DE228255C - - Google Patents
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- DE228255C DE228255C DENDAT228255D DE228255DA DE228255C DE 228255 C DE228255 C DE 228255C DE NDAT228255 D DENDAT228255 D DE NDAT228255D DE 228255D A DE228255D A DE 228255DA DE 228255 C DE228255 C DE 228255C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P5/00—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
- H02P5/68—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors
- H02P5/69—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors mechanically coupled by gearing
- H02P5/695—Differential gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Adjustable Resistors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 228255 KLASSE 21 c. GRUPPE
HARRY EUGENE DEY in JERSEY CITY
Die Erfindung betrifft einen Apparat zum Regeln elektrischer Motoren, und zwar insbesondere
für solche Anlagen, bei welchen zwei elektrische Motoren benutzt werden, um die Welle eines Steuers oder irgendeinen anderen
drehbaren Teil in Umdrehung zu versetzen. Geschwindigkeit und Richtung hängt von der
gegenseitigen Geschwindigkeit der beiden Motoren ab, die in üblicher Weise auf ein Diffe-
iö rentialgetriebe einwirken. Die gegenseitige
Geschwindigkeit ändert sich entsprechend der Änderung in der gegenseitigen Stärke der
Feldmagnete der beiden Motoren, und diese Änderungen können willkürlich durch Einschalten
und Ausschalten von Widerständen in den Motorleitungen mit Hilfe eines Rheostaten
herbeigeführt werden. Mit Hilfe eines zweiten Rheostaten, der durch die Arbeitswelle in Tätigkeit gesetzt wird, wird der Aus-
gleich wieder herbeigeführt.
Nach der Erfindung kommt für die oben erläuterte Vorrichtung ein Hilfsmotor in Anwendung,
welcher entweder den erstgenannten Rheostaten beim Regeln der genannten Motoren unterstützt oder welcher diesen Rheostaten
ganz ersetzen soll oder die Motoren mit Hilfe des an zweiter Stelle aufgeführten Rheosta-.
ten allein regelt. Ferner kommt nach der Erfindung ein neuer Schalter und Unterbrecher
in Anwendung, mittels dessen der Hilfsmotor geregelt wird und seine Bewegungsrichtung
erhält.
Die Erfindung kann mancherlei Anwendung finden. Bei der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform kommen zwei einfache elektrische Motoren in Anwendung, welche auf ein
Differentialgetriebe einwirken, wobei ein (erster) Rheostat und ein (zweiter) Gegenrheostat in
Anwendung kommt.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Anlage tragen die Wellen α b der Motoren A B Kegelräder
C D, die mit den auf den Wellen e f sitzenden Kegelrädern E F in Eingriff stehen.
Die Wellen e f sind in der Trommel G gelagert, die mit der losen Hülse oder Arbeitswelle
H ein Ganzes bildet. Die Anker A und B bewegen sich in den Feldmagneten / und K.
In die Leitungen sind in geeigneter Weise ein (erster) Rheostat L und ein (zweiter) Gegenrheostat
M eingeschaltet. An einem Ende der durch das Gehäuse G und die Hülse H gebildeten
Arbeitswelle sitzt ein Zahnrad N zur Übertragung der Bewegung auf ein Schiffssteuer oder auf irgendeine andere Vorrichtung,
die durch die Motoren in Bewegung gesetzt werden soll. An dem anderen Ende befindet
sich eine Schnecke O, die mit Hilfe eines Zwischenschneckenrades
P und des Schneckenrades Q die Welle g antreibt, welche zum Antriebe
des Rheostatenschneckenrades S eine Schnecke R trägt. Das Schneckenrad 5 steht
mit dem Arm r des Rheostaten M in Verbindung. Der Arm η des Rheostaten L wird
für gewöhnlich von Hand eingestellt.
Der Hauptzuführungsdraht h führt den Ankern über die Drähte j und die Bürsten k
Strom zu. Die Rückleitung erfolgt durch die Bürsten k' und die Drähte I nach der Hauptrückleitung
m.
Von der Hauptzuführungsleitung h werden die Felder durch den Draht 0, Arni η des
Rheostaten L, den Draht p und f, die Drähte q
und q' durch den Rheostaten M, Hebel / desselben
und den Draht s' zurück zur Hauptleitung m mit Strom gespeist.
Der Apparat, soweit er oben beschrieben ist, ist nach dem üblichen System gebaut. Jeder
Bewegung des Armes η des Rheostaten L gehorcht die Arbeitswelle H und gleichzeitig bewegt
sich der andere Arm r des Rheostaten M in einer solchen Richtung, daß die durch Bewegung
des Reglerarmes L in ihrer Stärke veränderten Felder der Motoren wieder so
eingeregelt werden, daß das Gehäuse G und damit das Antriebszahnrad N zur Ruhe kommt.
Häufig ist es wünschenswert, den zweiten Rheostaten und durch ihn die Last oder ausgeführte
Arbeit ohne Zuhilfenahme des ersten Rheostaten zu regeln. Um dies auszuführen, kommt ein Apparat in Anwendung, welcher
unmittelbar regelt und Strom unterbricht.
Zu diesem Zweck kommt ein Hilfsmotor A' in Anwendung, auf dessen Welle a! eine
Schnecke C sitzt, die mit einem Triebe C" auf dem Widerstandsschlitten des Rheostaten
M in Eingriff kommt. Durch die Drehung des Motors A' in der einen oder anderen Richtung
wird der Widerstandsschlitten gedreht, ohne daß dabei der Arm r bewegt wird, wodurch
der elektrische Ausgleich der Felder / und K gestört wird und demzufolge eine entsprechende
Drehung der Last oder Arbeitswelle eintritt. Durch das Schneckengetriebe O1 P, Q, R und S wird infolge dieser Drehungsbewegung der Arm r wieder in eine solche
Lage zum Widerstandsschlitten gebracht, daß das Gleichgewicht der Motorenfelder, bei dem
der Antrieb zur Ruhe kommt, wieder eintritt. Der Strom für den Motor A' wird der Hauptleitung
h durch den Draht 0 und die Druckknöpfe i, 2 und 3 entnommen.
Die Regelung des Hilfsmotors mittels der Druckknöpfe A' erfolgt unter Zuhilfenahme
der Umschalt- und Unterbrechungsvorrichtung V, welche mit den Druckknöpfen 1, 2, 3
durch Drähte t, t', t" verbunden ist.
Diese Umschalt- und Unterbrechungsvorrichtung V besteht im wesentlichen aus fünf konzentrischen,
isolierten Ringen v, v', v", v3, vi und aus zwei voneinander isolierten Armen
w, w', welche sich über den Ringen bei Drehung des Schneckenrades T' bewegen,
welches mit einer auf der oben genannten Welle g sitzenden Schnecke T im Eingriff
steht. Die beiden äußeren Ringe v, v' werden durch den Arm w mit dem Ring vs elektrisch
verbunden und der innere Ring v* durch den Arm w' mit dem Mittelring v".
Es ist hier zu bemerken, daß die Kontaktfläche der beiden inneren Ringe ununterbrochen
ist, während die drei anderen Ringe durch isolierte Flächen (schwarz gezeichnet in
der Zeichnung) unterbrochen sind. Die isolierten Stellen der beiden äußeren Ringe sind langgestreckt
und übergreifen einander an ihren sich treffenden Enden.
Durch diese Umschalt- und Unterbrechungsvorrichtung wird erreicht, daß, wenn der
Arm w' im Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht wird, er den inneren Ring mit dem
Teil des Mittelringes verbindet, welcher mit dem Knopf 2 in elektrischer Verbindung steht,
während, wenn der Arm entgegen dem Uhrzeigerbewegungssinne gedreht wird, er eine Verbindung
mit dem Teil des Mittelringes herstellt, welcher elektrisch mit dem Knopf 1 verbunden
ist. '
Andererseits, wenn der Arm w so gedreht wird, daß er sich über die isolierten Teile
der äußeren Ringe bewegt, so kann er einen der Ringe ausschalten, wobei er jedoch stets
eine solche Lage einnimmt, daß er durch einen mit Hilfe des gegenüberliegenden Druckknopfes
zugeführten Strom zurückgebracht werden kann.
Die Wirkungsweise dieses Druckknopfreglers in Verbindung mit der Umschalt- und Unterbrechungsvorrichtung
ist folgende:
Wird z. B. der Druckknopf 1 niedergedrückt, so fließt der Strom durch den Draht t, das
Feld u des Motors. A' nach dem äußeren Ring v, von hier durch den Arm w nach dem
Ring v' und dem inneren Ringsegment va, von hier durch den Draht y nach dem Anker
des Hilfsmotors A' und durch die Rückleitung ζ nach dem Hauptrückleitungsdraht m. Infolge
dieser geschlossenen Leitung dreht sich der Hilfsmotor A' und damit den Rheostaten M
in der einen Richtung so weit wie es gewünscht wird, d. h. so lange, als man den Druckknopfschalter
ι geschlossen hält. Hierbei wird das Gleichgewicht der Felder gestört und der durch
den Antrieb O, P, Q, g, R, S dem Widerstandsschlitten
nachgedrehte Reglerarm r versucht dieses Gleichgewicht wieder herzustellen und
erreicht dieses, wenn der Druckknopfschalter 1 geöffnet ist und der Arm r wieder die relative
Anfangslage zum Schaltschlitten einnimmt.
Wird jedoch der Druckknopf 2 niedergedrückt, so fließt der Strom über den Draht t', durch das
Feld u' des Motors nach dem Ringsegment v', von da nach dem Arm w, zum Ring v3, dem
Draht y und dem Anker des Motors A', weleher
dadurch sich in entgegengesetzter Richtung bewegt.
Sollte es zu irgendeiner Zeit wünschenswert sein, die Last, also z. B. das Steuer eines
Schiffes, in die ursprüngliche Stellung zurückzubewegen, so wird der dritte Knopf 3
benutzt. Beim Niederdrücken dieses Knopfes fließt der Strom durch den Draht t" nach dem
inneren Ring vl. Befindet sich der Apparat in der in der Zeichnung dargestellten Stellung,
so wird hierdurch keine Einwirkung hervorgerufen, da der (in der Zeichnung) untere
Teil des Armes w' auf einem nach beiden Seiten von den Ringhälften v" isolierten
Stück aufliegt.. Ist jedoch der Arm w bzw. w' durch Niederdrücken des Knopfes ι oder des
Knopfes 2 im Sinne der Uhrzeigerbewegung oder ihr entgegengesetzt bewegt worden, so
verbindet der Arm w' den Ring vl mit derjenigen
Hälfte des Ringes v", welcher mit dem nicht niedergedrückten Druckknopf in Verbindung
steht. Der Strom wird somit im Falle des Niederdrückens des Knopfes 3 dem Motor derart
zugeführt, daß er die Rückbewegung des Ruders nach der Mittellage herbeiführt, wo
der Arm w' dann selbsttätig, indem sein unterer Teil auf das oben genannte isolierte Stück zwischen
den beiden Ringhälften v" aufläuft, den Strom für den Hilfsmotor A' unterbricht.
Man könnte auch die beschriebene Druckknopfregelungsvorrichtung mit dem (ersten)
Rheostaten L anstatt, wie beschrieben, mit dem (zweiten) Rheostaten M verbinden. Hierzu
ist nur nötig, den Motor A' mit dem Arm oder dem Widerstandsschlitten des Rheostaten
L anstatt mit dem des Rheostaten M zu verbinden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Regelungsvorrichtung für' elektrische, einen Apparat gemeinsam antreibende Motoren, bei welcher der Arbeitsweg der Motoren dadurch selbsttätig begrenzt wird, daß das die Regelung bewirkende Steuerorgan durch die Arbeitsbewegung der Motoren in eine diese beendende Lage bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Regelungsvorgang durch Verschiebung eines Teiles der Steuervorrichtung (M) einleitender Hilfsmotor (A') mittels einer gleichfalls durch die Arbeitsbewegung der Hauptmotoren (A, B) beeinflußten Umschalt- und Unterbrechungsvorrichtung (V) geregelt wird, derart, daß durch die zufolge Bewegung des Hilfsmotors in einem Drehsinne bewirkte Drehung letzterer aus einer Mittellage in einer Richtung ein Steuerstromkreis für den Hilfsmotor im jeweilig entgegengesetzten Drehsinne vorbereitet wird.
- 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalt- und Unterbrechervorrichtung (V) für den Hilfsmotor (A') aus einer Anzahl mit zwei voneinander isolierten, von der Arbeitsbewegung der Hauptmotoren (A, B) beeinflußten Kontaktarmen (w, w') zusammenarbeitenden, konzentrischen Kontaktschleifringen (v, v', v", v3, v*) besteht, an die unter Zwischenschaltung der Felder (u,u') des Motors (A') drei Druckknopfschalter (1, 2, 3) angeschlossen sind, derart, daß der Hilfsmotor durch Schluß des einen Druckknopfschalters (1) in dem einen Drehsinne, des zweiten Druckknopfschalters (2) in dem anderen Drehsinne und des dritten Druckknopfschalters (3) nach Zurücklegung eines bestimmten Weges in einem der beiden Drehsinne in einem diesem jeweilig entgegengesetzten Drehsinne in Bewegung gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228255C true DE228255C (de) |
Family
ID=488657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228255D Active DE228255C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228255C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009705B (de) * | 1953-10-27 | 1957-06-06 | Ravensburg A G Maschf | Umkehrsteuerung fuer Arbeitsmaschinen, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen mit Fuehlersteuerung |
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- DE DENDAT228255D patent/DE228255C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009705B (de) * | 1953-10-27 | 1957-06-06 | Ravensburg A G Maschf | Umkehrsteuerung fuer Arbeitsmaschinen, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen mit Fuehlersteuerung |
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