DE2204095C3 - Puls-Doppler-Radargerät mit zwei variablen TelldurchlaBbereichen zur zunehmend genaueren Dopplerfrequenzbestlmmung - Google Patents
Puls-Doppler-Radargerät mit zwei variablen TelldurchlaBbereichen zur zunehmend genaueren DopplerfrequenzbestlmmungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Puls-Doppler-Radargerät, bei dem empfangsseitig mindestens ein
Dopplerfilter zur Festzeichenunterdrückung vorgesehen ist, das nur Signale eines bestimmten, durch
den zu erfassenden Geschwindigkeitsbereich bzw. die Impulsfolgefrequenz festgelegten Dopplerfrequenzbereichs
durchläßt, und bei dem mittels eines Diskriminators eine genauere Bestimmung der Dopplerfrequenz
eines bestimmten Bewegtziels dadurch vorgenommen wird, daß zwei Teildurchlaßbereiche
vorgesehen sind, die zunächst zusammen etwa den interessierenden Durchlaßbereich des Dopplerfilters
überdecken, und bei Erfassung eines Bewegtziels die Teildurchlaßbereiche so lange mittels einer nachgeschalteten
Diskriminatorschaltung zunehmend verkleinert werden, bis die Bestimmung der Dopplerfrequenz
mit einer vorgegebenen Genauigkeit durchgeführt werden kann.
Allgemein (beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 966 077) ist ein Puls-Doppler-Radargerät
bekannt, bei dem dem Ausgang eines Dopplerfilters eine Filterbank nachgeschaltet ist. Das
Dopplerfilter läßt ein Frequenzband durch, welches etwas kleiner ist als die Impulsfolgefrequenz des
Radargeräts. Die nachgeschaltete Filterbank ermög- »o licht die Ermittlung genauerer Werte der Dopplerfrequenz,
auf Grund derer eine Bestimmung des Geschwindigkeitsbereichs eines Bewegtziels möglich ist.
Wenn entsprechend genau gemessen werden soll, ist eine sehr umfangreiche Filterbank mit vielen schmalen
Durchlaßbereichen erforderlich, was einen erheblichen schaltungstechnischen Aufwand erfordert.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 268 696 ist ein Doppier-Radargerät bekannt, bei dem mittels eines
Dopplerfilters eine Festzeichenunterdrückung vorao genommen wird und die Dopplerfrequenz eines Bewegtziels
mittels einer Diskriminatorschaltung genauer bestimmt wird. Hierzu ist ein frei schwingender
Oszillator vorgesehen, dessen Frequenz in der Diskriminatorschaltung mit der Frequenz der Dopplerschwingung
verglichen wird und welcher auf Grund dieses Vergleichs so lange nachgesteuert wird, bis
beide Schwingungen einander gleich sind. Die Frequenz des so nachgezogenen Oszillators bzw. die
daraus abgeleitete Geschwindigkeit wird angezeigt. Auch hier ist der Aufwand ziemlich groß. Wegen der
meist großen zu erfassenden Geschwindigkeitsbereiche muß der Nachstimmbereich des Oszillators sehr breit
sein, und der Nachstimmvorgang dauert trotz der aufwendigen Schaltung relativ iange. Der Abstimm-Vorgang
verläuft nicht optimal, weil das in der Regelschaltung vorgesehene Filter eine feste Bandbreite
aufweist.
Aus dem Buch von S k ο 1 η i k, M. I., »Radar
Handbook«, McGraw-Hill, 1970, S. 35-10 bis 35-15, ist es bekannt, als Dopplerfilter Digitalfilter zu verwenden.
Diese Filter lassen sich durch Wahl entsprechender Koeffizienten in ihrem Durchlaßverhalten
verändern.
Aus der USA.-Patentschrift 3 491 358 ist ein PuIs-Doppler-Radargerät
bekannt, welches der Bestimmung von Luftturbulenzen dient. Hierbei ist ein Dopplerfilter vorgesehe.., das an einen Entfernungskanal angeschaltet wird und dessen Durchlaßbere'ch
verkleinert werden kann. Hierzu wird ein eigener Steuermechanismus verwendet, der das Filter so verändert,
daß die Bandbreite zunehmend verkleinert wird. Dadurch kann die Dopplerfrequenz zunehmend
genauer bestimmt werden.
Aus der USA.-Patentschrift 3 631 486 ist ein PuIs-Doppler-Radargerät
bekannt, bei dem die Dopplerfrequenz dadurch zunehmend genauer bestimmt wird, daß zwei Frequenzkanäle verwendet werden. Durch
Interpolationen zwischen aufeinanderfolgenden Filterkanälen kann die Genauigkeit bei der Bestimmung
der Dopplerfrequenz weiter erhöht werden. Die Bandbreiten benachbarter Filter überlappen sich
etwas.
Da bei Puls-Doppler-Radargeräten die Zielbeleuchtungszeit
vielfach sehr kurz ist, gelingt es nicht, die Filter innerhalb dieser kurzen Zeiträume so scharf
abzustimmen, daß eine genügend exakte Bestimmung der Dopplerfrequenz bzw. eines kleineren Dopplerfrequenzbereichs
möglich ist.
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5 6
Der vorliegenden Erfindung, welche sich auf ein Teildurchlaßbereiche herangezogen wird. Dabei wird
Puls-Doppler-Radargerät der eingangs genannten Art zweckmäßig so vorgegangen, daß das Dopplerfilter
bezieht, liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei kurzer den einen Teildurchlaßbereich bildet und der zweite
Zielbeleuchtungszeit eine ausreichend exakte Be- Teildurchlaßbereich durch Parallelschalten eines
Stimmung der Dopplerfrequenz zu ermöglichen. 5 zweiten Digitalfilters zum Doppelfilter erzeugt ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Bei Radargeräten, weiche mit Entfernungskanälen gelöst, daß bei Verwendung eines Digitalfilters als arbeiten, wobei in jedem Entfcrnungskanal ein Dopplerfilter und bei im Verhältnis zur benotigten Dopplerfilter vorgesehen ist, kann in einer vorleil-Zeit für die Bestimmung der Dopplerfrequcnz des haften Weiterbildung der Erfindung der Aufwand Digitalfilters zu geringer Zielbeleuchtungszeit eine io noch weiter dadurch verringert werden, daß die Wiederholungseinrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, Dopplerfilter nicht von Bewegtzielechosignalen bein welcher die vorher empfangenen Echosignale eines legter Entfernungskanäle bei den durch vermutete Bewegtziels gespeichert sind, und daß die Wieder- Zielechosignale belegten Entfernungskanälen mit zur holung so lange durchgeführt wird, bis die ge- Biluang von Teildurchlaßbereichen herangezogen wünschte Genauigkeit bei der Frequenzbestimmung 15 werden. In diesem Fall ist praktisch als zusätzlicher erreicht ist. Aufwand nur noch die Diskriminatorschaltung er-
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Bei Radargeräten, weiche mit Entfernungskanälen gelöst, daß bei Verwendung eines Digitalfilters als arbeiten, wobei in jedem Entfcrnungskanal ein Dopplerfilter und bei im Verhältnis zur benotigten Dopplerfilter vorgesehen ist, kann in einer vorleil-Zeit für die Bestimmung der Dopplerfrequcnz des haften Weiterbildung der Erfindung der Aufwand Digitalfilters zu geringer Zielbeleuchtungszeit eine io noch weiter dadurch verringert werden, daß die Wiederholungseinrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, Dopplerfilter nicht von Bewegtzielechosignalen bein welcher die vorher empfangenen Echosignale eines legter Entfernungskanäle bei den durch vermutete Bewegtziels gespeichert sind, und daß die Wieder- Zielechosignale belegten Entfernungskanälen mit zur holung so lange durchgeführt wird, bis die ge- Biluang von Teildurchlaßbereichen herangezogen wünschte Genauigkeit bei der Frequenzbestimmung 15 werden. In diesem Fall ist praktisch als zusätzlicher erreicht ist. Aufwand nur noch die Diskriminatorschaltung er-
Am einfachsten wird der Vorgang zur Bestimmung forderlich sowie eine Steuereinrichtung, welche den-
der Geschwindigkeit dann, wenn beide Teildurchlaß- jenigen Entfernungskanal bzw. bei mehreren Zielen
bereiche gleich groß gewählt sind und etwa in der diejenigen Entfernungskanäle gegen die Anschaltung
Mitte des Durchlaßbereichs aneinanderstoßen. Da- »o weiterer Signale sperrt, welche mit zur Bildung von
gegen lassen sich besonders schnell Ziele in gewissen Teildurchlaßbereichen herangezogen werden. Am
Geschwindigkeitsbereichen dadurch erfassen, daß einfachsten kann hierbei so vorgegangen werden, daß
beide Teildurchlaßbereichc verschieden groß gewählt einfach zwei Entfernungskanäle, von denen in einem
sind und der schmalere Durchlaßbereich dort liegt, ein Bewegtziel festgestellt wurde, eingangsseitig zur
wo ein besonders interessierender Dopplerfrequenz- »s gleichen Zeit an den Ausgang der vorangehenden
bereich auftritt. Stufe des Radarempfängers angeschaltet werden
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besteht (Parallelschaltung), wobei das eine Dopplerfilter auf
eine vorteilhafte Möglichkeit, zu einer eventuellen den einen, das andere Dopplerfilter auf den anderen
Erhöhung der Signaldauer zu gelangen, darin, daß Teildurchlaßbereich eingestellt wird und beide ausbei
im Verhältnis zur benötigten Einschwingzeit des 30 gangsseitig mit dem Eingang des Diskriminators ver-Digitalfilters
zu geringer Zielbeleuchtungszeit die bunden werden. Da normalerweise nicht alle η Ent-Verweilzeit
der Radarantenne in einer bestimmten fernungskanäle mit Bewegtzielen belegt sind, sondern
Zielrichtung entsprechend vergrößert wird, bis die nur ein gewisser, meist sehr kleiner Teil, genügt es,
erforderliche Einschwingzeit und damit die ge- h (Vi <
n) Diskriminatoren vorzusehen, die bei Bedarf wünschte Genauigkeit bei der Frequenzbestimmung 35 an die Ausgänge entsprechender Dopplerfilter anerreicht
ist. geschaltet werden.
Da insbesondere bei Radargeräten, welche der Mit nur jeweils einem Digitalfilter zur Bestimmung
Überwachung größerer Räume dienen, zunächst der Dopplerfrequenz kann dadurch gearbeitet wer-Suchvorgänge
durchgeführt werden müssen, ohne den, daß die beiden Teildurchlaßbereiche nachdaß
stets Bewegtziele erfaßt werden, kann es vielfach 40 einander durch entsprechende Änderungen der
zweckmäßig sein, den Suchvorgang vor Erfassen charakteristischen Größen von einem einzigen Digitaleines
vermuteten Bewegtziels mit einer bestimmten, filter erzeugt sind, das nacheinander auf entsprerelativ
kurzen Zielbeleuchtungszeit durchzuführen chende Teildurchlaßbereiche abgestimmt wird. Hierund
nach Erfassen eines Ziels die Radarantenne auf bei kann es vorteilhaft sein, zur Erzielung einer belängere
Zielbeleuchtungszeiten umzuschalten. Hierbei 45 sonders sicheren Aussage so zu verfahren, daß die
treten keine Schwierigkeiten mit der Einschwingzeit jeweils bei einem Teildurchlaßbereich erhaltenen
auf, weil für den Suchvorgang nur das eigentliche Ausgangswerte gespeichert und dann jeweils zwei
Dopplerfilter mit seinem großen Durchlaßbereich Werte aus zeitlich aufeinanderfolgenden Teildurch-
und seiner deshalb kleinen Einschwingzeit verwendet laßbereichen in der Diskriminatorschaltung miteinwird.
Der Suchvorgang wird vorteilhaft mit einer 50 ander verglichen werden. Besonders schnell verläuft
besonders niedrigen Ansprechschwelle durchgeführt, die Auswertung dadurch, daß bei Unterschreiter
die zu einer sicheren Identifizierung nicht ausreicht, eines Schwellenwertes in einem ersten Teildurchlaßwobei
erst nach der Bestimmung der Dopplerfrequenz bereich nicht mehr in dem zugehörigen zweiten Teilern
Ziel als tatsächlich vorhanden erkannt wird. durchlaßbereich gesondert, sondern gleich in einen
Besonders vorteilhaft läßt sich diese Art der Ver- 55 neuen kleineren Teildurchlaßbereich gemessen wird
größerung der Zielbeleuchtungszeit dann durch- Dabei wird davon ausgegangen, daß bei Fehlanzeigf
führen, wenn als Radarantenne eine phasengesteuerte in einem ersten Teildurchlaßbereich das Bewegtziel
Antenne (»Phased-Array«-Antenne) verwendet wird. echosignal in dem zugehörigen zweiten Teildurchlaß
Bezüglich der Umschaltvorgänge besonders ein- bereich liegen muß, der dann für die nächste Mes
fach ist die Erfindung dadurch realisierbar, daß zwei 60 sung in neue kleinere Teildurchlaßbereiche geteil
getrennte Digitalfilter zur Bildung der Teildurchlaß- wird.
bereiche vorgesehen sind. Besonders genau kann dadurch gemessen werden
Ein besonders geringer schaltungsmäßiger Auf- daß bei Verwendung von Entfernungskanälen mi
wand hinsichtlich der zur Geschwindigkeitsbestim- digitalen Dopplerfiltern in besonders interessierende:
mung benötigten Digitalfilter läßt sich erreichen, 65 Entfernungsbereichen die Speicherplätze und/ode
wenn das als Dopplerfilter verwendete Bewegt- die Arbeitszeit der Digitalfilter anderer Entfernung«
zeichenfilter ebenfalls als Digitalfilter ausgebildet ist kanäle mit zur Bestimmung der Dopplerfrequen
und nach Erfassen eines Ziels mit zur Bildung der herangezogen ist.
In manchen Rillen, besonders bei Störeinwirkung,
kann es zweckmäßig sein, daß während der Bcslimmung der Dopplcrfiequenz die 'uilfemungsaullösung
verringert ist.
Eine einfache Möglichkeit zur Bereitstellung größerer Signalenergic und damit der Erzielung
genauerer Meßvorgänge besteht darin, daß für die Bestimmung der Dopplerfrcquenz längerdauernde
Sendeimpulse verwendet sind. Eine vorteilhafte Ciestaltungsmöglichkcit der Sendeimpulse besteht
darin, daß scndcseitig codierte, aus mehreren SuIv pulsen zusammengesetzte Scndeimpulse verwendet
sind, die cmpfangsscitig einer Impulskompression unterworfen werden. Um eine verlängerte Mcßzcil
ohne Vergrößerung der Belastung des Radarsenders zu cr/iclcn, kann so vorgegangen werden,
daß für die Bestimmung der Dopplerfrcquenz bei gleicher Dauer der Scndeimpulse die Zahl der SuIv
pulse verringert wird.
Die Erfindung sowie Weiterbildungen der Erfindung sind an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 als Ausführiingsbcispiel ein Blockschaltbild
eines Radargeräts nach der Erfindung, wobei Entfernungskanälc verwendet sind,
F i;.'.. 2 ein Blockschaltbild eines DiskriminaUirs
mit einem Digitalfilter,
F i g. 3 ein Blockschaltbild eines Digitalfilters, Fig. 4 und 5 Durchlaßkurven des Digitalfilters
nach Fig.? für verschiedene charakteristische Größen.
In Fig. 1 ist die Antenne eines Radargeräts mit I bezeichnet. Es kann sich dabei um eine rotierende
Antenne handeln, wenn das Radargerät für Rundsuchbetrieb ausgelegt ist, oder um eine in ihrer
Richtcharakteristik elektrisch steuerbare Antenne (z. B. sogenannte »Phascd-Arraye-Antcnnc). Der
Antenne ist ein Scndc-Empfangs-Schalter 3 nachgeschailct, welcher im Scndcfall den Radarsender 2
an die Antenne I anschaltet und im Empfangsfall die nachgeschaltcle Empfangseinrichtung, welche aus
einem Demodulator 5 und einem kohärenten Oszillator 6 besteht. Zur Steuerung der Taktfolge des
Radargeräts ist ein Taktgeber 4 vorgesehen. Am Ausgang des Demodulators 5 ist ein Analog-Digital-Wandler
7 vorgesehen, welcher aus den Videosignalen einzelne Abtastproben entnimmt und in binäre Wortfolgen
umwandelt. Im vorliegenden Beispiel ist angenommen, daß das Radargerät mit Entfernungskanälen arbeitet, die mit Kl bis Kn bezeichnet sind.
Diese Entfernungskanäle werden von einer Schalteinrichtung S nacheinander an die vorangegangene
Empfangsschaltung angeschaltet, und zwar für einen bestimmten Zeitraum, weicher einem bestimmten
Entfernungsbereich entspricht. Jeder Entfernungskanal enthält ein Dopplerfilter Di bis Dn, eine
Schwellenstufe Wl bis Wn, einen Gleichrichter bzw.
eine Einrichtung zur Umformung in unipolare Signale Gl bis Gn sowie eine Tiefpaßschaltung El (Integrationstiefpaß
— »post detection filter«). Die am Ausgang der Tiefpässe El bis En vorhandenen Signale
werden, wenn sie eine zweite Schwcllenstufc V1 bis
Vn überschreiten, von einer Schalteinrichtung P nacheinander abgetastet und einer Auswerte- oder
Anzeigeeinrichtung 8 zugeführt. Hierfür kann z. B. ein Radarbildschirm in »PPI'-Darstellung oder ein
Rechner z. B. bei Verwendung eines Zielvcrfolgungsradars vorgesehen sein. Die Steuerung der Schalt
einrichtungen S und P erfolgt ebenfalls von den Taktgeber 4 aus. Die Schwellcnstufcn IVl bis Wi
haben einen wesentlich niedrigeren, nur wenig übei der Rauschgrenze liegenden Schwellenwert als die
5 .Schwellenstufen V I bis Vn. Erstcre sprechen somi
bereits an, wenn noch nicht sicher ist, ob ein Bewegtziel vorhanden ist (also nur vermutet wird), wahrem
beim Überschreiten des Schwellenwerts der Stufer Vl bis Vn mit großer Sicherheit ein Bewcgtzic
ίο vorliegt.
Der Durchlaßbcrcich der Dopplerfilter /Jl bis Di
ist normalerweise etwas kleiner als die Impulsfolgefrequenz des Radargeräts. Vor allem dann, wenr
diese Impulsfolgcfrcqucnz sehr hoch liegt, kann c; auch vorkommen, daß nur ein kleinerer Teil des gesamten
möglichen Dopplcrfrcqucnzbereichs durch interessierende Bcwegtzielc belegt wird und dcshall·
die Dopplcrfilter Dl bis Dn nur einen Teilbcrcicl
durchlassen. Auf jeden Fall ist der interessierende ao Dopplcrl'rcqucnzbercich für jeweils ein bestimmte!
Radargerät typenmäßig festgelegt. Wenn in einen Entfcrnungskanal ein zunächst nur vermutetes Bewegtziel
festgestellt wird, z. B. nach einem Suchvorgang, so wird der Schwellenwert der zugehöriger
Schwelle Wl bis Wn überschritten. Im vorliegender
Beispiel ist angenommen, daß eine derartige Überschreitung im Enlfernungskanal K 1 festgestellt worden
ist. In einer Speicher-und Steuereinheit 9 werder die Belegung eines oder mehrerer Entfernungskanälc
registriert und daraufhin die notwendigen Stcuervorgänge eingeleitet. Im vorliegenden Beispiel wire
hierzu der benachbarte Entfcrnungskanal Kl mit zui Frequenzbestimmung eines Bcwcgtziels herangezogen
Hierzu ist eine Änderung des Steuertaktes der Schalteinrichtung S notwendig, und zwar derart, daß die
beiden Schalter Sl und Sl gleichzeitig geschlosser werden, und zwar in derjenigen Zeit, in der sonst nui
der Schalter .SI geschlossen ist. Auf diese Weise wire
zwar die Entfernungsauflösung insoweit verringert
als in dem dem Enlfernungskanal KX entsprechender Entfernungsbcreich keine Ziele mehr erfaßt werden
Da jedoch ein etwaiges Ziel nach kurzer Zeit ohnchir den Entfernungskanal K3 erreichen würde, geht ei
nicht völlig verloren, sondern seine Erfaßbarkeit wire nur etwas zeitlich verschoben. Derartige Schwierigkeiten
lassen sich umgehen, wenn ein weiter entfernter, nicht belegter Entfernungskanal, z. B. dci
Kanal K17, gleichzeitig mit dem belegten Entfcrnungskanal
angeschaltet wird. Durch die Speicher- und Steuereinheit 9 wird ein Diskriminator B an eine
entsprechende, bei jedem Dopplerfilter Dl bis Dr,
vorgesehene Ausgangsklemme α angeschaltet, sobald in einem Entfernungskanal (im vorliegenden Beispiel
im Kanal I) ein Bewegtziel festgestellt worden ist. Gleichzeitig wird von der Speicher- und Steuereinheit
9 der Durchlaßbercich der beiden beteiligten Dopplerfilter Dl und Dl auf die Hälfte verringert,
und zwar so, daß das eine Dopplerfilter D1 die eine (z. B. untere), das andere Dopplerfilter D 2 die andere
(z. B. obere) Hälfte (somit jeweils einen Teildurchlaßbcreich)
des ursprünglichen Gesamtdurchlaßbereichs aufweist. Durch den Diskriminator B braucht nun
lediglich festgestellt zu werden, in welchem der beiden Teildurchlaßbereiche ein möglicherweise ein
Bewegtziel darstellendes Signal auftritt. Dabei ist es, da unter Umständen nahe an der Rauschgrenze gearbeitet
wird, zweckmäßig, die Ausgangssignale beider Tcildurchlaßbcrcichc miteinander zu vergleichen
509 627 ?0'
ίο
und die Fiequcnzlage des ampliludenmäßig größeren
von beiden weiter zu analysieren. Nimmt man an, daß das vermutete Bewegtzielsignal im oberen, also
tür das vorliegende Beispiel im Teildurclilaßbereich
•.!es Dopplcrlilters Dl liegt, so wird dies vom Diskriminator
aus an die Speicher- und Steuereinheit 9 weitcrgemeklet, welche daraulliin eine ernetile
Änderung der Teilclurchlaßbereiche vornimmt, und /.war so. daß der obere Teiklurchlaßbereich erneut
halbiert wird. Die neuen /weiten Teildurchlaßbereiche umfassen somit nur noch etwa ein Viertel des ursprünglichen
Gesumtdurchlaßbeieichs der Dopplerfilter
/) 1 bzw. Dl. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis die Teildurchlüßbereielie so klein
geworden sind, daß die Doppleifrcquenz mit der notwendigen Genauigkeit bestimmt werden kann.
Aus dem durchgeführten Steuerprogramm bei der Speicher- und Steuereinheit 9 kann nun einfach festgestellt
werden, in welchem Teiklurchlaßbereich das Bewegtziel liegt, und es kann von hier aus eine
Anzeigeeinrichtung 10 für die Frequenz b/w. die Geschwindigkeit angesteuert werden. Bei rechner
gesteuerten Anlagen kann die so gemessene Zielgeschwindigkeit
auch unmittelbar in die Auswertethis Digitalfilter HD ist ebenfalls eine durch gestrichelte
Linie angedeutete Verbindung /u der
Speicher- und Steuereinheit 9 vorhanden, wodurch dann, in der vorher beschriebenen Weise, die l'oitlaufende
Veränderung tier charakteristischen Größen der beiden Digitalfilter zur schrittweisen Verringerung
der Teildurchlaßbereiche durchgeführt werden kann. Wenn Radargeräte ohne Entfcnuingskanälc verwendet
werden, so entspricht deren Aufbau etwa
:o dem eines einzigen Entfernimgskanuls. Die übrige
Betriebsweise erfolgt analog zu der vorstehend beschriebenen.
Eine Möglichkeit fur den Aufbau eines einfachen Dopplcrfilters D\ bis Dn nach F i g. I ist in F i g. 3
is angegeben. Das dort dargestellte Digitalfilter zweiten
(iiv.des enthält am Eingang eine Multiplikationsstufe 15, der eine Addiersiufc 16 folgt, die ausgangsseitig
einerseits mit einer weiteren Addierstufe 17 sowie andererseits einer als uetakteter Speicher arbeitendcn
Verzögerungseinrichtung 18 verbunden ist. Am Ausgang der Verzögerungseinrichtung 18 ist eine
weitere Multiplikationsstufc 19 vorgesehen, die ausgangsscitig
mit dem zweiten Eingang der Addierstufe 17 verbunden ist. Eine zweite Mulliplikatonsstufc 20
gegenüber den Bewcgt/.ielsignalen zurück, und da->
zunächst nur vermutete Bewegteiel kann zunehmend
oder Anzeigeeinrichtung 8 eingegeben werden. Mit 25 führt zu dem einen Eingang einer Addierstufe 21,
zunehmender Einengung der Breite deiTcildurchlaß- deren Ausgang mit dem zweiten Eingang der Addierberciche
treten die Rauschanteile mehr und mehr stufe 16 in Verbindung steht. Schließlich gelangen
Jie Signale vom Ausgang der Verzögerungseinrichtung 18 zu einer weiteren als getakteter Speicher
sicherer bestimmt werden. Wenn der Schwellenwert 30 arbeitenden Verzögerungseinrichtung 22, die ausdcr
Stufen W\ bis Wi: dagegen z. B. von einer gangsseitig einmal über die Multiplikationsstufc 23
Rauschspitze überschritten wurde, stellt sich nach mit dem zweiten Eingang der Addierstufe 21 in Verwenigen
Abslimmvorgangen, d. h. Umschaltungcn bindung steht und zum andern über die Multiplikaauf
Teildurchlaßbereiche, bereits heraus, daß kein tionsstul'e 24 mit einem Eingang einer weiteren Ad-Bcwegtziel
vorliegt, weil die Signalenergie weil- 35 dierstufe 25. deren zweiter Eingang vom Ausgang der
gehend gleichmäßig auf die Teildurchlaßbereiche Addierstufe 17 aus angesteuert wird. Der Ausgang
verteilt ist. Sobald dies vom Diskriminator erkannt der Addierstufe 25 bildet zugleich den Ausgang des
ist. wird eine Meldung an die Speicher- und Steuer- dargestellten Digitalfilter.
Nach der bekannten bilinearen c-Transformation gilt für das dargestellte Digitalfilter (Dopplerfilter)
zweiten Grades folgende Gleichung:
einheit 9 gegeben und daraufhin kein Bewegtziel und keine Geschwindigkeit angezeigt bzw. ausgewertet.
Nach einer aus-cichcnd sicheren und genauen Bestimmung
des Geschwindigkeitsbcreichs eines Bewegtzicls kann der Diskriminator B abgeschaltet und
für einen neuen Erfassungsvorgang bereitgehalten werden. Gegenüber der Zahl η von Entfernungskanälen
sind normalerweise meist sehr wenige Diskriminatoren erforderlich, die jeweils bei Bedarf an
entsprechende Kanäle angeschaltet werden.
Wenn ein Verlust an Entfernungsauflösung durch IHz) -
1 4- βz-* ■ Cz.-1
1 Dz-' Ez-
1 Dz-' Ez-
Durch Veränderung der Koeffizienten A bis E in
der nachstehend erläuterten Weise läßt sich das dargestellte Dopplerfilter mit breitem Bandpaßverhaltcn
in einen Resonator mit entsprechenden Teildurchlaß-Blockierung eines Entfernungskanafs nicht zugelassen 50 bcreichen verwandeln, der demgegenüber jeweils nur
werden soll, kann in einfacher Weise so vorgegangen einen kleinen Teildurchlaßbereich hat. Hierzu müssen
werden, daß nicht nur der Diskriminator B an den jeweiligen Entfernungskanal angeschaltet wird, sondern
eine Schaltungsanordnung, wie sie in F i g. 2 dargestellt ist. An den einen Eingang des Diskriminators
ist ein digitales Bandfilter angeschlossen, welches mit HD bezeichnet ist und welches einen Teildurchlaßbereich
eines Dopplerfilters Dl bis Dn nach F i g. 1 umfaßt. Es wird, wenn ein Bewegtziel in
einem bestimmten Entfernunuskanal genauer gemessen werden soll, an die Anschlußklemme b vor dem
Eingang des entsprechenden Dopplerfilters angeschaltet, während der zweite Eingang des Diskriminator
an die Anschlußklemme α am Ausgang der Dopplerfiltcr
/>1 bis Dn angeschaltet wird. Das jeweilige ^
Dopplerfilter wird gleichzeitig auf den zweiten Teildurchlaßbereich
durch einen Steuerbefehl von der Speicher- und Steuereinheit 9 aus abgestimmt. Für
die Koeffizienten — ausgehend von der bekannten
Standard-c-Transformation— im einzelnenfolgendermaßen
gewählt werden:
| A | -(I R)- | - 0 | (1 ! R) |
| B | cos (2.1 | 2 R cos (2 | ' fr'fa) |
| C | R1 | ||
| D | IT | -ifrlfa) | |
| E | la(\ R | ||
| fa | |||
| b | H-T · R) |
Dabei ist ja die Abiastfrequenz, fr die Resonanzfrequenz
im Resonatorfall und b die durch die 3-dB-Punkte gegebene Bandbreite. Die Größe R kann
durch die letzte Gleichung, ausgehend von der gewünschten Bandbreite, berechnet werden
In F i g. 4 und 5 isl die Dämpfung d in Abhängigkeit
von der iiorniizrlen Frequenz jjja aufgetragen.
Die in F7 i g. 4 gestrichelt eingezeichnete Kurve/)/·'
zeigt den Dämpfungsverlauf für den Fall, daß die l-"iltet, /.. B. DX bis Dn, nach F i g. I als normale
Dopplerlilter betrieben werden. Die Durchlaßkurvc
/)/·' laßt sich von dem Filter nach F i g. 2 dann einstellen,
wenn die Koeffizienten folgendermaßen gewählt sind:
A
D
0,752
1,427
1,427
Bl C
Ii 0,581
Aus dem so betriebenen Dopplcrfilter läßt sich ein Resonatorfilter mit kleinen Teildurchlaßbcrcichen
TDX und TDl nach F i g. 4 erstellen, wenn die Koeffizienten
folgendermaßen gewählt werden:
| TD 1: | /7)2: | -- 0,125 | blfa - | 0,20 | C | = 0 |
| ir-ja | jrlja | - 0,6228 | B | - 0,707 i | ||
| A | A | - 0,8685 | E - | -0,3772 | ||
| D | D | |||||
| ■-- 0,375 | blja =-= | 0,20 | C | -0 | ||
| - 0,6228 | B | i 0,7071 | ||||
| - -0.8685 | Lj | 0,3772 | ||||
Bei Verwendung dieser vorstehend angegebenen Koeffizienten für das Digitalfilter nach Fig. 3 ergibt
sich eine erste Teildurchlaßkurvc TDl, die den unteren, und eine zweite Teildurchlaßkurvc TD 2,
welche den oberen Durchlaßbercich des ursprünglichen Dopplerfilters entsprechend der Kurve DF
umfaßt und diesen in zwei etwa gleich große Bereiche aufteilt.
Wenn mittels des Diskriminator/? festgestellt wird,
daß das vermutete Bewegtziel im oberen Teildurchlaßbercidi
(Kurve TD I) liegt, so werden durch einen weiteren Schaltvorgang der Steuereinheit 9 die Koeffizienten
des Digitalfilters nach F i g. 2 erneut verändert, und zwar so, daß der Durchlaßbereich TDl
in zwei kleinere Teilbereiche unterteilt wird. Für die ίο Kurven TD 3 und 77)4 nach F i g. 4 ergeben sich dabei
folgende Koeffizientenwerlc:
C = O
C = O
| TD 3: | TD 4: | 0,3125 | blfa -- | 0,11 |
| frlfa - | fr/ja - | 0,4477 | B = | 0,3827 |
| A --- | A - | -0,5688 | E --=■■ | - 0,5523 |
| D - | D - | |||
| 0,4375 | blfa - | 0,11 | ||
| 0,4477 | B - | 0,9239 | ||
| - 1,3733 | E - | 0,5523 | ||
In der vorstehend beschriebenen Weise kann so lange verfahren werden, bis die Durchlaßbereicbe so
klein sind, daß die Geschwindigkeitsbestimmung mit
as der notwendigen Genauigkeit durchgeführt werden kann.
Die Fllterkurven verlaufen symmetrisch zu dem
Wert j !ja ---0,5, so daß die Geschwindigkeitsbereiche
doppeldeutig sind. Erforderlichenfalls muß durch eine Grobmessung festgestellt werden, ob die Geschwindigkeit
des Bewegtziels oberhalb oder unterhalb von ///α = 0,5 liegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (22)
1. Puls-Doppier-Radargerät, bei dem empfangsseitig mindestens ein Dopplerfilter zur Fest
Zeichenunterdrückung vorgesehen ist, das nur Signale eines bestimmten, durch den zu erfassenden
Geschwindigkeitsbereich bzw. die Impulsfolgefrequenz festgelegten Dopplerfrequenzbereichs
durchläßt, und bei dem mittels eines Diskriminators eine genauere Bestimmung der Dopplerfrequenz
eines bestimmten Bewegtziels dadurch vorgenommen wird, daß zwei Teildurchlaßbereiche
vorgesehen sind, die zunächst zusammen etwa den interessierenden Durcblaßbereich des
Dopplerfilters überdecken, und bei Erfassung eines Bewegtziels die Teildurchlaßbereiche so
fange mittels einer nachgeschalteten Diskriminatorschaltung zunehmend verkleinert werden,
bis die Bestimmung der Dopplerfrequenz mit ao einer vorgegebenen Genauigkeit durchgeführt
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Digitalfilters (15 bis
25) als Dopplerfilter (Dl, D 2...) und bei im Verhältnis zur benötigten Zeit für die Bestimmung
der Dopplerfrequenz des Digitalfilters zu geringer Zielbeleuchtungszeit eine Wiederholungseinrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, in welcher
die vorher empfangenen Echosignale eines Bewegtziels gespeichert sind, und daß die Wiederholung
so lange durchgeführt wird, bis die gewünschte Genauigkeit bei der Frequenzbestimmung
erreicht ist.
2. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Teildurchlaßbereiche (TDl, TD2) gleich groß gewählt sind
und etwa in der Mitte des Durchlaßbereichs aneinanderstoßen.
3. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teildurchlaßbereiche
(TDl, TD 2) verschieden groß gewählt sind und der schmalere Durchlaßbereich dort
liegt, wo ein besonders interessierender Dopplerfrequenzbereich auftritt.
4. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei im Verhältnis zur benötigten Einschwingzeit des Digitalfilters zu geringer Zielbeleuchtungszeit
die Verweilzeit der Radarantenne (1) in einer bestimmten Zielrichtung entsprechend vergrößert wird, bis die erforderliche
Einschwingzeit und damit die gewünschte Genauigkeit bei der Frequenzbestimmung erreicht
ist.
5. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor Erfassen eines
vermuteten Ziels ein Suchvorgang mit einer bestimmten relativ kurzen Zielbeleuchtungszeit
durchgeführt und nach Erfassen eines Ziels die Radarantenne (1) auf längere Zielbeleuchtungszeiten
umgeschaltet wird.
6. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Radarantenne (1) eine elektronisch veränderte, insbesondere phasengesteuerte
Antenne (»Phased-Arraye-Antenne) verwendet wird.
7. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß zwei getrennte Digitalfilter zui
Bildung der Teildurchlaßbereiche (TDl, TDl vorgesehen sind.
8. Puls-Doppler-Radargerät nach einem dei Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da£
das als Bewegtzeichenfilter vorgesehene Dopplerfilter (Dl bis Dn) ebenfalls als Digitalfilter ausgebildet
ist und nach Erfassen eines Bewegtzieh mit zur Bestimmung der Dopplerfrequenz herangezogen
wird, wobei das Dopplerfilter (z. B. Dl) den einen Teildurchlaßbereich bildet und der
zweite Teildurchlaßbereich durch Parallelschalten eines zweiten Digitalfilters (HD) zum Dopplerfilter
erzeugt wird.
9. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit Entfernungskanälen und darin angeordneten Dopplerfiltern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dopplerfilter nicht von Bewegtzielechosignalen belegter Entfernungskanäle
(z. B. KZ) bei durch vermutete Zielechosignale belegten Entfernungskanälen (z. B.
Kl) mit zur Bildung von Teildurchlaßbereichen
herangezogen sind.
10. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuerschaltung (9) vorgesehen ist, welche durch logische Schaltungen die Belegung
jeweils eines der Teildurchlaßbereiche (7Dl bzw. TDl) feststellt und die weitere
Änderung der Teildurchlaßbereiche (TD 3, TD 4) steuert.
11. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (9) auch die Anschaltung der Digitalfilter
mi? den Teildurchlaßbereichen (TDl, TDl) und bei Radargeräten nach Anspruch 9 auch die
Umschaltung der Entfernungskanäle (z.B. Kl) vornimmt.
12. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
für eine Reihe von η Entfernungskanälen (Kl bis Kn) nur h <
η Diskriminatoren (B) vorgesehen sind, die bei Bedarf an durch vermutete
Bewegtzielechosignale belegte Entfernungskanäle angeschaltet werden.
13. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teildurchlaßbereiche (TDl, TD 2) nacheinander durch entsprechende
Änderungen der charakteristischen Größen von einem einzigen Digitalfilter erzeugt werden, das
nacheinander auf entsprechende Teildurchlaßbereiche abgestimmt wird.
14. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils bei einem Teildurchlaßbereich (z.B. TDl) erhaltenen
Ausgangswerte gespeichert und dann jeweils zwei Werte aus zeitlich aufeinanderfolgenden
Teildurchlaßbereichen in der Diskriminatorschaltung (ß) miteinander verglichen werden.
15. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Unterschreiten eines Schwellenwerts in einem ersten Teildurchlaßbereich
(z. B. TDl) nicht mehr in dem zugehörigen zweiten Teildurchlaßbereich gesondert,
sondern gleich in einem neuen kleineren Teildurchlaßbercich
(z. B. TD 3) gemessen wirrt
16. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Entfernungskanälen (Kl bis Kn) mit digitalen Dopplerfiltern
(Dl bis Dn) in besonders interessierenden Entfernungsbereichen
die Speicherplätze und/oder die Arbeitszeit der Digitalfilter anderer Entfernungskanäle
mit zur Bestimmung der Dopplerfrequ^nz herangezogen sind.
17. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß während der Bestimmung der Dopplerfrequenz die Entfernungsauflösung verringert
ist.
18. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach
Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bestimmung der Doppierfrequenz längerdauernde
Sendeimpulse verwendet sind.
19. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sendeseitig codierte, aus mehreren Subpulsen zusammengesetzte Sendeimpulse ververwendet
sind, die empfangsseitig einer Impulskompression unterworfen werden.
20. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 19,
insbesondere rückbezogen auf Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bestimmung
der Dopplerfrequenz bei gleicher Dauer der Sendeimpulse die Zahl der Subpulse verringert
wird.
21. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schwellenschaltung (Wl bis Wn) vorgesehen ist, deren Schwellenwert nahe
an der Rauschgrenze liegt und eine sichere Bewegtzielerfassung noch nicht ermöglicht, und
daß bei Überschreiten dieses Schwellenwerts durch ein Empfangssignal die Unterteilung in
Teildurchlaßbereiche (TD 1, TD 2) ausgelöst wird.
22. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangssignale der beiden Teildurchlaßbereiche (TDl, TD2) miteinander
verglichen werden und derjenige Teildurchlaßbereich weiter unterteilt wird (TD 3, TD 4), dessen
Ausgangsspannung größer ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722204095 DE2204095C3 (de) | 1972-01-28 | 1972-01-28 | Puls-Doppler-Radargerät mit zwei variablen TelldurchlaBbereichen zur zunehmend genaueren Dopplerfrequenzbestlmmung |
| NL7300816A NL163325C (nl) | 1972-01-28 | 1973-01-19 | Puls-doppler-radarontvanger. |
| FR7301912A FR2169095B1 (de) | 1972-01-28 | 1973-01-19 | |
| IT1947973A IT978366B (it) | 1972-01-28 | 1973-01-23 | Apparecchio radar doppler ad im pulsi con un discriminatore per la deteminazione della frequenza doppler |
| GB435673A GB1424391A (en) | 1972-01-28 | 1973-01-29 | Pulsed doppler radar systems |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722204095 DE2204095C3 (de) | 1972-01-28 | 1972-01-28 | Puls-Doppler-Radargerät mit zwei variablen TelldurchlaBbereichen zur zunehmend genaueren Dopplerfrequenzbestlmmung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2204095A1 DE2204095A1 (de) | 1973-08-09 |
| DE2204095B2 DE2204095B2 (de) | 1974-11-14 |
| DE2204095C3 true DE2204095C3 (de) | 1975-07-03 |
Family
ID=5834346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722204095 Expired DE2204095C3 (de) | 1972-01-28 | 1972-01-28 | Puls-Doppler-Radargerät mit zwei variablen TelldurchlaBbereichen zur zunehmend genaueren Dopplerfrequenzbestlmmung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2204095C3 (de) |
| FR (1) | FR2169095B1 (de) |
| GB (1) | GB1424391A (de) |
| IT (1) | IT978366B (de) |
| NL (1) | NL163325C (de) |
-
1972
- 1972-01-28 DE DE19722204095 patent/DE2204095C3/de not_active Expired
-
1973
- 1973-01-19 FR FR7301912A patent/FR2169095B1/fr not_active Expired
- 1973-01-19 NL NL7300816A patent/NL163325C/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-01-23 IT IT1947973A patent/IT978366B/it active
- 1973-01-29 GB GB435673A patent/GB1424391A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2204095A1 (de) | 1973-08-09 |
| NL163325B (nl) | 1980-03-17 |
| DE2204095B2 (de) | 1974-11-14 |
| NL163325C (nl) | 1980-08-15 |
| NL7300816A (de) | 1973-07-31 |
| FR2169095B1 (de) | 1977-12-30 |
| GB1424391A (en) | 1976-02-11 |
| IT978366B (it) | 1974-09-20 |
| FR2169095A1 (de) | 1973-09-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |