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DE2263689A1 - Farbwechseleinrichtung fuer einen buehnen- oder studioscheinwerfer - Google Patents

Farbwechseleinrichtung fuer einen buehnen- oder studioscheinwerfer

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Publication number
DE2263689A1
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DE
Germany
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color
housing
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disc
motor
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DE2263689A
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English (en)
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DE2263689C3 (de
DE2263689B2 (de
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Werner Dipl Ing Jundt
Hellmut E W Niethammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIETHAMMER FA HELLMUT
Original Assignee
NIETHAMMER FA HELLMUT
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Publication date
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Publication of DE2263689A1 publication Critical patent/DE2263689A1/de
Publication of DE2263689B2 publication Critical patent/DE2263689B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2263689C3 publication Critical patent/DE2263689C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S10/00Lighting devices or systems producing a varying lighting effect
    • F21S10/007Lighting devices or systems producing a varying lighting effect using rotating transparent or colored disks, e.g. gobo wheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S10/00Lighting devices or systems producing a varying lighting effect
    • F21S10/02Lighting devices or systems producing a varying lighting effect changing colors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V9/00Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters
    • F21V9/40Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters with provision for controlling spectral properties, e.g. colour, or intensity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/40Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
    • F21W2131/406Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for theatres, stages or film studios

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Farbwechseleinrichtung für einen Bühnen-oder Studioscheinwerfer Die Erfindung betrifft eine Farbwechseleinrichtung für einen Bühnen- oder Studioscheinwerfer oder dergleichen, mit einem Farbrad.
  • Es ist bekannt, Studio- oder Bühnenscheinwerfer oder ihnen entsprechende Vorrichtungen mit Farbwechseleinrichtungen auszustatten, so daß verschindenfarbige Beleuchtungseffekte hervorgerufen werden können. Sehr gebräuchlich ist es in diesem Zusammenhang, vor das eigentliche Scheinwerfergehäuse und vor der Lientaustrittsöffnung eine kastenförmige Farbwechseleinrichtung anzuordnen und in beliebiger Weise mit dem eigentlichen Scheinwerfergehäuse zu verbinden, bei welcher die einzelnen Farbscheiben hintereinander angeordnet sind und beispielsweise mechanisch von Hand bewegt oder motorisch bewegt in den Weg des austretenden Lichtes gekippt bzw. gebracht werden können. Bei einer solchen Finrichtung ist es nachteilig, daß aufgrund der hintereinanderliegenden Aufeinanderfolge der einzelnen Farbscheiben bei einer größeren gewünschten Anzahl von zu wechselnden Farben die Baulänge der Farbwechseleinrichtung beträchtlich wird, was nicht nur wegen des großen Raumbedarfes unpraktisch ist, sondern auch deshalb äußerst unerwünscht ist, weil der möglicbe Öffnungswinkel des Lichtaustrittskegels des Scheinwerfers, wie leicht einzusehen ist, auf die Größe der äußersten Farbscheibe zugeschnitten sein muß, so daß gegebenenfalls beträchtliche. Lichtmengen durch Abblendung verloren gehen oder eben von Anfang an mit einem spitzen Lichtkegel gerechnet werden muß.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen und eine Farbwechseleinrichtung vorzusehen, die bei einer sehr großen Anzahl von möglichen, zu wechselnden Farben äußerst kurz baut und praktisch kein Hindernis für die austretende Lichtmenge darstellt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von der eingangs geschilderten Farbwechseleinrichtung und besteht erfindungsgemäß darin, daß in einem Gehause zwei zentral gelagerte und motorisch angetriebene Farbacheibenträger gegenüberliegend angeordnet sind, denen jeweils n Farbscheiben zugeordnet sind und daß zur vorzugsweisen, synchronen Positionierung der Farbscheiben auf die Veränderung von Magnetfeldern ansprechende Anordnungen (Hall-Generatoren, Hall-Schalter) vorgesehen sind.
  • Hieraus ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß einer einzigen Farbscheibenlagerung eine beträchtliche Anzahl von einzelnen Farbscheiben zugeordnet und zentral gelagert werden können, wobei aufgrund der gegenüberliegenden Anordnung von zwei Farbacheibenträgern in einem Gehäuse diese Anzahl noch verdoppelt wird. Die Bautiefe der gesamten Farbwechseleinrichtung ist dabei jedoch nicht tiefer als die einer üblichen Farbwechseleinrichtung mit nur etwa drei arbscheiben.
  • Dabei ist grundsätzlich die Verwendung von Farbrädern für Beleuchtungseinrichtungen schon bekannt; der Antrieb für den Wechsel der jeweiligen Farbcheibe erfolgt dabei vom Rande des kreisförmigen Gehäuses aus.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und in diesen niedergelegt.
  • Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren im einzelnen näher erläutert.
  • Dabei zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Hälfte der erfindungsgemäßen Farbwechseleinrichtung gemäß Linie 1-1 der Fig. 3, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht von hinten auf die Farbwechseleinrichtung mit Darstellung der Verbindungselemente der beiden Gehäusehälften.
  • Der grundsätzliche Aufbau der erfindungsgemäßen Farbwechseleinrichtung kann am besten der Schnitt-darstellung der Fig.2 entnommen werden. Wie ersichtlich, sind zwei im Ausführungsbeispiel kreisrunde, wannenartige Gehäusehälften la und ib vorgesehen, die zusammen das Gehäuse 1 der Farbwechseleinrichtung bilden. Jede Gehäuseschale la und ib ist zur anderen komplementär ausgebildet und besteht aus einer kreisrunden Grundfläche 2 mit einem einstückig zu dieser ausgebildeten, umlaufenden, flanschartigen Randkante 3, so daß ein Hohlraum zur Aufnahme des eigentlichen Farbrades gebildet ist, welches im wesentlichen aus einer vorgegebenen Anzahl von Fasunsringen für die vorgesehenen Farbscheiben und dem Farbscheibenträger besteht, der mit 4 bezeichnet ist. Da die beiden die Farbwechseleinrichtung bildenden Hälften zueinander im wesentlichen identisch sind, braucht im folgenden zum Verständnis lediglich auf die eine, in der Darstellung der Fig.1 gezeigte Hälfte genauer eingegangen werden. Alle in Verbindung mit dieser Hälfte geschilderten Komponenten und Bauelemente sil-Jd in entsprechender Weise auch bei der anderen Hälfte ib anzutreffen.
  • Die beiden das Gehäuse 1 der Farbwechseleinrictltung bildenden Schalenhälften ia und ib weisen versetzt zur Mitte je eine vorzugsweise kreisrunde Öffnung 5 auf; die Schalenhälften 1a und ib sind so zusammengefügt, daß diese Öffnungen 5 koaxial zueinander ausgerichtet sind, so daß beispielsweise von der rechten Seite, wie durch die Pfeile angedeutet, eintretendes Licht links wieder austreten kann und dabei die Farbscheiben passiert, auf welche weiter unten noch genauer eingegangen wird.
  • Außen an der Grundplatte 2 jeder Schalenhälfte 1a und ib ist zentral jeweils ein Motor 6 befestigt; die Motorausgangswelle 7, die vorzugsweise die Ausgangswelle eines dem Motor 6 zugeordneten und in dem gleichen Gehäuse befindlichen Untersetzungsgetriebe ist, erstreckt sich durch die Grundplatte 2, der Motor 6 kann dabei in einfacher Weise durch Aufschrauben einer Kontermutter 8 auf eine einstückig mit dem Motor 6 ausgebildete und die Ausgangswelle 7 umfassende Gewindehülse an der Grundplatte 2 befestigt sein. Auf der Ausgangswelle 7 der Mo-tor/Getriebeanordnung 6 ist dann jeweils der Farbscheibenträger 4 befestigt, und zwar in üblicher geeigneter Weise entweder durch Versplinten, durch Keilnuten oder dergleichen.
  • Der Farbscheibenträger weist die Form einer massiven Scheibe auf, auf welcher vorzugsweise lösbar jeweils über einen Zwischenhebel 9 die Fassungsringe 10 für die einzelnen Farbscheiben befestigt sind.
  • Dreht sich, angetrieben von der sich langsam drehenden Welle 7 des Motors 6 der Farbscheibenträger 4, dann schwenken die einzelnen Farbscheiben 11 an der Durchtrittsöffnung 5 für den Scheinwerferkegel vorbei, so daß das austretende Licht die Farbscheiben passieren muß, die dann entsprechend ihrer Einfärbung dem Scheinwerferlicht die gewünschte Farbe verleihen.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind beim Ausführungsbeispiel auf jedem Farbscheibenträger 4 fünf Fassungsringe 10 für die Farbscheiben 11 befestigt, so daß sich unter der Berücknichtigung, daß in jeder Schalenhälfte der Farbwechseleinrichtung ein Fassungsring 1o unbesetzt bleiben muß, damit weißes Licht passieren kann, insgesamt acht grundsätzlich verschiedene Farben ergeben, abgesehen von den durch unterschiedliche Stellungen der beiden Farbräder in den beiden Schalenhälften noch möglichen Farbmischungen.
  • Die Fassungsringe 1o für die Farbscheiben 11 sind an den Zwischenhebeln 9 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Nieten oder Punktschweißen, befestigt. Die Zwischenhebel 9 sind dreidimensional in der Weise ausgebildet, daß sie aus einem Basissteg 12 mit zwei seitlichen, in der Darstellung der Fig.1 sich nach unten erstreckenden Randkanten 13 bestehen (siehe hierzu auch die Darstellung der Fig. 2). Diese Randkanten 13 greifen in schlitzförmige Ausnehmungen 14 auf dem Farbscheibenträger 4 ein und werden dadurch unverrückbar auf diesem fixiert, daß eine in Fig. 2 gezeigte Feststellschraube 15 durch ein mittleres Langloch 16 am Zwischenhebel 9 in den Farbscheibenträger 4 geschraubt wird. Durch Lösen der als Rändelschraube ausgebildeten Feststellschraube 15 ist ein leichtes Abheben der Zwischenhebel 9 und damit ein Auswechseln der Farbscheiben 11 möglich.
  • Als Motor zum Antrieb der Farbscheibenträger und damit der Farbräder können vorzugsweise übliche Scheibenwischermotoren verwendet werden, die ein starkes Drehmoment mit Robustheit und Blockiersicherheit verbinden. Angesteuert werden diese Motoren 6 von einer elektronischen Steueranordnung, die in den Figuren nicht im einzelnen dargestellt ist. Die Aufgabe dieser elektronischen Steuereinrichtung ist es jedoch, die Drehung der Farbräder in der Weise zu beeinflussen und auch auf die Drehung des jeweils anderen Farbrades abzustimmen, daß die Farbscheiben 11 jeweils exakt vor der Durchtrittsöffnung 5 positioniert sind, außerdem so, daß die gewünschten Farbscheiben beider Farbräder die richtige PositiZo$.eie59Mdegmen.
  • Zu diesem Zweck wird bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine kontaktlose Steuerung verwendet, die auf magnetischer Grundlage arbeitet. Beim Ausführungsbeispiel ist an dem Farbscheibenträger 4 ein Permanentmagnet 18 befestigt, dessen Magnetfeld Anordnungen beeinflußt, die auf seine Anwesenheit ansprechen, beispielsweise also Hall-Generatoren. Beim Aus-Führungsbeispiel werden sogenannte Hall-Schalter bzw. "Hallswitche" verwendet, wobei jeder Farbscheibe 11 ein Hallschalter 19 zugeordnet ist. Bei Beeinflussung durch das von den Magneten 18 ausgehende magnetische Feld gibt der Hallswitch 19 ein Signal ab, welches der Steueranordnung zugeführt wird. Die Verarbeitung eines solchen Signals ist relativ einfach; ist beispielsweise das Einfahren einer bestimmten Farbscheibe in die Lichtdurchtrittsposition des Scheinwerfers gewünscht, dann wird dem dem entsprechenden Farbrad zugeordneten Motor 6 so lange ein Signal zugeführt, bis der dieser gewünschten Farbscheibe zugeordnete Hallschalter ein Signal abgibt. Durch geeignete Gatterschaltungen in Verbindung mit der Stromversorgung für den Motor ist es ohne weiteres möglich, dann ein dem Motor 6 zuzuführendes Stopsignal zu erzeugen, wobei aufgrund der hohen Untersetzung das Farbrad unverrückbar an der gewünschten Stelle stehonbleibt. Selbstverständlich ist es auch möglich, entsprechende Bremsvorrichtungen vorzusehen.
  • Die Ansteuerung der für die Drehung der Farbräder verantwortlichen Motoren 6 kann im übrigen auch noch auf andere Weise vorgenommen werden, beispielsweise indem man eine entsprechende Kodierung für die jeweilige Farbradsposition vornimmt, die durch geeignete Gatterschaltungen ohne weiteres in die gewünschte Position aufgelöst werden kann. In diesem Falle können auch weniger als fünf, insgesamt bei entsprechender Kodierung auch beträchtlich weniger Halischalter verwendet werden als Parbacheiben vorgesehen sind. Diese Hallachalter werden dann durch eine entsprechende Anzahl von Permanentmagneten am Marbscheibenträger angesteuert. Gemäß einem bevorzugten Teilmerkmal der Erfindung sind die beiden, das ehäuse der Farbwechseleinrichtung bildenden Schalenhälften ia und ib so zusammengefügt, daß ihre Innenräume einen gemeinsamen Innenraum bilden und umgebördelte Ränder der Randkanten 3 aufeinanderliegen. Die Motoren 6, auf deren Achsen 7 unmittelbar die Farbräder sitzen, stehen dann beidseitig nach aussen weg. Eine Befestigung an dem Scheinwerfergehäuse läßt sich dadurch in beliebiger Weise durchführen, wobei lediglich daur gesorgt werden muß, daß die Durchtrittsöffnungen 5 der Schalenhälften auf die Scheinwerferaustrittsöffnung ausgerichtet sind.
  • Wie Fig. 3 zeigt, sind die beiden Schalenhälften la und ib auf ihrer Rückseite scharniermäßig miteinander verbunden, und zwar mit Hilfe von Scharnieren 20. Zum Verschließen kann gegenüberliegend ein Riegelmechanismus wrorgesehen sein. Das Gehäuse 1 der Farbwechseleinrichtung läßt sich auf diese Weise bequem öffnen und einzelne Farbacheiben 11 können ausgetauscht werden. Sind beispielsweise weniger als acht unterschiedliche Farbscheiben nötig, dann können die nicht benötigten Stellen auf dem Farbscheibenträger 4 einfach freigelassen werden, ohne daß es in diesem Falle zu sehr viel ungenutztem Raum kommt. Wie weiter vorn schon erwähnt, ist die Bautiefe der erfindungsgemäßen Farbwechseleinrichtung für maximal acht verschiedene Farben, zu denen noch die ungefilterte, weiße Farbe hinzukommt, nur etwa so groß wie die einer konventionellen Apparatur für etwa drei verschiedene Farben, so daß man extrem günstige Außenabmessungen mit hoher Licht ausbeute verbindet.
  • Die von einem Permanentmagneten 18 auf dem Farbscheibenträger angesteuerten Hallachalter 19 können auf einer in geeigneter Weise unterhalb des Farbscheibenträgers 4 befestigten Printplatte 21 angebracht sein; auch ist es möglich, auf dieser Printplatte noch weitere elektronische Schaltungselemente anzuordnen. Durch geeignete Schalter und Gatterschaltungen kann man eine Drucktastensteuerung vorsehen, die über Einzelfarbe auf kontinuierlichen Durchlauf geschaltet werden kann, so daß alle denkbaren Farbeffekte ausgenutzt werden können.
  • Durch Verwendung geeigneter Materialien für die Schalenhälften 1a und 1b und für die weiteren Baukomponenten gelangt man im übrigen zu einer extrem großen Gewichtsersparnis, was eine komplikationsAose Befestigung an dem Scheinwerfergehäuse ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Farbwechseleinrichtung für einen Bühnen- oder Studioscheinwerfer oder dergleichen mit einem Farbrad, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (1) zwei zentral gelagerte und motorisch angetriebene Farbscheibenträger (4) gegenüberliegend angeordnet sind, denen jeweils n Farbscheiben (lo, 11) zugeordnet sind, und daß zur vorzugsweise synchronen Positionierung der Farbscheiben (lo, 11) auf die Anwesenheit von Magnetfeldern ansprechende Anordnungen (Hall-Generatoren, Hall-Schalter 19) vorgesehen sind.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei miteinander über ein Scharnier (2o) verbundenen Schalenhälften (1a, 1b) besteht, wobei jede Schalenhälfte aufgebaut ist aus einer vorzugsweise runden Grundplatte (2) mit einer umlaufenden Randkante (3), und daß die Schalenhälften (1a, lb) mit ihren Randkanten aneinaudergefügt sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zentral auf jeder Grundplatte nach außen ragend ein Motor (6), gegebenenfalls mit Untersetzungsgetriebe, befestigt ist, auf dessen nach innen in das Gehäuse 1) ragenden Ausgangswelle (7) der Farbscheibenträger (4) befestigt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein üblicher Scheibenwischermotor mit hohem Drehmoment und Blockiersicherheit und zugeordnetem Untersetzungsgetriebe ist.
    5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Grundplatte (2) aus der Mitte versetzt eine Durchtrittsöffnung (5) für den vom zugeordneten Scheinwerfer ausgehenden Lichtkegel aufweist und daß die Durchtrittsöffnungen (5) beider das Gehäuse (1) bildenden Schalenhälften (1a, 1b) aufeinander ausgerichtet sind.
    6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daR an jedem Farbscheibenträger (4) mehrere, vorzugsweise in lassungsringen (10) gehaltene Farbscheiben (11) über Zwischenhebel (9) befestigt sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zwischenhebel (9) im Bereich des Farbscheibenträgers (4) sich von einem Steg (12) nach unten erstreckende Randkanten (13) aufweist, die in Nuten (14) des Farbscheibenträgers eingreifen und daß zur lösbaren Arretierung eine durch einen Schlitz (16) am Zwischenhebel (9) in eine Bohrung am Farbscheibenträger (4) einschraubbare Rändelschraube (15) vorgesehen ist.
    8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Farbscheibe (11) ein auf einer Printplatte (21) befestigter Hallachalter (19) zugeordnet ist, der bei Koinzidenz mit einem am Farbscheibenträger (4 ) befestigten Permanentmagneten (18) ein Signal an eine Steuervorrichtung abgibt.
DE19722263689 1972-12-27 1972-12-27 Farbwechseleinrichtung fur einen Bühnen- oder Studioscheinwerfer Expired DE2263689C3 (de)

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CH1893972A CH546921A (de) 1972-12-27 1972-12-28 Farbwechseleinrichtung an einem buehnen- oder studioscheinwerfer.

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DE2263689A1 true DE2263689A1 (de) 1974-07-11
DE2263689B2 DE2263689B2 (de) 1977-02-10
DE2263689C3 DE2263689C3 (de) 1977-10-13

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DE2263689B2 (de) 1977-02-10
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