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DE2204058A1 - Rückstrahl-Auskleidung - Google Patents

Rückstrahl-Auskleidung

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DE2204058A1
DE2204058A1 DE19722204058 DE2204058A DE2204058A1 DE 2204058 A1 DE2204058 A1 DE 2204058A1 DE 19722204058 DE19722204058 DE 19722204058 DE 2204058 A DE2204058 A DE 2204058A DE 2204058 A1 DE2204058 A1 DE 2204058A1
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Germany
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lining
heat
mat
radiant
strand parts
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DE19722204058
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  • Furnace Details (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

DR. BERG DIPL.-ING. STAFF
PATENTANWÄLTE MÜNCHEN 8O. MAUERKIRCHERSTR.
Dr. Berg Dipl.-Ing. Stopf, 8 MOndien 80, MauerlcirdierstroBa 45 · Ihr Ztichen Ihr Schreiben Unser Zeichen
Dqh"" 28. Jan. 1972
Anwaltsakte 22 055
Richard William Ulbrich Dayton, Ohio / USA
Rückstrahl-Auskleidung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auskleidung für Brennräume, Backöfen, Brennofen, Kessel, Viannen und verschiedene weitere Arten von Beheizunpseinrichtungen.
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VI /b ο
»8272
209833/1063
98 70 43 98 3310 Telegramm· ι BERGSTAPFPATENT München TELEX 05 24 MO BERG d
Bank ι Bay.riiche Vereinibank München 453100 Poittdiecki MOndwn 65343
In der Beheizungstechnik findet die Strahlungsbeheizung allgemein weit weniger Anwendung als die bevorzugten Beheizungsverfahren durch Konvektion und Wärmeleitung. Für die Erzeugung von Strahlungswärme bzw. von Infrarotstrahlen als deren Energieform gibt es verschiedene Verfahren. Gewöhnlich werden für die Erzeugung von Strahlungswärme elektrische Infrarotlampen oder von Reflektoren beispielsweise aus poliertem Aluminium umgebene Infrarotgasbrenner verwendet. Diese Verfahren sind durch die für die Reflektoren erträglichen Höchsttemperaturen, im Falle von Aluminium im Bereich von 42o° C begrenzt.
Bei einem weiteren Verfahren zur Erzeugung von Strahlungswärme wird ein in einer Kammer angeordneter Infrarotbrenner zur Vergrößerung der strahlenden Flächen mit mehreren Lagen ehes Drahtgewebes oder Maschendrahtes umgeben. Dabei werden die Wände, die Türe, die Decke und der Boden einer den Brenner umschließenden Kammer mit mehreren Lagen eines strahlungsfähigen Drahtgewebes ausgekleidet. Dieses Verfahren erscheint nach dem heutigen Stand der Technik als das wirksamste zum Erzielen einer schnellen Aufheizung auf Temperaturen bis zu etwa 115o°C mit nachfolgender schneller Abkühlung.
Bei der Auskleidung mit Drahtgewebe besteht jedoch eine Schwiaigkeit darin, die zahlreichen Lagen so anzuordnen,
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daß die offenen Durchtritts'steilen einzelner Gewebe jeweils durch die benachbarten überdeckt werden. Dies ist notwendig, um einen Austritt der Wärmestrahlen über die von der Wärmequelle am weitesten entfernte Lage zu verhindern. Es wurde bereits vorgeschlagen, für die einzelnen die Auskleidung bildenden Lagen Drahtgewebe mit verschiedenen Drahtstärken und Maschenweiten zu verwenden, um so für ein gegebenes Volumen der Auskleidung eine möglichst große Strahlungsfläche zu erhalten und den durch die offenen Durchtrittsstellen der Auskleidung austretenden Anteil der Strahlung auf diese Weise weitgehend zu verringern. Diese Lösung ist jedoch mit großen Schwierigkeiten der Ausführung behaftet, welche beim Anbringen und Befestigen zahlreicher schwierig zu handhabender Lagen aus Drahtgeweben mit unterschiedlichen Drahtstärken und Maschenweiten an den Innenflächen einer Kammer auftreten. Außerdem können trotz sorgfältigster Berechnungen und Fertigungstechnik noch immer offene Durchtrittsstellen vorhanden sein.
Gemäß einem wichtigen Merkmale schafft die Erfindung eine strahlungsfähige Auskleidung aus einer Vielzahl von ungerichtet angeordneten und zu einer Matte oder zu einem Kissen gepreßten Metallsträngen oder -drähten. Derartige Matten werden derart an der Innenwandung eines Brennraums oder einer Heizkammer angebracht, daß sie der Wärme direkt ausge-
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setzt sind. Die Auskleidung eignet sich zur Verwendung anstelle von den gegenwärtigen Auskleidungen mit Schamottensteinen, Isoliersteinen, Schamottemörtel oder mehrlagigen strahlungsfähigen Drahtgeweben. Zur Verbesserung der Betriebseigenschaften kann die Auskleidung auch auf den herkömmlichen Isolierlagen bestehender Vorrichtungen angebracht werden.
Das für die Matten verwendete, in Form von Draht- oder Metallwolle vorhandene Material muß gegenüber den in Frage kommenden Höchsttemperaturen sowie den übrigen Betriebsbedingungen der Beheizungseinrichtung, in welcher es gebraucht wird, beständig sein. Bei Temperaturen bis zu 1 15o C kann das Material der Matte rostfreier Stahl oder eine temperaturbeständige Nickelstahllegierung sein. Bei Temperaturen über 1 15o° C kann zwischen der Auskleidung und der Wärmequelle eine abstrahlungsfähige Wärmedämmung vorgesehen sein. Ein Beispiel für ein im Handel erhältliches und für diesen Zweck geeignetes Dämmungsmaterial stellen Keramikwaben dar.
Ein typisches, billiges und ohne Schwierigkeit verfügbares Ausgangsmaterial für die Auskleidung sind die bei der Feinbearbeitung von Stahl oder Nickelstahllegierungen auf Werkzeugmaschinen anfallenden Drehspäne. Für Verwendungszwecke,
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bei denen höhere Temperaturen auftreten, kann ein keramisches oder Kohlenstoff-Strangmaterial oder anderes derartiges temperaturbeständiges Material Anwendung finden.
Die erfindungsgemäße strahlungsfähige Auskleidung bietet eine wirksame strahlende Fläche, welche um Vieles größer ist als die verhältnismäßig ebenen Oberflächen von Schamottesteinen oder anderem massivem Isoliermaterial. Wenn die bei einem mit fossilen Brennstoffen betriebenen Brennraum durch Brenner oder in einem Elektroofen durch Elektroden abgegebene Wärme die Temperatur der Auskleidung ansteigen läßt, strahlt deren vergrößerte Oberfläche die zugeführte Wärme mit kumulativer Wirkung mehrfach in dem Ofen bzw. der Kammer ab und zurück. Da die Beziehung zwischen der Wärmestrahlung und der Temperatur im Bereich der vierten Potenz liegt, ergibt sich selbst bei geringster Zufuhr von Brennstoff bzw. Strom ein äußerst schneller Temperaturanstieg.
Das Strangmaterial bzw. die Drähte strahlen die Wärme geradlinig in allen Richtungen ab. Ein Teil der Wärmeenergie wird zurück in den Heizraum gestrahlt und trifft auf dessen Beschickung und auf das Draht-Strangmaterial an der gegenüberliegenden Wand auf, wobei diese bzw. dieses erwärmt wurden. Ein Teil der Wärmeenergie wird auf jeweils benachbarte Drahtstränge auch in vom Heizraum abgekehrter Richtung abgestrahlt
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und von diesen erneut ausgestrahlt. In dieser Weise verringert sich die durch die aufeinander folgenden Drahtstränge aufgenommen^ und wieder abgestrahlte Wärme fortschreitend bis zu? letzten Schicht. Eine primäre Begrenzung für die
Verwendung der strahlungsfähigen Auskleidung bildet die höchste Betriebstemperatur der Beheizungseinrichtung, welche den Schmelz- oder den Oxydationspunkt des Materials der Auskleidung nicht übersteigen darf.
Die Erfindung schafft also eine verbesserte Auskleidung
für Brennräume, Backöfen, Brennöfen, Kessel oder andere derartige Heizkammern, mittels welcher eine gegenüber bekannten Auskleidungen verbesserte Infrarot-Wärmestrahlung erzielbar ist.
Gemäß der Erfindung ist die Herstellung, der Einbau sowie
das Ausbauen einer wirksamen Auskleidung von Brennräumen und dergl. beträchtlich vereinfacht.
Schließlich ist die erfindungsgemäße strahlungsfähige Auskleidung durch die Verwendung von billigem Ausgangsmaterial wie Drehspänen von rostfreiem Stahl oder anderen temperaturbeständigen Legierungen besonders wirtschaftlich herstellbar.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Schrägansicht eher erfindungsgemäßen strahlungsfähigen Auskleidungsmatte,
Fig. 2 eine Teilansicht der Matte von Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 ehe Schnittansicht eines Backofens mit der erfindungsgemäßen Auskleidung,
Fig. 4 eine teilweise weggebrochene Schrägansicht einer anderen Beheizungseinrichtung mit einer abgewandelten Verwendungsart des erfindungsgemäßen Auskleidungsmaterials,
Fig. 5 eine Fig. H entsprechende Schrägansicht einer weiteren Beheizungseinrichtung mit der erfindungsgemäßen Auskleidung,
Fig. 6 eine Schnittansicht noch einer weiteren Beheizungseinrichtung mit der erfindungsgemäßen Auskleidung und
Fig. 7 eine Teil-Schnittansicht einer Wandung einer Beheizungseinrichtung mit der erfindungsgemäßen Anordnung einer Wärmedämmung.
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In Pig. 1 ist das erfindungsgemäße Auskleidungsmaterial in Form einer Platte oder Tafel Io dargestellt. Sie ist von rechteckiger Form und weist eine von einem Rahmen 12 eingeschlossene Matte 14 auf. Die Verwendung eines Rahmens 12 empfiehlt sich dort, wo die Gestalt der Beimzungskammer einen solchen zuläßt, beispielsweise bei einer Heizkammer von regelmäßiger Form. Es gibt jedoch auch Verwendungsarten für die Auskleidung, bei denen die Verwendung eines Rahmens nicht zweckmäßig oder möglich ist. Soweit eine solche Verwendung jedoch möglich ist, ist dadurch der Umgang mit der Matte 14 bei Ein- und Ausbau in vorteilhafter Weise erleichtert.
Die Matte 14 enthält eine Vielzahl von ungerichtet angeordneten und zu einer Mattenform gepreßten Drähten oder Strängen 16 aus einem wärmebeständigen Werkstoff. Die einzelnen, nicht zusammenhängenden Stränge 16 sind zweckmäßig aus einem Werkstoff, welcher der Hitze und korrodierenden Wirkungen in der Heizeinrichtung, in welcher sie verwendet werden sollen, zu widerstehen vermag. Für Temperaturen unterhalb 1 15o°C wurden verschiedene rostfreie Stähle oder temperaturbeständige Nickelstahllegierungen als geeignet ermittelt. Als relativ billiges Ausgangsmaterial für die Stränge 16 eignen sich die bei der Peinbearbeitung mittels Werkzeugmaschinen anfallenden Drehspäne. Diese sind gewöhnlich in gegenseitig unge-
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riehteter Anordnung vorhanden und lassen sich so in eine Preßvorrichtung mit den nötigen Formen und Abmessungen einbringen. Durch das Pressen der Stränge 16 erhält man eine ausreichend stabile Matte l*k
Die ungerichtete Anordnung der Stränge 16 äät in Fig. 2 dargestellt. Die einzelnen Stränge bieten jeweils im wesentlichen ihre gesamte Oberfläche als strahlende Fläche dar, so daß diese nach dem Zusammenpressen zu einer Matte beträchtlich größere Gesamtabmessungen hat als etwa ein Gewebe oder eine geschlossene Oberfläche.
Die Dichte und die Dicke der Matte ändert sich in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur, der Stärke der Drähte oder Stränge, der Art des verwendeten Materials, der Größe der Kammer sowie dem verfügbaren Raum. Bei der Erhöhung der Dichte der Matte in Bezug auf die Volumeneinheit der Auskleidung gibt es einen Punkt, von welchem an die erzielbare Rückstrahlung sich verringert. Dieser Punkt liegt in dem Bereich* in dem sich die Dichte der Matte der einer massiven Tafel nähert. Aus diesem Grund ist eine Dichte zu wählen, bei welcher sich die günstigste Oberflächengröße ohne Beeinträchtigung des Strahlungsvermögens ergibt,
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Pig. 3 bis 7 zeigen Beispiele typischer Beheizungseinrichtungen sowie der Art der Verwendung der Auskleidung in diesen Einrichtungen. Die Beispiele zeigen lediglich einige von zahlreichen Beheizungseinrichtungen, in denen die erfindungsgemäße Auskleidung anwendbar ist.
Fig. 3 zeigt einen im wesentlichen rechteckigen oder kubischen Ofen 2o. Die Beheizungseinrichtung, d.h. der Ofen 2o weist einen äußeren Mantel 22, eine Isolier lage 24 und strahlungsfähige Auskleidungstafeln Io auf. Die Tafeln Io sind abnehmbar in Führungen 26 in der Heizkammer 25 eingesetzt und mittels geeigneter Verriegelungseinrichtungen gesichert. Bei einem Ofen von unregelmäßiger Form können die Matten 14 mit oder auch ohne Rahmen 12 mittels geeigneter Befestigungsteile direkt an der Isolierlage 24 befestigt sein.
Sind die Tafeln Io in der in Fig. 3 gezeigten Anordnung angeordnet und wird darauf eine Beschickung C mittels durch mit fossilen Brennstoffen betriebenen Brennern 27 erzeugter Wärme erwärmt, so wird Wärme auf die Auskleidung Io, 14 abgestrahlt. Dadurch werden die Stränge 16 erwärmt, welche darauf ihrerseits Wärme abstrahlen. Ein Teil der abgestrahlten Wärme ist auf die Charge C gerichtet, während andere Teile durch weitere Stränge 16 der Matte 14 aufgefangen werden. Als Ge-
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samtergebnis ergibt sich bei der Verwendung der Auskleidung ein Zurückhalten der Strahlungsenergie in der Heizkammer 25 bzw. das Zurückleiten derselben in die Kammer, und somit bisher nicht erzielbare Einsparungen. Neben der Verringerung der zum Erzielen einer bestimmten Wärme benötigten Brennstoffmenge erbringt die Auskleidung ferner eine Verkürzung der zum Erreichen einer bestimmten Wärme benötigten Zeit sowie der zum nachfolgenden Abkühlen erforderlichen Zeit.
Das in Fig. 3 gezeigte Ausführungsbeispiel verwendet mit fossilen Brennstoffen betriebene Brenner. Mit gleichem Vorteil lassen sich jedoch auch elektrische Heizelemente, Lichtbogenanordnungen oder andere Wärmequellen zur Beheizung verwenden .
Die Auskleidung 14 kann in der in Fig. 3 gezeigten Weise oder auch auf einer beispielsweise aus Schamottesteinen gebildeten vorhandenen Isolierlage angebracht sein. Bei vorhandenen öfen läßt sich eine Verbesserung schon dadurch erzielen, daß man lediglich die Eintrittsöffnung des in Fig. 3 mit 28 bezeichneten Ofenabzugs mit einer Matte 14 von entsprechender Form abdeckt. Dabei wird die Matte 14 sowohl durch das sie zum Abzug hin durchströmende Heißgas als auch durch Strahlung aus der Kammer 25 erwärmt. Die Matte I1I
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strahlt die aufgenommene Wärme zurück in die Kammer 25 und läßt die Abgase mit etwa der halben Betriebstemperatur des Ofens in den Abzug entweichen.
Fig. 4 zeigt eine typische Beheizungseinricttung mit Flammrohrbeheizung. Beispiele für solche Einrichtungen sind die in der Nahrungsmittelindustrie gebräuchlichen Kocher und Kochtröge. Die Beheizungseinrichtung 4o weist einen Trog 42 für die Aufnahme von zu erwärmenden Stoffen auf. Die Beheizung des Troges 42 erfolgt mittels einer Reihe von in seinem Unterteil angeordneten Flammrohren 44. Zum Aufheizen der Flammrohre 44 sind eine entsprechende Anzahl von in ihren vorderen Enden mündenden Gasdüsen 46 vorgesehen. Die Flammrohre werden durch darin brennende Flammen erwärmt und geben ihre Wärme an den Trog 42 ab. Die Abgase treten aus den Rohren 44 in Abzüge 48.
In der in Fig. 4 gezeigten Ausführung ist in die Rohre 44 jeweils eine strahlungsfähige Matte 14 derart eingesetzt, daß sie von den heißen Abgasen vor deren Eintritt in den Abzug 48 durchströmt wird. Dabei wird die Matte 14 erwärmt und strahlt die aufgenommene Wärme in das betreffende Flammrohr 44 zurück, wobei sich die Abgastemperatur aufgrund der verbesserten Wärmeausnutzung verringert und eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme über die Gesamtfläche des Flammrohrs 44 erzielbar ist.
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Die in Pig. 5 gezeigte Beheizungseinrichtung 4l' stellt eine andere Ausführung eines Kochtrogs dar. Darin dient ein mittels über Düsen 46 zugeführten Gases beheizter kastenförmiger Brennraum 49 von rechteckigem Querschnitt der direkten Beheizung einer Bodenplatte 5o des Trogs. Der Brennraum 49 ist an allen Seiten, mit Ausnahme der durch die Platte 5o gebildeten, mit Matten 14 ausgekleidet. Die Abgase aus dem Brennraum 49 strömen durch Auslässe 52 in einen Abzug 51·
Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform zeigt eine Beheizungseinrichtung 54 zum Ausglühen von geschweißten Rohrverbindungen. Die Beheizungseinrichtung 54 weist eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen und um eine Schweißnaht an einem Rohr herum feststellbaren Teilen gebildete äußere Schelle 55 mit kreisförmigem Querschnitt auf. Entlang dem Umfang der Schelle 55 sind in gegenseitigen Abständen mehrere Wärmequellen 56 angeordnet. Zwischen den Wärmequellen 56 ist an den Innenflächen der Schelle 55 ein geeignetes Isoliermaterial 58 angebracht. Die strahlungsfähige Auskleidung 14 ist gegenüber dem Rohr P freiliegend auf der Isolierung angeordnet. Bei dieser Art der Anwendung ist die Matte 14 also rohrförmig und dient der Abstrahlung von Wärme auf das Rohr P und insbesondere auf eine Schweißverbindung von an-
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einanderstoßenden Rohrstücken. Zur Verringerung von Wärmeverlusten wird vom Rohr nach außen abgestrahlte Wärme von der Auskleidung 14 zurückgehalten.
Die vorstehend angeführten Verwendungsarten der Auskleidung zeigen lediglich einige typische Beispiele für die Anwendung der gepreßten Auskleidungsmatte 14 auf, neben welchen es noch zahlreiche weitere, hier nicht im einzelnen beschriebene gibt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Auskleidungsmaterial fand ein metallisches Strangmaterial 16 in Form von Drehspänen Verwendung. Ein solches Material wurde mit befriedigendem Ergebnis bei Temperaturen bis zu 1 15o° C erprobt. Dazu wurde ein dem in Fig. 3 dargestellten entsprechender Ofen angefertigt und versuchsweise betrieben. Die Abmessungen der Heizkammer 25 betrugen 635 χ 2o3 χ 254 mm, die Dicke der Isolierlage 24 betrug 127 mm und die der Matte 14 betrug 5o mm. Die verwendeten Brenner waren im Handel erhältliche Gasbrenner, welche so verändert waren, daß keine vorzeitige Entzündung in der Mischkammer auftrat. Dieser Ofen wurde innerhalb von 6 min auf 1 15o° C aufgeheizt. Nach Beendigung der Versuche wurden die Tafeln Io entnommen, wobei keinerlei durch die in den Versuchen erreichten Temperaturen bewirkte Schäden feststellbar waren.
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Bei Temperaturen oberhalb von 1 15o° C wird die Verwendung einer Wärmedämmung zusätzlich zu der Matte oder Auskleidung 14 bzw. Io erforderlich. Fig. 7 zeigt ein Teilstück einer Wandung 6o einer Heizkammer. Sie setzt sich aus einem Mantel 62, einer Isolierlage64, der Matte 14 und einer Wärmedämmung 66 zusammen. Die Wandung ist so angeordnet, daß die Wärmedämmung 66 der Wärme direkt ausgesetzt ist. Die dargestellte Wärmedämmung ist aus einem dazu geeigneten keramischen Wabenmaterial mit schrägverlaufender Zellenanordnung gebildet. Die auf die Auskleidung 14 aufgebrachte Wärmedämmung vermindert die Temperaturen, denen die Auskleidung 14 und die Isolierlage 64 ausgesetzt sind. Dabei wird die Auskleidung 14 durch über die geneigt verlaufenden Durchlässe 68 zutretende Wärme erwärmt und strahlt diese über die Durchlässe 68 wieder in die Heizkammer 25 zurück. Bei einer solchen Anordnung läßt sich die erfindungsgemäße Auskleidung bei beträchtlich erhöhten Temperaturen verwenden.
Somit schafft die Erfindung eine strahlungsfähige Auskleidung aus einer Vielzahl von ungerichtet angeordneten einzelnen Fasern oder Strängen aus hitzebeständigem Metall, welche zu einer Matte von geeigneter Dichte und Dicke gepreßt sind. Die Matte wird mittels geeigneter Befestigungseinrichtungen derart in verschiedenen Arten von Beheizungseinrichtungen
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angebracht, daß sie abgestrahlte Wärme auffängt, wobei sich die einzelnen Stränge erwärmen und die aufgenommene Wärme zur weiteren Ausnutzung in der Beheizungseinrichtung wieder abstrahlen. Die Auskleidung läßt sich an den Innenwandungen von Backöfen, Brennräumen, Brennöfen und dergl. anbringen.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Pat ent an Sprüche
    1. Vorrichtung zum Erzeugen von Wärme in einem geschlossenen Raum, gekennzeichnet durch Einrichtungen (27, 46) zum Zuführen von Wärme zu dem Raum (25) und durch gegenüber wenigstens einem Teil des Raumes freiliegende Auskleidungen (lo) zum Aufnehmen von aus dem Raum austretender Wärme und Rückstrahlen derselben in den Raum, wobei die strahlungsfähigen Auskleidungen eine Vielzahl von einzelnen, unzusanunenhängenden Strangteilen (16) enthält, aus welchen eine dem zugeordneten Teil des Raumes entsprechend geformte Matte (14) gebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen unabhängigen Strangteile (16) durch Metall-Drehspäne gebildet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall-Drehspäne aus rostfreiem Stahl sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen unzusammenhängenden Strangteile aus einer Nickel-Stahllegierung gebildet sind.
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    5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Raum dfe Heizkammer (25) eines Ofens (2o) ist, in welche eine zu erhitzende Beschickung (C) einbringbar ist.
    6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Wärme-Zufuhreinrichtungen Temperaturen von über 1 15o°C in der Kammer erzeugbar sind und daß zwischen der Kammer und der .Auskleidungsmatte wärmedämmende Einrichtungen (66) angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmedämmenden Einrichtungen (66) durch ein keramisches Wabenmaterial mit gegenüber der Kammer geneigt verlaufenden Durchlässen oder Zellen (68) gebildet sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlungsfähige Auskleidung eine entlang den Kanten der Matte verlaufende Einfassung (12) aufweist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum eine Anzahl von Rohren (M) für die Übertragung von ihrem Innenraum zugeführter Wärme auf ein sie umgeben-
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    des Medium sowie Abzugseinrichtungen (48) für die Rohre aufweist und daß die Auskleidungsmatte (I1O an einer den Abzugseinrichtungen unmittelbar vorausgehenden Stelle innerhalb der Rohre und in Querrichtung zu denselben angeordnet ist.
    1o.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum eine Schweißverbindung von zwei Rohrstücken umschließt.
    11.Strahlungsfähige Auskleidung zum Anbringen entlang wenigstens einem Teil der Begrenzung eines zu beheizenden Raums derart, daß sie zur Aufnahme von Wärme aus dem Raum diesem gegenüber freiliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung eine Vielzahl von in ungerichteter Anordnung zu einem stabilen Mattengebilde (14) gepreßter einzelner, unzusammenhängender Strangteile (16) aus einem hitzebeständigen Werkstoff enthält, wobei die Oberfläche aller Strangteile bei deren Erwärmung als strahlende Oberflächen wirksam sind.
    12. Strahlungsfähige Auskleidung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangteile aus Metall-Drehspänen gebildet sind.
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    13. Strahlungsfähige Auskleidung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangteile aus rostfreiem Stahl sind.
    14. Strahlungsfähige Auskleidung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangteile aus einer Nickel-Stahllegierung sind.
    15. Strahlungsfähige Auskleidung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte von einer Einfassung umgeben ist.
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