DE2205680A1 - Elektrische Entladungslampe mit innerer Hilfslichtquelle - Google Patents
Elektrische Entladungslampe mit innerer HilfslichtquelleInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/56—One or more circuit elements structurally associated with the lamp
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- H01J61/96—Lamps with light-emitting discharge path and separately-heated incandescent body within a common envelope, e.g. for simulating daylight
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
PHA.20.5^
DipUng. HORST AUER 2205680 boss/evh.
rateivleinwalt
Anmelder: N0RTH AJIBRICAW PHILIPS LIGHTING CORPc
Akte: PHA- 20 549
Anmeldung vomt 1οΡβ1)Γ. 1972
"Elektrische Entladungslampe mit innerer Hilfslichtquelle".
Die Erfindung betrifft eine elektrische Entladungs lampe. Die Erfindung bezweckt, die Lichtausstrahlung beim
Starten der Lampe zu verbessern. Die Erfindung ist insbesondere für solche Lampen von Bedeutung, deren Entladungsröhre Quecksilber und gegebenenfalls auch ein Halogenid enthält,
und auch für Natriumdampfentladungslampen und andere
Arten von Entladungslampen, die verhältnismässig lange
Perioden nach dem Einschalten der Lampe erfordern, bevor sie die erwünschte Lichtetärke abgeben.
Mischlichtlampen, bei denen eine Quecksilberdampfentladungsröhre
in Kombination mit Glühdrähten in derselben Lampe angewendet wird, sind bekannt, siehe beispielsweise
das U.S. Patent 2,517t126. Obzwar diese Lampen beim Ein-
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schalten /sofort Licht geben, sind sie weniger zweckmässig
und haben sie eine kürzere Lebensdauer, weil die GlühdrShte fortwährend erregt werden.
Elektrische Entladungslampen, wie Quecksilberdampflampen,
können die erwünschte LichtstSrkeintensitSt nicht sofort liefern« Dieses Kennzeichen, das viele elektrische
Entladungslampen aufweisen und das daherrührt, dass Entladungsbögen einige Minuten brauchen, um die Arbeitstemperatur und den Druck zu erreichen, bevor die erwünschte
Lichtstfirke-Intensität erhalten ist, hat die Verwendung
dieser Lampen eingeschränkt·
Ein Nachteil bestand mithin in den langen Perioden, in denen keine nützliche Beleuchtung vorhanden war, wie
während der Einschaltperiode oder während solchen Perioden, die auf kurze Unterbrechungen der Lampenspeisung folgten.
Mechanische Techniken wie das Blasen von Kühlluft über die Entladungsröhre, um eine schnelle Zündung des Entladungsbogens
zu bewirken, bringen komplizierte Montage- und Trägervorrichtungen mit sich, die in der Praxis für die durchschnittliche
Lampe unbrauchbar sind.
Die Anwendung von Startspannungen von einem
externen Impulsgenerator aus, wie in der U.S. Patentschrift 3,^76,977 beschrieben, führt gleichfalls zu komplizierten
Vorrichtungen, die die Anwendung der Lampe einschränken.
Die Erfindung bezweckt, eine elektrische Entladungslampe
zu schaffen, die unmittelbar nach dem Einschalten und auch danach eine wirksame Beleuchtung gibt.
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Ferner bezweckt die Erfindung, eine elektrische) Entladungslampe ohne externe Schaltungselemente und auch
ohne komplizierte mechanische Trägervorrichtungen zu schaffen, mit der dennoch eine wirksame Dauerbeleuchtung
erhalten werden kann.
Entsprechend der Erfindung wird das oben erwähnte angestrebte Ziel dadurch verwirklicht, dass eine innere
Hilfelichtquelle wie ein Glühdraht oder eine Glühlampe, beispielsweise eine Halogenlampe, in der Umhüllung der
Lampe vorgesehen wird, welche Hilfslichtquelle eine Beleuchtung bis zu dem Moment liefern kann, in dem die Entladungsröhre einen annehmbaren Lichtstärkepegel erreicht
hat. Innerhalb des Lampenumfangs vorgesehene Schalter und Zeitanordnungen schalten die Hilfslichtquelle jeweils ein
oder aus, wenn dias im Hinblick auf die Lichtstärke des
Entladungsbogens erwünscht ist«
In einer besonderen Ausführungsform ist die erfindungsgemässe Lampe eine Quecksilberdampfentladungslampe.
Ein Vorteil davon ist, dass diese Art von Entladungslampen - die im Betriebszustand einen verhältnismäsaig hohen Lumenwert aufweisen - nun auch schnell nach
dem Einschalten auf einen annehmbar hohen Lumenwert gelangen·
In einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemSssen Lampe ist darin auch ein Glühdraht vorhanden, der
für die Entladung in der Entladungsröhre als stabilisierende.=- Element wirksam ist. Ein Vorteil hiervon ist der, dass kein
externes Vorschaltelenert notwendig ist.
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Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen
dargestellter Ausführungsbeispiele nSher erläutert. Es zeigern
Fig. 1 eine erfindungsgem&sse Quecksilberdampfentladungslampe,
die mit einem als Glühdraht ausgeführten eingebauten stabilisierenden Element versehen ist»
Fig· 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgem&ssen
Quecksilberdampfentladungslampe, die gleichfalls mit
einem eingebauten stabilisierenden Element versehen ist,
Fig« 3 eine erfindungsgem&sse Quecksilberdampfentladungslampe,
die mit einer Zeitverzögerungsanordnung versehen ist.
In Fig. 1 ist eine Quecksilberdampfentladungslampe
mit eingebautem stabilisierendem Element dargestellt, die mit einer ein Edelgas enthaltenden Umhüllung 1, einem Fuss 2,
einer Entladungsröhre 6, einer Hilfslichtquelle 7 und einem
Relais 3 mit einer Spule h und einem Kontakt 5 versehen ist.
Das Relais kann am Fuss 2 befestigt werden, oder aber eine Einheit damit bilden. Die Umhüllung kann gegebenenfalls mit
einer reflektierenden Schicht bedeckt sein und beispielsweise auch eine solche Form haben, wie mit 1* angegeben ist.
Die Quecksilberdampfentladungsröhre 6 kann eine
bekannte Hochdruckentladungsröhre sein, die ausser Quecksilber
auch Argon enthalt, und die an jedem Ende mit einer Elektrode 8 bzw. 9 versehen ist, zwischen denen eine elektrische
Spannung angelegt wird, um in der Rühre eine als Lichtquelle dienende Entladung aufrechtzuerhalten. In erster
Instanz wird die Entladung mittels des Argongases gestartet.
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Danach wird die Entladung mittels dea durch die Entladung
verdampften Quecksilbers aufrechterhalten.
Die Hilfslichtquelle 7 besteht aus einem Glühdraht
oder einer Glühlampe, beispielsweise einer Halogenglühlampe, die einen bestimmten Bruchteil dea durch die Quecksilberdampf ent ladungsrShre im Betriebszustand gelieferten Lichts
während einer bestimmten Zeit liefern kann, die zum erneuten Starten der Entladung erforderlich ist, wenn die Spannung
an den Elektroden 8 und 9 unterbrochen war.
Wenn die Queckailberdampfentladungslampe
eingeschaltet wird, so liefert der Vorschaltglühdraht 10
sofort Lieht, obzwar letztlich der gröaate Teil des Lichts
durch die Bogenentladung geliefert wird· Wenn jedoch eine Unterbrechung in der elektrischen Stromzufuhr über mehr als
einige Perioden dea Wechaelspannung-Speisenetzes stattfindet,
so wird ea eine Verzögerung von einigen Minuten geben, bevor
die Lampe den Sntladungsbogen erneut starten kann. In dieser
Periode wird Relais 3 nicht aktiviert, weil kein Strom durch die Spul· h fliesst, und deshalb wird aich der Kontakt 5
in die geschlossene Stellung bewegen, wodurch die Hilfslichtquelle 7 eingeschaltet wird und die Lampe Licht auestrahlt· Naohdem die Queckailberdampfentladungsröhre 6 hinreichend abgekühlt iat, um die Entladung zwischen den
Elektroden 8 und 9 erneut zu starten.! wird Relais 3 aktiviert,
weil wieder ein Strom durch die Spule k flieaat. Dadurch
bewegt aich Kontakt 5 in die geöffnete Stellung, ao dass
die Hilfalichtquelle 7 abgeachaltet wird, und die Lampe
kann unter normalen Arbeiteumstanden, wobei daa stabilisierende
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10 und die Entladungsrohr· 6 In Reihe liegen,
arbeiten*
Fig« 2 zeigt eine erfindungsgemäsae Hochdruckquecksilberdampfentladungslampe mit eingebautem stabilisierende« Element« Die Ausführungsform unterscheidet sieh
etwas von derjenigen der Lampe nach Fig. 1. So ist eine
innerhalb der QuecksilberdampfentladungsrShre 6 befestigte
Startspule 11 vorhanden, die auf die zwischen den Elektroden 8 und 9 stehende Eingangsspannung geschaltet ist, und
zwar Ober einen temperatürempfindliehen Schalter 12, der
ausserhalb der Quecksilberdampfentladungsröhre, jedoch
innerhalb der Umhüllung 1, vorgesehen ist. Der Schalter ist geschlossen, wenn die Lampe eingeschaltet wird. Dadurch
empfängt die Startspule 11 einen Strom. Wenn die Lampe erwärmt ist, Öffnet sioh der Schalter 12, und die Startspule 11 wird dadurch abgeschaltet.
Fig» 3 zeigt eine Hochdruckquecksilberdampfentladungslampe mit einem ZeitverzSgerungsmechanismus 13 mit
den Kontakten 14, um die Hilfslichtquelle 7 während eines
Zeitintervall« «u erregen, da· durch die Anlaufkennlinie de* Sntladungtbogena der RBhre 6 bestimmt wird· Wenn die
Argonentladung in der QuecksilberdampfentladungsrBhre 6
sOndet, so ist die Lichtintensität verhältnismässig klein,
und der ZeitversQgerungsmechanismus 13 dient dann dasu,
mit dem Relais 3 ausammensuarbeiten, um eine su schnelle
Abschaltung der Schaltung mit der Glühlampe 7 *u vermeiden.
Das Abschalten der Lampe 7 findet in der Lampe nach Fig. erst dann statt, wenn die Bogenentladung in der Röhre 6
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eine grÖssere Lichtst&rkeintensit&t erreicht hat. Die
QueCksilberdampfentladungsrOhre 6 muss wenigstens einen
nützlichen Prozentsatz der gesamten Lampenlicht stärke ausstrahlen, bevor der Zeitverzögerungsmechanismus 13 die
Hilfslichtquelle 7 abschaltet« Obzwar der Zeitverzögerungsmechanismus 13 in der Figur in den Lampenfuss eingezeichnet
ist ι könnte er auch anderswo vorgesehen werden. So könnte
es beispielsweise bei der Anwendung eines w&rmeempfindlichen
Zeitverzögerungsmechanismus erwünscht sein, diesen Mechanismus innerhalb der Umhüllung 1 vorzusehen.
Es sei bemerkt, dass sich die beschriebenen Ausführungsbeispiele zwar auf Quecksilberdampfentladungslampen
beziehen, dass sich die Erfindung jedoch nicht auf diese Art von Entladungslampen beschränkt.
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Claims (12)
- Patentansprüche;(i 1. ) Elektrische Gas- und/oder Dampfentladungslampe, die mit einer hermetisch geschlossenen Umhüllung und mit Stromdurchführungselementen versehen ist, welche mit einer externen Speisequelle verbunden werden und gasdicht durch die erwähnte Umhüllung führen, und die Lampe ferner mit einer Entladungsröhre innerhalb der Umhüllung, die als erste Lichtquelle vorgegebener Stärke dient, und mit wenigstens einer Hilfslichtquelle innerhalb der Umhüllung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (3, 13) zum Verbinden der Entladungsröhre (6) und der Hilfslichtquelle (7) mit den Stromdurchführungselementen in der Lampe vorhanden sind, und daß die Schaltmittel auf den Strom in den erwähnten Stromdurchführungselementen und der erwähnten Entladungsröhre ansprechen, wobei die Stromdurchführungselemente der Hilfslichtquelle Strom liefern, wenn die erste Lichtquelle eine Stärke hat, die geringer ist als die vorgegebene Lichtstärke.
- 2. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (1) einen GKLühdraht (10) enthält, der als entladung-stabilisierendes Element wirksam ist.
- 3. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre (6) ferner Startmittel (11) enthält, die durch einen in der Umhüllung (1) vorgesehenen temperaturempfindlichen Schalter (12) regelbar sind.209836/0762
- 4. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Schaltmittel ein Stromrelais (3) mit einer Spule (4) enthalten, die mit der Entladungsröhre (6) in Reihe geschaltet ist, und Kontakte (5), die geöffnet werden, wenn die erste Lichtquelle die vorgegebene Stärke erreicht hat, und die geschlossen sind, wenn die erste Lichtquelle eine Stärke aufweist, die geringer ist als die vorgegebene Stärke, wobei die Hilfslichtquelle (7) im geschlossenen Zustand der Kontakte eingeschaltet ist und dadurch eine zweite Lichtquelle ■ bildet.
- 5. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Schaltmittel auch Zeitverzögerungsanordnungen (13) mit Kontakten (14) enthalten, die während eines vorher bestimmten Zeitintervalls geschlossen bleiben, nachdem die erwähnte Entladungsröhre (6) eingeschaltet ist.
- 6. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, 2, 3,4 oder 51 dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre (6) eine Quecksilberdampfentladungsröhre ist.
- 7. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre (β) auch ein' Halogenid enthält.
- 8. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, 2, 3»4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre (6) eine Natriumdampfentladungsröhre ist.209836/0752
- 9. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfslichtquelle (7) eine Glühlampe ist.
- 10. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfslichtquelle (7) eine Halogenlampe ist. - 11. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfslichtquelle ein Glühdraht ist.
- 12. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch 1, Z, 3, 4, 5» 6, 7, 8, 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfslichtquelle (7) reflektierende Mittel enthält.209836/0782
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US11336571A | 1971-02-08 | 1971-02-08 |
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| DE (1) | DE2205680A1 (de) |
| FR (1) | FR2124555A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0017280A1 (de) * | 1979-04-03 | 1980-10-15 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Mischlampe |
-
1972
- 1972-02-04 CA CA133,985,A patent/CA951371A/en not_active Expired
- 1972-02-07 DE DE19722205680 patent/DE2205680A1/de active Pending
- 1972-02-07 BE BE779061A patent/BE779061A/xx unknown
- 1972-02-08 FR FR7204111A patent/FR2124555A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0017280A1 (de) * | 1979-04-03 | 1980-10-15 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Mischlampe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2124555A1 (de) | 1972-09-22 |
| BE779061A (fr) | 1972-08-07 |
| CA951371A (en) | 1974-07-16 |
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