-Gleichrichter geschalteten
Dioden 7 und 8 gegeben, so daß zwischen der Verbindungsstelle zwischen den Gleichrichtern 7 und 8
-T1 und einer Mittelanzapfung 72 des Transformators 6
Gleichstrom-Impulse abgenommen werden können. Somit fließt, wenn die Batterie 1 an die Ladeschaltung
gemäß F i g. 1 angeschlossen wird, zunächst ein Dauerladestrom von der Impulsquelle 3. Dieser
so Dauerladestrom kann in der Größenordnung von einem
Zehntel des Stromwertes liegen, den Batteriehersteller beispielsweise für das Aufladen von Nickel-Kadmium-Batterien
empfehlen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß die Batterie 1 eine 24 V-Nickel-Kadmium-Batterie
von 7 Amperestunden ist, bestehend aus 20 Zellen. Um eine solche Akkumulatorenbatterie durch Anlegen
eines hohen Ladestromes schnell laden kann; hierfür wird im allgemeinen mit einem hohen Strom geladen,
bo welcher die Ein-Stunden-Nennkapazität der Batteriezellen
übersteigt, und zwischenzeitlich wird die Batterie während des Ladeprozesses immer wieder entladen.
Diese Batterieentladungen können gemäß US-Patent 35 17 293 erfolgen, oder es kann jeweils nach Beendi-
b5 gung eines Hochstrom-Ladeimpulses entladen werden,
wie aus US-PS 36 09 502 bekannt ist Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird gemäß der US-PS 36 09 502
am Ende jedes Hochstrom-Ladeimpulses ein Entlade-
Strompfad bereitgestellt, der entweder über den Gleichrichter 7 oder 8 und die Sekundärwicklung des
Transformators 6 zur Mittelanzapfung 72 und von dort zum negativen Anschluß der Batterie 1 führt.
Ladet man eine 24-Volt-Batterie mit hohem Ladestrom,
so erreicht die Ausgangsspannung an der Verbindungsstelle zwischen den Gleichrichter 7 und 8
einen Spitzenwert von etwa 31 Volt. Legt man 31 Volt an den aus Widerstand 20 und den Z-Dioden 21 und 22
bestehenden Spannungsteiler, so legen 12 Volt oberhalb ι u
der Z-Diode 21 und 6 Volt an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Z-Dioden 21 und 22 an, gemessen
gegenüber Masse, wo auch der negative Anschluß der Batterie 1 angeschlossen ist.
Zur Erzeugung eines hohen Ladestromes muß der <5
Thyristor 10 so getriggert werden, daß er einen Strompfad mit niedrigem Widerstand zwischen Impulsquelle
3 und Wechselrichter herstellt. Der Betrieb des Thyristors 10 wird durch die Wicklungen des sättigbaren
Transformators 11, die Widerstände 15 und 16, und durch das aus Kondensator 17 und Widerstand 18
bestehende Zeitglied gesteuert. Solange Strom lediglich durch die Serienwicklung 13 fließt, wird der Thyristor 10
nicht durchgeschaltet, weil dieser Strom den Transformator 11 schnell sättigt. Zur Durchschaltung des ^
Thyristors 10 muß zusätzlich ein Strom durch die Steuerwicklung 14 fließen, und zwar muß der Strom aus
dem mit einem Punkt versehenen Ende der Steuerwicklung 14 herausfließen, um den Thyristor einzuschalten.
Fließt Strom aus dem mit einem Punkt gekennzeichneten Ende der Steuerwicklung 14, so ist das durch
diesen Strom erzeugte Feld dem anderen Magnetfeld entgegengesetzt, welches durch den durch die Serienwicklung
13 fließenden Strom erzeugt wird. Fließt also Strom durch die Steuerwicklung 14, so überwindet der
durch die Serienwicklung 14 fließende Strom das von dem durch die Steuerwicklung 14 fließenden Strom
erzeugte Feld; steigt jetzt der Strom in der Serienwicklung 13 an, so führt er das Magnetfeld aus der Sättigung
heraus, dieses wird kleiner. Während das Magnetfeld im Kern des sättigbaren Transformators 11 beginnt,
zusammenzubrechen, wird in der Torwicklung 12 eine Spannung induziert, welche den Thyristor 10 triggert.
Diese Betriebsphase mit hohem Ladestromfluß dauert an, solange Strom durch die Steuerwicklung 14 fließt;
der Stromfluß durch die Steuerwicklung 14 wird durch die Steuerschaltung 4 gesteuert.
Ursprünglich fließt kein Strom durch die Steuerwicklung 14, und die Batterie 1 erhält lediglich einen
Dauerladestrom. Zu Beginn der Betriebsphase mit hohem Ladestrom wird der Schalter 57 kurzzeitig
geschlossen, um eine Spannung von 6 Volt an den Ausgangsanschluß 51 der Steuerschaltung 4 zu legen.
Liegen 6 Volt am Anschluß 51 an, so läßt der mit 12 Volt
aufgeladene Kondensator 50 zwischen der Steuerelektrode und den Quellelementen des Feldeffekt-Transistors
34 negative 6 Volt auftreten. Durch diese negativen 6 Volt wird der Feldeffekt-Transistor 34
gesperrt, so daß dieser die Schwellwert-Stellschaltung 31 von Masse abtrennt Zusätzlich erscheinen die am
Ausgangsanschluß 51 auftretenden positiven 6 Volt an einem Ende der Steuerwicklung 14 auf, während das
andere Ende der Steuerwicklung 14 eine positive Spannung von 12 Volt aufweist, welche auch auf der
Oberseite der Z-Diode 21 anliegt Bei 6 Volt am einen Ende der Steuerwicklung 14 wird diese von einem
Strom durchflossen, welcher die Hochstrom-Batterieladung einleitet Bevor man durch Schließen des Schalters
57 den Ausgangsanschluß 51 adf ein Potential von 6 Volt bringt, liegen dort 12 Volt an, und zwar über den
Widerstand 66 des Transistor-Schaltkreises 32. Bei Abtrennung des Stellanschlusses 44 der Schwellwert-Stellschaltung
31 von Masse werden die beiden Transistoren 60 und 61 durchgeschaltet, so daß über den
Transistor 61 die positiven 6 Volt am Ausgangsanschluß 51 erhalten bleiben. Die positiven 6 Volt bleiben am
Ausgangsanschluß 51 über einen ersten festen Zeitraum hinweg erhalten, welcher durch die Entladungszeit des
Kondensators 50 begrenzt wird. Die Entladung vom Kondensator 50 erfolgt über die leitende Strecke des
durchgeschalteten Transistors 61, die Z-Diode 22 und den hohen Widerstand von Widerstand 52 hinweg statt.
Die Werte von Widerstand 52 und Kondensator 50 sind so ausgewählt, daß sie einen konstanten Zeitraum
begrenzen, in dessen Verlauf die Batterie 1 hohen Ladestrom erhält. Beispielsweise sei angenommen, daß
die KC-Zeitkonstante so gewählt ist, daß der Feldeffekt-Transistor
34 etwa 10 Sekunden lang abgeschaltet bleibt. Sobald Feldeffekt-Transistor 34 wieder durchgeschaltet
ist und den Anschluß 44 mit Masse verbindet, werden die Transistoren 60 und 61 des Transistor-Schaltkreises
32 abgeschaltet, so daß wieder plus 12 Volt am Anschluß 51 anliegen und der hohe
Ladestromfluß zur Batterie 1 beendet wird. Die Transistoren 60 und 61 bleiben abgeschaltet, bis an der
Basis von Transistor 60 wieder eine ausreichend hohe Spannung anliegt. Angenommen, der Emitter von
Transistor 61 liegt an 6 Volt, so muß die Spannung an der Basis von Transistor 60 etwa plus 71/? Volt erreichen,
um die beiden Transistoren durchzuschalten.
Im durchgeschalteten Zustand führt der Feldeffekt-Transistor 33 der Basis von Transistor 60 weniger als 6
Volt zu. Nach Abschaltung des hohen Ladestromes bleibt der Feldeffekt-Transistor 33 über einen zweiten
ausgewählten festen Zeitraum hinweg abgeschaltet. Während des hohen Ladestromflusses beträgt die
Spannung am Ausgangsanschluß 51 plus 6 Volt, so daß sich der Kondensator 55 auf etwa 3,6 Volt auflädt. Gibt
man dem Widerstand 56 einen Wert von 15 Megohm und dem Widerstand 58 einen Wert von 10 Megohm,
und liegen 3,6 Volt am Kondensator 55 an, so bleibt der Feldeffekt-Transistor 33 abgeschaltet Hebt man die
positive Spannung von 6 Volt am Ausgangsanschluß 51 auf plus 12 Volt an, so entlädt sich der Kondensator 55,
und nach Ablauf eines ausgewählten Zeitraumes wie beispielsweise 400 Millisekunden erreicht die Steuerelektrode
des Feldeffekt-Transistors 33 die zum Durchschalten des Feldeffekt-Transistors 33 notwendige
Schwellwertspannung, so daß jetzt die beiden Transistoren 60 und 61 abgeschaltet werden. In diesem
Falle fließt kein Strom mehr durch die Steuerwicklung 14, so daß jetzt der hohe Ladestromfluß durch Batterie 1
unterbrochen ist In diesem Augenblick ist der hohe Ladestromfluß, und in gewissen Anwendungsfällen die
Schnell-Ladung der Batterie 1 durch Abschaltung des steuerbaren Schalters 2 beendet
Um den hohen Ladestromfluß zum -richtigen Zeitpunkt zu beenden, wird die Batterie-Ruhespannung
überwacht; das ist die Batteriespannung zu einem Zeitpunkt, in dem kein Ladestrom fließt Angenommen,
die Zener-Spannung der Z-Diode 24 beträgt 24 Volt so baut sich der Rest der Batterie-Klemmenspannung am
Widerstand 25 auf. Diese Spannung wird mit einer Referenzspannung am Schleifer des Potentiometers 26
verglichen, welches zum Differentialverstärker und bipolaren Detektor 30 gehört Wird der Feldeffekt-
Transistor 34 angeschaltet und verbindet damit den Anschluß 44 der Schwellwert-Stellschaltung 31 mit
Masse, so wird durch Abschaltung der Transistoren 60 und 61 der hohe Ladestrom abgeschaltet und der
Schwellwert-Pegel des Differentialverstärkers und bipolaren Detektors 30 auf einen ausgewählten
Schwellwert von beispielsweise 17 Millivolt eingestellt. Liegt der ausgewählte Schwellwert bei 17 Millivolt, so
muß der am Widerstand 25 anliegende Teil der Batterie-Ruhespannung mindestens unterhalb diesen
Wert von 17 Millivolt der dem Differenzverstärker und
bipolaren Detektor 30 zugeführten Referenzspannung absinken, bevor mittels eines Signals über Diode 45 die
Transistoren 60 und 61 wieder angeschaltet werden.
Der Kurvenverlauf der Batterie-Klemmenspannung nach Fortnahme des hohen Ladestromes hat einen in
Fig.2 dargestellten Verlauf. Angenommen, der Spitzenwert der an die Batterie 1 angelegten Spannung
beträgt 32 Volt, und die Z-Diode 24 verbraucht davon 24 Volt, so verbleiben am Widerstand 25 noch 8 Volt.
Infolge innerer Verluste innerhalb der Batterie 1 wird diese Spannung schnell auf 7 Volt absinken, wie aus
F i g. 2 zu entnehmen ist. Im weiteren Verlauf sinkt die Baterie-Ruhespannung langsam in Form einer Parabel
in Richtung auf einen stabilen Endwert ab, der auch innerhalb mehrerer Stunden nicht erreicht wird.
Dennoch ist die Absinkgeschwindigkeit der Batteriespannung ein ausgezeichneter Indikator für den
Ladezustand der Batterie. Die Anstiegsrate der Batterie-Ruhespannung wird nämlich umso kleiner, je
weiter der Ladezustand der Batterie fortschreitet. So gehört die untere Kurve in F i g. 2 zu einer Batterie, die
weniger aufgeladen ist als die zur oberen Kurve gehörige Batterie. Angenommen, der Kondensator 55
und die Widerstände in seinem Entlade-Strompfad sind so bemessen, daß der Feldeffekt-Transistor 33 für 400
Millisekunden abgeschaltet bleibt, so wird, wenn die Batteriespannung so weit absinkt, daß der am
Widerstand 25 anliegende Spannungsanteil das 17-Millivolt-Fenster um die 6 Volt-Bezugsspannung am Eingang
des Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30 durchläuft, an die Diode 45 ein Impuls weitergeleitet,
welcher die Transistoren 60 und 61 zwecks Wiederanlegung des hohen Ladestromes durchschaltet. Sinkt der
am Widerstand 25 anliegende Anteil der Batteriespannung nicht so weit ab, daß er das 17-MillivoIt-Fenster
um die 6-Volt-Referenzspannung in 400 Millisekunden durchläuft (diese Zeit ist in F i g. 2 mit f3 bezeichnet), so
wird der Feldeffekt-Transistor 33 durchgeschaltet und verhindert damit die weitere Zufuhr des hohen
Ladestromes zur Batterie 1. Die Referenzspannung, mit der die Baiteriespannung an den Eingängen zum
Differenzverstärker und bipolaren Detektor 30 verglichen wird, ist so gewählt, daß die zu ladende Batterie
einen gewünschten Ladezustand erreicht hat, bevor der
hohe Batterie-Ladestrom abgeschaltet wird.
Zu Beginn der Wiederaufladung einer entladenen Batterie mit hohem Ladestrom wird die Batterie-Ruhespannung sehr schnell absinken und das 17-Millivolt-Fenster um die Referenzspannung durchlaufen, so daß
der hohe Ladestrom nur über eine sehr kurze Zeitdauer hinweg abgeschaltet bleibt, die wesentlich kürzer als 400
Millisekunden ist Diese Zeit ist in Fig.2 mit t„
bezeichnet, und sie bewegt sich von einem Zeitpunkt fe,
zu dem der hohe Ladestrom unterbrochen wird, in Richtung auf den Zeitpunkt f* welcher den Ablauf von
400 Millisekunden repräsentiert Während sich die Zeit
tx in Richtung auf ti bewegt, nimmt der Ladezustand der
Batterie 1 zu.
Der erste feste Zeitraum, in dessen Verlauf die Batterie den hohen Ladestrom erhält, wird durch die
Widerstands- und Kapazitäts-Werte im Entlade-Strompfad von Kondensator 50 bestimmt; dieser erste
feste Zeitraum liegt in Fig.3 zwischen i| und h- Der
zweite ausgewählte Zeitraum, in dessen Verlauf die Batterie-Ruhespannung abgetastet und an dessen Ende
ίο der hohe Ladestrom abgeschaltet wird, wenn die
Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30 und der Stellwert-Stellschaltung 31 dargestellt. Die unterbrochene Linie 80 repräsentiert die am Eingang des
Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30 anliegende Referenzspannung, und die unterbrochene
Linie 81 entspricht dem Fenster, welches das Ausgangssignal des Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30 passieren muß, um die Transistoren 60 und 61 in
der Steuerschaltung 4 beeinflussen zu können. Die durchgehenden Kurvenzüge 82 und 83 der Fig.4
entsprechen dem an den variablen Eingangsanschluß des Differenzverstärkers und bipolaren Detektors 30
angelegten Eingangssignals, während die Ruhespannung der im Ladeprozeß befindlichen Batterie 1
überwacht wird. Hiervon entspricht die Kurve 82 einer
langsamen Abstiegsrate der Batterie-Klemmenspannung, wie er für einen höheren Ladezustand der Batterie
typisch ist. Dagegen ist die Kurve 83 typisch für einen niedrigeren Batterie-Ladezustand. Auf der Abszisse von
Fig.4 ist die Spannungsdifferenz zwischen den
Eingängen des Differenzverstärkers und bipolaren
Detektors 30 aufgetragen, während in Fig.2 und 3 waagerecht der Zeitablauf aufgetragen ist.
Der feste Zeitraum, in dessen Verlauf hoher Ladestrom an die Batterie angelegt wird, läßt sich durch
Veränderung der Zeitkonstante des aus Kondensator 50 und Widerstand 52 bestehenden ÄC-Gliedes dehnen
oder kürzen. Außerdem läßt sich die maximale Länge des Zeitraumes, in dem die Batterie-Ruhespannung
abgetastet wird, durch Verstellen der Zeitkonstante von
Kondensator 55 und Widerstand 56 und 58 verlängern
oder verkürzen. Die Ruhespannung, bei welcher der hohe Ladestrom abgeschaltet werden soll, läßt sich
dadurch verändern, daß man eine andere Referenzspannung an einem Eingang des Differenzverstärkers und
bipolaren Detektors 30 wählt.
Der zum steuerbaren Schalter 2 gehörige Kondensator 17 und Widerstand 18 schützen alle Gleichrichterelemente und anderen Elemente der Impulsquelle 3 vor
Überstrom und/oder Einschaltspitzenströmen. Wird der
Eingang des Wechselrichters 5 mit Filterkondensatoren
überbrückt, wie in F i g. 1 schematisch durch einen Kondensator 19 angedeutet ist, so können Gleichrichterelemente und möglicherweise auch andere Bauelemente innerhalb der Impulsquelle 3 beschädigt werden,
wenn die Wechselspannung in dieser Impulsquelle 3 sich ihrem Spitzenwert nähert und der Filterkondensator 19
nicht geladen ist Um den Thyristor 10 zu hindern, unmittelbar nach Anlegen von Spannung aus der
Impulsquelle 3 durchzuschalten, bewirkt der Kondensa-
tor 17 eine Zeitverzögerung, welche sich auf die Serienwicklung 13 und die Steuerwicklung 14 des
sättigbaren Transformators 11 auswirkt
Claims (9)
1. Schnelladeverfahren zum Laden einer Akkumulatorenbatterie
unter Anwendung folgender Schritte: Anlegen eines hohen Ladestromes während eines ι
ersten festen Zeitraumes; Unterbrechen der Hochstrom-Ladung; und Oberwachen der Batteriespannung
während der Unterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß der hohe Ladestrom wieder angelegt wird, wenn die Batteriespannung
mindestens bis auf einen vorbestimmten Spannungswert innerhalb eines zweiten festen Zeitraumes
absinkt; daß die Schritte so lange wiederholt werden, bis die Batteriespannung bei abgeschaltetem hohem
Ladestrom während des zweiten festen Zeitraumes nicht mehr auf den vorbestimmten Spannungswert
absinkt; and daß danach das weitere Anlegen des hoiien Ladestromes gesperrt wird.
2. Schnelladeverfahren nach Anspruch 1, dadurch,
gekennzeichnet, daß ein die nominale Ein-Stunden-Kapazität
der zu ladenden Akkumulatoren-Batterie übersteigender Ladestrom benutzt wird.
3. Schnelladeverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladestrom einer
mit hoher Frequenz arbeitenden Wechselrichter-Schaltung entnommen wird.
4. Batterie-Ladeschaltung zur Anwendung des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 3, mit einer Quelle für Ladestromimpulse, mit einem ersten Strompfad zwischen der Quelle und «1
der zu ladenden Akkumulatoren-Batterie, in dem sich ein steuerbarer Schalter mit einem Hochwiderstands-Schaltzustand
und einem Niedrigwiderstands-Schaltzustand zum Durchlassen eines die nominale Ein-Stunden-Kapazität der Zellen der zu »
ladenden Batterie übersteigenden Ladestromes befindet, und mit einem den steuerbaren Schalter
überbrückenden Dauerlade-Strompfad, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung (4) mit
Einrichtungen zur Überwachung des Grades der 4« Batteriespannungs-Änderung bei Abschaltung des
hohen Ladestromes, und mit von den Überwachungs-Einrichtungen abhängigen Einrichtungen,
welche den Betrieb des steuerbaren Schalters (2) in der Weise steuern, daß dieser seinen Hochwiderstands-Schaltzustand
beibehält, nachdem der Grad der Batteriespannungs-Änderung kleiner als der vorbestimmte Wert geworden ist, vorhanden ist.
5. Ladeschaltung mit Schaltungseinrichtungen, welche den steuerbaren Schalter innerhalb eines "><·
ersten festen Zeitraumes in seinen Niedrigwiderstands-Schaltzustand zwecks Anlegen eines hohen
Ladestromes an die Batterie versetzen, und Schaltungseinrichtungen zum Umschalten des steuerbaren
Schalters in seinen Hochwiderstands-Zustand r>r>
zwecks Unterbrechung des hohen Ladestromflusses, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
Schaltungsemrichtungen, welche die Batterie-Klemmspannung mit einer Referenzspannung vergleichen,
um daraus ein Steuersignal zur Umschal- bo tung des steuerbaren Schalters (2) in seinen
Niedrigwiderstands-Zustand zu erzeugen, und weitere Schaltungseinrichtungen, welche das Steuersignal
unwirksam machen, wenn es nach Ablauf eines ausgewählten zweiten Zeitraumes auftritt, und den h">
steuerbaren Schalter in seinem Hochwiderstands-Zustand belassen, vorhanden sind.
6. Ladeschaltung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zu den Vergleichs-Schaltungseinrichtungen
ein Differenzverstärker und bipolarer Detektor (30) gehört
7. Ladeschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Schaltungseinrichtungen,
welche den steuerbaren Schalter (2) in seinen Niedrigwiderstands-Zustand versetzen, ein Feldeffekt-Transistor
(34) und eine ÄC-Vorspannungsschaltung
(50, 52) mit vorbestimmter Zeitkonstante gehört, welche den Feldeffekt-Transistor in einen
ersten Zustand im ersten ausgewählten Zeitraum vorspannt; und daß zu den Schaltungseinrichtungen
zur Umschaltung und Belassung des steuerbaren Schalters (2) ein Feldeffekt-Transistor (33) und eine
ÄC-Vorspannungsschaltung (55, 56, 58) gehört, welche den Feldeffekt-Transistor im zweiten ausgewählten
Zeitraum in einen ersten Zustand versetzt.
8. Ladeschaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare
Schalter (2) einen Thyristor (10) und einen sättigbaren Transformator (11) mit einer Steuerwicklung
(14), einer Serienwicklung (13) und einer die Steuerelektrode des Thyristors mit dessen
Kathode verbindenden Torwicklung (12) aufweist; daß die Serienwicklung (13) zwischen der Anode und
Kathode des Thyristors (10) angeschlossen ist; und daß die Steuerwicklung (14) an die Steuerschaltung
(4) angeschlossen ist, um den durch diese fließenden Strom zu steuern.
9. Ladeschaltung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
steuerbare Schalter (2) Mittel (17, 18) aufweist, welche den Durchfluß von Überstrom durch den
Thyristor (10) verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US11842071A | 1971-02-24 | 1971-02-24 |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2208365A1 DE2208365A1 (de) | 1972-09-07 |
| DE2208365B2 true DE2208365B2 (de) | 1980-10-23 |
| DE2208365C3 DE2208365C3 (de) | 1981-11-26 |
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