DE2200094A1 - Abtastvorrichtung fuer optisch erkennbare Zeichen - Google Patents
Abtastvorrichtung fuer optisch erkennbare ZeichenInfo
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Description
ZELLWEGER AG
Apparate- un<i Maschinenfabriken Uster
CH-8610 Uster / Schweiz
Abtastvorrichtung für optisch erkennbare Zeichen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abtastvorrichtung für optisch erkennbare Zeichen. Die Erfindung bezieht
sich insbesondere auf eine Abtastvorrichtung für optisch erkennbare Zeichen, welche einer V/are zugeordnet
und vorzugsweise an derselben angebracht sind. Es kann sich dabei um Waren handeln, welche in einem
Verkaufsgeschäft, wie z.B. einem Supermarkt oder dergleichen, verkauft werden.
Im Zeichen können Informationen, welche dieser betreffenden V/are zugeordnet sind, vorzugsweise in codierter
Form, dargestellt sein. Diese Zeichen werden von einer Lesevorrichtung abgelesen, wobei die Lese-;·;*' :;'.
vorrichtung eine Abtastvorrichtung und einen Empfangs-,
teil für vom Zeichen reflektiertes Licht enthält. Die Abtastvorrichtung erzeugt einen optischen Sendestrahl,
welcher periodisch über ein Zeichen der genannten Art streicht, und auf diesem bei jedem Abtastvorgang eine
Abtastnpur erzeugt. Vom Zeichen reflektiertes Licht
wird vom Wapfangsteil aufgenommen und in ein elektrisches
r» η β O /. 1 /OR19
Signal umgewandelt. Das elektrische Signal enthält somit Informationen, welche aus dem vom Sendestrahl abgetasteten
Zeichen stammen. Das elektrische Signal kann in bekannter Y/eise einem Computer zugeführt und von diesem in bekannter
V/eise ausgewertet v/erden. Das Ergebnis dieser Auswertung kann zum Beispiel die Angabe des Warenpreises, die Eingabe
dieses Warenpreises in eine Verrechnungsanlage, die Erfassung des Verkaufs verschiedener Artikel, deren Artikelnummer
jeweils in ihren Zeichen, vorzugsweise codiert, enthalten ist betreffen, oder ganz allgemein der
Lagerbewirtschaftung dienen.
In bekannten Abtastvorrichtung wird der Sendestrahl beispielsweise
mit Hilfe einer Strahlablenkvorrichtung erzeugt, welche beispielsweise ein Dreh- oder Schwingten
enthält. Ein solches Dreh- oder Schwingteil kann beispielsweise ein prismatisches Spiegelrad sein, während
als Schwingteil ein Spiegel eines Galvanometer-Systems benützt werden kann. Diese bekannten Strahlablenkvorrichtungen
arbeiten nicht fehlerfrei. Es treten beispielsweise trotz konstanter Drehzahl bzw. Schwingfrequenz
und gleichförmig vorbeibewegtem Zeichen nichtparallele Abtastspuren auf, oder die Abtastspuren aus
sich folgenden Abtastungen weisen unglobhe Abstände
voneinander oder falsche Reihenfolge auf. Solche Abweichungen sind vor allen Dingen auf den sogenannten
Pyramidalfehler des mechanischen Dreh- oder Schwing-
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teiles zurückzuführen. Hierunter verstellt man die auch
bei Anwendung grösster Präzision in der Herstellung nicht ganz zu vermeidende Nichtparallelität der spiegelnden
Flächen eines Spiegelrades zu dessen Rotationsachse bzw. die nicht ganz zu vermeidenden Schwingbewegungen
eines mechanischen Schwingteiles um eine oder mehrere andere Achsen als die Hauptschwingachse des Systems.
Der Pyramidalfehler führt dazu, dass der vom das Zeichen abtastenden Sendestrahl erzeugte Lichtfleck von seher
Soll-Abtastspur abweicht, was zu Fehlern bei der Ablesung des Zeichens führen karan»
Ziel der Erfindung ist eine Abtastvorrichtung der eingangs genannten Gattung» in der der Pyramidalfehler optisch
weitgehend behoben ist.
0-9841/0612
Die Erfindung betrifft cine Abtastvorrichtung für optisch erkennbare, insbesondere einer V/are zugeordnete
und an dieser angebrachte Zeichen, mit einem Sendestrahl der aufgrund einer Dreh- oder Schwingbewegung eines einen
Lichtstrahl erzeugenden oder weiterleitenden Teiles einer Strahlablenkvorrichtung um eine Achse eine Bezugsebene
abtastet, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen der Bezugsebene und dem Dreh- oder Schwingteil der Strahlablenkvorrichtung
eine sich in Abtastrichtung erstreckende erste Zylinderlinse angeordnet ist, welche die den Sendestrahl
abgebende Fläche der Strahlablenkvorrichtung mindestens bei senkrechtem Auftreffen des Sendestrahls auf
die Abtastspur innerhalb eines die .Bezugsebene enthaltenden Tiefenbereiches abbildet.
η η ο / 1 ι η η a
Im folgenden wird die Erfindung unhand der beiliegenden
Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei zeigt:
Pig. 1 ein Atisführungsbeispiel in perspektivischer,
stark vereinfachter, nicht rcasstäblicher Darstellung;
stark vereinfachter, nicht rcasstäblicher Darstellung;
Fig. 2 einen Grundriss der Abtastvorrichtung;
Fig. 3 einen Aufriss der Abtastvorrichtung, nach Fig. 2
gesehen aus der Ebene X in Richtung des Pfeiles X1 (vergl. Fig. 2).
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel in perspektivischer,
stark vereinfachter und nicht maßstäblicher Darstellung. Einzelne Teile sind der besseren Uebersicht
wegen nur angedeutet oder nur teilweise gezeichnet.
Eine Lesevorrichtung 1 enthält eine Abtastvorrichtung IA.
Die Lesevorrichtung 1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel unterhalb einer Fördereinrichtung 2 angeordnet.
Die Fördereinrichtung 2 besteht aus einen Förderband 2Af
welches über eine Rolle 2B läuft sov.ie aus einem weiteren Förderband 2C, welches über eine Rolle 2D läuft. Zwischen
den beiden Rollen 2B und 2D bzv/. zwischen den darüber
laufenden Förderbändern 2A und 2C besteht ein Spalt 3· Der Spalt 3 hat in der Forderrichtung die Breite B und
quer dazu die länge L. Die Länge L ist dabei vorzugsweise der Breite der Förderbänder angepasst. Durch den
Spalt 3 hindurch wirkt die Lesevorrichtung 1 auf ein auf einer Ware 4, vorzugsweise unten angebrachtes Zeichen
Anstelle der Fördereinrichtung 2 könnte aber auch lediglich eine auf der Höhe der Förderbänder 2A und 2C angebrachte
Platte dienen, in welcher ein entsprechender Spalt 3 angeordnet ist. Die Ware 4 kann dann automatisch
oder von Hand über den Spalt 3 bewegt werden.
Im Idealfall bewegt sich das Zeichen 5 in einer Bezugsebene
6 über den Spalt 3 hinweg. Die Bezugsebene 6 ist in Fig. 1 durch strichpunktierte Umrandung angedeutet.
Der Sendestrahl 7 tritt aus einer Fläche 17A einer ersten Zylinderlinse 17 der Abtastvorrichtung IA aus. Diese
erste Zylinderlinse 17 liegt zwischen der Bezugsebene 6 und dem Dreh- oder Schwingteil einer Strahlablenkvorrichtung
16. Die erste Zylinderlinse 17 erstreckt sich in der Abtastrichtung gemäss Pfeil 7A. Die erste Zylinderlinse
17 bildet die den Sendestrahl 7 abgebene Fläche 16A der Strahlablenlcvorrichtung 16 mindestens bei senkrechtem
Auftreffen des Sendestrahls 7 auf die Abtastspur innerhalb eines die Bezugsebene 6 enthaltenden Tiefenbereiches T
ab. ■ -
Die erste Zylinderlinse 17 ist parallel zur Bezugsebene 6 angeordnet und ihre Länge ist der Länge L des Spaltes 3
derart angepasst, dass der von der den Sendestrahl 7 abgebenden Fläche 16A kommende Lichtstrahl auch dann noch
von der Zylinderlinse 17 erfasst -wird, wenn der vom
Sendestrahl erzeugte Lichtfleck die Endlagen der Abtastspur erreicht hat.
Die Fig. 2 zeigt"e±nen Grundriss der Abtastvorrichtung IA.
Von der Fläche 16A der Strahlablenkvorrichtung 16 fällt ein in der Ablenkfläche konvergentes Strahlenbündel II111
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auf die der Strahlahlenkvorrichtung 16 zugekehrte Fläche
17B der Zylinderlinse 17. Der Sendestrahl 7 verlässt die Zylinderlinse 17 durch die der Bezugsebene 6 zugekehrte
Fläche 17A. In einem Punkt F wird das der Abtastung dienende Strahlenbündel fokussiert. Im gezeichneten
AusfUhrungsbeispiel führt das Strahlenbündel II11',
welches schliesslich den Sendestrahl 7 bildet, eine Schwenkbewegung aus. Es ist aus Fig. 2 ersichtlich,
dass hierbei der Fokussierungspunkt F im Verlauf einer vollen Schwenkbewegung einen Bogen durchläuft und somit
nicht stets in der Bezugsebene 6 liegt. Zur Erzielung einer guten Abtastung des Zeichens 5 ist es wichtig,
dass der vom Sendestrahl 7 auf dem Zeichen 5 erzeugte
Lichtfleck eine bestimmte maximale Abmessung nicht überschreitet. Diese maximale Abmessung ist durch die Struktur
des abzulesenden Zeichens bestimmt. Die optischen Daten der Abtastvorrichtung, insbesondere auch der
Zylinderlinse 17 werden nun vorteilhaft so gewählt, dass sich ein ausreichender Tiefensehärfebereich ergibt.
Der Tiefenschärfebereich ist in Fig. 2 mit T
bezeichnet und er erstreckt sich über die Tiefe T.
ausserhalb der Bezugsebene 6 und über die Tiefe T
2 zwischen Bezugsebene 6 und Zylinderlinse 17. Um trotz bogenförmigen Verlaufe des Fokussierunf;spunktes über
den gar.r.en Tiefenschärfebereich T eine scharfe Abtastung
den Zoichcnu J5U erreichen, ict es bei schwenkendem
otrahlfiibtindul 11 ' ' ' :-,vcukn].:::5oi,·;, die Abbildung
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der Fläche 16A in der Mittellage nicht in die 33ozugsebene
6 vorzunehmen, sondern in dem von der Zylinderlinse 17 abgesendeten Teil T-. des Tiefenbereiches T.
Es ist insbesondere vorteilhaft, in der Mittellage des AbtastStrahls 7 die Abbildung in der von der ersten
Zylinderlinse 17 am weitesten entfernten Ebene 6' des Tiefenbereiches T erfolgen zu lassen.
Zur Erzielung eines möglichst grossen Tiefenbereiches T ist es vorteilhaft, den Abstand zwischen der ersten
Zylinderlinse 17 und der Strahlablenkvorrichtung so gross zu machen, wie es die räumlichen Verhältnisse der
Abtastvorrichtung erlauben, d.h. es int vorteilhaft, die erste Zylinderlinse 17 beispielsweise an einem
Ende der Abtastvorrichtung IA anzuordnen und die Strahlablenkvorrichtung
16 am entgegengesetzten Ende.
Die Dreh- bzw. Schwingachse 16B der Strahlablenkvorrichtung
16 steht,wenigstens annähernd senkrecht zu der Längsachse der ersten Zylinderlinse 17.
Das von der Fläche 16A der Strahlablenkvorrichtung 16 weggehende Strahlenbündel II1 " wird durch ein auf die
Fläche 16A auftreffendes Strahlenbündel 11'' erzeugt,
welches aus einer zweiten Zylinderlinse 15 kommt. Die Achse 15A der z\ieiten Zylinderlinse 15 steht vorzugsweise
senkrecht zur Längsachse der ersten Zylinderlinse Das von einem schwach geneigten Umlenkspiegel 14 durch die
zv/eite Zylinderlinse 15 kommende Ütrahlen-
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bündel II11 schliefst vorzugsweise mit der Dreh-'bzw.
Schwingachse 16B der Strahlablenkvorrichtung 16 einen
etwas von 90 abweichenden Y.'inkel )r ein. Derselbe
Y/inkel J' liegt dann auch zwischen dem abgehenden
Strahlenbündel II1 " und der Dreh- bzw. Schwingachse
16B. Hierdurch wird erreicht, dass das schwenkende Strahlenbündel 11'' * oberhalb 'der Zylinderlinse 15
hin und her schwenkt, ohne von der Zylinderlinse 15 beeinträchtigt zu werden. Die Abweichung des V/inkels
von 90 wird vorteilhafterweise etwa 0,5 -gewählt.
(Vergl. Fig. 3)
Die zweite Zylinderlinse 15 wirft ein in der Ablenkrichtung gemäss Pfeil 7A konvergentes Strahlenbündel
11'' gegen die Strahlablenkvorrichtung 16. Nach Spiegelung an der Fläche 16A setzt sich das Strahlenbündel
weiterhin konvergent als Strahlenbündel II'1'
fort. (Vergl. Fig. 3)
Dadurch dass die Achse der ersten und der zweiten j
Zylinderlinse 17 bzw. 15 senkrecht aufeinander stehen, ■ ist der Abtaststrahl 7 senkrecht zur Richtung 7A konvergent und er erzeugt nicht einen strichfbrmigen son-'
dern einen punktförmigen Lichtfleck im Fokus.
Ein erster Vorteil der Anwendung von Zylinderlinsen liegt darin, dass diese fabrikatorisch leichter mit
der geforderten Genauigkeit herzustellen sind als sphärische Linsen. Ausserdem stellen Die in Richtung
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ihrer Achse weniger hohe·Anforderungen in bezug auf ihre Justierung. Ein weiterer für die vorliegende Erfindung
entscheidender Vorteil der Verwendung der ersten Zylinderlinse 17 liegt darin, dass mit ihrer Hilfe der
Pyramidalfehler der Strahlablenkvorrichtung 16 praktisch
ausreichend behoben wird.
Zufolge des erwähnten Pyramidalfehlers der Ablenkvorrichtung 16 erhält das von ihr weggehende Strahlenbündel
11' " einen Schlag, d.h. die von sich aufeinanderfolgenden
spiegelnden Flächen 16Δ stammenden Strahlenbündel II1 " durchlaufen nicht alle die gleiche
Ablenkfläche. Demzufolge überstreichen diese Strahlenbündel verschiedene Stellen der Fläche 17B der ersten
Zylinderlinse 17. Die erste Zylinderlinse 17 hat nun die Eigenschaft, unabhängig von diesen Schwankungen
des auf sie treffenden Strahlenbündels II1 " dieses
stets im gleichen Fokus F zu fokussieren. Dadurch ist der sonst schädliche Pyramidalfehler mit optischen
Mitteln behoben.
Diese Ueberlegungen gelten sinngemäss auch bei Anwendung
eines Schwingteiles in der Strahlablenkvorrichtung, etwa eines Galvanometer-Spiegels. · ·
Der zweiten Zylinderlinse 15 wird ein über den Umlenkspiegel 14 um 80 abgelenkten Strahlenbündel II1
aus einer dritten Zylinderlinse 13 zugeführt. Anstelle
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der Zylinderlinse 13 könnte auch eines sphärische Linse verwendet werden.
Der Zylinderlinse 13 wird über einen weiteren Umlenkspiegel
12 ein von einer Lichtquelle 10, vorzugsweise einem Laser, z.B. Helium-Gaslaser, stammendes Strahlenbündel
11 zugeführt.
Vermittelst des optischen Systems, bestehend aus der dritten Zylinderlinse 13» Umlenkspiegel 14 und zweiter
Zylinderlinse 15, wird der Strahldurchmesser des ursprünglichen Strahlenbündels 11 soweit reduziert, dass
zasammen mit der Fokussierung durch die zweite und erste Zylinderlinse ein im Hinblick auf die Struktur
des abzulesenden Zeichens 5 hinreichend feiner Lichtfleck auf der Abtastspur entsteht.
Die Brennweite der ersten Zylinderlinse 17 wird vorteilhafterweise
zwischen 50 und 150 mm gewählt.
Die Abtastvorrichtung IA wird vorteilhaft so ausgeführt
bzw. angeordnet, dass der Sendestrahl 7 unter. ·'
einem schiefen V/inkel ,% G^gcn die Bezugßcbene-Kormale
8 auf die Bezugsebene auftrifft, weil hierdurch spiegelnde
Reflexionen in den Empfangsteil der Lesevorrichtung weitgehend unterdrückt v/erden können. Der V.'inkel
liegt vorzugsweise ita Boreich von 10 bis 4 5 . Ein
V/inkel von 15 hat sich für die Unterdrückung der spiegelnden Reflexion als ausreichend und besonders
*% ^ Λ Λ
< Λ 1 Λ Λ Λ Λ
vorteilhaft erwiesen. Der Winkel, $(, kann aber noch
grosser gewählt werden, beispielsweise 45 , wodurch sich als weiterer Vorteil ergibt, dass auch auf einer
Seitenfläche 4A der V/are 4 (vergl. Fig. 1) angeordnete Zeichen, beispielsweise ein Balkencode, abgelesen werden
können.
Die Anwendung der früher erwähnten Umlenkspiegel 12 und 14 ist nicht zwingend, jedoch erlaubt ihre An-Wendung
auf verhältnismässig kleinem Raum den aus optischen Gründen erforderlichen Strahlenweg zwischen
Lichtquelle 12 und Strahlablenkvorrichtung 16 unterzubringen.
Gibt die Lichtquelle 10, beispielsweise als Laser, bereits ein hinreichend feines, vorzugsweise paralleles,
Strahlenbündel 11 ab, dessen Querschnitt genügend klein ist, so kann namentlich bei verhältnismässig grober
Struktur des Zeichens 5 auf das optische System bestehend aus den Linsen 13 und*15 verzichtet werden.
Zufolge des fächerförmigen Ablenkens des Strahlenbündels II11' bzw. des Sendestrahls 7, ist die Auslenkung
des Abtaotpunktes längs der Ablastspur, insbesondere
gegen die beiden Endlagen hin, nicht mehr
streng linear proportional zum seitlichen Ablenkwinkel durch die Strahlablenkvorrichtung 16« Dieser
Linearitäti'/fehler Irinas der Abtastspur v/ird awar durch
den Strahlveraatzvinkei /-J 5 welcher Erwischen dem
strahl des Sendestrahls 7 zufolge des schiefen Durchtrittes durch die erste Zylinderlinse 17 auftritt,
etwas gemildert, jedoch nicht vollständig behoben. Vermittelst
einer in ihrer Längsrichtung gekrümmten Zylinderlinse 17 könnte dieser Linearitätsfehler
noch weiter verkleinert v/erden. Schliesslich könnte der.ersten Linse 17 auch torische Gestalt verliehen
werden, wodurch eine nahezu vollständige Korrektur dieses Linearitätsfehlers möglich wäre.
Die Lesevorrichtung 1 enthält weiter einen Empfangsteil, beispielsweise bestehend aus einer weiteren
Zylinderlinse 20 (vergl. Fig. 1), welche ein Empfangsstrahlenbündel
19 aus dem an der Ware 4 bzw. an dem Zeichen 5 diffus reflektierten Licht vorzugsweise
durch eine blendenartige Vorrichtung 21 und din Abbildungssystem 22 auf einen photoelektrischen Wandler
23 wirft. Das elektrische Ausgangssignal des photoelektrischen
Wandlers 23 kann vorteilhafterweise über einen Verstärker 24 einem Computer zugeführt ■·,,/·■
werden. · :'".':'■■_
Das Empfangsotrahlenbündel 19 verläuft vorteilhafterweise
unter einem Winkel J , welcher grosser ist als der früher genannte Winkel C zur Bezugsebene-Normale
8.
Claims (1)
- Patentansprüche1J Abtastvorrichtung für optisch erkennbare, insbesondere einer Ware zugeordnete und an diesex1 angebrachte Zeichen, mit einem Sendestrahl der aufgrund einer Dreh- oder Schlingbewegung eines einen Lichtstrahl erzeugenden oder weiterleitenden Teiles einer ßtrahlablenkvorrichtung um eine Achse eine Bezugsebene abtastet, dadurch gekennz eich net, daß zwischen der Bezugsebene (6) und dem Dreh- oder Schwingteil der Strahlablenlcvorrichtung (16) eine sich in Ab ta strich tung (7A) erstreckende erste Zylinderlinse (17) angeordnet ist, welche die den Sendestrahl (7) abgebende Fläche (16A) der Strahlablenkvorrichtung (16) mindestens bei senkrechtem Auftreffen des Sendestrahls (7) auf die Abtastspur innerhalb eines die Bezugsebene (6) enthaltenden Tiefenbereiches (T) abbildet.2. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildung in dem von der ersten Zylinderlinse (17) abgewendeten Teil (T.) des Tiefenbereiches (T) erfolgt.3. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e η n- - ζ e i c Ii η e t, daß die Abbildung in der von der ersten Zylinderlinse (17) am weitesten entfernten Ebene (6') dee Tiefenbereiches (T) erfolgt.209841/06124·. Abtastvorrichtung nach jAnspruch 1, dadurch g e Ic e η η zeichnet, daß die Strahlablenkvorrichtung (16) ein Spiegelrad oder einen Schwingspiegel enthält, dessen Dreh- bzw. Schwingachse (16B) wenigstens annähernd senkrecht zu der Längsachse der ersten Zylinderlinse (17) steht.5, Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die ßtrahlablenkvorrichtung (16) an einem Ende der Vorrichtung angeordnet ist, an deren anderem Ende die erste Zylinderlinse (17) vorgesehen ist.6. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der auf das Dreh- oder ßchwingteil der ßtrahlablenkvorrichtung (16) auftreffende, bzw. von ihm abgehende Lichtstrahl mit der Dreh- bzw. Schwingachse (I6B) einen etwas von 90° abweichenden Winkel (D einschließt.7· Abtastvorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Abweichung des Winkels (Γ-) von 90° etwa O,^° betrügt.(3. Abtactvoi-richtung nach Anspruch 1, dadurch g e L e η η zeichnet, daß auf das Dreh- oder ßchvingteil der Abtastvorrichtung (16) ein in der Abtastrichtung (7A) konvergentes Strahlenbündel (11") auffällt.9. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e ti η zeichnet, daß der Fokussierungspunkt (F) dee Strahlenbündel ε (H"1), welches vom Dreh- oder Schwingteil der Abtastvorrichtung (1b) abgestrahlt vird,η Λ η / 4 / Λwenigstens bei senkrechtem Auftreffen des Sendestrahls (7) auf die Abtastspur oberhalb der Bezugsebene (6) .liegt»10. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Dreh- oder Schwingteil der Strahlabienkvorrichtung (16) auftreffende Strahlenbündel (11") von einer zweiten Zylinderlinse (■15) gebildet ist, deren Achse (15A) senkrecht zur Achse der ersten Zylinderlinse (17) steht.11. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennweite der ersten Zylinderlinse (17) zwischen ^O und 150 mm beträgt.12. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurchge k- en η ζ eichnet, daß eine zweite Zylinderlinse (15) Diit einer dritten Zylinderlinse (13) ein Abbildungssystem bildet, das einen Laserstrahl (11) im Bereich der Bezugsebene (6) zu einem. Punkt zusammenzieht.13· Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Sendestrahl (17) überstrichene !Fläche mit der Bezugsebene-Normale (8) einen von 0° verschiedenen Winkel (<*.) einschließt.14. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1 und I3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel («.) zwischen 10° und 45° beträgt.1>. Abtastvorrichtung nacn Anspruch 1 und 14, dadurch £ e 1- e η 11 % eichnet, dab eier Winkel ((X,) 1ί>0 beträgt.«ν. iri .«, a i16. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Grundplatte (9) vorzugsweise parallel zu einer Kante der Grundplatte (9) als Lichtquelle (10) ein Laser vorgesehen ist, sowie ein 9O°-Umlenkspiegel (12) eine dritte Zylinderlinse (13) mit im wesentlichen senkrecht auf der Grundplatte (9) stehender Achse, ein weiterer 90o-Umlenkspiegel (14), eine zweite Zylinderlinse (15) wit parallel zur dritten Zylinderlinse (13) verlaufender Achse (15A) und die Strahlablenkvorrichtung (16) mit einem Spiegelrad oder Schwingspiegel angeordnet sind, und daß die erste Zylinderlinse (17) an der senkrecht zur Laserachse verlaufenden, entgegengesetzt der Strahlablenkvorrichtung (16) befindlichen Kante der Grundplatte (9) befestigt ist.17. Abtastvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz eichnetj daß zur Beseitigung der bei fächerförmig abgelenktem Sendestrahl (7, 11nl) in Richtung (7A) der Abtaetapur entstehende Nichtlinear!tat des Weges auf der Abtastspur zum zugehörigen Winkelbereich des schwenkenden ßendestrahls die erste Zylinderlinse (17) gekrümmt ist oder torisehe Gestalt aufweist·Lperteite
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