DE2201665C3 - Stromrichteranordnung - Google Patents
StromrichteranordnungInfo
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Description
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3 4
anordnung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, gleichstromseitig eine Drosselspule Rl angeschlossen
die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß ist, sowie aus einer Kondensatorbatterie K.
der Blindstromrichter netzkommiitiert und der Blind- Der Blindstromrichter A wird von dem Steuerwiderstand
an seinen Gleichspa'-.nungsanschlüssen glied STi gesteuert. Die beiden an den Phasenleiter R
eine Drosselspule ist, daß eine dreiphasige Konden- 5 angeschlossenen Thyristoren erhalten um 180° versatorbatterie
an das Netz angeschlossen ist und daß schobene Zündimpulse von dem Steuerimpulsglied
jede Gruppe von Ventilen des Blindstronirichters mit Gn". Entsprechendes gilt für die an S und T angeeiner
individuellen Regelanordnung versehen ist, die schlossenen Thyristoren, sowie die Steuerimpulsden
Zündwinkel der Ventile der Gruppe abhängig von glieder Gs" und Gt". Das Steuerglied enthält auch
der Abweichung der Phasenspannungen an einem io Phasenverschiebungsglieder DR, Ds und D7. Diesen
Punkt des Netzes von einer Bezugsspannung steuert, werden Impulse von dem Oszillator O zugeführt, und
wobei die den genannten Regelanordnungen züge- sie geben im Verhältnis zu den Oszillatorimpulsen
führten Bezugsspannungen gleich oder beinahe gleich phasenverschobene Impulse an die Steuerimpulssjnd.
· glieder Gr" usw. Die Größe der Phasenverschiebung
Die Erfindung knüpft also an eine natürlich korn- 15 für jedes Phasenverschiebungsglied wird von einem
mutierte Stromrichterbrücke an, bei der durch An- dem Glied zugeführten Steuersignal /1 Ur, /1 Us bzw.
Schluß einer Induktivität an die GleichUromseite des Λ Ut bestimmt. Das Steuersignal wird in einem
Stromrichters in einfacher und billiger Weise kapa- Vergleichsgfied 57?, Ss bzw. ST als Differenz zwischen
zitive Blindleistung erzeugt wird. Die Erfindung einer Bezugsspannung Uref, die für alle Vergleichsberuht
auf der Erkenntnis, daß ein solcher einfacher 20 glieder dieselbe ist, und einer von der Spannung des
und billiger netzkommutierter Stromrichter durch jeweiligen Phasenleiters abhängigen Spannung Ur ,
Zusammenarbeit mit einer Kondensatorbatterie auch Us' bzw. Ut gebildet.
zur Erzeugung kapazitiver Blindleistung verwendet Da die beiden Gleichstromanschlüsse des Stromwerden
kann und daß er mit einem relativ einfachen richters A über die Drosselspule Rl verbunden sind,
Regelkreis gleichzeitig als Spannungskonstanthalter 15 die in erster Näherung den Widerstand Null haben
und als Lastsymmetrierungsanordnung verwendet kann, wird der Durchschnittswert ihrer Gleichwerden
kann. spannung Null. Der Stromrichter verbraucht dabei im
An Hand der in den Figuren dargestellten Aus- Prinzip nur Blindleistung, aber keine Wirkleistung,
führungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert Die Steuerwinkel der beiden Stromrichter A und B
werden. 30 werden sich im Verhältnis zueinander und zu der
F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Netzspannung automatisch so einstellen, daß die von
Stromrichtungsanordnung aus einer einzigen gesteuer- dem Stromrichter A aufgenommene Blindleistung
ten Dreiphasenbrücke mit einer gleichstromseitig (zusammen mit der Blindleistung, die von den übrigen
angeschlossenen Drosselspule besteht; an das Netz angeschlossenen Verbrauchern, z. B. der
F i g 2 zeigt eine Stromrichteranordnunc nach der 35 Last L, aufgenommen wird) genau so groß ist wie die
Erfindung mit einem Doppelstromrichter. von der Kondensatorbatterie K abgegebene Bhnd-
In F i g. 1 wird ein Wechselrichter B gezeigt, der leistung.
aus einer üblichen dreiphasigen Brückenschaltung mit Wenn die Last L asymmetrisch ist, werden die
sechs Tyhristoren besteht. Die Brücke ist auf der Ströme in den Phasenleitern verschieden. Auf Grund
Gleichstromseite über eine Drosselspule Rl an eine 40 der inneren Spannungsfälle in der Spannungsquelle
Gleichspannungsquelle BA angeschlossen. Die Wech- (Stromrichter B) und im Transformator werden sich
selstromseite der Brücke speist ein aus den drei Phasen- die drei Phasenspannungen am Lastobjekt L vonleitern
R S, T bestehendes Wechselsnannungsnetz. einander unterscheiden. Dadurch unterscheiden sich
Die Thyristoren des Stromrichters werden von die drei Spannungen UR', Us' und UT' mit verschieeinem
Steuerglied STl gesteuert, das aus dem Oszil- 45 denen Werten von der Bezugsspannung UTtl. Die
lator O und den drei Steuerimpulsgliedern Gr, Gs' Phasenverschiebung der PhasenverschiebungsgUeder
und Gt besteht. Der Oszillator liefert eine symmetri- DR, D5, D7- ist, wie erwähnt, abhängig von den Steuersche
dreiphasige Impulsfolge mit einer der gewünschten Signalen Δ UR, Δ Us und Δ UT. Der Steuerwinkel tür
Wechselspannung entsprechenden Frequenz. Das jedes an einen Phasenleiter angeschlossene Thyristor-Steuerimpulsglied
Gr gibt um 180° gegeneinander 50 paar wird sich damit bei asymmetrischer Last im allverschobene
Zündimpulse an die beiden an den Phasen- gemeinen von den Steuerwinkeln fur die beiden anleiter
R angeschlossenen Thyristoren. Das Entspre- deren Thyristorpaare unterscheiden. Der Mrornncnchende
gilt für die Steuerimpulsgliedcr G8' und GT'. tor bildet in diesem Fall eine asymmetrische Last,
Der Wechselrichter B gibt Wirkleistung von der und sein Belastungsstrom enthält somit eine Gegen-Gleichspannungsquelle
BA an das dreiphasige Netz 55 komponente, deren Phasenlage und Amplitude von
jj/ den Steuersignalen Δ UR, Δ Us sowie A UT und damit
Άή das Netz ist über einen dreiphasigen Trans- letzthin von dem Grad der Asymmetrie der Netzformatorr
eine dreiphasige Last L angeschlossen. spannung an der Last L abhängig ist.
Wenn ein asymmetrischer Belastungsstrom entnommen Das Vorzeichen der Rückführung in dem gescnloswerden
würde, würde der innere Gegenspannungsfall 60 senen Regelkreis, der aus dem Glied SU, den drei
des Wechselrichters in den einzelnen Phasen unter- Vergleichsgliedern SR, Ss und S7-, den^drei rnasenverschiedlich
hoch werden, was, wie bereits erwähnt, eine Schiebungsgliedern DR D5 und D7, d« dna Steuerkräftige
Aysmmetrie der Netzspannung zur Folge impulsgliedern GR , Gs und G7- , dem «ecnseihaben
würde r'chter ß>
den Phasenleitern und dem Transformator
Dies wird'dadurch verhindert, daß eine Strom- 65 besteht, ist so gewählt, daß die Rückführung negativ
richteranordnung gemäß der Erfindung an das Netz ist, d.h. der Regelkreis ist bestrebt die von den
angeschlossen ist. Sie besteht aus einem Blindstrom- Abweichungen abhängigen Steuersignale AUr Δ Us
richtet in Dreiphasenbrückenschaltung, an die und Δ UT zu reduzieren. Der Regelkreis wird also die
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drei Steuerwinkel des Stromrichters A auf solche Weise justieren, daß die drei Spannungen Un , Us'
und Ut gleich werden, wodurch erreicht wird, daß
die Netzspannung an der Last L symmetrisch wird. In diesem Zustand wird dabei im Prinzip der von dem
Stromrichter A aufgenommene Gegenstrom dieselbe Amplitude, aber entgegengesetzte Phasenlage haben
als der von der Last L aufgenommene Gegenstrom. Dies kann so gesehen werden, daß der Stromrichter
den von der Last verbrauchten Gegenstrom erzeugt. Der Wechselrichter ß wird dabei nur mit einem Mitstrom
belastet, sein innerer Spannungsfall wird niedrig und ist ein reiner Mitspannungsfall, so daß die
Spannungen der drei Phasenleiter ein symmetrisches System bilden.
Das Obengesagte wird etwas geändert, indem die Spannung hinter dem Transformator auf Symmetrie
geregelt wird. Auf Grund des Gegenspannungsfalles im Transformator werden die Phasenleiter R, S, T
ein etwas asymmetrisches Spannungssystem bilden, während die Belastungsspannung vollkommen symmetrisch
wird.
F i g. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Stromrichterschaltung gemäß der Erfindung. An das
Netz R, S, Γ ist außer dem Stromrichter A ein weiterer
Stromrichter C angeschlossen. Die Gleichstromseiten der Brücken sind über die Drosselspulen Rl und /?3
miteinander verbunden, und die Brücken sind gleichspannungsmäßig antiparallel geschaltet. Der Stromrichter
A wird wie in F i g. 1 von dem Oszillator gesteuert, und zwar über die Phasenverschiebungsglieder
Dr, Ds, Dt- Die Ausgänge der letztgenannten
Glieder sind über die Phasenverschiebungsglieder Dr, Ds', Dt an die Steuerimpulsglieder G«3, Cs3, Gt3
angeschlossen, die Steuerimpulse an die Ventile des Stromrichters geben, auf dieselbe Weise wie es
beim Stromrichter A geschieht. Die Phasenverschiebungsglieder Dn, Ds und Dt sind so angeordnet,
daß jedes Ventil des Stromrichters mit einer konstanten Verzögerung im Verhältnis zu dem entsprechenden
Ventil beim Stromrichter A gezündet wird. Diese Verzögerung ist zweckmäßigerweise so
bemessen, daß sie etwa 30° el. entspricht. Die Grundwellen der Wechselströme der beiden Brücken werden
dann um 30° phasenverschoben sein, d. h., sie werden praktisch algebraisch addiert. Die wichtigsten Oberwellen
sind gewöhnlich die fünfte und siebente. Die fünfte Oberwelle in dem Strom der einen Brücke ist
5 · 30° = 150° verschoben im Verhältnis zu der fünften Oberwelle im Strom der zweiten Brücke, so
daß sich die fünften Oberwellen in beiden Strömen größtenteils gegenseitig aufheben. Entsprechendes gilt
für die siebente Oberwelle, bei der der Wert der Phasenverschiebung 7 · 30° = 210° beträgt. In dem
gezeigten Beispiel sind die fünfte und siebente Oberwelle in dem gesamten Wechselstrom der Stromrichterschaltung
größtenteils eliminiert, wodurch der Wechselstrom später nahezu sinusförmig wird, was den Bedarf
eines Filters reduziert oder überflüssig macht.
An stelle des obengenannten Wertes von 30° für die Phasenverschiebung zwischen den Stromrichtern A
und C kann natürlich auch ein anderer Wert gewählt werden, abhängig davon, welche Oberwelle oder
welche Oberwellen reduziert werden sollen. Beispiels-
weise wird bei - -j— = 36° die fünfte Oberwelle und
Ί 80°
bei —=— = 26° die siebente Oberwelle vollkommen
'
eliminiert.
Der Stromrichter A stellt sich so ein, daß der Durchschnittswert seiner Gleichspannung nahezu der
Gleichspannung des Stromrichters C entgegengesetzt gleich ist. Der Gleichstrom durch die Drosselspulen
und damit der Strom auf der Wechselstromseite der Stromrichter wird proportional der Differenz der
beiden Gleichspannungen. Das Regelsystem regelt den Steuerwinkel für jedes an einen Phasenleiter angeschlossene
Zweigpaar der Brücke des Stromrichters A, so daß teils die genannte Differenzspannung einen so
großen Strom ergibt, daß die Brücken die erforderliche kapazitive Leistung erzeugen, und teils die Brücken
den Gegenstrom erzeugen, der erforderlich ist, um die Symmetrie der Netzspannung zu erhalten.
Die Drosselspulen Al, Rl, Λ3 haben den Zweck,
den Gleichstrom zu glätten. Der Bedarf an Induktivität nimmt mit zunehmendem Gleichstrom ab. Jede
Drosselspule kann deshalb z. B. teils von einer Drosselspule mit hoher Induktivität ersetzt werden,
die bei verhältnismäßig niedrigem Strom gesättigt ist, und teils von einer Drosselspule mit niedrigerer
Induktivität, die bei einem Strom von der Größe des maximal vorkommenden Gleichstromes gesättigt
ist. Hierdurch kann die Baugröße der Drosselspulen kräftig gesenkt werden, was eine bedeutende Reduzierung
an Preis, Gewicht und Platzbedarf zur Folge hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Stromrichteranordnung zum Anschließen an solche Stromrichteranordnung ist aus der DT-OS
ein dreiphasiges Wechselspannungsnetz, bestehend 5 1 513 934 bekannt. Diese Stromrichteranordnung dient
aus einem Dreiphasen-Blindstromrichter mit Steuer- der Erzeugung von Blindstrom in Netzen, in denen rin
baren Ventilen, mit an das Netz angeschlossenen plötzlicher, sehr hoher Blindstrombedarf auftreten
Wechselspannungsanschlüssen und mit an einen kann. Der Stromrichter kann sowohl kapazitiven wie
Blindwiderstand angeschlossenen Gleichspannungs- induktiven Blindstrom sehr schnell zur Verfugung
anschlüssen, wobei der Stromrichter ein impuls- io stellen. Die an die verschiedenen Phasen angeschlosseerzeugendes
Glied enthält, das an jede Gruppe nen Ventile einer Gruppe dieses Blindstromrichters
vor, an ein und denselben Wechselspannungs- werden alle mit dem gleichen Steuerwinkel gesteuert.
Phasenleiter angeschlossenen Ventilen Sleuerim- Der Stromrichter arbeitet als zwangskommutierter
pulse zum Zünden der Ventile der Gruppe mit einer Wechselrichter. Ein solcher Stromrichter ist sehr
festen und im wesentlichen 180° betragenden 15 kompliziert und kostspielig. Es sind spezielle schnell-Phasenverschiebung
zwischen den Ventilen der ansprechende Thyristoren erforderlich, die teuer sind
Gruppe liefert und das impulserzeugende Glied und nicht für so große Nennleistungen erhältlich sind
von der Netzspannung derart gesteuert ist, daß wie normale Stromrichterthyristoren. Der bekannte
diese auf einen konstanten Wert geregelt wird, Stromrichter ist zur Symmetrierung des Netzes bei
dadurch gekennzeichnet, daß der 20 einer unsymmetrischen Last nicht geeignet.
Blindstromrichter (A) netzkommutiert und der aus der DT-PS 699 323 ist eine Anordnung zur Re-Blindwiderstand an seinen Gleichspannungsan- gelung der Blindleistung in einem Wechselstromnetz Schlüssen eine Drosselspule (R2) ist, daß eine bekannt, die aus einem an das Netz angeschlossenen dreiphasige Kondensatorbatterie (K) an das Netz netzkommutierten Stromrichter besteht, dessen Gleichangeschlossen ist und daß jede Gruppe von 25 stromkiemmen über eine Induktivität kurzgeschlossen Ventilen des Blindslromrichters (A) mit einer sind. Da der Stromrichter netzkommutiert ist, kann er individuellen Regelanordnung (Sn, Ss, ST; DR, kapazitive Blindleistung erzeugen, d. h., er arbeitet Da, Dr) versehen ist, die den Zündwinkel der in bezug auf das Netz wie eine veränderliche induktive Ventile der Gruppe abhängig von der Abweichung Belastung. Zur Erzeugung induktiver Leistung sind der Phasenspannungen an einem Punkt des Netzes 30 bei diesem bekannten Stromrichter zusätzliche Komvon einer Bezugsspannung (Uref) steuert, wobei die tnulierungsmittel erforderlich, wodurch der Stromden genannten Regelanordnungen zugeführten richter in einen zwangskommutierten Stromrichter Bezugsspannungen gleich oder beinahe gleich sind. verwandelt wird.
Blindstromrichter (A) netzkommutiert und der aus der DT-PS 699 323 ist eine Anordnung zur Re-Blindwiderstand an seinen Gleichspannungsan- gelung der Blindleistung in einem Wechselstromnetz Schlüssen eine Drosselspule (R2) ist, daß eine bekannt, die aus einem an das Netz angeschlossenen dreiphasige Kondensatorbatterie (K) an das Netz netzkommutierten Stromrichter besteht, dessen Gleichangeschlossen ist und daß jede Gruppe von 25 stromkiemmen über eine Induktivität kurzgeschlossen Ventilen des Blindslromrichters (A) mit einer sind. Da der Stromrichter netzkommutiert ist, kann er individuellen Regelanordnung (Sn, Ss, ST; DR, kapazitive Blindleistung erzeugen, d. h., er arbeitet Da, Dr) versehen ist, die den Zündwinkel der in bezug auf das Netz wie eine veränderliche induktive Ventile der Gruppe abhängig von der Abweichung Belastung. Zur Erzeugung induktiver Leistung sind der Phasenspannungen an einem Punkt des Netzes 30 bei diesem bekannten Stromrichter zusätzliche Komvon einer Bezugsspannung (Uref) steuert, wobei die tnulierungsmittel erforderlich, wodurch der Stromden genannten Regelanordnungen zugeführten richter in einen zwangskommutierten Stromrichter Bezugsspannungen gleich oder beinahe gleich sind. verwandelt wird.
2. Stromrichteranordnung nach Anspruch 1, Gewisse dreiphasige Wechselspannungsquellen, z.B.
dadurch gekennzeichnet, daß das impulserzeugende 35 lastkommutierte Wechselrichter, sind empfindlich
Glied (STl) ein Phasenverschiebungsglied (Dn1 gegen asymmetrische Belastung, was darauf beruht,
Ds, Dt) für jede Ventilgruppe enthält und daß daß sie eine verhältnismäßig hohe innere Impedanz
jedes Phasenverschiebungsglied so angeordnet ist, im Vergleich mit dem Gegensystem des Laststromes
daß es an die Ventile der Gruppe Steuerimpulse haben. Bei asymmetrischer Belastung entsteht nämlich
mit einer von der genannten Abweichung abhängi- 40 ein solches Gegensystem, und dieses verursacht einen
gen Phasenverschiebung im Verhältnis zur Span- relativ hohen inneren »Gegenspannungsfall« in der
nung im Wechselspannungsnetz abgibt. Spannungsquelle, was dazu führt, daß die Ausgangs-
3. Stromrichteranordnung nach Anspruch 1, spannung der Quelle asymmetrisch wird.
bei der zwischen dem Punkt des Netzes, bei dem der Bei diesen Typen von Spannungsquellen verursacht
Stromrichter am Netz angeschlossen ist, und einer 45 also eine gewisse Asymmetrie der Last eine verhältnis-
Last ein Transformator angeschlossen ist, dadurch mäßig kräftige Asymmetrie der Spannung, oder, was
gekennzeichnet, daß die Spannung des Netzes an dasselbe ist, bei einer gewissen maximal zugelassenen
einem zwischen dem Transformator (T) und der Asymmetrie der Spannung kann nur eine geringe
Last (L) gelegenen Punkt gemessen wird. Asymmetrie der Last zugelassen werden. Dies bedeutet
50 eine ernsthafte Begrenzung der Anwendbarkeit dieser Spannungsquellen.
Ein Blindstromrichter, dessen Ventile bei Anschluß
einer asymmetrischen Belastung an das Netz in den
einzelnen Phasen derart asymmetrisch gesteuert werden
55 können, daß die resultierende Belastung des Drehstrom-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine netzes symmetrisch ist, ist aus der CH-PS 472 132
Stromrichteranordnung zum Anschließen an ein bekannt. Es handelt sich um einen zwangskommutierten
dreiphasiges Wechselspannungsnetz, bestehend aus Blindstromrichter, an dessen Gleichstromklemmen
einem Dreiphasen-Blindstromrichter mit steuerbaren ein Kondensator angeschlossen ist. Der Nachteil
Ventilen, mit an das Netz angeschlossenen Wechsel- 60 dieses zwangskommutierten Blindstromrichters besteht
Spannungsanschlüssen und mit an einen Blindwider- jedoch in seinem komplizierten Aufbau, seinen hohen
stand angeschlossenen Gleichspannungsanschlüssen, Preis und seiner begrenzten Leistung,
wobei der Stromrichter ein impulserzeugendes Glied Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
enthält, das an jede Gruppe von an ein und denselben Stromrichteranordnung der eingangs erwähnten Art
Wechselspannungsphasenleiter angeschlossenen Ven- 65 zu entwickeln, die imstande ist, mit verhältnismäßig
tilen Steuerimpulse zum Zünden der Ventile der einfachen Mitteln unsymmetrische Belastungen des
Gruppe mit einer festen und im wesentlichen 180° Netzes zu kompensieren,
betragenden Phasenverschiebung zwischen den Ven- Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Stromrichter-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE00507/71A SE348603B (de) | 1971-01-18 | 1971-01-18 | |
| SE50771 | 1971-01-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201665A1 DE2201665A1 (de) | 1972-07-27 |
| DE2201665B2 DE2201665B2 (de) | 1975-01-02 |
| DE2201665C3 true DE2201665C3 (de) | 1977-10-27 |
Family
ID=
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