DE2202349A1 - Schliessbarer Karteikasten zum Ablesen von Karteikarten in seiner geoeffneten Stellung - Google Patents
Schliessbarer Karteikasten zum Ablesen von Karteikarten in seiner geoeffneten StellungInfo
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- 241000269435 Rana <genus> Species 0.000 claims 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F17/00—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
- B42F17/02—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers
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Description
Patentanwalt
Tejefon (06151) 46753
Postscheckkonto: Frankfurt a.M. Ill
Bankverbindung: Deutsche Bank AG., Darmstadt Telegramme: inventron
An das
Deutsche Patentamt
München 2
Zweibrückenstr. 12
Zweibrückenstr. 12
Anmelder: S.R.L. PRODOTTI FLEX, Florenz (Italien)
Schließbarer Karteikasten zum Ablesen von Karteikarten in seiner geöffneten Stellung.
Die Erfindung betrifft einen schließbaren Karteikasten, insbesondere Tischkarteikasten, zum Ablesen von Karteikarten
in seiner geöffneten Stellung.
Karteikasten der eingangs erwähnten Gattung sind an sich
bereits bekannt. Sie weisen jedoch einen komplizierten Aufbau auf und können deshalb nicht wirtschaftlich hergestellt
werden, insbesondere ist es schwierig, sie durch Pressen aus Kunstharzen herzustellen. Das Zusammensetzen
der verschiedenen Teile bringt Schwierigkeiten mit sich, sei es, infolge der Anzahl dieser Teile, sei es infolge
der erforderlichen Gelenke, die entweder einfache Scharniergelenke oder auch mehr oder weniger geführte Gleitverbindungen,
als auch Gelenke mit Verbindungsstift oder Schubstange sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erforderlichen Teile für derartige Karteikasten auf ein Minium
zu reduzieren und die Gelenke bzw. Gelenkverbindungen zu vereinfachen.
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1 1 . 1 . 72 ΒΙα" 2 Dipl.-Sng. G. Sdiliebs
das Deutsche Patentamt, München oonoo/n
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Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen an der Oberseite offenen, mindestens zwei
Flanken und eine Vorderwand aufweisenden und in seiner liegenden Lage als Auflage dienenden Kasten, durch ein an
beiden Flanken in Richtung zu einer in Querrichtung verlaufenden Achse in der Nähe seines Randes und in der Nähe
der Rückwand des Kastens angelenkten, in nach oben und rückwärts offener Stellung festlegbaren Deckelteil und
durch ein einen Raumwinkel definierendes, am hinteren Ende des Deckelteils angelenktes drittes Teil, das in offener
Stellung die Stütze für den unteren Rand der Karteikarten sowie eine vordere geneigte Ablage für die auch am Deckelteil
abstützbaren Karteikarten bildet.
Erfindungsgemäß kann die Rückwand des geschlossenen Karteikactens
von dem Kasten selbst gebildet werden oder auch aus dem dritten Teil, das in geschlossener Stellung des
Deckelteils an dem rückwärtigen Ende des Kastens angeordnet ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das dritte Teil aus zwei Flächen, die einen stumpfen Winkel
bilden, wobei in offener Stellung die eine Fläche, die an dem Deckelteil angelenkt ist, einen ungefähr parallelen
Boden zu dem Boden des Kastens bildet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1), 2) und 3) den geschlossenen Karteikasten in Vorderansicht, fast geschlossen in Rückenansicht, und
offen jeweils in perspektivischer Ansicht;
Fig. Zf) einen Längsschnitt durch den geschlossenen
Karteikasten und mit strichpunktierter Linie ihn in geschlossener Stellung;
Fig. 5) einen dem Schnitte der Fig. 4) ähnlichen
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Schnitt (Ausschnitt) in offener Stellung des Karteikastens.
KLg. 6) aeigt einen Schnitt nach der Linie VI-VI
in flg. /f).
Mit 1 ist ein kastenförmiges Teil bzw. Kasten zum Aufbewahren
der Karten bezeichnet, der als Basis bzw. Auflage für den geöffneten Karteikasten dient; dieser Kasten hat
einen Boden IA als Liegefläche, eine Vorderwand 1B und
zwei Flanken IC. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat
der Kasten eine Rückwand IE. Mit 3 ist ein Deckelteil bezeichnet, das zwei longitudinale Eänder 3A aufweist, die
sich von innen an die Flankenteile 1C des Kastens anlegen; diese longitudinalen Ränder 3A dienen sowohl zum Halten
von Karten als auch zum Anlenken des Deckelteils an den Kasten 5» und zwar mittels einer elastischen Verbindung
oder mittels Nieten oder dergl. Am Rand des hinteren Endes des Deckelteils 3 ißt ein Scharnier 7 vorgesehen, mit-
/einen *
tels dessen an dem Deckel 3 ein'Raumwinkel definierendes
drittes Teil 9 angelenkt ist, das von einer Bodenwand 9A und einer Stützwand 9B, die zueinander unter einem
stumpfen Winkel geneigt sind, gebildet ist. Das Gelenk 5 ist - in Bezug auf den Kasten und den Deckel - so angeordnet,
daß das Scharnier 7 sich in geschlossener Stellung neben der Wand 1E und in offener Stellung neben dem
Boden IA befindet. Das dritte Teil 9 ist so hergestellt und bemessen, daß in geschlossener Stellung die Wand 9B
ungefähr auf dem Boden des Kastens angeordnet ist, während in offener Stellung die Wand 9A sich gegenüber
dem Boden des Kastens befindet und die Stützwand 9B eine
geneigte Stellung nach oben und nach vorne annimmt, das heißt in entgegengesetztem Sinn zu dem Deckelteil 3
in offener Stellung. Die offene Stellung ist mittels entsprechender Anschläge festgelegt, zum Beispiel insbeoondere
mittels Stifte 1o an den Flanken 1C, mit denen die Ränder 3A zusammenarbeiten. Die geschlossene
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das Deutsche Patentamt, München 2207 3 4 9 Patentanwalt
Stellung kann durch ein Schnapporgan an der Vorderseite stabil gestaltet werden oder auch einfach mittels elastischer
Stifte und Einformungen, die wie z.B. durch die Bezugsziffer 12 angegeben,zwischen den Flanken IC und den
Rändern 3A zusammenarbeiten.
Beim übergang aus der geschlossenen Stellung in die offene
Stellung gleitet die Kante zwischen den Flächen 9A und 9B des einen Raurawinkel definierenden dritten Teils
längs des Boden 1A, wobei zusätzliche Mittel wie Rippen
dieses Gleiten erleichtern können. Die Neigung des Bodens 9A stellt andererseits das regelmäßige Gleiten des
Teiles 9 sicher.
In der geschlossenen Stellung befinden sich die Karteikarten zwischen der Wand 1B; dem Boden 9A; der Wand 9B,
die mit dem Boden IA zusammenwirkt und den Flanken IC,
die mit den Rändern 3A zusammenwirken. Wenn man zur offenen
Stellung übergeht, indem man den Deckel 3 im Sinn des Pfeils ίχ der Fig. k) bewegt, werden die Karteikarten
von der Wand SB abgehoben, wobei sie mit ihrem unteren
Rand auf dem Boden 9A aufstehen; in offener Stellung der Kartei können die Karten abwechselnd von der angelegten
Lage gegen den geneigten Deckel 3 in die Stützlage gegen die Fläche 9B gebracht werden, die ebenfalls, aber
in entgegengesetztem Sinn zu dem Deckel geneigt ist. Man erhält so ein automatisches Einstellen der Karteikarten,
so daß sie bequem abzulesen sind. Die Ränder 3A dienen dazu, das Paket der Karteikarten während des Ablesens
seitlich zusammenzuhalten.
Der erfindungsgemäße Karteikasten ist einfach in seiner Herstellung, leicht bedienbar und wenig störanfällig.
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Claims (3)
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Patentansprüche
Schließbarer Karteikasten, insbesondere Tischkarteikasten, zum Ablesen von Karteikarten in seiner geöffneten Stellung
gekennzeichnet durch einen an der Oberseite offenen, mindestens zwei Flanken (IC) und eine Vorderwand (1B) aufweisenden
und in seiner liegenden Lage als Auflage dienenden Kasten (1), durch ein an beiden Flanken in Richtung
zu einer in Querrichtung verlaufenden Achse (5) in der Nähe seines Randes und in der Nähe der Rückwand des Kastens
angelenkten, in nach oben und rückwärts offener Stellung festlegbaren Deckelteil (3) und durch ein einen Raumwinkel
definierendes, am hinteren Ende des Deckelteils angelenktes drittes Teil (9), das in offener Stellung die
Stütze für den unteren Rana der Karteikarten sowie eine vordere geneigte Ablage für die auch am Deckelteil abstützbaren
Karteikarten bildet.
2. Schließbarer Karteikasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückwand des Karteikastens in geschlossener Stellung durch eine Wand (1E) des Kastens selbst
gebildet wird.
3. Schließbarer Karteikastens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der rückwärtige Teil des geschlossenen Karteikastens durch das dritte Teil (9) gebildet wird, das
in geschlossener Stellung des Deckelteils an dem rückwärtigen Ende des Kastens angeordnet ist.
/f. Schließbarer Karteikasten nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Teil (9) aus zwei Flächen (9A, 9B), die einen
stumpfen Winkel bilden, besteht, wobei in offener Stellung die eine Fläche (9A), die an dem Deckelteil angelenkt
ist, einen ungefähr parallelen Boden zu dem Boden des Kastens bildet.
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L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1168871 | 1971-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2202349A1 true DE2202349A1 (de) | 1972-11-16 |
Family
ID=11136949
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722202349 Pending DE2202349A1 (de) | 1971-05-03 | 1972-01-19 | Schliessbarer Karteikasten zum Ablesen von Karteikarten in seiner geoeffneten Stellung |
| DE19727201848 Expired DE7201848U (de) | 1971-05-03 | 1972-01-19 | Schliessbarer karteikasten zum ablesen von karteikarten in seiner geoeffneten stellung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727201848 Expired DE7201848U (de) | 1971-05-03 | 1972-01-19 | Schliessbarer karteikasten zum ablesen von karteikarten in seiner geoeffneten stellung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE2202349A1 (de) |
| ES (1) | ES176430Y (de) |
| FR (1) | FR2124782A5 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4212401A (en) * | 1977-02-24 | 1980-07-15 | Schweizer Eduard H | Device for storing objects, in particular card-like objects |
| US4369879A (en) * | 1981-01-21 | 1983-01-25 | Robert A. Egly | Magnetic disk storage case |
| US4449628A (en) * | 1981-01-21 | 1984-05-22 | Egly Robert A | Magnetic disk storage case |
| US4478335A (en) * | 1983-06-08 | 1984-10-23 | Innovative Concepts, Inc. | Floppy diskette storage container and display device |
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| DE3527737C1 (de) * | 1985-08-02 | 1987-02-19 | Han Buerogeraete Gmbh | Kassette fuer plattenfoermige Gegenstaende,insbesondere Disketten |
| US4906057A (en) * | 1983-11-10 | 1990-03-06 | Rolodex Corporation | Closed portable card file |
| US5573120A (en) * | 1993-04-27 | 1996-11-12 | Pop-Pak, Limited | Storage container for compact discs and the like |
-
1972
- 1972-01-07 ES ES1972176430U patent/ES176430Y/es not_active Expired
- 1972-01-19 DE DE19722202349 patent/DE2202349A1/de active Pending
- 1972-01-19 DE DE19727201848 patent/DE7201848U/de not_active Expired
- 1972-01-20 FR FR7201866A patent/FR2124782A5/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2124782A5 (de) | 1972-09-22 |
| ES176430U (es) | 1972-08-01 |
| ES176430Y (es) | 1973-02-01 |
| DE7201848U (de) | 1976-03-25 |
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