DE2200183A1 - Aufpralldaempfer fuer strassenleitplanken - Google Patents
Aufpralldaempfer fuer strassenleitplankenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0453—Rails of materials other than metal or concrete, e.g. wood, plastics; Rails of different materials, e.g. rubber-faced metal profiles, concrete-filled steel tubes
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Description
- Aufpralldämpfer für Straßenleitplanken Die Erfindung betrifft einen Aufpralldämpfer, der an Straßenleitplanken angebracht ist, insbesondere aber auch noch nachträglich leicht angebracht werden kann.
- Der der Erfindung gemäße Aufpralldämpfer bezweckt, bereits als Einzelstück eine Verminderung der kinetischen Energie eines auf die damit ausgerüstete Leitplanke auftreffenden Fahrzeuges zu erreichen, durch die Mehrzahl der Aufpralldämpfer jedoch das Fahrzeug mit einer solchen Verzögerung abzubremsen, daß die möglichen Schäden, insbesondere die Personenschäden begrenzt werden.
- Es ist bekannt, daß bei einem Aufprallen eines Fahrzeuges auf die in Deutschland allgemein üblichen Straßenleitplanken infolge deren biegesteifer Ausführung bereits geringe Geschwindigkeiten genügen, um hohe Verformungskräfte auszulösen, die größere Karosserie-Deformationen zur Folge haben. Dabei nimmt die Verzögerung extrem hohe Werte an, so daß nicht mit Sicherheitsgurten angeschnallte Fahrzeuginsassen gegen die Karosserie bzw. durch die Fenster oder bei ausspringenden Türen durch diese auf die Straße geschleudert werden.
- Die in Deutschland übliche Leitplanke besteht aus einem Stahlblech-Profil von 3mm Stärke und einer Profilhöhe von 310 mm und ist in Abständen von hormal 4000 mm an einem in den Boden gerammten Profilstahl befestigt.
- Diese Ausführung hat ein hohes Widerstandsmoment, ist also, wie bereits gesagt, hochgradig biegesteif und wirkt beim Aufprallen eines Fahrzeuges wie ein starres Hindernis.
- Zur Vermeidung der vorgenannten Nachteile sind verschiedene Vorschläge gemacht und Versuche unternommen worden.
- Der einzigste'Vorschlag, der bisher in größerem Umfang erprobt wurde, ist der Kabelzaun, mit dem bisher 130 km Schweizer Autobahnen ausgerüstet wurden.
- Zwei übereinander angeordnete Stahl-Litzenseile von 19 mm d sind in Stützen von TT NP 8 in einer 110 mm tiefen, 2O mm breiten und oben offenen Schlitz gelagert. Der Abstand der Stützen voneinander betrag 2500 rs.
- Nach Berichten wurden Ton der Fahrbahn abgekommene Fahrzeuge weich abgafangen, d.h. es erfolgt eine weich Bremsung durch eine lange Verzögerungsstrecke ( siehe VDI-Nachrichten 25.Jahrgang, Nr. 50 vom 15.12.71 5.1 u. 4).
- Selbst, wqnn sich diese Kabelzaun-Ausführung weiterhin bewährt und wegen ihrer günstigen Kosten in Zukunft auch in Deutschland Verbreitung finden sollte, bleibt die Tatsache bestehen, daß bei uns in Deutschland bereits tausende von Kilometern mit dem biegesteifen Leitplanken-Profil ausgerüstet sind.
- Die von ein.r zweckentsprechenden Leitplanke zu erfüllenden Forderungen lauten: Von der Fahrbahn abkommende Fahrzeuge sind möglichst weich abzufangen, d.h. die ihnen innewohnende Bewegungsenergie ist auf schonende Weise zu vernichten, und das Fahrzeug am Überschlag über die Leitplanke weitgehen, also zumindest bei einer größeren Anzahl kleiner oder mittelschwerer Unfälle zu hindern.
- Der nachstehend beschriebene Aufpralldämpfer erfüllt die gestellten Forderungen weitgehend und kann an den bestehenden Leitplanken-Systemen leicht auch nachträglich angebracht werden.
- Der Aufpralldäipfer besteht aus einem durch auftreffende Kräfte noch verformbaren, elastischen, nicht splitternden Kunststoff, vorzugsweise aus preisgünstigen Polyolefinen.
- Der aus einen Stück hergestellte Aufpralldämpfer besteht in einer bevorzugten Ausführung aus einem der Fahrbahn zugekehrten, in der Längsebene hälftig geteilten hohlen Kegelstumpf (1), der sich nach unten verjüngt.
- Der kegelstumpfförmige Teil ist oben durch eine nach außen gebogene Krempe (2) verstärkt. Am unteren Ende des Kegelstumpfes befindet sich ebenfalls eine Verstärkungskrempe (3), die jedoch nach innen umgebogen ist.
- In der Längsmittenebene des Kegelstumpfes befindet sich das ebene Kunststoffblatt (4), das,nach hinten abgewinkelt, die Leitplankenrückseite bedeckt (5). Die Verbindung und Befestigung an der Leitplanke erfolgt durch die Schraube (6), womit eine sehr leichte Montagemöglichkeit gegeben ist.
- Beim Auftreffen einer Horizontalkraft auf den sich nach unten verjüngenden Aufpralldämpfer ergibt sich die nach unten gerichtete Komponente Kl.
- Die andere senkrecht auf den Aufpralldämpfer wirkende Komponente K2 bewirkt ein Zerknautschen des Kunstatoffkörpere und wird bis zu Abriß von dem nach der Leitplankenrückseite umgebogenen Kunststoffblatt aufgenommen.
- Bereits der erste Aufpralldämpfer nimmt eine nicht unbeträchtliche kinetische Energie auf. Die gleichen Vorgänge wiederholen sich an den folgenden Aufpralldämpfern, æe daß ein längerer Verzögerungsweg sichergestellt ist und die auftretenden Kräfte in Grenzen bleiben.
- Zur Erhöhung der Wirkungsweise kann der Hohlraum des Kunststoffkörpers mit Verstärkungswaben oder einem stoßdämpfenden Material ausgefüllt sein, oder es kann anstelle der Kegelform auch eine parabolische oder andere, aber immer nach unten sich verjüngende Form beispielsweise nach (7) gewählt werden.
- Die Befestigung an der Leitplanke kann in- einer anderen Ausführungsform auch dadurch geschehen, daß das Kunststoffblatt (4) und der die Leitplankenrückseite bedeckende umgebogene Teil (5) nach oben über die Leitplanke überstehen und beide durch zwei Schrauben (8,9) zusammengepresst werden. In diesem Fall ist es nicht nötig die Leitplanke zu durchbohren, der Aufpralldämpfer kann unter Vernichtung erheblicher Energie innerhalb der Stützweite der Leitplanke gleiten.
Claims (6)
1. Aufpralldämpfer zu Anbringen an Straßenleitplanken dadurch gekennzeichnet,
daß ein in ein.a Stück hergestellter Körper aus Kunststoff an der Leitplanke befestigt
wird,
2. Aufpralldämpfer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper
aus einem hochfesten, biegeelastischen, jedoch nicht splitternden Kunststoff besteht,
3. Aufpralldämpfer nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Kummtoffkörper
in seiner Form so gestaltet ist, daß beim Auftreffen eines horizontalen Stoßes eine
abwärts gerichtete Komponente der Korizontalkraft einem Abheben des auftreffenden
Fahrzeuges von der Fahrbahn entgegenwirkt,
4. Aufpralldämpfer nach Anspruch 1 bis
3 dadurch gekennzeichnet, daß die zweite bei einem horizontalen Stoß entstehende
senkrecht auf den Kunststoffkörper wirkende Komponente diesen zerknautschen@ verformt,
5. Aufpralldämpfer nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß das zur Rückseite
der Leitplanke abgewinkelte und diese bedeckende, auf Biegung und Zug beanspruchte
flache Stück des Kunststoffkörpers einem Abheben desselben von der Leitplanke einen
hohen Widerstand entgegensetzt .und
6. Aufpralldämpfer nach Anspruch 1 bis 5 dadurch
gekennzeichnet, daß sich im Inneren des Kunststoffkörpers zur Verstärkung Waben
oder energieverzehrende Materialien befinden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722200183 DE2200183A1 (de) | 1972-01-04 | 1972-01-04 | Aufpralldaempfer fuer strassenleitplanken |
| DE19732316181 DE2316181A1 (de) | 1972-01-04 | 1973-03-31 | Aufpralldaempfer fuer strassenleitplanken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722200183 DE2200183A1 (de) | 1972-01-04 | 1972-01-04 | Aufpralldaempfer fuer strassenleitplanken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2200183A1 true DE2200183A1 (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=5832281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722200183 Pending DE2200183A1 (de) | 1972-01-04 | 1972-01-04 | Aufpralldaempfer fuer strassenleitplanken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2200183A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001006063A1 (en) * | 1999-07-21 | 2001-01-25 | Autostrade Concessioni E Costruzioni | A multipurpose road barrier, having a double dampening-resistant effect |
-
1972
- 1972-01-04 DE DE19722200183 patent/DE2200183A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001006063A1 (en) * | 1999-07-21 | 2001-01-25 | Autostrade Concessioni E Costruzioni | A multipurpose road barrier, having a double dampening-resistant effect |
| US6840706B1 (en) | 1999-07-21 | 2005-01-11 | Autostrade Concessioni E Costruzioni Autostrade S.P.A. | Multipurpose road barrier, having a double dampening-resistant effect |
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