DE2208000C3 - Zusammenklappbarer Tisch - Google Patents
Zusammenklappbarer TischInfo
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Description
tige Lagerbüchsen mit eingesteckt. Die Lagerbüchsen werden in vorteilhafter Weise durch eine schnepperartige
Verrastung und/oder im Preßsitz am Tragrahmen festgelegt. Die Schnepperwirkung kann dabei
vorteilhaft auf der Rückstellkraft des die Lagerbüchse bildenden Materials beruhen. Es kann sich
um Kunststoff handeln. Während im allgemeinen eine preßsitaartige Festlegung der Lagerbüchsen, beispielsweise
auch unter Anwendung sägezahnartiger Querrippen ausreicht, kann in einem Falle, in dem
beispielsweise der obere Schenkel des Tragrahmens gleichzeitig auch die Griffhandhabe des Tisches bilden
soll, die Büchse noch durch die in diesem Bereich liegende, quer in den Innenraum der Säule ragende
Gelenkachse mit fixiert sein.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
Fig. ί eine perspektivische Ansicht des Tisches in
ausgeklappter Stellung,
Fi g. 2 die obere Lagerbüchse in Vorderansicht.
Fi g. 3 eine Unteransicht hierzu,
Fig. 4 eine Seitenansicht gegen diese Lagerbüchse,
Fig. 5 den rechtsseitigen Tragrahmen in Teildiirstcllung
unter besonderer Verdeutlichung der Gelenksteilenausbildung,
Fic; 6 eine entsprechende Teildarslellung unter
Verdeutlichung der unteren Gelenkstellenausb'liung,
F i g. 7 eine Draufsicht auf die dortige Lagerbüchse und
Fi g. 8 eine Seitenansicht hierzu.
Der Tisch besitzt das zentral liegende, sich in der Vertikalebene erstreckende Rahmengestell 1. Dieses
setzt sich zusammen aus den aus Ovalrohr gefertigten Vertikalsäulen 2 und J. Diese sind über Horizontal!iolr.'c4
und 5, die beispielsweise aus Rundrohr gefertigt sein können, miteinander verbunden. Letztere
greifen in gewissem Abstand von den freien Enden der Vertikalsäulen 2, 3 an.
Am Rahmengestell 1 sind Tischplattenhälften 6, 7, 8, 9 gelenkig angeordnet. Die in der Tragrahmenebene liegenden Gelcnkachscn werden durch den
Querzapfen 10 gebildet. Zufolge der gelenkigen Anordnung können die Tischplattenhälften fi his 9 aus
ihrer in Fig. 1 dargestellten horizontalen Gebrauehslage
in die Tragrahmenebene hochgeklappt vverden.
Die übereinanderliegenden Tisehplatlenhällten 6 und H sowie die Tischplattcnhälftcn 7 und 9 sind
durch Verbindungsstangen 11 miteinander Lvkup
pelt. Die entsprechenden Verbindiinnssiaiis'.crt 11 liegen
stirnsiMtig .-ier einzelnen Tischplattcnhälftcn 6
Ins 9. und zwar im Bereich der F.cken. Durch diese
Verbindungsstangen 11 ist erreicht, dall beim I loch-
oder Abklappen der Ii;;chplattoihälften 6 und 7 tue
daran ».-!gelenkte Tischplattenhälfk· 8 Ivw. '» gleichzeitig
ntitkiappt.
Die Ausklappstellung der Tischplattenhälften 6 bis 9 wird von Tragbügeln 12 abgestützt. Diese sind
unter Verwendung C-förmig gestalteter Hügel /J
erzielt, die zusammen mit den Vertikalsäulen 2 und 3 einen izeschUwsenen Rahmen bilden. Dus mindestens
eine der beiden übereinanderliegenden Tischplattenhälften
6 und 8 bzw. 7 und 9 abstützende Ihgcr
13 sitzt am Vertikalschenkcl 14 des Tragrahmens und unterfaßt den }!and der jeweiligen Ί iscbplattenliäifte
6 bzw. 7.
Der Vcrtikalschenkel 14 setzt sich beidenends über
Rundungsabschnitte 15 in den Horizontalschenkel 16
fort. Beide horizontale Schenkel 16 sind an ihren freien Enden 17 einwärts gebogen, derart, daß sie gegeneinander
gerichtet sind und parallel zu den Verti-
kalsäulen 2 und 3 verlaufen. Diese Enden 17 bilden die Gelenkachsen 18 für den bzw. die Tragrahmen
12.
Diese Enden 17 sind unter Zwischenschaltung einer Lagerbüchse 19 bzw. 20 in die Stirnöffnungen
ίο 21 der Vertikalsäule 2 bzw. 3 eingesteckt, was durch
Spreizen der Horizontalschenkcl 16 möglich ist, die
zufolge der Rückstellkraft des Materials wieder in die in F i g. 1 gezeigte Grundstellung zurückfedern.
Die Schenkel 16 können gegebenenfalls eine Vorfederung aufweisen.
Die Lagerbüchsen 19 und 20 sind dem Querschnitt der Vertikalsäulen 2 bzw. 3 angepaßt, ilso auch oval
gestaltet. Der längere Durchmesser dieser Ovalrohre liegt quer zur Ebene des Rah. :engesielles 1.
Jede Lagerbüchse 19, 20 weilt entsprechend zwei im Abstand voneinander liegende, getrennte LagerörTnungen
22 runden Querschnitts auf.
Die Einschubbegrenzung der stopfenartig zugeordneten
Lagerbüchsen 19, 20 ist durch einen materialeinheitlichen angepaßten Anschlagbund 23 erzielt.
Dieser trifft auf dem Stirnrand 24 der Vertikalsäulen 2. 3 und deckt diesen ab. Die Außenkante ist, wie
aus den F i g. 2 und H ersichtlich, gebrochen bzw. leicht abgerundet.
Die untere Lagerbüchse 20 weist zwei in der Mittelquerebene liegende, sich über die ganze Höhe der
Lagerbüchse 20 erstreckende, nischenn-tige Schlitze 25 zum Durchtritt der Schenkel 26 einer Torsionsfeder
27 auf, die mit ihren die bodenseitigen Horizontalschenkel
16 der Tragrahmen umgreifenden freien Schenkelenden 28 diese Tragrahmen in Richtung der
Beiklappstellung federbelasten.
Die Wandung der Lageröffnungen 22 ist geschlitzt. Der Schlitz ist mit 29 bezeichnet und erstreckt sich in
4" der Ebene des längsten Durchir"r,öcra jeder Lagerbüchse
19, 20. Er reicht bis zum Anschlagbund 23. Durch diese Schlitzung ist zusätzlich zur elastischen
Verformbarkeit eine gewisse Flexibilität erzielt, die es ermöglicht, die Lagerbüchsen 19. 20 in Preßsit'/
zuzuordnen.
Mindestens für die oberen Lagerbüchsen 19 ist eine schnäpperartige Verrastung zwischen Lagerbuchse
19 und Lagerende 17 der Tragbüpei 12 gewählt.
Diese ist (.lurch einen flügeiförmigen. sich über
'·<<■ den allgemeinen iHichsenabscIinitt hinaus erstrecken
den Fortsatz 31 erzielt. Dieser ragt in eine Ringnut
33 des Lagerendes 17, welche Ringnut 33 eine die
Schulter 1,2 übergreifende Geaensciuiltcr 34 ausbildet.
s5 Der Sch-Iter 32 ist eine kontinuierlich ansteigende
Auflaiiffläche 35 vorgeschaltet, so thß bei Einführen
des Lagerendes 17 in die Lagerbüchse 19 oder 20 der Fortsatz 31 ausweicht. Nach Übertritt federt der
Fortsatz 31 wieder zurück.
r'° Der Fortsatz 31 setzt sich in einen ebenfalls marerialcinhcitlicii
angeformten Lappen 36 fort. Letzterer weist eine Querbohrung 37 auf. In diese tritt, falls
eine irreversible Steckverbindung gewünscht wird, der die Tischplaltenhälften 6 bis 9 !agerncle Querzap-
6S fen 10 ein, der hierzu entsprechend weit in die StirnörTnung2l
der Vcrtikalsnule 2 bzw. 3 hineinragt.
Der Lappen 36 weist uelenkachsenseitig ebenfalls Line Auflaiiffläche 38 auf. die dns zum GclcnkacV
seneintritt erforderliche Abheben des Lappens 36 bewirkt, der danach wieder in seine Ausgangsstellung
zurückfedert.
Die Lagerbüchse 19 und 20 ist an ihrem eintrittsseitigen Stirnende im Bereich ihrer Außenkante
ebenfalls gebrochen bzw. gerundet.
Die schnäpperartige Verrastung zwischen Lagerbüchse 19, 20 und Lagerende sowie die sclinäpperartige
Verrastung der Lagerbüchse 19, 20 an der Vertikalsäulc 2, 3 gestattet es, den oberen Horizontalschenkel
16 der Tragbügel 12 als Griffhandhabe zl benutzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere men mit dem Rahmen erfolgen (allgemeiner Stand
Serviertisch, mit aus der Senkrechtstellung in die 5 der Technik).
waagerechte Gebrauchslage um horizontale Ach- Darüber hinaus ist auch bereits ein zusammen-
sen klappbaren Tischplattenhälften, die an einem klappbarer Tisch bekanntgeworden (deutsches Gesich
in der Vertikalebene erstreckenden Rahmen- brauchsmuster 1 971733), bei dem die zunächst nur
gestell angelenkt sind und die im vorderen Be- einenends abgewinkelten Tragbügel in einem ersten
reich von am Rahmengestell angelenkten Tragbü- io Montageschritt in geradliniger Erstreckung durch die
geln gestützt sind, die aus ihrer senkrecht zur Vertikalsäule des Rahmengestell hindurch geführt
Vertikalebene des Rahmengestelles ausladenden wird, um im Anschluß daran in einem zweiten Mon-Gebrauchsstellung
gegen die Vertikalebene des tageschritt so abgewinkelt zu werden, daß bedie-Rahmengestelles
um vertikale Achsen anklapp- nungsgriffartige Bügelschenkel erzielt sind. Auf diese
bar und zur Erzielung dieses Klappgelenkes von 15 Weise läßt sich zwar eine gebrauchsstabile Bügeiden
Stirnöffnungen her in die Vertikalsäulen des Zuordnung realisieren; jedoch müsse;-, gewisse her-Rahmengestelles
ragen und dort gelagert sind, stellungstechnische Nachteile in Kauf genommen dadurch gekennzeichnet, daß die ge- werden. Gravierend ist hierbei, daß die Lager bei
geneinander gerichteten freien Enden (17) der diesem Vorgang zufolge der nicht unerheblichen Bie-C-förmig
ausgebildeten Tragbügel (12) unter *> gekräfte höchsten Belastungen ausgesetzt sind.
Ausnutzung der elastischen Bügel-Rückstellkraft Außerdem entsteht auch hier das Problem der nachin
die Stirnöffnung (21) eingesetzt und dort durch fraglichen Veredelung mindestens im Bereich der
Verrastung gegen axiale Verschiebung relativ zu Biegezone der Bügel,
den Vertikalsäulen (2,3) gesichert sind. Aufgabe der Erfindung ist es, den aufgezeigten
den Vertikalsäulen (2,3) gesichert sind. Aufgabe der Erfindung ist es, den aufgezeigten
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 35 Schwierigkeiten zu begegnen und einen gattungsgezeichnet,
daß die Vertikalsäulen (2, 3) im Bereich mäßen Tisch zu schaffen, der, einfach im Aufbau,
ihrer Stirnenden eingesteckte stopfenartige Lager- hinsichtlich der Bügel-Zuordnung so ausgebildet ist,
büchsen (19, 7.0) aufweisen, mit denen die Bügel- daß trotz vorübergehendender Formveränderung der
enden (17) verrasten. Tragbügel eine montagcleichte, nachbcarbeitungs-
3 Tisch nach den Ansprühen 1 und 2, da- 30 freie Zuordnung derselben am Rahmengestell ermögdurch
gekennzeichnet, daß die obere Lager- licht ist.
büchse (19) durch einen Queu:apfen (10), wel- Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
eher gleichzeitig die Gelenkachse der Tischplat- dadurch, daß die gegeneinander gerichteten freien
tenhälften (6 und 7) bildet, in der Vertikalsäule Enden der C-förmig ausgebildeten Tragbügel unter
(2 bzw. 3) fixiert ist. 35 Ausnutzung der elastischen Bügel-Rückstellkraft in
die Stirnöffnungen eingesetzt und dort durch Verrastung gegen axiale Verschiebung relativ zu den Verti-
kalsäulen gesichert sind
Hierbei ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, daß die 40 Vertikalsäulen im Bereich ihrer Stirnenden eingesteckte,
stopfenartige Lagerbüchsen aufweisen, mit
Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammen- denen die Bügelendcn verrasten.
klappbaren Tisch, insbesondere Serviertisch, mit aus Schließlich besteht noch ein vorteilhaftes Merkmal
der Senkrechtstellung in die waagerechte Gebrauchs- der Erfindung darin, daß die obere Lagerbüchse
lage um horizontale Achsen klappbaren Tischplat- 45 durch einen Querzapfen, welcher gleichzeitig die Gctenhälften,
die an einem sich in der Vcrtikalcbcne er- lenkachse der Tischplattenhälften bildet, in der Verstreckenden
Rahmengestell angelenkt sind und die tikalsäule fixiert ist.
im vorderen Bereich von am Rahmengestell ange- Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein hcrstcllungs-
lenktcn Tragbügeln gestützt sind, die aus ihrer senk- technisch einfacher, leicht montierbarer gattungsgcrecht
zur Vertikalebene des Rahmengestell ausla- 50 mäßer zusammenlegbarer Tisch geschaffen. Es ist
denden Gebrauchsstellung gegen die Vertikaiebenc dabei einerseits auf die klassischen Befestigungsmitdes
Rahmengestelles um vertikale Achsen anklapp- tcl verzichtet und andererseits ein nachträglicher, die
bar und zur Erzielung dieses Klappgelenkes von den Biegezonen-Oberflächen beeinträchtigender Biege-Stirnöffniingen
her in die Vertikalsäulen des Rah- Vorgang vermieden. Die beiklappbaren, die Tisch-
»ncngestelles ragen und dort gelagert sind. 55 plattcnhälften in Gebrauchsstellung stabil abstützen-
Zur Anlenkung der die Tischplatten stützenden den Tragbügcl werden vielmehr durch Eintritt ihrer
Bügel ist es bekannt, an den Enden der Vertikalsäu- gegeneinander gerichteten freien Enden in die Stirnlen
des Rahmengestell Gelenkstellen bildende öffnungen der Vertikalsäule des Rahmengestelles
Lagerlappen anzuschweißen. Die freien BUgclendcn gelagert. Die zusammen mit der jeweiligen Vcrtikalsind
zu Lageraugen abgeplattet. Als Gelenkzapfen 60 säule einen Tragrahmen bildenden Tragbügel sind
dient ein Hohlniet. Die diesbezügliche Bauform ist C-förmig vorgebogen und bereits oberfiächenverherstellungstechnisch
aufwendig. Es müssen Hufs- edelt. Unter leichtem Spreizen der C-Schenkel treten
vorrichtungen geschaffen werden, die das maßgc- die die Gelenkachse bildenden freien Enden dann
rechte Anschweißen der Lagerlappen ermöglichen. unter Nutzung der dem Material innewohnenden
Auch ist die insgesamt an acht Stellen vorzuneh- 65 Rückstellkraft in die Stirnenden der Vcrtikalsäulen
mende Verachsung zeitraubend. Das die Lagerlappen ein. Zur besseren Lagerung und auch zur Erzielung
bildende Bauteil muß oberflächenveredelt werden, einer günstigen Anpassung an den Rohrquerschnitt
um eine Anpassung an die Oberfläche des Vertikal- der Vertikalsäulen, sind in die Stirnenden stoofenar-
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Owner name: INTERCONFORT MOBILMOEBEL GMBH, 5757 WICKEDE, DE |
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