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Anzeigeanordnung mit einer Plasmaanzeigeeinrichtung # Priorität :
Japan 30. Dezember 1971, Nr. 1465/ 1972 Kurzfassung der Erfindung Die Erfindung
betrifft eine Anzeigeanordnung mit einet Plasmaanzeigeeinrichtung, , bei der eine
Vielzahl von Elektroden Jeweils auf paarweise einander gegenüberstehenden Grundplatten
anCeordnot sind, die zwischen sich einen definierten Gasentladungesraum einschliessen.
Die Vielzahl der Elektroden auf Jeder Grundplatte ist derart angeordnet, dass diese
die auf der anderen Platte befindlichen Elektroden senkrecht schneidend verlaufen.
Die Elektroden mindestens einer der Grundplatten sind mit einer dielektrischen Schicht
bedeckt, die eine Anzeigeschicht bildet. Die andere Platte dient Jeweils als Verschiebungaschicht.
Eine Entladung zwischen benachbarten Elektroden auf der Verschiebungsschicht wird
verschoben. Zwischen benachbarten Elektroden der Anzeigschicht wird eine Entladung
in Abhängigkeit mit den Zeitpunkten der Verachiebung der Entladung in der Verschiebeschicht
und den Zeitpunkten des Einschreibens in der -zeigeschicht auslöst.
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Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine Anzeigeanordnung
für eine Plasmaanzeigeeinrichtung, bei der eine Anzeige durch Erzeugen einer Entladung
zwischen benachbarten Elektroden erfolgt.
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Stand der Technik Die übliche Art von Plasmaanzeigeeinrichtungen
sieht eine Anzeige vor, wenn eine EntladunG zwischen einander gegenüber aneordneten
Elektroden erfolgt, zwischen denen ein Gasentladungesraum ein6eschlossen ist. Bei
einer Plasmaanzeigeeinrichtung nach dem Stand der Technik sind Elektroden in X-
und Y-Richtung in Matrixform angeordnet, und das Schreiben wird an einem ausgewählten
Schnittpunkt der Elektroden bewirkt. Diese Art von Plaamaanzeigeeinrichtuns hat
den Nachteil, dass ein Erhöhen der Anzahl der Elektroden auch eine Erweiterung bei
den Ansteuerschalzungen erfordert, was den Aufwand vergrössert. Um dies zu vermeiden,
ist z.B. bereits vorgeschlagen worden, das ßchreiben durch eine Selbstverschiebungswirkung
von der Ansteuerungeschaltung einer Zeile aus zu bewirken. In diesem Falle wird
die zum Schreibzeitpunkt hervorgerufene Anzeige durch ein elektrisches Signal bewegt
uad nach Vollendung des Schreibvorganges, z.B. einer Zeile, hann die gesamte Anzeige
stationär gemacht werden. Da die Anzeige, wie oben beschrieben, absatzweise bewegt
wird, ißt diese Methode für ein Schreiben mit hoher Geschwindigkeit ungeeignet,
und da weiterhin eine Elektrode für die nachfolsende Verschiebung zwischen den Elektroden
angeordnet ist, die den Entladungsfleck erzeugen, entsteht eine Anzeige mit geringer
Auflösung.
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Zusammenfassung der Erfindung Der Erfindung lie6t die Aufgabe zugrunde,
eine neuartige Anzeigeanordnung für eine Plasmaanzeigeeinrichtung zu schaffen, welche
die oben genannten Mängel des Standes der Technik nicht aufweist, und bei der die
Verschiebung einer auslösenden Entladung und eine Anzeige durch Einschreiben auf
einander gegenüberliegenden Flächen erfolgt,
um ein Schreiben mit
hoher Geschwindigkeit zu ermögli chen.
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Mit der Erfindung wird ferner die Aufgabe gelöst, eine Plasmaanzeigeanordnung
für eine Plasmaanzeigeeinrichtung zu schaffen, die. ein nichtzerstörendes Lesen,
Vielfachschreiben und dergleichen gestattet.
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Mit der Erfindung wird ferner die Aufgabe gelöst, bei einer Anzeigeanordnung
für eine Plasmaanzeigeeinrichtung die Anzahl der Treiberverstärker zum Schreiben
gegenüber der Anzahl der Elektroden zu verringern.
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Bei der Anzeigeanordnung für Plasmaanzeigeeinrichtungen 6emäss der
Erfindung ist eine Vielzahl von Elektroden vorgesehen, die einander rechtwinklig
schneidend jeweils auf einem Paar einander gegenüberstehender Grundplatten angeordnet
sind, die einen Gasentladungsraum zwischen sich einschliessen. Auf den Elektroden
mindestens einer der Grundplatten ist eine dielektrische Schicht angebracht, die
als Anzeigeschicht verwendet wird. Die Oberfläche der anderen Grundplatte, welche
zu der dielektrischen Schicht zeiSt, wird als Verschiebungsschicht verwendet, um
eine Entladung zwischen benachbarten Elektroden zu verschieben.
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Die Entladung benachbarter Elektroden der Anzeigeßchicht erfolgt in
Übereistimmung mit den Verschiebungszeitpunkt ten der Entladung in der Verschiebungsschicht
und den Zeitpunkten des Einschreibens in die Anzeigeschicht, wodurch eine Anzeige
ausgelöst wird. Ferner erfolgt eine Verschiebung des Anzeigeinhalts in der Anzeigeschicht
durch aufeinanderfolgende Wechsel der Erhaltungsspannung, (t d'3fl Elektroden der
Anzeigeschicht zugeführt wird, und der Anzeigeinhalt in der Anzeigeschicht wird
zur Verschiebungsschicht übertragen und aufeinanderfolgenden in der Verschiebungsschicht
verschoben.
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Der Inhalt der Anzeigeschicht wird so wie er ist zu der Verschiebungsachicht
übertragen. Der Anzeigeinhalt wird aufeinanderfolgend in einer Verschiebungsschicht
verschoben und am Ende des Verschiebungsvorganges ausgelesen, wahrend das Einschreiben
durch Unterteilung der Elektroden der Anzeige schicht in gewünschter Anzahl ermöglicht
wird, Die Elektroden der Anzeigeschicht werden periodisch mit Schreibstromzuführungen
verbunden. Eine Starelektrode für die Verschiebungsschicht ist entsprechend der
Anzahl der Schreibstromzuführungen unterteilt, und das Schreiben erfolgt an den
Elektroden der Anzeigeschicht entsprechend deren logischen Produkten.
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Darüber hinaus sind die Phasen eines Verschiebungsiinpul ses, der
der. Elektroden der VerschiebunGsschicht zugeführt wird , und einer Entladungserhaltungs-
und Einschreibimpuls spannung, die den Elektroden der Anzeigesebicht zugeführt werden,
voneinander verschieden.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen Fig.1 zeigt in perspektivischer
Ansicht eine Teildarstellung im Schnitt für ein Ausführungsbeispiel eines Plasmaanzeigepaneeis
zur Verwendung in der Anzeige anordnung gemäss der Erfindung, Fig.2 ist ein Schnittbild
des Hauptteiles des Plasmasnzeigepaneels nach Fig. 1, Fig.3 ist eine schematische
Darstellung zur Erläuterung des Erfindungsprinzips, Fig .4 zeigt ein Schaltbild
zur Erläuterung eines Ausfüh rungsbeispiels der Erfindung,
die Fig05A,
53, 6A, 6B, 7A, 7B, 8A und 83 stellen den Verlauf der Signale zur Erläuterung der
Arbeitsweise anderer Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und die Fig.9 bis 13
sind schematische Darstellungen der Elektrodenanordnungen, die bei anderen Ausführungsbeispielen
der Erfindung benutzt werden.
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Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform Fig.1 und 2 zeigen
in perspektivischer Ansicht eine Schnittdarstellung eines Teiles von einem Plasmaanzeigepaneel,
das bei der Anzeigeanordnung nach der Erfindung Verwendung finden kann. Das Plasmaanzeigepaneel
besteht aus einem unteren Teil 10, der die Verschiebungsschicht für die Entladungsflecken
bildet, und einem oberen Teil 20, der als Anzeigeschicht dient0 Der untere Teil
10 umfasst eine untere Grundplatte 11, auf der eine Vielzahl von Verschiebungselektroden
al, bl, a2...
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parallel und in regelmässigen Abständen angeordnet ist.
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Ferner sind eine Startelektrode w und Aufrechterhaltungs elektroden
k1 und k2 vorgesehen. Diese Elektroden sind mit einer dielektrischen Schicht 12,
z.B. aus Glas mit niedrigem Schmelzpunkt, versehen, die isolierende Trennwände 13
trägt, welche die Verschiebungskanäle für den Entladungspunlrt bilden, die in senkrechter
Richtung gegenüber den Elektroden verlaufen.
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Während der obere Teil 20 als Anzeige schicht dient und aus einer
transparenten oberen Grundplatte 21 besteht, sind an deren Unterseite eine Vielzahl
von Elektroden y1a, wib, y2a, y2b0.. parallel und in regelmässigen Abständen angeordnet.
Diese Elektroden sind ebenfalls mit einer dielektrischen Schicht 22 bedeckt, auf
der eine Vielzahl von isolierenden Trennwanden 23 in einer zu den Elektroden senkrechten
Richtung angeordnet ist.
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Die oberen und unteren Teile 20 und 10 sind benachbart angeordnet,
jedoch voneinander im Hinblick darauf entfernt, dass ihre sich senkrecht schneidenden
Elektroden einen Raum mit einem darin eingeschlossenen ionisierbaren Gas zwischen
den Teilen 20 und 10 einschliessen.
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Der untere Teil 10, d.h. die Verschebungsschicht, besitzt Elektroden,
die derart angesteuert werden, dass eine seitliche Entladung zwischen benachbarten
Elektroden aufeinanderfolgend verschoben wird.
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Fig,3 zeigt die oben genannte Elektrodenansteuerung, boi der die Verschiebungselektroden
a1, b1, cl, a2... periodisch an die gemeinsamen Stromzuführungen A, B, C und D angeschlossen
werden. Die Stromzuführungen A, B, C und D werden mit vier Impulsspannungen gespeist,
die aufeinanderfolgend bezüglich der benachbarten in ihrer Phase verschoben sind.
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Im oberen Teil 20, d.h. in der Anzeigeschicht, sind benachbarte Elektroden
paarweise, beispielsweise yla und yNb, y2a und y2b ... derart angeschlossen, dass
eine Erhaltungsspannung für die Entladung und eine Einschreibspannung an passenden
Zeitpunkten Jeweils paarweise den Elektroden zugeführt wird.
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Unter Bezugnahme auf Fig.3 wird nachstehend das Wirkungsprinzip des
Plasmaanzeigepaneels beschrieben. Der Vorgang beginnt mit dem Zuführen einer Zündspannung
an die Aufrechterhaltungselektroden ki und k2, um zwischen diesen eine Entladung
auszulösen. Danach wird die Entladung durch Zuführung einer Erhaltungaspannung aufrechterhalten.
Bei diesem Zustand wird nach Zuführung einer Verschiebungsspannung an die Startelektrode
w oine Entladung zwischen den Elektroden k2 und w ausgelöst. Danach führt das Anlegen
einer
Verschiebungsspannung an die Elektroden a1 und bl zu einer Entladung zwischen diesen,
Darauf führt das Anlegen einer Verschiebungsspannung an die Elektroden bl und cl,
nachdem die Spannung an der Elektrode al abgeschaltet int, zu einer Entladung zwischen
den Elektroden bl und cl.
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Dieser Verschiebungsvorgang wird in Abhängigkeit vom Anregungsstromeffekt
erreicht, d.h. es wird das Phänomen ausgenutzt, dass eine Zündspannung VF1 zwischen
Elektroden, die einem Entladungsbereich benachbart sind, unter die normale Ziindspannung
VF sinkt, was durch Zufuhr von Elektronen, Ionen und metastabilen Atomen aus dem
Bereich der Entladung an die benachbarten Elektroden erfolgt. Durch Auswahl einer
Verschiebungsspannung V1 derart, dass VF1<V1<VF ist, und durch Zuführung einer
VerschiebungsspannunG V1 an die Stromzuführung A bis D in aufeinanderfolgenden Schritten
kann ein Entladungspunkt an das Ende des Paneels verschoben werden.
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Durch Zuführung einer Schreibspannung an ausgewählte Elektrodenpaare
in Verbindung mit der oben beschriebenen Entladungspunktverschiebung in der Verschiebungsschicht
10 wird ein Entladungsfleck an einer Position zwischen den Anzeigeelektrodenpaaren
erzeugt, welche der Position des gerade serschobenen Entladungsflecks entspricht.
Wird bei spielsweise eine Einschreibspannung an die Anzeigeelektroden z1a und z1b
zu einem derartigen Zeitpunkt angelegt, an dem ein Entladungsfleck Ps in der Verschiebungsschicht
1Q zwischen den Elektroden dl und cl verschoben wird, so entsteht ein Leuchtentladungsfleck
Pd. Durch den Entladungsfleck Pd wird eine Wandspannung erzeugt, sodass danech der
Entladungsfleck Pd durch eine Erhaltungsspannung zwischen den Elektroden yla und
y1b aufrecht erhalten wird.
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uf diene Weise kann die gewünschte Anzeige in der Anzt Schicht' 20
durch Zuführung einer Einschreibspannung an die Ar.zelgeelektroden in Verbindung
mit den Zeitpunkten der Verscheibung des Entladungsflecks in der Verschiebungsschicht
erzielt werden.
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Bei den Verschiebungs und Arzeigevoigangen, die oben beschrieben wurden,
trennen die Trennwände 13 auf der Verschiebungsschicht 20 den Entladungsfleck Ps,
der zwischen benachbarten Elektroden erzeugt wurde, in eine Anzahl solcher Flecken
auf, die der Anzahl der Anzeigeelektrodenpaare entspricht, welche einen Verschiebungskanal
längs Jedes Anzeigeelektrodenpaares bilden. Die Trennwände 23 auf der Anzeigeschicht
20 trennen den Leuchtentladungsfleck Pd, der zwischen den Anzeigeelektroden Jedes
Paares entsteht, und dessen Lage einer Verschiebungsentladung entspricht und somit
feine Bildelemente festlegt. Die Wirkung dieser Trennwände 13 und 23 lasse sich
auch durch Anwendung von Hilfselektroden für eine Abschiemungsspannung erreichen,
ferner durch streifenförmige Schichten aus einem Material relativ kleinem Sekundäremissionskoeffizienten
oder mit Hilfe von Elektroden, deren Muster an vorbestimmten Punkten erweitert ist.
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Bezugnehmend auf Fig.4 wird nachstehend die nähere Wirkungsweise eines
Ausführungsbeispiels der Anzeigeanordnung gemäss der Erfindung beschrieben. Das
erwähnte Plasmaanzeigepaneel trägt die Bezugsziffer 1. Die Verschiebungselektroden
sind an einander gegenüberliegenden Seiten des Paneels 1 herausgeführt, was mit
Xl, X2, Yl und Y2 bezeichnet ist. Ein Erhaltungssignalgenerator 30 wird durch Taktimpulse
aus einem Taktimpulsgenerator 31 zur Erzeugung eines Erhaltungssignals gesteuert.
Nach Empfang eines Datensignals durch eine Anpassungsschaltung 32 wird ein Steuersignal
abgetrenntund einer Verschiebungslogikschaltung
35 sowie einer
BetriebsartenlogiRschaltung 34 zugeführt, durch welche eine UND-Gatterschaltung
35K geöffnet wird, wobei gleichzeitig die bistabilen Kippschaltungen 36 und 37,
wie dargestellt, gesetzt werden.
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Durch Öffnen der UMD-Gatterschaltung 35K wird der ein Treiberverstärker
36 zur Lieferung der Aufrechterhaltungsspannung mit einem Erhaltungssignal beaufschlagt,
wahrend der andere dieser Treiber 39 mit einem Erhaltungssignal beaufschlagt wird,
dessen Phase durch einen Phasenverschieber 40 um den Betrag # verschoben ist. Danach
wird eine Spannung, welche die Zündspannung VF überschreitet, an die Erhaltungselektroden
kl und k2 gelegt, die aus den Treiberverstärkern 38, 39 für die Erhaltungsspannung
erhalten wird, um eine auslösende Entladung hervorzurufen0 Die UND-Gatterschaltungen
41a, 41b,... und 41n auf der Seite der Y1-Elektroden sind durch das Setzausgangssig
nal von der bistabilen Kippstufe 36 geöffnet, und zwei Erhaltungsspannungen, wie
sie in Fig.5B dargestellt sind, werden an die Anzeigeelektroden Jedes Paares von
den beiden Erhaltungsspannungs-Treiberverstärkern 43 und 44 angelegt, die durch
die logisch Schaltung 42 für die r haltungsspannungen gesteuert werden. Gleichzeitig
werden die UND-Gatterschaltungen 45a, 45b ... und 45n auf der Seite der X1-Elektrode
ebenfalls durch das Setzausgangs signal der bistabilen Kippstufe 37 als Vorbereitung
für die Verschiebeoperation geöffnet.
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Nach Zuführung eines Startsignals an die Schiebelogikschaltung 33
wird die UND-Gatterschaltung 35W geöffnet, um eirlen StsPttreiberverstarker 46 anzusteuern,
welcher die Startelektrode w mit einer Spannung beaufschlagt, die in Fig.5A mit
VW bezeichnet ist, d,h, mit einer Spannung V1 wird einer Erhltungsspannung #Vs/2
innerhalb einer vor bestimmten Zeitperiode. Gleichzeitig beginnt der vierstufige
Zähler 47 mit dem Zählvorgang.
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Impulszüge VA bis VD, wie sie in Fig. 5A dargestellt sind, und die
eine Verschiebungsspannung V2, eine Erhaltungsspannung #Vs/2 einschliessen und einander
überlappen, war den den Stromzuführungen A bis D von den Treiberverstärkern 48a
bis 4Sd zur Verschiebung über die UND-Gatterscheltungen 45a bis 45m zugeführt, die
durch das Setzausgangssignal der bistabilen Kippschaltung 37 geöffnet wurden, In
diesem Falle sind die Impulszüge VA und VC um 180° genüber der Phase der Impulszüge
VB und VD durch einen n -Phasenschieber 5Oa und 50b entsprechend verschoben.
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Der auf diese Weise erzeugte Entladungsföeck zwischen der Elektroden
k2 und w wird mit Hilfe des Auslösestromes, der durch die Auslösungsentladung zwischen
den Erhaltungseler troden kl und k2 erzeugt wurde, schrittweise nach rechts in Ubereinstimmung
mit der Tätigkeit der Ringzählschaltung 47 verschoben. Für diesen Fall werden die
Startspannung V1 die Verschiebungsspannung V2 und die Erhaltungsspannung so gewählt,
dass sie die folgenden Beziehungen gegenüi)er der Zündspannung VF1 zwischen den
Elektroden erfüllen, die dem Einfluss des Anregungsstromeffektes aus der benachbaten
Region unterworfen sind: V1 + V2 >VF1 jV2 + Vs/21 >VF1 Ferner sind Impulszüge
der Spannung #Vs/2, wie sie in Fig. 5B dargestellt sind, um 1800 gegenüber den von
den beuden @@@@-berverstärkern 43 und 45 gelieferten Erbaltungssignalen in der Phase
verchoben, welche an den Klemmen der Anzeigelektrodenpaare der Anzeigeschicht auf
der Seine der Elektrode Y1 liegen, wie dies oben beschrieben ist.
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Die von der Anpassungsschaltung 32 empfangen Anzeigeinformation wird
durch einen Dekodierer 51 für jede Zeile dekodiert und den Schreibtreiberverstärkern
52a, 52b,@ @@@ zu Zeitpunkten zugeführt, die der Position der Entladungsverschiebung
in
der Verschiebungsschicht entsprechen. Das Ausgangssignal jedes der Schreitreiberverstärker
wird über die ODER-Gatterschaltungen 53a, 53b, ... und 53n an eine Elektrode jedes
Anzeigeelektrodenpaars geleitet und mit der Erhaltungsspannung Vs/2 kombiniert,
die jeweils der rulderen Elektrode zugeführt wird. Gleichzeitig wird eine Leuchtentladung
an einem Punkt ausgelöst, welcher der Entladung entschpricht, die in der Verschiebungsschicht
durh den Anregungsstromeffekt zufolge der Entladungs der Verschibungsschicht ausgelöst
wurde.
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Eine Einschreibungsspannung V3, entsprechend der einschreiinformation,
wird zu Zeitpunkten der Erhaltungsspannung zugeführt, die durch kleine Kreise in
Fig. 5B bezeichnet sind, und an desen eine Leuchtentladung hervorgerufen wird.
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Beim Fehlen einer Einschreibeinformation wird die Erhaltungsspannung
Vs/2 ebenfalls zu Zeitpunkten zugeführt, die durch kleine Kreiose bezeichnet sind.
In Fig. 5B bezeichnen die Bezugszeichnen Vy1a, Vy1b, Vy2a ... Spannungen, die den
Elektroden y1a, y1b, y2a ... zugeführt werden.
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Erfolgte einmal eine Leuchtentladung, so wird eine Wand spannung erzeugt,
und danach lässt sich die Entladung lediglich durch Zuführung einer Erhaltungsspannung
aufrechterhalten. Demzufolge wird, falls die Entladung auf einer Seite der Verschiebungsschicht
verschoben wird, die Entladung auf der Seite der Anzeigeschicht in Ruhe gehalten.
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Wird eine Zündspannung zwischen den Elektroden eines Anzeigeelektrodenpaars
zufolge des Anregungsstromeffektes durch Entladung in der Verschiebungsschicht,
beispielsweise in Höhe von VP2 angenommen, so ist diese derart gewählt, dass die
Beziehung gilt: V3 + Vs/2 >VF2#VF1
Niach Vollendung des Schreibens
eines Bildrasetrs wird der vierstufige Ringzähler 47 durch ein Steuersignal auf
NULL zurückgesetzt. Das Ergebnis davon ist, dass nur die Entladung zwischen den
Aufrechterhaltungselektroden kl und k2 auf der Seite der Verschiebungsschicht erhalten
bleibt, und die Information, die zwischen den Elektroden jedes Anzeigeelektrodenpares
eingeschrieben ist, durch die Erhaltungsspannung aufrechterhalten wird, die diesen
auf der Seite der Yl-Elektrode zugeführt wurde. Der Verlauf der Erhaltungsspannung,
die jedem Anzeigeelektrodenpaar zugeführt wird, ist innerhalb der Periode T2 in
Fig. 5 dargestellt. Die Periode T1 stellt die Periode des Einschreibvorhangs und
die Periode T2 die Periode des Anzeigevorganges dar.
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Die Anzeige auf der Anzeigeschicht kann auch in einer flichtung senkrecht
zu den Anzeigeelektroden verschoben werden.
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Dies wird nachfolgend beschrieben. Um eine derartige Verschiebung
der Anzeige zu erreichen, werde die bistabilen Kippschaltungen 36 und 37 zurückgesetzt,
was mit Hilfe des Ausgangssignales aus der Betrien#bsarten-Logikschaltung 34 erfolgt.
Demgemäss sind die UND-Gatterschaltungen 45a, 45b, und und 45n auf der Seite der
X-Elektrode gesperrt, und die Gatter 54a, 54b... und 54n auf der Seite der Y-Elektrode
sind geöffnet. Ferner sind die UND-Gatterschaltungen 41a, 41b... und 41n auf der
Seite der Yl-Eiektrode zur Zuführung der Erhaltungsspannung gesperrt und die UND-Gatterschaltungen
55a, 55b,... und 55n sind geöffnet, sodass zwei Arten von Erhaltungsspannungen an
die Seite der X2-Elektrode zugeführt werden können.
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Unter diesen Bedingungen beginnt der Ringzähler 47 mit dem Zählvorgang,
wodurch der entladungsfleck auf der Anzeigeschicht entsprechend dem Umschalten auf
die Verschiebungs-Treiberverstärker 48a, 48b, 48c und 48d verschoben wird.
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Um diese Verschiebungswirkung zu erreichen, ist es notwendig, eine
Information an die Anzeigeelektroden vor dem Zeitpunkt der Einschreiboperation zu
legen, sodass eine Anzeige an Jedem anderen Anzeigeelektrodenpaar erfolgen kann.
Auf diese Weise wird die Information entweder jedem gradzahligen oder ungradzahligen
Anzeigeelektroden paar zugeführt, und die Anzeige wird in der gleichen Weise wie
in der Verschiebungsschicht mittels der Anzeige elektrodenpaare verschoben, die
nicht mit der Information beaufschlagt worden sind. Nachdem der Inhalt der Anzeige
zu einem vorbestimmten Ort verschoben worden ist, werden die bistabilen Kippschaltungen
36 und 37 erneut gesetzt, um eine feststehende Anzeige zu ermöglichen.
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Nachstehend erfolgt eine Beschreibung der Wirkungsweise wie das Anzeigemuster
auf der Anzeigeschicht auf die Verschiebungsschicht übertragen und zu einem gewünschten
Ort in der Verschiebungsschicht verschoben wird. Darauf wird diese wieder in die
Anzeigeschicht übertragen, um dort angezeigt zu werden.
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Zunächst wird die Erhaltungsentaldung beendet, und die bistabilen
Kippschaltungen 36 und 37 werden zurückgesetzt.
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Ein Übertragungsteriberverstärker 56 wird mit Hilfe des Ausgangssignals
der Betriebsarten-Logikschaltung 34 angesteuert. Eine Übertragungsspannung aus dem
UbertragunCstreiberverstärker 56 wird allen Elektroden auf der Seite der X2-ElelStrode
über ein ODER-Gatter 57 zugeführt, wodurch das Leuchtentladungsmuster auf der Anzeigeschicht
in die Verschiebungsschicht übertragen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt ist das
Entladungsmuster zwischen den Elektroden benachbarter Elektrodenpaare in der Verschiebungsschicht
durch eine Erhaltungsspannung aufrechterhalten worden, die von der Seite der X2-Elektroden
zugeführt wird0 Darauf werden die bistabilen Kippschaltungen 36 und
37
durch die Betriebsarten-Logikschaltung 34 zurückgesetzt, und das Anzeigemuster,
das in die Verschiebungsschicht übertragen wurde, wird längs der Anzeigeelektroden
entsprechend dem Inhalt der Ringszahlers 47 verschoben.
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Sobald sich das Anzeigemuster bis in eine vorbestimmte Lage verschoben
hat, wird ein Steuersignal all die Einschreibtreiberverstärker 52a, 52b, ... und
52n geliefert, dammit ein Einschreibsignal an alle Elektroden auf der Seite der
Yl-Elektrode zugeführt wird, wodurch das Entladungsmuster in der Verschiebungsschicht
erneut an die Anzeigeschicht übertragen wird. Danach wird das Anzeigemuster, das
wieder in die Anzeigeschicht übertragen wurde, mit IIilfe einer Erhaltungsspannung
aufrechterhalten, die auf der Seite der Yl-Elektrode zugeführt wurde.
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-Nachdem die Anzeige eine gewünschte Zeit lang aufrechter.-halten
wurde, wird ein Löschimpuls an die Elektroden aller Anzeigeelektrodenpaare von der
Seite der Y1-Elektrode zu dem Zeitpunkt zugeführt, der in Fig. 5B mit EP bezeichnet
ist. Die Wandspannung wird durch den Löschimpuls zum Löschen der Anzeige mitgelöscht.
Darauf wird erneut ein Linscheribvorgang eingeleitet, wie vorher beschrieben. flierzu
bezeichnen die Bezugszeichen T1, T2 und T3 in Fig. 5B Jeweils die Einschreibperiode,
die Anzeigeperiode und die nächste Einschreibperiode Die Spannungen VA bis VD, di*
den Stromzuführungen A bis D zugeleitet werden, können ebenfalls nur durch die Impulse
V2 gebildet werden; es ist jedoch für eine Verschiebung mit hoher Geschwindig keit
zweckmässig, dass die Spannungen VA bis VD aus Impulsen V2 und Vs/2 zusammengesetzt
werden, wie dies beim vorgenannten Ausführungsbeispiel der Fall war, da die Wand
spannung sehr schnell nach der Verschiebungsentladung gelöscht wird.
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Die Fig. 6A und 6B sind Darstellungen der Signalverläufe zur Erläuterung
der Wirkungsweise eines anderen Ausführungsbeispiels der erfindung. Mit VK1 und
VK2 sind Spannungen bezeichnet, die den Erhaltungselektroden k1 und k2 zugeführt
werden. Die Spannungen VKI und VK2 sind derart gewählt, dass gilt 2Vk>VF. Dabei
wird eine Einleitungs entladung erzeugt und kontinuierlich durch die Impulse Vs
aufrechterhalten. Die Spannungen Va bis VD, die den Stromleitern A bis D zugeführt
werden, entsprechen denen, die in Fig.5A gezeigt sind, durch die eine Entladung
in der oben beschriebenen Weise verschoben wird. Die elektroden y1a, y2b, y3a, y4b,
y5a... werden mit den Spannungen Vy1b, Vy2ag Vy3b, Vy4a, Vy5d, Vy6a beaufschlagt,
wobei Jede aus Impulsen Vs und V4 zusammengesetzt ist. Die Impulse der Spannungen
Vylb, Vy2a, Vy3b, Vy4a... sind in ihrer Phase gegenüber den vorstehend genannten
Spannungen VyIa, Vy2b, Vy3a... verschoben, und der Impuls V4-wird Jeweils derart
in seiner Amplitude ausgewählt, dass die Beziehung gilt V4 + Vs>VF2. Ferner sind
die Impulse der Spannungen Vy1a, Vy2b, Vy3a, Vy4b... die mit kleinen Kreisen bezeichnet
sind, Einschreibimpulsspannungen und diese werden lediglich bei gleichzeitigem Vorliegen
einer Eingangsinformation zugeführt.
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teim vorstehenden Ausführungsbeispiel werden die Impulse zum Verschieben
der Anregungsentladung gleichzeitig mit den Einschreibimpulsen zugeführt, sodass
die Möglichkeit einer Entladung zwischen einander gegenüberstehenden Elektroden
besteht, was zu einer fehlerhaften Arbeitsweise führt. Dies lässt sich vermeiden,
indem die Zeitpunkte der Zuführung der Impulse der Spannungen VA bis VD und Vy1a,
Vylb, Vy2a, Vy2b verschoben werden, wie dies in Fig.
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7A und 7B dargestellt ist. Die Impulse zur Verschiebung der Entladung
bestehen im übrigen aus positiven und negativen Impulspaaren 2N. N kann Jedoch so
gewählt werden, dass es einen gewollten Bestandteil, also 1/2 bildet. Die
mit
kleinen Kreisen in Fig. 7B bezeichneten Zeitpunkte stellen die Zeitpunkte der Zuführung
der Einschreibimpulse der, wie dies bei den Fig. 5B und 6B der Fal ist Die Fig.
8A und 8B zeigen Signalverläufe zur Erläuterung der Wirkungsweise eines weiteren
Beispiels der Erfindung, bei dem die dielektrische Schicht 12 in den Fig. 1 und
2 fortgelassen ist. Die Elektroden k1, 1;2, w, al, bi, c1, d14 sind in dem Gasenladungsraum
exponiert angeordnet. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel werden Gleichspannungen
VKi und VK2, welche einen Pegel VG nach V5 erhalten, an die Erhaltungselektroden
k1 und k2 angelegt, um die Auslössentladung zu erhalten. Gleichspannungen VW und
VA bis VD der Amplitude V6 werden periodisch den Stromzuführungen W und A bis D
zugeleitet. Die Bedingungen für die entsprechenden Spannungen verhalten sich wie
folgt: (V5 + V5) > VF > VF1 < VFV (V6 + V6) > VF1 (Vs/2 + V7) > VF2
Mit VFV ist die Entladungsspannung zwischen einander gegenüberstehenden Elektroden
und mit V7 eine Binschreibspannung bezeichnet. Für diesen Fall sind die Spannungen
Vy1a, Vy1b, Vy2a, Vy2b,... die gleichen, wie sie in den Fig. 5A und 5B dargestellt;
sind; deren Verlauf kann jedoch derart wie in den Fig. 6A und 6B gewählt werden.
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In den oben bezeichneten Ausführungsbeispielen, die auf die Fig. 1
bis 7 Bezug nehmen, wi.rd eine Entladung zwuischen den Elektroden durch die dielektrische
Schicht bewirkt und verschoben, sodass die Anordnung nach diesem Ausführungsbeispiel
nachstehend mit "indirektem Entladungssystem" bezeichnet wird. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 8 wird eine Entladung direkt zwischen benachbarten Elektroden ausgelöst
und verschoben, sodass diese Anordnung nach stehend mit "direktem Entladungssystem"
bezeuchnet wird.
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Bei beiden Entladungssystemen ist die dielektrische Schicht 22 auf
der Anzeigeschicht zur Speicherung und Anzeige angeordnet. Wird ferner die Seite,
auf der die Auslöseentladung verschoben wird, als Verschiebungsschicht verwendet,
und wird die Seite, auf der das Schreiben für die Anzeige ausgeführt wird, als Anzeigeschicht
benuzt, so kann eine Entladung ebenfalls auf der Anzeigeschicht durch aufeinanderfolgendes
Überleiten der zugeführten Spannungen auf die Elektroden der Anzeigeschicht, wie
im Falle einer Einschribspannung auf der Verschiebungsschicht ausgeführt werden.
In ähnlicher Weise kann die Anzeige auf der Verschiebungsschicht erfolgen. Demgemäss
kann bei einem indirekten Entladungssystem ein nichtzerstörendes Lesen durch FEsthalten
der Anzeige in der Anzeigeschicht erreicht werden, was nach der Einschreiboperation
erfolgt, indem die Entladung als Auslöseentladung in die Verschiebungsschicht übertragen
wird.
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Ein aufeinanderfolgendes Verschieben der Anzeige in der Verschiebungsschicht
sowie ein nachfolgendes Auslesen der verschobenen Information mittels eines Helligkeitsdetektors
oder eines Entladungsstromdetektors, der am Ende der Verschiebung an der Verschiebungsschicht
angebracht ist, kann vogenommen werden. In ähnlicher Weise kann auch ein Lesen unter
Zerstörung der Information durch aufeinanderfolgendes Verschieben der Anzeige auf
der Anzeigeschicht bewirkt werden.
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Ferner kann die Anzeige parallel durch Übertragung der Anzeige auf
der Anzeigeschicht in die Verschiebungsschicht bewirkt werden, dabei erfolgt ein
Löschen der Anzeige in der Anzeigeschicht, eine Verschiebung der übertragenen Anzeige
auf der Verschioebungsschicht und eine Verschiebung der Anzeige zurück in die Wiedergaben
mit gleichen Inhalt erfelchs werden, wenn die Anzeige in der Anzeigeschicht umberücht
gelassen wird. Zusätzlich @est sich nach der ersten
Einschreibungsperiode
durch Einschreiben weiterer Informationen ohne Löschen der ersten eingeschriebenen
Information und erneutes Schreiben eine zweite Entladungsverschiebung erreichen,
sodass ein vielfältiges Einschreiben möglich ist.
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Das Anzeigepaneel mit direkter Entladung besitzt keine Speicherfunktion
in der Verschiebungsschicht, sodass die Verschiebungsschicht lediglich zur Verschiebung
der Auslöseentladung dienen kann und nicht die Parallelverschiebung der Anzeige,
ein Vielfachschreiben und ein nichtzer störendes Lesen, wie oben beschrieben gestattet.
Da d Anzeige auf der Anzeigeschicht verschoben werden kann, lässt sich ein zerstörendes
Lasen durchfiihreno Im Falls des zerstörenden Lesens kann auch ein nichtzerstörendes
Lesen dadurch ermöglicht werden, dass Wiedereinschreibmittel vorgesehen sind.
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Die Anzahl der Einschreibtreiberverstärker für die Anzeigeschicht
kann verrigert werden, indem nach den Fig. 9 und 10 auf die durchgezogenen und unterbrochenen
Linien mit tels einer Gatteranordnung umgeschaltet wird. Sind beispielweise die
Elektroden y1a, y1b, ... in n-Elektroden in der Fig. 9 unterteilt, so lässt sich
die Einschreiboperation mit einer Anzahl von 1/n-Treiberverstärkern entsprechend
der Anzahl der Elektroden vornehmen. Die Schreibgeschwindigkeit ist jedoch im Verhältnis
1/n verringen.
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In Fig. 10 sind die Elektroden abschweselnd vertausche, so dass diese
Methode auch für eine Halbbilddarsstellung mit Zwischenzeile geeignet ist.
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Gemäss Fig. 11 ist ein absatzweiss Schreiben oder ein seilenwechsel
mit Hilfe der Ünterteilung der Startelektrooden w1 und w2, wie im Fall der Fig.
9 ausgeführt, und die Elektroden a1, b1, c1, d1, ... sind wie vorher kontinuisation
gespeist. Fig. 12 zeigt den Fall, bei dem die Startelektroden
w1,
w1' ... entsprechend der Elektroden y1a, y1b, y2a, y2b, ... unterteilt und mit den
Stromzuführungen W1 und W2 verbunden sind, sodass eine Zwischenzeilenwiedergabe
u. dgl. wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 möglich wird.
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Fig. 13 erläutert ein wieteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
bei dem eine Anzeige auf einem grossen Schirm angenommen wird, und eine kleine Zahl
von Leitern benutzt wir. Das Einschreiben kann mit Hilfe der logischen Produkte
auf den Stromzuführungen Y1 bis Ym und W1 bis Wn enreicht werden. Werden beispielsweise
die Stromzuführungen Y1 und Y2 ausgewählt, so erfolgt ein Einschreiben an der Elektrode
y21 an einem Ort, zu dem die Entladung verschoben wurde. Es ist möglich, die Auswahl
man mit Hilfe der Ziffern m und n der Stromzuführungen Y1 bis Ym und W1 bis Wn auszuführen.
Dementsprechend kann die Anzahl der Treiberverstärker erheblich verringert werden.
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Es wurde oben beschrieben, dass bei der vorliegenden Erfindung ebene
Entladungen Jeweils in den einander gegt3n überstehenden Verschiebungs- und Anzeigeschichten
ausgelöst werden, sodass es möglich ist, ein Einschreiben vom einen zum anderen
Ende ohne Verschiebung der Anzeige auszu führendes, und verschidene Anzeigenearten,
wie z.B. nichtzerstörendes Lesen, Vielfachschreiben und Parallelverschiebung der
Anzeige u. dgl. auszuführen. Ferner ist es möglich, der Anzeige in wirtschaftlicher
Weise auf einem grossen Scheum zu ermöglichen, indem die Anzahl der Schreibtreiberverstärker
verringert wird.