DE220157C - - Google Patents
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- DE220157C DE220157C DENDAT220157D DE220157DA DE220157C DE 220157 C DE220157 C DE 220157C DE NDAT220157 D DENDAT220157 D DE NDAT220157D DE 220157D A DE220157D A DE 220157DA DE 220157 C DE220157 C DE 220157C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K9/00—Measuring temperature based on movements caused by redistribution of weight, e.g. tilting thermometer
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220157 KLASSE 74«. GRUPPE
FERDINAND DIETZ in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1909 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein selbsttätiger Feuermeldeapparat, bei
welchem durch die infolge einseitiger Erwärmung entstehende Luftströmung ein Wagebalken
aus seiner Gleichgewichtslage gebracht wird, wobei er einen elektrischen Kontakt
einschaltet und ein Alarmsignal auslöst. Der Feuermelder zeichnet sich dadurch aus, daß
auf der Mitte des Wagebalkens zwei Glasröhren befestigt sind, deren jede eine Anzahl
Stahlkugeln enthält, von denen beim Senken des einen oder anderen Armes des Wagebalkens
jeweils die in einer der Glasröhren befindlichen Kugeln nach dem entgegengesetzten
Ende der Röhre rollen, wodurch der Schwerpunkt des Wagebalkens verlegt wird, so daß
der Kontakt dauernd geschlossen und das Alarmsignal dauernd in Tätigkeit bleibt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein soleher Feuermeldeapparät durch die Fig. 1 und 2 dargestellt, und zwar zeigt ihn
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein soleher Feuermeldeapparät durch die Fig. 1 und 2 dargestellt, und zwar zeigt ihn
Fig. ι in Gleichgewichtsstellung und
Fig. 2 in Alarmstellung.
Der in den Lagern α nach Art der Präzisionswagen
äußerst empfindlich gelagerte Wagebalken b besitzt an jedem Ende eine Kontaktplatte
c, denen je eine an dem Aufhängebrett d angeordnete Kontaktplatte e gegenübersteht.
Außerdem trägt der Wagebalken b an seinem einen Ende eine Luftfangvorrichtung,
die zum Zweck, eine von unten oder eine von oben erfolgende Luftströmung aufnehmen
zu können, aus zwei mit den Böden zusammenstoßenden trichterförmigen Hohlgefäßen
f, g besteht und durch ein am anderen Ende des Wagebalkens angeordnetes Gegengewicht
ausbalanciert ist. Zwei am Aufhängebrett d befestigte Bügel h verhindern das seitliche
Ausschlagen des Wagebalkens, während die am rechtsseitigen Ende' des Wagebalkens
angreifenden Fäden eine leichte Schnurbremse bedeuten.
Auf der Mitte des Wagebalkens α sind zwei
an den Enden verschlossene Glasröhren I, m befestigt, die nicht parallel zu dem Wagebalken
α liegen, sondern sich mit je einem ihrer Enden etwas gegen den Wagebalken neigen,
und zwar liegen diese beiden sich nähernden Enden auf derselben Seite, von der Mitte
des Wagebalkens aus gerechnet. Jeweils in dem tiefer stehenden Ende der Glasröhren I, m
liegen eine Anzahl Stahlkugeln n, die bei dem jeweiligen Ausschlag des Wagebalkens nach
der Seite des sich senkenden Armes rollen und dadurch das Gleichgewicht aufheben, so
daß der gehobene Arm des Wagebalkens a mit seiner Kontaktplatte c an die Gegenkontaktplatte
e angedrückt wird und das Alarmsignal so lange ertönt, bis die Kugeln η
wieder in den Glasröhren I, m richtig verteilt
sind.'
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Selbsttätiger Feuermelder mit einem eine Luftfangvorrichtung und eine Kontakteinrichtung tragenden Wagebalken, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mitte des Wagebalkens (b) zwei mit ihren Endengegeneinander geneigte, geschlossene Glasröhren (I, ni)' angeordnet sind, in deren jeder eine gleiche Anzahl Stahlkugeln (n) untergebracht sind, von denen je nach der Richtung des Wagebalkenausschlages die in einer der Glasröhren befindlichen Kugeln nach dem anderen Ende der Glasröhre rollen, dadurch den Schwerpunkt des Wagebalkens verlegen und die Alarmkontakte (e, c) bis zu der der Ruhelage entsprechenden Verteilung der Kugeln (n) geschlossen halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220157C true DE220157C (de) |
Family
ID=481231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220157D Active DE220157C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220157C (de) |
-
0
- DE DENDAT220157D patent/DE220157C/de active Active
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