DE2208019B2 - Schlüsselschalter - Google Patents
SchlüsselschalterInfo
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Description
3 ' 4
Stellachse ist und daß das Kupplungsglied eine mit rung des Motors eines Rolltores verwendet. Die we-
dieser Stellachse des Schalters in Eingriff stehende sentlichen Merkmale der Erfindung sind jedoch bei
upd durch den Bart des Profilhalbzylinderschlosses Schlüsselschaltern anderer Art ebenso anwendbar,
verdrehbare Stellscheibe ist. beispielsweise auch bei Tastschaltern usw.
Ein drehend betätigter Schalter, beispielsweise ein 5 Der in den Zeichnungen dargestellte Schlüsselsogenannte
Paketschalter, ist ein seriermäßig erhält- schalter ist allgemein mit 10 bezeichnet und weist ein
licher Schalter, der nicht nur mit hohen Strömen be- Gehäuse 12 auf, das auf oder unter Putz montierbar
lastbar ist, sondern außerdem in den verschiedensten ist und auf dessen Boden 14 der allgemein mit IS be-Bauformen
als Ein-/Ausschalter, Umschalter, Ta.it- zeichnete elektrische Schalter montiert ist. Dieser
schalter usw. serienmäßig gebaut wird. Durch Ver- 10 elektrische Schalter 15 weist (siehe auch Fig.5
wendung einw solchen Schalters in Verbindung mit bis 8) eine Bodenplatte 44 mit zwei Gabeln 45 auf,
der das Kupplungsglied bildenden Stellscheibe kann durch die zwei auf dem Gehäuseboden 14 montierte
man beim Schlüsselschalter gemäß der Erfindung Gewindestifte 47 hindurchtreten. Auf diese Gewindeebenso
serienmäßige Profilhalbzylinderschlösser ver- stifte 47 sind Montagestifte 16 derart aufgeschraubt,
wenden und den Schlüssel sowohl in der Nullstellung 15 daß sie den Schalter 15 mittels der Gabeln 45 auf
als auch in zwei beiderseits der Nullstellung liegen- dem Gehäuseboden 14 festklemmen. Die Montageden
Schaltstellungen des Schalters abziehen. stifte 16 weisen arn anderen Ende verjüngte, mit Ge-
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung se- winde versehene Endzapfen 17 auf, die zur Montage
hen vor, daß die Stellscheibe einen in den. Drehweg einer allgemein mit 18 bezeichneten Sicherungsplatte
des Bartes des Profilhalbzylinderschlosses ragenden ao dienen. Die Sicherungsplatte 18 weist zu diesem
Anschlagarm aufweist und daß die Stellscheibe auf Zweck zwei Bohrungen 19 auf, mit denen sie auf die
dem Schaltet montiert ist. Endzapfen 17 aufsteckbar ist, um die Sicherungs-
Dieser Anschlagarm kann durch einen bogenför- platte 18 dann mit Muttern 20 im Gehäuse fest zu
migen Schlitz in einer auf dem Schalter montierten montieren.
Deckplatte hindurchrägen und als Gabel ausgebildet 25 Der Gehäusedeckel ist allgemein mit 24 bezeichnet
sein, zwischen deren Gabelarme der Bart des Profil- und wird mittels Schrauben 25, die in entsprechende
halbzylinderschlosses einführbar ist, so daß bei die- Gewindelöcher 26 des Gehäuses 12 einschraubbar
ser Montageweise jede Drehung des Schlüssels zu sind, auf dem Gehäuse befestigt. Im Deckel 24 ist ein
einer Verstellung des Schalters führt und dann der handelsübliches Profilhalbzylinderschloß 30 mon-Schlüssel
nur bei gleichzeitiger Rückstellung des 30 tiert, wozu am Deckel 24 ein Befestigungsarm 32 an-Schalters
in die Nullstellung abgezogen werden kann. gebracht ist, an dem mit einer Schraube 33 das ProWenn der Schlüsselschalter eine die Abnahme des filhalbzylinderschloß 30 befestigt ist. Der Bart des
das Profilhalbzylinderschloß tragenden Deckels vom Profilhalbzylinderschlosses ist mit 34 und der in
Gehäuse nur in einer von der Schlüsselabzugsstellung F i g. 2 dargestellte Schlüssel mit 31 bezeichnet,
und den Schaltstellungen verschiedenen, nur mit dem 35 Die Sicherungsplatte 18 weist eine öffnung 38 auf, Schlüssel einstellbaren Drehstellung des Bartes er- die der Kontur des Profilhalbzylinderschlosses 30 möglichenden Sicherungsplatte versehen ist, kann in entspricht und eine Erweiterung 39 zum Durchtritt Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß des Armes 32 und der Schraube 33 aufweist. Man die Sicherungsplatte im Bereich des bogenförmigen . kann daher den Deckel 24 mit dem an ihm montier-Schlitzes eine Durchtrittsöffnung für den Bart des 4° ten Profilhalbzylinderschloß 30 nur aufsetzen, wenn Profilhalbzylinderschiosses aufweist, die die Einfüh- der Bart 34 durch entsprechende. Drehung de,s rung des Bartes des Profilhalbzylinderschiosses zwi- Schlüssels 31 (siehe F i g. 2), in der der Schlüssel sehen die Gabelarme ermöglicht, sofern man im Be- nicht abziehbar ist, in den Bereich der öffnung 38 sitz des Schlüssels ist, während eine Abnahme des,, . gedreht worden ist.
und den Schaltstellungen verschiedenen, nur mit dem 35 Die Sicherungsplatte 18 weist eine öffnung 38 auf, Schlüssel einstellbaren Drehstellung des Bartes er- die der Kontur des Profilhalbzylinderschlosses 30 möglichenden Sicherungsplatte versehen ist, kann in entspricht und eine Erweiterung 39 zum Durchtritt Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß des Armes 32 und der Schraube 33 aufweist. Man die Sicherungsplatte im Bereich des bogenförmigen . kann daher den Deckel 24 mit dem an ihm montier-Schlitzes eine Durchtrittsöffnung für den Bart des 4° ten Profilhalbzylinderschloß 30 nur aufsetzen, wenn Profilhalbzylinderschiosses aufweist, die die Einfüh- der Bart 34 durch entsprechende. Drehung de,s rung des Bartes des Profilhalbzylinderschiosses zwi- Schlüssels 31 (siehe F i g. 2), in der der Schlüssel sehen die Gabelarme ermöglicht, sofern man im Be- nicht abziehbar ist, in den Bereich der öffnung 38 sitz des Schlüssels ist, während eine Abnahme des,, . gedreht worden ist.
Gehäusedeckels mit dem Profilhalbzylinderschloß 45 In F i g. 3 sind noch die Anschlußklemmen 46 des
nicht möglich ist, wenn man nicht im Besitz des Schalters 15 bezeichnet. Der Schalter 15 ist ein her-
Schlüssels ist. kömmlicher Paketschalter, dessen innerer Aufbau
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen er- nicht im einzelnen dargestellt ist. Aus dem auf der
läutert. In den Zeichnungen zeigt Bodenplatte 44 montierten Schaltergehäuse 48 ragt
F i g. 1 eine Ansicht einer Ausführungsform des 50 parallel zur Achse des Profilhalbzylinderschiosses 30
Schlüsselschalters gemäß der Erfindung, die Stellachse 64 des Schalters 15 heraus, die die
Fig. 2 eine Seitensprengansicht des Schlüssel- Drehachse des Schalters 15 ist und mit der die be-
schalters gemäß Fig. 1, weglichen Kontakte des Schalters fest verbunden
F i g. 3 eine Draufsicht auf das Gehäuse des sind.
Schlüsselschalteis nach Abnahme des Deckels, 55 Eine allgemein mit 50 bezeichnete Kupplungsvor-
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Sicherungsplatte, richtung ist auf dem Schalter 15 montiert. Der Schal-
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung eine Seitenan- ter 15 weist zwei mit Gewinde versehene Zapfen 51
sieht des Schalters, auf, um die Hülsen 53 angeordnet sind, wobei gegen
Fig. 6 eine Draufsicht auf Fig. 5, die Oberseite dieser Hülsen eine Deckplatte 54 an-
F ig. 7 einen Schnitt nach der Linie VlI-VIl in 60 liegt, die mit Muttern 52 auf den Zapfen 51 festge-
Fig. 5 und halten wird. Die Deckplatte 54 weist zum Durchtritt
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VlIl in des Stellachsenendes 56 des Schalters 15 eine Boh-
F i g. 5. rung 57 auf und ist mit einem bogenförmigen Schlitz
Das in den Zeichnungen dargestellte und im fol- 55 versehen.
genden ausführlich beschriebene Ausführungsbeispiel 65 Unter der Deckplatte 54 ist drehbar eine Stelleines
Schlüsselschalters gemäß der Erfindung ist ein scheibe 60 angeordnet, die einen Anschlagarm 26
Schalter mit zwei Rastschaltstellungen und einer aufweist, welcher durch den Schlitz 55 hindurchragt.
Nullstellung, wie man ihm beispielsweise zur Steue- Der Anschlagarm 62 ist beim dargestellten Ausfüh-
rungsbcispiel als Gabel ausgebildet, dessen Gabelarme 63 einen solchen Abstand voneinander haben,
daß der Bart 34 des Profilhalbzylinderschlosses 30 zwischen die Gabelarme 63 einführbar ist. Das Ende
56 der Stellachse 64 ist als abgeflachter Zylinder ausgebildet, und die Stellscheibe 60 weist ein dieses Stellachsenende
56 passend umgebendes Loch 61 auf, so daß durch eine Drehung der Stellscheibc 60 die Stellachse
64 gedreht wird.
Unterhalb der Stellscheibe 60 ist das aus dem Schaltergehäuse 48 herausragende Ende der Stellachse
64 beim dargestellten Ausführungsbeispiel als gleichseitiges Achteck ausgebildet. Auf der Oberseite
des Schaltergehäuses 48 sind neben den Gewindezapfen 51 Anschläge 68 angeordnet, hinter die zwei
Blattfedern 69 unter Spannung eingesteckt sind, wobei diese Blattfedern 69 gegen die achteckige Stellachse
64 derart anliegen, daß sie diese Stellachse 64 in ihren Drehstellungen festhalten.
Bei der Montage des Schlüsselschalters wird zunächst
der Schalter 15 in das Gehäuse 12 eingebaut und seine Klemmen 46 werden verdrahtet. Dann
wird die Sicherungsplatte 18 eingesetzt und mit den Muttern 20 festgeschraubt. Nun wird der Bart 34 des
im Deckel 24 befestigten Profilhalbzylinderschlosses 30 durch entsprechende Drehung des Schlüssels 31
in eine Stellung gebracht, in der der Bart 34 innerhalb des Profils der öffnung 38 der Sicherungsplatte
18 liegt. Der Deckel 24 wird auf das Gehäuse 12 aufgesetzt und mit den Schrauben 25 befestigt. Der
Deckel 24 kann nach Lösung der Schrauben 25 nur dann abgenommen werden, wenn man den Bart 34
wieder mittels des Schlüssels 31 innerhalb des Profils der öffnung 38 der Sicherungsplatte 18 dreht. Diese
Drehstellung des Schlüssels ist verschieden von der Abzugs-Drehstellung des Schlüssels 31. Der Schlüsselschalter
ist daher gegen unbefugte Betätigung nach Abnahme des Deckels 24 gesichert, weil der Deckel
24 nur abgenommen werden kann, wenn man im Besitz des Schlüssels 31 ist.
Dreht man beim fertig montierten Schlüsselschalter den Schlüssel 31 in Fig. 1 im Uhrzeigersinn,
dann drückt der Bart 34, der gegen die Außenseite eines der Gabelarme 63 des Anschlagarmes 62 anschlägt,
den Anschlagarm 62 an das eine Ende des Schlitzes 55, wobei die Stellachse 64 des Schalters 15
verdreht und folglich die entsprechenden Kontakte geschlossen werden. Man kann nun den Schlüssel 31
dank der Kupplungsvorrichtung 50 in die Abzugsstellung des Schlüssels zurückdrehen, ohne daß sich
die Schalterstellung verändert. Das gleiche gilt, wenn
ίο man den Schlüssel 31 im Gegenuhrzeigersinn in die
andere Schaltstellung des Schalters 15 dreht, wobei dann der Bart 34 gegen die Außenseite des anderen
Gabelarmes 63 des Anschlagarmes 62 anschlägt und folglich über die Stellscheibe 60 die Stellachse 64 bis
zum Anschlag des Anschlagarmes 62 an das andere Ende des Schlitzes 55 verdreht.
Man kann den gleichen Schalter aber auch so ausbilden, daß bei der Rückdrehung des Schlüssels in
die Abzugsstellung der Schalter 15 wieder in die
as mittlere Nullstellung zurückgedreht wird. In diesem Falle versieht man die Sicherungsplatte 18 mit einer
in F i g. 4 gestrichelt dargestellten Durchtrittsöffnung 40 zum Durchtritt des Bartes 34 bei der Montage des
Gehäusedeckels 24, wobei diese Durchtrittsöffnung
»5 40 derart angeordnet ist, daß der Bart 34 zwischen
die Gabelarme 63 des Anschlagarmes 62 eintritt. Die Folge ist, daß nun der Anschlagarm 62 sich in beiden
Richtungen jeweils mit dem Bart 34 dreht. Der Schlüssel 31 kann dabei nur in der Nullstellung des
Schalters 15 abgezogen werden. Selbstverständlich ist
diese Nullstellung des Schalters 15 von der Lage der Durchtrittsöffnung 40 verschieden, so daß auch in
diesem Fall der Deckel 24 vom Gehäuse 12 nur dann abmontiert werden kann, wenn man im Besitz des
Schlüssels 31 ist. Der Fachmann weiß, daß Schaltet der hier beschriebenen Art geeignet sind, die mi(
Schlüsselschaltern normalerweise betriebenen Geräte, wie beispielsweise die Antriebsmotoren vor
normalen Rolltoren, direkt anzusteuern. Hicrdurcr wird gegenüber den herkömmlichen Schlüsselschal·
tern eine wesentliche Vereinfachung und Veibilli
gung erzielt.
Claims (6)
1. Schlüsselschalter mit einem Gehäuse, in des- als Zündschlösser bei Automobilen, die derart gestalsen
abnehmbarem Deckel ein Profilhalbzylinder- 5 tet sind, daß man den Schlüssel nur von der Ausstelschloß
montiert ist, und mit einem im Gehäuse lung, nicht aber von der Betriebssteilung in die Startmontierten
elektrischen Schalter, dessen Schalt- oder Anlasserstellung drehen kann, so daß verhinglied
vom Bart des Profilhalbzylinderschlosses dert wird, daß der Anlasser bei laufendem Motor
über ein Kupplungsglied betätigt wird, das nach eingeschaltet wird. Bei diesen bekannten Zündschlös-Betätigung
des Schalters eine Rückstellung des io sern wird der elektrische Schalter unmittelbar durch
Schlüssels in die Abzugsstellung ohne Rückstel- den Zylinder des Zylinderschlosses betätigt, so daß
lung des Schalters erlaubt, der durch eine im ent- bei Drehung des Schlüssels immer auch der elektrigegengesetzten
Drehsinn verlaufende Drehung sehe Schalter mitgedreht wird.
des Schlüssels vom sich entsprechend drehenden Die Erfindung bezieht sich auf Schlüsselschalter
Bart des Profilhalbzylinderschlosses zurückge- 15 zum Ein-, Aus- und/oder Umschalten von irgendwe!-
stellt wird, dadurch gekennzeichnet, chen elektrischen Geräten oder Antrieben, wie beidaß
der elektrische Schalter ein an <ich bekann- spielsweise Rolltoren bei Garagen. Schlüsselschalter
ter, drehend betätigter Schalter (15) mit parallel dieser Art sind bekannt. Sie bestehen aus einem Gezur
Achse des Profilhalbzylinderschlosses (30) häuse, in dessen abnehmbarem Deckel ein Profilangeordneter
Stellachse (64) ist und daß das 20 halbzylinderschloß montiert ist. Im Gehäuse ist ein
Kupplungsglied eine mit dieser Stellachse (64) elektrischer Kleinschalter in Gestalt eines Hebeides
Schalters (15) in Eingriff stehende und durch schalters angeordnet, der über ein durch federnde
den Bart (34) des Profilhalbzylinderschlosses ver- Klemmung gebremstes Kupplungsglied vom Bart des
drehbare Stellscheibe (60) ist. Profilhalbzylinderschlosses betätigt wird. Dreht man
2. Schlüsselschalter nach Anspruch 1, dadurch 25 den Bart des Profilhalbzylinderschlosses in der einen
gekennzeichnet, daß die Stellscheibe (60) einen in Richtung, dann treibt dieser das Kupplungsstück in
den Drehweg des Bartes (34) des Profilhalbzy- Richtung auf eine Schließung des Schalters, während
linderschlosses (30) ragenden Anschlagarm (62) bei der Rüc'.cdr-Jhung des Bartes in entgegengesetzter
aufweist. Richtung das Kupplungsstück wieder zurückgescho-
3. Schlüsselschalter nach Anspruch 1 oder 2, 30 ben wird, so daß der elektrische Schalter sich öffnet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellscheibe Man kann daher den Schlüssel in die Abzugsstellung
(60) auf dem Schalter (15) montiert ist. zurückdrehen, während das federnd gebremste
4. Schlüsselschalter nach Anspruch 3, dadurch Kupplungsstück den Kleinschalter in der Einschaltgekennzeichnet,
daß der Anschlagarm (62) durch stellung hält. Diese Kleinschalter haben jedoch den
einen bogenförmigen Schlitz (55) in einer auf 35 Nachteil, daß sie nur verhältnismäßig gering belastdem
Schalter (15) montierten Deckplatte (54) bar sind, so daß man über sie beispielsweise einen
hindurchragt. Elektromotor mit nennenswerter Stromaufnahme
5. Schlüsselschalter nach einem der An- nicht direkt ansteuern kann, sondern einen gesondersprüche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ten Schwachstromsteuerkreis vorsehen muß. Auch
Anschlagarm (62) eine Gabel ist, zwischen deren 40 sind diese bekannten Schlüsselschalter verschleiß-Gabelarme
(63) der Bart (34) des Profilhalbzy- empfindlich und damit störanfällig,
linderschlosses (30) einführbar ist. Bekannt sind auch Schlüsselschalter, bei denen im
linderschlosses (30) einführbar ist. Bekannt sind auch Schlüsselschalter, bei denen im
6. Schlüsselschalter nach Anspruch 4, mit einer Gehäuse eine Sicherungsplatte montiert ist, hinter die
die Abnahme des das Profilhalbzylinderschloß der Bart des Profilhalbzylin.derschlosses greift, wobei
tragenden Deckels vom Gehäuse nur in einer von +5 diese Sicherungsplatte derart'ausgebildet und monder
Schlüsselabzugsstellung und den Schaltstel- tiert ist, daß man den Gehäusedeckel mit dem Profillungen
verschiedenen, nur mit dem Schlüssel ein- halbzylinderschloß nur dann vom Gehäuse abnehstellbaren
Drehstellung des Bartes ermöglichen- men kann, wenn der Bart des Profilhalbzylinderden
Sicherungsplatte, dadurch gekennzeichnet, .-;' ,Schlosses mit dem'Schlüssel, in* eine bestimmte, von
daß die Sicherungsplatte (18) im Bereich des bo- 50 der Abzugsstellung des Schlüssels verschiedene
genförmigen Schlitzes (55) eine Durchtrittsöff- Drehstellung gebracht worden ist. Diese Sicherungsnung
(40) für den Bart (34) des Profilhalbzy- platte verhindert also, daß man durch einfaches Ablinderschlosses
(30)"aufweist. schrauben des Gehäusedeckels an die elektrischen
..,»;, . ..„ ,-S- r; .,Kontakte;gelangen und so das gesteuerte Gerät ohne
' 55 Schlüssel betätigen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen im Aufbau einfachen, robusten Schlüsselschalter zu
schaffen, bei dem der Schlüssel in der Nullstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel- und in zwei verschiedenen Schaltstellungen des
schalter mit einem Gehäuse, in dessen abschraubba- 60 Schalters abziehbar ist und der eine direkte Ansteuerem
Deckel ein Profilhalbzylinderschloß montiert ist, rung des gesteuerten Gerätes ermöglicht, wobei der
und mit einem im Gehäuse montierten elektrischen Schlüsselschalter für die verschiedensten Schaltauf-Schaltcr,
dessen Schaltglied vom Bart des Profilhalb- gaben anwendbar sein soll.
zylinderschlosses über ein Kupplungsglied betätigt Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei dem einwird,
das nach Betätigung des Schalters eine Rück- 65 gangs erwähnten Schlüsselschalter erfindungsgemäß
stellung des Schlüssels in die Abzugsstellung ohne dadurch, daß der elektrische Schalter ein an sich beRückstellung
des Schalters erlaubt, der durch eine im kannter, drehend betätigter Schalter mit parallel zur
entgegengesetzten Drehsinn verlaufende Drehung des Achse des Profilhalbzylinderschlosses angeordneter
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19727206369 DE7206369U (de) | 1972-02-21 | 1972-02-21 | |
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Family
ID=5836574
Family Applications (2)
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| DE (2) | DE2208019C3 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
| 8313 | Request for invalidation rejected/withdrawn |