[go: up one dir, main page]

DE2207963A1 - Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung - Google Patents

Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung

Info

Publication number
DE2207963A1
DE2207963A1 DE19722207963 DE2207963A DE2207963A1 DE 2207963 A1 DE2207963 A1 DE 2207963A1 DE 19722207963 DE19722207963 DE 19722207963 DE 2207963 A DE2207963 A DE 2207963A DE 2207963 A1 DE2207963 A1 DE 2207963A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
locking
power tool
locking part
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722207963
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Dipl Ing Hahner
Reinhold Stroezel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19722207963 priority Critical patent/DE2207963A1/de
Priority to FR7245775A priority patent/FR2163236A5/fr
Priority to IT3407972A priority patent/IT973280B/it
Priority to CH158973A priority patent/CH542992A/de
Priority to ES411802A priority patent/ES411802A1/es
Publication of DE2207963A1 publication Critical patent/DE2207963A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/14Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers
    • B25B23/141Mechanical overload release couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Kraftwerkzeuq mit Überlastkupplung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftwerkzeug mit Überlastkupplung, die aus einer Uberrastkupplung und einer vereinigten Einrück- und Ausrastkupplung besteht, bei der der überrastende Teil der Uberrastkupplung zugleich ein Teil der Ausrastkupplung ist und die bei Überschreiten eines einstellbaren Höchstdrehmoments einmal überrastet und dabei ausrastet. Dabei hat die Kupplung eine Feder, die den überrastenden Teil der Uberrastkupplung gegen deren nichtüberrastenden Teil drückt, wobei die Feder zwischen dem überrastenden Teil der uberrastkupplung einerseits und über ein Widerlager deren nichtüberrastenden Teil andererseits eingespannt ist.
309836/0045
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
Bekannte Kraftwerkzeuge dieser Art kuppeln nicht nur den Antrieb der Werkzeugspindel aus, sobald das Grenzdrehmoment überschritten wird; durch Abheben des Kraftwerkzeugs von dem Werkstück und'die damit verbundene Entlastung der Werkzeugspindel vom Längsdruck wird vielmehr die Werkzeugspindel auch wieder mit dem Antrieb verbunden.
Diese Anordnung ist für bestimmte Verwendungszwecke, zum Beispiel für Schrauber, sehr geeignet; bei anderen Verwendungszwecken, zum Beispiel für Schlagbohrmaschinen, ist eine solche Kupplung jedoch nicht geeignet oder überhaupt nicht anwendbar; bei Schlagbohrmaschinen zum Beispiel würde die durch ein übergroßes Drehmoment zum Auskuppeln gebrachte Kupplung bei der einem Schlag folgenden Längsentlastung der Werkzeugspindel sofort wieder einkuppeln.
Daraus ergab sich die Aufgabe, ein Kraftwerkzeug mit einer Überlastkupplung der bezeichneten Art zu schaffen, die nicht selbsttätig einkuppelt, sondern die eine Vorrichtung besitzt, die zum Wiedereinkuppeln willkürlich betätigbar ist.
Die Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Uberrastkupplung und die vereinigte Einrück- und Ausrastkupplung derart als eine einzige Kupplung ausgebildet sind, daß der überrastende Teil durch mindestens ein Schaltglied in der Überraststeilung festgehalten werden kann und das Schaltglied durch eine willkürlich betätigbare Schaltvorrichtung auslösbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat die überlastkupplung eine Hohlwelle, auf der der nicht überrastende Teil der Überrastkupplung drehfest und unvsrschieblich angeordnet und der überrastende Teil der Liberrastkupplung verschieblich und drehbar geführt ist, wobei die Hohlwelle im Bereich des überrastenden Teils eine durch ihre Achse gehende und senkrecht zu ihr angeordnete Querbohrung hat, in der mindestens ein Schaltglied geführt ist,
309836/004$ - 3 -
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart 2207963
während im Innern der Hohlwelle und achsgleich mit dieser ein Schieber geführt ist, der eine Ausnehmung hat, in die bei passender Stellung des Schiebers das Schaltglied eintreten kann.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind nachstehend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter, sich nur durch die besondere Ausbildung ihrer Überlastkupplung unterscheidender Schlagbohrmaschinen näher beschrieben und erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die erste und zweite Schlagbohrmaschine im Aufriß,
geschnitten
Fig. 2 die erste Schlagbohrmaschine nach Fig. 1 im Grundriß,
durch die Vorgelegewelle geschnitten, ausgekuppelt Fig. 3 die erste Schlagbohrmaschine in der Darstellung wie Fig.2,
eingekuppelt
Fig. 4 die zweite Schlagbohrmaschine nach Fig. 1 im Grundriß,
durch die Vorgelegewelle geschnitten, ausgekuppelt Fig. 5 die zweite Schlagbohrmaschine in der Darstellung wie Fig.4, eingekuppelt.
Im Folgenden ist unter "arbeitseitig" die Richtung zu dem mit der Schlagbohrmaschine zu bearbeitenden Werkstück hin, unter "handseitig" die entgegengesetzte Richtung zu verstehen.
Eine Schlagbohrmaschine 1 hat einen Handgriff 2, ein Motorgehäuse 3, ein Getriebegehäuse 4 und ein Schlagwerkgehäuse 5. In dem Motorgehäuse 3 ist ein Allstrommotor 6 angeordnet, der ein in das Getriebegehäuse 4 ragendes Ritzel 7 antreibt. Eine Werkzeugspindel 8 ist arbeitseitig in dem 5chlagwerkgehäuse 5, handseitig in dem Getriebegehäuse 4 drehbar und verschieblich gelagert. Auf ihr ist ein Zahnrad 9 drehfest und unverschiebbar aufgezogen. Das Ritzel 7 greift in ein Zahnrad 10, das drehfest und' ' unverschiebbar auf einer ersten Vorgelegewelle 11 sitzt. Auf der ersten Vorgelegewelle 11 ist ein an seinem handseitigen Ende als
309836/0045 " 4 "
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
Hülse 12 ausgebildeter Zahnradblock 13 drehbar und verschiebbar . geführt. Der Zahnradblock 13 hat eine Verzahnung 14 größeren und eine Verzahnung 15 kleineren Durchmessers, die als Stirnradverzahnungen axial hintereinander angeordnet sind. Die Verzahnung 14 greift in ein kleineres Zahnrad 16, die Verzahnung 15 in ein größeres Zahnrad 17. Die Zahnräder 16 und 17 sind auf einer zweiten Vorgelegewelle 10 drehbar und längsverschieblich geführt. Gegenüber dem Getriebegehäuse und dem Schlagwerkgehäuse sind die Zahnräder 16 und 17 axial unverschiebbar festgehalten. Die zweite Vorgelegewelle 18 ist gegenüber dem Gehäuse und den Zahnrädern 16 und 17 axial verschiebbar. Mittels zweier in einer Querbohrung 19 der zweiten Vorgelegewelle 18 geführter Kugeln 20, die durch eine" Druckfeder 20' auseinandergedrückt werden, ist die zweite Vorgelegewelle 18 je nach ihrer axialen Stellung mit dem Zahnrad 16 oder mit dem Zahnrad 17 dadurch drehfest verbunden, daß die Kugeln 20 in Innennuten 16', 17' der Zahnräder 16, 17 eingreifen. Im Bereich ihres ar.beitseitigen Endes hat die zweite Vorgelegewelle 18 eine Verzahnung 21, mit der sie in das Zahnrad 9 auf der Werkzeugspindel eingreift. .
Die erste Vorgelegewelle 11 ist handseitig mit einer Lagerbuchse in dem Getriebegehäuse, arbeitseitig mit einer Lagerbüchse 23 in dem Schlagwerkgehäuse geführt. Im Bereich der dem Zahnrad 10 zugekehrten Hülse 12 des Zahnradblocks 13 ist die Vorgelegewelle 11 von einem handseitigen Abschnitt 24 größeren Durchmessers auf einen arbeitseitigen Abschnitt 25 kleineren Durchmessers abgestuft. Ajf dem Abschnitt 24 ist das Zahnrad 10 befestigt, auf dem Abschnitt der Zahnradblock 13 geführt. Das Zahnrad 10 hat an seiner arbeitseitigen Stirnfläche einen Kranz 26 schräger Klauen, die in entsprechende Klauen 27 an der handseitigen Stirnfläche der Hülse eingreifen können.
Auf die Welle 11 ist handseitig vor ihrem in der Lagerbuchse 23 gelagerten Ende ein Stellring 28 drehfest und unverschiebbar auf-
309836/0045 - 5 -
M7963
Robert Bosch GmbH R. 642
Stuttgart
gezogen. Der Stellring 28 stützt sich über eine Stahlscheibe 29 gegen die Wand des 5chlagwerkgeheuses 5. An die handseitige Stirnfläche des Stellrings 28 ist eine Nabe 3D angeformt, auf die eine als Druckfeder wirkende Wendelfeder 31 aufgeschoben ist. Die Feder 31 stützt sich handseitig über eine Stahlscheibe 32 gegen die arbeitseitige Stirnfläche des Zahnradblocks 13 ab.
Im Bereich der Hülse 12 ist nahe dem arbeitseitigen Ende des Abschnitts 24 der Welle 11 in dieser eine durch ihre Achse und senkrecht zu dieser verlaufende Querbohrung 33 angeordnet. In dieser sind zwei als Schaltglieder wirkende Kugeln 34 geführt, deren Durchmesser größer ist als die Wanddicke der Welle 11. In der nelle 11 ist achsgleich eine Längsbohrung 35 eingeformt, in der ein zylindrischer Schieber 36 geführt ist. Der Schieber 36 hat nahe seinem handseitigen Ende eine Ausnehmung 37, die mit zwei etwa 45° schrägen Kegelflächen mit den vor und hinter ihr liegenden ächieberteilen vollen Durchmessers verbunden ist. Das handseitige Ende des Schiebers 36 steht unter der Wirkung einer Druckfeder 38, die in der Bohrung 35 der Welle 11 geführt ist und sich handseitig gegen einen in die Welle 11 eingesetzten Deckel 39 stützt. Die Hülse 12 hat an ihrem handseitigen Ende einen Abschnitt 4Ü mit einem lichten Durchmesser, der etwas größer ist als der Durchmesser des Schiebers 36 zuzüglich der Durchmesserder zwei Kugeln 38. Im Bereich der Uuerbohrung 33 der Welle 11 ist der Abschnitt 40 der Hülse 12 mittels einer Hohlkegelfläche 41 mit einem Abschnitt 42 kleineren Durchmessers verbunden, der gleitend auf dem Abschnitt 24 der Welle geführt ist.
Der Schieber 36 ist an seinem arbeitseitigen Ende auf einen Abschnitt 43 kleineren Durchmessers abgesetzt und mit diesem durch die Wand des Schlagwerkgehäuses 5 ins Freie geführt. Ein auf dem Abschnitt 43 des Schiebers angebrachter Knopf 44 soll die Handhabung des Schiebers erleichtern.
Der Stellring 28 kann auch axial einstellbar auf der Vorgelege-
309836/0045
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
welle 11 angeordnet sein, wodurch die Vorspannung der Feder 31 und damit das die Überlastkupplung auslösende Grenzdrehmoment veränderbar wird.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet folgendermaßenϊ
Der Motor 6 treibt das Ritzel 7, das in das Zahnrad 10 der ersten Vorgelegewelle 11 eingreift. Die Stirnnocken 26 des Zahnrades 10 nehmen die durch die Feder 31 angepreßten Stirnnocken 27 der Hülse 12 und dadurch die Verzahnungen 14 und 15 mit (Fig. 3). Diese greifen in die auf der zweiten Vorgelegewelle 1B geführten Zahnräder 16 und 17, die infolgedessen dauernd umlaufen/ solange der Antriebsmotor 6 läuft. Durch eine nicht näher beschriebene Umschalteinrichtung kann die zweite Vorgelegewelle 1B verschoben werden, wodurch die Kugeln 20 die zweite Vorgelegewelle entweder mit dem Zahnrad 16 oder mit dem Zahnrad 17 drehfest verbinden. Die zweite Vorgelegewelle treibt mittels der Verzahnung 21 das auf der Werkzeugspindel befestigte Zahnrad 9, wodurch die Werkzeugspindel umläuft. Auf die Werkzeugspindel kann ein nicht dargestelltes Spannfutter aufgeschraubt werden, in dem ein Werkzeug, zum Beispiel ein Hartmetallbohrer zur Steinbearbeitung, eingespannt werden kann.
Übersteigt das Drehmoment, das der Bohrer zu überwinden hat, das durch die Vorspannkraft der Feder 31 sowie die Schräge und den Reibungsbeiwert der Nocken 26/27 gegebene HaQ, so gleiten die Flanken der Nocken aufeinander, die Hülse 12 und mit ihr der Zahnradblock 13 wird arbeitseitig verschoben, bis nicht mehr der engere Abschnitt 42 der Hülseninnenfläche, sondern der weitere Abschnitt 40 über die Kugeln 34 läuft. In diesem Augenblick drückt der Schieber 36 unter der Wirkung der Feder 3B mittels einer die Aussparung 37 begrenzenden Kegelfläche die Kugeln 34 nach außen, so daß sie sich an die Hohlkegelfläche 41 der Hülse 12 anlegen und den Zahnradblock 13 in der durch das Überrasten erzielten
309836/0045 - 7 -
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
arbeitseitigen Endstellung festhalten, so daß die Klauen 27 und außer Eingriff bleiben. Unter dem Druck der Feder 31 werden die Kugeln zwischen der Hohlkegelfläche 41, der Durchdringungskurve zwischen der Querbohrung 33 und der zylindrischen Oberfläche des Abschnitts 24 der Vorgelegewelle 11 und der zylindrischen Oberfläche des Schiebers 36 eingeklemmt, die Kupplung ist und bleibt ausgerastet (Fig. 2).
Zum Wiedereinkuppeln drückt man auf die mit dem Schieber 36 verbundene Kugel 44 in handseitiger Richtung. Dadurch bewegt sich der Schieber so weit, daß die Aussparung 37 unter die Kugeln 34 gelangt. Die Kugeln gleiten nach innen in die Aussparung 37 des Schiebers, die Feder 31 verschiebt den Zahnradblock 13 in handseitiger Richtung, die Klauen 27 der Hülse greifen wieder in die Klauen 26 des Zahnrades 10, und die Kupplung ist eingekuppelt.
Die Kupplung hat den angestrebten Vorteil, daß sie bei Überschreiten des vorbestimmten Grenzdrehmoments, zum Beispiel bei in einem Bohrloch klemmendem Schlagbohrer, mit Sicherheit auskuppelt und daß ein unbeabsichtigtes Wiedereinkuppeln, das den mit der Bohrmaschine Arbeitenden gefährden könnte, ausgeschlossen ist. Außerdem schließt sich nicht nur die Kraft der die Kupplungsteile zusammendrückenden Feder und ihre Reaktionskraft, sondern auch die das Auskuppeln bewirkende, die Kupplungsklauen auseinander schiebende Kraft und ihre Reaktionskraft innerhalb der umlaufenden Getriebeteile, so daß das Gehäuse entsprechend leichter oder aus weniger hochfestem und damit weniger teurem Werkstoff gebaut sein kann.
Bei der Schlagbohrmaschine nach den Fig. 4 und 5 treibt ein Allstrommotor 106 ein in das Getriebegehäuse 104 ragendes schrägverzahntes Ritzel 107 an. Eine Werkzeugspindel 108 ist arbeitseitig in dem Schlagwerkgehäuse 105, handseitig in dem Getriebegehäuse 104 drehbar und verschieblich gelagert. Auf ihr ist ein
309836/0045 - β -.
-B-
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
Zahnrad 109 drehfest und unverschiebbar aufgezogen. Das Ritzel 107 greift in ein schrägverzahntes Zahnrad 110, das verschiebbar und drehbar auf einer ersten Vorgelegewelle 111 geführt ist. An seiner arbeitseitigen Stirnfläche hat das Zahnrad 110 einen Klauenkranz 112. An seiner handseitigen Stirnfläche ist ein Satz Tellerfsdern 113 angeordnet, der sich handseitig gegen einen in eine Nut 114 der Welle 111 eingesetzten Sprengring 115 als Widerlager stützt. An ihrem handseitigen Ende ist an die V.'elle ein Zapfen 116 angeformt, der mit einer Lagerbuchse 117 in de,m Getriebegehäuse 104 drehbar gelagert ist.
Arbeitseitig vor dem Zahnrad 110 ist auf der Welle 111 ein Zahnradblock 118 unverschiebbar und drehfest angeordnet, der auf seiner Umfangsflache eine größere Stirnverzahnung 119 und eine kleinere Stirnverzahnung 120 trägt. An seiner handseitigen Stirnfläche hat der Zahnradblock 118 einen Klauenkranz 121, der dem Klauenkranz 112 des Zahnrades 110 gegenübersteht.
Die Welle 111 ist arbeitseitig mit einer Lagerbüchse 122 in dem Schlagwerkgehäuse 1Ü5 gelagert. Arbeitseitig vor dem Zahnradblock 118 ist auf die Welle 111 eine Abstandshülse 123 aufgeschoben, die sich über eine Scheibe 124 an der Wand des Schlagwerkgehäuses 105 abstützt.
Die Welle 111 hat eine achsgleiche Längsbohrung, die einen kürzeren, v/eiteren, arbeitseitig angeordneten Abschnitt 125, einen etwas engeren langen f.ittelabschnitt 126 und einen noch etwas engeren kurzen handseitigen Endabschnitt 127 hat. In dem Hittelabschnitt 126 der Längsbohrung ist ein Schieber 128 geführt, der an seinem handseitigen Ende mit einem Kegel 129 zu einem Endzapfen 130 abgesetzt ist. Im Bereich seines arbeitseitigen Endes ist er etwa innerhalb des weiten Abschnitts 125 der Längsbohrung der Welle mit einer Schulter 133 auf einen Schaft 131 kleineren Durchmessers abgesetzt, der durch eine Bohrung des Schlagwerk-
309836/0045 _ 9 _
Robert Bosch GmbH R. 642
Stuttaart
gehäuses ins Freie ragt und in einem als Handgriff dienenden Kugelknopf 132 endet. Auf den Schaft 131 ist innerhalb des Schlagwerkgehäuses eine Druckfeder 134 geschoben, die sich handseitig gegen die Schulter 133, arbeitseitig gegen das Schlagwerkgehäuse 105 stützt und den Schieber 128 handseitig in das Gehäuse zu bewegen sucht.
Im Bereich ihres handseitigen Endes ist innerhalb des Zahnrades 110 in die Welle 111 eine durch ihre Achse gehende und senkrecht zu dieser verlaufende Querbohrung 135 eingeformt. In der Querbohrung 135 sind zwei als Kugeln 136 ausgebildete Schaltglieder geführt.
Das Zahnrad 110 hat eine achsgleiche Bohrung 137, mit der es auf der Welle 111 geführt ist. Im Bereich des arbeitseitigen Endes des Zahnrades 110 ist die Bohrung durch eine Hohlkegelfläche 138 mit einem kurzen weiteren Bohrungsabschnitt 139 verbunden.
In der gleichen Ebene wie die erste Vorgelegewelle 111 ist in dem Gehäuse eine zweite Vorgelegewelle 140 verschiebbar und drehbar geführt. Auf der Vorgelegewelle 140 ist ein Zahnrad 141 kleineren und ein zweites Zahnrad 142 größeren Durchmessers verschiebbar und drehbar geführt, wobei die Zahnräder gegenüber dem Gehäuse durch Stahlscheiben 143 und 144 an einer Längsverschiebung gehindert sind. Arbeitseitig vor den Zahnrädern 141 und 142 trägt die Welle 140 eine Verzahnung 145, mit der sie in das auf der Werk— zeugspindel 108 fest angeordnete Zahnrad 109 eingreift.
Im Bereich der Zahnräder 141 und 142 ist in der Vorgelegewelle senkrecht zu deren Achse eine Querbohrung 147 angebracht, in der zwei Kugeln 148 geführt sind, die von einer Feder 149 auseinandergedrückt werden. Die Kugeln können in Innennuten 150 der Zahnräder 141 und 142 eingreifen und je nach der axialen Stellung der Vorgelegewelle 140 diese drehfest mit einem dieser beiden Zahn-
30 983 6/004 5 ^ INSPE0TED . ,ο ,
Robert Bosch GmbH R. 642
Stuttgart
räder verbinden. Eine nicht näher beschriebene Schalteinrichtung zum Verschieben der Welle 140 in ihre arbeitseitige oder handseitige Endstellung greift in eine in der zylindrischen Umfangsfläche der Welle 140 angeordnete Rille 151 ein. Das Widerlager für die Druckfeder kann auch axial verstellbar ausgebildet sein.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Der Motor 106 treibt das schrägverzahnte Ritzel 107, das in das Zahnrad 110 der ersten Vorgelegewelle 111 eingreift. Das schrägverzahnte Zahnrad 110 überträgt (Fig. 5) über die Klauenkränze 112 und 121 die Drehbewegung auf den Zahnradblock 118, der mittels der Verzahnungen 119 und .120 die Zahnräder 141 und 142 auf der zweiten Vorgelegewelle 140 in Drehung versetzt. Je nach der axialen Stellung der Welle 140 ist das Zahnrad 141 oder das Zahnrad 142 drehfest mit der Welle verbunden und nimmt diese mit. Über die Verzahnung 145 wird das auf der Werkzeugspindel sitzende Zahnrad 109 angetrieben und damit die Werkzeugspindel bewegt, an der in einem nicht dargestellten Spannfutter ein nicht dargestelltes Werkzeug, zum Beispiel ein Hartmetallbohrer zur Gesteinsbearbeitung, befestigt sein kann.
Übersteigt das von dem Werkzeug auf das Werkstück, zum Beispiel das Gestein, auszuübende Drehmoment ein vorbestimmtes Haß (zum Beispiel wenn der Bohrer klemmt), dann zieht der Antriebsmotor 106 mittels des schrägverzahnten Ritzels 107 das schrägver— zahnte Zahnrad 110 handseitig gegen die Kraft der Tellerfedern zurück, bis die Klauen 112 aus den Klauen 121 herausgleiten und der Antrieb ausgekuppelt ist. In diesem Augenblick ist die tiuer— bohrung 135 der Hohlwelle 111 nicht mehr von der engeren Bohrung 137 des Zahnrades 110, sondern von dessen Hohlkegelfloche 13B überdeckt; die Kugeln 136, die über die Kegelfläche 129 unter dem Druck der Feder 134 stehen, werden von dem Schieber 128 nach außen gedrängt und zwischen der Innenkegelflache 138 des Zahnrades 110,
ORIGINAL INSPECTED
309836/0045 _ n-_
Robert Bosch GmbH R. 642^0Ή7Ήο "^
Stuttgart
der Durchdringungskurve zwischen der zylindrischen Umfangsflache der hohlen Welle 111 und der Querbohrung 135 sowie der zylindrischen Umfangsflache des Schiebers 120 eingespannt. Die Kupplung ist damit ausgeschaltet und bleibt außer Eingriff.
Zum Wiedereinschalten wird der Kugelknopf 132 arbeitseitig nach außen gezogen. Die Kugeln 136 können sich nicht mehr auf die Zylinderfläche des Schiebers 128 stützen, sondern treten unter dem Druck der Tellerfeder 113 in die Uuerbohrung 135 der -eile 111 zurück, das Zahnrad 110 schnappt arbeitseitig vor und schiebt seine Klauen 112 in die Klauen 121 des Zahnradblocks 118. Damit ist die Kupplung wieder eingeschaltet.
Damit hat auch diese Kupplung den angestrebten Vorteil, daß sie bei überschreiten des vorbestimmten Grenzdrehmoments, zum Beispiel bei.in einem Bohrloch klemmendem Schlagbohrer, mit Sicherheit auskuppelt, und daß ein unbeabsichtigtes w'iedereinkuppeln, das den mit der Bohrmaschine Arbeitenden gefährden könnte, ausgeschlossen ist. Dadurch, daß zur Auslösung der Kupplung die ohnehin bei dem Schnellaufenden Antriebsmotor vorhandene Schregverzahnung zwischen dem Ritzel und dem ersten Zahnrad verwendet wird, arbeitet diese Kupplung mit einem verhältnismäßig großen Auslöseweg; zudem sind zwischen den auslösenden Bauteilen, nämlich dem schrägverzahnten Ritzel und dem schrägverzahnten Zahnrad, verhältnismäßig kleine Kräfte wirksam. Der Verschleiß ist daher gering, und die Kupplung hält das auslösende Grenzdreh— moment mit großer Genauigkeit ein.
309836/0045

Claims (10)

Robert Bosch GmbH R. 642 W/Rö Stuttgart Ansprüche
1. Kraftwerkz.eug mit Überlastkupplung, bestehend aus Liberrastkupplung und vereinigter Einrück- und Ausrastkupplung, bei der der überrastende Teil der Uberrastkupplung zugleich ein Teil der Ausrastkupplung ist und die bei Überschreiten eines einstellbaren Höchstdrehmoments einmal überrastet und dabei ausrastet, mit einer Feder, die den überrastenden Teil der Uberrastkupplung gegen deren nichtüberrastenden Teil drückt, wobei die Feder zwischen dem überrastenden Teil der uberrastkupplung einerseits und über ein Widerlager deren nichtüberrastendem Teil andererseits eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberrastkupplung und die vereinigte Einrück- und Ausrastkupplung derart als eine einzige Kupplung ausgebildet sind, daß der überrastende Teil (13, 110) durch mindestens ein 5chaltglied (34, 136) in der Überraststeilung festgehalten werden kann und das Schaltglied (34, 136) durch eine willkürlich betätigbare Schaltvorrichtung auslösbar ist.
2. Kraftwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die überlastkupplung eine Hohlwelle (11, 111) hat, auf der der nicht überrastende Teil (10, 118) der Uberrastkupplung drehfest und unverschiebbar angeordnet und der überrastende Teil (13, 110) der Uberrastkupplung verschieblich und drehbar geführt ist, wobei die Hohlwelle (11, 111) im Bereich des
309836/0045 _ 13 _
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
überrastenden Teils (13, 110) eine durch ihre Achse gehende und senkrecht zu dieser angeordnete Querbohrung (33, 135) aufweist, in der mindestens ein Schaltglied (34, 136) geführt ist, und daB im Innern der Hohlwelle (11, 111) achsgleich mit dieser ein Schieber (36, 12Q) geführt ist, der eine Ausnehmung (37,130) hat, in die bei passender Stellung des Schiebers (36, 128) das Schaltglied (34, 136) eintreten kann.
3. Kraftwsrkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (36, 128) unter der Wirkung einer Feder (38, 134) steht, die ihn in die Stellung zu bewegen sucht, in der er das Schaltglied (34, 136) in Auskuppelstellung hält.
4. Kraftwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (36, 128) willkürlich entgegen der Kraft der Feder (38, 134) bewegbar ist.
5. Kraftwerkzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglisd als Kugel (34, 136) ausgebildet ist.
6. Kraftwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht überrastende Teil (10, 11Q) und der überrastends Teil (13, 110) der Uberrastkupplung mit je mindestens einer Verzahnung (10, 14, 15, 119, 120, 110) verbunden sind«
7. Kraftwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
309836/0045 _ 14 _
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
die »eile (11, 111) als Vorgelegewelle ausgebildet ist.
8. Kraftwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus der hohlen Vorgelegewelle (11, 111) ein mit dem Schieber (36, 128) verbundenes Teil (43, 131) nach außen geführt und für die Hand eines das Kraftwerkzeug Denützenden betätigbar ausgebildet ist.
9. Kraftwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit als Hülse ausgebildetem überrastendem Teil, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht überrastende Teil der Uberrastkupplung (10) mindestens einen mit schrägen Flanken versehenen Stirnnocken (26) aufweist, daß die Hülse (12) an ihrer dem nicht überrastenden Teil (10) zugewandten Stirnseite zu den Stirnnocken (26) des nicht überrastenden Teils (10) passende Stirnnocken (27) hat, daß im Bereich des dem nicht überrastenden Teil (10) entgegengesetzten Endes der Welle (11) auf dieser das Widerlager (28) unvsrschieblich angeordnet ist, und daß zwischen dem Widerlager (28) und der Hülse (12) die Druckfeder (31) eingespannt ist.
10. Kraftwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht überrastende Teil (11.8) der uberrastkupplung mindestens einen Stirnnocken (121) aufweist, während der überrastende Teil als schrägverzahntes Zahnrad (110) ausgebildet ist, welches auf der dem nicht über-
309836/0045
2207363
Robert Bosch GmbH R. 642 Bü/Hö
Stuttgart
rastenden Teil (113) zugekehrten Seite ebenfalls mindestens einen Stirnnacken (112) hat und gegen den nicht überrasten— den Teil (118) durch die Druckfeder (113) gepreßt wird, die sich an dem mit der Hohlwelle verbundenen 'Widerlager {115}
abstützt, wobei die Schrägverzahnung eine solche Steigungs— richtung hat, daß das von der Kupplung zu übertragende Drehmoment das Zahnrad entgegen der Kraft der Feder (113) axial zu verschieben sucht.
309836/0045
Leerseite
DE19722207963 1972-02-21 1972-02-21 Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung Pending DE2207963A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722207963 DE2207963A1 (de) 1972-02-21 1972-02-21 Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung
FR7245775A FR2163236A5 (de) 1972-02-21 1972-12-21
IT3407972A IT973280B (it) 1972-02-21 1972-12-29 Utensile di forza con giunto di sovraccarico
CH158973A CH542992A (de) 1972-02-21 1973-02-05 Kraftwerkzeug mit Überlastkupplung
ES411802A ES411802A1 (es) 1972-02-21 1973-02-20 Perfeccionamientos en herramientas de fuerza con embrague de sobrecarga.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722207963 DE2207963A1 (de) 1972-02-21 1972-02-21 Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2207963A1 true DE2207963A1 (de) 1973-09-06

Family

ID=5836535

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722207963 Pending DE2207963A1 (de) 1972-02-21 1972-02-21 Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung

Country Status (5)

Country Link
CH (1) CH542992A (de)
DE (1) DE2207963A1 (de)
ES (1) ES411802A1 (de)
FR (1) FR2163236A5 (de)
IT (1) IT973280B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT385813B (de) * 1983-09-02 1988-05-25 Vnii Pk I Mechanizirovannogo Bohrhammer

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3209395A1 (de) * 1982-03-15 1983-09-22 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Abschaltschrauber mit einer laengsverschiebbaren schrauberspindel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT385813B (de) * 1983-09-02 1988-05-25 Vnii Pk I Mechanizirovannogo Bohrhammer

Also Published As

Publication number Publication date
FR2163236A5 (de) 1973-07-20
IT973280B (it) 1974-06-10
CH542992A (de) 1973-10-15
ES411802A1 (es) 1976-01-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2122582C3 (de) Von Hand geführte Drehschlagbohrmaschine
DE3205141C2 (de)
DE4236819C2 (de) Motorisch angetriebene Drehwerkzeugeinrichtung
DE2825022C2 (de)
DE2165066C3 (de)
CH627117A5 (de)
DE1964083B2 (de) Gesteinsbohrmaschine
DE3015423A1 (de) Motorisch beschriebener abschaltschrauber
DE2165066A1 (de) Schlagbohrmaschine
EP2861382A1 (de) Getriebevorrichtung
EP0023951A1 (de) Motorgetriebenes Handwerkzeug, insbesondere Heimwerkerkombinationsmaschine
DE2328462A1 (de) Schlagbohrmaschine
DE2326171A1 (de) Schlagschrauber
DE1957505A1 (de) Tragbare Schlagbohrmaschine
DE3818924C2 (de)
DE2207963A1 (de) Kraftwerkzeug mit ueberlastkupplung
DE734421C (de) Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf
DE3101080A1 (de) "kupplung fuer ein kraftwerkzeug"
DE10260493A1 (de) Kraftspannfutter und Ausklinkschlüssel dafür
DE810139C (de) Werkzeug-Drillvorrichtung
DE3249643C2 (en) Tool holder
DE521928C (de) Vorschubvorrichtung fuer Bohrmaschinen, insbesondere Radialbohrmaschinen
DE152993C (de)
DE815883C (de) Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, z. B. an Bohrmaschinen und Fraesbaenken, zum schnellen Wechseln des Werkzeuges bei laufender Maschine
DE857719C (de) Ein- und ausrueckbare Klauenkupplung fuer eine Drehrichtung, besonders zum Antrieb von Scheren, Stanzen od. dgl.