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DE2264336A1 - Buchbinde-anlage - Google Patents

Buchbinde-anlage

Info

Publication number
DE2264336A1
DE2264336A1 DE19722264336 DE2264336A DE2264336A1 DE 2264336 A1 DE2264336 A1 DE 2264336A1 DE 19722264336 DE19722264336 DE 19722264336 DE 2264336 A DE2264336 A DE 2264336A DE 2264336 A1 DE2264336 A1 DE 2264336A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
book
books
saw
station
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722264336
Other languages
English (en)
Inventor
Edward John Stroud
William Felix Verstorbe Stroud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STROUD GRAPHIC EQUIPMENT Ltd
Original Assignee
STROUD GRAPHIC EQUIPMENT Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STROUD GRAPHIC EQUIPMENT Ltd filed Critical STROUD GRAPHIC EQUIPMENT Ltd
Publication of DE2264336A1 publication Critical patent/DE2264336A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0006Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
    • B42C9/0012Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller
    • B42C9/0031Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller with continuous flow of stacks of sheets
    • B42C9/0037Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller with continuous flow of stacks of sheets and subsequently applying a cover
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C19/00Multi-step processes for making books
    • B42C19/08Conveying between operating stations in machines

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Pr. ier. nsl. P^ V£UJ-^^S
Nf- ,.; 'Pi
Stroud Graphic Equipment" Limited, McKellar, Ontario/Kananda
Buchbinde-Anlage
Die Erfindung betrifft ein vollständigesBuchbinde-System sowie bestimmte, dieses System aufbauende Einzelemente.
Bekannte Buchbinde-Anlagen weisen zur Durchführung der verschiedenen Schritte des Bindens eine Anzahl verschiedener Maschinen auf. Die Anlage kann eine Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung, einen Abrichter, eine Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung und eine Vorrichtung, die der Verbindung steifer Buchdeckel mit den gebundenen Seiten (eine "Einschlag"-Maschine) dient, umfassen.Gewöhnlich arbeiten solche Maschinen völlig unabhängig voneinander und sie sind
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zur Bearbeitung nur einer bestimmten Grös3e und "bestimmten Buchart bestimmt, sei es nun paperback*oder Buch mit steifen Einbanddeckeln. Jede Vorrichtung muss auf die bestimmte Grosse des durch die Anlage laufenden Buches eingerichtet werden, und wenn ein Buch mit einer anderen Grosse hergestellt werden soll, muss die Anlage abgestellt werden, um eine geeignete, an jeder einzelnen Vorrichtung vorzunehmende Umstellung durchführen zu können.
Es wäre natürlich wünschenswert, alle diese Vorrichtungen derart miteinander zu verbinden, dass eine automatische Buchbinde-Anlage geschaffen wird, die es ermöglichen würde, dass lose Seiten oder Bogensätze des Buches zusammengefasst und an einem Ende der Anlage eingeführt werden können und am anderen Ende das fertige, mit Einschlag versehene Buch herauskommt. Aber selbst dann, wenn die verschiedenen bekannten Maschinen hintereinander geschaltet werden, würde die Anlage immer noch die obengenannten Nachteile aufweisen, dass nämlich die ganze Anlage nur eine Grosse und eine Buchart bearbeiten könnte und dass sie abgestellt werden müsste, um jede einzelne Maschine der Anlage auf die herzustellenden unterschiedlichen Bucharten und -Grossen einzurichten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine integrierte Buchbinde-Anlage zu schaffen, die zur Herstellung von entweder "paperbacks" oder Büchern mit steifen Einbanddeckeln aus zusammengefassten Seiten oder Bogensätzen benutzt werden kann und die
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während des Betriebes eine Anpassung an verschiedene Grossen der zusammengefassten Seiten ermöglicht, um verschieden grosse Bücher ohne die Anlage abstellen zu müssen herzustellen, wobei jede der zugehörigen Vorrichtungen einzeln anzupassen ist.
Darüber hinaus sollen verbesserte Einzelvorrichtungen der Buchbinde-Anlage geschaffen werden, die eine Buchabrichtevorrichtung , eine Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung und eine Einschlagvorrichtung aufweist. Bei Bedarf können diese Vorrichtungen unabhängig voneinander mit anderen bekannten Buchbinde-Vorrichtungen benutzt werden.
Insbesondere soll eine ununterbrochen laufende, nicht einzustellende Vorrichtung zum Abrichten von Büchern geschaffen werden, die sich ohne Betriebsunterbrechung an jede in die Anlage eingeführte Buchgrösse anpassen kann.
Schliesslich soll eine sich während des Betriebs selbsttätig einstellende Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung der Bücher geschaffen werden, die nicht nur für Bücher gebraucht werden kann, die aus Gruppen oder " Bogensätzen" bestehen, sondern für Bücher, die mittels der sogenannten "perfekten Buchbinde"-Methode gebunden werden. v'Perfektes Buchbinden" ist ein im Handel gebrauchter Ausdruck für das Binden einzelner Seiten zu einem Buch mittels Verleimung des Rückens im Gegensatz zu Büchern, die aus zusammengehefteten Bogensätzen bestehen."Perfektes Binden" wurde als eine wirtschaftliche Methode zum Binden von "paperback-
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Büchern entwickelte und eine Methode bestand darin, die Bücher an ihrem Rücken mit einem Aufschmelzkleber zu leimen. Dieser Aufschmelzkleber ist ein Kunststoff, der wenige Grad über seinem Schmelzpunkt aufgebra cht wird und dann schnell abkühlt, wodurch die beinahe sofortige Weiterverarbeitung der Bücher er-
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möglicht wird. Bis vor kurzem wurde perfektes Binden ausschliesslich zur Herstellung von'paperbacks1 benutzt, während Bücher mit steifen Einbanddeckeln aus gehefteten Bogensätzen gemacht wurden.
Bei Büchern mit steifen Einbanddeckeln wird die zu verbindende Schmalseite des Buches gerundet und mit einem Rücken versehen» und verschiedene Versuche sind bislang gemacht worden, um die perfekte Bindetechnik auf das Binden von Büchern mit steifen Einbanddeckeln zu übertragen, wobei Kunstharzkleber oder Haut- und Knochenleim verwendet wurde. Dies machte es jedoch erforderlich, dass die frisch gleimten Bücher in Gestellen aufgestapelt mehrere Stunden lang trocknen mussten, wonach sie durch die bekannten Vorrichtungen zum Runden und zur Rückenbildung geführt wurden, die für die Bearbeitung gehefteter Bogensätze bestimmt waren.
Versuche, um mit Aufschmelzkleber geleimte Bücher mit Hilfe der üblichen Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung zu runden und mit Rücken zu versehen, sind misslungen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Schmalseite, wenn sie nach dem Abkühlen des Aufschmelzklebers geformt worden ist, in wenigen
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Tagen ihre ursprüngliche flache Form wieder ausbildet und zwar infolge einer Eigenschaft des Kunststoffs, die als "Gedächtnis" bezeichnet wird. Die Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung kann zur Bearbeitung von Büchern benutzt werden, deren Rücken ihre gerundete Form beibehalten können während der Verfahrensabschnitte "Runden" und "versehen mit Rücken", die durchgeführt werden, so lange der Plastikkleber heiss ist; dann wird der Kleber in der gewünschten Ausbildung des -Rückens abgekühlt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Einschlag- und Einbauvorrichtung, die nicht auf verschiedene Buchgrössen und -Stärken eingestellt werden muss sondern sich automatisch während des Betriebs auf Bücher verschiedener Grossen und Stärken einstellt und sofort die Bücher mit den Einschlagen verbindet und somit eine sofortige Weiterbearbeitung zur Fertigstellung der Bücher zulässt.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch eine Buchbinde-Anlage gelöst, die folgende Merkmale aufweist:
Eine Abrichtestation, 'transportmittel zum Vorschub von Büchern mit einem mit bei Wärme weich werdenden Kleber versehenen Rücken zu der Abrichtestation, wobei aufeinanderfolgend eine Vorderseite eines Buchs eine Rückseite des nächsten Buchs berührt; eine auf der Abrichtestation angeordnete Säge mit genau senkrecht zur Vorschubrichtung der Bücher angeordneten Sägebändern; Mittel zur31JfB1^-Jj1Z1AS Al-S^ relativen Stellung
der Säge zu den Büchern in der Abrichtestation, so dass die Säge eine gewünschte Breite eines Rands 60 von den Aussenkanten der Bücher abschneidet; Fördermittel
zur Weiterbeförderung der Bücher der Reihe nach zu weiteren folgenden Stationen derart, dass jeder Buchrücken parallel zur Vorschubrichtung angeordnet ist; eine erste Station mit einer zum Weichmachen des Klebers genügend aufgeheizten Platte, die mit den Buchrücken in Berührung steht; eine zweite Station mit einer zum Weichmachen des Klebers genügend aufgeheizten Platte, die eine in Richtung des Buchvorschubs verlaufende konkave Ausnehmung aufweist und mit weiterhin einem Rundungsrad
dessen Achse senkrecht zur.Buchvorschubrichtung angeordnet ist und das von der Platte ausreichend entfernt angeordnet ist, dass zwischen ihnen die von den Fördermitteln
herbeigeführten Bücher in der konkaven Ausnehmung mit ihren Rücken geführt werden können; eine dritte Station mit einer Mehrzahl in Vorschubrichtung mit Abstand voneinander angeordneter Rückenbildungsrollen, die in Berührung mit den Rücken der geförderten Bücher stehen; eine Station zum Anbringen der Einbanddeckel; Fördermittel
um die Deckel der Reihe nach in die Station zu befördern und sie dort in einer ausgebreiteten Stellung abzulegen; Fördermittel um die Bücher der Reihe nach weiter zu der Station zu fördern und jedes Buch mit dem Rücken nach unten der Reihe nach auf einem entsprechenden Deckel anzuordnen, wobei die Fördermittel weiterhin ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter endloser- Ketten auf-
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weisen, mit zum Buchvorschub parallelen Buchforderzügen, die zwischen sich die Bücher aufnehmen; eine Mehrzahl auf der Länge der Ketten verteilter und in diesen verschiebbar gelagerter Förderquerstangen, wobei die in einer Kette angeordneten Querstangen Enden aufweisen, die Enden der in der anderen Kette angeordneten Querstangen gegenüberstehen und die nach aussen ragende Anschlagarme aufweisen; Federelemente
um die Enden der Förderquerstangen einer Kette gegen die entsprechenden anderen· Stangenenden der anderen Kette und in Kontakt mit jedem dazwishen angeordneten Buch zu drücken und weiterhin um die Arme in einer nach unten gerichteten Ste/Llung zu halten, um die Deckel unter den Büchern mitzunehmen; Mittel zur Entriegelung der Anschlagarrae
aus der nach unten gerichteten Stellung für alle diejenigen in den Kettenzügen verschiebbaren Förderquerstangen, die nicht in Verbindung mit einem Buch stehen'jUnd Mittel zum Verschwenken der Anschlagarme der Förderquerstangen, deren Enden in Verbindung mit einem Buch stehen, in eine nicht nach unten gerichtete Stellung, in der die Arme den Deckel unter den Büchern nicht berühren.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung sowie aus den weiteren Unteransprüchen.
Es zeigen:
Figur 1 einen Aufbau einer integrierten Buchbinde-Anlage teilweise in Art eines Diagramms und teilweise als vereinfachten Plan;
Figur 2 eine perspektivische Ansicht von Abrichtesägen in der Abrichtestation der Anlage;
Figur 2A einen Aufriss eines Teils der Bandsägen aus Figur 2; Figur 2B einen Schnitt nach Linie 2B-2B der Figur 2A;
Figur 5 eine perspektivische Detailansicht automatischer seitlicher Einstellmittel für eine der Abrichtesägen;
Figur 4- einen teilweise geschnittenen Aufriss automatischer vertikaler Einstellmittel für eine der Abrichtesägen ;
Figur 5 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum
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Runden und zur Rückenbildung;
Figuren 6 vergrösserte Aufrisse von Rückenrollen,wie sie bis 6D in der Vorrichtung gemäss Figur 5 zur Anwendung, kommen; '
Figur 7 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäss Figur 5»
Figuren 8 vergrösserte Schnitte nach den Linien 6-8 und und 9 9-9 der Figur 7;
Figur 10 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung gemäss Figur 5;
Figur 11 einen Schnitt nach Linie 11-11 der Figur 10;
Figur 12 einen teilweise vereinfachten Aufriss einer Einschlag- und Eibauvorrichtung;
Figur 13 eine Draufsicht des Eingangsteils einer Einschlag- und Einbauvorrichtung;
Figur 14 eine perspektivische Ansicht des Ausgangsteile der Einschlag- und Einbauvorrichtung;
Figur 15 eine vergrösserte perspektivische Teilansicht der
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in Figur 14 gezeigten Vorrichtung;
/ Figur 16 eine perspektivische Ansicht unterhalb der in Figur
gezeigten Ansicht;
Figur 17 eine Draufsicht von in Figur 16 dargestelltem Führungsmittel;
Figur 18 eine perspektivische Ansicht des Ausgangeendes der Einschlag- und Einbauvorrichtung und
Figur 19 einen Schnitt nach Linie 19 der Figur 18. Das integrierte Buchbinde-System
Das integrierte Buchbinde-System gemäss der Erfindung soll gedruckte und zusammengefasste Bücher aufnehmen und alle Bindeoperationen durchführen^ die erforderlich sind, um ein festes Buch herzustellen. Zur Klarstellung sei bereite jetzt gesagt, dass der Begriff "Buch" in der Beschreibung benutzt wird, um den Artikel in all seinen Abschnitten, angefangen von den obengenannten zusammengefassten Büchern bis zu den fertigen, mit steifen Einbanddeckeln eingeschlagenen Büchern bezeichnen.
Die erfindungsgemässe integrierte Buchbindemaschine besteht aus einer aufeinanderfolgenden Anordnung von Aufechmelzkleber-
Bindevorrichtung, Abrichtevorrichtung, Vorrichtung zum Runden
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und zur Rückenbildung und Einschlag- und Einbauvorrichtung, die alle automatisch arbeiten und sich selbst einstellen, so dass verschiedene Typen und Grossen zusammengefasster Bücher eingangs in die Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung eingeführt werden können, ohne dass die ganze Anlage zum Einstellen der anderen Vorrichtungen abgestellt werden müsste. Bei der beschriebenen Anlage weist die Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung eine bekannte Bauart auf, während die Abrichtevorrichtung die Vorrichtung zum Hunden und zur Bückenbildung und die Einschlag- und Einbauvorrichtung (jeweils neue,, individuelle Bauelemente aufweisen.
In Figur 1 werden die gedruckten und zusammengefassten Bücher. Bin die Anlage bei 20 eingeführt und gelangen in die Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung 21, die, wie oben bereits ausgeführt wurde, herkömmlicher Bauart ist. In der Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung 21 kann der Rücken der Bücher B in üblicher Weise grundiert werden,und in diesem Abschnitt werden die Bücher, wenn sie"paperbacks*und nicht mit steifen Buchdeckeln eingeschlagene Bücher sind, mit dem Schutzumschlag bei 21a versehen. Venn die Bücher mit einem steifen Einbanddeckel versehen werden sollen,kann anstelle des Schutzumschlags Gaze angebracht werden oder auch Einschlagpapier, das mit Gaze verbunden ist und aus einem einzelnen Blatt oder zwei gefalteten Blättern besteht.
Die nunmehr mit B-1 bezeichneten Bücher verlassen die Auf-
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schmelzkleber-Bindevorrichtung .21 in einer überlappten Anordnung, wie bei 22 gezeigt, und werden dann in die allgemein mit 23 bezeichnete Abrichtevorrichtung auf dem Förderband 24 eingeführt. Die horizontal verlaufenden Förderbänder 25a und 25b führen die Bücher in einer aneinandergeschichteten Anordnung der Bandsäge 43 in der Abrichtestation der Buchbinde-Anlage zu. Ein Druckstempel 24a kann erforderlich sein, um eine bestimmte Anzahl Bücher in Kontakt mit den Bandsägen zu bringen. Die Bandsägen beschneiden die Bücher an ihrer oberen Seite, während der geleimte Rücken auf dem Förderband 24 aufliegt. Dann gelangen die Bücher auf einen Tisch 26 und zu zwei Bandsägen 34, 36 wo die beiden Seitenkanten eines jeden Buchs abgerichtet werden.
Nach dieser Abrichtestation gelangen die nunmehr mit B-2 bezeichneten Bücher über einen beheizten Teil des Tisches 26, der den Buchrücken vorheizt, um den Aufschmelzkleber-das Buch B-2 vorbereitend-weich zu machen, das in die Vorrichtung 27 zum Runden und zur Rückenbildung eingeführt wird. Wie in Figur 1 gezeigt, werden die Bücher B-2 von der Abrichtestation
in mittels Förderbändern156 und 158 vereinzelt und/Serien durch die Vorrichtung 27 zum Runden und zur Rückenbildung geführt4 als abschlieesende Arbeit kann hier das Anbringen von Kapital- und Schwanzbändern bei 28 mit einbezogen werden· Si· letzt« Stufe in dieser Anlage besteht aus einer Buchdeckel-Zuführung 29 und einer Einschlag- und Einbauvorrichtung 30, die dta fertige Buch zum Verpacken in geeigneten Kartone od.dgl. ver-
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lässt.
Selbstverständlich kann die Anlage in Figur 1 auch benutzt
werden zum Aufschmelzkleberbinden und Abrichten von paperback- Büchern, die natürlich nicht durch eine Vorrichtung 27 zum Runden und zur Rückenbildung oder eine Einschlag- und Einbauvorrichtung JO geführt werden,, wobei dann ein Abführförderband 31 unterhalb der Abrichtestation 23 vorgesehen ist.
Die sich selbst einstellende BuchabrichteVorrichtung;
Die in den Figuren 2 bis 4 dargestellte Abrichtevorrichtung ist eine kontinuierlich arbeitende, nicht einzustellende Maschine zum Beschneiden von Büchern. Die Vorrichtung kann sich selbsttätig auf jede eingeführte Buchgrösse einstellen und muss nicht stillgelegt weiden, wenn von Büchern einer Grosse auf Bücher anderer Grosse gewechselt wird.
In Figur 2 sind die Bücher B-1 in hintereinandergeschichteter Anordnung dargestellt, wobei ihre gleimten Rücken 32 eingange auf dem sich in horizontaler Richtung bewegenden Förderband 24 aufliegen und ausgangs auf dem Tisch 26. Ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter, vertikal schneidender Bandsägen 34, 36 richten die beiden Seitenkanten der Bücher ab. Die Bandsäge 34· ist über obere bzw. untere Scheiben 38a bzw. 38b geführt und die Bandsäge 36 ist über die obere Scheibe 40a und eine untere, nicht dargestellte Scheibe geführt. Die Schei-
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ben 38a,b sind in einem (nicht dargestellten) Gehäuse drehbar gelagert, das auf dem verschiebbaren Abrichtegerüst oder der Trägerplatte 41 (Figuren 1 und 3) angeordnet ist, und die Scheiben 40a sind desgleichen in einem Gehäuse gelagert, das mit dem nicht verschiebbaren Abrichtegrüst oder der Trägerplatte 42 (Figur 1) fest verbunden ist. Die horizontal schneidende Bandsäge 43 richtet die obere Kante der Bücher ab und die Säge wird über die mit Abstand voneiander angeordneten Scheiben 44a,b geführt, die drehbar in einem verschiebbaren Abrichtegerüst oder Gehäuse (wird später beschrieben) gelagert sind und mittels bekannter, nicht dargestellter Antriebsmittel angetrieben werden. Die Richtungen des Sägeverlaufs der Bandsägen 34, 36, 43 beim Beschneiden der Seiten, die durch die Pfeile 34a, 36a und 43a angezeigt werden, sind parallel zu den Ebenen der Seiten und senkrecht auf die Richtung ihres Transports durch die Abrichte-
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vorrichtung.
Die in Figur 2A dargestellten, allgemein mit 46 bezeichneten Schneiden sind durch eine Hehrzahl von Zähnen gekennzeichnet, die jeweils zusammengesetzt sind aus der im flachen Winkel zu der mittels eines Doppelpfeils 50 gekennzeichneten Blattführungsrichtung angeordneten Führungskante 48 und der Hinterkante 52, die im allgemeinen horizontal zur Blattführungerichtung verläuft. Wie sich aus Figur 2B ergibt, hat die Fläche eines jeden Zahnes, die die Kanten der beschnittenen Seiten berührt und mit 54 bezeichnet ist,keine "Neigung",
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d.h. die Kante liegt auf gleicher Ebene mit dem Best der nicht schneidenden Fläche des Sägeblattes, die in Berührung mit den beschnittenen Seiten kommt und mit 56 bezeichnet ist.

Die gegenüberliegendeFläche 58 eines jeden Zahns, die in Berührung mit dem beschnittenen Material oder Rand 60 (Figur 2) einer Jeden Seite kommt, ist abgeschrägt und trifft mit der Fläche 54 in einer scharfen Kante zusammen.
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Die Zahnkonstruktion der Bandsägen 34·, 36, 4-3 erlaubt ein weiches Trennen des Randes 60 mit jeder gewünschten Breite von den Seiten, die die Bücher B-1 bilden. Das Randmaterial kann mittels passender Saugvorrichtungen entfernt werden, beispielsweise mittels einer (nicht dargestellten) Absaughaube.
Figur 3 zeigt das oberen Ende eines Buchvorschubbandes 25a (das auch in Figur 1 gezeigt ist), das von der Seite her auf die Seitenkanten der -Bücher B-1 einen Druck ausübt, um sie zu den Buchabrichtebandfäden zu führen, wie in Figur 2 dargeetellt ist..Das Band 25a wird über vertikal angeordnete
in
Rollen 60, 62 geführt, die in/der Trägerplatte 4-1 vorgesehenen Lagern drehbar gelagert sind, und eine ähnlich gelagerte Holle 66 (Figur 1) am unteren Ende hält das Band gespannt und in Verbindung mit den Seitenkanten· Jede der Rollen ist mit einem herkömmlichen Antrieb (nicht dargeetellt) verbunden, um das Band in Richtung dee Pfeile· 68 horizontal zu bewegen· .
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Die Seitenkanten der Bücher werden auch von dem Messfühler 70 "berührt, der die Form eines langgestreckten rechteckigen Streifens hat und dessen oberes Ende aus der Richtung des Buchvorschubs bei 71 herausgebogen ist., um ein Hineinstossen in die vorbeigeführten Bücher zu vermeiden. Ein Paar in Abstand voneinander parallel angeordneter Zapfen 72, 7^ erstrecken sich in senkrechter Richtung zu der Fläche des Fühlers, die nicht in Verbindung mit den Buchseitenkanten steht. Die Zapfen sind beweglich in einem Paarmit Abstand voneiander angeordneter Bohrungen 76» 78 gehaltert, die in dem Ständer 80 vorgesehen sind, der seinerseits von der Trägerplatte 41 aufgenommen wird. Die Platte 82 verbindet die dem Fühler 70 gegenüberliegenden Enden der Zapfen 72^ 74·. Geeignete Federelemente., wie beispielsweise Spiraldruckfedern 84, 86,, drücken ständig den Fühler gegen die Seitenkanten der Bücher.
Die Platte 82 weist mittig einen elektrisch isolierten An-
auf
schlag 88 einer Mikroschaltereinheit/»die weiterhin aus gegenüberliegenden, elektrisch isolierten Anschlägen 90, 92 besteht, welche sich von der mit dem Ständer 80 fest verbundenen Basisplatte 94 nach oben erstreclsen Der Mikroschalter befindet sich in dem Schaltkreis des Elektromotors 95· Die Trägerplatte 41 ist auf.Schienen oder mittels anderer geeigneter Mittel (nicht dargestellt) zur horizontalen Verschiebung geführt in einer Richtung,, die senkrecht zu der Richtung des Vorschubs der Bücher steht. Die Richtung der
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Bewegung der Trägerplatte 41 ist durch den Pfeil 96 angezeigt. Aus der Trägerplatte ragt der Sattel 98 hervor, der eine mit einem Gewinde versehene Aussparung zur Aufnahme der von: dem !Motor 95 angetriebenen Gewindespindel 100 aufweist. Die Drehung der Spindel bewegt die Trägerplatte entweder auf die Bücher zu oder weg von ihnen, je nachdem ob die Spindel in Uhrzeigerrichtung oder entgegengesetzt angetrieben wird.
Der mit den obengenannten Teilen zusammenwirkende Hessfühler 70 bringt die Bandsäge 34 in die genaue Stellung, um die gleiche Randbreite von den Buchseiten B-1 abzutrennen, welche Grosse die Bücher innerhalb eines bestimmten Bereiches auch haben mögen. Die Einstellung wird laufend vorgenommen; es ist nicht erforderlich den Vorschub der Bücher für eine längere Zeit zu unterbrechen, um die Bandsäge neu einzustellen, wenn die Grosse der der Säge zugeführten Bücher sich ändert. Die Neueinstellung der Säge geschieht folgendermassen:
Wenn die Grosse der Buchseiten, die an dem Messfühler 70 vorbeigeführt werden,zunimmt, drücken die Seiten seitwärts gegen den Fühler und verschieben ihn nach aussen, d.h. in Richtung auf den Ständer 80. Diese Bewegung des Messfühlers bewirkt, dass über den mittig angeordneten Anschlag 88 über den Anschlag 90 ein elektrischer Kreis geschlossen und damit der Motor 95 eingeschaltet wird, der die Gewindespindel 100 in eine Drehrichtung versetzt, die erforderlich ist, um die Trägerplatte 41 nach aussen und weg von dem Buchstrom zu :
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bewegen. In demselben Masse wie die Trägerplatte verschieben sich auch das Band 25a und die Bandsäge 34 in horizontaler Richtung nach aussen, die beide über Rollen laufen, die sich zusammen mit der Trägerplatte in horizontaler Richtung bewegen. Solange wie die Bücher gegen den Messfühler 70 drücken, bleibt der elektrische Kontakt zwischen den Anschlägen 88, 90 aufrechterhalten und solange bewegt sich die .Trägerplatte 41 nach aussen. Wenn die Trägerplatte genügend weit verschoben ist, so dass die Seitenkanten der Bücher dem Druck der Federn 84, 86 nicht langer das Gleichgewicht halten, löst sich der Anschlag 88 vom Anschlag 90 und der Motor 95 kommt zum Stillstand.
Wenn umgekehrt die Grosse der am Messfühler 70 vorbeigeführten Bücher abnimmt, drücken die Federn 84, 86 diesen zürn Anschlag mit den kleineren Büchern und bewirken damit eine elektrische Verbindung zwischen dem mittigen Anschlag 88 und dem Anschlag 92. Daraufhin treibt der Motor 95 die Gewindespindel 100 in einer Richtung an, die erforderlich ist, um die Trägerplatte 41 nach innen zu verschieben bis die den Büchern zugekehrte Fläche des Messfühlers 70 und das Buchvorschubband 25a auf gleicher Ebene liegen, worauf der Mikroschalter den Stromkreis unterbricht.
Das gegenüberliegende Band 25b (Figur 1) und die Bandsäge werden über Rollen geführt, die in der fest angeordneten Trägerplatte 42 drehbar gelagert sind. Das Band 25b und die
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Säge 36 sind infolgedessen in horizontaler Richtung weder nach innen noch nach aussen einstellbar, und wenn sich die Grosse der eingeführten Bücher ändert verschiebt sich die bewegliche Trägerplatte 41 nach innen oder aussen so lange, bis der Baum zwischen den beiden Bändern 25a, 25b gleich der Breitedes Buch Stroms ist. \
Auf der nicht verschiebbaren Trägerplatte 43 ist auch eine Schaltvorrichtung mit einem Fühler und einem Mikrοschalter der gleichen Konstruktion und Funktion wie die des Fühlers und Mikroschalters in Figur 3 vorgesehen. Die mit 106 in Figur 1 bezeichnete Schaltvorrichtung ist auf der gegenüberliegenden Seite des Buchstroms angeordnet und dient, so lange sie geschlossen ist, zur Unterbrechung des mit dem Fühler 70 verbundenen Stromkreises, um ihn so lange wie die Bücher fest zwischen den beiden Bändern 25a, 25b gehalten werden, ausser Funktion zu setzen. Die Schaltvorrichtung soll sicherstellen, dass die einmal auf die Breite der Bücher eingestellten Bänder 25a, 25b sich nicht nach aussen verschieben, wenn aus der Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung 21 herauskommende Bücher an den Fühler 70 bei 71 anstossen.
Figur 4 zeigt die Mittel durch die die Stellung der horizontal schneidenden Bandsäge 43 auf Bücher verschiedener Grossen · innerhalb eines bestimmten Bereiches eingestellt wird. Die allgemein mit 107 bezeichneten Mittel zur Einstellung sind den in Figur 3 dargestellten ähnlich. In Figur 4 berührt
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der Messfühler 108 die oberen Kanten 109 der Bücher. Er ist mittels im Abstand voneinander angeordneter Zapfen 110, 112 mit dem oberen Bügel 114 verbunden. Das mit dem oberen Bügel 114- fest verbundene Gehäuse 115 weist eine Ausnehmung auf,in der die Rändelschraube 116 drehbar gelagert ist, die in die \ Gewindebohrung des Arms 117 eingreift. Mit dem Arm 117 ist ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter, elektrisch isolierter Anschläge 118, 119 fest verbunden, die an einen (nicht dargestellten) Elektromotor geschaltet sind.
Der mittig zwischen den Ansch'lägen 118, 119 angeordnete elektrisch isolierte Anschlag 122 ist mit dem Bandsägengehäuse 124 verbunden, das in Richtung des Pfeiles 126 mittels der von dem zuletzt genannten Elektromotor angetriebenen Gewindespindel 128 auf- und abbewegbar ist. Die Scheiben 44a,b sind in in dem Gehäuse vorgesehenen Lagern drehbar gelagert.
Der mit dem Gehäuse 124 fest verbundene Ausleger 1JO weist Bohrungen auf, in denen die Zapfen 110, 112 verschiebbar gelagert sind. Die beiden Druckfedern 132, 134 die unter dem Ausleger über die Zapfen geschoben sind drücken den Messfühler 108 in Kontakt mit den Büchern.
Wie bei dem Messfühler 70 bestimmt die höhere oder tiefere Anordnung des Messfühlers 108 die Stellung der oberen Abrichtesäge 43. Wenn beispielsweise der mittig angeordnete Anschlag 122 mit dem oberen Anschlag 118 in Verbindung steht,
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treibt der elektrische Motor die Gewindespindel 128 in diejenige Drehrichtung an, die eine Bewegung der Säge 43 und des Arms 130 nach unten bewirkt.
Die Einstellung auf den Umfang der Abrichtung der Bücher oder die Breite des Eands wird durch geeignete Umdrehungen der Rändelschraube 116 bewirkt. Für ein gewünschtes stärkeres Abrichten wird die Schraube derart gedreht, dass der obere Anschlag 118 dichter an den mittig angeordneten Anschlag 122 herangerückt wirdjund umgekehrt, wenn ein geringeres Abrichten gewünscht ist, wird der untere Anschlag 119 dichter an den mittig angeordneten Anschlag mittels der Rändelschraube herangerückt.
Wenn die durch die Abrichtevorrichtung geführten Bücher mit steifen Umschlägen versehen werden sollen, d.h. wenn es sich um Bücher mit festen Einschlägen handelt, werden die in Figur 4 dargestellten Einstellmittel 107 vorzugsweise durch Einstellmittel am Ausgang der Aufschmelzkleber-Bindevorrichtung 21 ergänzt· Die Einstellmittel sind diagrammartig in Figur 1 gezeigt und weisen den Messfühler 140 und die Mikroschaltereinheit 141 auf, die beide ähnlich den in Figur 3 beschriebenen sind. Der Messfühler 140 bestimmt jedoch die Dicke eines jeden Buches während es vorübergeführt wird, solange die Bücher in einer Ende am Ende Stellung sich befinden und ehe sie wie bei 22 überlappt sind.
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Die Unterschiede in der Dicke der Bücher werden durch den Mikroschalter 141 registriert, der mit dem Motor elektrisch verbunden ist, welcher die Höhe der oberen Bandsäge 43 einstellt. Diese Dickeunterschiede werden jedoch mittels eines geeigneten elektronischen Speichersystems 142 erst »auf die Stellung der oberen Bandsäge zur Auswirkung gebracht, wenn sich die Bücher unter der Säge befinden.
Mit Hilfe der oben beschriebenen Einstellmittel bestimmt die Dicke eines jeden Buches die Breite des Bandes, der oben an den Seiten mittels der oberen Bandsäge 43 abgeschnitten wird. Je dicker das Buch ist, desto mehr Rand wird mittels der Säge entfernt und desto geringer wird die Höhe (Rücken zur oberen Kante) des Buchs (vgl. Abstand 143 in Figur 2) sein. Im umgekehrten Fall wird je dünner das Buch ist umso höher die Säge eingestellt und umso grosser wird der Abstand 143 ausfallen. Vorausgesetzt dass die "Einschläge" oder Einbände, in die die Bücher befestigt werden, gleiche Dimensionen auf-
der weisen, wird auch die "lichte Weite" oder/mit 144 in Figur
18 bezeichnete Abstand zwischen den beiden Seitenkanten des fertigen Buches und den Seitenkanten des Einschlage oder Einbände gleich sein.
Wie sich aus Figur 1 ergibt, ist unmittelbar unterhalb der Rollen 66, 67 ein Paar langgestreckter Führungsstücke 152 bzw. 134 angeordnet, die eingangs nach aussen aufgebogen und ausgangs im gleichen Abstand wie die Breite der Bücher
voneinander angeordnet sind. Die Führungsstücke 152 und 154 sind mit den Trägerplatten 41 bzw. 42 fest verbunden, so dass der Abstand zwischen ihnen die Grosse der zwischen ihnen hindurchgeführten Bücher einstellt. Die Führungsstücke erstrecken sich in vertikaler Richtung ausreichend über die Trägerplatten hinaus, so dass ein wesentlicher Teil der Seitenkanten der dazwischenliegenden Seiten berührt wird.
Die Führungsstücke 152, 154- richten nicht sauber eingereihte und zur Vorschubrichtung des Bandes 24 nicht im rechten Winkel angeordnete Bücher aus. Die Führungsstücke arbeiten folgendermassen:
Wenn ein Buch ausser Reihe auf dem Band angeordnet ist, so dass eine Seite das Führungsstück 152 erreicht, ehe die andere Seite das Führungsstück 154 erreicht,wird.erstere Seite nicht mehr von dem Band 25a geschoben, während letztere Seite weiterhin von dem Band 25b vorwärts geschoben wird. Die Führungsstücke bewirken auch, dass die Bücher dicht gepackt sind, bevor sie zwischen die Säge 34, 36 gelangen da hierdurch die erforderliche Rückenstütze für die abzurichtenden Bücher erreicht wird.
Bis zu diesem Punkt ruhten die Rücken 32 der Bücher auf dem Förderband 24. Werden die Bücher jedoch zwischen den Führungsstücken 152, 15^· hindurchgeführt, so rutschen sie mit ihren Rücken auf den Tisch 26. Der Tisch erleichtert die Herstellung der dichten Packung zwischen den Büchern, da einerseits die
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Seitenbänder 25a,b und das Förderband 24 zusammenwirken, um die Bücher dicht zwischen die Führungsstücke 152, 154· zu pressen, während der Tisch 26 andererseits die notwendige Reibung an den Rücken der Bücher, die auf den Tisch mittels des Förderbandes 24 geschoben werden, hervorruft.
Die Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildunft
Nach dem Abrichten werden die nunmehr in Figur 1 mit B-2 bezeichneten Bücher über den Tisch 26 geführt, der den Rücken vorwärmt, um den Aufschmelzkleber weich zu machen. Dann werden die Bücher mittels der Förderbänder 156, 158 vereinzelt und in Serien durch die Vorrichtung 27 zum Runden und zur Rückenbildung gefördert.
Wie in Figur 5 dargestellt ist, werden die Bücher B-2 mit nach unten gekehrtem Rücken in Richtung des Pfeiles 158 mittels eines Paars im Abstand voneinander angeordneter, in horizontaler Richtung verlaufender Förderketten, die allgemein mit 160 und 161 (Figur 7) bezeichnet sind, durch die Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung gefördert. Die Förderketten 160, 161 liegen an den Vorderseiten bzw. an den Rückseiten eines jeden Buches an. Ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter Schienen 162, 163 (Figur 5) verlaufen parallel zur Vorschubrichtung der Bücher oberhalb der Kette 160 und gleiche Schienen sind oberhalb der Kette 161 angeordnet. Jedes Schienenpaar steht in Kontakt mit den äusseren Blättern auf den gegenüberliegenden Seiten eines jeden Buchs und ist jeweils mit einer
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Mehrzahl verschwenkbarer Hebel 164 verbunden, wodurch eine wahlweise horizontale Einstellung einer Schiene relativ zur anderen ermöglicht wird. Die Schienen dienen der Unterstützung des oberen Teils der Bücher, wenn sie gerundet oder mit Rücken versehen werden.
Vor dem Eintritt in die Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung läuft jedes Buch zunächst über eine erste Station, die eine beheizte Platte 165 mit einer flachen Oberfläche 166 aufweist. Sodann gelangt das. Buch über eine zweite beheizte Platte 168 in eine zweiten Station. Die Platte 168 weist eine in ihrer Oberfläche eingearbeitete, konkave, in Längsrichtung verlaufende Vertiefung oder den Kanal 170 auf. über der Platte 168 ist ein Rundungsrad 172 drehbar in einem Paar mit Abstand voneinander angeordneter Arme 175a,b vorgesehen, dessen Achse senkrecht zur Vorschubrichtung der Bücher angeordnet ist. Das Rad 172 ist derart angeordnet, dass sein Rand die oberen Kanten der Seiten nach unten drückt. Da der Aufschmelzkleber im Rücken des Buches mittels der beheizten Platte weich gemacht und in einen biegsamen Zustand über-
und
führt worden ist/nachgibt, kann der Rücken in die Form des Kanals 17O überführt werden.
Jedes Buch gelangt dann über mit Abstand voneinander ange- . ordnete Rückenbildungsrollen 174, 176» 178 in. eine dritte Station. Der Aussenmantel der Rückenbildungsrollen ist konkav ausgebildet, und ein zweites Rad 180 ist beliebig über einem
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Buch angeordnet und läuft über den Rollen,um die Oberkanten der Seiten des Buches um die Buchrücken in konkave und konvexe Ausbildungen zu drücken, wie es dargestellt ist. Das Rad 180 kann frei drehbar in den Armen 173a»b gelagert sein und seine Achsen genau Wie die Achsen der Rollen 174» 176, 17Q stehen senkrecht zur Vorschubrichtung der Bücher.
Oberhalb des Rundungsrads 172 ist die allgemein 181 bezeichnete Einstellvorrichtung vorgesehen. Die Einstellvorrichtung weist den gleichen Aufbau wie die Einstellvorrichtung 107 in Figur 4- auf und wird dazu benutzt, die Lage der oberen Kanten der vorbeigeführten Bücher abzutasten. Die Arme 173a,b sind mit der Einstellvorrichtung 181 in der gleichen Art verbunden wie das Sägegehäuse 124 mit der Einstellvorrichtung 107» so dass eine Änderung der an der Einstellvorrichtung 181 vorbeikommenden Bücher eine entsprechende Änderung der Stellung der Räder 172, 180 hervorruft.
Hinter den Rollen 174-, 176, 178 kommen die Bücher auf eine .Kühlplatte 182, in deren Oberfläche ein konkaver Kanal 184 ausgebildet ist, dessen Form dem Rücken der darübergeführten Bücher entspricht. Die Kühlplatte härtet den Kleber, der vorher mittels der beheizten Platten 165» 168 wie mittels des Tisches 26 weichgemacht worden ist.
Die horizontalen Vorschubförderketten 160, 161 sind im einzelnen in Figur 7 dargestellt und Querschnitte davon zeigen die Figuren
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8 und 9- Die Bücher B-2 werden zwischen den beiden Ketten gefasst und hierdurch in Richtung der Pfeile geführt. Da die Ketten 160, 161 die gleichen sind,wird nur eine beschrieben. Die Kette 160 wird über ein Paar Kettenräder 186, 188 geführt, die eingangs bzw. ausgangs der Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung angeordnet sind und mittels geeigneter Antriebsmittel (nicht dargestellt) angetrieben werden. Die Kette besteht aus zwei Sätzen mit Abstand voneinander angeordneter Kettenglieder 190, 190a, die mittels Kolben 191 verbunden sind und die frei drehbare Rollen 192, 192a mit etwas grösserem Durehmesser tragen. Desgleichen ist das Druckglied 194· auch auf jedem Bolzen 191 angeordnet.
Jedes Druckglied hat die abgerundete, buchfassende Fläche 196 und ist um die Kette frei schwenkbar, so dass es nicht das Buch beim ersten Kontakt fasst, wie in der Stellung 200 (Figur 7) zu sehen ist. Das Druckglied übt nicht den vollen Druck aus bevor seine Achse sich nicht auf gleicher Linie mit einer Linie, die die Achsen der Kettenräder 186, 187 (die Linie ist mit 202 in Figur 7.bezeichnet) schneidet, befindet oder bevor nicht die Rollen 192 neben dem Druckglied in vollem. Kontakt mit der unten beschriebenen Druckplatte 204 kommen. Eine sehr leichte Federbremse oder andere Mittel können benutzt werden, um zu verhindern, dass die Druckglieder in eine unerwünschte Stellung schwingen im Verlaufe desjenigen Teils des Umlaufs, in dem sie nicht in Kontakt mit einem Buch stehen.
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Die allgemein mit 204 bezeichnete Druckplatte besteht aus zwei Teilen und ist an gegenüberliegenden Seiten der Bücher oberhalb ihres Durchgangs durch die Vorrichtung, in der die Rundung erfolgt, angeordnet. Sie ist aus zwei parallelen mit Abstand voneinander angeordneten Teilen 206, 208 zusammengesetzt. Eine Anzahl von mit Abstand zueinander angeordneter Zapfenpaare 209 (Figur 8) ragen aus dem inneren Teil 206 und sind verschiebbar in in dem anderen Teil vorgesehenen Ausnehmungen angeordnet. Federe lemente., wie beispielsweise die Druckfeder 210,sind über jeden Zapfen geschoben und drücken die Teile 206, 208 auseinander. Das äussere Teil 208 ist fest gelagert, während das innere Teil 206 nur mittels der Federn 210 und der Zapfen 209 gehaltert wird, so dass letzterer Teil nach innen gedrückt wird.
Das innere Teil 206 kommt mit den Rollen 192, 192a in Berührung und übt auf diese eine leichte nach innen gerichtete Kraft aus, so dass die Druckglieder 194- die Bücher leicht fassen, während die Rundungsräder 172 die Seiten nach unten in den konkaven Kanal 170 drücken. Da die Bücher nur leicht erfasst werden,, kann das Rundungsrad 172 leicht die oberen Kanten in die gwünschte gerundete Form drücken. Figur 8 zeigt an dieser Stelle einen Querschnitt des Buches und der Vorrichtung und es ist wesentlich, dass das Buch nur leicht durch die Druckglieder 194 eingedrückt wird.
Ein zweites Paar Druckplatten 220 ist an gegenüberliegenden
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Seiten der Bücher angeordnet, wenn sie die Rückenbildungarollen 174, 1?6, 178 passieren. Die Druckplatte 220 ist jedoch anders als die Druckplatte 204 nicht federgelagert sondern fest verankert und übt einen grösseren Druck auf die Kettenrollen 192, 192a aus, damit die Druckglieder 194 die Bücher sehr fest fassen, wenn die Bücher mittels der rückenbildenden Rollen mit "Rücken versehen" werden. Die Figur 9 zeigt einen Querschnitt des Buches und der Vorrichtung an der Stelle, wo die Rückenbildung ausgeführt wird und es ist wesentlich, dass der untere Teil des Buches im Bereich des Rückens von den Rollen ausgebauscht wird, während er mittels der Druckglieder 194 gehaltert ist. Die gegenseitigen Stellungen der Druckplatten 204, 220 können fortlaufend zur Anpassung an Bücher mit unterschiedlichen Dicken eingestellt werden. Die Mittel, womit diese Einstellung erreicht wird, sind ähnlich zu jenen, womit die honrizontale Stellung der Bandsäge 43 eingestellt wird mittels des Messfühlers 140, Mikroschaltereinheit und Speicher 142jUnd eine genaue Beschreibung hiervon wird für unnötig erachtet. Mittels der Einstellvorrichtung, zusammen mit der Einstellvorrichtung 181 erhält die Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung eine Selbsteinstellung, die ähnlich jener der Buchabrichtevorrichtung ist.
In Figuren 6, 6A und 6B ist dargestellt, dass die Rückenbildungsrollen 174, 176 und 178 sich gegen ihre Mitten verjüngen und zwar von einer flachen Verjüngung bei 174 am Eingangsende zu einer steileren Verjüngung bei 178 am Ausgangs-
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ende. Es können mehr als drei Rückenbildungsrollen vorgesehen sein und in diesem Fall ist die Verjüngung zwischen aufeinanderfolgenden Rollen allmählicher.
Die Rollen 17^-, 176? 178 können ersetzt oder ergänzt werden mit Rollen verschiedener Richtung und Ausbildung, wie es beispielsweise in den Figuren 60 und 6D dargestellt ist.
Wie in Figur 60 dargestellt ist, hat die Rolle 230 eine schräge Mantelfläche, die im Querschnitt von einem Ende zum anderen Ende sich verjüngt. Über die Mantelfläche ist eine Anzahl
in
Nuten 231 verteilt, die/Richtung der Rollenachse verlaufen. Die Achse der Rolle 230 kann in jedem geeigneten Winkel angeordnet sein, einschliesslich schiefer Winkel sowohl zur Richtung des Vorschubs der Bücher B-2 wie auch zur Ebene der Seiten der vorbeigeführten Bücher. Die Richtung der Rolle ist derart einzustellen, dass sie zweckmässig zum Rad der gewünschten "Rückenbildung" ist. Die Rolle 230 würde in Verbindung mit einer anderen derartigen Rolle benutzt, wobei eine Rolle auf jeder Seite eines transportierten Buches angeordnet ist. Natürlich kann auch eine Anzahl von Paaren solcher Rollen zur Anwendung kommen. In Figur 6D ist eine Rolle 232 dargestellt, die sich im Querschnitt von den beiden Enden zu der Mitte verjüngt. Die Matelflache der Rolle weist ein Schneckengewinde 234- auf und ein passender Antrieb kann zum Antrieb der Rolle in Richtung des Buchvorschubs verwendet werden, und zwar mit einer Geschwindigkeit, dass die Mantelfläche etwas schneller sich bewegt als der Vorschub der Bücher.
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Das Schneckengewinde wird infolgedessen einen nach aussen gerichteten Druck auf die Oberfläche des Buchrückens ausüben und hiermit eine Bewegung der Seiten zu den äusseren Kanten der Bücher bewirken. Das Schneckengewinde der Rolle kann zu dem dargestellten in entgegengesetzte Richtung verlaufen. In diesem Fall wird dann die Rolle langsamer angetrieben oder in entgegengesetzter Richtung, um den nach aussen gerichteten Druck zu erzeugen, der notwendig ist, um die Rückenbildung zu bewirken.
Die Aufeinanderfolge der einzelnen Arbeitsschritte, die von der in Figur 5 dargestellten Vorrichtung ausgeführt werden, kann umgekehrt werden. In Figur *5 erfolgt das Runden vor der Rückenbildung. Dies ist der bevorzugte Ablauf, jedoch ist es auch möglich das Rückenbilden vor dem Runden auszuführen.
Die Räder 172 und 180 können fest ausgebildet und nicht einstellbar sein oder sie können einstellbar sein. In Figur 9 besteht das Rad 180 aus federndem Material»wie z.B. Gummi, und ist an beidenSeiten mittels kreisförmiger Scheiben 236, 238 eingefasst. Die mit Gewinde versehene Welle 240 ist durch eine achsiale öffnung in dem Rad gesteckt und in den Lagern der Arme 173a,b drehbar gelagert. Die Muttern 246, 248 sind auf die Welle aufgeschraubt und an gegenüberliegenden Seiten des Rades angeordnet. Beim Anziehen der Muttern gegen die Scheiben 236, 238 werden diese dichter zusammengedrückt, wodurch das federnde Material komprimiert und die Wölbung der Lauffläche
des Rades verstärkt wird. Umgekehrt wird ein Lockern der
'UI q R 3 fl / Π Α 0 β
Muttern eine flachere Wölbung des Rades ergeben.
Die Wölbung der Lauffläche des Rades kann infolgedessen geändert werden, um eine Anpassung an Bücher verschiedener Dicken zu bewerkstelligen. Selbstverständlich kann irgendeines oder alle der Rundungsräder in der beschriebenen Art ausgebildet sein.
In Figuren 10 und 11 ist eine Vorrichtung zum Runden dargestellt, die anstelle der in Figur 5 dargestellten Verwendung finden kann und die oberhalb oder unterhalb der Vorrichtung zur Rückenbildung angeordnet sein kann. Die Bücher B-2 in Figur 10 gelangen zunächst über eine beheizte Platte 250 mit einer flachen Oberfläche und dann auf eine zweite beheizte Platte 252, deren Oberfläche eine in Längsrichtung verlaufende konkave Vertiefung aufweist. Über den Büchern sind die Ründungsräder -t 256 angeordnet.
Die Bücher B-2 sind im Abstand voneinander und zwischen einem Paar endloser Ketten 258, 260 angeordnet. Die Ketten werden in Richtung des Pfeiles 262 mittels geeigneter Kettenräder (nicht dargestellt) gezogen,und wie gezeigt hat jede der Ketten einen Verlauf parallel zur Richtung des Buchvorschubs. Eine Kehrzahl mit Abstand zueinander angeordneter Querstangen 264 verbinden die Ketten und aufeinanderfolgende Querstangen sind genügend weit auseinander, um ein Buch dazwischen aufzunehmen. Die Querstangen greifen an den Schleppkanten der
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Bücher an und befördern sie durch die Vorrichtung. Beliebige Förderketten 160, 161 können auch zur Erleichterung der Ausbildung der auf der Vertiefung in der Platte 252 entlanggeführten Buchrücken benutzt werden.
Ein endloses Band ist oberhalb und unterhalb einer jeden Kette 258, 260 angeordnet. Sie haben in der Zeichnung die Bezugsziffern 266, 267· Wie dargestellt laufen die Bänder in einer Richtung die parallel zur Richtung des Buchvorschubs ist und sie werden über die Rollen, und zwar jeweils eine für jedes Band 266 und 267, geführt, die in der Zeichnung mit 268 bzw. 269 bezeichnet sind. Geeignete Mittel sind zum Antrieb der Rollen vorgesehen.
Zwischen dem vOrwärts- und zurücklaufenden Teil eines jeden Bandes 266, 267 sind Druckplatten 270, 272 fest angeordnet, die mittels geeigneter (nicht dargestellter) Haltemittel gehaltert sind und die den inneren Teil eines jeden Bandes in Kontakt mit den Büchern drücken. Die Bänder dienen daher dazu, die Bücher in einer aufrechten Stellung zu halten.
Die automatische Einschlag-und Einbauvorrichtung
Die Figur 12 zeigt etwas schematisch die Einschlagvorrichtung. Sie versieht die von der Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung kommenden Bücher mit steifen Einbanddeckeln. Wie in Figur 12 dargestellt, werden die nunmehr B-5 bezeichneten
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Bücher auf einem Förderband 280 von der Vorrichtung 27 zum Runden und zur Rückenbildung zum Hauptförderer der Einschlagvorrichtung gebracht. Der allgemein mit 282 bezeichnete Hauptförderer führt die Bücher über die Auflageplatte 28$ (Figur 12). Die Räder 383 und die Schienen 383a, die den Rädern 172 und den Schienen 162 ähnlich sind, können in beliebiger Weise benutzt werden,, um die Rücken der Bücher in Verbindung mit der Platte 283 zu halten und um zu verhindern, dass sich die Bücher verbiegen.
Der Aufbau des Hauptförderers ist im einzelnen in den Figuren 13, 14- und 15 gezeigt. Der Förderer besteht aus zwei parallelen Gliederketten 284-, 286 die auf gegenüberliegenden Seiten der Bücher angeordnet sind. Die Kette 284 wird über Kettenräder 288, 290 geführt, die oberhalb bzw. unterhalb der Vorrichtung angeorndet sind. Der untere und obere Bereich der Kette 284 ist parallel zur Richtung des Vorschubs der Bücher durch die Vorrichtung angeordnet. Die Kette wird mittels geeigneter Antriebsmittel (nicht dargestellt) angetrieben, so dass ihr unterer Breich in Richtung des Buchvorschubs (angezeigt durch Pfeil 292) bewegt wird. Die Kette 286 bewegt sich in der gleichen Art.
Eine Förderquerstange 294 ist gleitend in jedem Segment der Ketten 284, 286 gelagert. Die Querstangen sind in horizontaler Richtung zu den Ketten und senkrecht zur Richtung des Buchvorschubs angeordnet. Wie in Figur 15 dargestellt, ist jede
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Querstange frei gleitend und drehbar in einer Ausnehmung gelagert, die in dem Kettengliedsegment 296 vorgesehen ist. Ihr eines Ende 298 kann in Verbindung mit der Seitenwand eines Buches treten und ihr anderes Ende ist mit einer Kappe versehen. Der Anschlagarm 301 ragt in senkrechter Richtung aus der Förderstange etwa in der Mitte zwischen dem Kettengliedsegment 296 und dem Stangenende 298 hervor. Federelemente wie die Feder 302 sind über Jede Stange zwischen dem Kettengliedsegment und der Kappe geschoben und rücken die Förderquerstange in Verbindung mit einem Buch, wenn nicht die Querstange durch Zusammenwirken der Kappe 300 mit dem An- ' schlag 304 (näher beschrieben weiter unten) zurückgehalten wird. Die Feder 303 hält auch den Arm in einer vertikalen Stellung, ausser er kommt in Berührung mit einem der Bretter 305 (Figur 14). Die Rastnase 306 ist mit der Querstange fest verbunden und innerhalb einer entsprechenden Ausnehmung 307 im Kettengliedsegment 296 angeordnet, wenn die Feder 302 nicht von dem Anschlag 304 festgehalten wird. Die Rastnase hält den Anschlagarm 301 in einer vertikalen Stellung.
die Zwei Bretter 305 sind vorgesehen ,/Jeweils horizontal und n>it Abstand nach aussen von Jedem der beiden Seitenwände der Bücher angeordnet sind. Die Bretter sind in einer etwas höheren Ebene als die Buchrücken angeordnet und werden durch geeignete Mittel (nicht dargestellt) gehaltert.
Ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter Anschläge 304, 304a beginnen in der Nähe des oberen Teils des Kettenrads
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286 bei dem Punkt 304b in Figur, 12. Die Anschläge sind auf ihre Länge mit Abstand von den Gliederketten 284 bzw. angeordnet. Der Abstand zwischen den Anschlägen variiert
304b, . von einem Minimum an den Enden/304c zu einem Maximum etwa in der Mitte ihrer Enden.
Die Arbeitsweise des Hauptförderers 282 wird anhand der Figuren 13 und 14 beschrieben. Die Bücher B-3 werden in Richtung der Pfeile 292 mittels des Förderbands 280 (Figur 12) in eine Stellung gebracht, in der die Förderquerstangen 294 normalerweise gegen die Bücher gedrückt wurden. Oberhalb des Hauptförderers 282 werden jedoch die Querstangen hieran gehindert durch das Zusammenwirken ihrer Kappen mit den Anschlägen 304. Die Anschläge an jeder Seite des Förderers werden jedoch an ihren unteren Enden gegen die Bücher hin abgewinkelt, wodurch die Querstangen 294 nach innen in Berührung mit den Büchern gebracht werden können, da sie in einem abgestimmten Verhältnis zu den Büchern transportiert werden. Auf diese Weise werden die Förderquerstangen die Bücher B-3 erfassen und sie stützen, wie dick sie auch immer sein mögen.
Die in Zwischenräumen zwischen aufeinanderfolgenden Büchern angeordneten Förderquerstangen 294 werden nach innen gedrückt, bis sie sich berühren, wie bei mit 294a in Figuren 13 und gezeigten Querstangen. In dieser Stellung haben die Quer-
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stangen 294-a zwei Funktionen. Einmal schieben die Querstangen die Bücher B-3 über die Auflageplatte 283 (Figur 12) und zum anderen ergreifen ihre mit 301a bezeichneten Anschlagarme (Figuren 14 und 15)» die vertikal in dem Raum zwischen den Büchern und den Brettern 305 angeordnet sind (und in dieser Stellung durch das Zusammenwirken der Rastnase 306 und der Aussparung 307 gehalten werden), einen Einbanddeckel, wie weiter unten erklärt ist. Die Anschlagarme an jenen Förderstangen, die in Kontakt mit den Büchern stehen (und die nicht einander berühren), werden durch die Bretter 305 auf einer höheren Ebene gehalten als die Buchrücken.
Wie weiterhin Figur 12 zeigt, ist eine Mehrzahl steifer Einbanddecken 0 auf einem Förderband 310 aufgeschichtet, das in horizontaler Richtung unter der Auflageplatte 283 angeordnet ist, wobei die Deckel aufrecht in dem Eingangsende des Förderbands mittels eines geeigneten Bocks 312 gehalten werden. Das Band 310 fördert die Deckel auf ein nach oben geneigtes Förderband 314·, das mit einer etwas grösseren Oberflächengeschwindigkeit als das .Band 310 läuft. Durch Zusammenwirken der beiden Bänder 310 und 314· zusammen mit einem üblichen Einführungskontrollmechanismus 316, der auf den Deckeln aufliegt^wird bewirkt, dass die Deckel etwa pyramidenartig gegen das nach oben geneigte Saugband 318 gestapelt sind. Der Raum zwischen dem Mechanismus 316 und der angrenzenden Fläche des Bands 318 ist gerade gross genug, um den Durchgang nur eines Deckels G auf,einmal zu ermöglichen.
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Die Deckel C werden von dem Saugband 318 der Reihe nach nach oben geführt und auf die Oberfläche eines dritten, nach oben geneigten Förderbands 320 abgelegt, das sie auf die Oberfläche eines horizontal angeordneten Förderbands 322 liefert, dessen Oberfläche im allgemeinen auf gleicher Ebene mit der Oberfläche der Auflageplatte 283 liegt.
Jedes Buch wird zu dem Förderband 322 gefördert mittels der hinter dem Buch anliegenden Querstangen 294-a. Mit Bezug auf Figur 12 ergibt sich, dass die führende Kante 324 eines Buchs, das kurz vor seiner Berührung mit dem Band 322 steht, seitlich etwas hinter der führenden Kante 326 des Deckels zurück ist, der auch kurz vor dem Kontakt mit dem Band 322 steht. Das Buch wird daher über dem Deckel C auf dem Band 322 sein. Der Hauptförderer 282 läuft etwas schneller als das Förderband 322, so dass das Buch den Deckel einholt. Der Deckel wird ursprünglich mittels beider Bänder 320 und 322 gefördert und dann mittels der obengenannten Anschlagarme 301a, wenn der Deckel sich vollständig auf dem Band 322 befindet. Die Anschlagarme stellen Deckel und Buch richtig aufeinander ein, so dass der Deckel das obere und untere Ende des Buchs mit gleichen Abständen überlappt.
Wie ausgefQirt, wird eine genaue Ende-an-Ende-Stellung des Buchs B-3 auf dem Deckel G mittels der nach unten gerichteten Anschlagarme 301a erreicht. Die genaue Seite- an Seitestellung des Buches auf dem Deckel wird mittels der Anschläge 326, 328
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erreicht, die in der Nähe des Ausgangsendes des Hauptförderers 282 angeordnet sind. Die Anschläge 326,328 sind schematisch
in Figur 12 gezeigt und genauer in den Figuren 16 und 17· Wie gezeigt besteht der Anschlag 326 aus einem oberen Teil 326a,. der in einem schiefen Winkel zur Richtung des Buchvorschubs nach innen abgewinkelt ist und in den unteren Teil 326b übergeht, der zur "Vorschubrichtung parallel ist. Der Anschlag 328 ist das Spielgelbild des Anschlags 326.
Die Anschläge 326, 328 sind an ihren unteren Kanten und unterhalb des oberen Bereichs des Förderbands 322 (Figur 12) mit den Vorsprüngen 330, 332 (Figur 17) verbunden, die auf Buchsen gelagert sind, wodurch sie auf Zapfen 334, 336 frei hin- und hergleiten können, wobei die letzteren mittels geeigneter Mittel senkrecht zur Richtung des Buchvorschubs befestigt sind. Die Arme 338, 34-0 sind an einem Ende mit den VorSprüngen 330 bzw. 332 schwenkbar verbunden und am anderen Ende mit jeweils einem Ende des mittleren verschwenkbaren Arms ;34-2, der mittels eines geeigneten Federelements in Richtung des Pfeils 34-4- unter Spannung gesetzt ist, um die Anschläge 326, 328 nach innen zu drücken. Die Mittelachse 34-6 des Arms 34-2 ist direkt unter der Mitte des Wegs der Bücher B-3 gelagert. :
Die Anschläge 326, 328 bewegen sich immer gleichzeitig und haben immer die gleiche Entfernung von der Mitte des Wegs der Bücher. Die nach innen in Kontakt mit den Seitenkanten der Deckel C gedrückten Anschläge gewährleisten, dass die Deckel in einer
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Seite-an-Seitebeziehung mit den Büchern gemittelt werden.
Wie aus Figur 16 ersichtlich,kann die Verbindung der Deckel G mit den Büchern erfindungsgemäss mittels eines Klebers hergestellt werden, der entweder auf die innere Oberfläche 348 der Deckel oder auf die Vorder- und Rückseiten 350, 351 der Bücher aufgebracht ist. Der Kleber wird vorher mittels geeigneter (nicht gezeigter) Mittel aufgebracht und kann trocknen^ ehe die Bücher die Einschlag- und Einbauvorrichtung erreichen. Geeignete Kleber sind solche, die mittels Hitze oder durch ein Lösungsmittel reaktiviert werden können. Zu ersteren Klebern zählen solche, die aus Polyvinylacetat, polymerem Harz und Polyäthylen und Paraffinwachs hergestellt sind. Figur 16 zeigt Mittel, durch die ein Lösungsmittel aufgetragen werden kann, um einen Kleber zu reaktivieren, der entweder auf die Oberfläche 348 oder 350» 351 aufgebracht worden ist.
Wie in Figur 16 dargestellt, sind Gefässe 352, 35,4 mit der äusseren Wand der Anschläge 326, 328 fest verbunden. Mit Bohrungen versehene Rohre 356, 358 sind mit den Gefässen verschiebbar verbunden und durchdringen Öffnungen in den Anschlagwänden und enden in vergrösserten Füssen (nur einer dargestellt und mit 360 bezeichnet). Geeignete Federlemente, die beispielsweise in den Gefässen 352, 354 angeordnet sind, drücken die Füsse in Kontakt mit den gegenüberliegenden Seiten des Buchs und die Eingangsenden der Füsse sind nach aussen abgebogen, so dass sie durch die herangeführten Bücher geteilt werden können. Auf diese Art wird die Länge der mit Bohrungen
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versehenen Rohre 356, 358 immer ,auf die Breite des Deckels G eingestellt, da die sich selbst einstellenden Anschläge 326, 328 und die Dicke des Buchs die Länge des Rohrs, das aus dem Vorratsgefäss herausragt, bestimmen werden.
Das Lösungsmittel wird den Gefässen 352, 354- aus einer geeigneten zentralen Quelle zugeführt und die Flüssigkeit wird auf die obere Innenwand 34-8 des Deckels wie dargestellt gesprüht.
Wenn der auf Deckel oder die Bücher aufgebrachte Kleber mittels Hitze reaktiviert wird, dann kann die Reaktivierungsvorrichtung die gleiche sein, wie die in Figur 16 gezeigte, ausser dass anstelle des Lösungsmittels heisse Luft aus den mit Bohrungen versehenen Rohren 356, 358 strömt. Die Selbsteinstellung der Rohre würde durch solch eine Änderung nicht beeinträchtigt.
Unterhalb der mit Bohrungen versehenen Rohre 356, 358 sind Auffaltvorrichtungen 362, 364 vorgesehen, zwischen denen die Bücher hindurchgeführt werden. Unterhalb der Gliederkette 282 werden die Bücher mittels mit Abstand voneinander angeordneter Förderketten, von denen eine dargestellt und mit bezeichnet ist, getragen. Diese Ketten werden unten beschrieben. Das Eingangsende 362a der Auffaltvorrichtung ist im allgemeinen horizontal und auf edner Ebene mit der Oberfläche des Förderbands 322 (Figur 12) angeordnet. Unterhalb des Eingangsendes 362a neigt sich die Aussenkante der Auffaltvorrichtung allmählich nach innen und nach oben ihrem Ausgangsende 362b (Figur
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18) zu, das in vertikaler Richtung über dem Band 322 angeordnet ist. Die Auffaltvorrichtung 364 ist das Spiegelbild zur Auffaltvorrichtung 362. Im Verlauf des Durchfahrens der Bücher und Deckel·zwischen den Auffaltvorrichtungen 362, 364 werden die Deckel von einer horizontalen Stellung in eine vertikale Stellung angehoben, wie es in Figur 18 dargestellt ist.
Das nunmehr in Figur 18 mit B-4 gekennzeichnete, mit Deckel versehene Buch gelangt nun zwischen mit Abstand voneinander angeordneten Anschlägen 364, 366 hindurch, die die gleiche Bauweise wie die Anschläge 326, 328 aufweisen und mit den gleichen Mitteln wie bei den Anschlägen 326, 328 federnd nach innen gedrückt werden, so dass die äusseren Wände des Buchs B-4 mit den angrenzenden hinteren Wänden der Anschläge 364, 366 in Kontakt kommen.
Die Anschläge 364, 366 dienen der Einstellung der gegenseitigen Stellungen der allgemein mit 368, 370 bezeichneten Druckrolleneinheiten mittels einer Mikroschaltereinheit, die allgemein mit 372 bezeichnet ist und mit einem Anschlag verbunden ist. Wie dargestellt besteht die Einheit 372 aus einem Anschlag 37^» der zwischen einem Paar parallel angeordneter Anschläge 376, 378 angeordnet ist, die mit der Basisplatte 380 der Druckrolleneinheit 368 fest verbunden sind. Die Einheit 368 ist senkrecht zur Vorschubrichtung mittels Rollen 382, 384 verschiebbar, die unterhalb der Basisplatte angebracht sind und in Führungsschienen 366 bzw. 388 laufen. Die Einheit 370 ist ähnlich ver-
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schiebbar. Der Motor 390 greift eine Gewindespindel 391 an, die ein Links- und ein Rechtsgewinde aufweist. Das eine Gewinde 392 greift in das Innengewinde einer Ausnehmung in der Basisplatte 380 ein, während das andere Gewinde 394- gleichermassen mit der Basisplatte 396 der Einheit 370 zur Einstellung der relativen Stellungen der Einheiten verschraubt ist.
Die Mikroschaltereinheit 372 arbeitet in der gleichen Weise wie die in Figur 3 gezeigte Einheit um,die relativ zueinander vorgesehenen Stellungen der Druckrolleneinheiten aufrechtzuerhalten, so dass sie den gleichen nach innen gerichteten Druck auf die zwischen ihnen hindurchgeführten Bücher ausüben und zwar unabhängig von der Dicke der Bücher. Wenn beispielsweise in den Figuren 18 und 19 eier den Kontakt 374- aufweisende Anschlag 364 sich nach aussen bewegt, wird eine elektrische Verbindung mit dem Anschlag 378 hergestellt, die den Stromkreis schliesst, und den Motor 390 einschaltet, welcher die Spindel 391 derart in Drehung versetzt, dass die Druckrolleneinheiten 368, 370 auseinanderrücken.
Die Druckrolleneinheit 368 besteht aus einem Paar Rollen 4-00, 402, die mittels Wellen in der Basisplatte 380 und der Deckplatte 404 drehbar gelagert sind. Das Druckband 406 ist über die Rollen geführt und kann einen Belag aus federndem Material aufweisen, wie aus beispielsweise Schaumgummi oder Kunststoff.
Das Band kann auch aus unter Federdruck stehenden Polstern in
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Bandform bestehen. Das Band wird' mittels geeigneter (nicht dargestellter) Antriebsmittel angetrieben. Die Druckrolleneinheit 370 weist den gleichen Aufbau wie die oben beschriebene Einheit 368 auf.
Die Druckrolleneinheiten 368, 370 pressen die mit Lösungsmittel ge ran ten oder erwärmten Decken C gegen die Aussenwände des Buchs, um das völlige Verbinden der Decken mit den Büchern herbeizuführen und somit den Einschlagvorgang zu vollenden. Wenn ein unter Wärme erweichender Kleber verwendet wird, kann dieser durch Wärme erweicht werden, die von den Druckbändern übertragen wird. In einem solchen Fall kann der Kleber mittels Heizplattenv Ultraschallvorrichtungen oder anderer geeigneter Mittel erwärmt werden. Werden die Rollen wie beschrieben erhitzt, so können die mit Bohrungen versehenen Rohre 356, und die damit verbundene Vorrichtung wegfallen.
Die Mittel, mit denen das Einbauen durchgeführt wird, werden anhand Figur 12 erklärt. Der Arbeitsgang dient dazu, eine Einkerbung oder einen "Falz" über die Vorder- und Rückfläche des Deckels nahe bei dem Rücken und parallel zu diesem auszubilden. In Figur 12 ist ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter Förderketten (dargestellt und mit 265 bezeichnet) an den gegenüberliegenden Seiten der Bücher B-3 vorgesehen. Die Ketten haben parallele Buchvorschubzüge, die parallel zum Buchvorschub angeordnet sind und die in der Nähe des Eingangsendes der Anschläge 326, 328 beginnen und bei den Druckeinheiten
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368, 370 enden. Ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter Schienen 4-02 ist über jeder Rolle angebracht und berührt die sich gegenüberliegenden Deckelwändejund eine Mehrzahl Hader 404· mit senkrecht auf die Buchvorschubrichtung stehenden Achsen sind über den Druckplatten angeordnet. Die Ketten 265 &&& ^ie Schienen 402 weisen denselben Aufbau wie die Ketten 160, 161 und die Schienen 162, 163 (Figur 7) auf und die Räder 404-haben den gleichen Aufbau wie das Rundungsrad 172 (Figur 5)· Die Druckglieder der Ketten 265 (entsprechendden Druckgliedern 194, Figur 7) werden mit den Büchern mittels Druckplatten des gleichen Aufbaus wie die Druckplatten 220 (Figur 7) in Kontakt gedrückt. Die Druckglieder berühren die Bücher an der gleichen Stelle wie die in Figuren 8 und 9 dargestellten Druckglieder 194·. Die Druckplatten üben jedoch eine beträchtliche nach innen gerichtete Kraft auf die Bücher aus, damit die Druckglieder eine deutlich ausgeprägte Einkerbung oder Falz in die Deckel formen. Die Stellung der Druckplatten kann auf die Dicke der Bücher, die zwischen den Ketten 265 hindurchlaufen, in der gleichen Weise eingestellt werden wie bei den Druckplatten 220.
Werden die Deckel mittels eines durch Wärme weich werdenden Klebers befestigt, können die Druckglieder auf eine genügend hohe Temperatur erwärmt werden, dass der Kleber in einem weichen Zustand bleibt. In diesem Fall kann es ratsam sein, Mittel vorzusehen,um die Deckel an dem Falz schnell abzukühlen und zu diesem Zweck können Kühlstäbe 408 benutzt werden.
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Die Kühlstäbe 4-08 sind ausgangs der Ketten 265 angeordnet und liegen auf gleicher Linie mit den Druckgliedern in ' den Zügen der Ketten. Die Ketten drücken die Bücher zwischen die Stäbe, so dass die Stäbe in den Palten angeordnet sind. Da die Stäbe gekühlt sind, härten sie den Kleber in der Nähe des Falzes und befestigen die Deckel sicher an den Büchern.
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Claims (26)

  1. Patent- (Schutz-) Ansprüche
    Buchbinde-Anlage, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Einzelvorrichtungen:
    Eine Abrichtestation(23) ,Transportmittel24)zum Vorschub von Büchern (B-1)mit einem mit bei Wärme weich werdenden Kleber versehenen Rücken(32)zu der Abrichtestation, wobei aufeinanderfolgend eine Vorderseite eines Buchs eine Rückseite des nächsten Buchs berührt; eine auf der Abrichte station (23) angeordnete Säge (34-, 36, 43) mit genau senkrecht zur Vorschubrichtung der Bücher angeordneten Sägebändern; Mittel zur Einstellung der relativen Stellung der Säge zu den Büchern in der Abrichtestation(23),so dass die Säge eine gewünschte Breite eines Rands(60) von den Aussenkantender Bücher abschneidet; Fördermittel (15£))> (158, 160, 161; 258, 260) zur Weiterbeförderung der Bücher der Reihe nach zu weiteren folgenden Stationai derart, dass jeder Buchrücken parallel zur Vorschubrichtung.angeordnet ist; eine erste Station mit einer zum Weichmachen des Klebers genügend aufgeheizten Platte (165; 250)die mit den Buchrücken in Berührung steht; eine zweite Station mit einer zum Weichmachen des Klebers genügend aufgeheizten Platte (168; 252), die eine in Richtung des Buch-
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    Vorschubs verlaufende konkave Ausnehmung(170) aufweist und mit weiterhin, einem Rundungsrad (172; 2^4, 256), dessen Achse senkrecht zur Buchvorschubrichtung angeordnet ist und das von der Platte(168; 252Ausreichend entfernt angeordnet ist, dass zwischen ihnen die von den Fördermitteln (160) (161) herbeigeführten Bücher in der konkaven Ausnehmung (170) mit ihren Rücken geführt werden können; eine dritte Station mit einer Mehrzahl in Vorschubrichtung mit Abstand voneinander angeordneter Rückenbildungsrollen (174ι 176, 178), die in Berührung mit den Rücken der geförderten Bücher stehen; eine Station(30)zum Anbringen der Einbanddeckel; Fördermittel 310, 314,318, 320, 322),um die Deckel (C) der Reihe nach in die Station 00)zu befördern und sie
    dort in einer ausgebreiteten Stellung abzulegen; Fördermittel (280, 282),um die Bücher(B-3)der Reihe nach weiter zu der Station(30)zu fördern und jedes Buch mit dem Rücken nach unten der Reihe nach auf einen entsprechenden Deckel anzuordnen, wobei die Fördermittel weiterhin ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter endloser Ketten(284), (286)aufweisen mit zum Buchvorschub parallelen Buchförderzügen, die zwischen sich die Bücher aufnehmen; eine Mehrzahl auf der Länge der Ketten verteilter und in diesen verschiebbar gelagerter Förderquerstangen(294), wobei die in einer Kette angeordneten Querstangen Enden(298Aufweisen, die Enden der in der anderen Kette angeordneten
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    Querstangen gegenüberstehen und die nach, aussen ragende Anschlagarme(J01)aufweisen; Federelemente($02),um die Enden(298)der Förderquerstangen(294-)einer Kette gegen die entsprechenden anderen Stangenenden der anderen Kette und in Kontakt mit jedem dazwischen angeordneten Buch zu drücken und weiterhin um die Arme(301)in einer nach . unten gerichteten Stellung zu halten, um die Deckel unter den Büchern mitzunehmen; Mittel zur Entriegelung(306, 307) der Anschlagarme(301)aus der nach unten gerichteten Stellung für alle diejenigen in den Kettenzügen verschiebbaren Förderquerstangen (294-) ,die nicht in Verbindung mit einem Buch stehen· und Mittel zum Verschwenken der Anschlagarme der Förderquerstangen, deren Enden in Verbindung mit einem Buch stehen, in eine nicht nach unten gerichtete Stellung, in der die Arme den Deckel unter den Büchern nicht berühren.
  2. 2. Maschine zum Abrichten einer Mehrzahl von Büchern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abrichtestation(23Vorgesehen ist, dassTransportmittel zum Vorschub von Büchern (B-1 )zu der Abrichtestation (23)vorgesehen sind, wobei aufeinanderfolgend eine Vorderseite eines Buchs eine Rückseite eines nächstfolgenden Buches berührt, dass eine Säge (3^, 36» 43) auf der Abrichtestation (23)angeordnet ist mit einem genau senkrecht zur Vorschubrichtung der Bücher angeordneten Sägeband, dass Mittel zur Einstellung der relativen Stellung der Säge zu den Büchern in der
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    Station(23)vorgesehen sind, so dass die Säge eine gewünschte Breite eines Rands(60)von einer Aussenkante der Bücher abschneidet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Säge(34-, 361 4-3) als Bandsäge mit einer endlosen, mit Zähnen versehenen Schneide(46)ausgebildet ist, wobei jeder Zahn durch ein Paar sich gegenüberstehender Flächen (54·, 58)gekennzeichiiet ist und wobei die Fläche (54-) ,die den mittels der Säge abgerichteten Seiten gegenüberliegt, parallel zur Vorschubrichtung der Bücher angeordnet ist und die andere Fläche (58) ,die dem von der Säge abgeschnittenen Rand (60 )gegenüberliegt, schräg zu der Fläche
    (54) angeordnet jst.
  4. 4·. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass die Einstellmittel einen eingangs der Säge angeordneten Messfühler(70)aufweisen, der federnd in Verbindung mit den Buchkanten gedrückt ist, so dass eine Änderung in der Buchgrösse eine entsprechende Änderung der Stellung des Messfühlers bewirkt; dass Mittel zum Aufspüren von Änderungen der Stellung des Fühlers und zur Bewirkung einer entsprechenden Stellungsänderung der Säge(34·» 36) mit dem Messfühler(70)und der Säge zusammengeschaltet sind, so dass die Breite des von der Säge entfernten Rands(60)konstant bleibt, unabhängig von der Grosse der in die Abrichtestation eingeführten Bücher.
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  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abrichtestation(23)öin Ständer(80)befestigt ist, in dem ein erster elektrischer Anschlag mit Abstand zwischen einem Paar auseinanderstehender zweiter und dritter, elektrisch isolierter, mit dem Ständer(80)£est verbundener Anschläge(90, 92) gelagert ist; dass ein Messfühler(70)eingangs der Säge
    (34, 36) angeordnet ist, der mit dem ersten Anschlag(88) verbunden und zusammen mit diesem verschiebbar ist in einer zur Buchvorschubrichtung senkrechten Richtung, so dass der erste Anschlag(88)mit einem der elektrischen Anschläge(90, 92)in Kontakt«kommt; dass ein zur Verschiebung der Abrichtestation(23)vorgesehener Motor(95)ineinen Stromkreis mit den elektrischen Anschlägen(88, 90, 92)geschaltet ist, der eingeschaltet die Abrichtestation
    (23)in eine Richtung verschiebt, die den Anschlag(88)ausser Kontakt mit einem der Anschläge(90, 92)bringt, wobei die Säge die gleiche Breite des .Rands(60), gemessen auf einer senkrechten zur Buchvorschubrichtung und unabhängig von der Buchgrösse^entfernt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchvorschub eine Mehrzahl drehbar auf der Abrichtestation(23)gelagerte Rollen(60, 62)aufweist und ein über diese geführtes endloses Band(25a), dessen einer Teil in Verbindung mit den Buchkanten steht und in Richtung des Buchvorschubs bewegt ist.
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  7. 7· Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Säge (43) derart angeordnet ist, dass die Buchkanten, von denen der Rand (60) entfernt wird, gegenüber dem Buchrücken angeordnet sind, und die Einstellmittel einen vor der Säge (43) angeordneten und federnd in Kontakt mit der Buchvorderseite und Buchrückseite gedrückten Messfühler'(140) aufweisen, so dass eine von dem Fühler (140) abgetastete Änderung in der Dicke eines Buches eine entsprechende Änderung der Stellung des Messfühlers (140) bewirkt; dass Mittel (141, 142) zusammenwirkend mit dem Messfühler (140) und der Säge (43) verbunden sind zur Erfassung der Änderungen der Stellung des Messfühlers (140) und um eine entsprechende Änderung in der Stellung der Säge (43) bei der durch diese erfolgenden Abrichtung, so dass die Breite des von der Säge (43) entfernten Rands (60) sich direkt mit der Dicke des Buchs ändert.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abrichtestation (23) vorgesehen ist und Mittel zur Zuführung der Bücher- zu dieser Station, auf der eine Säge (43) derart angeordnet ist, dass sie den Rand (60) von der Buchkante gegenüber dem Buchrücken eines jeden Buchs entfernt.
  9. 9. Vorrichtung zum Runden und zur Rückenbildung von Büchern der Gattung, die einen in Wärme weich werdenden Kleber an ihrem Rücken aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass
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    Fördermittel <J56, 158, 160,-161; 258, 260) zur Weiterbeförderung der Bücher der Reihe nach zu weiteren folgenden Stationen derart, dass der Bücken eines jeden
    vorhanden ist,
    Buchs parallel zur Vorschubrichtung angeordnet ist/ dass eine erste Station vorgesehen ist mit einer zum Weichmachen des Klebers genügend aufgeheizten Platte
    (165; 250),die mit den Buchrücken in Berührung steht; dass eine zweite Station vorgesehen ist mit einer zum Weichmachen des Klebers genügend aufgeheizten Platte
    (168; 25£),die eine in Richtung des Buchvorschubs verlaufende konkave Ausnehmung(170)aufweist und weiterhin ein Rundungsrad(172, 254» 256)dessen Achse senkrecht zur Buchschubvorrichtung angeordnet ist und das von der Platte(168; 252)ausreichend entfernt angeordnet ist, dass zwischen ihnen die von den Fördermittel^ 160, 161; 258, 260)he.rbeigeführten Bücher in der konkaven Ausnehmung
    (170)mit ihren Rücken geführt werden können; dass eine dritte- Station vorgesehen ist mit einer Mehrzahl in Vorschubrichtung mit Abstand voneinander angeordneten Rückenbildungsrollen (174-, 176, 17O, die in Berührung mit den Rücken der geförderten Bücher stehen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel(160, 161)als ein Paar endloser Förderketten mit. mit Abstand zueinander angeordneten Zügen ausgebildet sind, die einen Raum zur Aufnahme einer Folge von Büchern aussparen, wobei Jede Kette zwei Sätze
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    mit Abstand zueinander angeordneter Kettenglieder(i9O)i Ci9Oa)aufweist und eine Mehrzahl Rollen(i92> 192a),sowie Druckglieder (194), welche schwenkbar mit der Kette(16O1 (161)verbündeη sind und mit den gegenüberliegenden Seiten der Bücher in der Nähe ihrer Rücken in Verbindung treten können; dass ein Paar Druckplatten(2Ozf)vorgesehen sind mit einer Leiste (206\ die die von den Ketten mitgeführten Rollen aufnehmen und die Druckglieder (194·)in. Kontakt mit den dazwischen angeordneten Büchern drücken.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 91 dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenbildungsrollen(174·, 176, 178)eine abgeschrägte Mantelfläche aufweisen, die sich im Querschnitt von einem vergrösserten Ende in der Nähe der Seitenkante eines hiermit in Kontakt stehenden Buches verjüngt.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenbildungsrollen in ihrer Mantelfläche Nuten(231)aufweisen, die parallel zu den Rollenachsen angeordnet sind.
  13. 13· Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die rückenbildenden Rollen mit einem Schneckengewinde(234·) in ihren Mantelflächen versehen sind,
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9, 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb die Rückenbildungsrcllen(i74, 176, 178)derart in Drehung versetzt, dass
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    die Geschwindigkeit an ihren Mantelflächen sich von der Vorschubgeschwindigkeit der Bücher unterscheidet, so dass deren Rücken nach aussen gebauscht wird.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass das Rundungsrad(172)aus federndem Material besteht mit mit Abstand voneinander angeordneten Seitenwänden und einer mit den Büchern in Berührung kommenden gewölbten Lauffläche; dass das Rad weiterhin Mittel (236), (2J8 )zum Ausüben eines nach innen gerichteten Drucks auf die Seitenwände aufweist, um das federnde Material zusammenzudrücken, wodurch eine stärkere Wölbung der Lauffläche erzielt wird.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messfühler (181 Oberhalb des Rundungsrads (172 Vorgesehen ist, der federnd in Kontakt mit den den Rücken gegenüberliegenden Buchkanten gedrückt wird,so dass eine Änderung in der Grosse der Bücher, die durch den Messfühler abgetastet werden, eine entsprechende Änderung in der Stellung des Messfühlers hervorruft,und dass Mittel zusammenwirkend mit dem Messfühler und dem Rundungsrad verbunden sind, um Änderungen in der Stellung des Messfühlers zu erfassen und um eine entsprechende Änderung der Stellung des Rundungsrads zu bewirken, so dass Bücher verschiedener Grosse zwischen dem Rundungs-
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    rad(172)und der beheizten Platte(i60)eingepasst werden können.
  17. 17· Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler(14-0)vor dem Rundungsrad (172)angeordnet ist und federnd in Kontakt mit der Vorder- und der Rückseite· eines jeden Buchs gedrückt wird, so dass eine von dem Fühler(140)abgetastete Änderung in der Dicke eines Buches eine entsprechende Änderung der Stellung des Fühlers(140)hervorruft; dass Mittel(141, 142) zusammenwirkend dem Fühler(140)und wenigstens einer Druckleiste(206)verbunden sind, um Änderungen des Messfühlers (140) zu erfassen und um eine entsprechende Änderung der Stellung der Leiste(206)zu bewirken, und dadurch den auf das Buch zu übertragenden Druck ausübt.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel aus einem Paar endloser Förderketten (258, 260)bestehen, die mit Abstand parallele Züge aufweisen und eine Mehrzahl von mit Abstand zueinander angeordneter, sich dazwischen erstreckender Förderquerstangen (294), wobei der Raum zwischen aufeinanderfolgenden Förderquerstangen zusammen mit den Abschnitten der sich dazwischen erstreckenden Ketten eine Tasche zur Aufnahme des Buches ergibt; dass die Fördermittel weiterhin aus einem Paar endloser Bänder(266, 267)bestehen, die in horizontaler Richtung mit Abstand von jeder Kette ange-
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    und
    ordnet sind/mit den in den Taschen beförderten Büchern in Kontakt gedruckt werden können mittels der zwischen ihnen angeordneten Druckplatten(27O,
  19. 19· Vorrichtung zum Anbringen von Einbanddeckeln an eine Folge von Büchern^dadurch gekennzeichnet, dass die Station 30 zum Anbringen der Einbanddeckel vorgesehen ist, dass Fördermittel(310, 314,318, 320, 322)vorgesehen sind, um die Deckel(C)der Reihe nach der Station(30)zuzuführen und sie dort in einer ausgebreiteten Stellung, abzulegen^ dass Fördermittel(280, 282)vorgesehen sind, um die Bücher (B-3)der Reihe nach weiter zu der Station(30)zu fördern und jedes Buch mit dem Rücken nach unten der Reihe nach auf einen entsprechenden Deckel anzuordnen, wobei die Fördermittel weiterhin ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter endloser Ketten(284, 286)aufweisen mit zum Buchvorschub parallelen Buchförderzügen, die zwischen sich die Bücher aufnehmen; dass eine Mehrzahl auf die Länge der Ketten verteilter und in diesen verschiebbar gelagerter Förderquerstangen(294) vorgesehen sind, wobei die in einer Kette angeordneten Querstangen Enden (298)aufweisen, welchenEnden der in der anderen Kette angeordneten Querstangen gegenüberstehen und die nach aussen ragende Anschlagarme(301)aufweisen; dass Federelemente $02)vorgesehen sind, um die Enden(298) der Förderquerstangen(294)einer Kette gegen die entsprechenden anderen Stangenenden der anderen Kette und in Kontakt mit jedem dazwischen angeordneten Buch zu drücken und
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    weiterhin, um die Arme(301).in einer nach unten gerichteten Stellung zu halten, um die Deckel unter den Büchern mitzunehmen; dass Mittel zur Entriegelung306, 307)der Anschlagarrae( 301)vorgesehen sind aus der nach unten gerichteten Stellung für alle diejenigen in den Kettenzügen verschiebbaren ]?örderquerstangen(29z0 ,die nicht in Verbindung mit einem Buch stehen und Mittel zum Verschwenken der.Anschlagarme der' Förderquerstangen, deren Enden in "Verbindung mit einem Buch stehen, in einer nicht nach unten gerichteten Stellung, in der die Arme den Deckel • unter den Büchern nicht berühren.
  20. 20. , Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter Anschläge(326,'328)ausgangs der Deckelanbringungsstation angeordnet sind, die ein Teil parallel zur Buchvorschubrichtung aufweisen und die dazwischenliegenden Seitenkanten berühren, wobei die Anschläge(326, 328)in einer zur Buchvorschubrichtung senkrechten Richtung verschiebbar sind; dass Mittel(338, 3^0, 34-2)vorgesehen sind, um die Anschläge(326, 328)mit gleichen Abständen auseinanderzuhalten, die senkrecht zur Buchvorschubrichtung von der Mittellinie des Buchvorschubs aus gemessen werden}und dass Federelemente die Anschläge(326, 328) gegeneinander und in Kontakt mit den Deckeln drücken.
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  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine, mit dem Buch in Verbindung kommende Fläche(348)der Deckel und die Vorderseite(350)und Rückseite (351) eier Bücher mit einem durch Wärme erweichbaren Kleber überzogen werden, wobei die Vorrichtung Mittel
    (356» 358)zum Erwärmen des Klebers bis zu seiner Erwei-
    chungstemperatur aufweist und Mittel, um dLe Deckel— fläche in Verbindung mit den Buchseiten zu drücken, um sie zu verbinden.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine mit dejaa Buch in Verbindung kommende Fläche 04-8)der Deckel und eine Vorderseite(350)und Rückseite (351)der Bücher mit einem Leim überzogen wird, der mittels Lösungsmittel reaktivierbar ist, wobei die Vorrichtung Mittel(352, 356, 358)«ifweist,, um das Lösungsmittel auf den Kleber aufzubringen., und Mittel, um die Deckelfläche in Kontakt mit den Buchseiten zu bringen^ um sie zu verbinden.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar endloser I'örderketten(265)unterhalb der Mittelzura Erwärmen desKMers angeordnet ist, welches parallel mit Abstand zueinander angeordnete Züge aufweist, die einen Raum zur Aufnahme einer Folge von Büchern aussparen, wobei jede Kette(265)aus zwei Sätzen mit Abstand zueinander angeordneter Kettenglieder besteht,
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    die eine Mehrzahl Rollen(400, 402)und Druckglieder tragen, die auf die Erweichungstemperatur des Klebers erwärmt sind und mit der Kette(265)schwenkbar verbunden sindj um mit den gegenüberliegenden Seiten der Bücher in der Nähe ihrer Rücken in Verbindung zu treten; dass weiterhin ein Paar Druckplatten vorgesehen sind, die jeweils eine Leiste zur Aufnahme der von jeder Kette getragenen Rollen aufweisen^ um die Druckglieder in Kontakt mit den dazwischen liegenden Büchern zu drücken; dass ein Paar unter der Erweichungstemperatur des Klebers gehaltene Kühlstäbe(408)vorgesehen sind, die ausgangs der Ketten(265)und auf gleicher Linie mit den in einem der Züge der Ketten angeordneten Druckgliedern
    "befestigt sind, um mit den Teilen der Bücher in Verbindung zu treten und sie zu kühlen, die von den genannten Druckgliedern beaufschlagt worden sind.
  24. 24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine mit dem Buch in Verbindung kommende Fläche(348)der Deckel und eine Vorderseite(35O)und Rückseite(351)cLer Bücher mit dem Kleber überzogen ist, wobei die Vorrichtung Mittel zum Auffalten des Deckels in Verbindung mit den Buchseiten aufweist; dass ein Paar Druckeinheiten nach den Anschlägen(326, 328)mit Abstand zueinander angeordnet
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    ist, um die Bücher dazwischen einzupassen, wobei die Einheiten einen Druck auf die Deckel ausüben., um eine Verbindung mit den Buchseiten herbeizuführen; dass Mittel mit den Anschlägen(326, 328)und der Druckeinheit
    zusammenwirkend verbunden sind, um Änderungen in aer Stellung der Anschläge zu erfassen und eine resultierende Änderung der Stellung der Druckeinheit zu bewirken, so dass der von den Druckeinheiten ausgeübte Kompressionsdruck konstant bleibt, unabhängig von der Dicke der dazwischenliegenden Bücher. " *
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass beide Druckeinheiten senkrecht zur Buchvorschub-richtung verschiebbar sind und Mittel vorgesehen sind, um die Druckeinheiten in einer jeweils gleichen Entfernung auseinanderzuhalten, die senkrecht zur Buchvorschubrichtung von der Mittellinie des Buchvorschubs aus gemessen wird.
  26. 26. Vorrichtung nach den Ansprüchen 24· und 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckeinheiten ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter Rollen(400, 402)aufweisen und ein Band über jedes Paar der Rollen geführt ist, das einen mit den 'Büchern in Berührung kommenden, parallel zur Richtung des Buchvorschubs verlaufenden Zug aufweist, wobei die Bänder wenigstens einen wesentlichen Teil der
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    aussonliegenden Flächen der- zwischen ihnen durchlaufenden Bücher berühren.
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