DE228687C - - Google Patents
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- DE228687C DE228687C DENDAT228687D DE228687DA DE228687C DE 228687 C DE228687 C DE 228687C DE NDAT228687 D DENDAT228687 D DE NDAT228687D DE 228687D A DE228687D A DE 228687DA DE 228687 C DE228687 C DE 228687C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
- B28C5/18—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing
- B28C5/26—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a vertical or steeply inclined axis during the mixing, e.g. comprising a flat bottomplate rotating about a vertical axis, co-operating with blades or stirrers
- B28C5/32—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a vertical or steeply inclined axis during the mixing, e.g. comprising a flat bottomplate rotating about a vertical axis, co-operating with blades or stirrers with driven stirrers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ki 228687 KLASSE 80«. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Misch- und Beschickungsvorrichtung, insbesondere für
die Ziegeleimaschinen. Die Vorrichtung hat den Zweck, die zur Verwendung gelangenden
verschiedenen Massen in einem regelbaren Verhältnis der Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung
zuzuführen, von welcher aus das gemischte Gut dann zur Ziegelmaschine, z. B. zu einem
Kollergang oder zu einer sonstigen Vorrichtung,
ίο gelangt.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, daß eine Reihe von Aufnahmebehältern
für die verschiedenen Massen auf einer gemeinsamen Bodenplatte nebeneinander um die
Misch- oder Zerkleinerungsvorrichtung ο. dgl. herum gelagert ist, und daß dieser durch Öffnungen
von regelbarer Größe durch eine geeignete Fördervorrichtung das Mischgut zugeführt
wird.
Es sind zwar bereits Misch- und Beschickungsvorrichtungen bekannt geworden, bei welchen
verschiedene Aufnahmebehälter für die verschiedenen Massen in Form mehrerer ineinander
stehender Zylinder auf einer gemeinsamen Bodenplatte nebeneinander liegen. Bei
diesen Einrichtungen findet aber der Austritt der Massen nach dem äußeren Umfange des Behälters
hin statt, während beim Erfindungsgegenstand der Austritt nach der Mitte hin erfolgt. Dies in Verbindung mit der Lagerung
der Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung in der an sich bei Beschickungsvorrichtungen bekannten
mittleren Bodenöffnung hat den Vorteil, daß alle Aufnahmebehälter dieselbe Lage zu dieser Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung
haben und dieser letzteren die ver-
schiedenen Massen in vollkommen gleichmäßiger Weise zugeführt werden. Hierdurch
wird eine gleichmäßige und wirksame Durchmischung der Bestandteile viel sicherer erzielt
als bei den bekannten Vorrichtungen. Außerdem wird durch die Lagerung der Mischvorrichtung
in der Mitte gegenüber solchen Einrichtungen, bei denen die Mischvorrichtung neben
den Zuführungsvorrichtungen liegt, auch wesentlich an Platz gespart.
Die Lagerung der einzelnen Abteilungen nebeneinander gibt eine wesentlich größere
Freiheit hinsichtlich der Zahl der zu mischenden Stoffe, als wenn man die Aufnahmebehälter
für die einzelnen Massen ineinander anordnet, was auch den Austritt der Massen und deren
Regelung erschwert.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar in
Fig. ι in einem senkrechten Mittelschnitt und in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
Die Vorrichtung besteht aus einem zweckmäßig kegelförmigen und im Grundriß kreisförmigen
Gefäß a, das durch feste Zwischenwände b in mehrere Fächer c geteilt ist. Diese
Fächer bilden die Aufnahmebehälter für die einzelnen zu mischenden Massen. In der Mitte
des Gefäßes α liegt die Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung d. Diese ist bei der dargestellten
Ausführungsform in einem in der Mitte des Gefäßes α befindlichen Zylinder e untergebracht,
der die Lager der Welle der Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung enthält. Die
Wandung des Zylinders ist nicht bis zum Boden des Gefäßes α hinabgeführt, so daß darunter
Öffnungen f entstehen, durch welche die Massen aus den einzelnen Fächern c zu der
Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung d gelangen können. In dem Gefäß α sind außer den
festen Teilwänden b noch bewegliche Wände g vorhanden, die schieberartig eingerichtet sind,
so daß je nach ihrer Einstellung· eine mehr
to oder weniger große Öffnung h zwischen der Unterkante des Schiebers und dem Boden des
Gefäßes verbleibt. Die Schieber können in ihrer jeweiligen Lage durch Vorstecker ο. dgl.
festgehalten werden.
Die Bewegung der Massen findet dadurch statt, daß der zweckmäßig trichterförmig gestaltete
Boden i des Gefäßes z. B. durch ein Schneckengetriebe k oder einen ähnlichen bekannten
Antrieb in langsame stetige Umdrehung in der Richtung des Pfeiles I versetzt wird.
Bei dieser Bewegung kann je nach der Stellung der Schieber g eine bestimmte Menge Mischgut
unter dem Schieber hindurchtreten, so daß man in bekannter Weise durch Einstellung
dieser Schieber das Mischungsverhältnis zwischen den einzelnen, aus den Fächern c austretenden
Massen regeln kann. Bei der weiteren Bewegung wird dann das unter dem Schieber hindurch in den Zwischenraum zwischen dem
Schieber g und der entsprechenden gekrümmten Trennungswand b getretene Gut gegen diese
Trennungswand gedrückt und vermöge der gebogenen Gestaltung dieser Trennungswand
nach der Mitte hin bewegt. Vorteilhaft ist es, wenn man den Schiebern, wie in der Zeichnung
dargestellt, nicht eine senkrechte, sondern eine etwas geneigte Stellung gibt, so daß sie in der
Bewegungsrichtung des Gutes von oben nach unten schräg stehen. Ohne diese Neigung
klemmt sich nämlich das Gut bisweilen an den Schiebern fest und fällt in den Fächern nicht
nach unten. Wenn die Schieber eine so geneigte Stellung erhalten, ist es zweckmäßig, auch den
Trennungswänden eine entsprechend geneigte Stellung zu geben, damit man die Führung
für den Schieber und den Rand der Trennungswand zusammen mit der Außenwandung des
Gefäßes vernieten kann.
Das nach der Mitte hin geführte Gut gelangt durch die Öffnungen f, wie durch die Pfeile II
angedeutet, zu der Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung d. Diese besteht z. B. aus einer
Anzahl von Armen Z, welche an einer senkrechten, durch einen besonderen Antrieb in
eine schnellere Umdrehung als der Boden i oder in eine entgegengesetzt gerichtete Drehung
versetzten Welle so befestigt sind, daß sie eine nach unten offene Glocke bilden. Die Arme
sind messerartig gestaltet, so daß sie das aus den Öffnungen f austretende Gut in dünnen
Schichten abschneiden und es durch ihre Drehbewegung gut durchmischen. Das gemischte
Material gelangt dann durch eine Öffnung m im Boden i der Vorrichtung nach
unten und wird von dort den weiteren Bearbeitungsstellen, z. B. einem Kollergang, Ziegelpresse
o. dgl., zugeführt.
Anstatt den Boden i bei feststehendem Oberteil des Gefäßes α in Umdrehung zu versetzen,
kann man natürlich auch umgekehrt verfahren und bei feststehendem Boden den ganzen Oberteil
des Gefäßes sich drehen lassen.
Claims (3)
1. Misch- und Beschickungsvorrichtung, insbesondere für Ziegeleimaschinen, bei welcher
die zu mischenden Massen aus einzelnen, nebeneinander über einer gemeinsamen
Bodenplatte angebrachten Aufnahmebehältern durch mittels Schieber regelbare Öffnungen infolge einer Drehbewegung der
Bodenplatte oder der Aufnahmebehälter austreten, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmebehälter rings um eine mittlere Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung herum
liegen, der die austretenden Massen zugeführt werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die in der Bewegungsrichtung der Mischmassen liegenden Wände der einzelnen Behälter
so gebogen sind, daß sie das gegen sie geführte Gut von außen her nach der Mitte leiten.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schieber in der Bewegungsrichtung des Mischgutes von oben nach unten schräg
stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228687C true DE228687C (de) |
Family
ID=489061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228687D Active DE228687C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228687C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0003348A1 (de) | 1978-01-23 | 1979-08-08 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Verfahren zur selektiven Oxydation /Dehydrierung von Methanol zu Formaldehyd wobei Metallkatalysatoren angewendet werden |
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- DE DENDAT228687D patent/DE228687C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0003348A1 (de) | 1978-01-23 | 1979-08-08 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Verfahren zur selektiven Oxydation /Dehydrierung von Methanol zu Formaldehyd wobei Metallkatalysatoren angewendet werden |
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