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DE2264629A1 - Ski mit einer gliederkante, deren federkonstante laengs des skis veraenderlich ist - Google Patents

Ski mit einer gliederkante, deren federkonstante laengs des skis veraenderlich ist

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Publication number
DE2264629A1
DE2264629A1 DE2264629*A DE2264629A DE2264629A1 DE 2264629 A1 DE2264629 A1 DE 2264629A1 DE 2264629 A DE2264629 A DE 2264629A DE 2264629 A1 DE2264629 A1 DE 2264629A1
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DE
Germany
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ski
edge
area
length
edges
Prior art date
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Pending
Application number
DE2264629*A
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English (en)
Inventor
Spaeter Genannt Werden Wird
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Skis Authier S A
Original Assignee
Skis Authier S A
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Publication date
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges

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  • Laminated Bodies (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

"Ski mit einer Gliederkante, deren Federkonstante längs des Skis veränderlich ist"
Priorität: 29.Januar 1971, V.St.A., Nr. "Ho 9o9
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ski mit unterbrochenen "Stahlkanten" (Metallkanten oder anderen vergleichbaren Kanten), deren Aufspaltung bzw. Unterbrechung die Flexibilität der Kante gegenüber einer kontinuierlichen bzw. ununterbrochenen Kante von gleicher Gestalt und aus dem gleichen Material erhöht.
Moderne Skier sind aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bauelemente zusammengesetzt. Ein einzelner Ski kann beispielsweise Bauelemente aus Werkstoffen wie Glasfaser-, Leichtmetallegierungen,
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Stahlkanten,-Holz- und/oder Kunstatoffkernen und dergleichen umfassen. Diese verschiedenen Werkstoffe haben unterschiedliche physikalische Eigenschaften, die in ihrer Gesamtheit und zusammen mit der Form des; Skis die Lauf eigenschaften des Skip bestimmen.
Unter den zahlreichen physikalischen Merkmalen, die die Laufeigenschaften beeinflusse^ ist der Elastizitätsmodul oder auch Ε-Modul der verschiedenen Werkstoffe am wichtigsten. Der Elastizitätsmodul der Bauelemente einofi Ski bestimmt nämlich zusammen mit der Dicke des Skisnicht nur die Kurvensteifigkeit des Skis(sondern auch in großem Ausmaß das Schwingungsaufnahmevermögen bezw. die Dämpfung. Je höher der Elastizitätsmodul der Bauelemente eines Skis ist, umso geringer ist die Dämpfung des Skis Ein Holzski ohne Metall- oder Glasfaserverstärkungsteile mit einem Körper aus Hickory oder Esche mit einem Elastizitätsmodul von ca. 1350 kp/mm hat die beste Dämpfungswirkung. Ein Leichtmetallski mit angeklebter, durchgehender, einstückiger Stahlkante, bei dem die Leichtmetallegierung einen Elastizitätsmodul von 7000 kp/mm und die Stahlkante einen Elastizitätsmodul von ca. 22000 kp/mm hat, ist äußerst anfällig für Schwingungen und schlecht gedämpft. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Schwingungsdauer bei dem Leichtmetallski nach Erhalt eines Stosses etwa 8 mal so lang ist v/ie die Schwingungsdauer des Holzskis bei dem gleichen Stoß.
Um die Dämpfung moderner Skier aus mehreren Werkstoffen zu verbessern, hat man bereits versucht, die von den den hohen Elastizitätsmodul aufweisenden Bauelementen des Skisauf die anderen Teile des Skisübertragene Schwingungswirkung zu begrenzen. Da die Stahlkante den höchsten Elastizitätsmodul und die schwächste Dämpfungseigenschaft hat, haben sich alle Bemühungen auf dieses Bauelement des Skis konzentriert.
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Ein Verfahren zum Steuern der von den Stählkanten auf den restliehen Ski übertragenen Schwingungswirkung bestand in dem Versuch, die Stahlkanten dadurch zu isolieren, daß Gummischichten oder andere elastische Schichten zwischen den Stahlkanten und den anderen Bauteilen des Skis angeordnet wurden. Die Gummischichten dienen also dafcu, die Übertragung der Längsdehnung des Skikörpers auf die Stahlkantenstreifen zu verringern« Durch dieses Verfahren wird zwar der Schwingungseinfluß der Stahlkanten vermindert, aber nicht in dem für gewisse Laufbedingungen erwünschten Ausmaß«,
Eine zweite, bekannte, befriedigendere Maßnahme zum Verringern des Schwingungseinflusses der Stahlkante besteht darin, die Stahlkantenstreifen in Abschnitte zu unterteilen oder aufzuspalten, die untereinander verbunden sind und dadurch eine einheitliche Kante bilden, welche in Abschnitte unterteilt ist. Durch das Aufspalten der Stahlkante in Abschnitte werden die Spannungslinien unterbrochen, und es ist eine größere Längsausdehnung an den Verbindungsstellen der Abschnitte möglich, ohne daß die übliche hohe Beanspruchung eines kontinuierlichen Stahlstreifens auftritt. Auf diese Weise in untereinander verbundene Abschnitte aufgespaltene Stahlkanten werden im allgemeinen als "gespaltene Kanten" bezeichnet. Es sind verschiedene Verfahren bekannt, um die Stahlkantenstreifen durch Einschneiden und Schlitzen in kleine, untereinander verbundene Abschnitte zu unterteilen. Hierdurch zeigt die unterbrochene Kante bei einer in Längsrichtung wirkenden Zugbelastung die Merkmale einer Zugfeder, Folglich kann man das Spannung-Dehnung-Verhältnis einer unterbrochenen Kante durch die Federkennlinie: c= -τ-τ definieren, wobei P die auf die Kante wirkende Kraft und f die Längsausdehnung der Kante ist.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Dauer des Abklingens
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der Schwingung bei Skiern mit gespaltenen Stahlkgnten proportional zur Federhärte d€;r gespaltenen Kante ist. Je höher die Federhärte der gespaltenen Kante istf umso langer ist die Abklingdauer der Schwingung der Skier, nachdem diese einem Stoß ausgesetzt wurden. Die Federhärte der unterbrochenen Kante wird bestimmt durch die Länge der einzelnen Abschnitte der Kante und durch die Steifigkeit oder den Biegewiderstand der Verbindungen zwischen d,en einzelnen Abschnitten der Kante, Je langer die einzelnen Abschnitte sind, umso größer ist die Federhärte der Stahlkante und umso länger braucht die Schwingung, bis sie abklingt« Die gleiche Wirkung lässt sich erzielen, wenn man die Steifigkeit oder den Biegewiderstand der Verbindungen erhöht, d.h, je größer der Biegewiderstand der Verbindungen ist, umso größer ist auch die Federhärte und umso länger dauert es, bis die Schwingung der Stahlkante abklingt«
Mit den bekannten gespaltenen oder unterbrochenen Kanten ist es also möglich geworden, die Federhärte der Stahlkante gegenüber einer durchgehenden Stahlkante herabzusetzen; aber die bekannten unterbrochenen Kanten haben eine, wenn auch niedrigere konstante Federhärte über die gesamte Länge der Kante hinweg. Folglich ist ein Ski mit bekannten gespaltenen Kanten über seine gesamte Längserstreckung hinweg gleichmäßig gedämpft. Moderne Skifahrtechniken, besonders Skirennen professioneller Skifahrer und international bekannter Amateure mit hochspezialisierter Lauftechnik auf ganz besonders hergerichteten Pisten haben gezeigt, daß ein Ski nicht seine äußersten Fähigkeiten hergibt, wenn er über seine gesamte Länge hinweg gleichmäßig gedämpft ist.
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Hauptaufgabe der Erfindung ist es daher, einen Ski der Erwähnten Art zu schaffen, der unterbrochene Metallkanten mit unterschiedlicher Federhärte längs seiner Länge aufweist.
Spezielle Aufgabe der Erfindung ist es. dabei, einen Ski mit unterschiedlichen Dämpfungseigenschsften längs seiner Länge zu schaffen, der am Schaufelende des Skis eine äußerst kurze Schwingungf3-abklingzeit und am" hinteren Ende des Bkis eine gemessene höhere Schiüingungsabklingzeit hat.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine unterbrochene Kante untl einen Ski mit einer unterbrochenen Kante vor, der an verschiedenen Stellen längs seiner Länge in unterschiedlichem Ausmaß gedämpft ist. Die Abklingzeit für Schwingungen der einzelnen Bereiche entlang der Länge des Skis gemäß der Erfindung ist also unterschiedlich. Dies uird dadurch erzielt, daß die Fnderhärte der unterbrochenen Kante an verschiedenen Stellen längs der Länge des Skis unterschiedlich gewählt ist. Diese Änderung der Federhärte wird dadurch erzielt, daß einzelne Abschnitte von unterschiedlicher Länge längs der Länge der Kante gebildet sind oder daß Verbindungselemente geschaffen sind, die einen unterschiedlichen Biegeuiderstand längs der Länge der Kante haben. Die bevorzugte Federhärte an Skiern gemäß der Erfindung verläuft in einer Kurve, deren niedrigster Wert im Schaufelbereich des 'Skis liegt und die all-
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mählich ansteigt, bis siü ihren Maximalwert im Bereich der Bindung und dahinter erreicht. Es sei jedoch darauf hingeuiiRüDri, daß im Sinne der allgemeinen Aufgabenstellung auch andere Änderungen der FedErhärte im Gereich der Erfindung möglich sind, je rmuhdBin für uelche besondern Art von Skilauf der Ski bestimmt ist. IJcnn der Ski also gemäß der bevorzugten FetJcrhärtekurve gestaltet ist, isst der Schaufel- oder Spitzenbereich Eitnrk gedämpft und hnt eine kurze Abklingznit für Schwingungen, während dein hintere linde den Skis eine geringere Dämpfung und eine längere Ab,sli;iydauer für die Schwingung hat, was für das Gleiten mit den Skiern besonders wünschenswert ifit. Der bevorzugte Ski gr.rröO der Erfindung ist infolgedessen für einen guten ukifahrer cider "Ronnläufer vnn übarlegener Qualität ucgen Beiner starken Dämpfung und infalyndpssen äußerster Ruhe und Spurencicherheit im vorderen Ende tiea Skis und gleichzeitig bemessener bzw. ge'iüteufu'ter Schwingung im hinteren Bereich des Skir;, tjodurch eine gute Gleituirkung und leichte Uendemöglichkeit gegeben sind.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung uerden nachfolgend anhand von snhematischen Zeichnungen mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einsr unterbrochenen Kante gemäß der Erfindung;
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Fig.2 ist. eine perspektivische Ansicht einer unterbrochenen Kante der in Fig.l gezeigten Art;
Fig. 3 int ein senkrechter Schnitt durch einen Ski und zeigt die Art der Anbringung der unterbrochenen Kanten gemäß Fig. 1 und 2 an einem Ski gemäß der Erfindung;
Fig. i* IBt eine Seitenansicht eines Skis gemäß der Erfindung und zeigt üiv. bevorzugten Bereiche unterschiedlicher Dämpfung entlang der Länge des Skis;
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung der Federhärte einer unterbrochenen Stahlkante gemäß der Erfindung, die entlang der Länge des Skis variiert, und zeigt außerdem einen Vergleich sowohl mit einer unterbrochenen als auch mit einer durchlaufenden Stahlkante gemäß dem Stand der Technik;
Fig. G ist eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbcispiel einer unterbrochenen Kante gemäß der Erfindung;
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel einer unterbrochenen Kante gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 und 2 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel εϊπβγ unterbrochenen oder aufgespaltenen Kante gemäß der Erfindung dargestellt. Die Kante ist von einem längsge-
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streckten, allgemein L-formigcn, insgesamt mit 2 bezeichneten Glied gebildet. Das Kantenglied 2 weint einen herabhängenden Teil 4 auf, der die tatsächliche Lo v.f kante des Kant eng!) Ie de« 2 bildet, sowie einen seitlichen Stegbereich G, der den Verbindungßteil des Kantengliedes 2 bildete Der Verbindungsteil 6 der Kante weist eine Vielzahl gleichförmiger Verbindungselemente 8 auf, die im allgemeinen q/uadratisch oder rechteckig gestaltet sind und in denen sich jeweils eine Öffnung 10 befindet. Mehrere Unterbrechungen, Spalte oder Einschnitte 12 erstrecken sich seitlich und vollkommen durch den Laufteil 4 des Kantenglieden 2. Diese Einschnitte 12 münden in die Öffnungen 10 in den Verbindungcelementen 8.
Der Abstand zwischen einander benachbarten Einschnitten 12 ist entlang der Längserstreckung des Kantengliedes 2 unterschiedlich. In Figo 1 und 2 sina beispielsweise die Einschnitte 12 im linken Bereich des KantenglJe·· des 2 dicht nebeneinander angeordnet und münden in einander benachbarte Öffnungen 10. Der linke Abschnitt dec Laufteils 4 des Kantengliedes 2 ist also von den Einschnitten in eine Vielzahl kleiner Abschnitte oder Segmente 14 von gleicher Länge unterteilt. Im mittleren Bereich des in Fig. 1 und 2 gezeigten Teils des K.antengliedeo liegen die Einschnitte 12 weiter auseinander, so daß der Laufteil 4 in Segmente 16 unterteilt ist, die die gleiche Länge haben und zweimal so lang sind wie die Segmente 14· Am rechten Ende in Fig. 1 und 2 sind die Einschnitte 12 noch weiter auseinander angeordnet, so daß Segmente 18 gebildet sind, die noch langer sind als die Segmente 16 und dreimal so lang wie die Segmente 14«, Der die Segmente 14 enthaltende Bereich des Kantengliedes hat also eine geringere Federhärte, eine stärkere Dämpfungseigenschaft und folglich eine kürzere Schwingungsdauer, da die Segmente 14 kürzer sind als der Bereich des Kantengliedes, der die Segmente 16 enthält.
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Die Federhärte des die Segmente 16 umfas^nden Bereichs ist. ihrerseits geringer als die dec die Segmente 18 enthaltenden Bereichs. Auf diese V/eise können die Fedcrhärto der Kanten und damit die DärnpfungsmerkiTiale des Skis prcl;tisch unbegrenzt entlang der Länge der Kante und des Skr* variiert v/erden. Bei quadratischer oder rechteckiger Gestaltung der Verbindungselemente 8 hat sich gezeigt, daß es möglich ist, die Einschnitte 12 nur ca. 9 mm auseinander anzuordnen, ohne daß die Stärke des Kantengliedes dadurch beeinträchtigt würde. Das Kantenglied 2 ist vorzugsweise aus Stahl hergestellt, kann jedoch im Rahmen der Erfindung auch aus einem anderen Metall von annehmbarer Stärke hergestellt sein. Vorzugsweise ist das Kantenglied 2 iin Querschnitt L-förmig gestaltet, jedoch können im Bereich der Erfindung auch andere Querschnittsformen verwendet werden»
Pig. 3 ist eine etwas schemo/tische Darstellung eines Querschnitts durch einen Ski und zeigt, wie die Kantenglieder 2 am Ski befestigt sind. Der Ski umfaßt einen Kern 20, der aus Schaumstoff, Holz, Glasfaser, einem Schichtmetallaufbau oder anderen bekannten.Werkstoffen oder Kombinationen von Werkstoffen hergestellt sein kann. Die Seiten 22 des Skis können von einer Phenolharzschicht oder dergleichen gebildet sein. Obere Seitenkanten 24 aus Aluminium, Stahl oder einem anderen Metall können so vorgesehen sein, daß sie sich über den größten Teil der Länge des· Skiserstrecken. Diese Oberkanten 24 können am Skikörper angeklebt oder anderweitig befestigt sein. Eine G-lasfaserschicht 26 kann sich über die Oberseite des Kerns 20 zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen der Oberkanten 24 erstrecken, und eine obere Schicht 28 aus Phenolharz oder eine andere dekorative Oberfläche kann über der G-lasfaserschicht 26 und den Oberkanten 24 so angebracht sein, daß sie die Oberseite des Skisbildeto Die unterbrochenen Kanten 2 sind an den unteren seitlichen Bereichen des Kerns 20
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durch Verkleben. Festschrauben oder in ähnlicher V/eise befestigt, und unterhalb der Unterseite des Korns 20 kann eine Glasfaden, schicht 30 vorgesehen sein, die sich zwischen den einander gegenüberliegenden Plüaiien des Steg- oder Verbindungπteils 6 der unterbrochenen Kanten erstreckt. Eine Lauffläche 32 aus P-Tex oder einen ähnlich en Kunststoff erstreckt sich quer über die Unterseite des Skiizwischen den einander gegenüberliegenden Seitenflächen des in Abschnitte unterteilten Laufteils 4 der unterbrochenen Kanten, Der in Abschnitte unterteilte Lauf- teil 4 der gespalt^üon Kanten bildet also einen Teil der Seitenfläche des Ski?und gleichfalls einen Teil der Lauffläche des Skii
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines in Längszonen oder Bereiche mit unterschiedlichen Dättpfungseigonschaften unterteilten SkL", was durch Änderung der Pederhärte der gespaltenen Kanten erzielt ist, die insgesamt die gleiche Gestalt haben wie in Pi( ::<> 1 und 2 gezeigt« Die Zone A im Schaufelbereich des Skis kann ca. 180 mn lang und in 20 Segmente unterteilt sein, von denen jedes 9 rum lang ist. Die sich an den Schaufelbereich anschließende Zone B kann ca. 180 Miß lang und in 10 Segmente von je 18 mm Länge unterteilt sein. Die Zone C kann 189 mn lang und in 7 Segmente unterteilt sein, von denen jedes 27 mn lang ist. Die Zone D kann 180 mm lang und in 5 Segmente unterteilt sein, von denen jedes 36 nun lang ist. Die Zone E kann 180 mn lang und in 4 Segmente von je 45 mm Länge unterteilt sein. Die Zone F erstreckt sich über die restliche Länge des Skis und ist vorzugsweise ein durchgehendes Segment« Der Stiefel- oder Bindungsbereich des Skis liegt vorzugsv/eise bei 34, d.h. im vordersten Teil der Zone P.
Pig. 5 ist eine graphische Darstellung der Werte der Pederhärte der Kantelängs Bsreichen eines gemäß der Erfindung
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in r.'fij- in Fig. 4 gezeigten LJeisi3 hnrgcstuJItE.: ükis. DiK Seitennnriclit ιΙπβ Ck:'π ist über der Kurve oben in Fici. 5 πλ; zeigt, eq [JnB die Federhärte für din Kantuln beliebigen Teilbnrnichen.das Ski·, fiuci der Kurve zu entnehmen ist. Din Ab κ ζ in π η der Kurve zeigt [Jiß Länge der Skilr.ufflänhr. in Zentimeter, iiiährond rJit' Ci-cfinatc din FDL'prhfirtR der untnrbronhnnrjn Kantn in Kilopünd pro MilliniKter ennibt.. Dir nüütrichf;?to Linie 3G stnllt die Fndarh'jrtc cdner durnhgutir.ra'Jr-n !Jtahlktintn über die gnsamtn Lnncjn der Lauffläche tics Skis dar, ij"'hi[;nd die strichpunktierte Linie 30 din Fnücrhärte nincr bekunntcn gespaltenen St^h] kante über die Länyi-e der Lpufflfiche dts 5kit: hinweg ujit-riergibt. Eb sei darauf hingewiostin, dfj3 duiiicj übf-T riifj FcdDΓ^!RΓte sowalil bei durchgehenden als -auch bei h gobrnchcnen Meinten über die gesemte Länge des fikis hinueq gleich ist. Din durnhncznycne Linie ^n stellt die durchschnittliche Fedcrhiii'tt; einer vernndcrlich gebrfjchenen Kante gr.r.yjß der Erfindung dnr. Aue der Kurve ist zu entnehmen, riciß die FedcrhCrte im 5c!ir:ufelbereich des S!iir; sehr gering ist, und daß sie allmählich über die Lunge des Skis hin zunimmt, bin der Bindungsbereich dr-3 Skis erreicht ist; on diesem Punkt uird die Federhärtc konstant, da von hipr ;·π die Krnte durchgehend ist. Es liegt also auf der Hand, dnß der Eo'haufelbereich des Skis stark gedämpft ist, und daß die Dümpfuiinsuiirkunn in Längsrichtung der Skis nach hinten abnimmt.
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Fig. G zeigt Gin anderes Ausführungsbeispiel einnr unterbrochenen Kran t π gemüß de ι- Erfindung. Die Kante ist υαη εϊ η um langgestreckten, insgRcamt L-färmigen Glied gebildet, uelchrs insgesamt mit Io2 bezeichnet ist. Das Kantennlied Io2 umfaßt einan Laufteil Ie^ .und einen Qucrntegteil loG, welcher eine incgesr.mt mit IdB bezeichnete; Reihe im wesentlichen quadratischer oder rechteckiger Verbindungselemente umfaßt. Der Lnufteil Id^ ist durch im Abstand voneinander liegende Einschnitte 112 in eine Reihe von pprjmer^rn lla von gleichmäßiger Länge unterteilt. Jeder Einschnitt 112 erstreckt sich völlig durch den Laufteil Io2 und mündet in eine Öffnung H^, die in jedem Verbindungselement IdS vorgesehen iüL·. Die Verbindungselemente Ιοβ bilden also eine federnde Verbindung zwischen einander benachbarten Segmenten Ho des Lauftßils IaU. Es sei darauf hingeujiesen,
daß die Öffnungen 114 in Fig· 6 gesehen von links nach rechts in paarweise gleicher Größe gruppiert sind, wobei die Größe eines Öffnungspaares 114 jeweils kleiner ist als die Größe des nach links vorangehenden Paares. Die Verbindungselemente 108 sind also in Paaren vorgesehen, die von links nach rechts in Fig. 6 gesehen zunehmend stärker werden. Es ist offensichtlich, daß mit zunehmender Stärke der Verbindungselemente 108 deren Biegewiderstand größer wird, so daß die Verbindungselemente 108 in Fig. 6 gesehen links sich leichter biegen lassen, als die Verbindungselemente, die in Längsrichtung weiter rechts liegen. Auf diese Weise hat der in Fig„ 6 gesehen linke Bereich der unterbrochenen Kante eine geringere Federhärte als der Zwischenbereich, welcher seinerseits eine geringere Federhärte hat als der rechte Bereich. Durch zunehmende Verdickung oder Verstärkung der Verbindungselemente 108 ist also eine unterbrochene Kante mit einer Federhärte zu erzielen, die längs der Länge der Kante unterschiedlich ist.
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Fig. 7 zeigt eine Abwandlung des in Mg. 1 dargestellten Ausführungöbeispiels, "bei dem die Verbindungselemente 8' ein gekrümmtes Profil haben statt quadratisch oder rechteckig gestaltet zu sein. Durch die Verwendung eines Verbindungselements 8' mit gekrümmtem Profil wird die Beanspruchung des Verbindungselements gleichmäßig über das gesamte Verbindungselement verteilt. Bs sei noch darauf hingewiesen, daß die Einschnitte 12 oder 121 gegenüber der Achse der Kante entweder geneigt oder rechtwinklig verlaufen können, wobei den gegenüber der Achse der Kante geneigten Einschnitten der Vorzug gegeben wird·
Aus der obigen Beschreibung geht ohne v/eiteres hervor, daß die Erfindung die Herstellung von Skiern mit überragenden Schwingungsdämpfungseigenschaften erlaubt, die längs der Länge der Skier unterschiedlich sind und genau den Dämpfungserfordernissen des jeweiligen Bereichs der Skier über deren Länge hinweg entsprechen. Die variierende Peder-.härte der Stahlkante des Ski% die die unterschiedliche Dämpfung des Skis hervorruft, kann dadurch erzielt werden, daß die Länge der einzelnen Segmente entlang der Länge der unterbrochenen Kante unterschiedlich gewählt wird, daß der Biegewiderstand der einzelnen Verbindungselemente, die einander benachbarte Segmente vereinigen, unterschiedlich gestaltet wird, oder daß eine Kombination dieser beiden Möglichkeiten gewählt wird. Hierdurch lässt sich eine sehr genaue und allmähliche Änderung der Federhärte der unterbrochenen Kante über die Länge der Kante hinweg erzielen. Damit können Skier hergestellt werden, deren Eigenschaften in Spurhaltung, Wendigkeit und Gleitfähigkeit jedem einzelnen bekannten Ski weit überlegen sind.
Hier sind zwar nur gemäß der Erfindung hergestellte Unterkanten beschrieben worden, jedoch"liegt auf der Hand, daß auch Oberkanten gemäß der Erfindung hergestellt werden können.
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Claims (7)

  1. Ansprüche
    I.J Ski mit einer Gliederkante, deren Glieder durch Verbindung·- bügel miteinander verbunden sind und deren Fedcrkon;;t:mte längs des Skis veränderlich ir.t,· dadurch gekennzeichnet, daß der Biegev;iderstand der Vcrbindungsbügel (1O8) längs des Skis veränderlich ist.
  2. 2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Biiegel'iderstand der Verbindungsbügel (108) im Schaufolbereich des Skis; kleiner als in dessen Kndbereich ist.
  3. j5. Ski nach Anspruch 3. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegewiderstand der Verbindungsbüsel (108) vom Schaufelbereich des Skis aus bis zu dessen Bindungsbereich allmählich zunimmt.
  4. .4. Ski nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegewiderstand der Verbindungsbügel (108) vom Bindungsbereich bis zürn Endbereich des Skis konstant ist.
  5. 5. Ski nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß die Skikante zwischen dein Bindungsbereich und dem Endbereich des Skis eine durchgehende Kante ist.
  6. 6. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug-Federkonstante der Gliederkante vom Schaufelbereich bis zum Endbereich des Skis allmählich zunimmt.
    409827/0185 BADORlGJfML
  7. 7. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der 81: i mehrere in Längsrichtung aneinander anschließende Abschnitte (A, B, C, D, E) mit jevieils mehreren gleichlangen Gliedern (lh, 16, 38) aufvioiet, wobei die einzelnen Abschnitte mit Verbindungcbügoln (3ü8) unterschiedlichen. Biegewidersfands versehen sind.
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DE2264629*A 1971-01-29 1972-01-18 Ski mit einer gliederkante, deren federkonstante laengs des skis veraenderlich ist Pending DE2264629A1 (de)

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