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DE2201016A1 - Statische Mischvorrichtung - Google Patents

Statische Mischvorrichtung

Info

Publication number
DE2201016A1
DE2201016A1 DE19722201016 DE2201016A DE2201016A1 DE 2201016 A1 DE2201016 A1 DE 2201016A1 DE 19722201016 DE19722201016 DE 19722201016 DE 2201016 A DE2201016 A DE 2201016A DE 2201016 A1 DE2201016 A1 DE 2201016A1
Authority
DE
Germany
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housing
outlet openings
static device
static
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722201016
Other languages
English (en)
Inventor
Max Skobel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Silicones Corp
Original Assignee
Dow Corning Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Corning Corp filed Critical Dow Corning Corp
Publication of DE2201016A1 publication Critical patent/DE2201016A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/12Interdigital mixers, i.e. the substances to be mixed are divided in sub-streams which are rearranged in an interdigital or interspersed manner
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/40Static mixers
    • B01F25/42Static mixers in which the mixing is affected by moving the components jointly in changing directions, e.g. in tubes provided with baffles or obstructions
    • B01F25/421Static mixers in which the mixing is affected by moving the components jointly in changing directions, e.g. in tubes provided with baffles or obstructions by moving the components in a convoluted or labyrinthine path
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/40Static mixers
    • B01F25/42Static mixers in which the mixing is affected by moving the components jointly in changing directions, e.g. in tubes provided with baffles or obstructions
    • B01F25/43Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction
    • B01F25/432Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction with means for dividing the material flow into separate sub-flows and for repositioning and recombining these sub-flows; Cross-mixing, e.g. conducting the outer layer of the material nearer to the axis of the tube or vice-versa
    • B01F25/4323Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction with means for dividing the material flow into separate sub-flows and for repositioning and recombining these sub-flows; Cross-mixing, e.g. conducting the outer layer of the material nearer to the axis of the tube or vice-versa using elements provided with a plurality of channels or using a plurality of tubes which can either be placed between common spaces or collectors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

Dow Coming Corporation Midland, Michigan 4864ο, V.St.A
Statische Mischvorrichtung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf statische Mischvorrichtungen und insbesondere auf statische Vorrichtungen zum Einsprengen bzw. Durchsetzen einer Mehrzahl von Strömen einer Flüssigkeit unter bzw. zwischen eine Mehrzahl von Strömen einer anderen Flüssigkeit, wobei jeder Strom der einen Flüssigkeit von jedem Strom der anderen Flüssigkeit vollständig getrennt gehalten wird, bis diese Ströme aus der Vorrichtung ausgetreten sind. Statische Mischvorrichtungen sind bewegungslos und deshalb in der Lage, die bei rotierenden und hin- und hergehenden Mischern vorhandenen Probleme zu vermeiden. Es sind bereits zahlreiche statische Vorrichtungen zur Mischung von zwei oder mehr Flüssigkeitsströmen bekannt.
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Viele selbsthärtende Materialien, wie Epoxyharze, müssen mit einem Katalysator gemischt werden, um den Selbsthärtungsprozeß in Gang zu bringen. Die übliche Art, derartige Materialien mit ihren Katalysatoren zu mischen, besteht darin, die Ingredientien in einem entfern- bzw. verlagerbaren Gefäß oder Behälter zusammenzubringen, da die Ingredientien beim Mischen anfangen, fest zu werden bzw. auszuhärten und sich dadurch sehr schnell nicht mehr verarbeiten lassen. Werden deshalb ein selbsthärtendes Material und ein Katalysator in einer statischen Mischvorrichtung vermischt, muß die schwierige Aufgabe des Reinigens der Mischkammer der Vorrichtung von dem unverarbeitbaren Material ausgeführt werden, bevor die Vorrichtung irgendwie weiterbenutzt werden kann, falls es nicht gelingt, das selbsthärtende Material aus der Vorrichtung zu entfernen, bevor es ausgehärtet ist. Demzufolge sind einige statische Mischvorrichtungen mit einer entfernbaren Mischkammer versehen.
Ferner wurde festgestellt, daß die bekannten statischen Mischgeräte bei der Verwendung von sehr viskosen Materialien bei verhältnismäßig geringen Durchsätzen nicht völlig zufriedenstellen, insbesondere dort nicht, wo eine Katalysatorzusammensetzung einem Basispolymer zugesetzt wird und zumindest eines der Materialien relativ viskos ist. Da der Fluß durch bekannte statische Mischvorrichtungen nicht vollständig gleichmäßig ist, gibt es sogenannte "tote Punkte" (dead spots) in den durch die Vorrichtung fließenden Materialien. Falls ein Polymer an diesen toten Punkten aushärtet, entsteht ein teilweises Blockieren des Materialflusses durch den Mixer. Das Resultat ist eine Drosselung des durch die statische Vorrichtung fließenden Volumens an Material und oftmals auch eine unvollständige Mischung.
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ORIGINAL INSPECTSD
Gleichfalls sind die meisten bekannten statischen Mischvorrichtungen unwirksam, wenn es darum geht, flüssige Materialien miteinander zu kombinieren, deren Dichte sehr unterschiedlich ist. Derartige Materialien tendieren dazu, sich nicht miteinander zu vermischen und setzen sich infolge der Schwerkraft in verschiedenen Höhen ab, wodurch sie den durch das Aufspalten und erneute Aufspalten der Materialströme in der statischen Mischvorrichtung hervorgerufenen Mischeffekt beeinträchtigen. Die resultierende Wirkung ist wiederum eine unvollständige Mischung der durch die Vorrichtung fliessenden Materialien.
Schließlich ist es bei vielen bekannten statischen Mischvorrichtungen unmöglich, eine vollständige Vermischung innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Mischweglänge zu erhalten. Ist jedoch die Mischweglänge einer derartigen Vorrichtung ausgedehnt, so tritt auf dem Weg durch die Mischvorrichtung ein unerwünschter Druckabfall auf.
Es wird deshalb als Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen, eine statische Mischvorrichtung zu schaffen, die die obengenannten, den bekannten Vorrichtungen dieser Art anhaftenden Probleme bzw. Nachteile beseitigt, insbesondere, eine Einrichtung zur Mischung von zwei oder mehr flüssigen Materialien mittels einer extrem kompakten statischen Vorrichtung zu schaffen, die ein Minimum an Reinigungsaufwand nach ihrer Verwendung erfordert und eine Mischung der flüssigen Materialien bewirkt, die unabhängig von den Eigenschaften der flüssigen Materialien ein hohes Maß an Homogenität aufweist.
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Entsprechend diesen und anderen Aufgaben wurde festgestellt, daß die vorgenannten, den bekannten statischen Mischvorrichtungen anhaftenden Probleme durch Schaffung einer statischen Vorrichtung zum Einsprengen bzw. Durchsetzen einer Mehrzahl von Flüssigkeitsströmen unter bzw. zwischen eine Mehrzahl von Strömen einer zweiten Flüssigkeit beseitigt werden können, wobei jeder Strom der einen Flüssigkeit von jedem Strom der anderen Flüssigkeit völlig getrennt gehalten wird, bis diese Ströme aus der Vorrichtung austreten. Die statische Vorrichtung weist ein Gehäuse mit einer ersten dendritischen Leitung durch das Gehäuse auf, die als eine erste Einlaßöffnung in das Gehäuse beginnt und als eine Mehrzahl von ersten Äuslaßöffnungen aus dem Gehäuse endet, sowie eine zweite, durch das Gehäuse führende dendritische Leitung, die völlig ohne Verbindung mit der ersten Leitung ist und als eine zweite Einlaßöffnung in das Gehäuse beginnt und als eine Mehrzahl von zweiten Auslaßöffnungen aus dem Gehäuse endet, wobei die zweiten Auslaßöffnungen zwischen die ersten Auslaßöffnungen eingestreut sind. Vorzugsweise weist das Gehäuse eine Mehrzahl von zueinander ausgerichteten Platten auf, die vorbestimmte, durchgehende, zueinander ausgerichtete Öffnungen und/oder Kanäle aufweisen, die die oben beschriebenen Leitungen bilden. Die Mehrzahl von einander durchsetzenden bzw. eingestreuten, aus der Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung austretenden Ströme kann durch eine an dem Gehäuse der Vorrichtung befestigte Düse hindurchgeführt werden, falls gewünscht, und die ersten und zweiten Auslaßöffnungen können in jedweder Form ausgeführt werden und in jedem gewünschten Muster einander durchsetzen bzw. verteilt sein.
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Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer repräsentativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Figuren 2,4, 6, 8 und Io Draufsichten auf die Vorderseiten von Platten, die eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen;
Figuren 3, 5, 7, 9 und 11 Seitenansichten der in den Figuren 2, 4, 6, 8 und Io gezeigten Platten;
Figur 12 eine isometrische Ansicht der in den Figuren 2-11 gezeigten Platten, nachdem diese als ein einheitliches Gehäuse zusammengebaut worden sind;
Figur 13 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche bzw. einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
In Figur 1 ist eine repräsentative Ausführungsform der statischen Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung allgeneLn bei Io angedeutet. Die statische Vorrichtung Io umfaßt ein Gehäuse 11, das eine erste dendritische oder sich verzweigende, durchgehende Leitung aufweist, das als eine erste Einlaßöffnung 13 in das Gehäuse 11 beginnt und als eine Mehrzahl von ersten Auslaßöffnungen 17 aus dem Gehäuse 11 endet. Eine zweite dendri-
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tische oder sich verzweigende Leitung durch das Gehäuse 11, die völlig ohne Verbindung mit der ersten durchgehenden Leitung ist, beginnt als eine zweite Einlaßöffnung 15 in das Gehäuse 11 und endet als eine Mehrzahl von zweiten Auslaßöffnungen 19 aus dem Gehäuse 11. Die zweiten Auslaßöffnungen 19 sind zwischen die ersten Auslaßöffnungen 17 eingesprengt bzw. zwischen diesen verteilt. Die erste und zweite Leitung der Vorrichtung Io verzweigen sich nicht notwendigerweise in einer arithmetischen oder geometrischen Progression, sondern können sich so ziemlich in jeder gewünschten Weise verzweigen. In Figur 1 ist eine erste, durch einen Block dargestellte Flüssigkeit 1 gezeigt, wie sie in die erste dendritische Leitung der statischen Vorrichtung Io an der ersten Einlaßöffnung 13 eintritt. Die Flüssigkeit 1, die der statischen Vorrichtung Io normalerweise unter Druck zugeführt wird, fließt sodann durch die erste dendritische Leitung und tritt aus der Vorrichtung Io durch die ersten Auslaßöffnungen 17 aus. Zur Verdeutlichung sind die erste Einlaßöffnung 13 und die ersten Auslaßöffnungen 17 in Figur 1 gepunktet dargestellt.
In Figur 1 ist in gleicher Weise eine zweite Flüssigkeit 2 durch einen Kasten dargestellt und dabei gezeigt, wie sie in die zweite dendritische Leitung der statischen Vorrichtung Io durch die zweite Einlaßöffnung 15 eintritt. Die Flüssigkeit 2, die der statischen Vorrichtung Io ebenfalls normalerweise unter Druck zugeführt wird, fließt sodann durch die zweite dendritische Leitung und tritt aus der statischen Vorrichtung Io an den zweiten Auslaßöffnungen 19 aus. Da die erste und zweite dendritische Leitung durch die statische Vorrichtung Io über ihre gesamte Länge nicht
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miteinander in Verbindung stehen, treten die Flüssigkeit und die Flüssigkeit 2 aus den Auslaßöffnungen 17 und einander durchsetzend, jedoch völlig getrennt voneinander aus.
Im Hinblick auf die vorstehenden Darlegungen ist es nun offensichtlich, daß die Vielzahl von einander durchsetzenden, aus der statischen Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung austretenden Ströme eine in hohem Maße durchmischte Flüssigkeit bilden, sobald diese Ströme in eine Form oder einen anderen, geeigneten Behälter geführt werden. Ferner ist zu verstehen, daß eine Vielzahl von Flüssigkeiten durch eine Vielzahl von dendritischen Leitungen in der statischen Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung geführt werden können, obgleich in Figur 1 lediglich zwei Flüssigkeiten gezeigt sind, die durch zwei dendritische Leitungen in der statischen Vorrichtung Io hindurchtreten. Gleichfalls versteht es sich, daß, obgleich die Auslaßöffnungen 17 und 19 in Figur 1 als Kreise dargestellt sind, die Auslaßöffnungen der statischen Vorrichtung Io jede gewünschte Form oder Anordnung aufweisen können« Ferner können die Auslaßöffnungen der statischen Vorrichtung Io in jeder Stellung bzw. Lage positioniert und in jedem gewünschten Muster angeordnet sein, wenn auch in Figur 1 jede Auslaßöffnung 19 als von vier Auslaßöffnungen 17 umgeben gezeigt ist. Demnach kann eine sorgfältige Auswahl der Formen, Verteilungen (ifnterstatics) und Anordnungen der Auslaßöffnungen der statischen Vorrichtung Io einen in hohem Maße homogenen Austritt aus der statischen Vorrichtung schaffen, und zwar für verschiedene Kombinationen zu mischender Flüssigkeiten.
Während die statische Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung als eine integrale Einheit hergestellt werden
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kann, beispielsweise durch Verwendung von Sandformen, kann sie auch vorteilhaft dadurch hergestellt werden, daß man eine Mehrzahl von Platten in gewünschter Ausrichtung aneinander fügt. Die Figuren 2 - 11 zeigen die Vorder- und Seitenansichten von fünf Platten, die zusammengesetzt werden können, um eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu bilden. Figur 12 verdeutlicht das Zusammensetzen der in den Figuren 2-11 gezeigten Platten.
In den Figuren 2 und 3 ist eine integrale Platte 2o mit Öffnungen 13 und 15 und Durchlässen 23 und 25 gezeigt. In den Figuren 4 und 5 ist eine Platte 4o gezeigt, die einen großen, unregelmäßig geformten Durchlaß 43 und einen anderen, ebenfalls durch sie hindurchführenden Durchlaß 45 aufweist. In den Figuren 6 und ist eine Platte 6o mit neunzehn Durchlässen gezeigt, von denen Jeder die gleiche Länge und den gleichen Durchmesser aufweist und von denen einer in repräsentativer Weise mit 63 und ein anderer mit 65 bezeichnet sind.
In den Figuren 8 und 9 ist eine Platte 8o gezeigt, die neunzehn durchgehende, mit den Öffnungen 63 identische Öffnungen aufweist, von denen eine in repräsentativer Weise mit 83 bezeichnet ist. Aus Gründen der Klarheit sind in Figur 9 lediglich zwei der Öffnungen 83 gezeigt. Die Platte 8o besitzt ferner fünf Parallele, von ihrer vorderen Oberfläche eingetiefte Kanäle 85, die miteinander durch einen Kanal 87 verbunden sind, der quer zu ihnen verläuft. Jeder der parallelen Kanäle 85 besitzt sieben identische Durchlässe, von denen einer mit 95 bezeichnet worden ist, die sich in die Kanäle 85 öffnen und sich durch den Rest der Platte 8o hindurch erstrecken.
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In den Figuren Io und 11 ist eine Platte loo gezeigt, die geschlungene, durch sie hindurchgehende Durchlässeaufweist, von denen einer mit Io3 bezeichnet istj sowie fünfunddreißig mit den Durchlässen 95 identische Durchlässe, von denen einer mit Io5 bezeichnet ist. Jeder der Durchlässe Io5 ist zwischen die Durchlässe Io3 eingestreut und von diesen im wesentlichen umgeben.
Wenn die Platten 2o, 4o, 6o, So und loo in der in Figur 12 gezeigten Weise zusammengesetzt worden sind, d.h. die Vorderseite jeder entsprechenden Platte in Anlage an der Rückseite der vorhergehenden Platte angeordnet worden ist, bilden die derart ausgerichteten Platten ein Gehäuse 12o einer statischen Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung. Eine erste dendritische Leitung durch das Gehäuse 12o beginnt an der ersten Einlaßöffnung 13 der Platte. 2o und endet,an der Mehrzahl vorfersten Auslaßöffnungen Io3 in der Platte loo. Die erste dendritische Leitung durch das ^Gehäuse 12o wird vonrden Durchlässen 23, 43, 63, 83 und Io3 gebildet, und kann am besten durch Betrachtung der Figuren 3,5, 7, 9 und 11 sichtbar gemacht werden. Die Anordnung jedes der vorgenannten Durchlässe in ihren jeweiligen Platten ist derart,„daß dann,?wenn die Platten 2o, 4o, 6o, 8o undloö in der in Figur 12 gezeigten Weise zueinander ausgerichtet sind, diese . Durchlässe miteinander in Verbindung sind und eine sich kontinuierlich verzweigende Leitung durch das Gehäuse U2o bilden. ■·.---.-
Eine zweite dendritische Leitung durch das Gehäuse beginnt an der Einlaßöffnung 15 der Platte 2o und endet an den■;Auslaßöffnungen Io5 der Platte looo Die ^i zweite dendritische Leitung durch das Gehäuse 12o ,-.r umfaßt Durchlässe 25, 45, 65, 85, 95 und .Io5, ,wie am /?1
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- Io -
besten aus einer Betrachtung der Figuren 3, 5, 7, 0 und 11 zu erkennen ist. Die vorgenannten Durchlässe sind in ihren jeweiligen Platten derart angeordnet, daß dann, wenn diese Platten in der in Figur 12 gezeigten Weise zueinander ausgerichtet sind, die Durchlässe miteinander in Verbindung stehen und eine sich kontinuierlich verzweigende Leitung durch das Gehäuse 12o bilden. Die
erste und die zweite dendritische Leitung durch das
Gehäuse 12o stehen über ihre gesamte Länge nicht miteinander in Verbindung; die Auslaßöffnungen Io5 der
zweiten dendritischen Leitung sind zwischen die Auslaßöffnungen Io3 der ersten dendritischen Leitung eingesprengt.
Die Platten können aus jedem gewünschten Material hergestellt werden; werden die Platten .jedoch aus Kunstharzen gegossen, können die Herstellungskosten erheblich verringert werden. Verwendbare Kunstharze umfassen Polyamide, Polycarbonate, Polyäther, hitzebeständige Polyvinylchloride, Phenole, Epoxide und ungesättigte Polyester.
Während die in Figur 12 gezeigte statische Vorrichtung als fünf Platten Umfassend beschrieben ist, ist doch
offensichtlich, daß jede benachbarte Platte in einer
Einzeloperation gegossen werden kann, so daß eine
einzelne Platte zwei der vorliegend gezeigten Platten ersetzen kann. Beispielsweise können die Platten 2o und 4o eine Platte und die Platten 6o und Öö eine zweite
Platte bilden.Ferner könnte eine dritte Platte die
Platte loo an Ihrer Vorderseite und an ihren Rückseiten ein dem Muster in der Platte loo identisches, jedoch reduzierte Abmessungen aufweisendes Muster umfassen. Auf diese Weise kann die in Figur 12 gezeigte
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statische Vorrichtung aus lediglich drei Komponenten bildenden Platten hergestellt werden. Eine drei Platten der gerade beschriebenen Art umfassende Vorrichtung mit Abmessungen von 3,8 cm Länge, 2,9 cm Breite und o,25 cm Dicke erzeugte einen sehr homogenen Ausstoß, wenn zwei Flüssigkeiten durch sie hindurch geschickt wurden.
Die in Figur 12 gezeigte statische Vorrichtung kann, falls gewünscht, durch geeignete Klemmbolzen zusammengehalten v/erden. Jede der das Gehäuse 12o bildenden Komponentenplatten kann geeignete Öffnungen zur Aufnahme solcher Klemmbolzen aufweisen. Jedoch können die die statische Vorrichtung nach Figur 12 bildenden Komponentenplatten auch chemisch miteinander verbunden werden, falls bevorzugt.
Die statischen Vorrichtungen nach Figur 1 und 12 besitzen beide erste und zweite dendritische r durchgehende Leitungen, deren Anfangsenden außerhalb des Gehäuses angeordnet sind und in das Gehäuse an der gleichen Wandung desselben eintreten. Es versteht sich, daß die Vorrichtungen nach Figuren 1 und 12 derart ausgebildet sein können, daß die Anfangsenden der ersten und zweiten dendritischen Leitungen in einer Außenfläche des Gehäuses liegen. Ferner können, wie von der statischen Vorrichtung 13o in Figur 13 gezeigt ist, die erste und die zweite dendritische, durch die statische Vorrichtung führenden Leitungen in verschiedenen Wänden des Gehäuses beginnen. In gleicher Weise ist auch offensichtlich, daß die Auslaßöffnungen derart entworfen werden können, daß sie ill mehr als einer Wandung des Gehäuses liegen, obgleich im Vorstehenden jede der Auslaßöffnungen aus der statischen Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung als in der gleichen Wandung des Gehäuses dieser Vorrichtungen liegend gezeigt wurden.
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Während in den meisten Fällen die aus den statischen Vorrichtungen gemäß vorliegender Erfindung austretenden Flüssigkeitsströme nicht notwendigerweise durch eine Düse hindurchgeführt werden müssen, ist in Figur 13 eine solche statische Vorrichtung gezeigt, bei welcher eine Düse 134 am Gehäuse befestigt ist, die die ersten und zweiten Auslaßöffnungen desselben umfassen.
Wie nun offensichtlich ist, erfordert die statische Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung keine Reinigung, solange jeweils die gleichen Materialien seitens der Vorrichtung gemischt werden sollen, da die zu mischenden Materialien innerhalb der Vorrichtung nicht miteinander in Kontakt gebracht worden sind. Wird es gewünscht, die Vorrichtung mit einer anderen Zusammenstellung von Materialien zu verwenden, kann die Vorrichtung dadurch gereinigt werden, daß die erste und die zweite dendritische Leitung einfach durchgespült werden. Ferner sieht man, daß die obengenannten, mit den sogenannten "toten Punkten" im Materialfluß und mit einer Unmischbarkeit der Materialien verbundenen Probleme durch die statische Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung beseitigt werden, da die zu mischenden Materialien nicht in Berührung miteinander gebracht werden, während sie sich innerhalb der Vorrichtung befinden. Schließlich wurde gezeigt, daß die statische Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung sehr kompakt hergestellt werden kann.
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Claims (9)

Patentansprüche
1.j Statische Vorrichtung zum Einsprengen bzw· Durchsetzen einer Mehrzahl von Strömen einer ersten Flüssigkeit unter bzw. zwischen eine Mehrzahl von Strömen einer zweiten Flüssigkeit, wobei jeder Strom der ersten Flüssigkeit von jedem Strom der zweiten Flüssigkeit völlig getrennt gehalten wird, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (12o), eine erste, durch das Gehäuse führende dendritische Leitung (23, 43, 63, 83, Io3), die als eine erste Einlaßöffnung (13) in das Gehäuse beginnt und als eine Mehrzahl von ersten Auslaßöffnungen (Io3) aus dem Gehäuse endet, und eine zweite, durch das Gehäuse führende dendritische Leitung (25, 45, 65, 85, 95, Io5), die völlig ohne Verbindung mit der ersten Leitung ist und als eine zweite Einlaßöffnung (15) in das Gehäuse beginnt und als eine Mehrzahl von zweiten Auslaßöffnungen (Io5) aus dem Gehäuse endet, wobei die zweiten Auslaßöffnungen zwischen die ersten Auslaßöffnungen eingestreut sind.
2. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl der ersten Auslaßöffnungen (Io3) jede der zweiten Auslaßöffnungen (Io5) im wesentlichen umfaßt.
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3. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Leitung (23, 43, 63, 83, Io3 bzw. 25, 45, 65, 85, 95, Io5) in der gleichen Wandung des Gehäuses (12o) beginnen.
4. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Leitung (23, 43, 63, 83, Io3 bzw. 25, 45, 65, 85, 95, Io5) jeweils in einer verschiedenen Wandung des Gehäuses (12o) beginnen.
5. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils das Einlaßende (13 bzw. 15) der ersten und der zweiten dendritischen Leitung (23, 43, 63, 83, Io3 bzw. 25, 45, 65, 85, 95, Io5) außerhalb des Gehäuses (12o) angeordnet ist.
6. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der ersten und zweiten Auslaßöffnungen (Io3 bzw. Io5) in der gleichen Wandung des Gehäuses (12o) angeordnet sind.
7. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (12o) eine Düse (134) befestigt ist, die die ersten und zweiten Auslaßöffnungen (Io3 bzw. Io5) umgibt.
8. Statische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12o) eine Mehrzahl von zueinander ausgerichteten Platten (2o, 4o, 6o, 8o, loo) aufweist.
9. Statische Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12o) eine Platte (2o) mit
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durchgehenden Öffnungen (23, 25), wie sie im wesentlichen in den Fig0 2 und 3, eine Platte (4o) mit durchgehenden Öffnungen (43, 45), wie sie im wesentlichen in den Fig. 4 und 5, eine Platte (6o) mit durchgehenden Öffnungen (63, 65), wie sie im wesentlichen in den Fig. 6 und 7, eine Platte (8o) mit durchgehenden Öffnungen (83, 95), wie sie im wesentlichen in den Fig. 8 und 9, und eine Platte (loo) mit durchgehenden Öffnungen (Io3, Io5), wie sie im wesentlichen in den Fig. Io und 11 gezeigt sind, aufweist.
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DE19722201016 1971-01-11 1972-01-11 Statische Mischvorrichtung Pending DE2201016A1 (de)

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JP (1) JPS5134869B1 (de)
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DE (1) DE2201016A1 (de)
FR (1) FR2127002A1 (de)
GB (1) GB1333531A (de)

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