DE2200187A1 - Vorrichtung zum lagegenauen Schnellaufspannen von flexiblen Druckplatten und Zylinderaufzuegen - Google Patents
Vorrichtung zum lagegenauen Schnellaufspannen von flexiblen Druckplatten und ZylinderaufzuegenInfo
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Description
Vorrichtung zum lagegenauen Schnellaufspannen
von flexiblen Druckplatten und Zylinderaufzügen
von flexiblen Druckplatten und Zylinderaufzügen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lagegenauen
Schnellaufspannen von flexiblen Druckplatten auf den Platten- bzw. Formzylinder und zum lagegenauen Schnellaufspannen von Zylinderaufzügen auf Gummi- und/oder Druckzylinder von Druckmaschinen, in dem im Zylinderkanal zwei auf Profilen annähernd in Ümfangsrichtung verschiebbare Spannschienen angeordnet sind.
Schnellaufspannen von flexiblen Druckplatten auf den Platten- bzw. Formzylinder und zum lagegenauen Schnellaufspannen von Zylinderaufzügen auf Gummi- und/oder Druckzylinder von Druckmaschinen, in dem im Zylinderkanal zwei auf Profilen annähernd in Ümfangsrichtung verschiebbare Spannschienen angeordnet sind.
Bei Bogenrotationsdruckmaschinen ist der Trend zu größeren Formaten und Mehrfärbenmaschinen genauso unverkennbar wie
die Bemühungen, die Vorbereitungs- und Hilfszeiten für das eigentliche Drucken einerseits zu verkürzen, andererseits
aber die Qualität der Drucke ständig zu erhöhen. Wesentlichen Anteil an den genannten Kriterien hat die Herstellung und die Aufspannung der flexiblen Druckplatten, so daß die Druckmaschinenhersteller ihr Hauptaugenmerk mit auf dieses Gebiet lenkten, was sich unter anderem in einer Vielzahl
vorgeschlagener Lösungen ausweist.
die Bemühungen, die Vorbereitungs- und Hilfszeiten für das eigentliche Drucken einerseits zu verkürzen, andererseits
aber die Qualität der Drucke ständig zu erhöhen. Wesentlichen Anteil an den genannten Kriterien hat die Herstellung und die Aufspannung der flexiblen Druckplatten, so daß die Druckmaschinenhersteller ihr Hauptaugenmerk mit auf dieses Gebiet lenkten, was sich unter anderem in einer Vielzahl
vorgeschlagener Lösungen ausweist.
Eine gleiche Bedeutung kommt der Aufspannung von Zylinderaufzügen auf die Gummi- und/oder Druckzylinder von Druckmaschinen
zu.
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Bekannt ist ein Verfahren zum Spannen biegsamer Druckplatten
auf dem Formzylinder von Bogenrotations-Druckmaschinea ,bei
denen die Druckplatten mit Paßlöchern versehen sind, die mit auf Spannschienen angeordneten Paßstiften genau übereinstimmen.
Die an beiden Enden mit zum Druckanfang festgelegten Paßlöchern versehene Druckplatte wird auf den Paßstifte tragenden
Spannschienen festgeklemmt und danach an beiden Enden gleichzeitig zum Formzylinder lagegenau gespannt. Eine zentrale
Spannwelle trägt exzentrische Ringe, die über eine Getriebekette mit den Spannschienen verbunden sind und in Umfangsrichtung
verschoben werden (DWP 69615)· Ein derartiges Verfahren und die dazugehörige Vorrichtung haben
den Nachteil, daß ein durchgängiges Paßlochsystem von der Reprofotografie über die Montage, die Kopie bis zur Druckplatte
und dem Plattenzylinder vorhanden sein muß, was einen großen Aufwand an Zusatzgeräten und Einrichtungen erfordert·
nachteilig ist weiterhin, daß keine Möglichkeit besteht, im Druck auftretende Toleranzfehler durch die Korrektur der Platte
auszugleichen und die Druckeinsatzlinie der Platte·mit der Druckeinsatzlinie der Maschine ohne langes Probieren in Übereinstimmung
zu bringen· Längenabweichungen der Druckplatte
können ebenfalle nicht berücksichtigt werden. Nachteilig ist
auch, daß die Plattenspannung von Hand festgelegt wird und für verschiedene Materialien schwer differenziert werden kann und
ein im Betrieb durch Walken auftretendes Nachlassen der Spannung nicht berücksichtigt werden kann.
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Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen nur die hintere Spannschiene verschoben wird. Über ein Schneckengetriebe
wird eine zentrale Stellwelle verschoben, auf der mittels Federn Zahnräder angeordnet sind, die in eine Verzahnung
der Spannleiste eingreifen. Nachdem die Spannleiste bis in eine bestimmte Stellung verschoben und die Druckplatte gespannt
wurde, wird sie fixiert und durch weiteres Drehen des Schneckengetriebes auf Grund der Federn ein Ausgleich
von Unebenheiten in der Druckplatte vorgenommen. Die Spannleisten können über eine andere Stellwelle und ein dazugehöriges
Schneckengetriebe mittels einer axial verschiebbaren C-ewindemutter axial und auf Grund der Lagerung der Spannleisten
in schrägen Hüten in Umfangsrichtung verschoben werden. Die jeweilige Stellung kann an einer Skala abgelesen
werden.
lach einer anderen Variante ist im Zylinderkanal drehbar ein
zweiarmiger Hebel gelagert, der über ein Schneckengetriebe verdreht werden kann und die Spannleisten gegenläufig axial
und auf Grund der obengenannten Lagerung in Umfangsrichtung verstellt (Fr-P 1523531).
Derartige Vorrichtungen haben den Nachteil, daß eine exakte Einstellung der Ausgangspositionen der Spannschienen nicht
möglich ist, da die Axialverschiebung mit der Umfangsverschiebung nur gekoppelt erfolgen kann. Nachteilig ist auch,
daß die Veränderung der Vorspannung für verschiedene Plattenmaterialien kompliziert und schwer kontrollierbar ist.
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Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen in den vorderen Spannschienen'Paßstifte angeordnet sind, an die halbkreisförmige
Ausstanzungen der Plattenvorderkante angelegt werden (DB-OF 1805204).
Derartige Vorrichtungen haben den oben beschriebenen Nachteil von Paßstiften·
Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen in den vorderen Spannschienen Löcher vorgesehen sind, durch die Paßstifte
gesteckt werden, die in die Paßlöcher der Druckplatte ragen und nach dem Klemmen der Druckplatte entfernt werden· An den
beiden Spannschienen sind Meß- und Stellzapfen angeordnet, an die die hintere Druckplattenkante angelegt wird (US-P
3151553).
Auch diese Vorrichtungen haben den oben beschriebenen Nachteil von Paßstiften und das lagegenaue Fixieren ist sehr aufwendig·
Bei dem Trend Bogenrotationsdruckmaschinen für immer größere
Formate herzustellen, wirkt sich der Nachteil aller bekannten Spannsysteme für Zylinderaufzüge, daß sich die Spannwellen
oder gleichartige Elemente durchbiegen und verdrehen, besonders nachteilig aus. Diese schädlichen Durchbiegungen und Verdrehungen
führen zu partiellen Spannungsunterschieden der Zylinderaufzüge und dadurch zu Druckschwierigkeiten, beispielsweise
unscharfer Ausdruck durch Walken und Schieben der Aufzüge und Druckunterbrechungen durch häufiges Nachspannen der Aufzüge»
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Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu finden, mit deren Hilfe die Vorbereitungs- und Hilfszeiten für das Aufspannen
flexibler Druckplatten und Zylinderaufzüge verkürzt werden können, die Druckplatten in genau definierten Lagen
rationell und schnell zu spannen und Korrekturmöglichkeiten vorhanden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu finden, bei der ausgehend von einer exakten Nullage der
vorderen Spannschiene eine lagegenaue Ausrichtung der Druckplatte und Zylinderaufzüge und eine Schnellspannung mit zentralen
Spannmitteln erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird da» für das lagegenaue Schnellaufspannen,
von flexiblen Druckplatten dadurch erreicht, daß eine hintere Spannschiene mittels eines Schwinghebelgetriebes, bestehend
aus auf einer Zentralspannwelle angeordneten Exzentern und einerseits an den Exzentern und andererseits an der hinteren
Spannschiene angelenkten Schwinghebeln verschiebbar und eine vordere Spannschiene durch Justierbolzen in einer Hullage
fixierbar angeordnet sind.
Das erfindungsgemäße lagegenaue Schnellaufspannen von Zylinderaufzügen
wird dadurch erreicht, daß im Zylinderkanal des Druckzylinders oder des Gummizylinders eine feste vordere
Spannschiene zum Klemmen der Aufzugsvorderkante eines Zylinderaufzuges und eine hintere Spannschiene mittels eines
Schwinghebelgetriebes oder eines Ziehkeilgetriebes zum Klemmen der Aufzugshinterkante des Zylinderaufzugs verschiebbar
angeordnet sind.
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Beide Varianten sind dadurch näher gekennzeichnet, daß zwischen dem Exzenter und dem Schwinghebel zur Vermeidung
einer Überbelastung einer Druckplatte bzw· des Aufzugs und zu deren selbsttätiger Nachspannung während des Maschinenlaufs
eine in ihrer Vorspannkraft einstellbare Feder angeordnet ist und zwischen den Schwinghebeln bzw. dem Ziehkeil
und der hinteren Spannschiene verschiebbar ein Spannwinkel angeordnet ist, wobei nach einer speziellen Ausführungsform
der Schwinghebel als mittels eines Stellexzenters und einer Spannfeder in seiner Vorspannkraft einstellbarer
Kniehebel ausgebildet ist. Eine andere erfindungsgemäße Variante ist dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Spannschiene
mittels eines Ziehkeilgetriebes, bestehend aus einem in axialer Richtung verschiebbaren Ziehkeil und drehbeweglich
an der hinteren Spannschiene angeordneten Rollen verschiebbar und eine vordere Spannschiene durch Justierbolzen in einer
Nullage fieierbar angeordnet sind. Ausführungsformen beider
Varianten für die Druckplattenspannung sind dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der vorderen Spannschiene und der hinteren
Spannschiene zum selbsttätigen Rückführen der Spannschienen in ihre Ausgangslagen Druckfedern angeordnet sind
und daß in der vorderen Spannschiene mit ihrer Vorderkante mit der Nullage übereinstimmende, für die Anlage der Druckplattenvorderkante
bestimmte Anlegmarken und/oder ein für die Anlage einer sqhlitzförmigen Aussparung der Druckplattenvorderkante
bestimmter Paßstift angeordnet sind und in der hinteren Spannschiene ein für die Anlage einer schlitzförmigen Aussparung
der Druckplattenhinterkante bestimmter Paßstift ange-
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ordnet ist und daß als Angriffspunkt für die Schwinghebel "bzw· die Spannwinkel an den Spannschienen Stellschrauben,
die eine partielle Einstellung ermöglichen, angeordnet sind und daß an den Spannschienen in Paßstifte eingreifende
federnde Führungsstifte angeordnet sind, wobei nach einer anderen Ausführungsform die für die Spannbewegung der hinteren
Spannschiene vorgesehenen Spannmechanismen und/oder an der vorderen Spannschiene angeordnet sind.
Der Exzenter ist vorzugsweise als Kurvenscheibe bzw. der Ziehkeil mit zuerst großem und dann kleinerem Anstieg, der
in einem Radius ausläuft, ausgebildet. Der Antrieb des Ziehkeils erfolgt dadurch, daß an dem Ziehkeil eine durch eine
in einer Kanalseitenwand angeordnete Gröbsteigungsmutter und
eine in diese eingreifende Feinsteigungsmutter angetriebene
Antriebsstange angeordnet ist, wobei zwischen der Antriebsstange und der Feinsteigungsmutter zur Vermeidung einer Überbelastung
einer Druckplatte und zu deren selbsttätiger Nachspannung während des Maschinenlaufs in ihrer Vorspannkraft
einstellbare Spannfeder angeordnet ist· Neben den Vorteilen für die Druckplatten- und Aufzugsspannung
ist es besonders vorteilhaft, daß für alle Spannsysteme, d.h. für die des Plattenzylinders, des Gummizylinders und des Druckzylinders
gleiche Antriebs- und Bediensysteme verwendet werden können· Neben der vorteilhaften Fertigung wird auch die Bedienung
dadurch wesentlich vereinfacht·
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«Μ Q 4M«
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der dazugehörigen Zeichnung zeigen Fig. 1 die Prinzipskizze einer Zweifarbenoffsetmaschine,
Pig, 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung für die Druckplattenspannung
mit einem Schwinghebelgetriebe,
Fig. 3 die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 2 unter
Zwischenschaltung eines Spannwinkels,
Fig. 4 die erfindungsgemäße Vorrichtung für die Druckplattenspannung
mit einem Kniehebelgetriebe,
Fig. 5 die erfindungsgemäße Vorrichtung für die Druckplattenspannung
mit einem Ziehkeilgetriebe,
Fig. 6 eine Einzelheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 7 eine Einzelheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 8 die Prinzipskizze des erfindungsgemäßen Paßsystems für die Druckplattenspannung,
Fig. 9 die erfindungsgemäße Vorrichtung nach ^'ig. 2,
ausgebildet zum Bewegen der vorderen und hinteren Spannschiene,
Fig. 10 eine Aus führung s form der erfindungsgeinäßen Vorrichtung
für eine Aufzugsspannung in einem Druckzylinder und
Fig.11 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung für die Aufzugsspannung in einem Gummizylinder.
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.. 9 —
Bei der im Ausführungsbeispiel dargestellten Zweifarbenoffsetmaschine
gelangen die zu bedruckenden Bogen von der Anlage 29 über den Anlegtisch 30 in das Druckwerk 31 und
über Zwischentrommeln 35 auf den Druckzylinder 28, Die Druck-
farbe wird vom Farbwerk 26 auf die auf dem Plattenzylinder befestigte Druckplatte übertragen. Die Farbe wird dann über
den Gummizylinder 27 auf den auf dem Druckzylinder 28 befindlichen Bogen übertragen. Über Übergäbetrommeln 33 wird
der Bogen dann in das Druckwerk 32 geleitet, in dem sich mit einer anderen Farbe der gleiche Vorgang wiederholt. Danach
wird der mit zwei Farben bedruckte Bogen in die Auslage 34 geleitet und abgelegt.
In Fig. 2 befinden sich in dem Zylinderkanal 3 des Plattenzylinders
2 die vordere Spannschiene 8 und die hintere Spannschiene 4» die auf nicht dargestellten Parallelführungen in
tangentialer oder annähernd tangentialer Richtung verschoben werden können. In den Spannschienen 4» 8 werden die Druckplattenvorderkante
19 und die Druckplattenhinterkante 24 durch nicht näher dargestellte bekannte Klemmeinrichtungen
geklemmt. Dazu wird die vordere Spannschiene 8 durch Justierbolzen 9, die sich an der Zylinderkanalwand 36 abstützen, so
im Zylindericanal 3 verschoben, daß die Vorderkante 18 der Anlegmarken
20 mit der Nullage 0 übereinstimmt. An diese Vorderkante 18 der Anlegmarken 20 wird die Druckplattenvorderkante
19 angelegt und die Druckplatte 1 geklemmt. Danach wird die Druckplattenhinterkante 24 in die hintere Spannschiene 4.ein-
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geführt und geklemmt. Über eine Zentralspannwelle 5 wird ein Exzenter 6 bzw. eine Kurvenscheibe 6 verdreht. Dieser Exzenter
6 bzw. die Kurvenscheibe 6 ist so ausgebildet, da3 am Anfang des Spannweges eine große Steigung und später eine kleinere
wirksam wird, die in einem Radius ausläuft. An den Exzenter 6 greift ein Schwinghebel 7 an, dessen anderes ünde an in der
hinteren Spannschiene 4 angeordnete Spannschrauben 37 angreift und damit die hintere Spannschiene 4 so verschiebt, daß die
Druckplatte 1 fest auf den Umfang des Plattenzylinders 2 gespannt ist. Zur Regulierung der Spannung der Druckplatte 1
und um ein selbsttätiges Nachspannen der Druckplatte 1 während des Betriebes zu ermöglichen, ist zwischen dem Exzenter und
dem Schwinghebel 7 eine Feder 12 mit dem JJachspann?/eg η angeordnet.
Um die hintere Spannschiene 4 wieder in die Ausgangslage zurückzuführen, ist zwischen den Spannschienen 4» 8 eine
Druckfeder 17 angeordnet.
In Fig. 3 ist die gleiche Vorrichtung wie in Fig. 2 dargestellt,
wobei die hintere Spannschiene 4 auf einem Spannwinkel 13 angeordnet ist, der in der oben beschriebenen Parallelführung bewegbar
ist und der durch den gleichen Schwinghebelantrieb 5» 6, 7 bewegt wird.
Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung ähnlich der in Fig. 3 dargestellten, wobei der Antrieb als Kniehebelantrieb
5, 6, 16 mit dem Kniehebel 16 ausgebildet ist. Die oben beschriebene
Regulierung der Spannung und das selbsttätige Nachspannen der Druckplatte 1 erfolgt hierbei über einen Stellexzenter
14 und eine Spannfeder 15.
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In l''ig» 5, 6 und 7 ist eine andere Ausfiihrungsform dargestellt.
In axialer Richtung des Plattenzylinders 2 erstreckt sich ein Ziehkeil 10, der über den in flig. 7 dargestellten
Antrieb bewegt wird. An dem Spannwinkel 13 sind Rollen 11 angelenkt, die in keilförmige Ausnehmungen 38 des Ziehkeils
10 eingreifen. Wird der Ziehkeil in axialer Richtung bewegt, so v/erden die Rollen 11 nach innen gedruckt und damit der
Spannwinkel 13 und die darauf befestigte hintere Spannschjme
4 in tangentialer Richtung bewegt. Das Öffnen geschieht durch Ruckbewegen des Ziehkeils 10.
In -Fig. 7 ist der Antrieb des Ziehkeilgetriebes dargestellt.
In der Kanalseitenwand befindet sich ein Grobgewinde, in das eine GrobSteigungsmutter 41 eingreift. Diese Grobsteigungsinutter
41 besitzt innen ein Peingewinde, in das eine Feinst eigungsnutt er 42 eingreift. Diese Peinsteigungsmutter 42
ist drehbeweglich auf einer Antriebsstange 40 angeordnet, die am Ziehkeil 10 befestigt ist. Auf der anderen Seite der Antriebsstange
40 ist eine Spannfeder angeordnet, die die gleiche Wirkung wie die oben beschriebenen Federn hervorruft.
Zu Beginn des Spannvorgangs wird ein Schlüssel in beide Muttern 41, 42 gesteckt und beide verdreht· über die
Spannfeder 43 wird dadurch der Ziehkeil verschoben bis die Platte gleichmäßig am Plattenzylinder 2 anliegt. Danach wird
der Schlüssel 45 etwas zurückgezogen und der Rest des Spannweges nur über die Feinsteigungsmutter 42 zurückgelegt.
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In Fig. 8 ist das erfindungsgemäße Einpaßsystem in einem Aueführungsbeispiel dargestellt. Die zur Druckeinsatzlinie
39 parallel geschnittene Druckplattenvorderkante 19 wird an die in der vorderen Spannschiene 8 angeordneten Anlegmarken
20, d.h. deren Vorderkante 18 angelegt und damit in Umfangsrichtung ausgerichtet. Die axiale Ausrichtung erfolgt
durch das Einpassen eines in der vorderen Spannschiene 8 angeordneten Paßstiftee 22 in eine schlitzförmige Aussparung
21 der Druckplattenvorderkante. Diese Ausrichtung wird unterstützt durch das Einpassen eines in der hinteren Spannschiene
4 angeordneten Paßstiftes 25 in eine schlitzförmige Aussparung 23 der Druckplattenhinterkante 24. Die genannten
schlitzförmigen Aussparungen 21, 23 sind rechtwinklig zur
Druckplattenvorderkante 19 angeordnet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch für alle anderen Paßsysteme verwendet
werden, ist aber am effektivsten mit dem beschriebenen Paßsystem, bei dem Montage und Kopie in bekannter V/eise mit den
vorhandenen Ausrüstungen der Druckerei erfolgen können.
i*ig. 9 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung nach dem in
Pig. 2 dargestellten System, wobei sowohl die vordere Spannschiene 8 als auch die hintere Spannschiene 4 zum Platten-Spannen
tangential durch ein Schwinghebelgetriebe 5$ 6f 7
bewegt werden« Analog können auch bei den anderen Aueführungebeispielen
beide Spannschienen 4» 8 zum Plattenspannen benutzt werden·
In Fig. 10 und 11 sind Ausführungebeispiele für eine erfindungsgemäße
Aufzugsspannvorrichtung dargestellt.
209833/0648 .13.
Im Zylinderkanal 3 eines Druckzylinders 28 befindet sich an der in Bewegungsrichtung des Druckzylinders 28 vorderen
Zylinderkanalwand 36 eine vordere Spannschiene 8, die fest
angeordnet ist· In dieser vorderen Spannschiene'8 wird die Aufsugsvorderkante 49 des Zylinderaufzugs 46 geklemmt. Manuell
oder mittels einer geeigneten Andrückvorrichtung wird der Zylinderaufzug 46 um den Druckzylinder 28 gelegt und die
Aufzugshinterkante 47 des Zylinderaufzugs 46 in der hinteren
Spannschiene 4 geklemmt. Diese hintere Spannschiene 4 ist in unmittelbarer Mhe der in Bewegungsrichtung des Druckzylinders
28 hinteren Kanalwand 36 angeordnet. Die hintere Spannschiene 4 ist auf einem Spannwinkel 13 angeordnet, der seinerseits
annähernd in Umfangsrichtung bewegbar ist. Über ein Schwinghebelgetriebe, beispielsweise ausgebildet als-Kniehebelgetriebe
16, das über einen Exzenter 6 angetrieben wird, wird mittels eines in den Spannwinkel 13 eingreifenden Hebelarms
der Spannwinkel 13 und damit die hintere Spannschiene 4 in Umfangsrichtung verschoben und damit der Zylinderaufzug 46
fest auf dem Zylindermantel aufgespannt. Zur sicheren Führung des Spannwinkels 13 ist im Zylinderkanal 3 über dem Spannwinkel
13 ein Führungskloben 48 angeordnet. Fig. 11 zeigt einen Gummizylinder 27, in dessen Zylinderkanal
3 die gleichen Spannmittel 8, 4, 13 und 48 angeordnet sind
wie im Zylinderkanal 3 des Druckzylinders 28, Der Antrieb des
Spannwinkels 13 erfolgt hier über ein Ziehkeilgetriebe mittels de» Ziehkeil 10 mit dem Spannwinkel 13 verbindender Rollen
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Claims (1)
- Patentansprüche · CLOKJ \O It) Vorrichtung zum lagegenauen Schnellaufspannen von flexiblen Druckplatten auf den Platten- bzw. Formzylinder von Druckmaschinen, in dem im Zylinderkanal zwei auf Profilen annähernd in Umfangsrichtung verschiebbare Spannschienen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine hintere Spannschiene (4) mittels eines Schwinghebelgetriebes, bestehend aus auf einer Zentralspannwelle (5) angeordneten Exzentern (6) und einerseits an den Exzentern (6) und andererseits an der hinteren Spannschiene (4) angelenkten Schwinghebeln (7) verschiebbar und eine vordere Spannschiene (8) durch Justierbolzen (9) in einer Nullage (0) fixierbar angeordnet sind·2, Vorrichtung zum lagegenauen Schnellaufspannen von flexiblen Druckplatten auf den Platten- bzw. Formzylinder von Druckmaschinen, in dem im Zylinderkanal zwei auf Profilen annähernd in Umfangsrichtung verschiebbare Spannschienen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Spannschiene (4) mittels eines Ziehkeilgetriebes, bestehend aus einem in axialer Richtung verschiebbaren Ziehkeil (10) und drehbeweglich an der hinteren Spannschiene (4) angeordneten Rollen (11) verschiebbar und eine vordere Spannschiene (8) durch Justierbolzen (9) in einer Nullage (0) fixierbar angeordnet sind,209833/06483. Vorrichtung zum lagegenauen Schnellaufspannen von Zylinderaufzügen auf Gummizylindern und Druckzylindern von Druckmaschinen, in denen im Zylinderkanal zwei Spannschienen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Zylinderkanal (3) des Druckzylinders (28) oder des Gummizylinders (27) eine feste vordere Spannschiene (8) zum Klemmen der Aufzugsvorderkante (49) eines Zylinderaufzuges (46) und eine hintere Spannschiene (4) mittels eines Schwinghebelgetriebes oder eines Ziehkeilgetriebes zum Klemmen der Aufzugshinterkante (47) des Zylinderaufzüges (46) verschiebbar angeordnet sind.4· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Exzenter (6) und dem Schwing* hebel (7) zur Vermeidung einer Überbelastung einer Druckplatte (1) bzw, des Zylinderaufzuges (46) und zu deren selbsttätiger ITachspannung während des Maschinenlaufs in ihrer Vorspannkraft einstellbare Federn (12) angeordnet sind·5· Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3t dadurch gekennzeichnet, äaß zwischen den Schwinghebeln (?) bzw. dem Ziehkeil (10) und der hinteren Spannschiene (4) verschiebbar ein Spannwiakel (13) angeordnet ist#209833/06406. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (7) als mittels eines Stellexzenters (14) und einer Spannfeder (15) in seiner Vorspannkraft einstellbarer Kniehebel (16) ausgebildet ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der vorderen Spannschiene (8) und der hinteren Spannschiene (4) zum selbsttätigen Rückführen der Spannschienen (4f 8) in ihre Ausgangslagen Druckfedern (17) angeordnet sind.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der vorderen Spannschiene (8) mit ihrer Vorderkante (18) mit der Nullage (0) übereinstimmende, für die Anlage der Druckplattenvorderkante (19) bestimmte Anlegmarken (20) und/oder ein für die Anlage iiner schlitzförmigen Aussparung (21) der Druckplattenvorderkante (19) bestimmter Paßstift (22) angeordnet sind.9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der hinteren Spannschiene (4) ein fttr die Anlage einer schlitzförmigen Aussparung (23) der Druckplattenhinterkante (24) bestimmter Paßstift (25) angeordnet ist.209833/064810. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4 "bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Spannbewegung der hinteren Spannschiene (4) vorgesehenen Spannmeclianismen und/oder an der vorderen Spannschiene (8) angeordnet sind.11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Angriffspunkt für die Schwinghebel (7) bzw, die Spannwinkel (13) an den Spannschienen (4, 8) Spannschrauben (37), die eine partielle Einstellung ermöglichen, angeordnet sinde12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Spannschienen (4, 8) in Profile eingreifende federnde Führungsstifte angeordnet sind·13* Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (6) als Kurvenscheibe baw· der Ziehkeil (10) mit suerst großem und dann kleinerem Anstieg, der in einer Rast ausläuft, ausgebildet ist.14. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Ziehkeil (10) eine durch eine in einer Kanalseitenwand (44) angeordnete GrobSteigungsmutter (41) und eine in diese eingreifende Feinsteigungsmutter (42) angetriebene, für die Bewegung des Ziehkeils (10) bestimmte Antriebsstange (40) angeordnet ist«209833/064815· Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Antriebsstange (40) und der Feinsteigung3mutter (42) zur Vermeidung einer wberbelastung einer Druckplatte (1) und zu deren selbsttätiger ITachspannung während des i.iaocbinenlaufB in ihrer Vorspannkraft einstellbare Spannfeder (43) angeordnet ist β209833/0648
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