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DE2202619A1 - Verfahren und vorrichtung zum volumenvergroessern von feuchtem tabak - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum volumenvergroessern von feuchtem tabak

Info

Publication number
DE2202619A1
DE2202619A1 DE19722202619 DE2202619A DE2202619A1 DE 2202619 A1 DE2202619 A1 DE 2202619A1 DE 19722202619 DE19722202619 DE 19722202619 DE 2202619 A DE2202619 A DE 2202619A DE 2202619 A1 DE2202619 A1 DE 2202619A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
drying
volume
hot air
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722202619
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Dipl-Phys Wochnowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19712103669 external-priority patent/DE2103669C/de
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE19722202619 priority Critical patent/DE2202619A1/de
Publication of DE2202619A1 publication Critical patent/DE2202619A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/18Other treatment of leaves, e.g. puffing, crimpling, cleaning
    • A24B3/182Puffing

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz Verfahren und Vorrichtung zum Volumenvergrößern von feuchtem Tabak Zusatz zu Patent ... ... (Patentanmeldung P 21 03 669.1 vom 27. 1. 1971 Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum Yolumenvergrößern von feuchtem Tabak, der erhitzt und anschließend abgekühlt wird, wobei dem Tabak vor dem Abkühlen kurzzeitig äußerlich Wärme zum scharfen Abtrocknen zugeführt wird.
  • Das Hauptpatent betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Volumenvergrößern von feuchtem Tabak mit einer Trocknungsvorrichtung zum scharfen Abtrocknen des feuchten Tabaks und einer dieser nachgeordneten Kühleinrichtung.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren gemäß dem Hauptpatent zu verbessern, um eine optimale Volumenvergrößerung des Tabaks zu erzielen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß der Tabak vor der Wärme zufuhr in einer Feucht zone intensiv mit einer Flüssigkeit gefeuchtet, z.B. getränkt, wird.
  • Wenn man Tabak (Tabakblätter, Schnittabak oder geschnittene Tabakrippen) intensiv feuchtet, so vergrößert er sein Volumen, indem er aufquillt. Eine befriedigende Volumen-Vergrößerung erhält man gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung, wenn der Tabak vor dem scharfen Abtrocknen einen Feuchtegehalt von über 40* H2° aufweist. Geschnittene Tabakrippen vergrößern dabei ihr Volumen um bis zu 50%. Ein derart intensives Feuchten erzielt man gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung durch Eintauchen des Tabaks in eine Flüssigkeit (Wasser). Um die Oberfläche des Tabaks in der aufgequollenen Form zu fixieren, so daß Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz der volumenvergrößerte Tabak während des für die Weiterverarbeitung des Tabaks erforderlichen anschließenden Entziehens der überschüssigen Feuchte nicht wieder zusammenschrumpft, wird der Tabak nach dem Feuchten scharf an seiner Oberfläche abgetrocknet, indem in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Tabak während seiner Förderung einer Vibration unterworfen wird und der Tabak während der Förderung von Heißluft durchströmt wird, wobei der Tabak sich zumindest teilweise für eine optimale Oberflächenabtrocknung in einer Wirbelschicht befindet. Das Volumenvergrößern des Tabaks auf die vorbeschriebene Weise kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung unterstützt werden, indem das Wasser in den Kapillaren des Tabaks sehr schnell verdampft wird, so daß der Dampf keine Zeit hat, durch die Kapillarwände nach außen zu diffundieren. Hierzu wird der feuchte Tabak vor dem scharfen Abtrocknen der Wirkung eines Hochfrequenzfeldes unterworfen. Die Volumenvergrößerung des Tabaks kann zusätzlich dadurch unterstützt werden, daß der Tabak vor der Behandlung im Hochfrequenzfeld in der Feuchtzone mit einer organischen Flüssigkeit, z.B. Freon, getränkt wird. Gemäß einer Variante des Trocknungsverfahrens wird der Tabak von einem Heißluftstrom gefördert und während der Förderung an seiner Oberfläche abgetrocknet. Bei einem anschließenden langsamen Abkühlen des Tabaks würde der Dampf in den Kapillaren, da er nur langsam kondensiert, die Kapillarwände wieder aufweichen, was dann zu einer Rückbildung der Kapillaren in den ursprünglichen Zustand führen würde. Um dieses AuSz-sichen der Kapillarwände zu unterbinden, wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Tabak nach dem scharfen Abtrocknen einer Zwangskühlung unterworfen. Der Dampf in den Eapillaren kondensiert dann schnell und hat so keine Möglichkeit, die Kapillarwände aufzuweichen.
  • Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikr9jwellenfeld-Zusatz Die vorgenannte Vorrichtung, die insbesondere zum Ausüben des Verfahrens gemäß der Erfindung dient, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Trocknungsvorrichtung eine Feuchtvorrichtung für den Tabak vorgeordnet ist.
  • In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Feuchtvorrichtung einen Behälter mit Flüssigkeit auf, dem ein Zuförderer zum Fördern von Tabak in die Flüssigkeit und ein Abförderer zum Herausfördern des Tabaks aus der Flüssigkeit zugeordnet sind. Da die Abtrocknung des Tabaks nach dem Aufquellen möglichst schnell erfolgen soll, um ein Fixieren der Tabakoberfläche zu erreichen, weist die Trocknungsvorrichtung einen Schwingförderer auf, dem Mittel zum Zuführen von Heißluft zugeordnet sind. Da der Schwingförderer den Tabak durch die Schwingbewegung immer wieder hochwirft, würde man eine optimale Oberflächenabtrocknung erhalten, wenn die Heißluft durch den hochgeworfenen Tabak geleitet wird. Hierzu ist nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung der Schwingförderer so ausgeführt, daß er einen luftdurchlässigen Boden zum Durchleiten von Heißluft aufweist, und um zu verhindern, daß leichtere Tabakteilchen von der durch den Boden des Schwingförderers strömenden Heißluft aus dem Schwingförderer herausgerissen werden, divergieren die Seitenwände des Schwingförderers in Strömungsrichtung der Luft, wodurch die Strömungsgeschwindigkeit der Luft im Schwingförderer mit zunehmendem Querschnitt des Schwingförderers geringer wird. Zum Unterstützen des Quellvorganges des Tabaks ist in weiterer Ausbildung der Erfindung zwischen der Feuchtvorrichtung und der Trocknungsvorrichtung eine Anordnung zum Erzeugen von Hochfrequenzenergie angeordnet, durch die das Wasser in den Kapillaren des Tabaks erhitzt wird. Hierbei handelt es sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung um eine Anordnung zum Erzeugen von hochfrequenten elektromagnetischen Wellen.
  • Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz Als Variante der Trocknungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist der Feuchtvorrichtung ein Strömungstrockner mit Mitteln zum Zuführen von Tabak nachgeordnet. Beide Vorrichtungen weisen einen Trockner auf, der im Gleichstroiirverfahren arbeitet, d.h. daß der volle Heißluftstrom des Trockners am Eingang des Trockners auf den Tabak trifft, so daß dieser schockartig abgetrocknet wird, Stw.: TabakvolumenvergröBern-Mikrowellenfeld-Zusatz Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 eine Anlage zum Volumenvergrößern von Tabak mit einer Feuchtvorrichtung, einer Anordnung zum Erzeugen von HochErequenzenergie und einer nachgeordneten Trocknungsvorrichtung sowie einer gühlvorrichtung, wobei der Tabak in einem Wirbelbett getrocknet und gekühlt wird, Figur 2 eine Ansicht der Anlage in Figur 1 nach Schnitt II-II in vergrößertem Maßstab, Figur 3 eine Variante der Anlage der Figur 1, Figur 4 eine weitere Variante mit einem Strömungstrockner und einem Strömungskühler.
  • Stw.: Ta bak Tabakv olumenvergrößern-Mikrowellend-Zusat z Die Anlage der Figuren 1 und 2 besteht aus einer Feuchtvorrichtung 81 zum intensiven Feuchten von Tabak 6, einer Anordnung zum Erzeugen von Hochfrequenzenergie 1, einer Trocknungsvorrichtung 2 und einer Kühleinrichtung 3. Der Feuchtvorrichtung 81 ist ein Zuförderer in Form eines Förderbandes 83 zum Zuführen von Tabak 6 vorgeordnet. Die Feuchtvorrichtung 81 besteht aus einem Behälter 84 zum Aufnehmen einer Flüssigkeit 85, z.B. Wasser, einem Abförderer in Form einer Förderschnecke 82 und einem die Förderschnecke 82 umschließenden Mantel 89. Die Feuchtvorrichtung 81 ruht auf einem Gestell 87. Der Förderschnecke 82 schließt sich eine Austragvorrichtung 88 an, die den Tabak 6 an ein Förderband 7 abgibt. Auf dem Förderband 7 ist der Tabak 6 durch ein Hochfrequenzfeld einer Anordnung zum Erzeugen von Hochfrequenzenergie 1 in Form eines Mikrowellensenders 4, z.B. vom Typ MAGNETRON der Deutschen Mikrowellengesellachaft, wie er auch in Kochherde eingebaut wird und der hoohfrequente elektromagnetische Wellen erzeugt, förderbar. Die Trocknungsvorrichtung 2 weist Kammern 8, 9 und 11 auf, die untereinander durch Mittel zum Zuführen von Heißluft in Form von Luftrohren 12 und 13 verbunden sind. Die Kammer 11 hat außerdem eine Austrittsöffnung 15, die durch ein Sieb 20 abgedeckt ist. Trennwände 14 und 16 haben Ausnehmungen 17 und 18 für einen Schwingförderer 19, der mittels Blattfedern 21 auf Trägern 22 gelagert und durch einen Elektromotor 23 über einen Exzenter24 und eine Pleuelstange 26 antreibbar ist. Der Schwingförderer 19 hat einen mit Bohrungen 27 versehenen Boden 28 und nach oben hin divergierende Seitenwände 29 und 31. Die Luftrohre 12 und 13 sind vorihren Austrittsöffnungen an den Kammern 8 und 9 durch Siebe 32, 33 abgedeckt. Als Mittel zum Zuführen von Heißluft dient ein durch ein Rohr 34 mit der Kammer 8 verbundener Ventilator 36, in dessen Ansaugrohr 37 eine elektrische Heizung 38 angebracht ist. Eine Stellvorrichtung 39 dient zum Einstellen der Lufttemperatur an Stw.: TabakvobnenvergrößernMikrowellenfeld-Zusatz der Ansaugseite des Ventilators 36 durch andern des Mischungsverhältnisses von erhitzter und raumtemperierter Luft. Das Förderband 7 ist zum Fördern von Tabak 6 auf den Schwingförderer 19 in die Kammer 8 hineingeführt und um eine Rolle 41 umgelenkt. Die Kühleinrichtung 3 ist als Kammer 42 ausgebildet und schließt direkt an die Kammer 9 der Trocknungsvorrichtung 2 an. Eine Trennwand 43 zwischen den Kammern 11 und 42 hat eine Ausnehmung 44 für den Schwingförderer 19, der auch zum Fördern des Tabaks 6 durch die Kammer 42 dient. Zum Leiten von Kühlluft durch die Kammer 42 sind ein durch ein Rohr 46 mit der Kammer 42 verbundener Ventilator 47 und ein durch ein Sieb 48 abgeschirmter Auslaß 49 vorgesehen. Der Eühleinr ktUDg 3 nachgeordnet ist ein Förderer 51 zum Abfördern des behandelten Tabaks 6.
  • Wirkungsweise der Anlage gemäß den Figuren 1 und 2: Der Tabak 6 wird durch das Förderband 83 in die Feuchtvorrichtung 81 gegeben. In dem unteren Teil der Feuchtvorrichtung 81 ist der Behälter 84 mit dem Wasser 85 so angeordnet, daß der Tabak 6 von dem Förderband 83 direkt in das Wasser 85 fällt. Durch die Förderschnecke 82 wird der Tabak, der sich mit Wasser vollsaugt, aus dem Behälter 84 zur Austragvorrichtung 88 gefördert. Der Tabak 6, der durch die Tränkung einen sehr hohen Feuchtegehalt aufweist, fällt auf das Förderband 7 und wird von diesem durch das Hochfrequenzfeld des Mikrowellensenders 4 gefördert. Die Hochfrequenzenergie erhitzt das Wasser in den Kapillaren des Tabaks 6 und verdampft das Wasser. Da Wasserdampf ein grösseres Volumen einnimmt als Wasser, werden die Kapillaren durch den in ihnen entstehenden Dampfdruck gedehnt. Der Tabak wird also durch den Dampfdruck in seinen Kapillaren aufgebläht, etwa wie ein schlaffer Luftballon, der mit Luft gefüllt wird. Im Verlaufe seiner Weiterförderung auf dem Förderband 7 gelangt der Tabak in die Kammer 8 der Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz Trocknungsvorrichtung 2, wo der Tabak auf den Schwingförderer 19 übergeben wird. Der Schwingförderer 19 fördert den Tabak 6 von der Kammer 8 in die Kammer 9 und von dort in die Kammer 11. Der der Kammer 8 zugeordnete Ventilator 36 fördert durch das Rohr 34 Heißluft in die Kammer 8, die durch die Bohrungen 27 im Boden 28 des Förderers 19 strömt. In dem Schwingförderer 19 nimmt die Strömungsgeschwindigkeit nach und nach ab, weil durch die in Strömungsrichtung der Luft divergierenden Seitenwände 29 und 31 des Sohwingförderers 19 der Strömungsquerschnitt der Heißluft zunimmt. Der während seiner Förderung von dem Schwingförderer 19 immer wieder hochgeworfene Tabak 6 befindet sich unter Mitwirkung der strömenden Heißluft in einer Wirbelschicht, wodurch ein sehr intensiver Energieaustausch zwischen Tabak 6 und Heißluft ermöglicht wird. Die Heißluft tritt aus der Kammer 8 durch das Luftrohr 12 aus und wird der Kammer 9 zugeleitet, wo sie wiederum durch den Boden 28 des Sohwingförderers 19 hindurchtritt und ein abermaliger Energieaustausch zwischen Tabak und Heißluft stattfindet.
  • Aus der Kammer 9 wird die Heißluft durch das Luftrohr 13 abgeleitet und der Kammer 11 zugeführt zu einem letztmaligen Energieaustausch mit dem Tabak 6. Die Heißluft verläßt die Trocknungsvorrichtung 2 durch die Austrittsöffnung 15.
  • Durch das Leiten der Heißluft von der Kammer 8 in die Kammer 9 und von dort in die Kammer 11 und in den Kammern immer wieder durch den Tabak hindurch wird eine Gleichstromtrocknung realisiert. Am Anfang der Trockenstrecke in der Trocknungsvorrichtung 2 (in der Kammer 8) trifft die Heißluft mit ihrer größten Hitze auf den im Hochfrequenzfeld volumenvergrößerten Tabak. Es erfolgt praktisch eine schockartige Abtrocknung der Tabakoberfläche, wobei in den Kammern 9 und 11 diese Abtrocknung lediglich noch verfestigt wird, aber nicht weiter in die Tiefe des Tabaks dringt, da die Temperatur der Heißluft in den Kammern 9 und 11 immer mehr abnimmt und ihre Feuchtigkeit immer mehr Stw.: Tabakvolumenvergrößern-MikrowellenSeld-Zusats zunimmt. Da mit der Trocknungsvorrichtung nur eine Oberflächentrocknung des Tabaks erzielt werden soll, kann es auch genügen, nur eine Trockenkammer, die dann allerdings etwas länger sein müßte als die gezeigten, zu verwenden.
  • Der an seiner Oberfläche abgetrocknete und somit formbeständig gemachte volumenvergrößerte Tabak wird von dem Schwingförderer 19 in die sich anschließende Kühleinrichtung 3, d.h. in die Kammer 42, gefördert. Hier wird der Schwingförderer 19 von Kaltluft, die von dem Ventilator 47 in die Kammer gedrückt wird, durchströmt. Der Tabak, der sich wie bereits erwähnt, in einer Wirbelschicht während seiner Förderung auf dem Schwingförderer 19 durch die Kammern 8, 9, 11 und 42 befindet, wird intensiv abgekühlt, wodurch der Dampfdruck in den Kapillaren abnimmt und letstenendes der Dampf wieder kondensiert. Durch das Kondensieren des Dampfes wird verhindert, daß dieser in die getrocknete Oberfläche des Tabaks eindringt und diesen wieder aufweicht. Die getrocknete Oberfläche des Tabaks wirkt wie eine Schale und verhindert, daß der Tabak mit dem Absinken des Dampfdruckes in den Kapillaren wieder zusammensohrumpft.
  • Der volumenvergrößerte und in seiner Form fixierte Tabak wird von dem Schwingförderer 19 auf den Förderer 51 abgegeben und von diesem zur Weiterverarbeitung abgefördert.
  • Figur 3 zeigt eine Variante der Anlage der Figur 1. Teile, die mit denen der Figur 1 übereinstimmen, sind mit denselben Bezugszeichen, vermehrt um 100, bezeichnet und nicht erneut erläutert. Der Unterschied der Anlage der Figur 3 zu der Anlage derSigur 1 besteht darin, daß zwischen der Feuchtvorrichtung 181 und der Trocknungsvorrichtung 102 keine Anordnung zum Erzeugen von Hoohfrequenzenergie angeordnet ist.
  • Diese Anlage ist insbesondere zum Volumenvergrößern von geschnittenen Tabakrippen, die viel Feuchtigkeit aufnehmen können, geeignet.
  • Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusat z Wirkungsweise der Anlage gemäß Figur 3: Der Tabak 106 (geschnittene Tabakrippen) saugt sich in der Feuchtvorrichtung 181 derartig mit Wasser voll, daß er, wenn er auf das Förderband 107 gelangt, einen Feuchtegehalt von über 40% H20 aufweist und stark aufgequollen ist. Dieser aufgequollene Tabak 106 wird von dem Förderband 107 tin die Kammer 108 der Trocknungsvorrichtung 102 gefördert, wo der Tabak 106 auf den Schwingförderer 119 übergeben wird.
  • Wie bereits im Zusammenhang mit den Figuren 1 und 2 beschrieben, wird der Tabak 105 hier von Heißluft umströmt unscharf an seiner Oberfläche abgetrocknet, wodurch die Oberfläche des Tabaks in ihrer aufgequollenen Form fixiert wird, so daß der volumenvergrößerte Tabak während des anschließenden Entziehens der überschüssigen Feuchte nicht wieder zusammenschrumpft. Mit dieser Art der vorbesohriebenen Volumenvergrößerung wird bei geschnittenen Tabakrippen eine Volumenvergrößerung bis zu 50% erzielt.
  • In der Variante der Anlage gemäß Figur 4 sind als Trocknungsvorrichtung und Kühle inrichtung ein Strömungstrockner und ein Strömungskühler vorgesehen. Übereinstimmende Teile mit denen der Figur 1 sind mit denselben Bezugszeichen, vermehrt um 200, bezeichnet und nicht näher erläutert. Die ETrocknuDgsvorrichtung 202 in Form eines Strömungstrockners 256 besteht aus einem senkrechten Trockenschacht 25 l, an des sen unterem Ende ein Luftansaugstutzen mit einer elektrischen Heizung 258 angeordnet ist. In Richtung des Gutdwrchlaufes sind nachstehende Teile hintereinander angeordS;: Mittel zum Zuführen von Tabak in Form einer Zuführschleuse 259, eine Zufiihrsohütte 261, der Trockenschacht 257, ein sich verjüngender Umlenkbogen 262, ein senkrechter Fallachaeht 263 und ein Luftabsoheider 264. Eine Ventilatorsaugleitung 266 führt vom Luftabsoheider 264 zu einem Ventilator 267.
  • Dem Luftabscheider 264 schließt sich eine weitere Zuführschleuse 268 der Kühleinrichtung 203 in Form eines Strö- Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz mungskühlers 270 an, der im Prinzip wie der Strömungstrockner 256 aufgebaut ist. In Richtung des Gutdurchlaufes weist er folgende Teile auf: Die Zuführschleuse 268, eine Zuführschütte 269, einen senkrechten Kühlschacht 271 mit einem Luftansaugstutzen 265, einen sich verjüngenden Umlenkbogen 272, einen senkrechten Fallschacht 273, einen Luftabscheider 274 und eine Austragschleuse 276, unter der sich der Förderer 251 befindet. Eine Ventilatorsaugleitung 277 verbindet den Luftabscheider 274 mit einem'Ventilator 278.
  • Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß Figur 4: Der auf dem Förderband 207 geförderte Tabak 206 wird auf die im Zusammenhang mit der Figur 1 oder 3 beschriebene Weise volumenvergrößert. Der so behandelte Tabak 206 wird in die Zuführschleuse 259 gefördert und von dieser über die Zuführschütte 261 in den Innenraum des Trockenschachtes 257 des Strömungstrockners 256 ausgeschleust. In dem Trockenschacht 257 wird der Tabak 206 von der hochströmenden Heißluft aufwärts gefördert. Während seiner pneumatischen Förderung im Trocken schacht 257 und über den Umlenkbogen 262 in den Fallachacht 263 wird der Tabak vom Heißluftstrom durchgewirbelt und aufgelockert und hierbei an seiner Oberfläche rasch abgetrocknet. Auch hier trifft die Heißluft am Anfang der Trockenstrecke im Trockenschacht 257 mit ihrer größten Hitze auf den volumenvergrößerten Tabak, wodurch eine schockartige Abtrocknung der Tabakoberfläche erfolgt. Über den Fallschacht 263 gelangt der Tabak in den Luftabscheider 264 und von diesem in die Zuführschleuse 268. Diese schleust den Tabak über die Zuführschitte 26-9 in den Icühlschacht 271 des Strömungskühlers 270, in dem der Tabak von der hochströmenden Kühlluft aufwärts gefördert wird. Während seines pneumatischen Beförderns im Kühlschacht 271 und über den Umlenkbogen 272 in den Fallschacht 273 wird auch hier der Tabak von dem Kühlluftstrom durchgewirbelt und aufgelockert und hierbei ein rascher Energie- Stw.: Tabakv olumenvergrößern-Mikrowellenfe ld-Zusa tz austausch zwischen Tabak und Kühlluft erzielt. Über den Pallschacht 273 gelangt der Tabak 206 in den Luftabscheider 274 und von dort in die Austragschleuse 276.
  • Von dieser wird der Tabak aus der Kühleinrichtung 203 ausgeschleust und auf den Förderer 251 gegeben, der den Tabak zur Weiterverarbeitung abfördert.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß gegenüber den bisher bekannten Verfahren durch die schockartige Abtrocknung der Oberfläche des volumenvergrößerten Tabaks diese Oberfläche in ihrer Form fixiert wird, so daß die Volumenvergrößerung nach dem Abkühlen des Tabaks erhalten bleibt.
  • - Patentansprüche -

Claims (15)

  1. Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz P a t en t a n 5 p r üc h e Verfahren zum Volumenvergrößern von feuchtem Tabak, der erhitzt und anschließend abgekühlt wird, wobei dem Tabak vor dem Abkühlen kurzzeitig äußerlich Wärme zum scharfen Abtrocknen zugeführt wird, Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 21 03 669.1 vom 27. 1. 1971),dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak vor der Wärmezufuhr in einer Feucht zone intensiv mit einer Flüssigkeit gefeuchtet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak in der Feuchtzone derart intensiv gefeuchtet wird, daß er vor dem scharfen Abtrocknen einen Feuchte gehalt von über 40% E20 aufweist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak durch Eintauchen in eine Flüssigkeit intensiv gefeuchtet wird.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak nach dem Feuchten während seiner Förderung einer Vibration unterworfen wird und daß der Tabak während der Förderung von Heißluft durchströmt wird, wobei der Tabak sich zumindest teilweise für eine optimale Oberflächenabtrocknung in einer Wirbelsohioht befindet.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der feuchte Tabak vor dem scharfen Abtrocknen der Wirkung eines Hochfrequenzfeldes unterworfen und dadurch das Wasser in den Kapillaren des Tabaks erhitzt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in den Kapillaren des Tabaks durch hochfrequente elektromagnetische Wellen erhitzt wird.
  7. Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenîeld-Zusatz 7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak nach dem Feuchten in der Feuchtzone in einen Heißluftstrom gebracht wird und daß er während der Förderung in dem Heißluftstrom an seiner Oberfläche abgetrocknet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak nach dem kurzzeitigen äußerlichen Erwärmen einer Zwangskühlung unterworfen wird.
  9. 9. Vorrichtung zum Volumenvergrößern von feuchtem Tabak mit einer Troeknungavorrichtung zum scharfen Abtrocknen des feuchten Tabaks und einer diesen nachgeordneten Kühlte in richtung, insbesondere zum Ausüben des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trocknungsvorrichtung (2, 102, 202) eine Feuchtvorrichtung (81, 181, 281) für den Tabak (6, 106, 206) vorgeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtvorrichtung (81, 181) einen Behälter (84, 184) mit Flüssigkeit (85, 185) aufweist, dem ein Zuförderer (83, 183) zum Fördern von Tabak (6, 106) in die Flüssigkeit (85, 185) und ein Abförderer (82, 182) zum Herausfördern des Tabaks (6, 106) aus der Flüssigkeit (85, 185) zugeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknungsvorrichtung (2, 102) einen Schwingförderer (19, 119) aufweist und daß dem Schwingförderer (19, 119) Mittel (12, 13, 34, 36, 112, 113, 134, 136) zum Zuführen von Heißluft zugeordnet sind.
  12. Stw.: Tabakvolumenvergrößern-Mikrowellenfeld-Zusatz 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingförderer (19) einen luftdurchlässigen Boden (28) zum Durchleiten von Heißluft aufweist und daß Seitenwände (29, 31) des Schwingförderers (19) in Strömungsrichtung der Luft divergieren.
  13. 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Feuchtvorrichtung (81) und der Trocknungsvorrichtung (2) eine Anordnung (1) zum Erzeugen von Hochfrequenzenergie angeordnet ist, durch die das Wasser in den Kapillaren des Tabaks (6) erhitzt wird.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung (1) zum Erzeugen von Hochfrequenzenergie eine Anordnung (4) zum Erzeugen von hochfrequenten elektromagnetischen Wellen ist
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtvorrichtung (281) ein Strömungstrockner (202) mit Mitteln (259) zum Zuführen von Tabak (206) nachgeordnet ist.
    L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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