DE2200690C3 - Laufbild-Spiegelreflexkamera - Google Patents
Laufbild-SpiegelreflexkameraInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/18—Motion-picture cameras
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- G03B17/56—Accessories
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufbild-Spiegelrcflexkamera
mit Betrachtungslupe, bei welcher der von der Spiegelreflexeinrichtung aus dem Aufnahmestrahlcngang
abgespaltene Sucherstrahlengang mittig oberhalb des Aufnahme-Objektivs aus dem Kameragehäuse
austritt Derartige Kameras sind aus der FR-PS Γ3Ι8 665 und der US-PS 2 468 814 bekannt
Wenn derartige Laufbild-Sp.egelrenexkameras fur
Reportage-Aufnahmen Verwendung finden sollen ,st es Zweckmäßig, sie als Schuker-Filmkameras auszub-ldeaEme
Schulter-Kamera ist beispielswe.se aus der
US-PS 3 434 406 bekannt
Die meisten Schulter-Kameras sind, sofern es sich
nicht um Sonderanfertigungen handelt, alle fur rechtsten
Suchereinblick ausgebildet Für den Personen-SS der auf Grund linksäugiger Dominanz ment in
der Lage ist die für rechtsäugigen Suchereinblick geschaffenen
Filmkameras kompromißlos zu benutzen, sind bei vielen Kameras Zusatzeinrichtungen am
Markt, welche einen linksäugigen Suchereinblick gestatten
Diese bekannten Zusatzeinrichtungen fur l.nksäugigeKameraleute
bestehen entweder aus einer separat,
wechselbanm. längeren Sucherlupe die den
Augenabstand überbrückt um die Möglichkeit der
Undichtigkeit zu gewährleisten oder aus e.ner Zusatz-Verlängerung
mit Zwischenabbildung, die an d.e eingebaute Betrachtungslupe angeschlossen werden
kann In jedem Fall ist der Unterschied der l.nksaug.
*en Ausführung der Kamera gegenüber der rechtsäug,-gen
bei gleicher Bedien- und Haltemoglichkeit der Kamera
durch eine um den menschlichen Augenabstand verlängerte Okular-Position gekennzeichnet.
Bei Reportagen-Aufnahmen, insbesondere bei söge
nannten ,»heißen« Aufnahmen, wie Kriegsber.chterstat
tungen Revolulionsgeschehnissen od. dgl, ist der
Kameramann zum Schütze seines eigenen Lebens oft darauf angewiesen, mit dem anderen, nicht durch den
Kamerasucher blickenden Auge die Umweltvorgange um die eigentliche Aufnahmesituation herum zu beobachten.
Diese Möglichkeit ist bei den bekannten Kameras die in der Grundkonzeption für rechtsäug.gen
Sucherdurchblick ausgebildet sind, nur linksseitig gege
ben· das heißt bei rechtsäugig eingerichteten Kameras kam': der Kameramann nur mit dem linken Auge d.e
Umweltvorgänge betrachten. Bei den obenerwähnten, durch Zusatzeinrichtungen auf linksäugige Sucherbetrachtung
umgerüsteten Kameras verbleibt dem Kameramann fast keine Möglichkeit der Umweltbetrachtung,
weil dem nicht durch den Sucher blickenden Auge von der verlängerten Lupe mehr oder weniger die Sicht genommen
ist. ,ACU
Der Erfindung liegt infolgedessen die Aufgabe zugrunde
eine Filmkamera der eingangs geschilderten Art vorzuschlagen, die ohne Zusatzeinrichtungen und
ohne Behinderung bei der Umweltbetrachtung sowohl rechtsäugig als auch linksäugig gleich gut benutzt werden
kann.
Die Lösung der gestellten Aufgabe durch die Erfindung
besteht bei einer Filmkamera der eingangs geschilderten Art darin, daß erfindungsgemäß der
Sucheraustritt aus dem Kameragehäuse an dessen Frontseite erfolgt und um die Mittelachse dieses
Sucheraustritts der mittels wenigstens eines angelenkten Lupenschenkels und eines Okular Trägers nach
hinten umgelenkte Okulareinblick der Betrachtungslu pe zwischen der rechten und der linken Kameraseit«
verschwenkbar ist.
Eine derartige Filmkamera läßt sich sowohl rechts als auch linkshändig bedienen sowie halten. Sie sprich
nicht nur den Kameramann mit rechts- oder linksäugi ger Dominanz an, sondern auch einen viel größerei
Personenkreis, der ohne Schwierigkeiten gleich gut mi dem rechten oder linken Auge durch den Betrachtungs
iucher beobachten kann. Der hiermit verbundene Voreil
besteht in der gleich guten Möglichkeil, daß ein Cameramann kompromißlos sowohl mit dem rechten
ils auch mit dem linken Auge durch den Betrachtungsiucher beobachten kann, um dadurch je nach den Er-'ordernissen
die links- oder rechtsseitigen Umwehgeschehnisse unter Kontrolle halten zn können. Dieser
Vorteil soll an nachstehendem Beispiel illustriert werden:
Der Reportage-Kameramann hält die Kamerr auf ic
der rechten Schulter und blickt mit dem rechten Auge in die BetracMungslupe, wobei er die Kamera mit beiden
Händen halten und bedienen kann. Sein linkes Auge hat dabei keine Schwierigkeit, die linksseitigen
Umweltgeschehnisse unter Kontrolle zu halten. Ändert sich die Aufnahmesituation und wird es erforderlich,
Umweltereignisse rechts vom Aufnahmeobjekt zu kontrollieren, dann nimmt der Kameramann die Kamera
auf die linke Schulter, sieht mit dem linken Auge in die verschwenkte Betrachtungslupe und ka.m mit dem
rechten Auge die rechtsseitigen Umweltgeschehnisse verfolgen.
Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Kamera ist somit die Anordnung der Sucherlupe, die
mittig, vorzugsweise an der Frontseite der Kamera, oberhalb des Aufnahmeobjektivs schwenkbar aus der
Kamera herausgeführt ist, so daß man die Lupe beim Wechseln der Schulterlage um ihren frontseitigen
Drehpunkt nach rechts und links schwenken kann. Bei der oberhalb des Aufnahmeobjektivs in der Mitte des
Kameragehäuses schwenkbar angebrachten Lupe ergibt sich beim Schwenken von links nach rechts ein
weiterer Vorteil durch die Mittelstellung der Lupe. Wenn diese senkrecht nach oben steht, ist es möglich,
die dadurch sehr schmale Kamera in einem entsprechend schmalen Koffer unterzubringen, was bei den
vorbekannten Kameras mit starr montierten Lupen nicht möglich ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Okulareinblick
um die Achse des Lupenschenkels bis zu 360° drehbar und sind eine Bilddrehung verhindernde
Kompensationsmittel in Form eines bewegungs-kompensierten Prismas vorgesehen. Die mechanische Bev
egungs-Kompensation erfolgt in der Weise, daß das Piisma mit einer gegenüber der Drehbewegung haibierten
Geschwindigkeit angetrieben ist. Durch diese Drehbarkeit deu Okulareinblicks ist der Vorteil vermittelt,
daß die Okulareinblicksrichtung frei wählbar ist, so daß beispielsweise auch aus der Froschperspektive heraus
Filmaufnahmen gemacht werden können, indem die Kamera auf den Boden abgestellt und der Kameramann
bei senkrecht gestelltem Okulareinblick die S/ene von oben betrachtet. Damit sich bei der Veränderung
der Okulareinblicksrichtung nicht auch das Bild mitdreht, ist bei einer Veränderung der Okulareinblicksrichtung
gleichzeitig als Kompensationsmittel ein Prisma, wie oben erwähnt, angetrieben.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
tritt der Sucherstrahlengang an der Frontseite des Kameragehäuses parallel zur optischen Achse des Aufnahmeobjektivs
aus und ist der Okulareinblick mittels einer in ihrer Grundstellung U-förmigen, mehrfach gelenkigen
Betrachtungslupe derart umlenkbar, daß er mittels der Gelenke sowohl den anatomischen Verhältnissen
des Betrachters, z. B. Augenhöhe über der Schulter und/oder Augenlage zur Kopfbreite, als auch den
Betrachtungserfordernissen, z. B. Froschperspektive, anoaßbar ist. Damit auch bei einer Kamera nach dieser
Ausführungsform beim Wechseln der Schulterlage und damit der rechts- oder linksäugigen Durchblickrichtung
nebst Zwischenstellungen sich das Bild nicht mitdrehi,
ist innerhalb des dreh-·und schwenkbaren Lupenteils eine ungerade Anzahl von Reflektionsflächen vorgesehen.
Für die eingangs erwähnte schmale Bauweise der Kamera mit dem Vorteil der Unterbringungsmöglichkeit
in einem entsprechend schmalen Koffer ist eine Kamera besonders vorteilhaft, die derart symmetrisch
aufgebaut ist, daß in senkrechter Mittelstellung der Betrachtungslupe
alle optischen Bauteile in.einer Ebene angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Kamera wird entsprechend ihrer Aufgabenstellung noch dadurch vervollkommnet,
daß der Kameragriff entsprechend der jeweiligen Lupcnstellung verschwenkbar ist. In einer besonders vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung ist der Kameragriff an der Frontseite des Kameragehäuses
abnehmbar befestigt, kardanartig allseits verschwenkbar und für alle Kameraauslösungen, z. B. für den
Kameralauf, Lichtmessung usw., beidhändig bedienbar. Der erfindungsgemäße Kameragriff kann somit beim
Wechseln der Schulterlage und der rechts- oder linksäugigen Durchblickrichtung ebenfalls in die Gegenrichtung
geschwenkt werden. Dadurch daß der Kameragriff an der Frontseite des Kameragehäuses abnehmbar
befestigt ist, werden Aufnahmen aus der Froschperspektive ermöglicht, da die Kamera ohne weiteres
auf den Boden abstellbar ist. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kameragriffs ermöglicht ferner auch
eine bequeme, nicht ermüdende Halterung der Kamera, die nicht /uletzt dadurch erreichbar ist, daß der Kameragriff
verlängerbar ist.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielhaft
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Sucherlupc in Aufnahmeposition für rechtsäugigen Durchblick,
F i g. 2 für linksäugigen Durchblick,
F 1 g. 3 eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Kamera
mit gestrichelt angedeuteten Einstellbarkeitcn für die Sucherlupe,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Kamera mit gestrichelt eingezeichneten verschiedenen Okulareinblieksrichtungen,
F i g. 5 eine Ansicht der Kamera von oben mit gestrichelt eingezeichneter Verschwcnkbarkeit des Okulars
und
F i g. 6 ein Optik-Schema der erfindungsgemäßen Kamera.
Wie sich am besten aus Fig.4 ergibt, trägt das
Kameragehäuse 1 an seiner Frontseite 2 das Aufnahme-Objektiv 3 und an seiner Rückseite 4 die Kassette 5.
Die Unterseite des Kameragehäuses 1 bildet den Boden 6.
Der, wie F i g. b zeigt, von der Spiegelreflexeinriehtung
7 aus dem Aufnahmestrahlengang 8 abgespaltene Sucherstrahlengang 9. 10, 11, 12 tritt über eine innerhalb
des Kameragehauses 1 angeordnete Umlenkcinrichiung
13 mittig (vgl. F i g. 6) oberhalb des Aufnahme-Objektivs 3 an der Frontseite 2 des Kameragehäusen 1
aus. Um den in der Mittelachse des Siicheraiistritts aus
dem Kameragehäuse 1 liegenden Teil IO des Sucherstrahlengangs
ist, wie sich am besten aus F i g. 3 ergibt, das Okular 14 mit Augenmuschel 15 /wischen der rech
ten und der linken Kameraseile um 180" verschwenkbar.
Zwischen der linken Aufnahmeposition 16, die gestrichelt
dargestellt ist, und der vollausgezogen dargestellten rechten Aufnahmeposition 17 des Okulars 14 sind
beliebige Zwischenstellungen möglich, von welchen die Zwischenstellungen 18, 19 und die senkrechte Mittel-Stellung
20 für das Okular 14 gestrichelt dargestellt sind. Die senkrechte Mittelstellung 20 des Okulars 14
ist gleichzeitig die Verpackungsposition für die erfindungsgemäße
Kamera. Es ist aus der Darstellung in F i g. 3 ohne weiteres ersichtlich, daß die erfindungsgcmäße
Kamera sehr schmal gebaut ist und infolgedessen in der genannten Verpackungsstellung in einem schmalen
Kamerakoffer untergebracht werden kann. Das hat wesentliche Vorteile, weil die Kamera dadurch nahe
am Körper gehalten und leichter getragen werden kann, als das bei den bekannten breiten Kamerakoffern
der Fall ist. die stets mit abgewinkeltem Arm getragen werden müssen.
Die Betrachtungslupe, welche das Okular 14 mit dem Kameragehäuse 1 verbindet, besitzt eine U-förmige
Grundstellung, wie sich am besten aus F i g. 5 ergibt, und besteht aus dem Umlenk-Teil 21. dem Lupenschenkel
22 und dem Okular-Träger 23. Mittels des Umlenk-Teils
21 ist das Okular 14 um den in der Mittelachse des .Sucheraustritts aus der Frontseite 2 des Kameragehäuses
1 liegenden Teil 10 des Sucherstrahlenganges schwenkbar gelagert. In dem Umlenk-Teil 21 ist außerhalb
des Kameragehäuses 1 eine erste Sucherstrahlengang-Umlenkeinrichtung
24 der schwenkbaren Suchereinrichtung angeordnet, welche die Sucherstrahlen um 90" ablenkt. Der Lupenschenkel 22 ist ein Schwenkarm,
der gleichzeitig um seine mit dem entsprechenden Teil 11 des Sucherstrahlenganges zusammenfallende Achse
(vgl. F i g. 6) drehbar ist.
Der Okular-Träger 23 ist ein Schwenkarm, der das Okular 14 aufnimmt und die Augenmuschel 15 trägt. Im
Lupenschenkel 22 sind die folgenden Sucherstrahlen gang-lJmlenkeinrichtungen 25 untergebracht, die als
mechanisch drehbare, eine Bilddrehung verhindernde Kompensationsmittel in Form eines Geradsicht-Prismas
ausgebildet sind, welches mit einer gegenüber der Drehbewegung halbierten Geschwindigkeit angetrieben
ist. In einem den Lupenschenkel 22 mit dem Okular-Träger 23 verbindenden Gelenk 26 ist eine letzte
Sucherstrahlengang-Umlenkeinrichtung in Form eines bewegungs-kompensierten Spiegels 27 untergebracht.
welcher den Sucherstrahlengang zum Okulareinblick umlenkt. Der von der Spiegelreflexeinrichtung 7 der
Kamera abgespaltene Sucherslraihlengang 9 bis 12 tritt
also an der Frontseite 2 der Kamera mittig über dem Aufnahme-Objektiv 3 parallel zu dessen optischer
Achse 8 nach vorne aus und wird mittels der dreiteiligen Sucherlupe 21, 22, 23 zum Okulareinblick 14, 15
nach hinten umgelenkt, wobei die gesamte, außerhalb der Kamera angeordnete Sucherlupe eine U-förmige
Grundstellung einnehmen kann und mehrere Schwenkbzw. Drehbewegungen gestattet Die Lagerung des
Umlenk-Teils 21 im Kameragehäuse 1 gestattet es, daß
das Okular 14 mit der Augenmuschel 15 zwischen der rechten und linken Kameraseite verschwenkt werden
kann. Die Drehbarkeil des Lupenschenkels 22 der Sucherlupe gestattet es, die aus F i g. 4 ersichtlichen
Okulareinblickrichtungen einzustellen. Der das Okular 14 und die Augenmuschel 15 aufnehmende Okular-Träger
23 ist zwecks Anpassung der Augenmuschel an die Augenlage der Kopfbreite ausschwenkbar zum dreh-
und schwenkbaren Lupenschenkel 22 der Sucherlupe gelagert, wie sich aus der gestrichelten Darstellung in
F i g. 5 ergibt.
In dem Optik-Schema nach Fig.6 sind ferner der
Film 28, das Bildfenster 29 und das optische Abbildungssystem 30 der Lupe von der Mattscheibe 31 zur
Luftbildebene 32 dargestellt.
Der aus den F i g. 1 und 2 ersichtliche Kameragriff 33 ist entsprechend der jeweiligen Lupeneinstellung verschwenkbar,
wie sich aus einem Vergleich zwischen F i g. 1 und 2 ergibt Er ist mittels eines Befestigungsschuhs 34 an der Frontseite 2 des Kameragehäuses 1
abnehmbar befestigt und kardanartig allseits verschwenkbar. Der Befestigungsschuh 34 dient gleichzeitig
für das Kompendium. Wie sich aus den F i g. 1 und 2 ergibt, ist der Kameragriff 33 zweiteilig ausgebildet
wobei die Teile 33' und 33" teleskopartig ausziehbar sind, so daß der Kameragriff 33 auch verlängerbar ist.
Die Formgestaltung des Kameragriffs sowie die Anordnung aller Kameraauslösungen ist derart getroffen
daß der Kameragriff beidhändig bedienbar ist wie dies gleichfalls aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht.
Aus den F i g. 4 und 5 ergibt sich schließlich ferner
daß die Kassette 5 mit ihrer koaxialen Filmrollen-Anordnung in Breite und Höhe dem schlanken Aufbau des
Kameragehäuses 1 angepaßt ist
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- Patentansprüche:L Laufbild-Spiegelreflexkamera mit Betrachtungslupe, bei welcher der von der Spiegelreflexeinrichtung aus dem Aufnahmestrahlengang abgespaltene Sucherstrahlengang mittig oberhalb des Aufnahme-Objektivs aus dem Kameragehäuse austritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sucheraustritt aus dem Kameragehäuse (1) an dessen Frontseite (2) erfolgt und um die Mittelachse (10) dieses Sucheraustritts der miUeIs wenigstens eines angelenkten. Lupenschenkels (22) und eines Okular-Trägers (23) nach hinten umgelenkte Okulareinblick (14, 15) der Betrachtungslupe zwischen der rechten und der linken Kameraseite verschwenkbar ist.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Okulareinolick (14, 15} um die Acnse (11) des Lupenschenkels (22) bis zu 360° drehbar ist und eine Bilddrehung verhindernde Kompensationsmittel in Form eines bewegungskompensierten Prismas (25) vorgesehen sind (vgl.A b b. 4.6).
- 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Sucherstrahlengang (9 bis 12) an der Frontseite (2) des Kameragehäuses (1) parallel /ur optischen Achse (8) des Aufnahme-Objektivs (3) austritt und der Okulareinblick (14, 15) mittels einer in ihrer Grundstellung U-förmigen, mehrfach gelenkigen Betrachtungslupe (21, 22, 23) derart einstellbar ist, daß er mittels der Gelenke sowohl den anatomischen Verhältnissen des Betrachters, z. B. Augenhöhe über der Schulter (Abb.3) und/oder Augenlage zur Kopfbreite (A b b. 5), als auch den Betrachtungserfordernissen, z. B. Froschperspektive (A b b. 4). anpaßbar ist.
- 4. Kamera nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine ungerade Anzahl von Reflektionsflächen in dem schwenkbaren Teil (21, 22, 23) der Betrachtungslupe.
- 5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen derart symmetrischen Aufbau der Kamera. d?ß in senkrechter Mittelstellung (20) der Betrachtungslupe (21, 22, 23) alle optischen Bauteile mit ihrer Symmetrieachse in einer Ebene angeordnet sind (vgl. Abb. 6).
- 6. Kamera nach einem der Ansprüche I bis 5 in Anwendung als Schulter-Kamera, dadurch gekennzeichnet, daß der Kameragriff (33) entsprechend der jeweiligen Lupenstellung verschwenkbar ist (Abb. 1,2).
- 7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kameragriff (33) an der Frontseite (2) des Kameragehäuses (1) abnehmbar befestigt ist. um zwei senkrecht aufeinander stehende Achsen schwenkbar, teleskopartig ausziehbar (33'. 33") undΓ alle Kameraauslösungen, z. B. für den Kameralauf, Belichtungsmessung usw., beidhändig bedienbar ist (A bb. 1.2).60
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE2200690A DE2200690C3 (de) | 1972-01-07 | 1972-01-07 | Laufbild-Spiegelreflexkamera |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2200690A DE2200690C3 (de) | 1972-01-07 | 1972-01-07 | Laufbild-Spiegelreflexkamera |
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|---|---|
| DE2200690A1 DE2200690A1 (de) | 1973-07-12 |
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| DE2200690C3 true DE2200690C3 (de) | 1975-09-11 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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| GB (1) | GB1411333A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4107577C1 (de) * | 1991-03-07 | 1992-09-03 | Arnold & Richter Cine Technik Gmbh & Co Betriebs Kg, 8000 Muenchen, De |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS551098Y2 (de) * | 1974-07-23 | 1980-01-12 | ||
| FR2591684A1 (fr) * | 1985-12-13 | 1987-06-19 | Aaton Sa | Dispositif limitant l'amplitude du debattement angulaire d'un organe pivotant autour d'un axe |
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1972
- 1972-01-07 DE DE2200690A patent/DE2200690C3/de not_active Expired
-
1973
- 1973-01-04 FR FR7300268A patent/FR2174515A5/fr not_active Expired
- 1973-01-04 GB GB61273A patent/GB1411333A/en not_active Expired
- 1973-01-05 IT IT19074/73A patent/IT978044B/it active
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| DE4107577C1 (de) * | 1991-03-07 | 1992-09-03 | Arnold & Richter Cine Technik Gmbh & Co Betriebs Kg, 8000 Muenchen, De |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT978044B (it) | 1974-09-20 |
| DE2200690A1 (de) | 1973-07-12 |
| FR2174515A5 (de) | 1973-10-12 |
| DE2200690B2 (de) | 1975-01-30 |
| GB1411333A (en) | 1975-10-22 |
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