DE2204086A1 - Verfahren zur herstellung eines metallenen abstandhalters oder dergleichen und nach dem verfahren hergestellter abstandhalterkorb - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines metallenen abstandhalters oder dergleichen und nach dem verfahren hergestellter abstandhalterkorbInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines metallenen Abstandhalters oder dergleichen und nach dem Verfahren hergestellter Abstandhalterkorb Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eine. metallenen Abstandhalters oder dergleichen mit kunststoffummantelten Füßen durch Eintauchen der Füße in ein Kunststoffbad sowie auf einen nach dem Verfahren hergestellten Abstandhalterkorb.
- Bei beispielsweise in Betonbauwerken zur Halterung der Stahlbewehrungen vor der Betonierung verwendeten Abstandhaltern ist es baknat die Füße in ein Kunststoffbad einzutauchen und den Kunststoff nach dem Herausnehmen der Füße aus dem Bad aushärten zu lassen. Hierbei bilden sich beim Herausnehmen der Fuße aus dem Bad auf deren Unterseiten Tropfen die ebenfalls erhärten. Wegen der nur punktweisen Auflage der Tropfen auf einer Unterlage sind diese einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt, die zum Ausgangspunkt einer Zerstörung des Fußes werden kann. Auch sind die Tropfen an den verschiedenen Fußen im allgemeinen verschieden groß, wodurch sich ein unsicherer Stand des Abstandhalters und eine noch vergrößerte mechanische Belastung derjenigen Tropfen ergibt, auf denen die Fuße tatsächlich stehen.
- Um diese Nachteil zu vermeiden ist es bekannt, die Tropfen nach dem Aushärten des Xunststoffs abzuschleifen, so daß sich eine glatte Standfläche und eine auf den Unterseiten aller Fuße annähernd gleiche Kunststoffdicke ergibt. Dieses Verfahren bedingt jedoch einen großen Arbeitsaufwand bei der Herstellung.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, bei der mit geringem Herstellungsaufwand Abstandhalter oder dergleichen herstellbar sind> die auf der Unterseite der Füße keine erhärteten Kunststofftropfen aufweisen.
- Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Abstandhalter nach dem Eintauchen der Fuße in das Kunststoffbad um mehr als 9o° gedreht wird, bis die beim Herausnehmen der Füße aus dem Kunststoffbad an den Aufsetzflächen der Fuße gebildeten Tropfen zu deren entgegengesetztem Ende geflossen sind, und daß der Abstandhalter sodann in einer um mindestens 900 gedrehten Stellung solange gehalten wird, bis die Tropfen so weit verfestigt sind, daß sie bei einer Rtlckdrehung nicht zur Aufsetzfläche der Füße zurückfließen.
- Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird zwar eine Tropfenbildung zugelassen, jedoch wird durch die Drehung des Abstandhalters erreicht, daß sich die Tropfen entfernt von der Aufsetzfläche der Fuße festsetzen, wo sie den Gebrauch des Abstandhalters nicht behindern.
- Der Abstandhalter kann nach dem Eintauchen der Fuße um 18 gedreht werden. Es wird so in einfacher Weise mit Sicherheit erreicht, daß sich die Tropfen an den den Aufsetzflächen entfernten Enden der Füße festsetzen. Vorzugseise werden die FUße in das Kunststoffbad in einer ein Mehrfaches ihrer Querabmessung beispielsweise ihres Durchmessers, betragenden Tiefe eingetaucht, damit in jedem Fall ein genUgend großer Abstand des festgesetzten Tropfens von der Aufsetzfläche erreicht wird. Die genannte Tiefe sollte das Dreifache bis zum Zehfachen des Durchmessers der Fuße betragen.
- Der Abstandhalter kann beim Eintauchen der Füße abgesenkt und beim Herausnehmen der Fuße aus dem Kunststoffbad vor dem Drehen um mehr als 90° um die gleiche Strecke wie beim Absenken hochgehoben werden. Hierdurch ist eine nur geringe Oberfläche des Kunststoffbads erforderlich. Andererseits kann auch so vorgegangen werden daß das Eintauchen der Füße in das Kunststoffbad durch eine Drehung des Abstandhalters erfolgt und daß durch das an das Eintauchen anschließende Drehen des Abstandhalters unter Beibehaltung der ursprUnglichen Drehachse die Fuße aus dem Kunststoffbad herausgedreht werden.
- Hierdurch ist zwar eine größere Oberfläche des Kunststoffbads erforderlich, jedoch wird das Absenken und Hochheben des Abstandhaltern ftlr das Eintauchen erspart so daß diese Ausgestaltung sich insbesondere fUr eine automatische Durchführung des Verfahrens mittels einer Maschine eignet.
- Der für das Kunststoffbad verwendete Kunststoff wird vorzugsweise derart gewählt, daß sich bereits kurzzeitig nach dem Drehen des Abstandhalters um mehr als 900 und dem Wegfließen der Tropfen von den Aufsetzflächen der Fuße eine gentlgende Hartung der T«pfen ergibt so daß diese nicht mehr zur Aufsetzfläche zurückfließen können. Die völlige Aushärtung des Kunststoffs muß somit für eine anschließende beliebige Lageänderung des Abstandhalters nicht abgewartet werden.
- Als Kunststoff hat sich der unter dem Handelsnamen "Polyasal 066 T" erhältliche bewährt.
- Das Verfahren ist besonder günstig anwendbar zur Herstellung eines Abstandbalterkorbes mit mindestens zwei in der Gebrauchslage durch waaeerechte Längsstäbe verbundenen, mit den freien Stabenden FUßibildenden, U-förmig gebogenen Stäben, wobei zunächst die U-förmig zu biegenden Stäbe mit den Längs stäben zu einer ebenen Matte verbunden und dann gebogen werden. In diesem Fall wird das Verfahren vorzugsweise derart durchgeführt, daß die ebene Matte senkrecht gestellt wird, daß die am untenliegenden Rand der Matte befindlichen Stabenden in einem ersten Tauchvorgang in das Kunststoffbad eingetaucht werden, daß die Matte um eine parallel zu ihrem unteren Rand liegende Drehachse um 1800 gedreht wird, daß die am nunmehr untenliegenden Rand der Matte befindlichen Stabenden in einem zweiten Tauchvorgang in das Kunststoffbad eingetaucht werden, daß die Matte um mehr als 900 gedreht und in wagerechter Stellung bis zur völligen Verfestigung der Füße und der an den Füßen gebildeten Tropfen gehalten wird, und daß danach die U-förmig zu biegenden Stäbe gebogen werden. Hierdurch ist die Lagerung der Matte bis zur völligen Verfestigung der Füße und der Tropfen in einfacher Weise möglich, da die ebene Matte gegenüber dem fertigen Abstandhalterkorb einen nur geringen Raumbedarf aufweist.
- Bei dem genannten Herstellungsverfahren für einen Abstandhalterkorb ist es gffnstig, wenn die Drehung der Matte um 1800 nach dem ersten Tauchvorgang und die Drehung der Matte um mehr als go0 nach dem zweiten Tauchvorgang in derselben Drehrichtung erfolgen. Hierdurch wird eine Verringerung der Größe der nach dem ersten Tauchvorgang gebildeten Tropfen erreicht. Daneben ist dieser Arbeiteverlauf zur Durchftlhrung in einer automatisch arbeitenden Maschine besonders geeignet, da er kein Drehrichtungsums teuerung erfordert. Um eine Drehricchtungsumkehr nach dem Drehen der Matte um mehr als So0 nach dem zweiten Tauchvorgang zur Erreichung der waagerechten Stellung zu vermeiden, ist es ebenfalls gfinstig, wenn die Platte nach aem zweiten Tauchvorgang um 270° in die waagerechte Stellung gedreht und in dieser gehalten wird. Auch wird hierdurch eine Verringerung der Größte der nach de! zweiten Tauchvorgang gebildeten Tropfen erreicht. Insgesamt kann die Matte ausgehend von einer ursprünglich waagerechten Lage unter Beibehaltung des Drehsinns schrittweise bis zum Erreichen der waagerechten Stellung, in der sie gehalt wird, gedreht werden.
- Das Verfahren eignet sich in seiner Ausgestaltung zur flerstellung eines Abstandhalterkorbes auch in besonderem Maße zur lierstellung einer Vielzahl solcher Körbe, Die in waagerechter Stellung gehaltenen Matten werden dann unter Vermeidung einer Berührung zwischen Füßen und den daran gebildeten Tropfen senkrecht übereinander gehalten, so daß die Matten bis zur Aushebung des Kunststoffes in raumsparender Weise gelagert werden können. Die Lagerung kann in der Weise erfolgen, wenn die übereinander gehaltenen Matten unter Zwischenlage von Abstandsgliedern, beispielsweise Latten, aufeinander gestapelt werden. Ebenfalls ist es möglich, die übereinander gehaltenen Matten unter gegenseitiger Parallelversetzung der U-förmig zu biegenden Stäbe unmittelbar aufeinander zu stapeln.
- Die nach dem Verfahren hergestellten Abstandhalterkörbe können derart ausgebildet sein, daß nahe dem Scheitel der U-förmig gebogenen Stäbe zwei Längsstäbe und an den Schenkeln der U-förmig gebogenen Stäbe jeweils ein Längastab vorgesehen ist. Bei derartiger bekannter Ausbildung erfolgt die Herstellung gemäß dem Verfahren in besonders einfacher Weise, wenn die an den Schenkeln vorgesehenen Längsstäbe einen geringeren Querschnitt als die nahe dem Scheitel vorgesehenen Längsstäbe aufweisen.
- Abstandhalterkörbe mit der genannten Ausbildung weisen ein besonders günstiges statisches Verhalten auf, ca wie nahe den Scheiteln der U-förrig gebogenen Stäbe vorgestheneri Längsstäbe die größten Lasten aufnehmen müssen, insbesondere auch auf Biegung beansprucht werden, während die an den Schenkeln vorgesehenen Längsstäde im allgemeinen nur Zugkräfte aufnehmen.
- Bei den genannten Abstandhalterkörben kann der Durchmesser der Längsstäbe geringeren Querschnitts 2,8 bis 4,5 mm, vorzugsweise 3 bis 3,5 mm, und der nurchmesser cer Längsstäbe größeren Querschnitts 3,8 bis 6 irjn, vorzugsweise 4 bis 4,5 mm, betragen.
- Die besondere Bemessung der Längsstäbe bei dem Abstandhalterkorb ist auch dann it Vorteil anwendbar, wenn dessen Füße nicht nach dem Verfahren gemaß der Erfindung mit Kunststoff ummantelt sind.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen naher erläutert, in denen ein AusfÜhrungsbeispiel dargestellt ist.
- Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch einen nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellten Abstandhalterkorb ; Fig. 2 bis Fig. 8 Verfahrensschritte bei der Herstellung des Abstandhalterkorbs gemaß Fig. 1.
- Der in Fig. 1 dargestellte Abstandhalterkorb weist mehrere annähernd U-förmig gebogene Stäbe 10 auf, von denen ein einziger sichtbar ist. Diese sind untereinander durch mehrere mit ihnen verschweißte Längsstäbe verbunden. In der Nähe des bei dem Ausführungsbeispiel nicht ausgeprägten Scheitels sind zwei Iaängsstäbe 12 vorgesehen. An den Schenkeln 14 der U-förmig gebogenen Stäbe lo sind auf der Außenseite weitere Längsstäbe 16 vorgesehen. Diese haben gegen W er den nahe dem Scheitel vorgesehenen Längsstäben 12 einen geringeren Querschnitt. Die freien Stabenden der U-förmig gebogenen Stäbe 1o bilden Füße 18, die eine Kunststoffummantelung 20, 21 aufweisen. Die von einer Kunststoffschicht bedeckten Aufsetzflächen 22, 23 der Füße 18 sollen annähernd eben sein. Eine völlige Parallelität der Aufsetzflächen 22, 23 zu einer Unterlage ist nicht unbedingt erforderlich, da ein geringer Schrägwinkel durch die auf den Aufsetzflächen 22, 23 befindliche, einen Teil der Kunststofumniantelung 22, 21 bildende Kunststoffschicht ausgeglichen wird. Gewünschtenfalls kann durch entsprechende Formgebung oder Bearbeitung der U-fdrmig gebogenen Stäbe 10 eine völlige Parallelität der Aufsetzflächen 22, 23 zur Unterlage erreicht werden.
- Tropfenbildungen dürfen dagegen auf der Aufsetzfläche 22, 23 nicht auftreten. Beim Ausführungsbeispiel befinden sich jeweils erhärtete Tropfen 24, 25 an der Kunststoffummantelung 20, 21 in der Nähe deren oberen Endes.
- Zur Herstellung des Abstandhalterkorbes gemäß Fig. 1 wird gemäß Fig. 2 von einer ebenen Matte 26 ausgegangen, die aus den später U-förmig zu biegenden Stäben 10 und den Längsstäben 12, 16 besteht. Die Matte kann durch Unterteilen einer größeren Stahlbewehrungsmatte hergestellt sein.
- Gemäß Fig. 3 wird die Matte 26 in Richtung des Pfeils 28 im Gegenuhrzeigersinn um 900 gedreht und senkrecht gestellt.
- Durch Absenken und Herausheben oder durch hineindrehen in ein nicht gezeigtes Kunststoffbad werden am untenliegenden Rand der Hatte 26 in einem ersten Tauchvorgang Kunststoffummantelungen 20 gebildet.
- Die Matte 26 wira dann gemäß Fig. Li in Richtung des Pfeils 30 wiederum im Gegenuhrzeigersinn weitergedreht. Beim lieraustreten der Kunststoffummantelung 20 aus dem Kunststoffbad bildet sich an deren äußerstem Ende ein jetzt noch flüssiger Tropfen 24. Die Matte wird über <iie in Fig. 4 gezeigte Stellung ohne Anhalten in Richtung des Pfeils 32 insgesamt um 1800 gegenüber Fig. 3 gedrcht, bis die in Fig.
- 5 dargestellte Stellung errecht ist. Während der Drehung wandert der Tropfen 24 zu dem der Aufsetzfläche entfernten Ende der Kunststoffummantelung 20.
- Bei oder nach Erreichen der in Fig. 5 dargestellten Stellung der Matte 26 wird in gleicher Weise wie zuvor die Kunststoffummantelung 20 eine weitere Kunststoffummantelung 21 an dem nunmehr untenliegenden Rand der Matte 26 gebildet.
- Ausgehend von der Stellung gemäß Fig. 5 wird die Matte 26 in einem einzigen Drehvorgang um insgesamt 2700 gedreht. Die einzelnen Phasen dieses Vorganges sind in den Fig. 6 bi8 8 dargestellt.
- In Fig. 6 ist die Matte 26 nach dem zweiten Tauchvorsang um 900 gedreht. Am äußersten Ende des Kunststoffmantels 21 hat sich ein Tropfen 25 gebildet. Der Tropfen 24 ist von einer Seite des Kunststoffmantels 20 auf dessen andere Seite geflossen, Da er sich inzwischen schon etwas verfestigt hat, ist Material von ihm am Umfang des Kunststoffmantels 20 zurückgeblieben, so daß der Tropfen 24 gegenüber seiner ursprünglichen Große verkleinert ist, Unter Weiterdrehung entsprechend den Pfeilen 34 (Fig. 6) und 36 (Fig. 7) wird die in Fig, 7 dargestellte Stellung erreicht. Der im ersten Tauchvorgang gebildete Tropfen 24 fließt nun zwar in Richtung auf das äußere Ende der Kunststoffummantelung 20; da er jedoch bereits weStsenend verfestigt ist und eine nur noch geringe Größe aufweist, ist seine Fließstreoke nur noch gering. Der nach dem zweiten Tauchvorgang gebildete Tropfen 25 fließt dagegen an der Kunststoffummantelung 21 zu deren der Aufsetzfläche abgewandtem Ende.
- Nach nochmaliger Weiterdrehung wird die in Fig. 8 dargestellte waagerechte Stellung der watte 26 erreicht. Vor und bei Erreichen dieser Stellung fließt der inzwischen schon weitgehend erhärtete Tropfen 24 am Kunststoffmantel 20 in Richtung auf dessen Unterseite. Da er hierbei jedoch wiederum Material im Umfang der Kunststoffummantelung 20 zurückläßt und nur noch eine sehr gering Fließfähigkeit aufweist, wird er nur noch sehr klein oder verschwindet völlig; es bleibt dann lediglich eine Verdickung am Umfang der Kunststoffummantelung 20 zurück. Der Tropfen 25 an der Kunststoffummantelung 21 fließt ebenfalls von deren einer auf die andere Seite und wird dadurch stark verkleinert.
- Bei genügend langsamer Drehung ist es sogar möglich, auch diesen Tropfen völlig zum Verschwinden zu bringen. Da die Tropfen 24, 25 jedoch die Gebrauchsfthigkeit des späteren AbEhndhalterkorbes nicht beeinträchtigen, kann in vielen Fällen zugelassen werden, daß sie bei der in Fig, 8 erreichten waagerechten Endlage der Matte 26 noch vorhanden sind.
- Die in Fig. 8 gezeigte Matte 26 wird zusammen mit gleichartigen Matten 26 bis zum völligen Aushärten der Sunststoffummantelungen 20, 21 gestapelt. Sodann wird die Matte 26 in gleicher Stellung wie in Fig. 8 auf eine Form gelegt und durch einen von oben auf sie herabgedrückten Stempel verformt, wodurch der in Fig. 1 dargestellte Abstandhalterkorb gebildet wird.
Claims (15)
1. Verfahren zur Herstellung eines metallenen Abstandhalters oder
dergleichen mit kunststoffummantelten Füßen durch Eintauchen der FUBe in ein Kunststoffbad,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter nach dem Eintauchen der Füße (18)
in das Kunststoffbad um mehr als 900 gedreht wird, bis die beim Herausnehmen der
Füße aus dem Kunststoffbad an den Aufsetzflächen (22,23) der Füße gebildeten Tropfen
(24,25) zu deren entgegengesetztem Ende geflossen sind, und daß der Abstandhalter
sodann in einer um mindestens 900 gedrehten Stellung solange gehalten wird, bis
die Tropfen soweit verfestigt sind daß sie bei einer Rückdrehung nicht zur Aufsetzfläche
der Füße zurückfließen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter
nach dem Eintauchen der FUße (18) um 1800 gedreht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fuße (18) in das Kunststoffbad in einer ein Nehrfaches vorzugsweise mehr als das
Dreifache bis zum Zehnfachen ihrer Querabmessung, beispielsweise ihres Durch messers,
betragenden Tiefe eingetaucht werden.
4. Verfahren nach eine. der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter beim Eintauchen der Füße (18) und beim Herausnehmen der Fuße
aus dem Kunststoffbad vor dem Drehen um mehr als 90° um die gleiche Strecke wie
beim Absenken hochgehoben wird.
5. Verfahren nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet
daß das Eintauchen der Füße (18) in das Kunststoffbad durch eine Drehung des Abstandhalters
erfolgt und daß durch das an das Eintauchen anschließende Drehen des Abstandhalters
unter Beibehaltung der ursprünglichen Drehachse die Füße aus dem Kunststoffbad herausgedrcht
werden.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kunststoff der unter dem Handelsnamen "Polyasal 066 T" erhältliche verwendet
wird.
7. Verfahren nach einem der vo@angehenden AnsprUche zur Herstellung
eines Abstandhalterkorbes mit mindestens zwei in der Gebrauchslage durch waagerechte
Längs stäbe verbundenen, mit den freien Stabenden Füße bildenden, U-förmig gebogenen
Stäben, wobei zumindest die U-förmig zu biegenden Stäbe mit den Längsstäben zu einer
ebenen Matte verbunden und dann gebogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
ebene Hatte (26) senkrecht gestellt wird, daß die am untenliegenden Rand der Matte
befindlichen Stabenden in einem ersten Tauchvorgang in das Kunststoffbad eingetaucht
werden, daß die Hatte um eine parallel zu ihrem unteren Rand liegende Drehachse
um 180° gedrcht wird, daß die am nunmehr untenliegenden Rand der Matte befindlichen
Stabenden in einem zweiten Tauchvorgang in das Kunststoffbad eingetaucht werden
daß die Hatten um mehr als 90° gedreht und in waagerechter Stellung bis zur völligen
Verfestigung der Füße (18) und der an den Füßen gebildeten Tropfen (24, 25) gehalten
wird und daß danach die U-förmig zu biegenden Stäbe (lo) gebogen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch geRennzeichnet, daß die Drehung
der Matte (28) um 180°nach dem ersten Tauchvorgang und die Drehung der Matte um
mehr als 900 nach den zweiten Tauchvorgang in derselben Drehrichtung erfolgen.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Matte (28) nach dem zweiten Tauchvorgang um 2700 in die waagerechte Stellung
gedreht und in dieser gehalten wird.
lo. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Matte (26) ausgehend von einer ursprünglich waagerechte Lage unter Beibehaltung
des Drehsinns schrittweise bis zum Erreichen der waagerechte ten Stellung in der
sie gehalten wird, gedreht wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10 zur Herstellung einer
Vielzahl von Abstandhalterkörben, dadurch gekennzeichnet, daß die in waagerechter
Stellung gehaltenen Matten (26) unter Vermeidung einer Berührung zwischen deren
Füßen (18) und den daran gebildeten Tropfen (24,25) senkrecht übereinander gehalten
werden.
12. Verfahren nach Anspruch ll,dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander
gehaltenen Matten (26) unter Zwischenlage von Abstandsgliedern, beispielsweise Latten,
aufeinander gestapelt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander
gehaltenen Matten (26) unter gegenseitiger Parallelverschiebung der U-förmig zu
biegenden Stäbe (lo) unmittelbar aufeinander gestapelt werden.
14.) Nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 7 bis 13 hergestellter
Abstandhalterkorb mit mindestens zwei in der Gebrauchslage durch waagerechte Längsstäbe
verbundenen, mit den freien Stabenden Falbe bildenden, U-förmig gebogenen Stäben,
wobei nahe dem Scheitel der U-förmig gebogenen Stäbe zwei Längsstäbe und an den
Schenkeln der U-fdrmig gebogenen Stäbe jeweils ein Längsstab vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die an den Schenkeln (14) vorgesehenen Längsstäbe (16) einen
geringeren Querschnitt als die nahe dem Scheitel vorgesehenen Lang tube (12) aufweisen.
15. Abstandhalterkorb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser der Längsstäbe (16) geringeren Querschnitts 2,8 bis 4,5 mm, vorzugswe--se
3 bis 3t5 mm, und der Durchmesser der Längsstäbe (12) größeren Querschnitts 3,8
bis 6 mm, vorzugsweise 4 bis 4,5 mm, beträgt.
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| DE19722204086 DE2204086A1 (de) | 1972-01-28 | 1972-01-28 | Verfahren zur herstellung eines metallenen abstandhalters oder dergleichen und nach dem verfahren hergestellter abstandhalterkorb |
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| DE19722204086 Pending DE2204086A1 (de) | 1972-01-28 | 1972-01-28 | Verfahren zur herstellung eines metallenen abstandhalters oder dergleichen und nach dem verfahren hergestellter abstandhalterkorb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2204086A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3003388A1 (de) * | 1980-01-31 | 1981-08-06 | RASTEG Rationelle Stahlbetonbau - Elemente GmbH, 4990 Lübbecke | Vorrichtung zur beschichtung der fuesse von unterstuetzungskoerben |
| DE3404573A1 (de) * | 1984-02-09 | 1985-08-22 | Stanger, Reinhard, 4992 Espelkamp | Gittermatte |
| EP0290831A3 (en) * | 1987-04-22 | 1989-01-25 | Rudolf Dr.-Ing. Sell | Supporting device for positioning reinforcements |
| EP0921250A3 (de) * | 1997-11-18 | 2000-10-18 | Johann Häuslschmid | Abstandhalter für den Stahlbetonbau |
| EP3486395A1 (de) * | 2017-11-15 | 2019-05-22 | Evehx Engenharia Ltda. | Metallträger für takelage |
-
1972
- 1972-01-28 DE DE19722204086 patent/DE2204086A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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