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DE2200690C3 - Laufbild-Spiegelreflexkamera - Google Patents

Laufbild-Spiegelreflexkamera

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Publication number
DE2200690C3
DE2200690C3 DE2200690A DE2200690A DE2200690C3 DE 2200690 C3 DE2200690 C3 DE 2200690C3 DE 2200690 A DE2200690 A DE 2200690A DE 2200690 A DE2200690 A DE 2200690A DE 2200690 C3 DE2200690 C3 DE 2200690C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
eyepiece
viewfinder
viewing
magnifying glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2200690A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2200690A1 (de
DE2200690B2 (de
Inventor
Erich 8000 Muenchen Kaestner
Kurt 8041 Dietersheim Wallner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arri GmbH
Original Assignee
Arnold and Richter KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arnold and Richter KG filed Critical Arnold and Richter KG
Priority to DE2200690A priority Critical patent/DE2200690C3/de
Priority to FR7300268A priority patent/FR2174515A5/fr
Priority to GB61273A priority patent/GB1411333A/en
Priority to IT19074/73A priority patent/IT978044B/it
Publication of DE2200690A1 publication Critical patent/DE2200690A1/de
Priority to US434084A priority patent/US3913116A/en
Publication of DE2200690B2 publication Critical patent/DE2200690B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2200690C3 publication Critical patent/DE2200690C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/56Accessories
    • G03B17/563Camera grips, handles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)
  • Studio Devices (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufbild-Spiegelrcflexkamera mit Betrachtungslupe, bei welcher der von der Spiegelreflexeinrichtung aus dem Aufnahmestrahlcngang abgespaltene Sucherstrahlengang mittig oberhalb des Aufnahme-Objektivs aus dem Kameragehäuse austritt Derartige Kameras sind aus der FR-PS Γ3Ι8 665 und der US-PS 2 468 814 bekannt
Wenn derartige Laufbild-Sp.egelrenexkameras fur Reportage-Aufnahmen Verwendung finden sollen ,st es Zweckmäßig, sie als Schuker-Filmkameras auszub-ldeaEme Schulter-Kamera ist beispielswe.se aus der US-PS 3 434 406 bekannt
Die meisten Schulter-Kameras sind, sofern es sich nicht um Sonderanfertigungen handelt, alle fur rechtsten Suchereinblick ausgebildet Für den Personen-SS der auf Grund linksäugiger Dominanz ment in der Lage ist die für rechtsäugigen Suchereinblick geschaffenen Filmkameras kompromißlos zu benutzen, sind bei vielen Kameras Zusatzeinrichtungen am Markt, welche einen linksäugigen Suchereinblick gestatten Diese bekannten Zusatzeinrichtungen fur l.nksäugigeKameraleute bestehen entweder aus einer separat, wechselbanm. längeren Sucherlupe die den Augenabstand überbrückt um die Möglichkeit der Undichtigkeit zu gewährleisten oder aus e.ner Zusatz-Verlängerung mit Zwischenabbildung, die an d.e eingebaute Betrachtungslupe angeschlossen werden kann In jedem Fall ist der Unterschied der l.nksaug. *en Ausführung der Kamera gegenüber der rechtsäug,-gen bei gleicher Bedien- und Haltemoglichkeit der Kamera durch eine um den menschlichen Augenabstand verlängerte Okular-Position gekennzeichnet.
Bei Reportagen-Aufnahmen, insbesondere bei söge nannten ,»heißen« Aufnahmen, wie Kriegsber.chterstat tungen Revolulionsgeschehnissen od. dgl, ist der Kameramann zum Schütze seines eigenen Lebens oft darauf angewiesen, mit dem anderen, nicht durch den Kamerasucher blickenden Auge die Umweltvorgange um die eigentliche Aufnahmesituation herum zu beobachten. Diese Möglichkeit ist bei den bekannten Kameras die in der Grundkonzeption für rechtsäug.gen Sucherdurchblick ausgebildet sind, nur linksseitig gege ben· das heißt bei rechtsäugig eingerichteten Kameras kam': der Kameramann nur mit dem linken Auge d.e Umweltvorgänge betrachten. Bei den obenerwähnten, durch Zusatzeinrichtungen auf linksäugige Sucherbetrachtung umgerüsteten Kameras verbleibt dem Kameramann fast keine Möglichkeit der Umweltbetrachtung, weil dem nicht durch den Sucher blickenden Auge von der verlängerten Lupe mehr oder weniger die Sicht genommen ist. ,ACU
Der Erfindung liegt infolgedessen die Aufgabe zugrunde eine Filmkamera der eingangs geschilderten Art vorzuschlagen, die ohne Zusatzeinrichtungen und ohne Behinderung bei der Umweltbetrachtung sowohl rechtsäugig als auch linksäugig gleich gut benutzt werden kann.
Die Lösung der gestellten Aufgabe durch die Erfindung besteht bei einer Filmkamera der eingangs geschilderten Art darin, daß erfindungsgemäß der Sucheraustritt aus dem Kameragehäuse an dessen Frontseite erfolgt und um die Mittelachse dieses Sucheraustritts der mittels wenigstens eines angelenkten Lupenschenkels und eines Okular Trägers nach hinten umgelenkte Okulareinblick der Betrachtungslu pe zwischen der rechten und der linken Kameraseit« verschwenkbar ist.
Eine derartige Filmkamera läßt sich sowohl rechts als auch linkshändig bedienen sowie halten. Sie sprich nicht nur den Kameramann mit rechts- oder linksäugi ger Dominanz an, sondern auch einen viel größerei Personenkreis, der ohne Schwierigkeiten gleich gut mi dem rechten oder linken Auge durch den Betrachtungs
iucher beobachten kann. Der hiermit verbundene Voreil besteht in der gleich guten Möglichkeil, daß ein Cameramann kompromißlos sowohl mit dem rechten ils auch mit dem linken Auge durch den Betrachtungsiucher beobachten kann, um dadurch je nach den Er-'ordernissen die links- oder rechtsseitigen Umwehgeschehnisse unter Kontrolle halten zn können. Dieser Vorteil soll an nachstehendem Beispiel illustriert werden:
Der Reportage-Kameramann hält die Kamerr auf ic der rechten Schulter und blickt mit dem rechten Auge in die BetracMungslupe, wobei er die Kamera mit beiden Händen halten und bedienen kann. Sein linkes Auge hat dabei keine Schwierigkeit, die linksseitigen Umweltgeschehnisse unter Kontrolle zu halten. Ändert sich die Aufnahmesituation und wird es erforderlich, Umweltereignisse rechts vom Aufnahmeobjekt zu kontrollieren, dann nimmt der Kameramann die Kamera auf die linke Schulter, sieht mit dem linken Auge in die verschwenkte Betrachtungslupe und ka.m mit dem rechten Auge die rechtsseitigen Umweltgeschehnisse verfolgen.
Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Kamera ist somit die Anordnung der Sucherlupe, die mittig, vorzugsweise an der Frontseite der Kamera, oberhalb des Aufnahmeobjektivs schwenkbar aus der Kamera herausgeführt ist, so daß man die Lupe beim Wechseln der Schulterlage um ihren frontseitigen Drehpunkt nach rechts und links schwenken kann. Bei der oberhalb des Aufnahmeobjektivs in der Mitte des Kameragehäuses schwenkbar angebrachten Lupe ergibt sich beim Schwenken von links nach rechts ein weiterer Vorteil durch die Mittelstellung der Lupe. Wenn diese senkrecht nach oben steht, ist es möglich, die dadurch sehr schmale Kamera in einem entsprechend schmalen Koffer unterzubringen, was bei den vorbekannten Kameras mit starr montierten Lupen nicht möglich ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Okulareinblick um die Achse des Lupenschenkels bis zu 360° drehbar und sind eine Bilddrehung verhindernde Kompensationsmittel in Form eines bewegungs-kompensierten Prismas vorgesehen. Die mechanische Bev egungs-Kompensation erfolgt in der Weise, daß das Piisma mit einer gegenüber der Drehbewegung haibierten Geschwindigkeit angetrieben ist. Durch diese Drehbarkeit deu Okulareinblicks ist der Vorteil vermittelt, daß die Okulareinblicksrichtung frei wählbar ist, so daß beispielsweise auch aus der Froschperspektive heraus Filmaufnahmen gemacht werden können, indem die Kamera auf den Boden abgestellt und der Kameramann bei senkrecht gestelltem Okulareinblick die S/ene von oben betrachtet. Damit sich bei der Veränderung der Okulareinblicksrichtung nicht auch das Bild mitdreht, ist bei einer Veränderung der Okulareinblicksrichtung gleichzeitig als Kompensationsmittel ein Prisma, wie oben erwähnt, angetrieben.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung tritt der Sucherstrahlengang an der Frontseite des Kameragehäuses parallel zur optischen Achse des Aufnahmeobjektivs aus und ist der Okulareinblick mittels einer in ihrer Grundstellung U-förmigen, mehrfach gelenkigen Betrachtungslupe derart umlenkbar, daß er mittels der Gelenke sowohl den anatomischen Verhältnissen des Betrachters, z. B. Augenhöhe über der Schulter und/oder Augenlage zur Kopfbreite, als auch den Betrachtungserfordernissen, z. B. Froschperspektive, anoaßbar ist. Damit auch bei einer Kamera nach dieser Ausführungsform beim Wechseln der Schulterlage und damit der rechts- oder linksäugigen Durchblickrichtung nebst Zwischenstellungen sich das Bild nicht mitdrehi, ist innerhalb des dreh-·und schwenkbaren Lupenteils eine ungerade Anzahl von Reflektionsflächen vorgesehen.
Für die eingangs erwähnte schmale Bauweise der Kamera mit dem Vorteil der Unterbringungsmöglichkeit in einem entsprechend schmalen Koffer ist eine Kamera besonders vorteilhaft, die derart symmetrisch aufgebaut ist, daß in senkrechter Mittelstellung der Betrachtungslupe alle optischen Bauteile in.einer Ebene angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Kamera wird entsprechend ihrer Aufgabenstellung noch dadurch vervollkommnet, daß der Kameragriff entsprechend der jeweiligen Lupcnstellung verschwenkbar ist. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Kameragriff an der Frontseite des Kameragehäuses abnehmbar befestigt, kardanartig allseits verschwenkbar und für alle Kameraauslösungen, z. B. für den Kameralauf, Lichtmessung usw., beidhändig bedienbar. Der erfindungsgemäße Kameragriff kann somit beim Wechseln der Schulterlage und der rechts- oder linksäugigen Durchblickrichtung ebenfalls in die Gegenrichtung geschwenkt werden. Dadurch daß der Kameragriff an der Frontseite des Kameragehäuses abnehmbar befestigt ist, werden Aufnahmen aus der Froschperspektive ermöglicht, da die Kamera ohne weiteres auf den Boden abstellbar ist. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kameragriffs ermöglicht ferner auch eine bequeme, nicht ermüdende Halterung der Kamera, die nicht /uletzt dadurch erreichbar ist, daß der Kameragriff verlängerbar ist.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielhaft erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Sucherlupc in Aufnahmeposition für rechtsäugigen Durchblick,
F i g. 2 für linksäugigen Durchblick,
F 1 g. 3 eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Kamera mit gestrichelt angedeuteten Einstellbarkeitcn für die Sucherlupe,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Kamera mit gestrichelt eingezeichneten verschiedenen Okulareinblieksrichtungen,
F i g. 5 eine Ansicht der Kamera von oben mit gestrichelt eingezeichneter Verschwcnkbarkeit des Okulars und
F i g. 6 ein Optik-Schema der erfindungsgemäßen Kamera.
Wie sich am besten aus Fig.4 ergibt, trägt das Kameragehäuse 1 an seiner Frontseite 2 das Aufnahme-Objektiv 3 und an seiner Rückseite 4 die Kassette 5. Die Unterseite des Kameragehäuses 1 bildet den Boden 6.
Der, wie F i g. b zeigt, von der Spiegelreflexeinriehtung 7 aus dem Aufnahmestrahlengang 8 abgespaltene Sucherstrahlengang 9. 10, 11, 12 tritt über eine innerhalb des Kameragehauses 1 angeordnete Umlenkcinrichiung 13 mittig (vgl. F i g. 6) oberhalb des Aufnahme-Objektivs 3 an der Frontseite 2 des Kameragehäusen 1 aus. Um den in der Mittelachse des Siicheraiistritts aus dem Kameragehäuse 1 liegenden Teil IO des Sucherstrahlengangs ist, wie sich am besten aus F i g. 3 ergibt, das Okular 14 mit Augenmuschel 15 /wischen der rech ten und der linken Kameraseile um 180" verschwenkbar.
Zwischen der linken Aufnahmeposition 16, die gestrichelt dargestellt ist, und der vollausgezogen dargestellten rechten Aufnahmeposition 17 des Okulars 14 sind beliebige Zwischenstellungen möglich, von welchen die Zwischenstellungen 18, 19 und die senkrechte Mittel-Stellung 20 für das Okular 14 gestrichelt dargestellt sind. Die senkrechte Mittelstellung 20 des Okulars 14 ist gleichzeitig die Verpackungsposition für die erfindungsgemäße Kamera. Es ist aus der Darstellung in F i g. 3 ohne weiteres ersichtlich, daß die erfindungsgcmäße Kamera sehr schmal gebaut ist und infolgedessen in der genannten Verpackungsstellung in einem schmalen Kamerakoffer untergebracht werden kann. Das hat wesentliche Vorteile, weil die Kamera dadurch nahe am Körper gehalten und leichter getragen werden kann, als das bei den bekannten breiten Kamerakoffern der Fall ist. die stets mit abgewinkeltem Arm getragen werden müssen.
Die Betrachtungslupe, welche das Okular 14 mit dem Kameragehäuse 1 verbindet, besitzt eine U-förmige Grundstellung, wie sich am besten aus F i g. 5 ergibt, und besteht aus dem Umlenk-Teil 21. dem Lupenschenkel 22 und dem Okular-Träger 23. Mittels des Umlenk-Teils 21 ist das Okular 14 um den in der Mittelachse des .Sucheraustritts aus der Frontseite 2 des Kameragehäuses 1 liegenden Teil 10 des Sucherstrahlenganges schwenkbar gelagert. In dem Umlenk-Teil 21 ist außerhalb des Kameragehäuses 1 eine erste Sucherstrahlengang-Umlenkeinrichtung 24 der schwenkbaren Suchereinrichtung angeordnet, welche die Sucherstrahlen um 90" ablenkt. Der Lupenschenkel 22 ist ein Schwenkarm, der gleichzeitig um seine mit dem entsprechenden Teil 11 des Sucherstrahlenganges zusammenfallende Achse (vgl. F i g. 6) drehbar ist.
Der Okular-Träger 23 ist ein Schwenkarm, der das Okular 14 aufnimmt und die Augenmuschel 15 trägt. Im Lupenschenkel 22 sind die folgenden Sucherstrahlen gang-lJmlenkeinrichtungen 25 untergebracht, die als mechanisch drehbare, eine Bilddrehung verhindernde Kompensationsmittel in Form eines Geradsicht-Prismas ausgebildet sind, welches mit einer gegenüber der Drehbewegung halbierten Geschwindigkeit angetrieben ist. In einem den Lupenschenkel 22 mit dem Okular-Träger 23 verbindenden Gelenk 26 ist eine letzte Sucherstrahlengang-Umlenkeinrichtung in Form eines bewegungs-kompensierten Spiegels 27 untergebracht.
welcher den Sucherstrahlengang zum Okulareinblick umlenkt. Der von der Spiegelreflexeinrichtung 7 der Kamera abgespaltene Sucherslraihlengang 9 bis 12 tritt also an der Frontseite 2 der Kamera mittig über dem Aufnahme-Objektiv 3 parallel zu dessen optischer Achse 8 nach vorne aus und wird mittels der dreiteiligen Sucherlupe 21, 22, 23 zum Okulareinblick 14, 15 nach hinten umgelenkt, wobei die gesamte, außerhalb der Kamera angeordnete Sucherlupe eine U-förmige Grundstellung einnehmen kann und mehrere Schwenkbzw. Drehbewegungen gestattet Die Lagerung des Umlenk-Teils 21 im Kameragehäuse 1 gestattet es, daß das Okular 14 mit der Augenmuschel 15 zwischen der rechten und linken Kameraseite verschwenkt werden kann. Die Drehbarkeil des Lupenschenkels 22 der Sucherlupe gestattet es, die aus F i g. 4 ersichtlichen Okulareinblickrichtungen einzustellen. Der das Okular 14 und die Augenmuschel 15 aufnehmende Okular-Träger 23 ist zwecks Anpassung der Augenmuschel an die Augenlage der Kopfbreite ausschwenkbar zum dreh- und schwenkbaren Lupenschenkel 22 der Sucherlupe gelagert, wie sich aus der gestrichelten Darstellung in F i g. 5 ergibt.
In dem Optik-Schema nach Fig.6 sind ferner der Film 28, das Bildfenster 29 und das optische Abbildungssystem 30 der Lupe von der Mattscheibe 31 zur Luftbildebene 32 dargestellt.
Der aus den F i g. 1 und 2 ersichtliche Kameragriff 33 ist entsprechend der jeweiligen Lupeneinstellung verschwenkbar, wie sich aus einem Vergleich zwischen F i g. 1 und 2 ergibt Er ist mittels eines Befestigungsschuhs 34 an der Frontseite 2 des Kameragehäuses 1 abnehmbar befestigt und kardanartig allseits verschwenkbar. Der Befestigungsschuh 34 dient gleichzeitig für das Kompendium. Wie sich aus den F i g. 1 und 2 ergibt, ist der Kameragriff 33 zweiteilig ausgebildet wobei die Teile 33' und 33" teleskopartig ausziehbar sind, so daß der Kameragriff 33 auch verlängerbar ist. Die Formgestaltung des Kameragriffs sowie die Anordnung aller Kameraauslösungen ist derart getroffen daß der Kameragriff beidhändig bedienbar ist wie dies gleichfalls aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht.
Aus den F i g. 4 und 5 ergibt sich schließlich ferner daß die Kassette 5 mit ihrer koaxialen Filmrollen-Anordnung in Breite und Höhe dem schlanken Aufbau des Kameragehäuses 1 angepaßt ist
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    L Laufbild-Spiegelreflexkamera mit Betrachtungslupe, bei welcher der von der Spiegelreflexeinrichtung aus dem Aufnahmestrahlengang abgespaltene Sucherstrahlengang mittig oberhalb des Aufnahme-Objektivs aus dem Kameragehäuse austritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sucheraustritt aus dem Kameragehäuse (1) an dessen Frontseite (2) erfolgt und um die Mittelachse (10) dieses Sucheraustritts der miUeIs wenigstens eines angelenkten. Lupenschenkels (22) und eines Okular-Trägers (23) nach hinten umgelenkte Okulareinblick (14, 15) der Betrachtungslupe zwischen der rechten und der linken Kameraseite verschwenkbar ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Okulareinolick (14, 15} um die Acnse (11) des Lupenschenkels (22) bis zu 360° drehbar ist und eine Bilddrehung verhindernde Kompensationsmittel in Form eines bewegungskompensierten Prismas (25) vorgesehen sind (vgl.
    A b b. 4.6).
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Sucherstrahlengang (9 bis 12) an der Frontseite (2) des Kameragehäuses (1) parallel /ur optischen Achse (8) des Aufnahme-Objektivs (3) austritt und der Okulareinblick (14, 15) mittels einer in ihrer Grundstellung U-förmigen, mehrfach gelenkigen Betrachtungslupe (21, 22, 23) derart einstellbar ist, daß er mittels der Gelenke sowohl den anatomischen Verhältnissen des Betrachters, z. B. Augenhöhe über der Schulter (Abb.3) und/oder Augenlage zur Kopfbreite (A b b. 5), als auch den Betrachtungserfordernissen, z. B. Froschperspektive (A b b. 4). anpaßbar ist.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine ungerade Anzahl von Reflektionsflächen in dem schwenkbaren Teil (21, 22, 23) der Betrachtungslupe.
  5. 5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen derart symmetrischen Aufbau der Kamera. d?ß in senkrechter Mittelstellung (20) der Betrachtungslupe (21, 22, 23) alle optischen Bauteile mit ihrer Symmetrieachse in einer Ebene angeordnet sind (vgl. Abb. 6).
  6. 6. Kamera nach einem der Ansprüche I bis 5 in Anwendung als Schulter-Kamera, dadurch gekennzeichnet, daß der Kameragriff (33) entsprechend der jeweiligen Lupenstellung verschwenkbar ist (Abb. 1,2).
  7. 7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kameragriff (33) an der Frontseite (2) des Kameragehäuses (1) abnehmbar befestigt ist. um zwei senkrecht aufeinander stehende Achsen schwenkbar, teleskopartig ausziehbar (33'. 33") und
    Γ alle Kameraauslösungen, z. B. für den Kameralauf, Belichtungsmessung usw., beidhändig bedienbar ist (A bb. 1.2).
    60
DE2200690A 1972-01-07 1972-01-07 Laufbild-Spiegelreflexkamera Expired DE2200690C3 (de)

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GB61273A GB1411333A (en) 1972-01-07 1973-01-04 Motion picture shoulder camera
IT19074/73A IT978044B (it) 1972-01-07 1973-01-05 Cinepresa a spalla
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DE2200690A1 DE2200690A1 (de) 1973-07-12
DE2200690B2 DE2200690B2 (de) 1975-01-30
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GB (1) GB1411333A (de)
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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
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