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DE2202423A1 - Abstellvorrichtung fuer eine Strickmaschine - Google Patents

Abstellvorrichtung fuer eine Strickmaschine

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Publication number
DE2202423A1
DE2202423A1 DE19722202423 DE2202423A DE2202423A1 DE 2202423 A1 DE2202423 A1 DE 2202423A1 DE 19722202423 DE19722202423 DE 19722202423 DE 2202423 A DE2202423 A DE 2202423A DE 2202423 A1 DE2202423 A1 DE 2202423A1
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DE
Germany
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arm
shaft
yarn
machine
lower position
Prior art date
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Application number
DE19722202423
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English (en)
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DE2202423C3 (de
DE2202423B2 (de
Inventor
Oliver Jun Thomas Anderson
Nathan Levin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OLIVER JUN THOMAS ANDERSON
Original Assignee
OLIVER JUN THOMAS ANDERSON
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by OLIVER JUN THOMAS ANDERSON filed Critical OLIVER JUN THOMAS ANDERSON
Publication of DE2202423A1 publication Critical patent/DE2202423A1/de
Publication of DE2202423B2 publication Critical patent/DE2202423B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2202423C3 publication Critical patent/DE2202423C3/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

DR. WiU-RATH . ο 202 U
DR. Wi^cR " - ' ^ÄW«,-f«.w
-Dipl.-Pi-iYS. G'Jirr-ESn" · ' " . . 12. Jan. 1972
Gijslav-Frcyiüc-Slrußo 25
losiiudi M'J7 Tci. ZTiI'iO
Nathan Levin , Trenton (New Oersey, USA)j und Thomas Anderson Oliver , Gr., Oenkintown (Pennsylvania»
Abstellvorrichtung für eine Strickmaschine Priorität vom k. Februar I971,in USA, Serial No. II2687
Me Erfindung betrifft eine Abstellvorrichtung für eine Strickmaschine zum Abstellen der Maschine bei einer iibermässigen Spannung eines Garnes.
Bei den bekannten Abstellvorrichtungen, welche eine Strickmaschine abstellen, sobald das Garn eine üVbermässige Spannung hat, muss nach dem Abstellen das Garn in die Vorrichtung von Hand eingefädelt werden, worauf die Maschine wieder von Hand in Betrieb gesetzt werden muss.
Die Erfindung hat die Schaffung einer Abstellvorrichtung zum Ziel, welche eine Strickmaschine bei einer übermässigen Spannung des Garnes abstellt und welche sich von selbst wieder in den Betriebszustand zurückstellt und die Maschine von neuem in Betrieb setzt. Die Vorrichtung soll gleichzeitig mit einem Spulengatter der Maschine kombinierbar sein, welches die Spulen trägt, von welchen das Garn der Maschine zugeführt wird.
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Die erflndungsgemässe Abstellvorrichtung, durch welche dieses Ziel erreicht wird; ist gekennzeichnet durch einen Teil, welcher zwischen einer normalen und einer unteren Stellung beweglich ist, und ein Abstellen der Maschine bewirkt, wenn er sich in der unteren Stellung befindet, wobei das Garn über den Teil geführt ist, derart, dass der Teil bei einer übermässigen Spannung des Garnes in die untere Stellung bewegt wird, sowie durch eine Rückstellvorrichtung zum selbsttätigen Bücketeilen des Teiles.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beiliegenden Zeichnung. Es zeigen:
Pig.l eine Seitenansicht der Abstellvorrichtung, die an einem Spulengatter einer Strickmaschine mit mehreren Strickstellen angeordnet ist, wobei sich die Fäden des Garnes vom Spulengatter durch die Vorrichtung zu den Strickstellen der Maschine erstrecken,
Pig.2 einen Grundriss der Maschine, des Spulengatters und der Abstellvorrichtung nach der Pig.l,
Pig.3 ein Detail in grösserem Massstab ,des Kolbens des Iuftzylinders sowie eines Schalters zum Rückstellen der Abstellvorrichtung,
Pig.4- einen Teilschnitt nach der Linie 4-4 in der Pig. 2 in grösserem Massstab eines schwenkbar gelagerten Garn- armes, wobei der den Arm haltende Riegel sich in der normalen Verriegelungsstellung befindet und der dem Garn zu«eordneteJf!alMraht durch den Garnarm
durchgeführt ist,
Fig.5 einen Grundriss zur Fig.4»
Fig.6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in der Fig.4 mit der Darstellung der mechanischen Anordnung zur Drehung der Garnarme aus ihrer unteren unverriegelten Stellung in ihre normale verriegelte Stellung,
die Figuren 7,8 und 9 schematische Teilansichten zur Erläuterung der Schritte zur Rückführung der Garnarme aus ihrer unteren unverriegelten# Stellung in ihre normale verriegelte Stellung und
Fig.IO ein Schaltschema des elektrischen Teiles der Vorrichtung und seines Anschlusses an den elektrischen Antriebskreis der Maschine.
In den Figuren 1 und 2 der Zeichnung ist eine Rundstrickmaschine 10 strichpunktiert dargestellt, mit einem Nadelzylinder 12 sowie einer Band-Zuführvorrichtung" 14. In den Figuren ist nur die Hälfte der Abstellvorrichtung dargestellt. Die andere Hälfte der Maschine ist ebenfalls mit der anderen Hälfte der Abstellvorrichtung versehen. Obwohl der Maschine beim dargestellten Beispiel nur zwölf Faden zugeführt werden (sechs Fäden in jeder Hälfte) so versteht es sich, dass der Maschine in Wirklichkeit eine grossere Anzahl von Fäden zugeführt wird.
Die Maschine enthält ein normales Spulengatter 16, welches ebenfalls strichpunktiert dargestellt ist. Dieses enthält eine Mehrzahl von Spulen 18, von welcnen einzelne Garnfäden den Eingängen der Maschine über die Abstell-
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vorrichtung zugeführt werden. Ein ähnliches nicht dargestelltes Spulengatter befindet sich an der anderen Seite der Maschine 10. Anden Seiten der beiden Spulengatter befinden sich zwei parallele Seitenschienen 20, 22. Quer zu den Seitenschienen 20, 22 verläuft eine Welle 28, die in Lagern 24-, 26 gelagert ist. Die Lager 24 und 26 sind an den Seitenschienen 20,22 befestigt.
Auf der Welle 28 sind zwischen den Seitenschienen 20,22 flache Garnarme'30 drehbar gelagert, von denen jeder einer Strickstelle zugeordnet ist. Jeder Arm 50 befindet sich in einem Ausschnitt 32, der in einer Seitenfläche eines Ringes 34 ausgebildet ist,und ist am Ring durch eine horizontal angeordnete Schraube 36 mit zylindrischem Kopf befestigt, die sich durch eine Oeffnung im Arm 30 erstreckt und im Ring 34 eingeschraubt ist. Der Kopf der Schraube 36 erstreckt sich seitlich von der Seitenfläche des Ringes. Der Ring 34 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, die eine freie Drehung des Ringes auf der Welle 28 gestattet. Ausserdem ist jedem Arm 30 ein Ring 38 zugeordnet, der auf der Welle 28 mittels einer radialen Stellschraube 40 befestigt ist. Der Ring 38 ist mit einer horizontal angeordneten Schraube 42 mit zylindrischem Kopf versehen, welche der Schraube 36 ähnlicn ist und in den Ring 38 eingeschraubt ist, wobei sich der Kopf seitlich von einer Seitenfläche des Ringes 38 erstreckt. Die Schrauben 36 und 42 sind in radialer Richtung gleich weit von der Achse der Welle 28 entfernt, wobei sich ihre Köpfe
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von einander zugewandten Seitenflächen der Ringe 34 und erstrecken. Bei einer gegenseitigen Drehung der Ringe 34 und 38 entsteht daher eine Berührung der Schraubenköpfe. Ausserdem ist jedem Arm 30 ein Einstellring 44 zugeordnet, welcher mittels einer Stellschraube auf der Welle 28 befestigt ist und die Ringe 34 und 38 in einem geeigneten Abstand.hält, welcherihre gegenseitige Drehung mit einer Berührung der Köpfe der Schrauben 36 und 42 gestattet.
Im normalen Betrieb der Maschine befindet sich jeder Arm 30 in seiner mit vollen Linien dargestellten Stellung nach den Figuren 1 und 3, wobei er in dieser Stellung durch einen Riegel gehalten wird, welcher auf ein Ende des Armes einwirkt. Der Riegel wird später beschrieben. In der normalen Stellung des Armes 30 sind die Ringe 34 und 38 so angeordnet, dass sich die Köpfe der Schrauben 36 und 42 entsprechend der Darstellung in den Figuren 4 und 7 in einem Abstand voneinander befinden. Der Arm 30 hat zwei ungleich lange Arme, die sich an beide Seiten vom Ring erstrecken. Am kürzeren Arm befindet sich ein Riegelstift 46, welcher sich seitlich vom Arm auf eine Seite erstreckt, die dem Kopf der Schraube 36 entgegengesetzt ist. Die längere Seite des Armes ist gegabelt und enthält einen kurzen abgewinkelten Teil 30a, welcher am Arm 30 durch Nieten 30b befestigt ist. Auf diese Weise entstehen zwei Enden, in welchen Oeffnungen 30c ausgebildet sind, durch welche ein Garn 18 durchgeführt ist. Ein Abschnitt des Garnes 18 erstreckt sich zwischen den Oeffnungen 30c.
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Die Garne von den Spulen 18 verlassen das Spulengatter 16 auf einer Höhe 16a, worauf jedes einzelne Garn 18a durch die Oeffnungen 30c des Armes 30 durchgeführt ist. Von dort gelangt das Garn zu den einzelnen Zuführvorrichtungen der Maschine. Die Zuführvorrichtung 14 zieht das Garn von der Spule mit einer gegebenen Geschwindigkeit ab und führt sie der Maschine zu. Wenn die Spannung des Garnes über einen gegebenen maximalen Wert ansteigt, welcher durch die Riegelvorrichtung eingestellt werden kann, z.B., wenn sich das Garn auf seiner Spule verfängt, wie dies beim Uebergang von einer Spule auf eine andere möglich ist, entriegelt das so gespannte Garn seinen Ann 30 und zieht ihn aus der mit vollen Linien gezeichneten Stellung in die in der Pig.l gestrichelt dargestellte Stellung. Wenn der Arm 30 um die Welle 28 geschwenkt wird, wird ein elektrischer Abstellkreis betätigt, welcher die Maschine abstellt. Zum Abstellen der Maschine ist jedoch eine bestimmte Lange des Padenβ erforderlich, bevor diese zum Stillstand kommt. Diese Garnlänge wird durch den Längenunterschied des Garnes zwischen der mit vollen Linien und gestrichelt dargestellten Stellung des Armes 30 gegenüber der Höhe 16a des Spulengatters und der Höhe der Zuführvorrichtung 14 erhalten. Die Differenz der Entfernung zwischen der Höhe 16a, den Garnöffnungen 30c und der Zuführvorrichtung 14 zwischen der voll und gestrichelt dargestellten Stellung des Armes 30 bestimmt die Länge des Garnes, welche der Maschine zur Verfügung steht, bevor sie zum Stillstand kommt, nachdem die Abstellvorrichtung betätigt wurde. Diese Länge kann
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durch eine geeignete Wahl der Höhen und der Entfernungen zwischen den Stellen 16a und 30c gegenüber der Höhe der Zuführvorrichtung eingestellt werden. Die in der unteren Stellung befindlichen Arme 30 werden in ihre normale verriegelte Arbeitsstellung durch eine pneumatische Vorrichtung zurückgestellt, welche im folgenden beschrieben wird.
Zwischen den Seitenschienen 20,22 erstreckt sich eine Kontaktstange 48 für Falldrähte, welche von den Seitenschienen elektrisch isoliert ist. Die.Stange 48 ist derart angeordnet, dass sich das gegabelte Ende des Armes 30 in ihrer Nähe befindet, wenn sich der Arm entlang der Stange 48 bewegt. Ausseraem erstreckt sich parallel zur Stange 48 eine Stange 50, welche in Stützen 52, 52 an der oberen Seite der Schienen 20, 22 befestigt ist. Die Stange 50 befindet sich höher als die Stange 48. Auf der Stange 50 befinden sich Ringe 54, von denen jeder einem Arm 30 zugeordnet ist. Jeder Ring 54 ist auf der Stange 50 durch eine Stellschraube 56 derart einstellbar, dass ein Falldraht 58, welcher drehbar in einer Oeffnung des "Ringes 54 angeordnet ist, sich mit seinem Ende 58a in der Mitte des gegabelten Endes des Armes 30 befindet. Der Falldraht 58 hat einen ersten rechtwinklig abgewinkelten Teil, welcher sich durch den Hing 54 erstreckt und einen zweiten abgewinkelten Teil, welcher ein Ende 58b bildet. Das Ende 58b berührt in der in Fig.4 gestrichelt dargestellten Stellung die Stange 50 und verhindert eine unerwünschte Drehbewegung des Falldrahteii 58. Das Ende 58a des Drahtes 58 liegt auf
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dem Abschnitt des Garnes auf, der sich zwischen der Gabelung des Annes 50 in seiner normalen Stellung befindet. Dadurch wird der Falldraht 58 in seiner in der Pig.4 mit vollen Linien dargestellten Stellung gehalten. Wenn sich aus irgend einem Grund bei in normaler Stellung befindlichem Arm 50 in seiner Gabelung kein Garn befindet, fällt der Falldraht 58 nach unten und gelangt in elektrischen Kontakt mit der Stange 48, wie dies in der Fig.4 gestrichelt dargestellt ist. Dadurch wird die Maschine mit der Hilfe eines elektrischen Stromkreises, der im folgenden beschrieben wird, abgestellt. Auch, wenn der Arm 50 durch eine übermässige Spannung des Garnes nach unten gezogen wird, fällt der Falldraht 58 auf die Kontaktstange 48. Der Falldraht 58 wird von der Kontaktstange 48 durch den Abschnitt des Garnes angehoben, welcher sich am gegabelten Ende des Armers 50 befindet, und zwar, wenn der Arm in seine normale Stellung zurückgestellt wird.
Zum Festhalten jedes Armes 50 in seiner normalen Arbeitsstellung ist ein. in vertikal angeordneter Riegel 60 vorgesehen. Der Riegel 60 befindet sich in einem vertikalen Schlitz, der im vorderen Ende eines Blockes 62 ausgebildet ist und ist um einen Zapfen 64 schwenkbar, welcher durch den Schlitz des Blockes und den Riegel 60 führt. Jeder Block 62 ist in Längsrichtung auf einer Stange 66 mit rechteckigem Querschnitt einstellbar, welche sich zwischen den Seitenschienen 20,22 parallel zur V/elle 28 erstreckt und· an die sen befestigt ist. Jeder Block 62 ist mit einem recht-
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eckigen Ausschnitt 68 versehen, welcher mit geringem Spiel die Stange 66 umschliesst. Die untere Fläche der Stange 66 befindet sich um ein geringes Mass unterhalb der unteren Fläche des Blockes 62. Der Kopf einer Klemmschraube 70, die im Block 62 neben dem Ausschnitt 68 eingeschraubt ist, dient zur Befestigung des Blocks 62 an einer beliebigen
Stelle der Stange 66. Der Block 62 ist mit einer in Längsrichtung verlaufenden horizontalen Bohrung 72 versehen, welche in den vertikalen Schlitz mündet. In der Bohrung 72 befindet sich eine Kugel 74» eine Druckfeder 76, welche die Kugel 74 gegen den "Riegel 60 drückt, sowie eine Einstellschraube 78 zur Einstellung der Federkraft, welche in der Bohrung 72 eingeschraubt ist. Der Riegel 60 ist mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt 60a versehen, in welchem sich der Riegelstift 46 des Armes 30 abstützt, wenn sich der Arm 50 in der normalen verriegelten St'ellung befindet, wobei die Feder 76 den Riegel 60 gegen den Stift 46 drückt.
Die Grosse der Kraft, mit welcher die Feder 76 auf den Riegel 60 einwirkt, kann durch die Einstellung der Schraube 78 sowie durch eine Wahl der Feder derart eingestellt werden, dass , sobald die Spannung des Garnes einen eingestellten normalen Wert überschreitet, das Garn den Arm 30 nach unten zieht und ihn entriegelt. Sobald der Arm 30 entriegelt wird, drückt die Feder 76 den Kiegol 60 in seine in der Fig.4 gestrichelt, dargestellte Stellung, in welcher sein unteres Ende 60b einen elektrischen Kontakt mit einer metallischen Scheibe 80 bildet. Die Scheibe 80 ist durch eine Schraube
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aus Kunststoff sowie eine Scheibe 84 aus Kunststoff W Block 62 befestigt, wodurch die Scheibe 80 vom Block 62 und vom Rest der Vorrichtung sowie der Maschine elektrisch isoliert ist. Mit den Scheiben 80 der Vorrichtung ist ein elektrisch leitfähiger Draht 86 verbunden, welcher sich über die Schiene 22 hinaus erstreckt und ein Ende 86a hat. Das Ende ist an die elektrische Schaltung der Vorrichtung angeschlossen. Ein elektrischer Kontakt zwischen einem Riegel 60 und der betreffenden Scheibe 80 hat zur Folge, dass die Maschine abgestellt wird, wobei gleichzeitig die Abstellvorrichtung rückgestellt und die Maschine von neuem in Betrieb gesetzt wird. Wenn sich in der i"ig.4 der Arm 30 in seiner verriegelten Stellung befindet, liegt das Ende 60b des Riegels 60 in einer Entfernung von der Scheibe 80, und es besteht daher kein elektrischer Kontakt.
Die Welle 28 erstreckt sich nach der Pig.2 über die Schiene 20 hinaus, wobei an ihrem Ende 28a ein Kettenrad 88 befestigt ist. Ueber das Kettenrad 88 ist eine Kette 90 geführt, deren ein Ende an einem Rückholgewicht 92 und deren anderes Ende an einer Kolbenstange 94 befestigt ist. Die Kolbenstange erstreckt sich von einem Ende eines Luftzylindera 96, welcher an einer Platte 98 befestigt ist, die an der Schiene 20 angeordnet ist. Am unteren Ende des Zylinders 96 ist eine Konsole 100 durch eine Schraube 100a befestigt. Dem oberen Ende des Zylinders 96 wird Druckluft durch eine Leitung 102, 102a in Pfeilrichtung zugeführt. Vom Ende der Kolbenstange 94 erstreckt sich seitlich ein Stift.104· welcher zur Betätigung des Armes 106a
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eines auf-der Platte "befestigten liikro schalters 106 dient. Die Betätigung des Mikroschalters erfolgt, wenn die Kolbenstange nach der Fig.3 den Arm 106a aus seiner gestrichelten Stellung in seine mit einer vollen Linie dargestellte Stellung bewegt. Y/enn dem Luftzylinder 96 Druckluft zugeführt wird, wird die Kolbenstange 94 in den Zylinder 96 gezogen, wodurch die Kette 90 das Kettenrad 88 mit der Welle 28 derart dreht, dass das Gewicht 92 und der Stift 104 in ihre gestrichelt dargestellte Stellung nach der Pig.l gelangen. Y/enn die Druckluft abgeschaltet wird, gelangen die Teile in ihre Ausgangsstellung.
Die Druckluft wird dem Zylinder in zwei Stufen zugeführt. In der Pig.l ist ein erstes elektromagnetisches Druckluftventil A dargestellt, das sich in einer Hauptleitung 102 befindet,sowie ein elektromagnetisches Druckluftventil B, das sich in einer Nebenleitung 102a befindet. Der in der Hauptleitung 102 herrschende Luftdruck kann durch ein Reduzierventil V auf einen gewünschten Wert eingestellt werden.Bei der ersten Stufe ist das Ventil A offen, das Ventil B geschlosssen, so dass die Druckluft mit entsprechend reduziertem Druck in den Zylinder 96 gelangt, die Kolbenstange .94 einzieht und das Kettenrad' 88 mit der Welle 28 dreht.Bei der zweiten Stufe, während sich . die Kolbenstange 94 noch bewegt y und die Welle 28 noch nicht das Ende ihrer Bewegung erreicht hat, betätigt der Stift 104 den Mikroschalter 106, indem er seinen Arm 106a aus der gestrichelt dargestellten in die voll dargestellte Stellung nach der Fig.3 bewegt. Die elektrische Schaltung
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ist so ausgebildet, dass bei einer Betätigung des Schalters 106 das Ventil A geschlossen und das Ventil B geöffnet wird. Dadurch gelangt der volle Druck der Druckluft über die Nebenleitung 102a in den Zylinder, wodurch die Arme " 30 in ihre Endstellung bewegt werden. Die Ventile A und B sind mit Entlüftungsöffnungen versehen, die offen sind, wenn die Ventile selbst geschlossen sind und umgekehrt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Entlüftungsöffnung des Ventiles B vollständig geschlossen und die Entlüftungsöffnung des Ventiles A gedrosselt, so dass der Luftzylinder langsam entlüftet wird, wenn beide Ventile geschlossen sind. Wenn die Welle 28 ihre vollständige Drehbewegung ausgeführt hat, sind die Ventile A und B geschlossen. . .
Die Drehbewegung der Welle 28 hat zur Folge, dass der Arm 30 aus seiner unteren Stellung in die horizontale normale verriegelte Stellung bewegt wird. Obwohl in der Pig.l der Arm 30 in seiner unteren Stellung nicht vollständig vertikal angeordnet ist, kann er in eine fast vertikale Stellung 30d nach den Figuren 4 und 7 bewegt werden. Diese Stellung ist durch die Schraube 42 einstellbar. Wenn sich der Arm 30 in eine vertikale Stellung bewegt, bewegt sich der Kopf der Schraube 36 bei einer Drehung des Armes 30 mit dem Ring 34 um die Welle 28 um 90°. Dabei gelangt der Kopf der Schraube 36 in einen Anschlag mit dem Kopf der Schraube 42, welche eine weitere Bewegung begrenzt.
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Die Winkelstellung der Schraube 42 ist auf der Welle 28 ein-
stellbar. Wenn der Arm 30 entriegelt wird und sich nach unten zu "bewegen beginnt, wird ohne Rücksicht auf das Ausmass der Bewegung Druckluft dem Zylinder 96 zugeführt, so dass das Kettenrad 88 mit der Welle 28 im Gegenuhrzeigersinn in der Fig.l gedreht werden. Eine derartige Drehung der Welle 28 hat zur Folge, dass der Kopf der Schraube 42, welcher zusammen mit ihr bewegt wird, gegen den Kopf der Schraube 36 stö'sst und diesen zusammen mit dem Ring 34 und dem Arm 30 in die normale Stellung des Armes 30 zurückbewegt. Die Druckluft bewegt während der ersten Stufe ihrer Zufuhr den Arm 30 kurz vor die Riegelstellung entsprechend der Darstellung in der Figur 8, bzw. in die mit 30e bezeichnete Stellung in der Fig.4. Eine weitere Bewegung des Armes 30 in die normale verriegelte Stellung nach der Fig.6 erfolgt dann unter dem Einfluss des vollen Luftdruckes während der zweiten Stufe der Zufuhr. Die zusätzliche Kraft des vollen Luftdruckes gewährleistet dabei, dass die einzelnen Arme 30 verriegelt werden,und. dass Widerstand überwunden wird, welcher durch die bereits verriegelte Arme 30 entstehen könnte. Darauf werden unter dem Einfluss des Gewichtes 92 nach dem Abschalten der Druckluft die Welle 28 mit ihren Ringen 38 und Schrauben 42 im Uhrzeigersinn in ihre ursprüngliche,mit vollen Linien in der Fig.l dargestellte Ausgangsstellung bewegt und sindczu einer weiteren Betätigung bereit.
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Die elektrische Schaltung, welche die Schalter der Vorrichtung miteinander verbindet und sie an den Stromkreis der Maschine anschliesst, ist in der Figur 10 dargestellt. In dieser Figur bedeutet Ma den Stromkreis des Motors M zum Antrieb der Strickmaschine. Im Stromkreis Ma des Motors ist ein elektromagnetischer Schalter S geschaltet. Der Schalter liegt gleichzeitig auch im Stromkreis der Abstellvorrichtung und kann durch Strom aus einer Quelle C erregt werden, worauf er den Stromkreis des Motors öffnet und die Maschine zum Stillstand bringt. Wenn ein Falldraht 58 die Stange 48 berührt, wird der Stromkreis zur Erregung des Elektromagneten des Schalters S geschlossen, wodurch der Stromkreis des Motors M unterbrochen und die Maschine angehalten wird. Wenn der Falldraht 58 von der Stange 48 entfernt wird,, wird der Stromkreis unterbrochen, worauf der Schalter S den Stromkreis des Motors schliesst und der Motor M die Maschine wieder in Bewegung versetzt. Wenn ein Riegel 60 eine Scheibe 80 berührt, wird ein Stromkreis eines auf zwei Sekunden eingestellten Verzögerungsrelais R geschlossen, worauf der Stromkreis des Motors durch den Schalter S geöffnet wird, und der Motor M abgeschaltet wird, so dass die Maschine zum Stillstand kommt. Nach einer Verzögerung von zwei Sekunden durch das Relais R, welche die Maschine zum Stillstand kommen lässt, wird das Ventil A geöffnet, während das Ventil B geschlossen bleibt. Dadurch findet die erste Stufe der Luftzufuhr statt, während welcher der Arm 30 in seine Stellung
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nach der Fig.8 kurz vor der Verriegelung bewegt wird. In dieser Stellung betätigt der Stift 104 den Mikroschalter 106, welcher das Ventil B öffnet und das Ventil A schliesst. Dadurch findet die zweite Stufe der Luftzufuhr statt, durch welche der Arm 30 in seine verriegelte Stellung nach den Figuren 1 und 9 bewegt wird. Durch die Verriegelung des Armes 30 wird der Kontakt zwischen dem Riegel 60 und der Scheibe 80 unterbrochen, wodurch erlaubt wird, dass der elektromagnetische Schalter S den Stromkreis des Motors M Bchliesst,und der Motor in Betrieb gesetzt wird. Gleichzeitig mit dem Unterbruch des Stromkreises der Abstellvorrichtung wird das Ventil B geschlossen. Das Ventil A ist bereits geschlossen. Die Luft wird aus dem Zylinder 96 durch das Ventil A abgeleitet, wodurch eine Bewegung der Welle 28 in ihre Ausgangsstellung gestattet wird, so dass sie für die nächste Drehbewegung bereit ist.
Die Bewegung des Armes 30 durch Druckluft in seine normale Ausgangsstellung hat zur Folge, dass dieser das Garn mit nachgiebiger Kraft spannt, so dass ein vorübergehender Zustand, welcher die Spannung des Garnes bewirkte, beseitigt
werden kann. Wenn der Zustand des Garnes eine Befreiung durch die Kraft des Armes 30 nicht gestattet, bleibt der Arm 30 in seiner teilweise verdrehten Stellung, so dass eine weitere Arbeit der Vorrichtung unterbrochen wird. Der während der ersten Stufe zugeführte Luftdruck ist so gross, dass dadurch ein Bruch des Garnes nicht entstehen kann.
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Die Rückstellung des Armes 30 erfolgt unabhängig von der Schutzwirkung des Falldrahtes 58. Die Garnarme der nicht dargestellten Hälfte des Spulengatters und die zweite Hälfte der Strickmaschine werden in der gleichen Weise betätigt und sind vorzugsweise an den Stromkreis nach der Fig.10 angeschlossen. Die beiden Wellen, auf welchen die Garnarme 30 der beiden Hälften der Maschine gelagert sind, können vorzugsweise miteinander verbunden sein, so dass sie durch den Zylinder gemeinsam gedreht werden können.
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Claims (1)

  1. Pittnttniprloh·
    Abstellvorrichtung für ein· Strickmaschine sun Abstellen der Maschin· bei einer ÜbersUUIigen Spuumnf •inea Garnes, gekennseichnet durch einen Teil (30)» "welcher swiachen einer nonsalen und einer unteren Stellung beweglich ist und ein Abstellen der Maschine (1O) bewirkt, wenn er eich in der unteren Stellung befindet* wobei der Teil (30) bei einer ttberaftsigen Spannung de· Garne a in die untere Stellung bewegt wird, sowie durch oine Rückstellvorrichtung (96) saal selbsttätigen Rückstellen des Teiles (30) aus der unteren in die noramle Stellung und sun selbsttätigen Inbetriebsetzen der Maschine (1O).
    2· Torrichtung naeh Anspruch 1, dadurch gekennseichnet, daO die ftttckstell-rorrichtung (96) auf das Garn «it einer nachgiebigen Kraft einwirkt# derart, dad die ubersriLOige Spannung dea Games beseitigt worden kann.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennseichnet, daß der Teil ein schwenkbar gelagerter Oarnarsi (30) ist, daB die Vorrichtung einen Siegel (βθ) aufweist, welcher sum Festhalten des Anas* (30) An der norsialen Stellung dient und dal der Arm unter de« BinfluB dor Spannung des Harnes entriegelt und in die untere Stellung geschwenkt worden kann·
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    h. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Garnarm (30) auf einer Velle (28) zwischen der malen Stellung und der unteren Stellung schwenkbar gelagert ist, und dafi eine Antriebsvorrichtung (96) rar Drehung der Velle (28) und but Bewegung des Arnes (30) aus der unteren Stellung in die normale Stellung vorgesehen ist.
    5· Torrichtung nach Anspruch kf da-durch geunnzelehnet, dad die Volle (28) ■wischen einer ersten und einer zweiten Stellung drohbar ist, wobei der Arm (30) mit der VeIJe (28) derart verbunden ist, daß er aus der normalen in die untere Stellung schwenkbar ist, wenn sieh die Velle in der ersten 8teilung befindet, und da* er durch die Velle aus der unteren im die normale Stellung bewegt wird, wenn die Velle (28) eine Drehbewegung aus der ersten in die «weite Stellung ausführt.
    6· Verrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Druckluftsylinder (96), welcher kraftschlüssig mit der Velle (28) verbunden ist und zur Drehung der Volle (28) aus der ersten in die sweite Stellung bei einer Zufuhr von Druckluft dient.
    7· Torriohtuug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lufuhr von Druokluft la den Zylinder (96) in zwei Stufen erfolgt, wobei während der ersten Stufe eine teilweise Drehung der Velle (28) unter dem SlnfluO eines nied-
    - 19 -
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    rigeren Luftdrücke* erfolgt und wUtrend der «weiten Stufe eine Beendigung der Drehbewegung der Velle (28) «it Hilfe ▼on höherem Luftdruck ersielt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ««kennzeichnet» daO derGarnara (30) alt einest gegabelten £nde versehen ist, Über welches sich ein Abschnitt des Games (i8a) erstreckt* und daß die Torrichtung «it einem Falldraht (58) Tersehen ist, welcher sich aai Abschnitt des Garnes lsi ge* gabelten Ende abstutzt·
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    Leerseite
DE19722202423 1971-02-04 1972-01-19 Fadenwächtervorrichtung Expired DE2202423C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US11268771A 1971-02-04 1971-02-04
US11268771 1971-02-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2202423A1 true DE2202423A1 (de) 1972-08-10
DE2202423B2 DE2202423B2 (de) 1976-01-15
DE2202423C3 DE2202423C3 (de) 1976-08-19

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
CA937414A (en) 1973-11-27
GB1338453A (en) 1973-11-21
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