DE227703C - - Google Patents
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- DE227703C DE227703C DENDAT227703D DE227703DA DE227703C DE 227703 C DE227703 C DE 227703C DE NDAT227703 D DENDAT227703 D DE NDAT227703D DE 227703D A DE227703D A DE 227703DA DE 227703 C DE227703 C DE 227703C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B1/00—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
- A61B1/24—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30«. GRUPPE
SIMON GOLDENSTEIN in PARIS.
Mundspreizer für zahnärztliche Zwecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mundspreizer im besonderen für zahnärztliche Zwecke,
welcher außer seiner Spreizwirkung infolge seiner Ausbildung als ein quer zur Zahnreihe
stehender Doppelbügel, der an einem auf die zu behandelnde Zahnreihe aufsetzbaren Sattel
befestigt ist, die in Betracht kommende Backe und die Zunge zwangsweise von der Behandlungsstelle
abhält.
ίο Bisherige Spreizer beschränkten sich in ihrer
Wirkung darauf, den Mund möglichst weit zu öffnen, während der Spreizer nach der vorliegenden
Erfindung das Spreizen des Mundes weniger durch das Auseinanderdrücken der Kiefer bewerkstelligt, sondern dadurch, daß
er unter einem federnden Drucke auf die Kiefer in der Mundhöhle selbst durch Ausbauchen
der einen Backe und Zurückhalten der Zunge einen Arbeitsraum schafft.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ein Schaubild des Spreizers, und ·
Fig. 2 und 3 veranschaulichen im Längsund Querschnitt eine die Spreizenden verbindende
Stützbrücke.
Fig. 4 zeigt eine Isolierkompresse für den Spreizer, und
Fig. 5 veranschaulicht den Spreizer im Gebrauch.
Der Spreizer besteht aus dem Sattel A, der Stützbrücke B und den Spreizen C.
Der Sattel besitzt zwei aufrechtstehende Seitenwände a, welche durch Streben a1, vorzugsweise
aus nachgiebigem Material, in Abstand voneinander gehalten werden. Jede Seitenwand
α trägt in der Mitte der Außenseite ein Gelenkstück c1, in welches je eine Spreize c
aus elastischem Material eingelenkt ist. Die Gelenke werden durch Deckplatten d überdeckt,
um Verletzungen auszuschließen. Die Deckplatten sitzen gelenkig an dem einen Ende
der Seitenwände a. Ihr anderes Ende kann durch Einschnappen einer hakenartigen Umbiegung
o. dgl. festgelegt werden. Die freien Enden der Spreizen c tragen Querstücke c2.
Diese werden in Seitenöffnungen b1 eines Gummizylinders b (Fig. 2 und 3) eingesteckt,
wodurch der besagte Zylinder eine Verbindungsbrücke zwischen Spreizenenden bildet.
Zwecks Gebrauchs umkleidet man die Seitenwände α mit einer Isolierkompresse (Fig. 4).
Diese besitzt seitliche Schlitze e, Ausschnitte e1
und Aussparungen e2, um mittels der Deckplatten d festgelegt werden zu können.
Nunmehr' stützt man den Sattel A mittels der Streben a1 auf die zu behandelnde Zahnreihe,
so daß der erkrankte Zahn in der Mitte der Sattelöffnung liegt. Die gegenüberliegende
Zahnreihe beißt auf die Brücke b, so daß sich die Spreizen c unter dem entstehenden Drucke
nach auswärts biegen und sich einerseits gegen die anliegende Innenfläche der Gesichtsbacke
und anderseits gegen die Zunge legen. Hierdurch wird ein Hohlraum im Munde geschaffen
und gleichzeitig der erkrankte Zahn vor der Berührung mit der Zunge oder der Backe
wirksam geschützt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Mundspreizer für zahnärztliche Zwecke, gekennzeichnet durch einen bügelartigen Sattel, welcher den erkrankten Zahn umschließen soll, zwei federnde, aufrechte Spreizen aufweist, welche, durch eine elastische Brücke verbunden, der gegenüberliegenden Zahnreihe als Auflage dienen, wobei die Spreizen durch seitliches Ausbiegen die Arbeitshöhlung im Munde herstellen und gleichzeitig die Backe und die Zunge von dem zu behandelnden Zahn abhalten.
- 2. Mundspreizer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbrücke durch einen seitlich durchbohrten . Kautschukkörper gebildet wird, um die Enden der Spreizen aufzunehmen, so daß ein leichteres Auseinandernehmen und Reinigen möglich ist. ■
- 3. Mundspreizer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sattelförmige Stützteil mit zur Aufnahme von Isolierkompressen geeigneten Vorrichtungen versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227703C true DE227703C (de) |
Family
ID=488143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227703D Active DE227703C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227703C (de) |
-
0
- DE DENDAT227703D patent/DE227703C/de active Active
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